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Falsche Positionsbezeichnung im Arbeitsvertrag?


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Huhu zusammen,

ich habe eben vorab per E-Mail eine Ausfertigung meines Arbeitsvertrages nach meiner Umschulung (Abgeschlossen Januar 2022) erhalten, Jobantritt findet zum 01.04. statt. Der Vertrag wird heute/morgen auch per Post an mich versesendet.

Allerdings bin ich jetzt etwas verwundert. Laut der damaligen Stellenbeschreibung auf die ich mich beworben hatte wurde ein Mitarbeiter mit einer abgeschlossenen Ausbildung im IT-Umfeld gesucht, für den internen IT-Helpdesk im 1st und 2nd-Level, soweit so gut. 

Im Arbeitsvertrag steht jetzt drin: "Die Mitarbeiterin wird mit Wirkung zum 01.04.2022 als kaufmännische Angestellte eingestellt". 

Ist das normal bzw. mache ich mir wegen dem Punkt gerade zu viele Gedanken oder sollte da nicht doch eher stehen: Die Mitarbeiterin wird mit Wirkung zum... als Fachinformatikerin/Systemintegration eingestellt?

Von meiner Denkweise her wäre es doch eigentlich nur logisch die Position auch als solche zu bezeichnen die auch auf meinem IHK-Zertifikat steht. Nachher bin ich ein paar Jahre im Unternehmen und habe dann später im Arbeitszeugnis ein jahrelanges Arbeiten als "kaufmännische Angestellte"?

Wenn das normal in größeren Unternehmen Usus ist und ich mir darüber keine Gedanken machen sollte dann ist das so. Falls dem aber nicht so ist, wie würdet Ihr vorgehen bzw. mir was raten?

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Moin,

frag doch einfach mal nach bevor du dir ewig Gedanken machst. Bei manchen Firmen ist es üblich die Stellenbeschreibung im Vertrag so generisch zu halten damit sie ihre Mitarbeiter möglichst breit einsetzen können ohne Probleme mit dem Arbeitsrecht zu bekommen.

/Thomas

 

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vor 3 Minuten schrieb Montaine:

Im Arbeitsvertrag steht jetzt drin: "Die Mitarbeiterin wird mit Wirkung zum 01.04.2022 als kaufmännische Angestellte eingestellt". 

Ich würde davon ausgehen, dass hier jemand bei der Erstellung gepennt hat und den Punkt aus der Vorlage nicht abgeändert hat.

vor 4 Minuten schrieb Montaine:

Ist das normal bzw. mache ich mir wegen dem Punkt gerade zu viele Gedanken oder sollte da nicht doch eher stehen: Die Mitarbeiterin wird mit Wirkung zum... als Fachinformatikerin/Systemintegration eingestellt?

"als Fachinformatikerin/Systemintegration" habe ich so noch auf keinem Arbeitsvertrag gesehen, ich würde hier eher etwas wie "als Mitarbeiterin im internen Helpdesk" erwarten.

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vor 19 Minuten schrieb Montaine:

Von meiner Denkweise her wäre es doch eigentlich nur logisch die Position auch als solche zu bezeichnen die auch auf meinem IHK-Zertifikat steht.

In meine Arbeitsvertrag steht einfach generisch "Softwareentwickler".

Das liegt daran das in der gleichen Position ja auch Leute die kein Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung sind arbeiten können.

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Ok.. nach Euren Antworten hab ich grade einfach zum Telefon gegriffen und bei der Personalabteilung direkt nachgefragt. Heraus kam das ich mir wegen der Bezeichnung keine Gedanken machen muss, die steht bei jedem Mitarbeiter so im Vertrag drin, egal welche Abteilung/Position. 

