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Errraddicator

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  1. DevOps ist für mich wie agile Softwareentwicklung. Grundsätzlich eine tolle Sache, in der Praxis viel zu häufig eine Ausrede, um Kosten zu sparen (DevOps) und keine ordentlichen Prozesse/Strukturen bilden zu müssen (Agil) 👏
  2. Das folgende ist anekdotischer Natur, aber als ich mich mit dem Thema beschäftigt habe, waren die Gründe der Rückwanderer wie folgt: Persönliche Natur (Familie, Heimat, etc.) Beruflich (das Visum war an die Arbeit gebunden und lief aus) oder Weil die Zielländer nach einigen Jahren finanzielle Hürden aufstellen (z. B. teure Kinderbetreuung, Altersvorsorge, Krankheit, etc.), die besonders schwer wiegen, wenn man nicht von klein auf in die dortigen Systeme eingezahlt hat und kein persönliches familiäres/soziales Netz vor Ort hat, was etwaige Lasten auffangen kann. Die betroffenen Zielländer waren die üblichen Verdächtigen: USA, Kanada, Schweiz und Australien. Was ich dabei nie gehört habe, war dass die Leute wieder zurück nach Deutschland wollten, weil Kultur, Wetter, Landschaften oder Leute so toll wären. Es war fast immer eine Vernunftsrückwanderung. Ich kann das nicht mit Zahlen untermauern, aber finde, das klingt stimmig.
  3. Schimpft sich dann neudeutsch "DevOps" und soll der ganz heiße Scheiß sein. 😅
  4. Das ist übrigens eine These, welche ich tatsächlich teilen würde. Auch, wenn der Brain Drain gerne postuliert wird und ich ebenfalls gerne an den Arbeitsbedingungen, der Infrastruktur, Politik, usw. hierzulande mopper, ist das alles nicht schlimm genug, so dass sich die Deutschen in Scharen auf den Weg nach Frankreich, England oder sonst wo hin machen würden. Einen Brain oder Youth Drain gibt es in Deutschland wohl wirklich nicht. Wer so etwas sucht, kann z. B. nach Polen schauen, wo das viel deutlicher messbar ist. Ob nun "die Besten kommen" ist eine Frage, bei der ich wieder deutlich kritischer bin. Aber das ist ein anderes Thema. 😇
  5. @Tiangou Ehrlich gesagt verstehe ich die Frage nicht, wenn Du anschließend doch genau das Problem bestätigst, welches ich ursprünglich beschrieben habe. 😇 Unter den von Dir geschilderten Bedingungen kann bestenfalls Bewältigung des Tagesgeschäfts stattfinden und keine Weiterentwicklung, die den Namen auch verdient hat. Leider ist das in viel zu vielen Betriebne Realität, weil es vordergründig einfacher, billiger und produktiver ist.
  6. Ich denke, ob Du nun 10, 20 oder 30 Minuten brauchst, ist relativ Wurscht. Wichtig ist, dass es diese Phasen gibt und gerade für Entwickler, um in unserer Branche zu bleiben, ist diese Phase essenziell. Ohne kann man zwar kleinere Bugfixes oder 0815 Arbeit leisten, aber wirklich dolle Dinge kommen so selten heraus. Da wird es in der Realität häufig kritisch, denn dafür sind viele Firmen zu unterbesetzt, Entwickler machen noch Support oder andere Tätigkeiten "nebenbei", welche diese Phase weitgehend unterbinden und dann wundern sich die Chefs, warum die Entwickler kaum produktiven Code zustande bringen und die Produkte auch ein Jahr später kaum vorwärts gekommen sind. Deswegen bin ich dazu übergegangen, nur zu Entwickeln, wenn ich eine hohe Wahrscheinlichkeit sehe, dass ich min. den halben Tag "frei" habe. Wenn ich z. B. in 1,5 Stunden ein Meeting habe, brauche ich davor gar nicht erst mit dem Programmieren anfangen. Das bringt nix. Verstehen aber leider die wenigsten.
