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Fachinformatiker - Blog

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Mitwirkende

Trello - Organisationsmultitalent für alle und gratis

2.976 Aufrufe

Hallo Welt!

Den Start in die technischen Blogbeiträge möchte ich mit einer kleinen Tool-Vorstellung machen. Mit Trello, um genau zu sein. Laut der Homepage ist Trello ein Tool, um "alles mit allen" zu organisieren. Laut Wikipedia ist es eine "Projektmanagementsoftware".

VerzetteltLaut mir(und zu nicht zu verachtenden Teilen auch laut meiner Frau) ist es ein ziemlich cooles, übersichtliches Programm, um sich die ganzen Themen, die man sonst gerne mal aufschiebt oder ignoriert aus dem Gehirn zu schreiben und zu organisieren.
Und zwar ohne sie zu vergessen oder Gefahr zu laufen, dass das WICHTIGE und DRINGENDE Post-IT an der Korkwand in der Küche den Geist aufgibt und aus Versehen im Müll landet.

Das erste mal auf Trello aufmerksam wurde ich beim Lesen von Joel Spolskys Blog, der mir schon in der Vergangenheit durch den ein oder anderen guten Beitrag aus der Richtung "Anfangen. Jetzt. Nicht morgen. Jetzt. Hey, mach reddit zu. Anfangen!" sehr hilfreich war.

Aber genug davon. Ein paar Anwendungsfälle und Features in der Kurzbersicht:

Wofür kann ich Trello benutzen?

Ein paar Beispiele:

  • Den Wocheneinkauf planen
  • Ein Kanban oder SCRUM-Board für agile Projekte managen
  • Einzukaufende Geburtstagsgeschenke im Kopf behalten, z.B. Ideen mit Amazon-Links anhängen, etc.
  • Eine Übersicht mit Checkliste über noch zu erledigenden Papierkram erstellen
  • (Arzt)-Termine pflegen mit zugehörigen Informationen und Dokumenten. Natürlich mit Fristen und dazugehörigen Erinnerungen
  • Teams erstellen, die bestimmte Boards bearbeiten können und bestimmte nicht
  • Automatisch Benachrichtigungen bei Änderungen versenden bzw. in der zugehörigen App "pushen" lassen
  • An alle "Karten" in der Basis-Version Anhänge bis zu 10 MB hinzufügen
  • Für Tickets "voten", um Trends erkennen zu können. Super z.B., um favorisierte Themen für den eigenen Blog herauszuarbeiten ;)
  • ...
Wie geht das?

5_Trello_Listenbaner

Das hier ist eine Basis-Kurzanleitung für ein ganz einfaches "ToDo-Doing-Done"-Board mit einem beispielhaften Eintrag für einen Einkaufszettel.

  1. Board anlegen
    1. Wenn man erst mal angemeldet ist, wird nach einem Klick direkt links oben auf den Button "Boards" das Board-Menü angezeigt. Dort gibt es die Option "Neues Board erstellen", mit der ihr, ihr erahnt es schon, ein neues Board erstellen könnt.
    2. Optional: Board-Sichtbarkeit einstellen. Auch das ist eigentlich ist selbsterklärend. Der Standard ist hier "Privat", was bedeutet, das nur ihr selbst und explizit eingeladene Mitglieder das Board sehen.
  2. Listen(oder auch: Spalten) anlegen
    1. Hier könnt ihr euch voll austoben. Vom einfachen "ToDo - Doing - Done" bis hin zum Abbild einer kompletten, virtuellen Produktionslinie ist alles möglich.
  3. Karten bzw. Einträge hinzufügen
    1. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten, die die meisten mir bekannten Anwendungsfälle abdecken. Listen, Fristen, Anhänge, farbige Markierungen. Trello bietet alles out of the box.

 

Was kostet mich das?

