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Umschulung oder Bootcamp als Quereinsteiger. HIIIIIIIILFE!!!!


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Hey Leute, 

Kurz zu meiner Person: 

Heiße Benjamin, bin gelernter Fahrzeuglackierer und in einem gesundes Alter von 28+6 :P .

Zur Zeit bin ich Arbeitslos, aufgrund eines Bandscheibenvorfalles (ja die Scheiße tut verdammt weh 😂).

Interesse besteht schon seit längerem für Computer, Programmen, benutzen, verwenden, verstehen.

 

Mein Wunsch, Ziel:

Ich möchte von zuhause bzw. unterwegs aus Arbeiten können. ( habe einen erhöhten Freiheitsdrang, Campen, Reißen 😂)

FAKTOR: FREIZEIT ist mir hier auch wichtiger wie Gehalt. (Auch evtl. Freelancer Basis).

Evtl. in die Richtung: Frontend Developer, Apps oder Security.

Steinigt mich da noch nicht, sind nur mal grobe Richtungen.

 

Aktuell wäre es möglich einen Bildungsgutschein zu bekommen von der Agentur für Arbeit, 

nur stehe ich jetzt zwischen zwei Fronten.

Ich versuche euch mal mein Problem etwas näher zu bringen.

 

Aktuell gibt es zwei Optionen, meine Hauptmerkmale sind Faktor: ZEIT und Faktor: EFFEKTIVITÄT-NUTZEN, bin zu alt um noch mehr Zeit zu verschwenden. (Denkt dran immer noch 28 😜

1. Option:   Umschulung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

2. Option:   Weiterbildung zum Webentwickler/Softwareentwickler in einem, nennen wir es mal Bootcamp. (Developer Akademie)

 

1. OPTION vs. 1. Problem   (Dauer: 2 Jahre)

Habe jetzt leider (was auch meine Ansicht bestätigt von meiner Ausbildung damals) schon sehr, sehr oft gelesen beziehungsweise gehört von Leuten die eine Ausbildung gemacht haben im Bereich IT, dass die totaler Müll gewesen ist. 

Sprich dass sie nach der Schule nicht wirklich Coden konnten.

Da bei der Umschulung ja 2 Jahre drauf gehen und ich aber danach trotzdem noch nichts kann was Coden angeht, möchte ich diese Zeit nicht verschwenden.

Des weiteren sehe ich es auch als schwierig an danach einen Job zu finden. 

BEISPIEL MEINE AUSBILDUNG: Hätte ich damals nicht einen so guten Meister gehabt, der mir viel beibringen konnte und auch WOLLTE, hätte ich nach der Ausbildung Praxistechnisch nichts aber auch wirklich nichts drauf gehabt.

Habe mich damals auch sehr gelangweilt und total unterfordert Gefühlt in meiner Ausbildung, meiner Meinung nach hätte man die Ausbildung mit einer guten Umgestaltung auf Max. aber wirklich Max. 1 Jahr verkürzen können und nein, das war nicht nur meine Meinung. 

Da wirklich viel unnützes wissen vermittelt wurde. 

 

2. Option vs. 2. Problem   (Dauer: 9-13 Moante)

Die Weiterbildung , JA JA was bist du nur in Deutschland ohne Ausbildung?  😇

Mein Hauptaugenmerk liegt hier auf der Developer Akademie (Dauer) auf die ich per Zufall in YouTube gestoßen bin, finde ihr Konzept richtig geil, hört sich für mich nach genau dem an, wo nach ich damals gesucht habe. 

Nur wichtiges Wissen wird in Kombination mit Praxis vermittelt (Realistischen Projekten aus der Praxis). Nicht das unnötige und langsame vermitteln von noch unnötigerem Wissen. 

Helfen einem bei einem Portfolie und der Lehr

Sie helfen einem bei einem Job.

Ist halt aber leider keine Ausbildung mit IHK Zertifikat und ich hab leider zu wenig Ahnung von der aktuellen IT-Marktlage ob diese Option dann wirklich reicht für einen Job. 

