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Errraddicator

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  1. Ich weiß es aber: Weil Gehälter weder linear skalieren noch gerecht oder sinnvoll sind. Nur, weil die Junior-Gehälter in den letzten Jahren gestiegen sind, heißt das längst nicht, dass dies auch für Senior-Gehälter gilt. So irrsinnig das auf den ersten Blick ausschauen mag, die Märkte für Junioren und Senioren sind zwei weitgehend entkoppelte Märkte, auch wenn dieselben Personen gerade einmal 5-10 Jahre trennen. Nach Junioren und auch Medioren (?) ist die Nachfrage aktuell groß. Senioren und vergleichbar Erfahrene sind weiterhin zu teuer, das was diese Senioren extra mitbringen braucht kaum ein Unternehmen und das Level Cap ist deshalb schneller erreicht als es uns Arbeitnehmern lieb sein kann.
  2. Je nach Region und Glück würde ich zwischen 50 und 70k ansetzen, wobei sich der Schwerpunkt zwischen 55k und 65k bewegen dürfte.
  3. @varafisi Ehrlich gesagt verstehe ich Deine Frage nicht. Zu Gehältern gibt es zahllose Statistiken, Studien und persönliche Erfahrungen (hier im Forum, Freundeskreis oder eigenen Berufsleben). Dort kann man die genannten Zahlen finden. Unter Anderem dass der durchschnittliche IT-Leiter (nicht Admin/Entwickler) irgendwo bei den genannten 80k von @Ulfhednar liegt. Admins/Entwickler naturgemäß einiges darunter und Consultants irgendwo dazwischen. Daran ändern auch die stets zitierten Traumgehälter von DAX-Konzernen oder Firmen in München oder Hamburg nix. Das waren, sind und bleiben die Ausnahmen, wenn die klar deutliche Mehrheit der IT-Angestellten weder bei einem DAX-Konzern noch in München oder Hamburg arbeiten. Deswegen ist es müßig, immer auf dieser Eben zu argumentieren. Mit Extremfällen argumentiert man zur Verdeutlichung, aber nicht, wenn man die breite Masse ansprechen möchte. ... Zu 1990 oder 2000 habe ich zwar keine vergleichbare Statistik, aber hier brauche ich nur in so ziemlich alle Betriebe schauen, mit denen ich bis dato Kontakt hatte. De facto überall gibt es Altverträge für die Mitarbeiter 50+, von denen die heutigen Arbeitnehmer nur träumen können. Und die heutigen Arbeitnehmer werden solche Konditionen auch nicht mehr bekommen. Das ist zwar kein IT-exklusives Phänomen, aber bei uns stark ausgeprägt, weil IT vor 20, 30 Jahren so ein top-bezahlter Job war und es heute nicht mehr ist. Gehoben? Ja. Über Durchschnitt? Ja. Spitzenverdienst? Selten bis nein.
  4. So weit ich weiß, soll der WPF-Support für .NET Core, also plattformübergreifend, zukünftig kommen. Wann das allerdings final sein wird und ob das dann auch vollumfänglich oder nur eingeschränkt gilt, wird erst die Zukunft zeigen. Bis dahin gilt: WPF = .NET Framework = Windows.
  5. @Ulfhednar 70k + 10k Bonus sind ca. 80k. Das ist, ähnlich wie bei Graustein, ziemlich top of the line und viel kommt darüber nicht mehr. Natürlich kann man argumentieren, dass Du die Region Stuttgart meinst und die teuer ist. Das gilt aber auch umgekehrt, was bedeutet, dass Du für vergleichbare Arbeit in Bremen z. B. bestimmt keine 80k bekommen hättest und somit bereits vom guten Gehalt profitiert hast. Ich möchte damit übrigens keine Debatte darüber anfangen, ob diese 80k nun ausreichend gut für diese Art von Job, Tätigkeit und Erfahrung sind. Dass sind sie für mich nämlich nicht, so wie fast die gesamte IT in Deutschland unterbezahlt ist, verglichen mit anderen Branchen. Allerdings sind solche Bezahlungen die Realität für gehobene IT-Jobs. Dann kommt vielleicht noch ein Auto dazu und dann war es das. Die IT-Wunderland-Zeiten, in denen jeder Senior Developer 70k+ und jeder Teamleiter 100k+ verdient hat, sind lange vorbei. Das müssen wir wohl oder übel akzeptieren.
