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Beschwerde Mail an die Geschäftsführung der IHK

Empfohlene Beiträge

Ich habe mich schriftlich, höflich und sachlich bei der Geschäftsführung der IHK beschwert. Wer dies ebenso tun möchte -> dercks.achim@dihk.de

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E-Mail

Habe heute ebenfalls an die zuständige IHK Niederlassung einer Beschwerde versendet.

GH1 = nicht ausreichend Zeit für eine solche komplexe Umgebung (Analyse/Konfiguration).

GH2 = zu viele Wirtschaftsfragen vs. zu wenig Zeit da man sich da richtig Gedanken machen musste, da nie im Berufsschulunterricht durchgeführt.

(laut Lehrer stehen die Prüfungsfragen nicht im Lehrplan, na toll -_-

Die IHK sollte mal ab und zu Treffen mit den Berufsschulen und Ausbildern veranstalten um solche Informationen auszutauschen.

GH3 = genau das gegen teil von GH1/GH2 - 25min hätten für die Bearbeitung vollkommen ausgereicht.

Hoffe irgendwie auf insgesamt 50% zu kommen.

Mein Chef wird morgen auch nochmal mit der IHK Kontakt aufnehmen, und Druck ausüben und zu klären was diese Prüfung sollte. Wir haben vier Fisi Azubis (alle 1/2 Notendurchschnitt) und alle haben in der AP durch die o.g. Gründe die ernüchternde Kritik geäußert in der AP vorgeführt worden zu sein.

Echt ne Sauerei wie man da regelrecht um den lohn einer dreijährigen Ausbildungszeit vorgeführt wurde.

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Aus eigener Erfahrung heraus in meiner Eigenschaft als FIAE AP 2010 kann ich euch sagen, ihr braucht den BWL Mist! Ohne gehts nicht.

Egal ob als Fußvolk oder ob ihr irgendwann Führungsverantwortung übernehmen wollt oder gar eine Selbstständigkeit plant.

Ohne BWL Wissen braucht ihr nicht in der IT arbeiten!

Hallo,

spix bringt die Sache schon sehr gut auf den Punkt. Ich mag das anhand meiner persönlichen Erfahrung aus den letzten Jahren etwas erläutern. Ich erinnere mich noch sehr genau daran, dass ich während meiner Ausbildung (2004 - 2007, FIAE) eine sehr ausgeprägte Abneigung gegenüber jeglichen Wirtschaftsthemen hatte. Mein Interesse lag ausschließlich bei der Technik, ich konnte nicht verstehen, weshalb ich mich als Coder mit Wirtschafts-Bla beschäftigen muss. Sehr widerwillig tat ich es, um die Prüfungen zu bestehen.

Nach der Ausbildung hatte ich Gelegenheit, ein reguläres Angestelltenverhältnis kennen zu lernen. Ich habe recht schnell bemerkt, dass das auf Dauer nichts für mich ist (z.B. wegen meines Tag-Nacht-Rhythmus) und fing an, nach Alternativen zu suchen. Sehr zügig rückte das Thema Selbstständigkeit als mögliche Alternative in den Fokus. Dabei wurde mir dann sehr schnell klar, dass ich mich - sofern ich mich für diesen Weg entscheiden sollte - nicht länger vor dem Thema 'Wirtschaft' verstecken kann. Ich akzeptierte diesen Umstand und entwickelte mit der Zeit tatsächlich ein echtes Interesse, denn plötzlich sah ich einen realen Nutzen.

Ende 2008 habe ich den Sprung in die Selbstständigkeit dann tatsächlich gewagt. Seitdem habe ich vieles gelernt und mich in vielen Bereichen weiterentwickelt. Wenn ich nun heute auf meine Einstellung von damals zurückblicke, dann bedauere ich meine damalige Sichtweise sehr. Es war mir damals nicht möglich, über den 'Tellerrand' hinaus zu blicken. Wenn ich zum Beispiel daran denke, wie sehr ich mich im Anschluss an das Fachgespräch darüber geärgert habe, dass die Prüfer mir Wirtschaftsfragen gestellt haben (die ich durch MEIN Desinteresse und das fehlende Verständnis, was dies eigentlich mit der IT-Ausbildung zu tun hat, selbstverständlich nicht beantworten konnte!), muss ich schmunzeln.

Machen wir uns doch nichts vor, in unserer kapitalistischen Welt dreht sich im Grunde (fast) alles ums Geld. Vor diesem Hintergrund ist es doch nur von Vorteil, wenn man im Rahmen der Abschlussprüfungen dazu gezwungen ist, sich mit dem Thema Wirtschaft zu beschäftigen.

Aber nicht 60% als Kernqualifikation

Die 60 % werte ich als 'gefühlte' Angabe. Aber selbst wenn die Zahl stimmt, wäre das kein Weltuntergang. Um in der heutigen 'Welt' zu bestehen, bedarf es einem soliden Kenntnisstand im Bereich der Wirtschaftsthemen! Daran führt meiner Ansicht nach kein Weg mehr dran vorbei. Unabhängig davon, in welche Richtung (Fußvolk, Führungsebene oder Selbstständigkeit - um einmal die Wortwahl von spix aufzugreifen) man möchte, das Wirtschafts-Bla hilft dabei, den eigenen Job (über die technische Ebene hinaus!) gut zu machen und die Angelegenheiten aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man sich selbst keinen Gefallen damit tut, wenn man sich davor drückt.