BEISPIEL MEIN BERUF: Ich kann nur so viel dazu sagen, dass bei unserem Handwerk nicht drauf geschaut wird was hast du gelernt, sondern was hast du drauf in dem Job. 

 

 

FRAGE: 

1# Ist es sinnvoller mit Option 1 oder Option 2 um meine Ziele zu erreichen?

2# Mit was findet man besser einen Job?

3# Was würdet ihr tun? 

4# Falsche Ansichten?

5# Was sagt ihr dazu?

6# Wie empfandet ihr eure Ausbildung? 

Bitte eure Meinungen und Kritik dazu. 

Ich hoffe ich konnte vermitteln was meine Probleme/Bedenken sind und ihr als Leute vom Fach könnt mir dabei helfen. 

 

 

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Es gibt doch auch so Agenturen bei denen man erst zahlen muss, wenn man nen job hat. Das finde ich durchaus reizvoll. Auf der anderen Seite wir leben in Deutschland,  Zertifikate und Bescheinigungen haben einem hohen Wert. Andererseits du wirst in der IT ne Chance bekommen auch ohne formalen Abschluss. Was die Umschulung allerdings attraktiv machen könnte wäre die finanzielle Unterstützung durchs Amt. Weiter gibt es auch verschiedene Typen von Umschulungen die die meisten gar nicht kennen. Ausserdem kann man sich während so einer Umschulung wenn man richtig Bock hat auch selbst ne Menge zusätzlich beibringen. 

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Seh ich genauso, mit Umschulung fährst Du besser.

Wenn Du über die Agentur für Arbeit/Jobcenter gefördert wirst besteht hier auch die Möglichkeit anstelle der kompletten überbetrieblichen Umschulung eine betriebliche im Unternehmen zu absolvieren. Dauert ebenfalls 2 Jahre, Du würdest dann Anfang des 2. Jahres einsteigen. Allerdings hättest Du dann den Vorteil das Du wesentlich mehr an Praxis bekommst. Die Voraussetzung allerdings: Du brauchst ein Unternehmen die Dich nehmen wollen. 

Auf der anderen Seite gibt es einige Bildungsträger die die Umschulung anbieten und nicht jeder ist gleich schlecht. Dazu kommt: Wenn der Wille da ist und man viel im Selbststudium macht kann man auch da am Ende mit einem guten IHK-Zeugnis aus dem ganzen heraus gehen. 

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vor 26 Minuten schrieb snick_ers13:

1# Ist es sinnvoller mit Option 1 oder Option 2 um meine Ziele zu erreichen?

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich von dieser Akademie halten soll. Ich finde es sehr verdächtig, dass sie auf Google, Trustpilot und Kununu nur 5-Sterne-Bewertungen haben. Das schreit schon danach, dass da irgendwas nicht stimmt. Es ist auch merkwürdig, dass sie keinerlei Kooperationsparter oder Referenzen aufweisen.

Du darfst auch nicht denken, dass man nach 9 - 13 Monaten in der Lage ist, Software zu entwickeln, die eine hohe Softwarequalität aufweist. Es ist mehr ein Crashkurs, der dir alle Themen sehr oberflächlich erklärt. Ich zweifle, dass man die Themen überhaupt in einer vernünftigen Tiefe lehrt.

vor 30 Minuten schrieb snick_ers13:

2# Mit was findet man besser einen Job?

Definitiv Option 1. Es ist ein IHK-Abschluss und nicht irgendein Wisch einer x-beliebigen "Akademie", der keinerlei Aufsicht unterliegt.

Wenn ich das auch richtig verstehe, kann dir die Akademie zwar bei der Suche eines Jobs helfen aber dies geht dann nur gegen Bares. Die Akademie schließt aber auch jeglichen Erfolg aus. Vielleicht finden sie für dich aber auch kein Job. Würde mich aber nicht wundern, wenn man dich einfach an Zeitarbeitsfirmen oder kleinen Consulting-Klitschen vermittelt.

vor 34 Minuten schrieb snick_ers13:

3# Was würdet ihr tun? 

