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Gast FisiNRW

Fisi Ergebnisse GA1 NRW

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Hallo, auch ich möchte mich an dem Thema beteiligen, da ich denke dass man an meiner Prüfung deutlich sieht, dass die GA1 diesen Winter mächtig nach hinten losgehen konnte.

Ich habe in der GA1 eine glatte 6 mit nur knapp über 20 Punkten. Die anderen beiden Prüfungsteile sind ok, in GA2 habe ich eine 3 und in WiSo eine 2. Ob mein Ergebnis nun ein Paradebeispiel ist oder nicht, sei dahingestellt. Ich bin jedenfalls nicht der einzige, bei dem die GA1 so auffällt.

Es wurmt mich natürlich extrem, dass ich wegen der verhauenen GA1 nun zur Nachprüfung muss. Ein Einsichtstermin, bzw. Beschwerde war natürlich auch mein erster Gedanke, jedoch glaube ich nicht so recht daran dass das etwas bringt, zudem wäre ich mit einer 5 in GA1 auch unzufrieden. Somit werde ich einfach im Sommer gut vorbereitet zur Nachprüfung gehen, GA1 wiederholen und das Beste hoffen.

Den Gedanke des TE kann ich voll und ganz nachvollziehen. Und ich denke das kann jeder, der die Winterprüfung '17 geschrieben hat.

bearbeitet von Le@hcim

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Als ich die GH1 sah und sich das Gefühl einstellte, dass die letzten Wochen Lernen für die Katz waren, war meine Ruhe dahin. Ich kann gar nicht mehr genau sagen was ich mir alles zusammengeschrieben habe. Dennoch kam ich mit einer 3 bei GH1 davon. Gh2 + 3 habe ich mit einer 2 abgeschlossen. Auch, wenn es bei mir "gut gegangen" ist. Diese Prüfung war anders als alle GH1 vorher mit denen ich gelernt habe. Bei denen bin ich immer mit kritischer Selbstbewertung rangegangen und kam immer mit über 80 % raus.

Das was Arvi geschrieben hat trifft es ganz genau. Dieses Rumgeeiere der IHK und damit die einhergehende fehlende Transparenz nervt und ist ganz einfach Unfair den Prüflingen gegenüber. Das ist auch das, was jetzt gerade an mir nagt. Das Fachgespräch kann in alle Himmelsrichtungen gehen. Obendrein auch noch die Tatsache, dass ggf. da kein IT Fachpersonal sitzt und mich mit Projektmanagement löchern könnte. :-( Irgendwo muss doch mal gut sein. Ein einheitliches System muss her, was transparent für alle ist und der Prüfling die Tiefe und Breite der Themen kennt.

Amen

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Was ich nicht verstehe ist was Ihr von der IHK erwartet als FI?

Jeden Tag kommt was neues und irgendwann muss halt was neues drankommen z. B Thema SSD/Cloud.

FI Themen kann und wird man als die IHK nicht 100% festlegen können da immer was neues kommt und WIR alle entweder mit der Zeit gehen oder stehen bleiben. Wenn die IHK festlegt, dass z. B (sehr grob) Windows Server 2012 R2 aktuell ist und am nächsten Tag Windows Server 2016 rauskommt, dann beschweren sich die Azubis immer dass die IHK so langsam sei und warum man nicht die aktuellste Version nimmt.

Ja ich fand es auch nervig dass die IHK ab und zu mal Themen nimmt die komplett neu sind und vielleicht die meisten auch keine Ahnung davon / vorbereitet / gehört haben, aber einer muss ja den Schritt wagen damit es in Zukunft auch als "Grundwissen" gilt.

Und wir als FI müssen uns immer auf neue Sachen vorbereiten. Wir können nur trends nachgehen/informieren, denn die IHK kann es ja auch abfragen.

