Errraddicator

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  1. Klar. Muss jeder für sich selbst wissen. Bei mir müsste das Alternativangebot aber drastisch besser sein, dass ich mich so verabschieden würde. Also 10k+ mehr im Jahr.
  2. Also bei Deinem jetzigen AG einen neuen Vetrag unterschreiben, oder auch nur ne Gehaltserhöhung etc. in Anspruch zu nehmen und dann 1 Monat später zu kündigen fände ich ebenfalls ziemlich daneben. Rechtlich mag das alles oki doki sein, aber es gibt da noch etwas mehr als nur juristische/vetragliche Belange, wie ich finde. Wenn Du also bei Deinem jetzigen AG etwas unterschreibst, wäre das für mich schon eine Art Verpflichtung, dass Minimum 2017 auch durchzuziehen, wenn nichts gravierendes passiert, versteht sich.
  3. Soweit bist Du aber noch nicht. Und bis dahin hat das was von Kaffeesatz-Leserei. Das bringt keinem was.
  4. Grundsätzlich hast Du 2 unterschiedliche Dinge vor der Nase. Bei dem Einen handelt es sich um einen konkretes Vertragsangebot, bei dem Anderen um ein Vorstellungsgespräch. Das kannst Du überhaupt nicht vergleichen. Zumal: Wenn das konkrete Vertragsangebot für diese Woche vorliegt, ist es unwahrscheinlich, dass Du vergleichbares in der anderen Firma erreichen solltest. Von daher bleibt Dir nur, wahlweise eines von beiden in den Wind zu schießen oder aber auf Zeit bzw. mit offenen Karten bei Deinem jetzigen AG zu spielen. "Schön" im Idealsinne ist keine der Optionen, weil Du immer einen Preis dafür bezahlen musst. Auf die eine oder andere Art.
  5. Auch ein Online-Meeting kann das "Mal eben 5 Minuten mit dem Kollegen Quatschen" oder die gemeinsame Mittagspause nicht ersetzen.
  6. Ich muss zugeben, so etwas stelle ich mir schwierig vor. Es ist richtig, dass die klassischen Bürozeiten von 9-to-5 nicht mehr unbedingt Zeitgemäß sind. Das haben viele Unternehmen (auch IT-Unternehmen) noch nicht verstanden und hier besteht Nachholbedarf. Aber direkt digitale Nomaden? das stelle ich mir schwierig vor. Alleine, weil man so nur schwer eine Bindung zu den Kollegen aufbauen kann und somit nur wenig echtes Gemeinschaftsgefühl aufkommt. Wie auch? Wenn man sich nur alle Jubelwochen mal sieht, weil irgendwer immer in Urlaub, Home Office, Aussendienst, Krank oder Gleitzeit ist? Da würde für mich viel verloren gehen. Auch ganz handfester Wissensaustausch. GitHub und Co. sind schön und gut, aber alles kann man darüber nicht austauschen. Von daher bin ich froh, nicht in einem Unternehmen zu arbeiten, was in diesem Maße auf Home Office und Co. setzt. Für mich wäre das nix.
  7. Ich finde, es gibt wenig an einem Telefoninterview fürs erste Kennenlernen auszusetzen. Anfangs empfand ich das als etwas seltsam, aber da kommt man schnell rein und dann bietet es echte Vorteile. So kannst Du mit wenig Aufwand erste Rahmenbedingungen prüfen und sofern diese passen, kann/muss/soll man immer noch die große Reise auf sich nehmen.
  8. "Gefragt" würde ich bejahen. Mir jedenfalls sind so gut wie keine Fachinformatiker bekannt, welche Probleme hätten, einen Job zu bekommen oder direkt in die Langzeitarbeitslosigkeit gehen müssten. Gerade im Junior-Bereich. "Gut bezahlt" und "Karriere". Darüber kann man streiten. Das steht auf einem anderen Blatt und ist eine Frage der Perspektive. Gemessen an vielen anderen Berufen sind die Jobchancen für Fachinformatiker aber in der Tat gut. Da gibt es, finde ich, kein Vertun.
