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Errraddicator

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  1. Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn Euer Chef solch eine Einstellung an den Tag legt, könnt Ihr dagegen wenig machen. Da bleibt nur der Jobwechsel. Natürlich können und sollen Arbeitnehmer auch mal ihre Position nutzen, für ihre Interessen einstehen, usw. Das hat aber Grenzen und wenn der Chef sagt "Ihr macht das jetzt so!", dann ist das so. Dagegen machst Du nichts. Also: Sieh zu, dass Du einen neuen Job bekommst. Alles Andere wird Dir nicht wirklich helfen.
  2. Mit dem Satz hat sich die Frage geklärt: Ja, Du solltest studieren. Egal, was es kostet und egal, wie lange es dauert. Je höherwertiger, desto besser. Dein Ziel wirst Du anderweitig nur sehr viel schwerer erreichen, ggf. gar nicht.
  3. Hier stimme ich @Maniska zu. Die Idee von @Kwaiken mag theoretisch richtig sein, praktisch wird dieser Ansatz zu Knartsch in vielen Betrieben führen. Allen voran, weil die, die "mal eben" etwas wollen oder dafür "in der Tür stehen", häufig die sind, die Schlüsselpositionen im Unternehmen bekleiden. Denen zu sagen "Dokumentation, S. 22" ist in vielen Fällen nicht die beste Idee. Wahlweise, weil sie selbst weisungsbefugt sind oder falls nicht, sind sie diejenigen, die damit direkt zu dem nächsten Weisungsbefugten gehen und sich monieren, dass wegen Deiner Art ihre Arbeit nun liegen bleibt. Da kannst Du dann gerne argumentieren und begründen. Am Ende ziehst Du, als ITler, da fast immer den kürzeren.
  4. Für uns ist Dokumentation in erster Linie dazu gedacht, dass Kollege A Kollege B vertreten kann. Im Urlaub, bei Krankheit o. Ä. Die Zielgruppe ist somit grundsätzlich fachkundig (auf das Handwerk IT bezogen) aber nicht fachkundig bezüglich des konkreten Projekts. Von daher genügen bei uns stichpunktartige Auflistungen. Wo finde ich welches Programm, in welcher Tabelle stehen welche Daten, in welcher Konfigurationsdatei stehen welche Optionen, wer ist Anwender, wer ist Entwickler und wo finde ich die source files sowie den Produktionsbuild. Dadurch, dass wir ein typisches KMU sind, ist das ausreichend. Und leider aufwändig und schwierig genug. Es einzuführen genauso wie einigermaßen aktuell zu halten. Das klappt bei einigen Kollegen super, bei anderen mittelmäßig und bei anderen gar nicht. Trotz zahlloser Besprechungen, Ermahnungen, Rundschreiben, Arbeitsanweisungen, usw.🤔
  5. In jedem Fall merke ich immer wieder, dass gute Dokus eine Kunst für sich sind. Während der eine Kollege es schafft, alles Wesentliche in wenigen Sätzen unterzubringen, braucht der nächste Kollege das Vielfache an Sätzen, ergänzt noch zahlreiche Screenshots oder Tabellen und nachher ist trotzdem keiner schlauer, wenn sie das Mammut an Doku erlegt haben.
  6. Gerade diese "gut abgewogenen kurzen Wege" sind es, die einem immer auf die Füße fallen. Die Fragen sind hierbei lediglich wann und wie das passiert, nicht ob. Man muss es nicht so hart angehen, wie @Kwaiken es beschrieben hat. Das finde ich zwar sinnvoll, dürfte aber in den wenigsten Unternehmen von der Chefetage mitgetragen werden. Was bedauerlich ist. Jedoch bieten Aussagen wie Deine (@tkreutz2), die ideale Ausrede für alle, die auch weiterhin nicht dokumentieren oder einarbeiten wollen und nicht werden. "Abwägungen" und "interne, kurze Wege" führen am Ende doch wieder dazu, dass jeder macht, was er will und für Doku, Absprachen und Vertretungen "leider keine Zeit mehr war". Trotz bester Absichten, versteht sich. Ich denke, wir alle kennen solche Kollegen. Und wissen, dass sie nicht nur Kollegen wie Kunden nerven, sondern regelrecht geschäftsschädigend sind.
  7. Wer was gerade macht klären wir in wöchentlichen Meetings, in Teilbereichen gibt es zusätzlich tägliche Standup-Meetings. Für die eigentlichen Projekte haben wir regelmäßige Meetings mit allen Beteiligten. Diese finden, je nach Abstimmung, alle ein bis x Wochen statt. Anleitungen, etc. dokumentieren wir in Confluence und schreibe dazu E-Mails, wenn es etwas Neues gibt. Wir schreiben sporadisch Rundmails an die Abteilung, wenn etwas Wesentliches passiert ist (Programmupdates o. Ä.). Wir absolvieren sporadisch kleine Technikvorstellungen, bei dem Mitarbeiter x anderen Entwicklern Technik y kurz erklärt und wie er sie verwendet.
