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Errraddicator

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  1. Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Son bissel neidisch bin ich schon auf Leute wie Dich, die es durchziehen nur noch halbtags arbeiten zu gehen. Gratz dazu! Bei mir wird das auf absehbare Zeit jedoch nix. Leider ist man zu sehr Knecht des Geldes geworden. Man hat sich an einen Standard gewöhnt und den kann man mit 20% oder 30% Reduktion (geschweige denn bei noch mehr) natürlich nicht im Ansatz halten. Ganz zu schweigen davon, dass das aktuelle Gehaltsniveau kein Mensch mehr bezahlt für eine halb- oder dreiviertel-Stelle. Da heißt es häufig Ganztags oder gar nicht. Dann würde man gleich doppelt verlieren, was es nicht besser macht. Daran sind auch meine Pläne gescheitert, meinen Master in Teilzeit nachzuholen. Das lässt sich schlicht nicht mit einem soliden Job vereinbaren.
  2. Umfrage: Apple Pay & Co

    Da bin ich konservativ. Alleine, weil ich keine Lust habe auf 1.000 Arten bezahlen zu können. Irgendwann verliert man da den Überblick. Von daher werden solche Dienste bei mir vorerst wenig erreichen können. Grundsätzlich dagegen bin ich nicht. Wo es Sinn macht, oder sein muss, mache ich es. Wo es sich vermeiden lässt, nicht.
  3. Sinn und Zweck von Arbeitszeugnissen

    Das Arbeitszeugnis, wie wir es heute kennen, ist meiner Meinung nach ein Relikt aus alten Zeiten, welches bis heute Bestand hat, weil es eben schon immer so war. Zumindest in Branchen wie der IT bietet das für mich keinen Mehrwert. Bei meinen Bewerbungen hat das auch nie eine große Rolle gespielt. Falls man eines hatte, war das schön, falls nicht, dann nicht. Alles berufs-relevante, wie Skills, Erfahrung, Projekte und Co. klärt man im Anschreiben, via Xing oder im Vorstellungsgespräch. Das sagt mehr aus, als jeder gesetzlich verpflichtende und förmliche Wisch, welcher in der Formulierung und Themenwahl maximal limitiert ist. Früher mag das Sinn gemacht haben (gerade für eher handwerkliche Berufe z.B.), aber anno 2017 für die IT ist das echt über.
  4. Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Was es natürlich gibt, sind Zielkonflikte. Das, was der Fachabteilung wichtig ist, kann der Personalabteilung unwichtig sein und umgekehrt. Das bleibt nicht aus. Echte Grabenkämpfe hingegen habe ich bis dato auch noch nicht erlebt. Wie Kwaiken gesagt hat, würde das auch wenig Sinn machen.
  5. Wie wohnt ihr?

    Darf ich fragen, wo, wie und seit wann Du wohnst @bigvic ? Für mich klingt das etwas SEHR entspannt, was Du so schreibst. So als ob Du in den letzten Jahren nicht in der Situation gewesen wärst, nach Miet- oder Wohnraum generell schauen zu müssen. In einer beliebigen deutschen Großstadt und normalen Vororten wohlgemerkt. Explizit nicht nur im High-Life-Szene-Viertel in München und Hamburg. Du tust die teils exorbitanten Preissteigerungen hier als Luxusproblem von Szenevierteln ab, während zeitgleich zig User aus halb Deutschland ganz andere Realitäten in nahezu allen deutschen Großstädten schildern.
  6. Weiterbildung nach Lehre ohne Studium

