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Fachinformatiker - Blog

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Mitwirkende

Trello - Organisationsmultitalent für alle und gratis

2.529 Aufrufe

Hallo Welt!

Den Start in die technischen Blogbeiträge möchte ich mit einer kleinen Tool-Vorstellung machen. Mit Trello, um genau zu sein. Laut der Homepage ist Trello ein Tool, um "alles mit allen" zu organisieren. Laut Wikipedia ist es eine "Projektmanagementsoftware".

VerzetteltLaut mir(und zu nicht zu verachtenden Teilen auch laut meiner Frau) ist es ein ziemlich cooles, übersichtliches Programm, um sich die ganzen Themen, die man sonst gerne mal aufschiebt oder ignoriert aus dem Gehirn zu schreiben und zu organisieren.
Und zwar ohne sie zu vergessen oder Gefahr zu laufen, dass das WICHTIGE und DRINGENDE Post-IT an der Korkwand in der Küche den Geist aufgibt und aus Versehen im Müll landet.

Das erste mal auf Trello aufmerksam wurde ich beim Lesen von Joel Spolskys Blog, der mir schon in der Vergangenheit durch den ein oder anderen guten Beitrag aus der Richtung "Anfangen. Jetzt. Nicht morgen. Jetzt. Hey, mach reddit zu. Anfangen!" sehr hilfreich war.

Aber genug davon. Ein paar Anwendungsfälle und Features in der Kurzbersicht:

Wofür kann ich Trello benutzen?

Ein paar Beispiele:

  • Den Wocheneinkauf planen
  • Ein Kanban oder SCRUM-Board für agile Projekte managen
  • Einzukaufende Geburtstagsgeschenke im Kopf behalten, z.B. Ideen mit Amazon-Links anhängen, etc.
  • Eine Übersicht mit Checkliste über noch zu erledigenden Papierkram erstellen
  • (Arzt)-Termine pflegen mit zugehörigen Informationen und Dokumenten. Natürlich mit Fristen und dazugehörigen Erinnerungen
  • Teams erstellen, die bestimmte Boards bearbeiten können und bestimmte nicht
  • Automatisch Benachrichtigungen bei Änderungen versenden bzw. in der zugehörigen App "pushen" lassen
  • An alle "Karten" in der Basis-Version Anhänge bis zu 10 MB hinzufügen
  • Für Tickets "voten", um Trends erkennen zu können. Super z.B., um favorisierte Themen für den eigenen Blog herauszuarbeiten ;)
  • ...
Wie geht das?

5_Trello_Listenbaner

Das hier ist eine Basis-Kurzanleitung für ein ganz einfaches "ToDo-Doing-Done"-Board mit einem beispielhaften Eintrag für einen Einkaufszettel.

  1. Board anlegen
    1. Wenn man erst mal angemeldet ist, wird nach einem Klick direkt links oben auf den Button "Boards" das Board-Menü angezeigt. Dort gibt es die Option "Neues Board erstellen", mit der ihr, ihr erahnt es schon, ein neues Board erstellen könnt.
    2. Optional: Board-Sichtbarkeit einstellen. Auch das ist eigentlich ist selbsterklärend. Der Standard ist hier "Privat", was bedeutet, das nur ihr selbst und explizit eingeladene Mitglieder das Board sehen.
  2. Listen(oder auch: Spalten) anlegen
    1. Hier könnt ihr euch voll austoben. Vom einfachen "ToDo - Doing - Done" bis hin zum Abbild einer kompletten, virtuellen Produktionslinie ist alles möglich.
  3. Karten bzw. Einträge hinzufügen
    1. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten, die die meisten mir bekannten Anwendungsfälle abdecken. Listen, Fristen, Anhänge, farbige Markierungen. Trello bietet alles out of the box.

 

Was kostet mich das?

Gar nichts. Das ganze ist absolut kostenlos. Ich nutze Trello schon eine ganze Weile und viele der zukaufbaren Features, die hauptsächlich kosmetischer Natur sind, vermisse ich überhaupt nicht. 10 MB reichen als Anhang für die meisten meiner Anwendungsfälle auch locker aus.

