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SaJu

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Reputationsaktivität

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    SaJu hat eine Reaktion von neinal in Fernuni Hagen Wirtschaftsinformatik   
    Vielleicht hilft Dir das weiter:

     
  2. Like
    SaJu hat eine Reaktion von Albi in Unglücklich in der Ausbildung !   
    Schau, was Du für Anwendungen verwendest. Das Meiste ist freie Software aus Open Source Projekten und wird von Freiwilligen auf der ganzen Welt entwickelt. Da gibt es den Browser firefox, LibreOffice, kostenlose Anwendungsprogramme, ...
    Genauso ist basiert Wikipedia auf MediaWiki und es gibt viele Linux-Distributionen. Von der Apache Foundation gibt es auch massenhaft Open Source Projekte. Da habe ich auch schon mit dem Gründer von Apache Spark gesprochen, ob er Fachinformatiker oder Informatik-Anfänger unterstützen würde und er hat zugestimmt.
    Die meisten Projekte sind auch auf Open Source Messen (z.B. OpenRheinRuhr oder Linux-Tage) vertreten. Dort kriegt man Infos, wie man mitwirken kann. Ich bin im 3.Lj zur Entwickler-Konferenz von openSUSE gegangen und habe meine Situation dem damaligen Vorstand geschildert. Während der ganzen 5-tägigen Konferenz konnte ich in den Pausen und abends den Vorstand mit Fragen löchern (Fragen kostet nichts. ^^). Ich habe viele Tipps bekommen, was ich zuhause ausprobieren und wie lernen bzw. umsetzen kann. Sie haben gesehen, dass ich mich sehr für Linux interessiere, aber ohne Ausbilder eher hilflos bin.
    Zum Schluß hat sich ein QA-Manager bereit erklärt  mich als Mentor zu unterstützen, weil ich so viel Motivation gezeigt habe. Ich konnte mit ihm jeden Tag mailen, chatten und fachliche Diskussionen führen. Somit konnte ich sozusagen zuhause meine Ausbildung absolvieren.
    Viele Open Source Projekte bieten für Studenten Mentoring über "Google Summer of Code" an. Viele von denen haben auch ein separates Mentoring-Programm für den Einstieg ins jeweilige Projekt. Debian bietet "Mentoring of the Month" als 1-monatiges Mentoring-Programm an. openSUSE hat eine eigene Mentoring-Seite...
    Jeder "Hacker" empfieht zuerst das Programmieren mit der entsprechenden Programmiersprache zu lernen. Die Grundlagen dafür kann man auch mit interaktivem lernen sich aneignen: Beispiel https://www.codecademy.com/
    Anschließend hältst Du Ausschau nach Mentoring-Programmen oder Junior-Jobs in Open Source Projekten. Wenn Dein Lieblings-Projekt dazu nichts anbietet, nimmst Du über eine Mailingliste oder IRC Kontakt auf. Ich kenne eine Frau, die über einen längeren Zeitraum schon einen Mentor bei Debian hat und der reviewed immer ihren Code vor dem Commit. So etwas ist immer möglich, wenn Potential in einem gesehen wird.
    Ich werde die Teilnahme an der openSUSE-Konferenz nie bereuen. Ich hätte sonst nie  so einen Job nach der Ausbildung bekommen. Und ich werde auch weiterhin Contributor sein.
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    SaJu hat eine Reaktion von Rabber in Fachkräftemangel - Gründe und Auswege   
    Hier ist auch die Sicht eines Rentners zum Vergleich von früher zu heute.
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    SaJu hat eine Reaktion von Rabber in Fachkräftemangel - Gründe und Auswege   
    Das stimmt! In den letzten Monaten gab es zu diesem Problem auch immer wieder Artikel in der ZEIT dazu.
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    SaJu hat eine Reaktion von Albi in Was denkt ihr zur Situation?   
    Woher weißt Du das?
    Ich habe mich extra für den Weg Mittlere Reiche -> Fachinformatiker -> Berufserfahrung -> Studium entschieden, weil ich dabei von der Berufserfahrung sehr profitiere.