Überlegt euch einfach mal wie die andere Ausbildungsberufe sind verglichen mit einer FI Ausbildung. Bei uns kommt immer was neues ob es ipv6, Cloud, SSD, Verschlüsselung ist.

bearbeitet von Zaroc

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Was gibt es denn daran nicht zu verstehen? Transparenz ist nichts, was man nicht erreichen könnte. Und, sorry... SSDs gibt es nicht erst seit zwei Jahren. SO schnell ist der Wandel in der IT nun auch wieder nicht.

Wo wäre denn das Problem zu definieren, dass FiSis die Geschwindigkeit des RAM selbst errechnen können sollen oder die Prüflinge wissen müssen welche Arten SAN es gibt. Nicht jeder von uns kommt mit einem SAN in Kontakt. Ich meine... Die haben doch jetzt schon "Standards" drin, die fast immer vorkommen.

Und wenn die Neuheiten rein müssen, was ja okay ist, dann soll das doch in einem Handlungsschritt untergebracht sein. Wo ist das Problem?

Man kann eben nicht erwarten, dass jeder Azubi mit jeder Technologie in Berührung kommt. Das ist nun mal so und DAS wird sich nicht so leicht ändern lassen. Ansonsten muss man mal an die Ausbildungsbetriebe ran. Wenn man aber einen guten Standard hat, dann weiß der Prüfling auch was er lernen muss. Dann ist dieses "Auf Hoher See" endlich mal vorbei.

"Jeder sagt es geht nicht, bis einer kam, der wusste das nicht, und der hat es dann gemacht."

bearbeitet von asmodii

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Gast Arvi
vor einer Stunde schrieb Zaroc:

Überlegt euch einfach mal wie die andere Ausbildungsberufe sind verglichen mit einer FI Ausbildung. Bei uns kommt immer was neues ob es ipv6, Cloud, SSD, Verschlüsselung ist.

IPv6, SSD's und auch die gängigen assymetrischen modernen Verschlüsselungen existieren seit über 20 Jahren. Selbst der Begriff des Cloud Computing wurde bereits 2011 standardisiert.

Es wird immer so getan als würden solche Themen über Nacht vom Himmel fallen. Das tun sie aber nicht. Das Problem ist viel mehr, dass man sich nicht einigen will was ein FI eigentlich mindestens über diese Themen wissen muss.

Dies kann man am besten in einem Lehrwerk machen. Wenn ein Fachinformatiker wissen muss woraus eine IPv6 Adresse besteht, wie ein IPv6 TCP Header aufgebaut ist, welche Vor- und Nachteile IPv6 hat, wo ist das Problem das einmal auf Papier nieder zu schreiben? Stell dir mal vor du könntest nicht mit Altklausuren lernen -> heißt dass du müsstest das ganze IPv6 und TCP Protokoll auswendig kennen, damit du theorehtisch auf solche Dinge adhoc antworten könntest? Hast du dir mal so eine RFC angeschaut? Der Standard von IPv6 ist über 35 DIN4 Seiten lang. Woran soll man sich denn bitte orientieren? Somit ist die Kritik, es sei glück das man das richtige gelernt hat (ggf. eben durch die Berufsschullehrer die ja auch eine eigene Auswahl des Stoffes vornehmen, weil es keinen Standard gibt) doch absolut berechtigt.

Wenn man dann im nächsten Jahr der Meinung ist, dass etwas dazu kommen soll oder weggelassen wird, dann veröffentlicht man eben eine aktualisierte Auflage des Lehrwerkes und prüft den aktuellen Jahrgang eben mit dem Stand von vor 2-3 Lehrjahren. Das ist doch völlig ausreichend. Es muss doch nicht immer der neuste Hype direkt in einer Klausur verwurstelt werden, was ohnehin nicht der Fall ist. Auch Informatik Studiengänge sind auf mindestens 4 Jahre akkreditiert.