Darüber hinaus möchte ich abschließend noch etwas zu dieser 'Beschwerde-Bewegung' los werden. Hand aufs Herz, das ist doch verschwendete Zeit! Seit Jahren gibt es immer wieder irgendwelche Fehler, Unstimmigkeiten oder sonstige Mängel im Rahmen der Prüfungen. Das wird sich garantiert nicht durch die Beschwerden einer Hand voll schlecht vorbereiteter (sorry) Prüflinge ändern. Wenn doch seit Jahren bekannt ist, dass sich derartiges regelmäßig wiederholt, dann kann man sich durchaus darauf vorbereiten.

Es ist deutlich sinnvoller, an sich selbst zu arbeiten und sich zu verbessern, anstatt zu versuchen, die Anforderungen der Prüfung (gern auch allgemeiner: der 'Welt', 'Gesellschaft' - schließlich wird man im Laufe des Lebens immer wieder mit vergleichbaren und schlimmeren Situationen/Mängeln konfrontiert!) durch Jammern, Nörgeln, etc. an die eigenen Defizite anzupassen. Das funktioniert in der Regel ohnehin nicht und man vergeudet wertvolle Lebenszeit, die man sinnvoller nutzen könnte.

Gruß

Christian

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spix bringt die Sache schon sehr gut auf den Punkt. Ich mag das anhand meiner persönlichen Erfahrung aus den letzten Jahren etwas erläutern. Ich erinnere mich noch sehr genau daran, dass ich während meiner Ausbildung (2004 - 2007, FIAE) eine sehr ausgeprägte Abneigung gegenüber jeglichen Wirtschaftsthemen hatte. Mein Interesse lag ausschließlich bei der Technik, ich konnte nicht verstehen, weshalb ich mich als Coder mit Wirtschafts-Bla beschäftigen muss. Sehr widerwillig tat ich es, um die Prüfungen zu bestehen.

Nach der Ausbildung hatte ich Gelegenheit, ein reguläres Angestelltenverhältnis kennen zu lernen. Ich habe recht schnell bemerkt, dass das auf Dauer nichts für mich ist (z.B. wegen meines Tag-Nacht-Rhythmus) und fing an, nach Alternativen zu suchen. Sehr zügig rückte das Thema Selbstständigkeit als mögliche Alternative in den Fokus. Dabei wurde mir dann sehr schnell klar, dass ich mich - sofern ich mich für diesen Weg entscheiden sollte - nicht länger vor dem Thema 'Wirtschaft' verstecken kann. Ich akzeptierte diesen Umstand und entwickelte mit der Zeit tatsächlich ein echtes Interesse, denn plötzlich sah ich einen realen Nutzen.

Das heißt also, du hast Dich vor der Ausbildung nicht über den Alltag Deines späteren Berufes informiert und bist jetzt froh, dass man Dir bereits in der Asubildung Wissen vermittelt hat, diesen Fehler auszugleichen.

Ende 2008 habe ich den Sprung in die Selbstständigkeit dann tatsächlich gewagt. Seitdem habe ich vieles gelernt und mich in vielen Bereichen weiterentwickelt. Wenn ich nun heute auf meine Einstellung von damals zurückblicke, dann bedauere ich meine damalige Sichtweise sehr. Es war mir damals nicht möglich, über den 'Tellerrand' hinaus zu blicken. Wenn ich zum Beispiel daran denke, wie sehr ich mich im Anschluss an das Fachgespräch darüber geärgert habe, dass die Prüfer mir Wirtschaftsfragen gestellt haben (die ich durch MEIN Desinteresse und das fehlende Verständnis, was dies eigentlich mit der IT-Ausbildung zu tun hat, selbstverständlich nicht beantworten konnte!), muss ich schmunzeln.

DEIN Desinteresse.

Machen wir uns doch nichts vor, in unserer kapitalistischen Welt dreht sich im Grunde (fast) alles ums Geld. Vor diesem Hintergrund ist es doch nur von Vorteil, wenn man im Rahmen der Abschlussprüfungen dazu gezwungen ist, sich mit dem Thema Wirtschaft zu beschäftigen.

Deswegen gibt es einen Anteil dieses Themas in der Abshclussprüfung, der auch berechtigt ist.

Aber wenn der Anteil in der KERNqualifikation 60% ausmacht und die Anteile, die die eigentliche Kompetenz des Berufes ausmachen, über dessen Alltag sich eingie der hier mitlesenden vielleicht doch früher informiert haben, dann läuft etwas falsch. Wenn ich Gärtner lerne und habe in der Prüfung eine Gärtnerfrage und den Rest zum Straßenbau, weil ich vielleicht einmal einen Grünstreifen gestalte, dann ist irgendwo die Verteilung falsch.

Die 60 % werte ich als 'gefühlte' Angabe. Aber selbst wenn die Zahl stimmt,

Es war doch nun schon oft genug geschrieben, aus welchen Aufgaben die Prüfung bestand. Hast Du diese Beiträge mit den Fakten gelesen oder immer nur das Buzzwort "Frechheit"?

wäre das kein Weltuntergang. Um in der heutigen 'Welt' zu bestehen, bedarf es einem soliden Kenntnisstand im Bereich der Wirtschaftsthemen! Daran führt meiner Ansicht nach kein Weg mehr dran vorbei. Unabhängig davon, in welche Richtung (Fußvolk, Führungsebene oder Selbstständigkeit - um einmal die Wortwahl von spix aufzugreifen) man möchte, das Wirtschafts-Bla hilft dabei, den eigenen Job (über die technische Ebene hinaus!) gut zu machen und die Angelegenheiten aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man sich selbst keinen Gefallen damit tut, wenn man sich davor drückt.

Es geht nicht ums Drücken, es geht um die Kompetenzen dieses Berufes. Die bestehen AUCH, aber eben nicht HAUPTÄCHHLICH aus wirtschaftlichen Themen.