  8. Da bin ich ausnahmsweise bei @Ulfhednar. Wenn ein Arbeitgeber ein gutes Gesamtpaket bietet, dann scheitert es für mich nicht an 100 Euro monatlichen Parkhausgebühren oder nur 28 Tagen Urlaub im Jahr. Wer sich die Arbeitgeber anhand solcher Kriterien aussuchen kann, erlebt eine privilegierte Position, von der viele nur träumen können.
  9. Ich habe meinen Bachelor nebenberuflich nachgeholt und vorher die Realschule besucht sowie eine Ausbildung absolviert. Ich war somit beruflich qualifiziert und hatte kein Abitur. Weshalb ich das erzähle? Weil ich bestätigen kann, dass gerade Mathematik richtig bitter für mich war. Da wurde so vieles erwartet, was man nur im Abitur lernt und ich deshalb nicht kannte. Den Abiturstoff musste ich also aufholen, während ich gleichzeitig den eigentlichen Mathematik-Stoff lernen durfte, die anderen Fächer des jeweiligen Semesters und ganz nebenbei noch in Vollzeit arbeiten. Da hieß es wirklich 3x die Woche nach Feierabend den ganzen Abend nichts anderes machen als lernen. Und das in meinem Fall über zwei Semester, also ein ganzes Jahr. Das war kein Spaß. Zudem bin ich heute noch einem Kommilitonen dankbar, mit dem ich wöchentlich ausgiebige Mathe-Lerngruppen veranstalten konnte. Der war deutlich fitter als ich und hat mir enorm geholfen. Ohne den wäre das nichts geworden. Er hat davon profitiert, weil er den Inhalt reflektieren und mir beibringen konnte. Das war ein Win-Win, aber eben nicht selbstverständlich.
  10. Der Erfolg findet vor allem im angelsächsischen Raum statt, bei dem ganz andere Rahmenbedingungen gelten. Dass solche Abschlüsse dort Sinn ergeben, sehe ich ein. Da gibt es nur Studium und Quereinsteiger. Da ist ein solcher Abschluss ein guter Mittelweg und ich bin ebenfalls ein Fan davon. Wir betrachten hier jedoch vorrangig den deutschen Markt. Sowohl der Artikel wie auch unser Forum. Und in Deutschland herrschen andere Gegebenheiten und dementsprechend komme ich zu einem anderen Schluss. Hierzulande sind solche Abschlüsse bestenfalls eine Ergänzung zu einer Ausbildung/einem Studium oder aber eine Möglichkeit, den Einstieg zu erleichtern. Mehr kann und sollte es hierzulande nicht sein.
  11. Dem Artikel muss ich, leider mal wieder, widersprechen. Zum einen fachlich. Gerade das Niveau der IT-Welt und die Anforderungen an selbige nehmen von Jahr zu Jahr drastisch zu. Da braucht es mehr Wissen, mehr Knoff-Hoff und mehr Bildung denn je. Es braucht alles, aber bitte keine Quereinsteiger mehr wie in den 90ern, die bestenfalls mit Halbwissen glänzen. Zudem gilt der Grundsatz "Wer billig kauft, kauft zweimal" auch bei Arbeitskräften. Ein Quereinsteiger mag kurzfristig helfen. Mittelfristig sind es im Regelfall eher Klötze am Bein, die Fortschritt behindern. Sei es, weil das Mindset nicht passt, ihnen die nötige Theorie fehlt oder wegen anderer Gründe. Abseits dessen gilt für mich nach wie vor der Pragmatismus: Solange die Bildung eine wesentliche Rolle beim Gehalt spielt, muss es Informatik sein. Zumindest aus Arbeitnehmersicht. Je spezifischer und formeller, desto besser. Master > Bachelor > Ausbildung > Umschulung > Quereinsteiger. ☝️
  12. @Jehuty Solche Aussagen wie Deinen letzten Beitrag meine ich übrigens mit dem Mindset. Man merkt Dir an, dass Du aus der Industrie/dem Handwerk kommst. Ob Du es glaubst oder nicht, das wird es Dir deutlich erschweren, in der IT und vor allem bei deren Kunden Fuß zu fassen. Glaub mir bitte, denn ich weiß, wovon ich spreche: Ich bin Ruhrpottler, der aus einer Handwerkerfamilie kommt. Entsprechend wurde ich sozialisiert. In dem guten Glauben, dass die Praxis zählt, die Arbeit und das Können. Ich habe Jahre gebraucht, um mich von dieser Sozialisation zu distanzieren und merke erst jetzt, nachdem ich das einigermaßen geschafft habe, wie viel ich mir damit beruflich verbaut habe. Wie weit der Weg war, zu dem, was in der IT funktioniert. Und möchtest Du in die großen Firmen oder ins Consulting, werden solche Themen (leider) fast wichtiger als das eigentliche Fachwissen. Das ist definitiv ein Faktor, welchen Du nicht unterschätzen solltest. Bei Bedarf können wir dazu gerne via PN schreiben. Dann kann ich konkreter werden, was ich in Deinen Beiträgen meine.