Mich von der Akademie fernhalten.

vor 36 Minuten schrieb snick_ers13:

6# Wie empfandet ihr eure Ausbildung? 

Ich hab zwar keine Fachinformatiker-Ausbildung gemacht aber ich bin Ausbilder und es kommt sehr stark auf den Betrieb an. Ja, es gibt viele schwarze Schafe unter den Firmen aber man muss es auch so sehen: Azubis, die nichts zu meckern haben, werden auch im Internet nicht laut. Deswegen findest du im Internet mehr Azubis, die was zu meckern haben, als die, die nichts zu meckern haben.

Ja, das Niveau der Berufsschulen lässt oft zu wünschen übrig und die Abschlussprüfung ist auch teilweise sehr fragwürdig aber man hat hier dann ein Zertifikat in der Hand, der auch was wert ist.

vor 1 Stunde schrieb snick_ers13:

BEISPIEL MEIN BERUF: Ich kann nur so viel dazu sagen, dass bei unserem Handwerk nicht drauf geschaut wird was hast du gelernt, sondern was hast du drauf in dem Job. 

Das tritt in der Softwareentwicklung erst in ein paar Jahren zu, wenn man Erfahrungen gesammelt hat aber um erstmal ein Fuß in die Branche zu bekommen, bedarf es am besten ein glaubhaftes Zertifikat und das ist nun mal ein IHK-Abschluss. Es gibt aber noch die möglichkeit ein Abschluss als "staatlich geprüfter Assistent für Informatik" zu machen. Müsstest halt mal schauen, ob es in deiner Nähe Berufsfachschulen gibt, die sowas anbieten. Dies ist eine schulische Ausbildung und dauert 2 Jahre aber auch hier scheint die Qualität sehr zu schwanken.

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Ich kann nur sagen bei uns bewerben sich auch genügend Leute ohne formalen Abschluss, die such ne Chance bekommen zu zeigen was sie können. Das ist leider manchmal nicht viel und manchmal wollen sie auch einfach ein zu hohes Gehalt dafür dass sie nicht wirklich 100% einsetzbar sind. Aber ich würd mich auch immer für den Abschluss entscheiden 

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Hallo, 
ich stand vor 3 Jahren vor der gleichen Entscheidung. Ich habe mich für die Umschulung entschieden, da ich dann den gleichen Abschluss habe wie jeder andere FIAE. Bei der Umschulung kommt es halt darauf an, in welchem Bundesland du sie machst. In Hamburg sind es 9 Monate Schule und 13 Monate Praktikum. Das Wichtigste war, dass man einen guten Praktikumsbetrieb gefunden hat.

Was die Entscheidung angeht, würde ich immer wider eine Umschulung machen.

Wenn du Fragen hast, kannst du mich auch gerne anschreiben 

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Thema Boot Camp - ist zwar ein älterer Artikel, aber sollte man sich mal durchlesen.

https://www.handelsblatt.com/karriere/weiterbildung-in-zwoelf-wochen-zur-it-fachkraft-was-coding-bootcamps-wirklich-taugen/26175270.html

Schaue Dir Beides doch erst mal an, bevor Du eine Entscheidung triffst. Bei guten Anbieter hat. man die Möglichkeit, als Gast am Unterricht teilzunehmen, um einen persönlichen Eindruck zu gewinnen.

Ich würde die Umschulung nehmen, wenn es sonst keine Alternative gibt (z.B. ein Studium oder ein regulärer Ausbildungsplatz).

Bearbeitet von tkreutz2
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Meine Empfehlungs-Reihenfolge:

1. BfA-unterstützte & verkürzte duale Ausbildung

2. Betriebliche Umschulung

5. Schulische Umschulung

99. ein kostenpflichtiges, privatwirtschaftliches Zertifikat mit ähnlich klingendem Namen in einem Bruchteil der Zeit

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vor 35 Minuten schrieb allesweg:

99. ein kostenpflichtiges, privatwirtschaftliches Zertifikat mit ähnlich klingendem Namen in einem Bruchteil der Zeit

Absolut - korrekte Einschätzung - etwas mit Studium sollte man aber auch noch anbieten. Es gibt ja auch Studiengänge mit Praxisanteil (wobei sicher nicht für jeden geeignet).

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du meinst duales Studium? Oder ein Bindestrich-Informatikstudium? Vollzeit oder begleitend zum aktuellen it-fremden Gelderwerb?

Okay ich versuch's mal pauschal, aber spätestens da spielen SEHR SEHR VIELE weitere Faktoren rein.

1. duales Studium ("nur" Studium, ohne IHK-Prüfung. Die Kombi IHK-Abschluss UND Studium finde ich generell unsinnig)

2. Vollzeitstudium Bindestrich-Informatik

3. BfA-unterstützte & verkürzte duale Ausbildung

4. Betriebliche Umschulung

7. schulische Umschulung

20. Quereinstieg

150. berufsbegleitendes Studium Bindestrich-Informatik

999. kostenpflichtiges, privatwirtschaftliches Zertifikat mit ähnlich klingendem Namen in einem Bruchteil der Zeit

 

Nur:

Welches Unternehmen stellt einen alten, körperlich angeschlagenen Ex-Handwerker für ein Studium ein, wenn es einen frischen Abiturienten haben kann?

Kann man sich x Jahre Einkommensausfall während eines Vollzeit-Studiums leisten?

Wie lange soll sich das Teilzeitstudium ziehen? Zumal dann immer noch keine praktische IT-Berufserfahrung nachweisbar ist.

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vor 47 Minuten schrieb allesweg:

Nur:

Welches Unternehmen stellt einen alten, körperlich angeschlagenen Ex-Handwerker für ein Studium ein, wenn es einen frischen Abiturienten haben kann?

Kann man sich x Jahre Einkommensausfall während eines Vollzeit-Studiums leisten?

Wie lange soll sich das Teilzeitstudium ziehen? Zumal dann immer noch keine praktische IT-Berufserfahrung nachweisbar ist.

Natürlich, alles Richtig. Theoretisch gäbe es noch den Weg einer Existenzgründung. Klar, alles mit aktuellen Lebenssituationen zu synchronisieren dürfte schwierig werden in dem geschilderten Fall.

Das ist eben der individuelle Faktor. Zumindest im Musikbereich sind mir Leute bekannt, die nach dem Studium erfolgreich in die Selbständigkeit gestartet sind. Ob sich dies thematisch auch auf Informatik transformieren ließe, wäre natürlich fraglich. Generell ist Softwareentwicklung aber schon ein Wachstumsmarkt.

Vielleicht muss man auch individuelle Faktoren auf. den Prüfstand stellen in schwierigen Situationen z.B. ob man dazu bereit wäre regional flexibel zu arbeiten oder sogar mal ins Ausland zu wechseln. Meine Erfahrung hier ist, dass es genau daran bei vielen Kandidaten scheitert. Aber die ganze Palette individueller Faktoren kann ein Forum ohnehin nur bedingt ausführlich klären. Dazu sollte man sich vielleicht eine fachliche Beratung in Breite und Tiefe holen, die dann auch wirklich alle individuellen Faktoren mit einbezieht.

Ach so, ich meinte eigentlich ein FH Studium, an die duale Möglichkeit dachte ich jetzt überhaupt nicht. Aber - passt schon. Bafög gibt es doch noch - auch wenn diese Möglichkeit sich eher an die 18-jährigen Studenten richtet.

Na wenn jemand eine Fortbildung zum Meister macht und unter allen Entbehrlichkeiten Meister-Bafög in Anspruch nimmt, um damit über die Runden zu kommen - aber natürlich alles viel Theorie.

Bearbeitet von tkreutz2
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vor 4 Minuten schrieb tkreutz2:

Theoretisch gäbe es noch den Weg einer Existenzgründung

fachfremde Existenzgründung? Weshalb sollte jemand einen Selbstständigen ohne jegliche Vorerfahrung, Scheine oder Referenzen beauftragen? Also jetzt außer "weil ist billig!"

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vor 9 Stunden schrieb Chrishh85:

In Hamburg sind es 9 Monate Schule und 13 Monate Praktikum.

Kommt drauf, an wo du landest...
1 Semester Grundlagen - 1 Semester Vertiefung - 1 Semester Praktikum - 1 Semester Prüfungsvorbereitung + Prüfung

ist mein Fahrplan (ja mache die Umschulung ebenfalls in HH)

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vor 28 Minuten schrieb allesweg:

fachfremde Existenzgründung? Weshalb sollte jemand einen Selbstständigen ohne jegliche Vorerfahrung, Scheine oder Referenzen beauftragen? Also jetzt außer "weil ist billig!"

Na ja, er könnte sein Fachwissen aus dem gelernten Beruf versuchen zu verknüpfen. Ich habe während meiner Existenzgründung im Jahr 2006 einen anderen Existenzgründer kennengelernt, der heute Folienbeklebung (Werbung) macht und jemanden gesucht hat, der für sein Geschäft einen Online Terminkalender als Website erstellt, über die Kunden Termine buchen können. Kennengelernt haben wir uns über das Seminar der Existenzgründer. Zu der Zeit gab es aber noch regionale Business Netzwerke, die beim Networking Gedanken hilfreich waren. Heute und auch nach Corona-Zeiten sicher so nicht mehr möglich. Aber Networking ist tatsächlich ein Bereich, in dem auch unkonventionelle Verknüpfungen stattfinden können.

Sicher, die Botschaft ist klar. Aber man sagt ja auch, wo ein Wille, da ein Weg.

Bearbeitet von tkreutz2
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Na ja, vielleicht hat er nicht genug Erfahrung gehabt oder einfach nur, weil man sich kannte. Wer weiß schon, wie viele Themen vergeben werden rein nach dem Nase-Faktor.

Der Zeitfaktor kann auch eine Rolle spielen. Wenn jemand eine passende Lösung schon zeigen kann, ein guter Verkäufer ist, dann ist das schon der erste Weg zum Erfolg, sofern die Leistung- und der Preis passt.

Ich glaube, Verkauf ist ein Thema, was häufig unterschätzt wird. Aber es gibt Leute, die dass recht gut können, andere müssen es halt erst noch lernen.

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Das ist richtig.

Aber er arbeitet auch heute noch mit seiner Selbständigkeit aus der Gründung von 2006. Demnach waren wenigstens 50 % seiner Entscheidungen wohl richtig.

Die meisten Leute, die ich kenne verfügen übrigens durchaus auch über ein privat aufgebautes Netzwerk, was in schwierigen Situationen teilweise eher hilfreich sein kann, als öffentliche Beratung (z,B. über die Arge). Man muss eben manchmal auch den Mut haben, dieses private Netzwerk einfach zu aktivieren. Ich kenne sehr viele Leute aus meinem Umfeld zu sehr vielen Themen.

Vermutlich würde ich auch Handwerker alleine aus diesem Kriterium auswählen. Das ist objektiv falsch, aber wer kann ehrlich sagen, dass es nicht so laufen würde in vielen Bereichen.

Das Beispiel zeigt natürlich auch, dass eine Ausbildung ein solideres Gerüst darstellt, als eine Existenzgründung ohne entsprechende Ausbildung- mit entsprechendem Fachwissen.

Aber diese Form der Existenzgründung wurde ja tatsächlich eine zeitlang durch die Arge gefördert.

