Jump to content

Fachinformatiker - Blog

  • Einträge
    42
  • Kommentare
    143
  • Aufrufe
    67.254

Mitwirkende

Vorbereitung auf Projektpräsentation und Fachgespräch - Fachinformatiker-Podcast #2

8.842 Aufrufe

Hallo zusammen,

aktuell laufen die Vorbereitungen auf die mündlichen Prüfungen 2016 (Projektpräsentation und Fachgespräch) auf Hochtouren. Daher dachte ich, es wäre vielleicht hilfreich, ein paar allgemeine Tipps bzgl. der Vorbereitung zu geben und habe die zweite Episode des Podcasts von fachinformatiker.de aufgenommen.


FI-Podcast_002_Vorbereitung_muendliche_Pruefung.mp3 (Länge ca. 25 Minuten, für Play/Pause einfach den Link anklicken)


Vorbereitung auf die Projektpräsentation

  • Zeige nur die Highlights deines Projekts.
  • Orientiere dich am Ablauf der Projektarbeit (Phasen, Prozessmodell).
  • Verwende so wenig Text wie möglich und nutze stattdessen Grafiken.
  • Üben, üben, üben: Mit Ausbilder/in, Kollegen, Freund/in, Eltern.
    • Ist der Aufbau nachvollziehbar und sinnvoll?
    • Ist das Foliendesign ansprechend?
    • Sind alle Folieninhalte klar erkennbar und lesbar?
    • Wird die Zeit eingehalten?
    • Ist der fachliche Inhalt korrekt?
    • Feedback einholen zu: Augenkontakt mit dem Publikum, Körpersprache, deutliche Sprache, Gestik, Mimik usw.

Vorbereitung auf das Fachgespräch

  • Sind alle verwendeten Begriffe aus der Projektpräsentation klar (und zwar nicht nur scheinbar)?
  • Die üblichen Verdächtigen durchgehen (am besten mit Ausbilder/in).
    • Objektorientierung (FIAE)
    • Datenbanken
    • Netzwerkgrundlagen (FISI)
    • Stundensatz
  • Praxisbeispiele für häufige Fragen bereitlegen (z.B. Vererbung in der Objektorientierung oder IP-Adressbereiche für Subnetting).
  • Fragen der Prüfer wie ein Wasserfall beantworten ohne nötige Rückfragen.

Ich hoffe, es sind einige interessante Inhalte für euch dabei. Für weitere Tipps und Anregungen bin ich immer offen. Hinterlasst einfach einen Kommentar!

Viele Grüße!
Stefan

PS: Noch mehr Tipps zur konkreten Gestaltung der Projektpräsentation gibt es in der aktuellen Episode des Anwendungsentwickler-Podcasts: Ansprechende Gestaltung der Projektpräsentation.



4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hallo,

erst mal danke für die Liste.
Wie ist das denn mit dem Rollenspiel? Die Präsentation soll ja nicht für die Prüfer, sondern das Team gehalten werden.

Kann man theoretisch auch einen anderen Zeitpunkt rund um das Projekt wählen? Z.B. ein Zwischenbericht an den Teamleiter?

LG

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo Kachi,

dazu kann ich leider nichts sagen, weil unsere IHK dieses Rollenspiel nicht haben will. Bei uns wird vor dem "Prüfungsausschuss" präsentiert. Das finde ich persönlich auch am sinnvollsten, aber das entscheidet jede IHK für sich.

Vielleicht haben andere Prüflinge hierzu Erfahrungen? Ich kenne z.B. die Zielgruppen Chef, Kollegen, Kunden, Projektleiter usw.

Viele Grüße!
Stefan

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo Stefan!

Ich weiß von meiner IHK (Reutlingen) dass sie Wert auf die Definition einer Zielgruppe legen. Ich persönlich empfand das sogar von Vorteil, denn kann nimmt man sich ein wenig den Eindruck einer Prüfungssituation nehmen. Es auch ist einfach praxisnäher. Ausserdem ist man flexibler, was den Inhalt und die Ausrichtung der Präsentation ist (Vorstellung des Konzeptes vs. Vorstellung des Ergebnisses).

Letztendlich sollte man auf jeden Fall vor der Prüfung herausfinden, wie es die jeweilige IHK wünscht. Bei uns gibt es dazu im Bewertungsbogen den Punkt "Inhalt Zielgruppengerecht".

Die wichtigsten möglichen Zielgruppen hast Du ja bereits genannt, man kann sich zwischen diesen entscheiden, je nachdem ob man ein internes oder ein Kundenprojekt durchführt.

Einige Prüflinge nennen als Zielgruppe allerdings den Prüfungsausschuss... mir ist aber nicht bekannt, ob das gerne gesehen wird.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo community,

Zielgruppe ist in diesem Fall "IT-Fachpersonal". Think bigger, die IHKs prüfen auch andere Fachrichtungen (z.B. Maschinenschlosser). Unter zielgruppengerecht versteht man den Einsatz von Fachsprache und die Ausschmückung der Präsentation mit z.B. "smilies", eben den Gesamteindruck (Echtheit, Routine, Auftreten). Dabei wird auf Blickkontakt, Einsatz von Präsentationsmitteln, Zusammenhang zum Projekt und Wertschätzung des Publikums geachtet (alberne Witzchen). Es soll auch kein Psychodrama für eine Doktorarbeit der Psychologie bewertet werden, da hat ein "sehr gut" noch einen ganz anderen Charakter. Versteht es bitte nicht falsch, es geht hier um die Verteidigung einer Facharbeit auf Facharbeiterniveau und nicht um ein Diplom in Theaterwissenschaft oder die Belustigung im Kindergarten.