  6. Es geht aber nicht nur um den Euro-Betrag, sondern das Gesamtpaket. Es fehlen locker 10, eher 20%, Gehalt, hinzu kommen 10% zu wenig Urlaub und dann noch einmal 5% (unbezahlte) Überstunden. Das ergibt in der Summe ein richtig mieses Bild, was weit über 10% mehr oder weniger Gehalt hinaus geht.
  7. Das entspricht 2.400 Euro * 12 Monaten. Bei demnächst 2 Jahren Berufserfahrung, 26 Tagen Urlaub, ohne VL oder sonstige Leistungen und real über 40 Wochenstunden. Das ist in der Tat richtig bitter. Ich würde schnell zusehen, etwas anderes/besseres zu ergattern. Das sollte kein unmögliches Unterfangen werden.
  8. @Graustein Ich bleibe dabei, dass Dir das ein wie auch immer gearteter beruflicher Wechsel nur bedingt etwas bringt. Wahrscheinlich eher schadet. Natürlich ist die Fallhöhe bei Dir hoch und ein großer Teil Deines Wissens ist bei anderen Betrieben obsolet. Das geht aber jedem so, der 10+ Jahre bei einer Firma arbeitet und mehr als die üblichen 40-50k verdient. Man wird fast immer für das Spezialwissen bezahlt, welches man vor Ort verwerten kann, nicht für Spezialwissen, welches Dutzende andere auf dem freien Markt ebenso anbieten. Daran ändert auch ein Studium wenig. Das geht Dir genau so wie mir und fast allen Experten/Schlüsselmitarbeitern/Leitern so, die ich kenne. Die, bei denen dass anders ist, sind dann zumeist Freelancer o. Ä.. Ich kann Deine Einwände durchaus verstehen und diese haben Hand und Fuß. Jedoch beißt die Maus keinen Faden ab: Jeder Weg, den Du nun gehen kannst und der Deine zukünftige Fallhöhe verringert, verringert Dein Einkommen bereits heute. Was hast Du damit gewonnen? Auch in der IT-Sicherheit wird man einem Junior/Quereinsteiger keine 60k+ bezahlen und das wären dann auch schon harte 20k weniger als heute. In den meisten IT-Branchen dürfte es noch einmal weniger werden, wenn Du umsattelst. D. h. Du minimierst mit einem beruflichen Wechsel das Risiko, irgendwann einmal beruflich/finanziell abzusteigen, indem Du Dich bereits heute beruflich/finanziell auf dieses niedrige Niveau begibst. Kann man machen, ist aber nicht so schlau. 😅 ... Zudem malst Du Deine Situation schwärzer als sie ist. Natürlich hast du nicht Expertenwissen xyz, welches gerade auf dem Markt gefragt ist. Das ist wahr, allerdings nur die halbe Wahrheit. a) Der Wert eines IT-Wissens wandelt sich ständig. Was vor 10 Jahren noch der heiße Scheiß war, ist heute die olle Kamelle und was in 5 Jahren aktuell sein wird, weiß heute auch noch keiner so genau. Keiner von uns wird sich die komfortable Situation leisten können, stets auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. Zumindest nicht als Festangestellter bei einem normalen Arbeitgeber, der ein Tagesgeschäft zu bewältigen hat. b) Wenn Du Dich fachlich weiterbilden möchtest, hindert Dich kein Mensch daran. Du hast zu wenige Kenntnisse in Windows, SQL oder IT-Sicherheit. Wer oder was hindert Dich daran, einen entsprechenden Kurs zu besuchen? Präsenzschulung oder Online via Udemy und Co.? c) Auch, wenn Deine Firma finanzielle