    In meinem nebenberuflichen Bachelor hatte ich ebenfalls einige Techniker sitzen. Die erzählten fast durch die Bank das gleiche wie Sullidor. Ein Studium wird nicht umsonst so hoch bewertet/bezahlt/angesehen. Ich weiß, "Gelernte" (egal, ob Schulisch, Ausbildung, Meister oder Techniker) sehen das gerne anders und fühlen sich dann in ihrer Ehre gekränkt oder zu Unrecht nicht genug wert geschätzt. Ich selbst habe auch jahrelang so gedacht. Bis ich das Studium fertig hatte. Seit dem denke ich anders. Bzw. ich würde es sogar anders formulieren: Seit dem weiß ich es besser. Denn ich lag vorher schlicht falsch. Zudem: Da die nebenberuflichen Weiterbildungen seit Jahr und Tag boomen und dort reihenweise Leute sitzen, welche zuvor eine Ausbildung/Meister/Techniker/WhatEver gemacht haben, muss wohl etwas dran sein, mit dem Mehrwert des Studiums. Denn nur wegen der hoffentlich-irgendwann-einmal Karriere oder den 5k mehr im Jahr quält man sich nicht 4+ Jahre nach Feierabend dahin. Ein bisschen was an Spaß und Lernerfolg muss schon dahinter stecken, um die Motivation auf Recht zu erhalten. ... Natürlich ist der schlechte Studierte nicht besser als der gute Gelernte. Aber diese Art von Vergleich ("Man KANN auch ohne...") war noch nie sinnvoll und wird es nie werden. Man muss Gleiches mit Gleichem vergleichen. Den 4er Studenten mit dem 4er Azubi usw. Da sieht die Welt dann meistens eindeutig aus. "Man KANN..." ist in 9 von 10 Fällen irrelevant. Und wer plant seine Karriere/berufliche Laufbahn schon ernsthaft mit solch einer Wahrscheinlichkeit? Vor allem, wenn man weiß, dass es mit Studium deutlich bessere Chancen gibt?
  7. Privat oder gesetzliche Krankenversicherung?

    In so ziemlich jedem Ratgeber, welchen ich zu PKV´s gelesen habe, stand klar drin, dass man bereits in jungen Jahren monatlich 100, 200 oder mehr Euro zur Seite legen soll, weil die Beiträge im Alter so sicher wie das Amen in der Kirche steigen werden. Und zwar drastisch steigen, während das eigene Einkommen sinkt, weil man in Rente geht. Um gerade in diesen Zeiten dann noch die z.B. 1.000 Euro monatlich für die PKV übrig zu haben, wären zig zehn tausende Euros an Rücklage sinnvoll bis unerlässlich. Deswegen sollte man schon mit 30 das sparen anfangen. Ausgehend von den Fällen, welche ich in entsprechendem Alter und Zustand kenne, ist das wohl wahr. Da kostet die PKV gerne mal 700+ Euro im Monat als Basis-Tarif. Netto und zu 100% von Dir zu tragen. Von den Selbstbeteiligungen bis zu Betrag X zu schweigen. Billig ist das alles nicht. Das kann aus dem "Kann ich mir leisten" der letzten Jahrzehnte ganz schnell einen Nackenbrecher machen. Gerade, wenn man die Leistungen am Dringendsten braucht, weil man nun alt geworden ist. Von daher denke ich, dass man sich den Wechsel in die PKV sehr gut überlegen sollte. Nur, weil es mit 60k z.B. geht, macht es langfristig noch lange keinen Sinn. Denn 60k sind heute schlicht nicht mehr das Geld, was es mal war.
  8. Privat oder gesetzliche Krankenversicherung?

    Ich bin gesetzlich versichert. Die Frage nach der besseren Versicherungsart stellt sich nicht, wie ich finde. Ganz klar Privat. Die Leistungen sind ungleich besser. Und gerade, wenn es darauf ankommt (im Krankheitsfall) sind schnelle Termine, Chefarzt-Behandlung, Einzelzimmer und Co. schlicht unbezahlbar. Daran ändern auch Eigenbeteiligung und höhere Beiträge nix. Nur: Muss man sich das leisten können. Geht rechtlich eh erst ab irgendwas um die 54k glaube und (was schon sehr viele Leute nicht haben) und im Alter wird das noch mal richtig, richtig teuer. Somit macht das meiner Meinung nach erst ab irgendwo 70k Sinn. Wer hat das schon? Mir stellt sich diese Frage jedenfalls nicht. Von daher ist die Private Krankenversicherung ein weiteres "weiches" Merkmal, um den Adel vom Pöbel abzuheben. Nur hat man dazu gelernt und macht das Heute nicht mehr ganz so offensichtlich, wie noch vor x hundert Jahren. *G*
  9. Weiterbildung nach Lehre ohne Studium

    Dann bleiben meiner Meinung nach nur Zertifikate (von Cisco z.B.) und vergleichbare Schulungen. Die IHK Schulungen sind (wie ein Studium) im Regelfall nur bedingt technisch, was die Richtung Netzwerke angeht. Das würde Dir also wenig nutzen. Welche Zertifikate genau in Frage kommen, kann ich Dir leider nicht sagen, da ich dort nicht im Thema bin. Da können Dir andere mit Sicherheit besser helfen. Jedoch wirst Du in jedem Fall das Problem der Finanzierung vorfinden. Gerade solche Zertifikate von Cisco, Microsoft und Co. sind meistens richtig teuer und nicht ohne Grund machen das fast nur Leute, welche das von der Firma gesponsort bekommen. Hast Du so eine Möglichkeit?
  10. Wie wohnt ihr?