    Ich gehe ganz anders an ein Studium ran, als wenn ich es gleich nach dem Schulabschluss gemacht hätte. Hätte ich den Weg über das Abitur genommen, - bin ich mir sicher - dass ich spätestens im Studium auf die Nase gefallen wäre und keine Chance gehabt hätte das Studium zu schaffen. Ich hatte zu wenige IT-Kenntnisse und Mathe-LK war auch nicht möglich.
    Hier sind einige, die den Weg über den Fachinformatiker zum Studium sicher nicht bereut haben.
     
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    SaJu hat auf Unstoppable in Normal in Deutschland?   
    UPDATE Nr. 2
    Zu meiner Überraschung habe ich sehr schnell einen neuen Ausbildungsbetrieb gefunden.
    Die Firma scheint viel besser zu sein und ist von der IHK als ein TOP-Ausbildungsbetrieb zertifiziert. Sie hat viele Vorteile, aber was mir am meisten gefällt ist, dass ich dort ab dem ersten Tag an realistischen Projekten beteiligt sein werde. In meinem alten Ausbildungsbetrieb habe ich nur dumme Spielwiese Aufgaben bekommen, was am Anfang vollkommen in Ordnung war, aber zum Ende des ersten Jahres hatte ich keine Lust mehr die nutzlose Webseite programmieren, die niemand nie verwenden wird und dessen Code niemand sowieso anschaut.
    Mein Ausbilder hat dazu "keine Zeit gefunden" mich ins Daily-Business zu integrieren  und die Gründe sind mir natürlich ganz klar. Wenn ich eine Webseite mithilfe Tutorials  sinnlos programmiere kann ich nichts kaputt machen, er muss mit mir keine einzige Sekunde verbringen und keine Verantwortung übernehmen. Wenn er mir realistische Aufgaben gegeben hätte, hatte er viel anschauen, überprüfen und erklären müssen. 
    Wenn dieses Thema jemand liest, der in einer ähnlichen Situation ist, möchte ich die Gelegenheit nutzen und einige Ratschläge geben. 
    - Hier wird oft gesagt: sprich mit deinem Ausbilder/Vorgesetze, erkläre was deiner Meinung nach falsch läuft und vielleicht ändert sich alles. Ich würde so sagen. Mach das, da solche Gespräche eine Voraussetzung zum Betrieb wechseln sind. Mach das nur als eine Formalität, die gemacht werden muss und habe aber im Hinterkopf, dass es ein sehr seltener Fall ist, dass Ausbilder/Firmen Aufwand investieren um sich selbst zu ändern. Wahrscheinlich wird sich nichts ändern, außer dass die böse auf dich werden. Deshalb wenn du auf keinen Fall die Firma wechseln willst, ist es nichts empfehlenswert offen zu legen, wie alles dort falsch läuft. 
    - "Größere Firmen sichern bessere Ausbildungsqualität" <-- Quatsch! Mein Ausbildungsbetrieb ist eine relativ große Firma aber die Qualität der Ausbildung ist bei mir schlechter, als bei den meisten Mitschülern, die in kleineren Firmen die Ausbildung machen. 
    - "Man kann nicht als Wechsler einen Ausbildungsplatz in einem guten Betrieb finden"<-- Quatsch!. Es ist eine Ausrede von denen, die entweder Angst davor haben, oder zu faul sind einen neuen Betrieb zu suchen, eine Veränderung im Leben vorzunehmen. Wenn ich, als Ausländerin mit nicht perfektem Deutsch, im Juni (!) mehrere Angebote bekommen habe, dann kann jeder. You already have a no, why not try for a yes? 
    -Habe keine Angst dich bei der IHK zu melden. Sie wissen, dass ihr Gespräch mit den Ausbildungsbetrieben die Situation der meisten Azubis nur verschlechtert. Sie werden deine Firma nicht anrufen, so lange du der Beraterin deutlich machst, dass es vorteilhafter ist, dass sie sich nicht einziehen. Sie wollen dir wirklich helfen. 