Probleme erleiden sollte, habt Ihr weiterhin zahllose(?) Kunden, die Eure Software verwenden und auf Euren Support angewiesen sind. Software stirbt nicht einfach so, sondern wandelt sich. Meist passiert es so, dass sich auch in schlechten Zeiten immer noch ein Investor, Übernehmer, etc. findet und Du als Schlüsselmitarbeiter unterhalb der Managementebene hast dabei wenig zu befürchten. Auch der neue Besitzer ist auf Deine Expertise angewiesen und wird in 9/10 Fällen alles tun, um die Keyplayer im Team zu halten. Den großen Kahlschlag nach einer Übernahme gibt es, wenn überhaupt, zumeist auf den Ebene ganz oben und ganz unten. Nicht auf Deiner. d) Hast Du mit Sicherheit ein berufliches Netzwerk aufgebaut. Wenn doch alle Stricken reißen sollten, kannst Du mit Sicherheit dort anknüpfen. Dort kennt man Dich und weiß Dein Wissen sowie Können tendenziell eher zu schätzen als Personaler XYZ, für den Du ein Fremder bist. ... Fazit? Ich bleibe dabei, dass Du Deine Situation nicht schlechter reden solltest als sie ist. Sie ist gut bis sehr gut. Sehe lediglich zu, dass Du in Deinem Segment am Ball bleibst und Dein berufliches Netzwerk am laufen hältst. Mehr kannst und brauchst Du nicht tun. Wenn Dich ein Studium dabei unterstützt? Gerne. Machen! Das Studium selbst kann in Deinem Fall aber bestenfalls ein Mittel unter vielen sein und ist längst nicht mehr der Heilsbringer oder Türöffner, der es für einen Unter-30-Jährigen Junior-Developer z. B. noch ist. Für Leute wie Dich zählen dann irgendwann andere Dinge.🏋️‍♂️
  9. Die IT-Branche ist zumeist offen gegenüber Interessenten, welche zuvor etwas komplett anderes gemacht haben oder auch schon ein paar Jahre älter sind als der mustertypische Azubi mit 20. Von daher sage wie es ist und formuliere, was Du uns gesagt hast. Du hast Interesse sowie Vorwissen in der IT und möchtest eine Ausbildung absolvieren. Das wird reichen.👍
  10. Das Thema kam bereits mehrfach bei Dir auf und ich denke, dass ein Studium bei Dir nur dann Sinn machen würde, wenn es Dich fachlich reizt oder Du es in Deinem Betrieb direkt verwerten kannst. Beispielhaft: "Wenn ich das Studium absolviere, bekomme ich wahrscheinlich Position X und verdiene dann Y Euro mehr". Du verdienst mit 80-90k bereits heute am oberen Ende der IT-Angestellten überhaupt. Darüber hinaus kommen fast ausschließlich Abteilungsleiter und Co., so dass Du Dich auch mit einem Studium finanziell kaum verbessern würdest. Zumindest nicht auf dem freien Markt. Sofern das Geld also eine Rolle spielt (als Ehemann und Vater mit Eigentum dürfte das der Fall sein) stellt sich die Frage nach einem beruflichen Neustart nicht. Also bleibt das Optimieren des Status Quo. Du bist "Locked in" im besten Sinne, weil Du nahezu alles erreicht hast, was der Otto-Normalo erreichen kann. In wie weit sich das Ganze also für Dich und Deinen Betrieb lohnt, das kannst nur Du wissen. Und vor allem, ob das reicht, um Dich zu motivieren, eine solche Belastung aufzunehmen. Wie schon oft geschrieben: Ein Studium macht sich nicht nebenbei.