Das Problem ist einfach, dass Berufsschullehrer und Prüfer keine Grundlage haben, welches Wissen in welcher Breite und Tiefe gelehrt oder geprüft wird. Stand heute denken sich die Prüfer irgendwas aus, was dann von der IHK abgenickt wird, und halbwegs engagierte Berufsschullehrer reagieren dann darauf und bauen das in ihren Unterricht ein. Ob es dann reicht bei der nächten Prüfung, weiß keiner. Und die Leute, die etwas völlig neues kriegen, was in der Form geprüft wird, haben dann Pech.

Soetwas ist mir aus keinen Anderen Ausbildungsberuf bekannt. Es gibt praktisch keine einheitlichen Unterrichtsmaterialen für Fachinformatiker - außer für Wirtschaft, obwohl der Ausbildungsberuf schon 20 Jahre alt ist. Und genau das ist das Kernproblem. Es wird irgendwas gelehrt und irgendwas geprüft.

bearbeitet von Arvi

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SSD war nur ein bsp!

Natürlich kommt nicht jeder mit einer SAN in Kontakt, aber wer soll es dann aus deiner Sicht dann machen? Jemand der studiert hat?

Besonders kleine Firmen können Azubis diese Kenntnisse nicht weitergeben, da ihr Budget nicht ausreicht, oder weil der Ausbilder damit noch nie gearbeitet hat.

Soll dann aufgrund der kleinen Firmen die IHK Ihren Stoff so anpassen, dass jede Firma es sich leisten kann?

Sollen die anderen AG denken, dass die Fachinformatiker keinen blassen schimmer über SANs haben und sich lieber SAN - Experten holen? Was sind dann SAN Experten? Leute die Informatik studiert haben oder vl. nur eine Ausbildung als FI haben, oder sogar nur als hobby haben?

Und RAM Geschwindigkeit ausrechnen haben wir im ersten Lehrjahr gelernt als wir erstmal "unterrichtet" wurden welche Arten von RAM existieren und was d. Unterschiede die haben. Ich habe mich gefragt warum wir es benötigen. Am Ende sagte der Lehrer dass die IHK es in der Vergangenheit es oft verwendet hat in der AP. Im Berufsleben wirst du es kaum verwenden.

Ich stimme dir zu das Azubis nicht alles können und aus meiner Sicht ist es auch die Aufgabe vom Ausbilder, dass die Azubis davon erfahren/unterrichtet werden. Aber dir ist ja sicherlich bekannt wie unterschiedlich jedes Ausbildungsbetrieb ist. Wenn man Sie alle zwingt einen "Standard" zu erreichen, dann könnte man eine Menge Betriebe gleich Ihren Ausbilderschein wegnehmen, da Sie die Standardanforderungen nicht erfüllen können wegen mangelnde Kenntnisse oder Budget.

bearbeitet von Zaroc

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Mir wird ehrlich nicht ganz klar, wo das Problem ist? 

Die Prüfungsinhalte dieses Jahr waren (ausgehend von der Zusammenfassung hier im Thread) keine neuen Sachen oder Raketenphysik.

Routing, SAN, RAID, USV, RAM, Struktuogramme, Logging, Proxy, Passwortlängen, VPN, HTTPS, pre-shared-key, Authentizität, Vertraulichkeit, Zertifikate ...

Das alles waren keine neuen Themen. das kam alles so ähnlich schon mal in anderen Prüfungen vor. Die HTTP-Methoden waren das Einzige, was mir in den Prüfungen noch gar nicht untergekommen ist.

Klar ist das nen weites Feld und ein Leitfaden würde helfen.
Es wird hier so dargestellt als wenn die IHK das Rad/die Prüfung auf einmal komplett neu erfunden hätte. Die Themenkomplexe waren aber alle schon mal in ähnlicher Form in Prüfungen dran. Das ist keine Raketenwissenschaft. Außerdem werden die theoretischen Bereiche vor Allem in der Berufsschule durch genommen.

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Gast Arvi

Sind halt zwei paar Schuhe. Einmal das generelle Problem mit den Prüfungen/Lehrinhalten und die individuelle Leistung der Prüflinge.

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So ich würde auch gerne paar Sachen zu der Abschlussprüfung sagen, da ich diese auch selbst geschrieben habe. Ich gehöre zu denjenigen die bestanden haben, doch GA1 fiel bei mir auch recht schlecht aus -> 44 Punkte, GA2 und WISO hingegen ganz ok. 

Ich habe 3 Monate vorher angefangen zu lernen, den letzten Monat durchgehend mit einer Lerngruppe ca. 8 Std am Tag. Ich habe wirklich gedacht ich habe alles drauf.

  • Ich kann das ganze OSI Modell runterbeten auf Deutsch und Englisch und die Protokolle dazu nennen.  
  • Subnetting und Supernetting kann ich schnell lösen
  • Alle RAIDS beschreiben mit Vor- und NAchteilen + Berechnungen kriege ich Blind hin
  • troubleshooting Netzwerkplan, SAN - NAS u.s.w

Ich habe die Prüfungen der letzten 8 Jahre durchgeackert und das mehr als ein mal. Trotzdem wusste ich mehr als die hälfte der Fragen nicht, obwohl ich diese auch gelernt hatte..... und nein ich habe nicht Blind gelernt, sondern strukturiert. 

Ich sehe zwei Probleme bei den Prüfungen:

  1. Die Fragestellungen sind zumeist echt unschlüssig, so dass man evtl die Frage locker beantworten könnte, dies aber aufgrund der Fragestellung komplett anders wahrnimmt. (z.B Welche Arten von SAN gibt es?) Besser wäre hier "Welche Protokolle verwendet SAN?" 
  2. Fragen zu dem gelernten Gebiet kommen nicht sondern andere, obwohl man sich vorbereitet hatte. = Pech!

Diese zwei Probleme werden immer auftauchen, auch im nächsten Jahr.

Ich habe auch wegen den Matheaufgaben die meisten Punkte verloren, aber ich bin mir fast zu 100% sicher das ich bei HA1 25 Punkte erreicht habe und das sollte jeder angehender FI, da Netzwerkpläne gang und gäbe sein werden. Ich fand auch die Prüfung nicht als die schwierigste, die Winter 14/15 war meiner Meinung nach die schwerste die ich bisher gemacht habe. 

Ich kann nachvollziehen das der Frust tief sitzt da manche Fragen wirklich gemein waren, doch so war das immer in den Prüfungen und es wird sich auch nicht so schnell ändern. Das was ihr jetzt machen müsst ist, euch 6 Monate nochmal Komplett hinzusetzen und die Defizite auszugleichen, am besten einen Plan erstellen was ihr am welchen Tag lernt.

Ich wünsche euch viel Glück :) 

 

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vor 8 Stunden schrieb Shanks06:

Fragestellung komplett anders wahrnimmt. (z.B Welche Arten von SAN gibt es?)

Ich glaube die Frage lautete so in etwa: Es haben sich zwei Arten SAN-Technologien durchgesetzt. Welche sind das?

Wer jetzt die Antwort kennt ohne nachzusehen, dem gratuliere ich.

Als ich die Frage las dachte ich in die komplett falsche Richtung und  hielt das für einen Teil, der nicht in meiner Ausbildung vorkam. Als ich die Antwort hörte bin ich fast aus den Schuhen gefallen. Diese Frage hätte man wirklich eindeutiger stellen können.

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vor 19 Stunden schrieb asmodii:

Das was Arvi geschrieben hat trifft es ganz genau. Dieses Rumgeeiere der IHK und damit die einhergehende fehlende Transparenz nervt und ist ganz einfach Unfair den Prüflingen gegenüber. Das ist auch das, was jetzt gerade an mir nagt. Das Fachgespräch kann in alle Himmelsrichtungen gehen. Obendrein auch noch die Tatsache, dass ggf. da kein IT Fachpersonal sitzt und mich mit Projektmanagement löchern könnte. :-( Irgendwo muss doch mal gut sein. Ein einheitliches System muss her, was transparent für alle ist und der Prüfling die Tiefe und Breite der Themen kennt.