Darüber hinaus möchte ich abschließend noch etwas zu dieser 'Beschwerde-Bewegung' los werden. Hand aufs Herz, das ist doch verschwendete Zeit! Seit Jahren gibt es immer wieder irgendwelche Fehler, Unstimmigkeiten oder sonstige Mängel im Rahmen der Prüfungen.

Qui tacet consentire videtur. zu deutsch: Wer schweigt scheint zuzustimmen. Ein Rechtgrundsatz von Papst Bonifazius VIII. Oder noch deutlicher: Ich mache das Maul auf, wenn etwas stinkt und ich einen deutlichen Misstand sehe.

Das wird sich garantiert nicht durch die Beschwerden einer Hand voll schlecht vorbereiteter (sorry) Prüflinge ändern.

Es ist nur eigenartig, dass sich sowohl die Schüler mit 1,0-Durschnitt als auch die mit 800 Euro Prüfungsvorbereitungskurs, die der großen Konzerne und die fähigen Alleskönner durch die Bank beschweren und selbst ein Heiseverlag einen Misstand beklagt. Du glaubst nicht allen Ernstes, dass seot 11 Jahren die IHK wunderbare Prüfungen kredenzt und seit 11 Jahren 1,0-Schüler sich in brabbelnde Idioten ohne Großhirn verwandeln?

Wenn doch seit Jahren bekannt ist, dass sich derartiges regelmäßig wiederholt, dann kann man sich durchaus darauf vorbereiten.

Nocheinmal: Hast Du Dir die Beiträge zu dem Inhalt der Prüfungen (nicht die Meinungen über die Prüfungen) durchgelesen? Ich habe zur Vorbereitung alle Prüfungen seit 2000 durhgearbeitet und habe auch deutlich gesehen, wie sich die Fragenb über die Jahre verändert haben. Diese Verschiebung von Kern- und Fachqualifikation zu BWL gab es so bisher noch nicht.

Es ist deutlich sinnvoller, an sich selbst zu arbeiten und sich zu verbessern, anstatt zu versuchen, die Anforderungen der Prüfung (gern auch allgemeiner: der 'Welt', 'Gesellschaft' - schließlich wird man im Laufe des Lebens immer wieder mit vergleichbaren und schlimmeren Situationen/Mängeln konfrontiert!) durch Jammern, Nörgeln, etc. an die eigenen Defizite anzupassen.

<Gebetsmühle>Es gehen nicht seit 11 Jahren Vollpfosten in diese Prüfungen, es gibt aber einen seit 11 Jahren bekannten Misstand.</Gebetsmühle>

Und wie ebenfalls bereits oben geschrieben: Es mag eine schöne Tradition des Wegguckens und Hinnehmens sein, aber wenn sich nicht mal jeder selbst in den A**** tritt und da anfängt, die Welt ein Stück besser zu machen, wo es nicht nur für ihn, sondern auch für nachfolgende zu ein wenig Verbesserung führen würde, hat nicht viel gelernt.

bearbeitet von Pixie

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Machen wir uns doch nichts vor, in unserer kapitalistischen Welt dreht sich im Grunde (fast) alles ums Geld. Vor diesem Hintergrund ist es doch nur von Vorteil, wenn man im Rahmen der Abschlussprüfungen dazu gezwungen ist, sich mit dem Thema Wirtschaft zu beschäftigen.

Die 60 % werte ich als 'gefühlte' Angabe. Aber selbst wenn die Zahl stimmt, wäre das kein Weltuntergang. Um in der heutigen 'Welt' zu bestehen, bedarf es einem soliden Kenntnisstand im Bereich der Wirtschaftsthemen! Daran führt meiner Ansicht nach kein Weg mehr dran vorbei. Unabhängig davon, in welche Richtung (Fußvolk, Führungsebene oder Selbstständigkeit - um einmal die Wortwahl von spix aufzugreifen) man möchte, das Wirtschafts-Bla hilft dabei, den eigenen Job (über die technische Ebene hinaus!) gut zu machen und die Angelegenheiten aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man sich selbst keinen Gefallen damit tut, wenn man sich davor drückt.

Darüber hinaus möchte ich abschließend noch etwas zu dieser 'Beschwerde-Bewegung' los werden. Hand aufs Herz, das ist doch verschwendete Zeit! Seit Jahren gibt es immer wieder irgendwelche Fehler, Unstimmigkeiten oder sonstige Mängel im Rahmen der Prüfungen. Das wird sich garantiert nicht durch die Beschwerden einer Hand voll schlecht vorbereiteter (sorry) Prüflinge ändern. Wenn doch seit Jahren bekannt ist, dass sich derartiges regelmäßig wiederholt, dann kann man sich durchaus darauf vorbereiten.

Es ist deutlich sinnvoller, an sich selbst zu arbeiten und sich zu verbessern, anstatt zu versuchen, die Anforderungen der Prüfung (gern auch allgemeiner: der 'Welt', 'Gesellschaft' - schließlich wird man im Laufe des Lebens immer wieder mit vergleichbaren und schlimmeren Situationen/Mängeln konfrontiert!) durch Jammern, Nörgeln, etc. an die eigenen Defizite anzupassen. Das funktioniert in der Regel ohnehin nicht und man vergeudet wertvolle Lebenszeit, die man sinnvoller nutzen könnte.

Gruß

Christian

Hallo rykerr,

klar ist BWL wichtig. Nur stellt sich mir die Frage, wie tief/weit man als Fachinformatiker dies in seiner Ausbildung gelernt bekommt?