  11. 50 ist in der IT ein undankbares Alter. Man ist für viele Firmen zu teuer, zu festgefahren und zu alt, muss aber gleichzeitig noch 10-20 Jahre machen. Wer da nicht dicke Fachkenntnisse vorweisen kann, hat es schwer. Im Regelfall bleibt das Aussitzen am bekannten Arbeitsplatz, der ÖD, Berufsschule, Trainer oder Ähnliches. Garantiert ist auch das alles nicht, nur am wahrscheinlichsten. Zumal Du viele fachliche Themen direkt ausklammerst, welche für Deine Sparte aktuell und wichtig sind. Das ist für uns IT´ler immer schlecht (egal welches Alter oder welche Abteilung) und senkt eher Deinen Marktwert als dass es ihn steigert. Du musst Dich nur in die Situation der Firmen versetzen. Diese hat zwei Bewerber: 1x Mitte 30 mit 10 Jahren sowie aktuellen Kenntnissen und 1x um die 50 mit 20 Jahren, nicht mehr Kenntnissen und dabei teurer. Da ist die Entscheidung offenkundig. Gegenüber einem 25-Jährigen kannst Du mit Erfahrung punkten, was aber führst Du gegen den 35-Jährigen ins Feld, der ebenfalls schon lange dabei ist, weniger kostet und ggf. noch hungriger ist? Der 35 bis 40-Jährige ist Dein Konkurrent, nicht der junge Hüpfer. Und da zählt die Erfahrung kaum noch. Nach x Jahren entscheidet die Qualität, nicht mehr die Quantität. ... Zum Thema Leitungsfunktion stimme ich den meisten Vorrednern zu: Das wird noch viel schwerer als das oben genannte. Eine Leitungsposition muss im Regelfall über Jahre aufgebaut werden (durch entsprechende Schulungen, Weiterbildungen, Wechsel, Tätigkeiten, Bekundungen bei den Chefs, etc.). Zudem benötigt es gerade dort viel Wissen, auch aktuelles. Natürlich gibt es genug Chefs, die nicht mehr auf der Höhe der Technik sind. Die machen das dann aber häufig schon 20 Jahre und waren zu der Zeit, als sie Chef/Leiter wurden, durchaus auf dem Stand. Nehmen wir Vitamin B aus, kenne ich kaum Beispiele, wo die Leiter nur durchschnittliche Ahnung haben. Dafür ist es, denke ich, leider zu spät. So etwas peilst Du mit 30 bis spätestens 40 an, aber nicht mehr mit 50. Denn das benötigt Zeit.
  12. Ich war bis dato in Unternehmen folgender Größen: < 10 Mitarbeiter, ~150 Mitarbeiter und ~4.000 Mitarbeiter. Somit habe ich die klassischen Größen einmal durch und die meisten Klischees stimmen. Im Positiven wie Negativen. Für mich persönlich sind die mittelständischen Unternehmen die besten, weil sie im Idealfall die Vorteile der übrigen Welten vereinen. Deshalb bin ich mittlerweile auch wieder in einem solchen gelandet.
  13. Zertifikate haben durchaus ihren Wert. Vor allem, wenn sie im Paket auftreten, so dass Du z. B. sagen kannst "Ich habe x Jahre Erfahrung in Technik T und dazu passend das Zertifikat Z". So hast Du immer einen Vorteil gegenüber jemanden, der dies nicht hat. Dies fällt besonders auf, wenn Du mehrere Zertifikate vorzeigen kannst. Allerdings sollte man diese nicht überbewerten. Kaum ein Arbeitgeber wird Dir x tausend Euro jährlich mehr bezahlen, nur weil Du Zertifikat Z Dein eigen nennen kannst. Das Ganze ist weniger eine direkte Möglichkeit, Dein Gehalt zu steigern, sondern macht Dich primär attraktiver bei einem Job- oder Positionswechsel. Dieser kann dann in mehr Gehalt enden, keine Frage, aber das ist dann ein Nebeneffekt. Geht es Dir vorrangig um mehr Gehalt sind die wirksamsten Methoden nach wie vor echte Weiterbildung (also ein Studium z. B.) oder der Arbeitgeber-/Positionswechsel.
  14. Ich kenne es nur vom Hörensagen, aber Berlin hat nicht den Ruf, sonderlich üppige Gehälter zu bezahlen. Hinzu kommt, dass FiSis häufig weniger verdienen als Entwickler und Gelernte weniger als Studierte. Von daher denke ich, dass @Listener recht hat, wenn er sagt, dass 4k monatlich kurzfristig schwer werden. Dein Plan (Ausbildung + Weiterbildung) ist durchaus der Richtige und diesen solltest Du verfolgen. 48k sind trotzdem durchaus üppig für die ersten Jahre und nicht selbstverständlich. Mittelfristig sollte das kein Problem sein. Da reden wir dann aber eher von 5 Jahren, nicht von 2.

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