  7. Zwei Stunden Fahrt je Strecke finde ich richtig bitter. Das wäre für mich ein Ausschlusskriterium oder müsste mit sehr sehr viel Geld abgegolten werden. Alleine arithmetisch, denn aus einem 8,5 Stunden-Tag (inkl. Pause) wird somit ein 12,5 Stunden-Tag. Rechnet man nun noch das Mehr an KM und die Steuerprogression hinzu, müsste mir der betroffene AG schon fast das doppelte bieten, damit sich das lohnt. Da würde ich wahlweise umziehen oder einen anderen Job annehmen.
  8. Ja, das ist machbar, aber nicht in jeder Region, in jedem Unternehmen und eher selten direkt zu Beginn. Nach einigen Jahren solltest Du allerdings durchaus Chancen haben, das zu erreichen. 👍
  9. Wir z. B. betreiben viel Eigenentwicklung und somit muss unser Support sich min. 50% der Zeit damit herumschlagen. Diese Anwendungen kennt vorher keiner und die Kollegen müssen erst eingearbeitet werden, so dass die ersten Wochen eher lernen denn Arbeiten angesagt ist. Woanders betreibt man 08/15 Support zu Windows oder anderer Standardsoftware und erwartet, dass Du ab Tag 1 produktiv helfen kannst, u. A. weil Du Checklisten zur Hand hast, welche Du abarbeiten kannst und sollst, etc.. Ich denke, da können wir Dir wenig zu sagen. Solche Anforderungen unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen.
  10. 100k+, Home Office und Dienstwagen, bei 3 Jahren Erfahrung, "nur" einer Ausbildung, kaum Reisen, kaum (und bezahlte) Überstunden und das alles ohne disziplinarische Verantwortung? Gehaltserhöhungen von ~15.000 p. a., mehrfach in Folge und das ohne den Job zu wechseln? Da melde ich leise Zweifel an. Wir haben hier und woanders eine Menge Zahlen gelesen, aber das toppt alles, was mir bisher über den Weg gelaufen ist und klingt viel zu gut, um wahr zu sein. Diejenigen, die ähnliche Arbeitsprofile erfüllen, verdienen im Regelfall die Hälfte und diejenigen, die so ein Gehalt verdienen sind Abteilungsleister, schieben Überstunden ohne Ende und/oder nur auf Reisen. Wir alle haben schon Einhörner gesehen und solltest Du so eines sein, gratuliere ich Dir herzlich. Sieh zu, dass Du den Job behältst. Aber Du musst mir verzeihen, dass ich Zweifel hege, weil es - wie weiter vorne geschrieben - schlicht zu gut klingt, um wahr zu sein.
  11. Meiner Erfahrung nach sind Unit Tests und alles was dazu gehört eher nice-to-haves denn gutbezahlte must-have-skills. Die meisten Firmen kennen Testautomatisierung und erzählen auch, wie toll diese ist, aber praktisch und flächendeckend angewendet wird sie dann doch nur selten. Dazu frisst sie zu viel Zeit und Ressourcen, die man im Alltag nur selten übrig hat. Bitte nicht falsch verstehen: Testautomatisierung ist gut, wichtig und richtig. Allerdings eher als ein Skill unter vielen, nicht als der große Schwerpunkt. Die Frage nach dem warum ist übrigens einfach beantwortet: Mit Testautomatisierung verdient keiner Geld, mit produktivem Code hingegen schon. Deshalb ist klar, wo die Prioritäten der meisten Firmen liegen. Und bei Consultants sind die Budgets meist ausgereizt, so dass der Kunde es sich zwei Mal überlegt, ob er noch mal +30% oben drauf legt, nur um mehr Unit Tests implementieren zu lassen. Was anderes ist es übrigens für Dich persönlich, wenn Du in den Bereich Qualitätssicherung gehen möchtest. Dort sind Unit Tests ggf. wichtiger, aber auch nur ein Teil des Handwerkzeugs. Zudem sind dedizierte Testabteilungen wohl noch seltener anzutreffen als Entwickler, die ausgiebige Unit Tests schreiben. ... Die Daten von @Visar unterstreichen meine Aussage, wenn gerade einmal 10% der Stellen JUnit explizit benennen.
