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Großes Unternehmen vs Kleines Unternehmen


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Hey,

ich wollte mal hören, was ihr so meint, wo ein Arbeitsplatz besser ist: In kleinen oder großen Unternehmen. Was ist wo und wie der Vorteil?

Vorteil klein:

- Weniger Verwaltung

- Direkterer Kontakt (weniger Anonym)

- Zugeschnittenere Weiterbildung

Vorteil groß:

- Aufstiegschancen (?)

- Sicherer(er) Arbeitsplatz

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Also die Aufstiegschancen sehe ich persönlich eher in den kleinen als in den großen Firmen, aber das ist nur meine Wahrnehmung.

Ein Vorteil der großen Unternehmen ist für mich vor allem der "echte" Urlaub. Wenn man in einer 5-Mann-Klitsche arbeitet wird man ständig angerufen, bei einem 5000-Mann-Betrieb hat man halt Ruhe, wenn man mal nicht da ist.

Weiterer Vorteil der großen ist natürlich der Name auf dem Lebenslauf...

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Ich bin eher für mittlere Betriebe (100+) - da hat man meistens die Vorteile der kleinen Betriebe mit bei, es ist noch überschaubar genug, um jeden mit Namen zu kennen und diverse Großkonzerne haben ja bereits bewiesen, dass ein Arbeitsplatz in einem Großunternehmen nicht unbedingt sicherer ist als in einem kleinen Unternehmen.

Also meins hat so 140+ Leute (knapp 20 Leute davon in einem anderen Land und die Verwaltung in einem anderen Stockwerk). Und das find ich ideal :) .

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Nur ähnlich, aber klick mich trotzdem mal :-)

Ich bin auch ähnlich wie Abd veranlagt. Ich mag die mittleren. Da ist's noch halbwegs persönlich, man hat ebenfalls Chancen weiterzukommen. Meistens wird dort auch individueller auf die Personen eingegangen (subjektive Erfahrung).

M.f.G.

Bearbeitet von Cadpax
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Vorteil groß:

- der Chef sitzt einem nicht im Nacken

- wenn man gegen die Firma klagt kann man trotzdem weiter arbeiten

- es gibt ein Ausbildungskonzept und klare Regelungen

Nachteil groß:

- man spezialisiert sich zu sehr auf das Unternehmen, eignet sich also Wissen an welches für andere Unternehmen u.U. nicht nützlich ist

- lange Reaktionszeiten und Entscheidungswege

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Also wir fallen sicher unter groß und ich kann nur sagen:

irgend ein Chef der Hierarchie hängt einem immer im Nacken

im Urlaub wird bei dringenden Sachen auch mal angerufen

wir restrukturieren und wollen Synergieeffekte nutzen

der direkte Kontakt vom Entwickler bis hin zum Anwender ist gegeben

Weiterbildungen sind stark situationsabhängig (in einem Jahr mehrere Monate, im nächsten wenige Tage)

ein Großteil meines Wissens würde mir außerhalb nichts bringen

@Brachial: Konzepte können sinnlos sein oder garantieren nicht deren Umsetzung

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Hi,

bitte vor jeden Punkt ein idR setzen ...

Vorteil groß:

- (deutlich) bessere Entlohnung bzw. Gesamtpaket

- höhere Investitionen in MA (Weiterbildung), da mehr Geld vorhanden

- bessere Reputation/Bekanntheitsgrad und somit gut im CV für die weitere Karriere

- ggf. international agierend und Möglichkeiten im Ausland Erfahrung zu sammeln

- interessantere Aufgabengebiete, da grössere/andere Herausforderungen gelöst werden müssen

So das ist was mir ad hoc einfällt.

ciao,

vic

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Hi,

Für mich:

Klein <= 75

Mittel > 75, <= ~3000

Groß > 3000

Wobei es sicher leute gibt, dir mir da widersprechen. ;-)

Wobei es auch auf die Strukturierung ankommt. Es gibt mittlere gut strukturierte und große haufen. ;-)

hier die offizielle Definition:

Kleine und mittlere Unternehmen â€â€œ Wikipedia

Großunternehmen â€â€œ Wikipedia

ciao,

vic

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Wobei das mit deR Unternehmensgröße ja auch so ne Sache ist.