Und wo bekomme ich das?

*Zum Zeitpunkt des Abrufversuchs auf meinem Surface (21.03.2016, 22:37) war Trello im Windows Store nicht abrufbar

Fazit -  TL;DR

Trello ist ein Tool mit einer sehr niedrigen Hemmschwelle zum Einstieg, welcher dann auch noch mit einer steilen Lernkurve belohnt wird. Beispiel gefällig? Meine Frau z.B. ist so weit davon entfernt, ein Ditigal Native zu sein, wie es nur geht(sie hat mit Anfang 20 ihre erste E-Mail geschrieben). Trello hatte sie innerhalb nicht mal einer Woche drauf und bombardierte mich mit meinen diversen Unzulänglichkeiten.(Klodeckel reparieren, Termine beim Kinderarzt machen, Schreibtisch aufräumen, Steuererklärung machen, Dachbox für den Urlaub organisieren, ... ihr kennt das bestimmt auch...)

Allen, die keine Lust mehr auf Zettelwirtschaft haben, aber trotzdem ein bisschen Struktur in ihre imaginäre "Noch zu erledigen"-Liste bringen wollen, kann ich Trello daher nur wärmstens empfehlen.

Und damit ihr auch ein bisschen mitbestimmen könnt, hier der Link zum Trello-Board zum Blog für die Priorisierung der Themen oder Kommentare dazu.

Euer "devopsdad" Patrick aka Goulasz

 



7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hi @Eratum!

Also dass es andersherum geht, kann ich dir sofort bestätigen. Wenn du den Kalender aktivierst, kannst du alle in Trello angezeigten Termine auch über nen Kalender-Feed in den Google Calendar einspielen. Beschrieben im Hilfe-Bereich auf der Trello-Seite.

Dir geht es aber vermutlich um einen Import der Daten, damit du "erstmal alles in Trello hast". Da gibt es bei Zapier ne ganze Menge Zaps, die auf verschiedene Events in deinem Google Calendar triggern. Hier kannst du die ansehen. Inklusive Mapping der Eigenschaften des Kalendereintrags auf Karteneigenschaften in Trello.

Die Benachrichtigungen kannst du natürlich in den verknüpften Apps auch sowohl im Google Calendar als auch in Trello(Zapier darf ja mindestens Karten in deinen Boards anlegen) wieder entziehen, wenn du mit dem Import fertig bist.

Ich hoffe das hilft für den Anfang. Falls nein, meld dich einfach. :) 

Gruß, Goulasz

bearbeitet von Goulasz

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vor 6 Minuten schrieb Jogibaer0411:

Hallo,
eine Self-Hosted Lösung gibt es aber nicht dafür, oder?

Kurz: Nein.

Länger: Can I install this on my own server?

No.  I can say with a lot of certainty that we don’t plan on doing
this.  We believe that the majority of people are becoming more
comfortable hosting their services and the boost in dev productivity
we get by only having one platform to test on is immense.

Ganz lang: http://blog.trello.com/trello-common-questions/

 

Gruß, Goulasz

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Schade. Für den Unternehmenseinsatz im Zweifel nur bedingt nutzbar, wenn Daten das Unternehmen nicht verlassen sollen.
Für den privaten Einsatz aber einen Blick wert. :-)

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Habe Trello mit einem Kollegen verwendet. Natürlich nicht mit internen Daten. Aber wir hatten mehrere Kunden parallel und haben dort immer die offenen Punkte, Termine, etc. aufgenommen. Das war super. So weiß der andere auch direkt, wenn etwas neues dazugekommen ist, oder etwas erledigt wurde. Da wir beide oft bei unterschiedlichen Kunden unterwegs waren, war das sehr hilfreich.

Dazu kam dann noch ein Festival-Punkt. Über den wir unsere Fahrt zum Festival geplant haben (Natürlich mit Packliste, etc.)

Ich kann das nur empfehlen. Ist wirklich simpel zu benutzen und macht dazu noch Spaß.