Gar nichts. Das ganze ist absolut kostenlos. Ich nutze Trello schon eine ganze Weile und viele der zukaufbaren Features, die hauptsächlich kosmetischer Natur sind, vermisse ich überhaupt nicht. 10 MB reichen als Anhang für die meisten meiner Anwendungsfälle auch locker aus.

Und wo bekomme ich das?

*Zum Zeitpunkt des Abrufversuchs auf meinem Surface (21.03.2016, 22:37) war Trello im Windows Store nicht abrufbar

Fazit -  TL;DR

Trello ist ein Tool mit einer sehr niedrigen Hemmschwelle zum Einstieg, welcher dann auch noch mit einer steilen Lernkurve belohnt wird. Beispiel gefällig? Meine Frau z.B. ist so weit davon entfernt, ein Ditigal Native zu sein, wie es nur geht(sie hat mit Anfang 20 ihre erste E-Mail geschrieben). Trello hatte sie innerhalb nicht mal einer Woche drauf und bombardierte mich mit meinen diversen Unzulänglichkeiten.(Klodeckel reparieren, Termine beim Kinderarzt machen, Schreibtisch aufräumen, Steuererklärung machen, Dachbox für den Urlaub organisieren, ... ihr kennt das bestimmt auch...)

Allen, die keine Lust mehr auf Zettelwirtschaft haben, aber trotzdem ein bisschen Struktur in ihre imaginäre "Noch zu erledigen"-Liste bringen wollen, kann ich Trello daher nur wärmstens empfehlen.

Und damit ihr auch ein bisschen mitbestimmen könnt, hier der Link zum Trello-Board zum Blog für die Priorisierung der Themen oder Kommentare dazu.

Euer "devopsdad" Patrick aka Goulasz

 



7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hi @Eratum!

Also dass es andersherum geht, kann ich dir sofort bestätigen. Wenn du den Kalender aktivierst, kannst du alle in Trello angezeigten Termine auch über nen Kalender-Feed in den Google Calendar einspielen. Beschrieben im Hilfe-Bereich auf der Trello-Seite.

Dir geht es aber vermutlich um einen Import der Daten, damit du "erstmal alles in Trello hast". Da gibt es bei Zapier ne ganze Menge Zaps, die auf verschiedene Events in deinem Google Calendar triggern. Hier kannst du die ansehen. Inklusive Mapping der Eigenschaften des Kalendereintrags auf Karteneigenschaften in Trello.

Die Benachrichtigungen kannst du natürlich in den verknüpften Apps auch sowohl im Google Calendar als auch in Trello(Zapier darf ja mindestens Karten in deinen Boards anlegen) wieder entziehen, wenn du mit dem Import fertig bist.

Ich hoffe das hilft für den Anfang. Falls nein, meld dich einfach. :) 

Gruß, Goulasz

bearbeitet von Goulasz

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vor 6 Minuten schrieb Jogibaer0411:

Hallo,
eine Self-Hosted Lösung gibt es aber nicht dafür, oder?

Kurz: Nein.

Länger: Can I install this on my own server?

No.  I can say with a lot of certainty that we don’t plan on doing
this.  We believe that the majority of people are becoming more
comfortable hosting their services and the boost in dev productivity
we get by only having one platform to test on is immense.

Ganz lang: http://blog.trello.com/trello-common-questions/

 

Gruß, Goulasz

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Habe Trello mit einem Kollegen verwendet. Natürlich nicht mit internen Daten. Aber wir hatten mehrere Kunden parallel und haben dort immer die offenen Punkte, Termine, etc. aufgenommen. Das war super. So weiß der andere auch direkt, wenn etwas neues dazugekommen ist, oder etwas erledigt wurde. Da wir beide oft bei unterschiedlichen Kunden unterwegs waren, war das sehr hilfreich.

Dazu kam dann noch ein Festival-Punkt. Über den wir unsere Fahrt zum Festival geplant haben (Natürlich mit Packliste, etc.)