Ich mag mich täuschen, aber auch in NRW sollten sie so etwas in der Art haben, oder nicht?

https://www.wuerzburg.ihk.de/fileadmin/user_upload/pdf/Ausbildung/Gliederungen/Fachinformatiker_Systemintegration.pdf

 

Halbes Off-Topic:

Und bezüglich Fragen im Fachgespräch. Hier kenne ich wieder nur die IHK Nürnberg, aber: Die Fragen kann man bewusst lenken und somit auch eingrenzen. Generell müssen die Fragen Bezug auf dein Projekt haben.

Beispiel aus der AE: Du verwendest in deinem Projekt Datenbanken --> In deiner Präsentation erwähnst du so etwas mit einem halben bis ganzen Satz. Und (oh Wunder) im Fachgespräch kommt zu 95% eine Frage zu Datenbanken wie z.B. "Welche Arten von DB kennen Sie", "was bedeutet SQL und aus welchen Teilen besteht diese" oder "Was ist eine Transaktion".

Gehen wir davon aus, Sie fragen dich "Welche Arten von DB kennen Sie".

Dann antwortest du "Hierarchisch, Dokumentenorientiert, Objektorientiert, netzwerkartig und relational. Ich habe das relationale verwendet und SQL benutzt um auf die Daten zu zugreifen".

Sehr wahrscheinlich kommt dann die Folgefrage "Was ist denn dieses SQL"  --> Hier leitest du auf die Transaktionen hin und so weiter und so fort.

Oder du wartest gar nicht auf die Zwischenfrage und gehst von der ersten Frage direkt zu SQL  und dann zu Transaktionen, laberst die 5 Minuten zu Datenbanken zu und hast schon 1/3 der Fragezeit mit richtigen Antworten rum ;)

 

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vor 4 Stunden schrieb asmodii:

Ich glaube die Frage lautete so in etwa: Es haben sich zwei Arten SAN-Technologien durchgesetzt. Welche sind das?

Wer jetzt die Antwort kennt ohne nachzusehen, dem gratuliere ich.

vor 36 Minuten schrieb Bulletproof.Hanno:

Fibrechannel und iSCSI

Das ist mir auch sofort in den Sinn gekommen und sollte auch von jedem Azubi in der Berufsschule gelernt worden sein.  Ich erinnere mich auch definitiv daran, das mit meinem Azubi durchgesprochen zu haben, nachdem er es in der Schule hatte. Ich hab ihm damals unser SAN für den Bildspeicher gezeigt und mit ihm über SAN und NAS diskutiert. 

@asmodii spürt nun gerade die Nachteile einer Umschulung gegenüber einer betrieblichen Ausbildung. Das fehlende Jahr und die fehlende betriebliche Erfahrungen schlagen sich trotz seines Einsatzes und seiner harten Arbeit jetzt nieder. Und dabei will ich auf keinen Fall behaupten er wäre ungeeignet oder schlecht vorbereitet. Wenn seine Aussagen auch nur ansatzweise stimmen, dann wird er genau so geeignet sein, als die meisten Azubis direkt nach der Ausbildung. Ich will eher sagen, mit einer 3-jährigen betrieblichen Ausbildung und dem Besuch einer Berufsschule, hätte er vermutlich eine glatte 1 geschafft. Daher finde ich es auch ein wenig Schade, wenn aber auch absolut verständlich, dass er jetzt hier jetzt mit in das halbjährliche "Die Prüfung war viel schwerer als alle Prüfungen jemals vorher" einsteigt. 

Wenn es in der Vergangenheit Aufgaben gab, die fehlerhaft war oder von einer absolut deutlichen Mehrheit total versemmelt wurden, dann wurde diese Aufgabe gestrichen und die Punkte/Ergebnisse entsprechend angepasst. Ist aber laut eines langjährigen Prüfer bisher nur äußerst selten geschehen. Lassen wir uns also überraschen. [Ich hab diese Info von einem befreundeten Prüfer, der nun bereits 15 Jahre dabei ist. Es ist also nur Hörensagen!]