    Das ist das fatale, wenn man in die Richtung "Es muss nicht jeder Eigentum haben" argumentiert: Mieten ist in durchschnittlichen Lagen für durchschnittliche Verdiener ebenfalls nur noch eingeschränkt möglich. Immer häufiger müssen die Leute wahlweise kleinere Wohnungen beziehen, weiter raus ziehen oder sich vom Viertel her verschlechtern, um die gestiegenen Mieten auszugleichen. ... Die Entwicklung ist übrigens problemlos zu erklären, hatte ich weiter oben schon angerissen: Du hast die letzten Jahre doppelt starken Zuzug in die Städte. Auf der einen Seite die "schon länger hier lebenden", welche berufsbedingt immer häufiger gezwungen sind, in die Städte zu ziehen, weil sich dort die Jobs konzentrieren aka Landflucht. Das suchen sich die meisten kaum aus, sondern sind wirtschaftlich dazu gezwungen. Auf der anderen Seite hast Du mittlerweile fast 2 Millionen "noch nicht so lange hier lebende", welche Wohnraum begehren und das am besten ebenfalls in der Stadt. Die Nachfrage steigt also massiv aus unterschiedlichen Richtungen. Bei gleichzeitig (an der Nachfrage gemessen) wenig Neubau (also weniger Angebot als Nachfrage) führt das dazu, was wir seit Jahren erleben: Massiv steigende Mieten und Kaufpreise. Die einfachste Regel des Marktes. Ein Ende dieser Entwicklung ist meiner Meinung nach übrigens nicht in Sicht. Weder wird die Nachfrage spürbar nachlassen, noch das Angebot deutlich steigen. Das ist politisch nicht gewollt und daran verdienen zu viele zu einflussreiche Menschen zu gut. Die Angebotsseite kommt doch aus dem Jubeln nicht mehr raus. Und was mit uns auf der Nachfrageseite ist, das hat die Agenda-Politik der letzten 20 Jahre noch nie interessiert. Weder bei Arbeit, Rente oder Sozialem. Warum sollte es dieses Mal (bei Wohnraum) anders sein? .... Wo wir schon bei Politik und deren Anteil daran sind: Das ganze wird verschleiert dadurch, dass man mit Durchschnitten und Bestand argumentiert, was gerade die große Koalition gerne tut. Nur nützt der Durchschnittspreis von Miete und Kauf (inkl. zig Jahre altem Bestand) wenig, wenn Du einen neuen Miet-/Kaufvertrag suchst. Gleiches gilt für Gehälter. Gerne wird mit Durchschnittsgehälter (inkl. Altverträgen) argumentiert, um zu zeigen wie gut es den Branchen und uns generell doch geht. Nur nützt Dir persönlich das wenig, wenn Du einen Neuvertrag suchst, welcher im Regelfall DEUTLICH unter den Konditionen des Altvertrages liegt. Das sind beides Riesenprobleme für die Zukunft. Und keines davon wird relevant angegangen. Hauptsache die Statistik aka Fassade stimmt. Und wir alle wollen es anscheinend nicht anders, weil wir immer und immer wieder die gleichen Leute wählen. Das es anders geht zeigen Nachbarn wie die Niederlande, die Schweiz oder die Nordlichter. Dort werden diese Themen häufig offensiver angegangen und dort wird die Zukunft gestaltet, im Gegensatz zu uns, wo nur noch der Ist-Zustand verwaltet wird. Von den großen Ländern wie China ganz zu schweigen. Wenn da Platzmangel herrscht, wird eine komplette Stadt in wenigen Jahren aus dem Boden gezimmert. Wir schaffen es nicht mal in der Zeit eine Hauptstrasse zu bauen.
  11. Weiterbildung nach Lehre ohne Studium

    Die Frage ist dabei immer, wohin Du willst und was Du Dir davon versprichst. Geht es Dir um den Wisch, um fachliches Wissen, um Beides? Darf es was kosten, falls ja: wie viel, von Zuhause nach Feierabend oder vor Ort, usw.?
  12. Wie wohnt ihr?

