Errraddicator

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  1. Ich vermute, die Betonung lag auf "freiwillig".
  2. ÖPNV geht im Pott eigentlich nur, wenn Du - wie ein Kollege - in der Innenstadt wohnst. Sobald Du auch nur innerhalb der gleichen Stadt von Vorort A zu Vorort B musst, welche nicht direkt aneinander grenzen, hast Du schon verloren. Da brauchst Du für jede Strecke min. das Doppelte an Zeit inkl. 1x umsteigen. Hinzu kommt, dass die Fahr-Intervalle mässig attraktiv sind und jedes Umsteigen ein massives Risiko an Verspätung birgt. Ganz zu schweigen von den Kosten: ein Monatsticket kostet richtig Kohle. Das lohnt sich nur, wenn Du komplett auf das Auto verzichten kannst. Was wiederum nur geht, wenn Du in der Innenstadt oder direkt vor der Arbeit wohnst. Dafür bezahlst Du dort dann entsprechende Mieten/Preise, was den verbliebenen Mehrwert wieder auffrisst. Du verlierst mit dem ÖPNV also nicht nur Lebenszeit, hast mehr Aufwand und bist weniger flexibel, sondern Du sparst noch nicht einmal Geld. Es hat schon seinen Grund, warum die meisten Leute (welche es sich leisten können) mit dem Auto zur Arbeit fahren und nicht mit dem ÖPNV. ... Zwei, Drei Fallbeispiele, um das zu untermauern, auch wenn anekdotische Evidenz immer fragwürdig ist: Meine jetzige Arbeit geht von einem Ende Dortmunds zum Anderen. Luftlinie 15km, oder sowas. Das dauert (trotz guter Anbindungen) min. 1 Stunde mit 1-2x umsteigen mit ÖPNV. Mit Auto (trotz regelmäßigem Stau auf der B1) hingegen klappt es fast immer in unter 30 Minuten. Das ist nicht mal die Hälfte und pro Tag über 1 Stunde Ersparnis. Und da haben wir noch nicht von Verspätungen und Co. gesprochen. Meine neue Stelle (Dortmund <-> Bochum), Luftlinie ca. 25km, würde mit ÖPNV fast 1,5 Stunden brauchen. Mit dem Auto irgendwas zwischen 30 und 50 Minuten, je nach Verkehrslage. Als ich meine Frau kennen gelernt habe, mussten wir zwischen Dortmund und Essen pendeln. Ich mit Auto, sie mit ÖPNV. Es hat in 1,5 Jahren fast kein Mal geklappt, dass sie ihre Termine einhalten konnte, wenn sie mit den ÖPNV zu mir wollte. Fast immer fiel eine Bahn aus, hatte Verspätung, sie ihren Anschluss verpasst, die Gleise waren blockiert, und und und. Zur Arbeit hatte sie damals schon immer eine Bahn früher genommen und im Zweifel vor Ort gewartet, weil es dort auch nicht besser war. Selbst innerhalb Essens hat es also nicht geklappt. Der oben genannte Innenstadt-Kollege lässt sich, trotz guter Anbindungen, bei jeder Gelegenheit von mir in Teilen mitnehmen und auf halber Strecke absetzen, damit er sich den Umstieg sparen kann. Denn alleine dieser Umstieg (für wenige KM) kostet ihn 15+ Minuten. Selbst derjenige, der aus ÖPNV Gründen, in die Innenstadt gezogen ist, hat also Probleme mit selbigem. ... Machen wir es kurz: Nein, ÖPNV im Pott ist keine Alternative. Teuer bei schlechter Qualität und Quantität. Wer es sich leisten kann, meidet ihn. Das sieht man ihm übrigens auch an, ganz btw. So, als Kirsche auf der Sahne.
  3. Vor allem verstehe ich nicht, wo überhaupt das Problem ist, wenn ein bloß neugieriger Anwender sich "mal den Code anschauen" will. Soll er doch machen. Was juckt mich das? Gefährlich wird es doch erst, wenn dieser User auch böse Absichten hat. Und diesen User halte ich eben nicht mit Encryptoren ab. Das heißt ich schaffe mir eine Sicherheit an, welche unterm Strich keinerlei Mehrwert bringt.
  4. Den konkreten Studiengang kenne ich leider nicht, aber grundsätzlich gilt: Mehr Bildung ist immer von Vorteil. Von daher spricht wenig gegen, aber eine Menge für eine solche Fortbildung. Allerdings finde ich die Frage etwas verfrüht, muss ich zugeben. Du hast noch fast den kompletten OP vor Dir und solltest Dich erst einmal darauf konzentrieren. Zumal fraglich ist, ob man nach 2 Jahren nebenberuflicher Weiterbildung bei der IHK direkt Bock hat die nächsten x Jahre woanders dran zu hängen, oder nicht vielleicht 1 Jahr Pause machen möchte.