Ich für meinen Teil muss sagen, dass es bei uns in der Berufsschule genau gepasst hat.

Themen wie:

  • Unternehmensformen
  • Kaufverträge
  • Kaufvertragsstörungen
  • Angebote
  • Kalkulationen
  • Projektmanagement
  • Netzplan

Ein solides Grundwissen. Mehr sollte es auch nicht sein. Außerdem wird niemand nach der Ausbildung nur mit dem gelernten Wissen sich in der Lage fühlen, den Weg zur Selbstständig zu machen. Dazu werden noch ein paar Seminare hinzukommen müssen. Und das ist auch ok so!

Ein Schwerpunkt auf GA2 von 60% BWL ist ungerecht und auch unfair zu den Prüfungen im letzten Jahr.

Schaut euch mal die Prüfung Sommer 2010 GA2 an:

1. Ein Datenmodell mit relationaler Datenbank erstellen

2. Ein VLAN planen

3. Datensicherheit mit einem VPN und Raid-System herstellen

4. Den Anschluss peripherer Geräte an ein Notebook planen und ...

5. Zum Datenschutz bei Anwendungen der Gesundheitskarte informieren

6. Eine Verhandlung für einen Rahmenvertrag vorbereiten

60-70% nur IT-Zeugs. Ich hätte bei dieser Prüfung meine 80% erreicht. Jetzt Frage ich mich, wo bleibt ein gerechtes Niveau zwischen den Prüfungen?

Sommer 2010 GA2: 80%

Sommer 2011 GA2: unter 50%

Wie kann so ein großer Unterschiedet entstehen? Aber auch in der Thematik?

Grüße

Godfather_d

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80% der Betriebe bilden nicht aus, sondern halten sich Azubis als Hilfsarbeiter.

Das ist jetzt eine ziemlich dahin gerotzte Zahl. In Wirklichkeit ist die Abstufung doch viel feingranularer. Einige bilden nicht aus, aber ich bezweifle, dass das die Mehrheit sein soll. Andere Firmen haben eine Rundumversorgung für die Auszubildenden, auch das ist wahrscheinlich nicht die Mehrheit. Dazwischen gibt es genug Betriebe die sich um ihre Auszubildenden kümmern ohne gleich Händchen zu halten.

Azubis sollen Ausbildungsnachweise führen und der Ausbilder soll zum Führen der Ausbildungsnachweise anhalten und sie in maximal 4wöchentlichen Abständen kontrollieren. Wer hat die Probleme, wenn die Nachweise nicht vorliegen? Der Prüfling, der u.U. von der Prüfung ausgeschlossen wird. Warum nicht der Betrieb, der sich genauso der Pflichtvernachlässigung schuldig macht? Warum gibt eine IHK auf Nachfrage kund, es sei nicht schlimm, wenn die Nachweise zur schriftlichen Prüfung nicht vorlägen, sondern erst zur mündlichen? Weil sie wissen, dass die Hefte eine Woche vorher für die gesamten drei Jahre hinradiert werden. Hat das Konsequenzen für die schlampigen Betriebe? Offensichtlich nicht.

Dieser Abschnitt ist recht wirr. Das Führen der Berichtshefte ist nun mal die Pflicht des Auszubildenden. Den Fokus der Pflichtverletzung auf den Betrieb zu lenken, ist doch überhaupt nicht verursachungsgerecht. Das ist genauso unsinnig als würde man dem Auszubildenden eine Pflichtverletzung ankreiden wollen, weil er der IHK gegenüber nicht angemahnt hat wenn der Betrieb seinen Aufgaben in einer Sache nicht nachkommt.

Abgesehen davon wollt ihr wohl als Erwachsene behandelt werden, dann müsst ihr euch um die wenigen Pflichten die ihr habt, auch schon im Wesentlichen selbst kümmern. Wer Ansprüche stellt, muss auch immer mit den zusätzlichen Pflichten leben. Ausnahmen kann es natürlich für Auszubildende unter 18 oder für entwicklungsverzögerte Auszubildende geben.

Eine IHK kontrolliert die Ausbildung. Bei mir hat sich drei Jahre niemand unangekündigt oder angekündigt blicken lassen.

Die IHK kontrolliert die Ausbildung und die Eignung der Ausbilder. Wenn keine Beanstandung vorliegt, geht sie stillschweigend davon aus, dass alles in Ordnung ist. Bitte welcher minderjährige Frischling stellt sich auf die Hinterfüße vor einen Vorstand seiner Firma oder geht zur IHK um eine Beanstandung einzureichen?

Keiner sagt, dass das System perfekt ist. Aber es ist im Gegensatz zu allen anderen Vorschlägen von Auszubildenden praktikabel und finanzierbar. Wie soll so eine Kontrolle aussehen, ohne dass es eine dicke finanzielle Belastung wird?

Die IHK kontrolliert die Ausbildung. Durch Prüfungen wie diese, in denen ein verschwindend geringer Anteil mit den Kompetenzen des Berufes zu tun hat?

Bitte einmal selbst nachrechnen. Angenommen es wären tatsächlich 60% von GH2 nicht Kernqualifikation gewesen, dann ist das in der Summe aller Prüfungsteile immer noch ein geringer Anteil. Darüber hinaus bewirbt man sich auch noch mit Arbeitszeugnis, Referenzen, Zertifikaten etc.

Die IHK kontrolliert die Ausbildung. Indem sie für die Abschlußprüfung Aufsichtskräfte bestellt, die keine Ahnung von den Regularien der Prüfung hat? Indem Prüflinge einer IHK während der Prüfung über Fehler in der Aufgabenstellung informiert werden und andere nicht?