Ich kann das nur empfehlen. Ist wirklich simpel zu benutzen und macht dazu noch Spaß.

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  • Blogkommentare

    • Richtig Budgie basiert auf Gnome. Früher war ich zwar kein Gnome Fan aber das sieht schon ganz brauchbar aus. Die Skalierung funktioniert bei dem 4K Display allerdings eher so mittel-gut. Gnome typisch kann man nur 100, 200 und 300% auswählen. 200% ist dann schon wieder zu groß, das Problem lässt sich aber mit xrandr beheben. Das kommt dann im nächsten Teil. oh-my-zsh kenn ich schon, muss mich nur mal tiefer damit beschäftigen. Kommt wohl auch beim nächsten mal, zusammen mit tmux und ranger
    • "Budgie" kenne ich noch nicht - ist das ein Ableger von Gnome? Bei meinem Arch kann ich mich momentan nicht so wirklich zwischen XFCE aus Gewohnheit und i3-gaps wegen der Geschwindigkeit (wenn man fertig eingerichtet...) entscheiden. Wenn du bereits zsh-Fan bist, würde ich noch "oh-my-zsh" empfehlen. Ŭber kleine Module kommt da noch ne ganze Menge an Helferlein für die Shell hinzu.
    • oh super, danke dir. Ja mit den hochgestellten und tiefgestellten zahlen ist das so ne Sache. Da kommt der ein oder andere Fehler gern zustande. Leider kann man das nicht bearbeiten. Also hoffe ich das die Option irgendwann dazukommen wird oder jeder hier auch die Kommentare liest  
    • Das ist natürlich richtig, aber ich bin nicht der geduldigste Mensch und Arch kannte ich halt auch schon  Dazu kommt dann noch das der Core m5-Y71 nicht gerade ein Kraftpaket ist. Aber ich merkt mir mal Gentoo für ganz viel Langeweile oder potentere Hardware vor.
    • @_n4p_: Auch eine Gentoo Stage1 Installation ist gar nicht sooo kompliziert. Man braucht halt vor allem entsprechend viel Zeit, um alles selber zu kompilieren, anstatt es viel schneller nur zu installieren. Dafür läuft das System (wenn man alles richtig macht) aber auch schneller und stabiler als so ziemlich jedes andere System.
    • Das Arch Wiki ist echt großartig. Das kann man gar nicht oft genug sagen Für Gentoo und LFS war die Motivation einfach nicht groß genug. Arch bildet einen schönen Mittelweg aus den Extremen - Ubuntu, Mint auf der einen und LFS auf der anderen Seite. Irgendwo hab ich mal gelesen Arch sei auf die richtige Art kompliziert, zumindest zum Lernen. Will man einfach ein Linux um produktiv zu arbeiten, ist Arch vermutlich nicht der richtige Anfang. Das Abenteuer geht auch noch weiter
    • Schönes Abenteuer...verleitet mich ja fast dazu auch mal wieder was zu installieren und mit Linux rumzuspielen. Arch habe ich damals mit 16 oder 17 das erste Mal installiert. Da war die Wiki glaube ich noch nicht soooo gut wie heute und musste oft in Foren nachfragen oder Yt Vids gucken. Danach (einige Jahre später) wars dann eher Manjaro oder Antergos. Gentoo würde in meiner Liste noch fehlen (und LFS)
    • Hallo Lewan, das Material hast Du sehr übersichtlich aufbereitet, allerdings hat sich ein kleiner Fehler im Bereich des Hexadezimalsystems eingeschlichen: Da muss es heißen: c2h = 2*1 + 12*16 Die fehlende 1 in der 12 ist bestimmt hinten runter gefallen, denn der weitere Rechenweg passt wieder 😉  
    • @leonj Du bist hier falsch. Du musst ein Thema in dem folgendem Bereich eröffnen: https://www.fachinformatiker.de/forum/13-abschlussprojekte/
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