  5. Das erspart mir die eigene Recherche und bestätigt, was ich bis dato zu dem Thema gelesen hatte.
  6. Schaue ich mir die Tage mal an. Danke.
  7. Wie genau funktioniert das? Ein Obfuscator macht es nur weniger lesbar, aber verhindert letzten Endes wenig.
  8. Wobei ich sagen muss, ganz ohne diese Dinge wollte ich nicht. Ich finde, dass das Studium nur bedingt direkt verwertbares Wissen vermittelt hat und das auch gar nicht soll. Gerade das Drumherum, das Lernen von Dingen, welche man nicht in der Berufspraxis erlebt, der gehobene Schwierigkeitsgrad, das Schreiben von Projekt- und Abschlussarbeiten, etc. ... Das macht den Mehrwert des Studiums aus. Daran bin ich gewachsen. Nicht daran, dass ich nun Projektmanagementverfahren X oder Technologie Y kennen gelernt habe. Wenn man dem Studium diese Kernfächer und Hürden raubt, raubt man sich einen weiten Teil des Wachstumspotenzials.
  9. @Crash2001 Warum rechnest Du die Möbel raus? Die gehören dazu. Wärst Du nicht umgezogen, hättest Du die Möbel nicht gekauft. Wenn Du für den Umzug z.B. eine neue Küche, oder ein neues Wohnzimmer kaufen musst, bist Du schnell zig Tausende Euros nur dafür los. Der ganze Umzug kommt dann noch "on top". Und das passiert doch fast ständig, wenn man umzieht. Wo kann man schon 90% seine Mobiliars mitnehmen?
  10. Ehrlich gesagt habe ich noch nie verstanden, warum sich Azubis Gedanken darüber machen, was sie während der Ausbildung verdienen, oder was nicht. Das war meiner Meinung nach schon immer (fast) völlig egal. Das sind nicht mal 3 Jahre? Ob man dort nun 100 Euro mehr oder weniger verdient... Peng. Wichtig ist, dass man eine solide fachliche Ausbildung bekommt, damit später im Beruf Fuß fassen und ein solides Gehalt aushandeln kann. Dort geht es dann um die Wurst. Nicht in den 3 Jahren für die Ausbildung. Dort geht es um ganz anderes.
  11. Dann musst Du Dich, wohl oder übel, mit dem Dateisystem auseinander setzen. Zur Zeit dürfte das bei Windows NTFS sein. Dort dürfte alles Wesentliche beschrieben stehen. Vereinfacht ausgedrückt, kann man sich das wie ein Paar aus Datenbank und Festplatte vorstellen. Du hast eine Datenbank, welche die Metadaten enthält (Dateiname, Ort, Größe, Ersteller, usw.) und einen Link/Handle zum entsprechenden Speicherplatz auf der Festplatte. Der Rest erfolgt dann über das jeweilige Programm, welches diese Daten liest und interpretiert. Mal als ausführbare Datei, mal als Bild, Video oder eben Word-Datei. Das ist Interpretationssache des Programms und hat erst mal nichts mit der Datei als solches zu tun.
  12. Die Frage ist, was genau "sicher" in dem Zusammenhang meint. Wirklich "sicher" gibt es generell nicht in der IT. Das sollte klar sein. Nur unterschiedliche Grade von unsicher. Du kannst z.B. auf Datenbank-Ebene eine Art Session-Management programmieren, welches auf der Verknüpfung zum AD basiert. D.h. Du hast im Programm einen vordefinierten Datenbankbenutzer, welcher nur bestimmte Stored Procedures aufrufen kann, ansonsten nichts. Diese Stored Procedures lesen die eigentlichen Daten aus der Datenbank-Tabelle, aber nur, falls eine gültige Session übergeben wurde. Ähnlich, wie man dies im Web macht. Diese Sessions wiederum können nur generiert werden, nachdem man sich erfolgreich am AD authentifiziert hat. Ist leider ziemlich aufwändig und immer noch nicht 100% sicher, aber zumindest uns ist bis dato keine bessere Lösung eingefallen um Berechtigungen auf Datenbank und Datensatz-Ebene durchführen zu können, welche auch greift, wenn ein Angreifer es geschafft haben sollte, die Datenbanksitzung zu übernehmen, SQL Injection betreibt, oder Zugriff auf die Sourcen hat.
  13. Was die Anmeldung an der Datenbank angeht, so ist mir bis dato kein wirklich schönes Konzept bekannt. Der beste Weg ist, die Anmeldedaten bei Programmstart zu erfragen. Das erfordert aber leider eine Anmeldung in jedem Programm. Das ist nicht immer gewünscht oder möglich. Sollte das nicht möglich sein, kommt man kaum drum herum, die Kennung in irgend einer Art und Weise zu verdrahten, egal ob nun via Konfigurationsdatei, im Quellcode oder sonst wie. Sicher geht dort jedenfalls anders. Zumal gerade bei C# und Java der Quellcode sehr einfach ermittelt werden kann. Hier könnte das Entkoppeln betroffener Module in Web-Services z.B. eine gewisse Sicherheit bringen. Dann wären die Datenbank-Operationen nicht mehr im Client selbst, sondern auf einem Server, verortet und somit nicht mehr im Zugriff der C#/Java Anwendung. Ist aber ebenfalls nicht immer möglich oder gewünscht.
  14. Hätte jetzt ebenfalls die 35k bis max. 40k in den Raum geworfen. Ob Du das bekommst, sei dahin gestellt, aber so ganz ohne Pokern solltest Du dort nicht ins Rennen gehen.
  15. Es gibt zahllose Studiengänge, welche sich explizit an Berufstätige richten. Da gibt es auch Extra Homepages, welche nur solche Studiengänge auflisten und da ist von Uni, FH bis hin zu privaten Trägern alles dabei. Die FOM ist also weit entfernt davon, der einzige Anbieter dieser Art zu sein.