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vor 5 Stunden schrieb asmodii:

Ich glaube die Frage lautete so in etwa: Es haben sich zwei Arten SAN-Technologien durchgesetzt. Welche sind das?

Wer jetzt die Antwort kennt ohne nachzusehen, dem gratuliere ich.

Ich habe hier geantwortet mit:

4 GB SAN

8 GB SAN

Ich hatte keine Ahnung auf was die hinaus wollen.

bearbeitet von Le@hcim

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vor 13 Minuten schrieb Le@hcim:

Ich habe hier geantwortet mit:

4 GB SAN

8 GB SAN

Ich hatte keine Ahnung auf was die hinaus wollen.

In welcher Welt würde sich ein SAN mit 4GB/8GB denn durchsetzen :D ?  Da musst die Zeit aber 20 Jahre zurückdrehen.

Und mit Technologie sind NIE Speichergrößen, oder allgemein technische Spezifikationen gemeint, sondern Arten der Technik.

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vor einer Stunde schrieb Sullidor:

spürt nun gerade die Nachteile einer Umschulung gegenüber einer betrieblichen Ausbildung. Das fehlende Jahr und die fehlende betriebliche Erfahrungen schlagen sich trotz seines Einsatzes und seiner harten Arbeit jetzt nieder.

Jain. Du hast nur bedingt Recht. Warum? In dem Betrieb, wo ich meine 6 Monate Praktikum gemacht habe, hätte ich auch meine Ausbildung machen können, die dann 3 Jahre wäre. Meine Ausbildung wäre schlecht gewesen, an Windows gebunden, nur immer die selben drei Sachen gemacht (Aufbau von Domäne und Exchange *gähn*)  und ich hätte auch sonst nur 0815 gemacht. Ein NAS wäre mir  dort nie begegnet.

Und selbst wenn... Ich habe an der Frage nicht erkannt, dass iSCSI/Fibre gefragt war, obwohl ich das ein paar Mal eingerichtet habe. Kurz vor der Prüfung bei mir daheim, um meinem Sohn mehr Festplattenkapazität zu geben, damit ich keine neue Festplatte kaufen muss. Du siehst also, dass ich darauf nicht zwingend kommen musste, obwohl ich damit gearbeitet habe. Das Problem war ganz einfach die schlechte Fragestellung. Und DAS ärgert mich. Wenn ich etwas nicht gelernt habe, dann bin ich es selbst schuld. Wenn ich aber die Antwort kenne, aber die anhand der Frage nicht sehe was die wollen, dann nervt mich das schon.

Noch so ein Ding aus der Prüfung. Da stand irgendwo, dass man aus dem Logauszug einen Teil erklären soll. Ich habe das Log rauf und runter abgesucht, aber da stand nichts. Zwar hatte ich schon den richtigen Gedanken, aber dennoch fand ich die Stelle im Log natürlich nicht. Die gab es nämlich nicht. Ich habe dann einen Prüfer gefragt und der hat bestimmt 10 Minuten meiner Zeit mit Suche verbracht und konnte es auch nicht finden. Dann habe ich gesagt was ich antworten wollen würde und ob das zählen würde. Er bejate das und ging.

Ich will nicht unnütz über die Prüfung meckern. Aber man muss zugeben, dass das nicht so ist wie es sein sollte. Da kann man mit Wandel in der IT argumentieren wie man will. Schlecht gelernt ist mal ein anderes Thema.

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vor 2 Stunden schrieb Chiyoko:

Ich mag mich täuschen, aber auch in NRW sollten sie so etwas in der Art haben, oder nicht?

https://www.wuerzburg.ihk.de/fileadmin/user_upload/pdf/Ausbildung/Gliederungen/Fachinformatiker_Systemintegration.pdf

 

Halbes Off-Topic:

Und bezüglich Fragen im Fachgespräch. Hier kenne ich wieder nur die IHK Nürnberg, aber: Die Fragen kann man bewusst lenken und somit auch eingrenzen. Generell müssen die Fragen Bezug auf dein Projekt haben.