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  • Blogkommentare

    • Also ich mache die Umschulung zum Anwendungsentwickler, den Betrieb kann ich nicht nennen, da der Chef das nicht möchte. Er hat Angst das es in irgendeiner Internet Schlammschlacht dann mit reingezogen werden kann. Was ich auch nachvollziehen kann.
      Aber soviel kann ich sagen, es ist in Erkrath, nähe Düsseldorf. So ein Mitarbeiterwechsel ist grausam, wenn nicht sogar total demotivierend. Hoffentlich bleibt mir das erspart.
      Ich freue mich auf jeden Fall, dass du meinem Blog folgst und hoffe, dass du mir in einigen Beiträgen dann auch dein Feedback geben kannst. Schließlich hast du es ja schon hinter dir   Gruß Lewan
    • Hallo, in welcher Fachrichtung möchtest du deinen Abschluss machen? Aus aktuellem Anlass kann ich dir a weng was dazu sagen: Habe damals im November 16 angefangen, dieses Jahr im Januar abgeschlossen. Fachrichtung Systemintegration. Also ziemlich genau 2 Jahre, 3 Monate, wobei ich im Januar nicht mehr auf der Arbeit war (Überstunden, Urlaub) Machbar ist es definitiv in zwei Jahren. Ich hatte vorher noch nicht allzu viel Wissen in dem Bereich, hatte allerdings schon im EDV Support gearbeitet (war aber mehr Client Support und nicht allzu anspruchsvoll). Das hat mich letztlich auch dazu bewegt die Ausbildung zu machen. Man lernt einfach viel während der Ausbildung und intensiviert sein Wissen. Es kommt viel auf den Betrieb an. Ich war dazu "gezwungen" viel selbst zu lernen und wurde oft ins kalte Wasser geschmissen, was aber auch daran lag, dass wir ständigen Mitarbeiterwechsel hatten und ich nach einem halben Jahr der zweilängste Mitarbeiter war. Im Endeffekt war eben das ein Vorteil. Die Schulnoten waren immer sehr gut, im Endeffekt hatte ich in der schriftlichen Abschlussprüfung eine 2,5. Die Ergebnisse für die mündlichen Prüfung habe ich noch nicht erhalten. Es kommt wirklich viel auf dich selbst an. Viel selbst aneignen an Wissen, für die Abschlussprüfung alte Prüfungen wiederholen und man muss wissen, was die IHK hören will. Das habe ich z.B. nicht so gut gekonnt. Auch die mündliche war ziemlich ekelhaft. Aber jetzt bin ich in einem anderen Betrieb und ziemlich glücklich Bin jederzeit für Fragen offen   Beste Grüße
    • Danke für dein Feedback. Ja also Vorwissen ist bisschen da. Interesse an der IT ist seit dem 14. Lebensjahr. Deshalb auch für mich etwas leichter die Themen aufzunehmen wie für andere in meiner Klasse. Im IT Bereich sauge ich wie ein staubsauger alles wissen auf. Fragst du mich was ich letzte Woche zu essen hatte oder was ich angezogen hatte bin ich überfragt. Termine kann ich mir auch nicht merken. Da bei uns aber auch allerlei Zertifikate gemacht werden und ich mir den Betrieb durch ein drei monatigen vorkurs angeguckt habe. Fange ich die Umschulung schon mit MCSA in SQL an. Habe beide zertifikate 70-761 und 70-762 mit über 850 Punkten bestanden. Das war zwar nicht Teil des Vorkurses, aber da der Dozent gesehen hat das ich im SQL ein Einser Kandidat war, konnte ich sogar schon so ne Microsoft Zertifizierung abstauben. Nehme mit was du kannst wurde mir gesagt. Lass nur die Rechner stehen... 😂
    • Es geht auch in 18 Monaten, bzw je nach Einstellungs- und Prüfungstermin noch kürzer (offiziell natürlich 1,5 Jahre).
      Der relevante Punkt ist, ob / wie viel Vorwissen vorhanden ist, und ob / wie man mit den Themengebieten klar kommt.

      Last but not least, genau wie es später im Arbeitsalltag einen Unterschied machen kann:
      Beschäftige ich mich nur in der Arbeitszeit damit, oder auch in irgendeiner Form in meiner Freizeit.


      Bin gespannt auf deine Erfahrungen und werde bestimmt mal wieder reinschauen.
    • Einfach zu lesen und zu verstehen, hat mir geholfen, danke
    • Das Beispiel bei Raid 5, in dem du die Rechnung als Beispiel erstellst, finde ich etwas unglücklich. Ich würde mich hier eher mit den 0 und 1 und der errechnung der geraden / ungeraden Ergebnisbits entscheiden. Auch sind es nicht oft 5 Festplatten bei einem Raid 5. Eher mehr. Zu Raid 5 und 6, es gilt eigentlich, dass man die Paritybits auch wahllos verteilen kann. Es muss keine dedizierte Platte sein. Das zweite Paritybit kann auch diagonal gestripes über ein Array verteilt werden. Siehe NetApp   Viele Grüße   z.B. Jens Mander
    • 1. Bild ist raus. Zum Rest: Empfinde ich als nicht wichtig genug für einen Blog der die Grundlagen vermitteln soll.  
    • Erstens: Copyright ist dir unbekannt? Auch für einen Blogbeitrag darf man nicht einfach ein Bild aus dem Internet verwenden. Zweitens: der von dir verlinkte Controller dürfte nicht viel schneller sein als ein Software-Raid. Mehr dazu unter Punkt 4. Drittens: Ein echtes Hardware Raid gewinnt seine Leistung unter anderem auch dadurch, dass der Controller einen eigenen Cache besitzt. Warum schreibst du nichts darüber? Was ist mit einem BBU und warum sollte dieses Bauteil zwingend bei einem Raid dabei sein? Viertens: der von dir im Bild gezeigte Controller ist ein einfacher SATA-Controller aus alten Tagen (es ist ein PCI-X Controller, das war mal state of the art als ich zum ersten Mal intensiver mit IT in Verbindung kam), der ein RAID nur über die Treiber für die Karte erstellen kann, es also effektiv ein Controller für ein SOFTWARE-RAID ist. Siehe hier: https://www.semiconductorstore.com/cart/pc/viewPrd.asp?idproduct=42868
    • Ich kann die Infos nochmal raussuchen aber eigentlich ist es klar. bei RAID 6 werden 2 verschiedene Prüfsummen gebildet P und Q die auf die Platten verteilt werden. Unabhängig davon ob Q nun komplexer zu ermitteln ist als P braucht das mehr Rechenzeit. Das passiert zwar aufm Controller aber der kann auch nur n Operationen pro Sekunde. ob es belastbare Benchmarks gibt weiß ich nicht. Das gleiche gilt in ähnlicher Form fürs Rebuild und damit auch für den Betrieb im "degraded" Zustand. Je mehr Festplatten um so mehr Operationen pro Prüfsumme müssen durchgeführt werden. Auch ein XOR braucht Zeit, auch wenn es wenig ist.
    • 1. Danke, ich habe eine Zeile hinzugefügt die darauf hinweist das es noch mehr RAIDs gibt. 2. Ich hab ein wenig gesucht, aber zu dieser Aussage konnte ich leider auf die Schnelle keine Informationen finden, könntest du mir sagen wo du diese Info her hast? 3. Das die Performance während eines Ausfalls sinkt hatte ich unter RAID 5 erwähnt. Unter RAID 0 ist auch nochmal erwähnt dass bei mehr Festplatten die Ausfallrate höher ist. Beides könnte man natürlich in einen allgemeineren Bereich nehmen, das ist wahr. Was mehrere Platten in RAID 5/6 betrifft und das bei mehr Platten die Zeit für den Rebuild steigt konnte ich leider auch nicht verifizieren - nur das die Zeit mit der Größe der Platte logischerweise steigt (1TB hat eine kürzere Rebuild-Zeit als eine 2TB-Platte).
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