Beispiele: "If you want to say 'yes', 'yes' to..." hätte den Charakter einer Werbeverkaufspräsentation vor ein paar Tausend auf dem Podium. "Was wir da für einen Unsinn zusammen geproggt haben...", wäre im Sprachgebrauch eher für ein fi.de-Treffen geeignet (Zielgruppe). "Unter einer IDE-Schnittstelle versteht man...", wäre für die ersten Tage vor Auszubildenden geeignet (Fachsprachgebrauch).

Bedenkt auch ein Rollenspiel benötigt eine Einweisung, die wertvolle Zeit kostet und wie soll mit einem Zwischenbericht das ganze Projekt bewertet werden?

Grüße

Micha

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Gast
Kommentar schreiben...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Blogkommentare

    • Ach, der Text kommt mir doch bekannt vor 😜
    • Also ernsthaft kaputt war noch nichts, ein mittleres Problem sind VMware Vorlagen. Die erste angelegte Vorlage ist nun etwas über ein Jahr alt. Das erste was "kaputt" geht ist der arch-keyring. Pakete von damals gibt es nicht mehr und neue bekommt man unter umständen nicht weil die Signaturen nicht mehr stimmen. Etwas nervig. Dann kann man sich erstmal aktuelle Schlüssel besorgen (pacman-key --refresh-keys) und dann den neuen keyring holen (pacman -S archlinux-keyring) Updates hab ich bishe
    • Arch als Server interessiert mich. Ich nutze es seit 2011 privat als Desktop-OS und erlebe kaum einen Tag ohne mehrere Paket-Updates. Wenn man die zu lange warten lässt, geht später gern mal was kaputt.  Von gefühlt dauernden Kernel-Updates mal ganz zu schweigen. Wie sind deine / eure Erfahrungen damit bisher?
    • Richtig Budgie basiert auf Gnome. Früher war ich zwar kein Gnome Fan aber das sieht schon ganz brauchbar aus. Die Skalierung funktioniert bei dem 4K Display allerdings eher so mittel-gut. Gnome typisch kann man nur 100, 200 und 300% auswählen. 200% ist dann schon wieder zu groß, das Problem lässt sich aber mit xrandr beheben. Das kommt dann im nächsten Teil. oh-my-zsh kenn ich schon, muss mich nur mal tiefer damit beschäftigen. Kommt wohl auch beim nächsten mal, zusammen mit tmux und ranger
    • "Budgie" kenne ich noch nicht - ist das ein Ableger von Gnome? Bei meinem Arch kann ich mich momentan nicht so wirklich zwischen XFCE aus Gewohnheit und i3-gaps wegen der Geschwindigkeit (wenn man fertig eingerichtet...) entscheiden. Wenn du bereits zsh-Fan bist, würde ich noch "oh-my-zsh" empfehlen. Ŭber kleine Module kommt da noch ne ganze Menge an Helferlein für die Shell hinzu.
    • oh super, danke dir. Ja mit den hochgestellten und tiefgestellten zahlen ist das so ne Sache. Da kommt der ein oder andere Fehler gern zustande. Leider kann man das nicht bearbeiten. Also hoffe ich das die Option irgendwann dazukommen wird oder jeder hier auch die Kommentare liest  
    • Das ist natürlich richtig, aber ich bin nicht der geduldigste Mensch und Arch kannte ich halt auch schon  Dazu kommt dann noch das der Core m5-Y71 nicht gerade ein Kraftpaket ist. Aber ich merkt mir mal Gentoo für ganz viel Langeweile oder potentere Hardware vor.
    • @_n4p_: Auch eine Gentoo Stage1 Installation ist gar nicht sooo kompliziert. Man braucht halt vor allem entsprechend viel Zeit, um alles selber zu kompilieren, anstatt es viel schneller nur zu installieren. Dafür läuft das System (wenn man alles richtig macht) aber auch schneller und stabiler als so ziemlich jedes andere System.
    • Das Arch Wiki ist echt großartig. Das kann man gar nicht oft genug sagen Für Gentoo und LFS war die Motivation einfach nicht groß genug. Arch bildet einen schönen Mittelweg aus den Extremen - Ubuntu, Mint auf der einen und LFS auf der anderen Seite. Irgendwo hab ich mal gelesen Arch sei auf die richtige Art kompliziert, zumindest zum Lernen. Will man einfach ein Linux um produktiv zu arbeiten, ist Arch vermutlich nicht der richtige Anfang. Das Abenteuer geht auch noch weiter
    • Schönes Abenteuer...verleitet mich ja fast dazu auch mal wieder was zu installieren und mit Linux rumzuspielen. Arch habe ich damals mit 16 oder 17 das erste Mal installiert. Da war die Wiki glaube ich noch nicht soooo gut wie heute und musste oft in Foren nachfragen oder Yt Vids gucken. Danach (einige Jahre später) wars dann eher Manjaro oder Antergos. Gentoo würde in meiner Liste noch fehlen (und LFS)
  • Blogstatistik

    • Blogs insgesamt
      1
    • Einträge insgesamt
      38

Fachinformatiker.de, 2020 SE Internet Services

fidelogo_small.png

if_icon-6-mail-envelope-closed_314900.pnSchicken Sie uns eine Nachricht!

Fachinformatiker.de ist die größte IT-Community
rund um Ausbildung, Job, Weiterbildung für IT-Fachkräfte.

Fachinformatiker.de App


Get it on Google Play

Kontakt

Hier werben?
Oder senden Sie eine E-Mail an

Social media u. feeds

Jobboard für Fachinformatiker und IT-Fachkräfte

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Fachinformatiker.de verwendet Cookies. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung