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Errraddicator

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  1. Das Alter ist kein Hindernis. Mit 40 mag dies problematisch sein, mit 30 kann man das durchaus noch verkaufen. Du musst es begründen können und einen Partner finden, der dazu gewillt ist. Davon gibt es aber genug. Die Frage nach Ausbildung vs. Studium kannst nur Du selbst beantworten. Wenn Du bereits zwei Studiumsanläufe hinter Dir hast, welche beide nicht erfolgreich waren, würde ich zu einer Ausbildung tendieren. Zwar bekommst Du in einem IT-Studium andere Inhalte vorgesetzt, aber der Aufbau ist weiterhin ähnlich. Eine Ausbildung ist deutlich näher an der Praxis und das ist für viele ansprechender. Ggf. auch für Dich.
  2. Den Punkt mit "Mitarbeiter in Bewerbungsgespräche" einbeziehen kann ich mir ehrlich gesagt nur schwer vorstellen. Das kenne ich auch von keiner Firma, bei der ich bisher war oder wo ich Einblicke in deren Prozesse habe. Am Ende entscheidet immer eine Kombination aus Fachabteilungsleiter, HR und/oder GF, wer kommt und wer nicht. Genau das finde ich richtig und sinvoll. Wer soll es sonst entscheiden? Die zukünftigen Kollegen, die vielleicht gerade erst aus der Ausbildung heraus sind oder im schlechtesten Fall Konkurrenz und Veränderung fürchten? Das macht alles nur kompliziert und zu viele Köche verderben bekanntlich den Brei. Der Abteilungsleiter z. B. sollte seine Mannschaft kennen und wissen, wer ins Team passt.
  3. Habe ich nie gemacht und werde ich nie machen. Zudem ist mir keine Firma bekannt, die das macht. Finde ich auch absolut falsch. Nicht nur dem Bewerber gegenüber, sondern auch für mich schlicht unsinnig. Was soll mir das bringen? Dann sagt mir der mir unbekannte Vorgesetzte Max Mustermann etwas über den mir unbekannte Bewerber Hans Schmidt. Welch Erkenntnis da frohlockt! Dazu müsste ich erst einmal wissen, was Max Mustermann überhaupt mit Hans Schmidt zu tun hat. Ob er fachlich überhaupt in der Lage ist, Schmidt´s Arbeit zu beurteilen, vielleicht ist Mustermann auch der totale Spinner. Woher soll ich das wissen? Und all das politisch-psychologische (habt Ihr bereits besprochen) kommt noch dazu. Nein, danke. Das brauche ich nicht. Ich mache mir lieber selbst einen Eindruck als mich auf mir unbekannte Zweite und Dritte zu verlassen.
  4. Definitiv. Die stärksten Phasen im Beruf sind, im Regelfall, zwischen 30 und 50. Da ist man noch ausreichend flexibel, jung und fit, hat aber gleichzeitig Erfahrung, Bildung und Expertise. Nicht ohne Grund sagt man, dass jemand, der mit 40 noch keine Karriere gemacht hat, diese auch nicht mehr machen wird. Mit < 30 ist man im Regelfall noch zu jung. Da bekommt man nicht die Chancen, wirklich etwas zu bewegen und sogar wenn, dann wird man dafür nicht ausreichend bezahlt. Und viele der Kollegen 50+ verdienen zwar gutes Geld, sind aber ebenso häufig "Locked In". Das Geld, was sie heute bekommen, würden sie bei den meisten anderen Betrieben nämlich nicht mehr bekommen. Häufig nicht einmal mehr einen Job. Gerade für uns, in der IT, ist das ein echtes Debakel, was man von zahllosen Kollegen 50+ kennt. Zu teuer, eingefahren, ggf. nicht mehr auf der Höhe der Zeit, nicht mehr so leistungsfähig und gleichzeitig zu anspruchsvoll. Das ist wohl nur noch in körperlich anstrengenden Branchen vergleichbar schlimm.
  5. Wenn Du nicht gerade ein anonymer Konzern mit Tarifbindung bist, bist Du aber kein rational und rein wirtschaftlich denkender AG, sondern immer auch ein Mensch. "Faktor Nase" gibt es überall dort, wo Menschen agieren und individuell entscheiden können. Gerade in Deutschland, welches KMU-geprägt ist, ist das also beinahe überall zu finden. Macht es das richtig? Nein. Ist es deswegen trotzdem häufig Realität? Ja. Das kannst Du nicht ignorieren.