Da gibt es IT-Firmen mit 50 Leuten die etliche Großkunden betreuen.

Dann gibt es Industriebetriebe mit 10000 Mitarbeitern, von denen aber 7k in der Produktion und 3k in der Verwaltung arbeiten, wobei nacher auch nur 100 Leute für die IT zuständig sind, von denen aber 80 allein nur SAP betreuen.

Und dann gibts noch so Läden mit 200 Mitarbeitern bei denen sich vllt zwei Admins die IT-Arbeit teilen.

Daher schwer vergleichbar.

Aber generell stimmts halt schon, dass Großunternehmen i.d.R. die besseren Verträge anbieten. Weiterbildungsmöglichkeiten ebenso.

Mit der Sicherheit der Arbeitsplätze ists wohl so, dass man sich in kleineren betrieben eher festsitzen kann. Zumal bei großen Konzernen Personalentscheidungen sowieso auf Metaebene getroffen werden. Da ist dann der Frust beim entlassenen IT-Fuzzie nur noch größer.

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ich denke, es ist auch eine frage der persoenlichkeit und dem stand der eigenen entwicklung. und nicht zuletzt auch eine frage der vorliebe.

mit 16 in einem grosskonzern kann man schon schnell untergehen, man kann sich evtl nicht richtig behaupten, traut sich noch nicht so richtig, man wird durch eine standard-ausbildung geschleust, persoenlichkeit wird oft untern tisch fallengelassen - man rennt mit der herde mit.

in einem kleineren unternehmen (mittelstand) wird man mehr individuell gefordert und gefordert, eigene wuensche und ideen finden mehr platz und kleinere schnitzer werden eher unter "erziehungsarbeit" verbucht.

wenn man mit 20 oder 21 in nen grosskonzern kommt und genau weiss, was und wohin man will, kann man sich wohl eher durchsetzen, die dinge fordern, die einen weiterbringen.

so zumindest hab ich es erlebt.

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Meine Erfahrung ist, dass man mit beidem auf die Schnauze fallen kann.

Mein letzter Arbeitgeber (~ 5.000 Mitarbeiter) hatte in der EDV knapp 40 Leute sitzen. Diese waren unterteilt in Teams (immer ein Fachbereich wie z. B. SAP, Netzwerk, Helpdesk) zu 4-5 mit je einem Teamleiter, der direkt dem RZ-Leiter untergestellt waren. Aufstiegschancen gleich Null, da es nur die Stufen Normaler Mitarbeiter, Teamleiter, RZ-Leiter gibt. Wenn dann die Teamleiter nur maximal 10 Jahre älter sind und in der Vergangenheit nur Auswertige auf solche Posten gekommen sind.... na kann sich jeder ausmalen.

Der jetzige Arbeitgeber (~1.000 Mitarbeiter) hat in der EDV knapp 80 Leute beschäftigt. Diese sind allerdings nur in drei Teams (Client-Support, Entwickler, Server und Netzwerk) mit je einem Teamleiter unterteilt. Erstens sind die drei Teamleiter noch nicht im Rentenalter und zweitens kann sich ja wohl jeder vorstellen was passiert wenn der geht -> mindestens das halbe Team hält sich für gut genug Teamleiter spielen zu dürfen. Aufstiegschancen gehen auch gegen Null.

Wenn man hingegen in ein Unternehmen (Größe erstmal egal) mit einer Pyramide kommt - also kleine Teams mit Teamleiter, darüber Schichtleiter, darüber Abteilungsleiter und dann EDV-Leiter - hat man viel mehr Möglichkeiten sich nach oben zu entwickeln.