  12. Wir bieten aus Prinzip keine Praktika an. Wir haben das Problem, dass wir fast keine Arbeiten haben, die man Jemanden, der keine Vorkenntnisse besitzt, in wenigen Tagen beibringen oder auch nur sinnvoll zeigen kann. Das war bisher übrigens in jedem Betrieb so, bei dem ich war. Ich denke, die IT ist, aufgrund der Komplexität der Themen, kaum dazu geeignet, Schülerpraktika sinnvoll anbieten zu können. Das hält die Mitarbeiter extrem auf und die Praktikanten sind nachher kaum schlauer als vorher. Von daher lassen wir es mittlerweile bleiben. So, nun genug des Talks, er sitzt nun einmal bei Dir und Du musst ihn beschäftigen. Entweder würde ich ihn in eher support- oder anwendernahe Bereiche stecken, dort gibt es im Regelfall mehr zum zeigen, oder bei Euch ein Tutorial für eine einfache Programmiersprache geben. HTML wäre da ein guter Anfang. (ja, ich weiß, HTML ist keine Programmiersprache. )
  13. Ich finde die Situation nun auch nicht halb so wild, wie Du sie machst. Natürlich ist das ärgerlich und ich verstehe Deinen Frust, aber am Ende des Tages gehört so etwas leider auch dazu. Wenn das nicht jedes Mal und nur hin und wieder passiert, wirst Du diese Kröte wohl oder übel schlucken müssen. Und solltest Du wegen einer Lappalie wie dieser kündigen wollen, kann ich Dir jetzt schon prophezeien, dass Du noch häufig ähnlich und teils deutlich drastischere Kündigungsgründe geliefert bekommen wirst. Das Arbeitsleben ist keine Spaßveranstaltung und wir Arbeitnehmer sitzen zumeist am kürzeren Hebel. Da müssen wir alle das eine oder andere über uns ergehen lassen. und falls es Dich beruhigt: die Arbeitgeber jammern genau so über uns, weil wir ständig krank sind, Projekte versauen, zu faul, zu doof, zu inkompetent und natürlich zu teuer sind. So hat jeder sein Päckchen zu tragen.
  14. Indem Du es formulierst, wie es ist. Und z. B. sagst, dass Du Dir etwas anderes bei Deinem aktuellen AG erhofft hast, der neue AG Thema X bietet, Dich genau das interessiert und Du deshalb wechseln möchtest. Dafür ist die Probezeit da. Ich würde allerdings vermeiden, den aktuellen AG schlecht zu machen, im Sinne von "Boah, die sind alle voll bescheuert hier!!!". Man kann und sollte sachlich begründen, was einem am aktuellen AG nicht passt und warum man wechseln möchte.
  15. Bis zum Senior Entwickler fehlt in der Anzeige schon noch einiges. Da steht überall "mittelfristig" oder Vergleichbares dabei und sie suchen jemanden, der wenige Jahre Erfahrung in SQL, Datenbanken und idealerweise BI hat. Das ist nicht nichts, aber weit entfernt von einem Senior. Was mich etwas stutzig macht, ist die "mehrjährige Erfahrung". Wenn man die Ausbildung ausklammert, wie es üblich ist, wird es für einen Junior schwer, "mehrjährig" anbieten zu können. Könnte er das, wäre er kein Junior mehr. Zählt man die Ausbildung dazu und hat SQL im Betrieb gelernt, ist auch das kein Problem. Ansonsten hatten wir genau diese Junior vs. Senior Debatte schon einmal. Für mich ist ein Junior jemand, der Ausbildung/Studium/Ähnliches absolviert hat, die Grundlagen und erste Erfahrungen mitbringt, aber für relevante, eigene Projekte durchaus regelmäßig Hilfestellung benötigt und Betreuung braucht. Ein Senior macht das Ganze nicht nur schon deutlich länger, sondern hat mehr Wissen, sowohl in der Tiefe wie auch Breite, und braucht kaum bis keine Hilfe von Dritten mehr, um ein Projekt zu wuppen.

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