Das Problem ist wohl einfach menschlich und entsteht aus der Not heraus, improvisieren zu müssen. Fällt der Aufsichtskraft ein Fehler auf, dann hat sie in der Prüfung wohl kaum Zeit dies erst der IHK mitzuteilen und an alle anderen Aufsichtskräfte mitzuteilen. Also kann sie spontan den Irrtum an die Prüflinge mitteilen, sofern sie sich des Fehlers sicher ist, oder sie unterlässt es.

Der oben zitierte Artikel von heise.de ist elf Jahre alt. Elf Jahre, in denen es eine IHK nicht geschafft hat, offensichtliche Misstände zu beseitigen. Elf Jahre!?! Das sind 22 Versuche. In der freien Wirtschaft ist nach drei Nachbesserungen Schluss mit lustig.

Das ist mir zu plakativ. Außerdem ist die IHK paritätisch besetzt, also sind die Arbeitgeber durchaus mit im Boot und hätten die Möglichkeit etwas zu bewirken.

Warum gibt es denn hier jedes Jahr wieder Beschwerdethreads? Weil jedes Jahr die dummen Prüflinge nicht gelernt haben und enttäuscht sind von der bösen IHK? Oder weil seit elf Jahren bestehende Misstände sich jedes Jahr wiederholen?

Diesen Thread und einen Brief von x Teilnehmern an eine IHK oder einen ZPA in allen Ehren, aber nach allem hier glabe ich nicht, dass man die Interessen der Auszubildenden vertritt. So eine Beschwerde muss eine Eskalationsstufe höher angesetzt werden, denn eine IHK wird höchstens müde lächeln, wenn sich ein Haufen mittelloser Halbstarker auf die Hinterfüße stellt und so weitermachen wie bisher. Es braucht öffentlichen Druck und Druck von oben, damit sich etwas tut. Und die Adresse für oben ist nicht die IHK, wenn man sich über eine IHK beschweren will.

Das kingt mir zu aufrührerisch. Letztlich nur der Verweis auf das oben Gesagte: Welches System soll besser sein?

Ich stimme lediglich in einem Punkt zu, nämlich dass die Prüfungsunterlagen vor ihrem Einsatz sauberer kontrolliert werden müssten. Die Aufgabenstellungen bleiben teilweise seltsam unklar und enthalten machmal offensichtliche Fehler - das ist aus meiner Sicht unnötig.

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Hallo. Es ist ja wirklich sehr Interessant, was Ihr so alle schreibt. Ich bin in einer Umschulung, ebenso wie meine Kollegen (alle def. über 20, altersdurchschnitt so bei 33) Die GA2 war alles andere als gut und wir wurden sehr gut vorbereitet. Ich hab direkt nach der GA2 mit meinem Ausbilder gesprochen, welcher Dr. der Informatik ist. Und selbst der meinte, dass die Prüfung eine Sauerei ist, wie die Aufgabenstellung war. Und wenn ein Dr. eine Beschwerde schreibt und dass viele andere Ausbilder dies auch tun, wird diesmal Druck kommen. Ich weiß auch schon worum sich das Vorstellungsgespräch dreht, welches ich am Di haben werde.... Der Betrieb bildet nämlich selber FIAE aus.

Es ist wie es ist. Wir kommen nicht um die Tatsache herum, dass die GA2 nicht für den Fachinformatiker ausgelegt war. Da waren Marketingstrategien(Fachinformatiker???) drin, bissl BWL, dann Rechnungswesen (Was hat das beim Fachinformatiker zu suchen????) Technik und Programmierung(Abschreib-Aufgabe)

Ich War Callcenter-Agent in meiner beruflichen Laufbahn und wusste nur dadurch zumindest etwas von dem Erwarteten(Marketing und Rewe). Für den Rest sehe ich Schwarz was dies angeht.

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Hallo zusammen, ich habe neben der Ausbildung Wirtschaftsinformatik studiert und fand die Prüfung auch bescheiden. GA1 war für den FIAE fair gestellt auch wenn ich mich frage, was eine ABC Analyse in diesem Teil der Prüfung verloren hat?

Aber mal aus dem stehgreif zu sagen was man bei der Akquisition von staatlichen Unternehmen zu beachten hat (und dann noch 4 Kriterien zu nennen oder so) oder wie man bei einer Prozesskostensatzermittlung vorzugehen hat, finde ich schon ein bisschen fehl am Platze. Darüber hinaus kann ich mich den anderen nur anschließen: Alle Prüfungen in der Vergangenheit hatten einen sehr IT-lastigen Background (Was meiner Meinung nach auch Ausbildungsschwerpunkt ist) und nicht so viel Wirtschaft. Ich bin auch der Meinung das Grundwissen in Wirtschaft pflicht ist aber Wirtschaft hin oder her aber immer dieses nennen Sie 5 oder 6 Kriterien ist übertrieben und geht über Grundwissen hinaus (3 Kriterien hätte man noch erwarten können)

Man lernt und bereitet sich auf die Prüfung vor und brauch absolut nichts ;-). So traurig das man schon wieder Schmunzeln muss.

Naja es ist wie es ist und man wir wohl damit leben müssen.

Ich wünsche trotzdem allen akzeptable Ergebnisse.

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Es kann nicht angehen, wo sich eine Masse von Menschen in einem Forum aufregt, ein paar Casper kommen und mit Taschentüchern etc. provozieren

Schere mal nicht über einen Kamm. Das mit dem Taschentuch war einer. Zum zweiten ist "die Masse" die sich aufregt meistens nur deswegen die laute "Mehrheit", weil der Rest nichts zu schreiben hat.