In vielerlei Hinsicht ebenfalls kontraproduktiv sind unnötig viele Redundanzen, also z. B. statt 2 SAP Basisadmins z. B. wenn derer nur aus Angst einer könnte gehen 4 oder mehr gehalten werden. Nicht nur, dass damit Gehaltsverhandlungen nicht zum Vorteil des Arbeitnehmer durchsetzbar sind, sinkt auch die Produktivität, da viel zu viel kommuniziert werden muss statt zu handeln.

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Ich denke, es wurde schon eine Menge beschrieben. Es kommt tatsächlich auf den Einzelfall an. Nur:

Vorteil groß:

- Sicherer(er) Arbeitsplatz

das kannst du knicken. Überleg mal, wo in den letzten Jahren, die meisten Arbeitsplätze abgebaut wurden. Telekom, Nokia, Alianz, Deutsche Bank usw.

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das kannst du knicken. Überleg mal, wo in den letzten Jahren, die meisten Arbeitsplätze abgebaut wurden. Telekom, Nokia, Alianz, Deutsche Bank usw.

Genau da ist ein Knackpunkt, denn trotz Entlassungswelle sind es meist sogar diese Firmen, welche händeringend ITler suchen, aber keine abbekommen. Denn wer wechselt schon zu einer Firma mit negativer Presse, weil sie Leute entlässt?

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Also ich bin in einem "mittleren" Unternehemen mit ~80-90 Mitarbeitern und muss sagen das es ganz cool hier ist..

War mal in einem kleinem Betrieb (hab mich da als Industriemechaniker beworben) mit 4 Mitarbeitern und das war echt nix!

Ich denk son mittelding mit etwa 50-100 Mitarbeitern is ganz cool.

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Ich war vorher in einem 200-Personen-Betrieb (wobei ich eigentlich nur mit 20 davon regelmäßig davon zusammen gearbeitet hab, den Rest hab ich gar nicht mitbekommen), jetzt bin ich in einem 4-Mann-Betrieb :-)

Meine Erfahrungen:

Großbetrieb:

+ Geregelte Arbeitszeiten, Urlaub fast jederzeit möglich, ...

+ Wirtschaftlich stabiler, sicherer Job

+ Geregelte Abläufe

- Fixe Arbeitszeiten

- Bürokratie

- Teilweise weiß man nicht, wofür man arbeitet (wirkt sich negativ auf Motivation aus)

- Distanz (Vorgesetzte sind "die da oben")

- Weniger Möglichkeiten sich selbst zu verwirklichen

Klein(st)betrieb (<20 Personen)

+ Unmittelbarer Zusammenhang der eigenen Arbeit und deren Auswirkung auf die Firma

+ Unkomplizierte Wege, man kennt alle

+ Keine/kaum Hierarchien (Der Chef und Mitarbeiter)

+ Viele Möglichkeiten sich selbst zu verwirklichen

+ Flexible Arbeitszeiten, freie Zeiteinteilung (sofern kein täglicher Kundenkontakt)

- Oft chaotische Abläufe (Mangels Erfahrung,Planung, ....)

- Bei Ausfall (z.b Urlaub, Krankheit) eines Mitarbeiters ist Mehrarbeit zu leisten

- Arbeitszeit meist nicht planbar, Überstunden an der Tagesordnung

- Jobunsicherheit (gibts die Firma in 2 Monaten noch ?)

- Urlaub geht meist nur dann, wenn 'nix' zu tun ist.

Ich bin eher der Typ, der sich in eine Aufgabe reinsteigert, die Unsicherheit als Motivation sieht (Je mehr du dich anstrengst, desto eher hast du in zwei Monaten noch einen Job). Daher bin ich im Klein(st)betrieb wesentlich glücklicher. Zurzeit arbeite ich völlig allein an einem für unsere Zukunft wichtigen Projekt, Es steht und fällt quasi mit mir.