  13. Zu der Fernuniversität Hagen habe ich weiterhin ein zwiegespaltenes Verhältnis. Auf der positiven Seite ist sie günstig, für beinahe Jedermann verfügbar, kann von jedem Ort aus besucht werden, sie ist eine "richtige" Universität (keine FH) und vermittelt stellenweise soliden Inhalt. Auf der negativen Seite sind die Inhalte teilweise veraltet und vor allem: Sie ist sehr schwer! Die Durchfallquoten sind nicht so hoch, weil die Studenten zu faul oder zu doof sind, sondern weil Du zu Anfang des Semesters einen dicken Brocken Unterlagen bekommst, mit dem sinngemäßen Hinweis "Sieh zu!". Das muss man erst einmal schaffen und ist eine echte Herausforderung. Du musst also wissen, worauf Du Dich einlässt. Ich persönlich würde die Fernuni Hagen besser Leuten empfehlen, die schon im Beruf stehen und sich "lediglich" weiterbilden wollen. Diese haben nicht so viel zu verlieren, falls es nicht klappt. Wenn Du den Beruf wechseln möchtest, geht es für Dich jedoch um etwas. Das muss klappen und deshalb solltest Du einen Weg wählen, der Erfolg verspricht. Welcher das in Hamburg ist, kann ich Dir leider nicht sagen. Hier, in NRW, hätte ich Dir das Verbundstudium Wirtschaftsinformatik empfohlen. Das ist ebenfalls günstig, offiziell akkreditiert, auf Teilzeit ausgelegt und bietet deutlich bessere Abschlussquoten. Bringt Dir in Hamburg leider nur wenig. ... Folgende Anmerkungen möchte ich Dir zusätzlich mit auf den Weg geben: Bewerte Deine Vorkenntnisse nicht über. Vieles von dem, was Du schilderst, ist eher praktisch veranlagt. Das mag für die berufliche Praxis relevant sein. Bei einem Studium wird es Dir kaum helfen. Stelle Dich darauf ein, dass die Hürden hoch sein werden. Viele unterschätzen das Niveau, welches ein Informatikstudium verlangt. Die IT von Zuhause oder aus dem Hobby hat wenig mit Akademiker-Informatik zu tun. Unterschätze die neue Mentalität nicht. Du kommst aus eher praktischen Bereichen (Handwerk/Industrie) und wechselt nun in einen akademisch geprägten Büroberuf, bei dem Du vorrangig mit anderen Büroberufen zu tun haben wirst (auch abseits der IT). Die Mentalität, die Knigge-Regeln und das soziale 1x1 sind anders. Spätestens sobald es zum Kunden oder in die Fachabteilung geht. Da musst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit auch an Deiner Art, Wortwahl und Deinem Auftreten arbeiten. Zusätzlich zu dem ganzen fachlichen, was Du Dir aneignen musst. Mir z. B. wurden schon Jobs verwehrt, weil ich im Vorstellungsgespräch zu flapsig geredet habe oder wenige, dafür jedoch weit verbreitete Schwächen in der Grammatik habe durchblicken lassen. Das zu korrigieren ist schwieriger als man denkt. Mindestens genauso schwer wie die eigentliche Materie. Dieser Aspekt kommt häufig zu kurz, entscheidet aber durchaus über den Erfolg im Beruf. Speziell bei akademischen Büroberufen, wie der IT. Wir haben zuletzt erst wieder Theater mit der GF gehabt, weil ein Projekt, welches technisch super entwickelt wurde und ein voller Erfolg für die Anwender war, an einigen Stellen Schwächen in der Rechtschreibung bot. Diese optischen Fehler haben das Image des gesamten Projekts beschädigt und derartige Details sind leider häufig wichtiger als die eigentliche Arbeit. Traurig, aber wahr.
  14. Japp. Ich gebe zu, ich finde es nicht sinnvoll, dass man bald keinem mehr etwas sagen darf, weil "es könnte ja sein, dass ... " oder "das steht uns nicht zu" oder "Das ist zu persönlich...". Doch. Es gibt einfach Fälle, die sind so offenkundig falsch, dass dort Kritik angebracht ist. Ja, das tut manchmal weh. Ja, das ist nicht immer nett. Aber es ist notwendig und hin und wieder einfach richtig. Und mittelfristig hilft das allen. Verbesserung gibt es nur, wenn man zuvor Kritik äußern kann. Und hier kam durchaus genug positive und konstruktive Kritik. Ob sich die jemand annimmt, ist dann eine ganze andere Fragestellung. Gerade, wenn wir von Gehalt und Arbeit reden, geht es jedoch fast ausschließlich um die Sache und so gut wie nie um die Person. Schließlich sind wir alle (mich eingeschlossen) nur Ressourcen, die Betrag x für Leistung y bekommen. Und so sollten wir darüber auch diskutieren.
  15. Nein. "Der andere verdient weniger, also sei zufrieden" ist Arbeitgeber-Propaganda der übelsten Sorte. Denkt man diesen Pfad zu Ende, landet man automatisch bei "Solange in Afrika Kinder verhungern...". Das kann und darf niemals der Maßstab werden.

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