    -Sehr wichtig: versuche alle Bitten, Verabredungen, Vorschläge zur Verbesserungen nicht nur mündlich, sondern auch schriftlich zu kommunizieren. Bei mir kam sehr oft der Fall vor, dass ich mit dem Ausbilder etwas mündlich verabredet habe, dann hat er daran nicht eingehalten und als ich ihm erinnert habe, hat er verneint, dass er das gesagt hat. Ich würde schon nach dem ersten Gespräch eine Zusammenfassung was alles in dem Gespräch entschieden wurde an den Ausbilder per E-Mail schicken. Er wird dich ernster nehmen, da du einen Beweis mit einem Datum gesichert hast, den du HR/ Management/IHK im schlimmsten Fall zeigen kannst.  
    -Und schließlich. Wenn du misshandelt bist, finde dich damit nicht ab. Es geht ja um deine Zukunft. Mach dir keine Sorgen darüber, wie böse dein Ausbilder sein wird wenn du ihm sagst, dass du hier bist um etwas zu lernen und so geht es nicht (natürlich, höflicher formuliert). Weißt du warum? Weil dem Ausbilder egal sein wird, was du über ihn denkst, wenn du nach der Ausbildung arbeitslos wirst. 
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    SaJu hat eine Reaktion von Backend in Normal in Deutschland?   
    Ich würde das Ganze von der Ausbildungsplatzsituation in der Region abhängig machen.
    Wenn es eine Wirtschaftskrise gibt oder man in einer eher IT-Strukturschwachen Region seine Ausbildung begonnen hat, wo man eher schwierig einen neuen Ausbildungsplatz finden kann, würde ich es so hinnehmen und durchziehen. Das Ganze würde ich aber nur wegen dem Zertifikat am Ende, und weil eine Duale Ausbildung besser als eine schulische Ausbildung angesehen wird, machen. Hinterher würde ich dann, wie ich es auch schon gemacht habe, das Weite suchen und es der IHK melden.
    Man lernt dann zwar im Betrieb so gut wie nichts, steht aber am Ende besser da als ohne Ausbildungsabschluss. Fachlich kann man sich auch im Selbststudium viel beibringen.
    Wenn es hier um eine Stadt, wie München, Hamburg, Karlsruhe, Stuttgart, Berlin, ... geht, würde ich sofort den Betrieb wechseln. Dort gibt es genug qualifizierte Ausbildungsbetriebe.
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    SaJu hat eine Reaktion von JimTheLion in Normal in Deutschland?   
    Ich würde das Ganze von der Ausbildungsplatzsituation in der Region abhängig machen.
    Wenn es eine Wirtschaftskrise gibt oder man in einer eher IT-Strukturschwachen Region seine Ausbildung begonnen hat, wo man eher schwierig einen neuen Ausbildungsplatz finden kann, würde ich es so hinnehmen und durchziehen. Das Ganze würde ich aber nur wegen dem Zertifikat am Ende, und weil eine Duale Ausbildung besser als eine schulische Ausbildung angesehen wird, machen. Hinterher würde ich dann, wie ich es auch schon gemacht habe, das Weite suchen und es der IHK melden.
    Man lernt dann zwar im Betrieb so gut wie nichts, steht aber am Ende besser da als ohne Ausbildungsabschluss. Fachlich kann man sich auch im Selbststudium viel beibringen.
    Wenn es hier um eine Stadt, wie München, Hamburg, Karlsruhe, Stuttgart, Berlin, ... geht, würde ich sofort den Betrieb wechseln. Dort gibt es genug qualifizierte Ausbildungsbetriebe.
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    SaJu hat auf stefan.macke in Normal in Deutschland?   
    Tut doch bitte wenigstens euren potentiellen Nachfolgeazubis den Gefallen und sprecht die Probleme in euren Betrieben bei der IHK an. Auch wenn euch persönlich das vielleicht nicht (mehr) hilft, kann ggfs. verhindert werden, dass nach euch die nächsten Azubis verheizt werden.
    Wenn der Ausbilder wie beschrieben handelt, fehlt im die persönliche Befähigung zur Ausbildung. Das Unternehmen muss aber einen adequaten Ausbilder stellen. Die IHK kann dem Betrieb dann die Ausbildungserlaubnis entziehen.
    Ob das Vorgehen erfolgreich sein wird, weiß ich nicht. Aber je mehr Azubis "den A* zusammenkneifen", desto länger kommen die schlechten Betriebe damit durch und es ändert sich nichts.
  10. Like
    SaJu hat eine Reaktion von Albi in Unglücklich in der Ausbildung !   