    Aktuell Ruhrpott, Großstadt-Vorort, Miete, ~85qm, ~700 Euro warm Ist für heutige Verhältnisse günstig. Für die gleiche Wohnung in gleicher Lage würden wir heute mit Sicherheit 100 Euro mehr im Monat bezahlen müssen, obwohl wir erst vor kurzem eine Mieterhöhung erhalten haben, welche in den 700 Euro enthalten ist. ... Eigentum / Zukunft Eigentum ist grundsätzlich in unserer Lebensplanung verankert. Vor div. Jahren hatten wir es bereits versucht, ist jedoch am Einzelverdienst + BAFÖG gescheitert. Zur Zeit schauen wir erneut, ob es nun (mit Doppelverdienst) machbar ist. Der Verdienst ist heute ungleich höher, aber die Preise leider auch. Das macht es sehr schwierig, obwohl unser Haushalts-Netto-Einkommen deutlich überdurchschnittlich sein dürfte. Unser Limit läge bei 300k bis max. 350k und so viel das klingen mag: Da wird die Luft eng, sofern es nicht gerade ein Problemviertel oder ein 90qm Reihenhaus werden soll. Käuflich zu erwerbenden Bestand an Immobilien gibt es hier sowieso nirgends mehr. Wenn überhaupt, dann nur Neubau und da sind 300k z.B. so gut wie nix. Da kostet der solide Neubau in brauchbarer Lage gerne mal 400k inkl. Nebenkosten. In Top-Lagen weit mehr. Traurig, aber wahr: Wohneigentum ist für die breite Masse heutzutage kaum noch zu stemmen. Wenn, dann nur mit viel Glück, weit ab vom Schuss, mit finanzkräftiger Unterstützung der Eltern oder weil man zu den Topverdienern zählt und 5+k Netto im Monat nach Hause bringt.
  13. Gehalt nach Ausbildung

    Es sei denn, Du wohnst in einer mittlerweile bald x-beliebigen deutschen Großstadt, wo jedes brauchbare Eigenheim in brauchbarer Lage 350-400k inkl. Grundstück kostet. Von den Preis-Hot Spots ganz zu schweigen. Da sind wir schnell bei 500k und mehr. Da nützen Dir dann auch die vielleicht-irgendwann-einmal 60k nich mehr viel. Aber gut, das ist ein anderes Thema.
  14. Gehalt nach Ausbildung

    Als ich mich mit dem Thema befasst hatte, kam bei meinen (zugegeben theoretischen) Recherchen mehr oder minder heraus, dass es sich als IT-Kraft nur bedingt lohnt ins europäische Ausland zu gehen. Die IT-Verdienste sind in den Großstädten Deutschlands schon ganz gut und da passt das vor allem Verhältnis zwischen Einkommen und Ausgaben. Gerade, wenn es um langfristige Dinge, wie Eigentum, Familie, Rente und Co. geht, werden als attraktiv empfundene Länder wie die Schweiz z.B. sehr schnell sehr teuer. Andere Länder, wie GB, bezahlen laut Recherchen IT-Fachkräfte so schlecht, dass es sich dort pauschal nicht lohnt. Wirklich lohnen würde sich das Ganze also nur, wenn man - den großen Schritte in Richtung USA unternimmt - internationale Tätigkeiten annimmt - oder es einem nicht nur um den Beruf, sondern auch um den Lifestyle, das Wetter, die Gesellschaft und Co. geht. Das Auswandern also andere Gründe hat. Rein aus finanziellen Gründen muss man (meiner Erfahrung nach) schon sagen, dass Deutschland ein guter Standort für IT-Fachkräfte in Europa ist. Für Handwerker, Ärzte und Co. sieht es wohl anders aus. Da gibt es ganz klar europäische Länder, welche diese Arbeitnehmer besser bezahlen und behandeln. ... Nochmals zur Verdeutlichung: Alles Wissen von Hören Sagen aus zahllosen Erfahrungsberichten, Statistiken, Foren und Co. Nicht mehr, nicht weniger. Also kein Garant auf Richtigkeit.
  15. Studieren nach Ausbildung

    Wird denke ich schwierig. Meistens braucht man Abitur oder Ausbildung + x Jahre Berufserfahrung. Im Zweifel einfach bei der Uni/FH schauen und beim Studienbüro nachfragen.
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