  6. Ja und nein. Grundsätzlich sollte das Alter keine Rolle spielen. Ein Facharbeiter, der z. B. zwei Jahre Erfahrung hat, sollte wie ein solcher bezahlt werden, unabhängig davon, ob er nun 20, 30 oder 50 ist. Wie so häufig gibt es jedoch mindestens ein aber. Die Welt ist nicht schwarz/weiß. Darunter z. B. eher irrationale/menschliche Faktoren wie Junge Menschen traut man nicht so viel zu. Junge Menschen verhandeln schlechter. Ältere Menschen haben andere Verantwortungen zu tragen (Kinder, zu pflegende Eltern, etc.), weshalb man denen eher einen Bonus zugesteht. Aber durchaus auch rationale Gründe, wie dass junge Menschen in der Tat noch Soft Skills und andere Erfahrungswerte vermissen lassen, was ältere Kollegen durchaus mitbringen. Das schlägt sich weder im Lebenslauf, noch in der direkte beruflichen Qualifikation nieder, macht aber dennoch einen Unterschied im beruflichen Alltag. Sei es gegenüber Kunden, Mitarbeitern oder Vorgesetzten.
  7. Wir werden es genau so handhaben. Zum einen können wir uns wenig unter den neuen Gängen vorstellen und dann gehen diese auch an unserem Bedarf vorbei, während AE und SI ziemlich genau zu uns passen.
  8. Dass die weniger gefragten Berufe (Informatikkaufmann, etc.) gestrichen wurden, finde ich gut. Wenn etwas seit Jahren im Abstieg ist, sollte man es nicht künstlich am leben erhalten. 👍 Dass es nun vier anstelle von zwei Fachinformatikern gibt, finde ich hingegen unsinnig. Es wird schwierig werden, jungen Menschen zu verklickern, für welchen dieser vier Berufe sie sich nun zu entscheiden haben und wo genau die Trennlinien verlaufen. Das war bei zwei Berufen problemlos möglich. Bei vieren wird das schwer. ☝️ Hinzu kommt, dass wir von einer Ausbildung reden und wir alle wissen, wie schwankend und teilweise auch niedrig das Niveau der Absolventen ist. Es werden in vielen Ausbildungen so oder so nur Grundlagen vermittelt. Dass ein Fachinformatiker-Azubi, der bei VW z. B. gelernt hat, während dessen andere Schwerpunkte hat als jemand, der z. B. an einer Handwerkersoftware programmiert, sollte dabei klar sein. Braucht es dazu wirklich neue Berufe? Für mich sind das Untermengen des gleichen Berufs, welche sich durch den betrieblichen Alltag ergeben und weniger neue Berufsbilder. Auf mich macht es den Eindruck, dass die IHK versucht, mit Studiengängen gleichzuziehen, welche immer beliebter werden und eben solche Fälle dediziert abdecken. Für mich ist dabei fraglich, ob das, was im akademischen Umfeld Sinn macht, auch einen Pendant in der dualen Ausbildung haben muss? Lange Rede, kurzer Sinn: Wir werden es sehen.
  9. Ich habe mal einen Kurs bei Pearson Vue gemacht. Hat schlussendlich reibungslos funktioniert und der Vorbereitungskurs war nicht schlecht. Da ist es allerdings ratsam, schon etwas Vorkenntnisse mitzubringen. Zudem war es eine Erfahrung, die Prüfung mit der indischen Support-Hotline zu führen. 😆
  10. Ich selbst habe nur Teilbereiche davon absolviert und somit keinen vollwertigen MCSA, MCSD, etc.. Die Grundidee dahinter finde ich jedoch super und bin auch einer Überarbeitung grundsätzlich offen. Diese konkrete Form hingegen lehne ich weitgehend ab, denn sie hat einzig zum Grund, das Cloud-Geschäft zu stärken, auf Kosten der On Premise-Geschäfte. Was ich im Sales-Bereich verstehen kann, finde ich im Learning-Bereich schädlich.