    Ich war 2 Monate vor der Zwischenprüfung das erste Mal bei der IHK. Anschließend gab es ein Gespräch mit der Geschäftsführung. Es hieß, dass es sich auf dem Weg zum 3. Lj bessern sollte. Als es im 3. Lj schlimmer wurde und mir noch mehr Steine in den Weg gelegt wurden, hat es mir gereicht. Ich wollte nicht, dass andere Azubis auch darunter leiden sollen. Ich habe mich dann mit meinen Lehrern zusammen geschlossen. Als ich das IHK-Zeugnis in den Händen hielt, habe ich nochmals an die IHK geschrieben. Die waren dann wahrscheinlich in der Firma. Denn kurz darauf gab es neue Stellenanzeigen für Studienabbrecher als Azubis. Ich habe meine Lehrer darüber informiert und gebeten Druck zu machen. Anschließend wurde die Ausbildungsbefugnis für FISI und FIAE entzogen.
  11. Like
    SaJu hat eine Reaktion von arlegermi in Unglücklich in der Ausbildung !   
    Ich war 2 Monate vor der Zwischenprüfung das erste Mal bei der IHK. Anschließend gab es ein Gespräch mit der Geschäftsführung. Es hieß, dass es sich auf dem Weg zum 3. Lj bessern sollte. Als es im 3. Lj schlimmer wurde und mir noch mehr Steine in den Weg gelegt wurden, hat es mir gereicht. Ich wollte nicht, dass andere Azubis auch darunter leiden sollen. Ich habe mich dann mit meinen Lehrern zusammen geschlossen. Als ich das IHK-Zeugnis in den Händen hielt, habe ich nochmals an die IHK geschrieben. Die waren dann wahrscheinlich in der Firma. Denn kurz darauf gab es neue Stellenanzeigen für Studienabbrecher als Azubis. Ich habe meine Lehrer darüber informiert und gebeten Druck zu machen. Anschließend wurde die Ausbildungsbefugnis für FISI und FIAE entzogen.
  12. Like
    SaJu hat eine Reaktion von Albi in Unglücklich in der Ausbildung !   
    Ich war während der Ausbildung zum FISI in einer ähnlichen Situation. Mein Ausbilder wollte mir nichts beibringen und mir wurde alles mögliche (inkl. Weiterbildungen) verboten.
    Es ist Schade, dass es solche Ausbildungsbetriebe gibt. Angeblich sind es aber Ausnahmen.
    Du hast 2 Möglichkeiten:
    1) Ausbildungsbetrieb wechseln (Aufhebungsvertrag mit deinem momentanen Betrieb)
    2) privat über Communities lernen (Grundlagen bei fachinformatiker.de und anschließend bei Open Source Projekten entwickeln)
     
    Ich bin während meiner Ausbildung heimlich auf Messen und Konferenzen gegangen. Dort trifft man von den unterschiedlichen Projekten richtige Professionals, die einen gerne in der Ausbildung (als Mentor) unterstützen. Man lernt in Open Source Projekten oft auch mehr als in manch einem Ausbildungsbetrieb und im Lebenslauf sieht so ein Engagement auch nicht schlecht aus.
    Ich habe in meinem Ausbildungsbetrieb außer Client-Support und Drucker-Wartung eher wenig gelernt (selbes Problem wie bei Dir). Sie wollten mir am Ende sogar die Abschlussprüfung verbieten. In meiner Klasse wurde ich Community-Azubi genannt. Nach der Ausbildung habe ich eine Stelle als Junior Linux-Systemadministrator bei einem großen ISP bekommen. Seitdem sind die Ausbildungsinhalte aus dem Betrieb egal. Die Arbeitgeber haben das selbstständige Lernen bei mir zu schätzen gelernt.
     
     
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    SaJu hat auf Crash2001 in Fachkräftemangel - Gründe und Auswege   
    DAS ist aber oftmals (zumindest teils) selbstverschuldet.