Ich suche bzw. wir suchen übrigens (mindestens) einen Java-Software-Entwickler (Nähe Wien/Österreich)

Software-Entwickler/-in (Java) - Fachinformatiker.de Anzeigen

LG, Michael

Bearbeitet von M.A.Knapp
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Hi,

Überleg mal, wo in den letzten Jahren, die meisten Arbeitsplätze abgebaut wurden. Telekom, Nokia, Alianz, Deutsche Bank usw.

der grosse Unterschied ist aber, dass dies eigentlich immer sozialverträglich und mit Abfindungen, Schulungsmassnahmen, Uebergangszeiten ... passiert und das kann man im kleinen Betrieben knicken. Da machts schwupp-di-wupp und du stehst auf der Strasse. Ausserdem kündigen sich Entlassungen in Grossbetrieben oft monatelang vorher an (wenn auch nur im Flurfunk), bevor das die Presse erreicht. Sowas passiert ja nicht von heute auf morgen.

ciao,

vic

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  • 2 Wochen später...

Hier ein Artikel aus dem Manager-Magazin -> Mittelstand schlägt Großkonzern

Überschrift: "Viele Hochqualifizierte, die einen neuen Job suchen, bevorzugen Großkonzerne. Tatsächlich sind die Karrierechancen in mittelständischen Betrieben oft besser. Denn dort ist die Konkurrenz nicht so groß und der Aufstieg gelingt häufig schneller."

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Was nun für einem am besten ist, muss man individuell entscheiden. Es gibt die Workaholics, dir ständig Druck im Nacken brauchen oder auch die, die auch mal in Ruhe ein Thema angehen wollen (ohne dabei "faul" zu sein, natürlich!).

Die Eindrücke meiner letzten Arbeitgeber sind folgende:

- 5-Mann-Betrieb: sehr familär, Probleme konnten direkt besprochen werden, Überstunden "taten nicht weh" (waren eh nur wenige und die hat man meist gern gemacht!), Hierarchie: Chef-Mitarbeiter, wobei Chef immer mit anpackte und für Probleme ein Offenes Ohr hatte. Fazit: Netter Laden, auch wenn man da keine Karriere macht! :)

- 60-Mann-Betrieb: starkes Konkurrenzdenken (vorallem bei den älteren Kollegen gegenüber den jungen Entwicklern), jeder arbeitet für sich ohne mit dem anderen in Kontakt zu kommen ... Mein Fazit damals: Technisch viel zu lernen, aber sonst total fad. :rolleyes:

- <20-Mann-Betrieb: starke Fixierung auf den Chef, Überstunden? was ist das?, kein Privatleben unter der Woche (ständig beim Kunden!),sonderbare Arbeitsmoral, keine wirkliche Projektplanung. Fazit: Ein Haufen, der einfach auf gut Glück drauf zu arbeitet und die Probleme auf die Rücken der Beschäftigen schnallt. Da wird man nicht glücklich. :(

- Jetzt: <400-Mann-Betrieb: komplette Organisation "bis zum Bleistift", klar vereinbarte Ziele, Tarifgehalt, Überstundenregelung, interessante Projekte, offen für Neues. Wie hier die Karriere aussieht, weiß ich noch nicht. Ich würde gern immer noch "am Projekt" sein, also nicht nur dirigieren. Muss man immer "Teamleiter" sein? ;)

Mein Gesamtfazit daher: Man kann in ner kleinen Klitsche total auf die Fresse fliegen, aber auch bei der großen Firma enttäucht werden (auch, wenn mir letzteres noch nicht passiert ist!). Letztlich kommt es wohl auf die Firmenmentalität an, ob man dort voran kommt und glücklich wird. :hells:

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Aus meinen bisherigen Erfahrungen kann ich folgendes sagen:

Klein (in meinem Fall ca. 20 Mitarbeiter)

+ man wird sofort in die Arbeit eingebunden

+ man lernt relativ viel, weil die Aufgabengebiete recht groß sind

+ "Familiäres" Klima, weil alle sich kennen

+ kurze Wege

- schlechtere Bezahlung

- mehr Überstunden

- schlechtere Arbeitsplatz Ausstattung

- mehr überstunden

- keine/kaum Sonderzahlungen

- man wird von allen Leuten angerufen, auch wenn man krank ist oder Urlaub hat

- keine bezahlung von Sonderleistungen (Wochendendienst, bei dem ich teilweise den ganzen Tag am Telefon hing..)