  11. Das hängt davon ab, was Du später machen willst. Ein "echtes" Informatik-Studium, die heißen dann auch meist genau so, sind schon ziemlich technisch und gehen häufig eher in Richtung Programmierung/etc. als Netzwerktechnik. Zudem sind diese Studiengänge häufig sehr schwer und mathelastig. Möchtest Du nur den Titel B. Sc./M. Sc. haben, würde ich mich eher nach Bindestrich-Informatik (Wirtschaftsinformatik, Medieninformatik, etc.) umschauen. Diese sind vom Stoff häufig einfacher und bieten ebenfalls einen akademischen Abschluss. Möchtest Du etwas haben, was Dir als Systemadministrator weiter hilft, musst Du ein anderes Studium absolvieren als wenn Du Projektmanager werden möchtest, etc.
  12. Was hat so eine Rechnung für einen Mehrwert? Wichtig ist doch nicht, wie hoch der prozentuale Gehaltsanstieg ist, sondern wie viel Euro man nach x Jahren verdient hat. Wir haben alle nur ein (Arbeits-)leben und Dein Beispiel ist ziemlich eindeutig. Nehmen wir Dein Beispiel für voll, weiß ich nicht, was es noch darüber zu diskutieren gibt, ob ein Studium sinnvoll ist und ob man dies benötigt oder nicht. 🤔
  13. Da wir diese Debatte bereits häufig hatten, ziehe ich sie nun einmal anders herum auf als üblich. 😇 Ich denke, es ist unstrittig, dass die Studien-Angebote für die IT (Vollzeit, nebenberuflich, Teilzeit oder via Fernuni) drastisch gestiegen sind. Auch die Angebote für duale Studenten sind heute Alltag, welche es vor 10 Jahren so weder in Quantität noch Qualität gab. Hier im Forum sind die Themen "Studium nachholen" oder "Studium vs. Ausbildung" ein Dauerbrenner. Die Ausbildungsberufe des Fachinformatikers werden dieses Jahr neu geordnet und neue Sparten aus dem Boden gehoben, welche sich massiv an akademischen Vorbildern (Data Science z. B.) orientieren. Alle Beteiligten der IT scheinen das Thema Studium irgendwie auf dem Schirm zu haben. Wenn also das Studium so wenig bringt, drängt sich mir folgende Frage auf: Sind die alle blöd? Sowohl IHK, Berufsschulen, Unternehmen, Azubis und Gelernte, die sich weiterbilden wollen? Alle nehmen sie enorme Hürden auf sich, aktualisieren ihre Lehrpläne/Berufsbilder, investieren Zeit sowie Geld und prügeln sich die Wochenenden, Feierabende und Familienplanungen um die Ohren, nur um einen Wisch zu erlangen, der am Ende des Tages nichts besser für sie macht? Investieren diese also, unabhängig voneinander, so viel Zeit/Geld/Mühe fehl oder ist das Studium doch nicht so unerheblich wie es hier im Forum gerne dargestellt wird?
  14. Ich habe ebenfalls mit einer kleinen Firma gerechnet und nicht mit einem Betrieb im Konzernverbund, wo alleine Dein Chef 50+ Entwickler verantwortet. 😲Das passt irgendwie nicht zu den von Dir geschilderten Vorgängen, welche meist auf die, zuvor genannte, Prozessschwäche in KMU zurückzuführen ist. Was soll man Dir also nun raten? Ich denke, mit x Jahren Berufserfahrung und als guter Entwickler sind ca. 50k kein Award-Verdächtiges Gehalt, je nach Region, Branche und Ausbildung Deinerseits aber auch kein KO-Kriterium oder Abzocker-Gehalt. Solange Du kein deutlich besseres Gehalt in Aussicht hast (was nicht der Fall zu sein scheint), würde ich vorerst gute Miene zum bösen Spiel machen und am Ball bleiben. Nächstes Jahr ist auch ein Mitarbeitergespräch und dann soll er die nächste Erhöhung klar machen. Ansonsten bleibt Dir nur der Wechsel. Ob es dort aber besser wird, kann Dir von uns naturgemäß keiner sagen. Da müsstest Du es darauf ankommen lassen. Wegen 2k im Jahr würde ich jedenfalls nicht wechseln, wenn der Rest passt. Da müssten es schon 10k mehr p. a. sein.

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