Ich stelle mir in der heutigen Situation vor, wie man wohl Flüchtlinge in Brot- und Butte bringen will, die noch nicht einmal über eine deutschsprachige Schulausbildung verfügen, aber auch von irgend etwas heute und morgen leben wollen / sollen.

Sofern es Betriebe gibt, die solchen Menschen eine Chance geben, mag es auch Wege geben. Sonst halt nicht.

Auch eine Nutzwertanalye ist kein objektives Werkzeug, da alle Kriterien nach subjektiven Gewichtungen erfolgt.

Zeige mir irgend einen Bereich im Leben, der wirklich objektiv ist.

Ich schaue mir manchmal Autotests aus den 70er Jahren an. So manches Auto aus den 70er Jahren (z.B. Mercedes S-Klasse) ist sicherer, als ein neues Auto aus anderen weltlichen Regionen. (z.B. China-Fabrikat).

Das Thema kann man sogar auf den IT-Bereich übertragen. Das Timesharing-Verfahren im 60er Jahre Mainframe (MVS 3.8 TK 4) ist besser, als NGINX im Mehrbenutzerbetrieb. Dazu habe ich sogar belastbare Benchmarks.

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Geschrieben (bearbeitet)

Danke erst mal Leute für eure zahlreiche Hilfe. Ich weiß das echt zu Schätzen und bin mega dankbar.

Kurz noch zum Thema betriebliche Umschulung, die wird leider flach fallen im Moment da ich noch einen Pflegefall zuhause habe, da wäre es mir ganz recht das alles mehr oder weniger Online zu absolvieren.

 

Was eine frage sich jetzt natürlich mir noch stellt, ist was für eine Bildungseinrichtung (für die Umschulung) könnt ihr empfehlen? 

Mir sind bis jetzt ins Auge gestochen:

 

 IBB

Karrieretutor

 

 

Ach und ich komme aus Rheinland-Pfalz aus der nähe von Pirmasens, Kaiserslautern, falls das wichtig wäre für eure Empfehlung.

Bearbeitet von snick_ers13
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Geschrieben (bearbeitet)

Pflegefall ist vielleicht etwas übertrieben 😅 so schlimm ist es nicht 😅

So wie ich das verstanden habe sind es 9 Monate rein in einem Betrieb und der Rest in der Schule. 

Sag ruhig wenn es nichts ist, im Moment gibt es allerdings keine andere Option als Online. Für die nächsten 4-5 Monate

Bearbeitet von snick_ers13
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Es wird also Zeit für die Erweiterung meiner Liste - die Zahlen sind bewusst gewählt.

 

1. duales Studium ("nur" Studium, ohne IHK-Prüfung. Die Kombi IHK-Abschluss UND Studium finde ich generell unsinnig)

2. Vollzeitstudium Bindestrich-Informatik

3. BfA-unterstützte & verkürzte duale Ausbildung

4. Betriebliche Umschulung

7. schulische Umschulung

19. schulische Umschulung remote

20. Quereinstieg

150. berufsbegleitendes Studium Bindestrich-Informatik

999. kostenpflichtiges, privatwirtschaftliches Zertifikat mit ähnlich klingendem Namen in einem Bruchteil der Zeit

Bearbeitet von allesweg
19 statt 18
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Quereinstieg ist für mich, wenn ohne Vorqualifikation ein Beschäftigungsverhältnis eingegangen wird und eine bezahlte Einarbeitung erfolgt.

Je nach Zertifikat kann man auch noch Quereinsteiger sein. Also zum Beispiel mit einem Zertifikat "PC-Führerschein" der üblich-verdächtigen Zettelverkäufer.

 

Nachtrag: ja, auch mit einem "$Zettelverkäufer-zertifizierter $Rollenbeschreibung" kann man Quereinsteiger sein. Gravierendster Unterschied: eine nicht zu verachtende Rechnung des Zettelverkäufers.

Bearbeitet von allesweg
Nachtrag
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