    Es gibt da diverse Faktoren, die sowohl für Männer, als auch für Frauen gelten:
    Wie kann sich die Person verkaufen? Wie überzeugend sind ihre Argumentationen? Was für ein unteres Limit setzt man sich selber beim Gehalt, unter dem man selber keinen Vertrag unterschreiben würde? Verkauft man sich unter Wert? Will man Karriere machen / in der Firma aufsteigen, oder eher nur einen 7-to-5 Job haben auf Lebenszeit? Wie oft führt man Gehaltserhöhungsgespräche und wie gut kann man einen Mehrverdienst rechtfertigen? Wie zufrieden ist man auf seiner aktuellen Position? Wie flexibel ist die Person? (kurzfristiger Umzug oder Firmenwechsel möglich?) Ich kenne sowohl Frauen, die auf ihrer Position weniger verdienen als andere Mitarbeiter in der gleichen Position. Das kenne ich aber genauso auch bei Männern.
    Das sind entweder diejenigen, die sich nicht verkaufen können, oder aber diejenigen, die dringend auf der Suche waren und bei denen die Firma dies ausgenutzt hat. Es zwingt sie aber niemand, dort zu bleiben, sondern sie könnten sich jederzeit auch eine neue Stelle suchen, bei der sie vielleicht mehr verdienen würden. Oftmals sind es aber auch genau diese Leute, die sich scheuen, wo anders zu bewerben, da alles Neue für sie bedrohlich ist. Natürlich wird solch eine Person, die ihren geregelten Tagesablauf braucht, niemals wirklich Karriere machen und auch niemals so viel verdienen wie jemand anders, der auch mal ein Risiko eingeht und sich wo anders bewirbt, wenn er merkt, dass er in der aktuellen Firma nicht weiter kommt..
    Leider fallen viele Frauen in genau diese Kategorie.
    Das kann man aber den Firmen auch nicht unbedingt ankreiden, denn wenn der Gehaltswunsch niedriger angegeben wird und nicht regelmäßig z.B. nach Gehaltserhöhungen gefragt wird, dann wären sie ja auch schön doof, wenn sie dem Mitarbeiter freiwillig mehr bieten würden, solange er dennoch recht zufrieden ist.
    Genauso kenne ich aber auch das Gegenbeispiel, bei dem Frauen (teilweise auch trotz 1-3 Kindern) Karriere machen und mehr verdienen als ihr Partner.
    Es ist halt eine Kombination aus Engagement, Qualifikation, Chancen wahrnehmen, Risiken eingehen, Glück, Ehrgeiz, zur richtigen zeit am rechten Ort sein, und diversen anderen Faktoren.
    Und ja - es gibt durchaus noch Firmen, in denen der Machochef regiert und Frauen generell erst einmal weniger Gehalt angeboten bekommen, da er meint, sie schlechter bezahlen zu müssen. Wer bei solch einer Firma als Frau bleibt, ist aber selber Schuld.
  14. Like
    SaJu hat eine Reaktion von Nitzan in Fi.de Bayern   
    Dann lasst uns etwas anderes machen.
  15. Like
    SaJu hat eine Reaktion von Albi in Ziellos und deprimiert   
    Ich war als Azubi in so einer Situation. Mein Ausbilder hat mich nicht an Live-Systeme gelassen und wollte mir nichts in diese Richtung beibringen. Ich hatte aber den riesigen Wunsch Linux-Admin zu werden. Außer einen Azubi-Server hatte ich nichts zur Verfügung.
    Ohne Fortbildung schafft man es aus so einer Klemme nicht raus! Ich habe mir für Messen und Konferenzen (heimlich) frei genommen und habe eine Linux-Schulung als Vorbereitung für das Berufsleben absolviert (auf eigene Kosten). Auf diesem Weg habe ich richtig viel gelernt. Man lernt sozusagen von den Besten auf dem jeweiligen Fachgebiet.
    Außerdem gibt es zum lernen von den Profis einen super Spruch, den ich bestätigen und weitergeben kann: "Lesen, lesen, lesen. Lernen, lernen, lernen. Üben, üben, üben."
    Das kann man auch zuhause, wenn der Arbeitgeber nichts zur Verfügung stellt. Anschließend habe ich mir eine Stelle als Junior Linux-Systemadministrator gesucht. Ohne lernen und weiterbilden kann man heutzutage nichts im IT-Bereich schaffen. Ich gehe jetzt regelmäßig zu Meetups und unterschiedlichen User Groups mit Vorträgen, wofür ich mich interessiere.

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