Was die Konformität angeht habe ich hier und in anderen Threads schon geschrieben, dass es mit Sicherheit zu viel wirtschaftliches war, dennoch dies dem Rahmenplan grundsätzlich nicht widerspricht. Anders formuliert: Ärgerlich, aber schwierig gegen vorzugehen.

Zuguterletzt ist nichts so heiss wie es gekocht wird. Ich sehe jetzt schon wieder haufenweise Leute die nachfragen, wie man ggf. noch besteht oder in die Ergänzungsprüfung kommt, bzw. andere die jetzt schon sagen, sie seien definitiv durchgefallen. Wenn die ersten Ergebnisse da sind, relativiert sich das alles sehr schnell wieder. Wie bei jeder Prüfung.

Das Auslassen hier im Forum ist auch beileibe nicht verkehrt und im Zweifel auch die Emotionen. Die richtigen Schlüsse ziehen die Leute aus der sachlichen Kritik und die ist eben nicht "Ich sehe das so, und wer das nicht so sieht hat Unrecht". Pixies ersten Beitrag finde ich da zum Beispiel ziemlich gut. Er zeigt den Ärger und begründet sachlich warum. Gut, der nächste ist dann wieder aufrüherisch, emotionsgeladen und plakativ, aber der verlinkte ist eigentlich noch ein gutes Angeben, woher der Unmut kommt.

Grundsätzlich werdet Ihr aber wenig gegen den Inhalt dieser Prüfung tun können, da sie wahrscheinlich dennoch den Richtlinien entspricht. Aber Eure Kritik kann dafür sorgen, dass nicht nochmal so ein Wirtschaftsanteil in einer GH vorkommt. Ist ja nicht so, dass der ZPA nicht lernfähig wäre (auch wenn man das manchmal glauben möchte ;-) ).

bearbeitet von Carwyn

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BW hat kein Sonderstatus - jedes Bundesland bzw. jede IHK kann machen wie sie lustig ist.

Wie bei Schulen, Universitäten, etc. eben auch.

Ist ein Luxus, den man sich in Deutschland eben mit dem Föderalismus leistet.

Ich musste etwas schmunzeln, obwohl es traurige Wahrheit ist und wenn ich mir den heise-Artikel durchlese den hier jemand gepostet hat (der 10 Jahre alt ist!) hat die IHK offensichtlich kaum etwas aus ihrer Vergangenheit gelernt.

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Die GA 2 hatte nichts mit kernquali zutun, sondern war reines BWL wofür manche 3 Jahre lang studieren.

Hier rum heulen bringt jetzt auch nix mehr.

Es zählt nur eins, eine Beschwerde Mail wie im ersten Beitrag an Herrn Dercks und eine Kopie an eure zuständige IHK.

Nur dies kann was bewirken aber nicht wenn ihr euch hier alle fertig macht.

Also geht in euch und schreibt eine Mail, nur so kommt auch was bei raus.

MfG Roland

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Die GA 2 hatte nichts mit kernquali zutun, sondern war reines BWL wofür manche 3 Jahre lang studieren.

Das wage ich zu bezweifeln. Ich schätze es war nicht einmal soviel BWL wie wir im (übrigens IT-)Studium in 2 Semestern hatten. Zumal viele hier bereits schrieben dass ein Großteil dessen auch im Tabellenbuch zu finden war.

Sich über den hohen Anteil beschweren ist ja in Ordnung, die Kirche sollte man dennoch im Dorf lassen.

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Ich würde damit warten, bis Deine Bewertung da ist. Prüfer nehmen normalerweise auf solche Dinge Rücksicht und korrigieren oft auch im Sinne des Prüflings oder des Lösungsweges und nicht stoisch nach der Musterlösung des ZPA.

Welche Lösungen meinst Du eigentlich? Gibt es irgendwo eine Veröffentlichung der Musterlösung? Oder beziehst Du Dich auf die hier gesammelten und vermuteten Lösungen?

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Hi,

Also ich wurde heute von meinem

Lehrer angesprochen mich bitte umgehend bei der IHK melden würde.

Sprich da ist im Hintergrund schon was passiert und nicht unter den Tisch fallen lassen, was im übrigen sehr löblich schonmal ist.

Bitte sendet weitere Zuschriften direkt zu Herrn Bährke, da dieser der Ansprechpartner ist.

andreas.baehre@koeln.ihk.de

Der Grund der gewuenschten Meldung war, dass ich erläutern sollte was Genau mit den Aufsichten falsch war.

Er hat mir zusaetzlicj nochmal mitgeteilt das der Rest der Kommission für die Pruefungsfragen vorliegt.

bearbeitet von whzfuxxx

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Ebend, rum meckern hier im Forum bringt leider nichts. Deswegen Mail an den und fertig.

Die GA2 hatte nix mit unseren Beruf zutun hinüberwuchs nicht 4 handlungsschritte auf einmal von dem *******.

Also Mail raus und abwarten.

MfG Roland

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Dieser Abschnitt ist recht wirr. Das Führen der Berichtshefte ist nun mal die Pflicht des Auszubildenden.

Die Pflichten rund um das Berichtsheft bestehen auf beiden Seiten.

Abgesehen davon wollt ihr wohl als Erwachsene behandelt werden, dann müsst ihr euch um die wenigen Pflichten die ihr habt, auch schon im Wesentlichen selbst kümmern.

Ich habe meinen "Ausbilder" in der alten Firma nach einem dreiviertel Jahr gefragt, ob er sich nichteinmal die Berichtshefte ansehen will. Als ich gegangen bin, hat der Geschäftsführer erst meine Berichtshefte von einem halben Jahr unterschrieben, die mein "Ausbilder" nicht auf die Reihe bekommen hat und dann meinen Aufhebungsvetrag. Ich habe gefragt, ob man nicht einmal einen Ausbildugnsplan erstellen wolle... "wenn du einen willst, mach doch selber einen".