Groß (Standort ca. 300 Mitarbeiter, Mutterkonzern insgesamt weltweit ca. 50.000 MItarbeitern)

+ bessere bezahlung

+ man hat "nur" den Vorgesetzen und nicht den Chef im Nacken

+ weniger Überstunden (zumindest im Moment, wobei das generell bestimmt NICHT so ist)

+ Sonderzahlungen

+ besserer Arbeitsplatz (Bildschrim, Rechner usw.)

+ man muss NUR seinen Tätigkeiten nachgehen, kein Kaffee kochen, Getränke holen usw. wie es bei mir vorher war

+ man ist anonymer und hat somit etwas mehr Ruhe für SEINE Aufgaben

+ Kontakt mit Ausländischen Kollgegen (-> Stichwort Sprachkentnisse und Auslangsaufenthalte)

- man geht vielleicht schneller unter

- längere Komunikationswege

- weniger Rechte (Im Sinn von Zugriffsberechtigungen im IT Bereich; AD o.Ä.)

- kleineres Aufgabengebiet

Generell tendiere ich im Moment dazu zu sagen, dass man in einem Größeren Betrieb besser aufgehoben ist, wobei man in einem kleineren Betrieb mehr lernt, in einem größeren aber mehr verdient und bessere Arbeitszeiten hat

Hatte vor knapp einem Jahr auch die Wahl zwischen Groß und klein und habe ich mir den großen entschieden; bisher habe ich es nicht bereut :-)

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ich bin in einer firma mit etwas über 100 leuten in der IT und >5000 weltweit.

hier im thread wurden schon einige punkte aufgeführt, die ich so übernehmen würde.

meine einstellung ist pro mittelgroßem unternehmen und neutral kleinunternehmen.

den größten vorteil bei einer großen firma sehe ich darin, dass man für einen aufgabenteil eingesetzt wird und diesen zu 100% erfüllt/erfüllen sollte/kann. ein kleinbetrieb kann seinem kunden keine AD aufsetzen, die alle funktionen und möglichkeiten beinhaltet. in unserer firma betreut ein mitarbeiter nur die AD. genau dieser punkt ist für mich erstrebenswert: ich möchte für ein gebiet eingesetzt werden und alle referenzen zu diesem thema sollen auf mich und sonst niemanden zeigen, da ich und nicht jeder zweite, der sich per zufall dazu berüfen fühlt, an einem system herumspielen soll.

ich finde, dass man es als spezialisierter mitarbeiter auch viel einfacher hat sich weiterzubilden oder up-to-date zu bleiben. mir persönlich ist es viel lieber, wenn man mir ein aufgabengebiet gibt, bei dem ich mein herr bin und alle anfallenden aufgaben in meinem gebiet entgegennehme, verbesserungen oder erweiterungen einbaue und das system betreue.

ein punkt, der hier manchmal etwas negativ aufgefasst wird, ist, dass alles nicht mehr so schnell unter der hand vereinbart werden kann.

das geht quasi mit dem oberen punkt hand in hand. wenn ich beispielsweise für meine server mehr plattenplatz im san brauche, muss ich dies anmelden, begründen und hoffen, dass es durchgeht.

das hat wiederum zur folge, dass sparsam und effektiv mit den vorhandenen ressourcen umgegangen wird und ganz von alleine geld gespart wird. außerdem muss ich mir keinerlei sorgen um die platten machen, da hiermit jemand anderes betraut ist, der wiederum seinen teil des kuchens bearbeitet und auch nur diesen - nicht etwa nebenher noch die klimaanlage, den fuhrpark, die hotline für die anwender oder sonstwas.

papierkrieg und paragraphenreiterei sind nicht wirklich mein lieblingssport aber eine gewisse ordnung gehört in meinen augen dazu.

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