Eigentlich hätte ich das auch direkt machen können, habe aber auch das Gefühl das jetzt nach meiner Umschulung ein ganz neuer Abschnitt mit ganz viel Neuland auf mich zukommt. Das fängt gefühlt schon mit einer veränderten Kommunikation und mit einer ganz anderen Erwartungshaltung zwischen AG-AN an als es früher der Fall war wo ich noch als "einfache angelernte Angestellte" irgendwo gearbeitet habe. 

Ich glaube ich muss mich da erst mal rein finden. 

Danke Euch 🙂

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vor 20 Stunden schrieb SR2021:

"als Fachinformatikerin/Systemintegration" habe ich so noch auf keinem Arbeitsvertrag gesehen, ich würde hier eher etwas wie "als Mitarbeiterin im internen Helpdesk" erwarten.

Dem kann ich nur zustimmen. Auch, wenn man als frisch ausgelernter Azubi/Umschüler damit rechnen würde. Es gibt ja auch auf dem Arbeitsmarkt quasi keine Stellen für ausgelernte "Fachinformatiker". 

In meinem Arbeitsvertrag steht, dass ich "Specialist & Team Lead" bin. Das ist auch nichtssagend. Bei uns haben alle auf dem gleichen Level die gleiche Bezeichnung. Egal ob jemand im Consulting, oder in der HR Abteilung arbeitet. Egal ob die Person programmiert, oder nicht. Bei sowas im Zweifel immer nachfragen, wie du es ja gemacht hast. Viel wichtiger finde ich allerdings die Tätigkeitsbeschreibung. Das ist am Ende das, was für mich relevant ist. Und nicht, was in meiner EMail Signatur als Bezeichnung steht. Damit kann im Zweifel eh niemand was anfangen. 

Bearbeitet von neinal
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Am Ende ist das eh egal. Den Arbeitsvertrag sieht außer Deinem aktuellen AG und evtl. mal Banken oder so eh keiner.

Bei zukünftigen Bewerbungen gibst Du Dir einfach einen eigenen Titel und fertig. Habe ich auch immer so gemacht. So kannst Du auch je nach Zielstelle Dein Profil entsprechend schärfen. Wer soll es Dir verbieten oder Dich daran hindern?

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vor 2 Stunden schrieb Rabber:

Am Ende ist das eh egal. Den Arbeitsvertrag sieht außer Deinem aktuellen AG und evtl. mal Banken oder so eh keiner.

Bei zukünftigen Bewerbungen gibst Du Dir einfach einen eigenen Titel und fertig. Habe ich auch immer so gemacht. So kannst Du auch je nach Zielstelle Dein Profil entsprechend schärfen. Wer soll es Dir verbieten oder Dich daran hindern?

Dein Arbeitszeugnis wo dann kaufmännischer Angestellter drinsteht?

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vor einer Stunde schrieb alex123321:

Solange dort die Tätigkeiten zur Bezeichnung passen ists kein Problem. 

Also ich fände es schön komisch zu lesen das :

 

"Herr xyz war seit anno Tobak in unserem Unternehmen als kfm Angestellter tätig, sein Aufgabengebiet umfasste:

- Instandhaltung der internen Serverstruktur

- Netztwerkkonfigurationen

.... 

Liest sich doch ehrlich gesagt mistig, so als hätte jemand keine Lust dazu gehabt zu schauen was der MA denn eigentlich so tatsächlich gemacht hat. 

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Bei mir stand im Vertrag kaufmännischer Angestellter. Im Arbeitszeugnis steht dann "XY wurde als Business Analyst in der Abteilung blabla im Bereich blabla beschäftigt", wobei Business Analyst ebenfalls ein generischer Titel ist der null auf den Job und die Tätigkeiten schließen lies. Der Arbeitgeber war wie gesagt einer der größten DAX Konzerne.

Das interessiert insgesamt einfach niemanden solange die Tätigkeiten zum Titel im Lebenslauf passen. Ich bin mir nichtmal sicher ob mein Arbeitszeugnis vom neuen AG angeschaut wurde.

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