Wer Ansprüche stellt, muss auch immer mit den zusätzlichen Pflichten leben.

Pflichten gibt es in einem Ausbildungsverhältnis auf beiden Seiten.

Keiner sagt, dass das System perfekt ist. Aber es ist im Gegensatz zu allen anderen Vorschlägen von Auszubildenden praktikabel und finanzierbar. Wie soll so eine Kontrolle aussehen, ohne dass es eine dicke finanzielle Belastung wird?

Es gibt nichts umsonst in der Welt. Deutschland beklagt den Fachkräftemangel. Inzwischen kann ich verstehen, wie der entsteht.

Das ist mir zu plakativ. Außerdem ist die IHK paritätisch besetzt, also sind die Arbeitgeber durchaus mit im Boot und hätten die Möglichkeit etwas zu bewirken.

Aber offensichtlich kein Interesse.

Das kingt mir zu aufrührerisch. Letztlich nur der Verweis auf das oben Gesagte: Welches System soll besser sein?

Vielleicht kein bisher bestehendes? Die Demokratie ist auch nicht parallel zum Urknall entstanden, sondern weil sich irgendwann Menschen dafür eingesetzt haaben und etwas besseres schaffen wollten. Könnt man sich glatt ein Beispiel dran nehmen, oder?

.

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Was mich am Meisten aufregt ist nicht direkt, dass soviele wirtschaftliche Themen in der Prüfung vorkamen, daran sind die Ersteller (und die, die das genehmigt haben) schuld. Das eigentliche Problem ist doch, dass wir nicht darauf vorbereitet wurden. Wenn man auf sowas vorbereitet ist, dann ist es vlt. immer noch nicht in Ordnung, aber immerhin ist ein guter Abschluss wesentlich besser möglich.

Leider wird die IHK nicht überall dazu gezwungen mit den Berufsschulen zusammenzuarbeiten. Das ist Ländersache und die entscheiden das selbst. Ich bin bei der IHK Bayern und deren Verhältnis zur meiner Berufsschule (in München) ist neutral bis schlecht. Die Lehrer dort weisen ständig darauf hin, dass die IHK zu keiner Kooperation zwecks Themenabsprache etc. bereit ist und daran liegt das Problem - wer soll uns sagen was genau dran kommen könnte? Alles nur Vermutungen die meistens von den Lehrern (dank guter Erfahrung) richtig erkannt werden, aber dieses Jahr ist es halt mal richtig blöd gelaufen und die Gleichung ging nicht auf.

Solang nicht jemand (wie vorher schonmal erwähnt wurde die "Vorgesetzten" der IHK) Druck ausübt und ihnen verbietet alles zu machen was sie für richtig halten ohne sich mit denen abzusprechen die den Prüflingen ihr Wissen vermitteln sollen - wird sich meiner Meinung nach nicht viel an der Situation ändern.

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Zuguterletzt ist nichts so heiss wie es gekocht wird. Ich sehe jetzt schon wieder haufenweise Leute die nachfragen, wie man ggf. noch besteht oder in die Ergänzungsprüfung kommt, bzw. andere die jetzt schon sagen, sie seien definitiv durchgefallen. Wenn die ersten Ergebnisse da sind, relativiert sich das alles sehr schnell wieder. Wie bei jeder Prüfung.

Auch so ein Punkt. Ich lese hier vielfach "wart doch erstmal die Ergebnisse ab".

Dadurch wird die Prüfung der Kompentenzen aber nicht urplötzlich besser. Egal, ob ich oder Frank Müller-Lüdenscheid neben mir mit 1 oder 6 aus der Prüfung geht - die Verteilung der Themen war für eine IT-Püfung nicht angemessen und prüft nicht die Kompetenzen dieses Berufes. Deswegen würde ich eben nicht warten, bis die Ergebnisse da sind, weil dann wirklich jeder nur abwinkt.

Pixies ersten Gut, der nächste ist dann wieder aufrüherisch, emotionsgeladen und plakativ, aber der verlinkte ist eigentlich noch ein gutes Angeben, woher der Unmut kommt.

Der plakative Stil im zweiten mag daran liegen, dass sich jemand hinstellt und pauschal behauptet, alle Prüflinge seien halt schlecht vorbereitet gewesen und man solle doch lieber die Klappe halten und an seinen Defiziten arbeiten. Für die, denen es nicht auffiel: Ich mag keine Pauschalisierungen. Und ich mag eine Gesellschaft des Wegguckens nicht. "wenn jeder an sich selbst denkt, ist ja an jeden gedacht". Tut mir leid, wenn ich das so deutlich sagt, aber ich finde das armselig und unreif.

Grundsätzlich werdet Ihr aber wenig gegen den Inhalt dieser Prüfung tun können, da sie wahrscheinlich dennoch den Richtlinien entspricht. Aber Eure Kritik kann dafür sorgen, dass nicht nochmal so ein Wirtschaftsanteil in einer GH vorkommt.

Danke.

Ist ja nicht so, dass der ZPA nicht lernfähig wäre (auch wenn man das manchmal glauben möchte ;-) ).

Die Hoffnung stirbt zuletzt? :D

.

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Auch so ein Punkt. Ich lese hier vielfach "wart doch erstmal die Ergebnisse ab".