Beispiel aus der AE: Du verwendest in deinem Projekt Datenbanken --> In deiner Präsentation erwähnst du so etwas mit einem halben bis ganzen Satz. Und (oh Wunder) im Fachgespräch kommt zu 95% eine Frage zu Datenbanken wie z.B. "Welche Arten von DB kennen Sie", "was bedeutet SQL und aus welchen Teilen besteht diese" oder "Was ist eine Transaktion".

Gehen wir davon aus, Sie fragen dich "Welche Arten von DB kennen Sie".

Dann antwortest du "Hierarchisch, Dokumentenorientiert, Objektorientiert, netzwerkartig und relational. Ich habe das relationale verwendet und SQL benutzt um auf die Daten zu zugreifen".

Sehr wahrscheinlich kommt dann die Folgefrage "Was ist denn dieses SQL"  --> Hier leitest du auf die Transaktionen hin und so weiter und so fort.

Oder du wartest gar nicht auf die Zwischenfrage und gehst von der ersten Frage direkt zu SQL  und dann zu Transaktionen, laberst die 5 Minuten zu Datenbanken zu und hast schon 1/3 der Fragezeit mit richtigen Antworten rum ;)

 

Nimm es mir nicht krumm das ich ein wenig lachen musste als ich auf den Link geklickt habe...

Bitte. Bitte führt es überall ein. Bitte lasst es dann aber auch von den Ausbildungsbetrieben 100%ig und korrekt ausfüllen ohne wenn und aber. Ich mein... Nicht jeder Ausbilder kennt seine Azubis, davon mal abgesehen.

Ob die Fragen bezug haben müssen zum Projekt weiß ich leider nicht. Ich versuche mich beim sprechen so zu verausgaben das ich ein Thema anschneide, Unterthemen und dessen Unterthemen durchkaue... Quasi einer billigen rekursion gleich. Damit kriegt man viel Zeit um, jedoch muss man das Wissen vorerst haben.

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@asmodii die Prüfer sind nicht gemein. Meine Lehrer haben die (nicht eure AP) auch korrigiert und es passiert oft dass die IHK die Fragen so formuliert, dass man eigentlich 2 verschiedene Antworten schreiben könnte die zählen und auf dem Lösungsblatt von der IHK nur eins gilt.

Die Lehrer (in dem Fall unser Berufsschullehrer) hat uns trotzdem die Punkte gegeben da die Frage xxxx formuliert wurde aber trotzdem  meine Antwort indirekt richtig wäre.

 

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vor 1 Stunde schrieb Bulletproof.Hanno:

In welcher Welt würde sich ein SAN mit 4GB/8GB denn durchsetzen :D ?  Da musst die Zeit aber 20 Jahre zurückdrehen.

Und mit Technologie sind NIE Speichergrößen, oder allgemein technische Spezifikationen gemeint, sondern Arten der Technik.

Die Frage war bei vielen in unseren Kurs auch sehr sehr Wage gestellt.
Nicht jeder denkt gleich. Ich habe den Teil daraufhin gestrichen :P

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vor 1 Minute schrieb DogZilla:

 

Bitte. Bitte führt es überall ein. Bitte lasst es dann aber auch von den Ausbildungsbetrieben 100%ig und korrekt ausfüllen ohne wenn und aber. Ich mein... Nicht jeder Ausbilder kennt seine Azubis, davon mal abgesehen.

 

Ehm.... dass sollte eigentlich jeder Ausbilder selbst haben. Man bildet keine Azubis aus wenn man nicht weiss was die lernen sollten. In dem Fall war die IHK nicht Schuld sondern dein Ausbilder/Firma.

Aber die Realität sieht anders aus: Der Ausbilder kennt den Lehrplan aber er kann es dir nicht beibringen weil:

- Keine Zeit

- Kein Geld

- Kein Knowhow

- Wer bist du?

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