  9. Ich würde zwar ebenfalls nachfragen (kostet ja nix), aber @apehead hat schon Recht: Ehrliche Antworten bekommst Du nur, wenn Du Leute dort kennst. Von der Personalabteilung als solches kommen im Regelfall nur Allgemeinplätze. Zum einen fürchtet man Klagen und zum Anderen auch dass solche Interna dann auf Kununu und Co. landen.
  10. Solche Themen sind hier im Netz schwer zu besprechen. Wir kennen Dich nicht und wenn es an der Präsentation vor Ort liegt, kann man das durch Schreiben nur schwer beurteilen. Ich würde mich den anderen aber anschließen, wenn sie sagen, dass Du Dich im Zweifel etwas anders verkaufen solltest. Reite nicht so sehr auf Deinen "Fehltritten" oder "Makeln" rum, sondern mehr auf dem, was Dich positiv auszeichnet. Was Du bereits in diesem Bereich geleistet hast. Was Deine Zeile sind, usw. Mache klar, Dass Du diesen Beruf wirklich willst und warum. Ich würde dabei die bisherige Laufbahn weniger in den Vordergrund rücken, damit stellst Du Dir selbst Stolperfallen. Wie sieht es denn von der Bekleidung bei Dir aus? Vielleicht hat es auch was damit zu tun?
  11. Kann mich den Anderen nur anschließen. Definitiv ansprechen. Kann Deine Position nur stärken. Viel Erfolg.
  12. Alles was ich an Infos dazu habe, ist das Informatik bei Polizei, Bund und Co. eher unattraktiv ist. Geringe Bezahlung, starre Strukturen, wenig spannende Arbeit. Das, was häufig gelobt wird, ist das lockere Arbeiten. Stress und Dienstreisen sind selten, die Arbeitszeiten planbar. Hängt davon ab, was man sich davon verspricht: Möchte man einen planbaren, sicheren(?) Job, um den man sein Leben planen kann, ist das mit Sicherheit nicht schlecht. Möchte man einen spannenden, gut bezahlten Job, ist das eher nix. So zumindest meine Erfahrungen, basierend von Berichten aus 2. Hand (real und virtuell).
  13. Was hat Dein Unternehmen für eine Wahl? Wenn der Kunde 50% des Umsatzes ausmacht und ein Ultimatum stellt, wie z.B. "Wenn Ihr nicht aufstockt, suchen wir uns wen anders. Wir wollen expandieren und Ihr müsst mithalten." dann hast Du als Dienstleister genau zwei Optionen: a ) Du machst, was Dein Kunde möchte und stockst auf b ) Du lässt es und kannst Deine halbe Firma nach Hause schicken. Ich denke, die Entscheidung dürfte klar sein. Das ist das Problem, wenn man von einem oder wenigen Kunden abhängig ist. Das war aber schon immer so und ist nichts Neues. Auch wenn Du es jetzt vielleicht zum ersten Mal spürst.
  14. Hi Tehrob, in Kurzfassung bist Du also ein Admin mit ein paar Jahren Berufserfahrung in kleinen(?) Unternehmen, einer Ausbildung und ohne Reisebereitschaft. Da würde ich sagen irgendwas zwischen 35 und 45k. Das hängt von Deinem Können, der Region und Co. ab. Mehr als 45k ist als Admin erfahrungsgemäß nur schwer zu kriegen. Wenn dann eher über Studium, Zertifikate oder Reisebereitschaft als Consultant.
  15. Das bringt in jedem Fall was. Gerade, wenn man die Kenntnisse durch Berufserfahrung untermauern kann, ist das schon was Wert. Wie viel ist schwer zu beziffern und hängt vom Zertifikat und Unternehmen ab. Mal ist es "nur" ein Türöffner, mal ein handfester finanzieller Vorteil, mal alles dazwischen.