Dadurch wird die Prüfung der Kompentenzen aber nicht urplötzlich besser. Egal, ob ich oder Frank Müller-Lüdenscheid neben mir mit 1 oder 6 aus der Prüfung geht - die Verteilung der Themen war für eine IT-Püfung nicht angemessen und prüft nicht die Kompetenzen dieses Berufes. Deswegen würde ich eben nicht warten, bis die Ergebnisse da sind, weil dann wirklich jeder nur abwinkt.

Das war auch eher an die gerichtet die allein auf Grund der Aufteilung direkt schreien, dass sie die ganze Prüfung nicht bestanden hätten, bzw. die allgemein (lies: Jede Prüfung) schon nach 2 Tagen definitiv wissen dass sie durchgefallen sind.

Ob die Prüfung die Kompetenzen geprüft hat oder nicht sei dahingestellt. Schliesslich und endlich könnte ich genauso argumentieren, wenn in einer Prüfung in der Fachqualifikation für FISIs nicht eins der vielen "typischen" Themen des Fisi drin war. Bspw. Subnetting. Aber das Feld beim FI ist sehr breit und so findet sich auch eine Menge kaufmännisches in der Ausbildung. In der Kernquali ergibt es also vom grundsätzlichen Rahmenlehrplan Sinn, auch kaufmännisches dort reinzubringen. Das bedeutet ja nicht, dass nicht im Rest der Kernquali noch IT-Themen drankommen UND zusätzlich mit der Fachquali noch viel IT-fachbezogenes abgefragt wird. Zusätzlich mit den Dingen, die dann in den hier häufig postulierten, aber wahrscheinlich übertriebenen, 60% Wirtschaftsfragen wenigstens aus dem Kopf oder mit Hilfe des Tabellenbuches niedergeschrieben wurde, denke ich wird nicht die 60% Wirtschaft in GH2 für das Durchfallen gesorgt haben, sondern dann eine allgemein schlechte Leistung.

Ich möchte bezweifeln, dass man mit dieser Argumentation die Prüfung "fachfremd" erklären kann. Schliesslich gehören auch kaufmännische Dinge zu den Kompetenzen dieses Berufes.

Nichtsdestotrotz ist sicher ein hohes Maß an Konzentration auf einen der vielen Schwerpunkte einer Ausbildung immer ein großes Problem. Vergleichbar mit einer GH in der ausschliesslich Fragen zu VLAN dran kommen, jemand der sich eher auf andere Themen konzentriert hat und dadurch Schwierigkeiten hat, seine eigentlichen Stärken wirklich zu zeigen.

Deswegen sollte man seine Kritik nicht darauf zielen, dass - übertrieben formuliert - ein FI doch nix kaufmännisches wissen muss und Fragen in der Art eine Frechheit darstellen, sondern darauf, dass ein extremer Schwerpunkt gesetzt wurde, der in diesem Maße nicht der grundsätzlichen Erwartungshaltung einer sinnhaften FI-Prüfung entspräche.

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@Carwyn

Aber ganz Ehrlich für ein FISI 75% nur BWL hat absolute NICHTS mit den Beruf zu tun.Darum sind sie alle hier SAUER.Und in Handbuch war nicht soooooo viel was man abschreiben könnten.Nach die Antworten in Frage 4 21/25 Pkt und die reste höchsten 20 Pkt ziegt schon dass diese Prufung für ein Fachinformatiker eine FRECHHEIT ist.

Aber wetten die Ergebnisse werden "hochgepuscht" in GA2?

Sonst werden zu viele Durchfallen ;)

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Uns wurde gesagt das mehrere Wirtschaftssachen die gefragt wurden überhaupt nicht zum Lehrplan gehören und daher auch nicht unterrichtet wurden. Sicher kann man mit dem Buch auch viel machen, aber dafür ist die Prüfung zeitlich einfach nicht ausgelegt.

Vor allem: Was will man damit abprüfen? Wie gut ich mit einem Inhaltsverzeichnis und einem Register umgehen kann? Zumindest wir FIAEs erledigen einen nicht unwesentlichen Teil der Arbeit schlicht mit Google oder der MSDN. Es gibt nur recht wenige Probleme, die nicht schon irgendwo im Internet diskutiert wurden. Insofern finde ich es auch etwas sinnbefreit, eine Prüfung auf ein erlaubtes Hilfsmittel auszurichten oder ein im Alltag allgegenwärtiges Hilfsmittel auszuschließen. Wenn die Fragen so beschaffen sind, dass das nötig ist, dann sind wir wieder beim selben Thema: Dann prüft die Prüfung nicht die Kompetenzen des Berufes. Dann ist wirklich der relevante Teil die praktische Prüfung. Trotzdem werden sie zu gleichen Teilen gewertet.

.

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Ich bin ein wenig von der IHK an und für sich enttäuscht - wurden doch Vorbereitungskurse (für 285eu pro person) angeboten die mir in keinsterweise weitergeholfen haben. Da diese von Prüfern gehalten wurden, ging ich davon aus, dass ich durch diesen Kurs wenigstens eine Tendenz bekomme in welche Richtung das gehen sollte. Es wurde gesagt, dass dieser Vorbereitungskurs auf die GA2 vorbereitet. Hm... Nein :-)

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Ich bin ein wenig von der IHK an und für sich enttäuscht - wurden doch Vorbereitungskurse (für 285eu pro person) angeboten die mir in keinsterweise weitergeholfen haben. Da diese von Prüfern gehalten wurden, ging ich davon aus, dass ich durch diesen Kurs wenigstens eine Tendenz bekomme in welche Richtung das gehen sollte. Es wurde gesagt, dass dieser Vorbereitungskurs auf die GA2 vorbereitet. Hm... Nein :-)

was würde genau gemacht?

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