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Guten Tag,

wüsste mal gern eure Meinung zu folgendem ausbildungstechnischen Problem:

Habe die schulische FHR, mache grade ein FSJ, um die komplette FHR zu bekommen und anschließend Info zu studieren. Damit könnte ich aber erst in 15Monaten anfangen, weil mein FSJ erst in 7 endet. Im Hinblick auf mein fortgeschrittenes Alter(19Jahre und 23Monate) geht mir dabei jedoch zu viel Zeit verloren. Daher habe ich eine FH aufgetrieben, der die schulische FHR reicht(im Saarland). Habe mich dort also für dieses WS(beginnt in 3 Monaten) beworben. Das FSJ würde ich dementsprechend nach 'nem halben Jahr abbrechen.

Dachte mir dabei: Wenn ich das Studium schaffe, dann habe ich die FHR sowieso, wenn nicht, dann brauche ich sie nicht, da ich dann 'ne Ausbildung machen werde. Über den Abbruch habe ich auch mit dem FSJ-Amt gesprochen, und die versicherten mir, dass eine FHR selbst für die Ausbildung von unschätzbarem Wert sei, und ich doch bitte das FSJ zuende machen soll.

Daher meine Frage:

Lohnt sich das? Ein weiteres halbes Jahr Drecksarbeit für 2€ die Stunde und 1 Jahr meines Lebens in Sinnlosigkeit verlieren/ 1 weiteres Jahr älter sein, damit ich bei der eventuellen Ausbildung bessere Chancen habe?

Oder geben sich Personalabteilungsleiter auch mit der schulischen FHR bzw. mittleren Reife zufrieden, wenn sie seh'n: Oho, der hat ja studiert.

Bonusfrage:

Weiß irgendwer weitere Hochschulen, denen die schulische FHR reicht? Habe nur die eine gefunden.

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vor 13 Minuten schrieb 420:

Im Hinblick auf mein fortgeschrittenes Alter(19Jahre und 23Monate) geht mir dabei jedoch zu viel Zeit verloren.

Du verkohlst uns jetzt oder? fortgeschrittenes Alter? "19 und 23 Monate" also bist du fast 21? Das ist doch nix...

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du zählst dich als Alt  bzw in einem fortgeschrittenen alter ? etwas lustig, denn wenn du mal rumfragst (gibt glaub ich sogar nen Thread hier im Forum in welchem alter die Leute die Ausbildung begonnen haben)

Ich pers. hab die Ausbildung mit 25 und ohne FHR gemacht.

Ich an deiner stelle würde die 15 Monate auf einer A...Backe absitzen denn du hast ja auch länger als andere in der Schule deine "Zeit verschwendet". Verschwende Sie nicht wegen 15 Monaten und hast immer noch locker Zeit zu Studieren oder eine Ausbildung zu machen.

Außerdem hast du dann noch Zeit einfach mal in die Berufe via Praktika, Nebenjob whatever reinzuschauen:

Was macht ein Fisi genau, was ein Fiae.. was macht ein Studierter etc. pp.

Aktuell tickt die Uhr nicht gegen dich sondern eher FÜR dich, denn du hast jetzt 15 Monate Zeit die Weichen für deinen weiteren Weg zu stellen (Außerdem dauert so eine Bewerbung an einer Uni ja auch immer etwas)

Zwingend Notwendig ist die FHR nicht, aber es bringt einen Vorteil bei Bewerbungen zur Ausbildung.

 

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vor 15 Minuten schrieb Albi:

"19 und 23 Monate" also bist du fast 21? Das ist doch nix...

Fast Albi, fast :D 

Ich habe meine Ausbildung übrigens mit 24 angefangen.

bearbeitet von Panawr

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Ich hab meine Ausbildung mit 21 angefangen. 2 Monate später bin ich 22 geworden. Somit war ich mit 24 fertig. Jetzt bin ich 27 und denke über das Studium nach.

Du hast also tatsächlich noch alle Zeit der Welt :D

Außer du willst mit 22 Familie gründen ^^

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Da will ich Carwyn zustimmen: Ich glaube eher, dass ein abgebrochenes FSJ im Lebenslauf schlechter aussieht als ein Studium, das du "erst" mit 22 oder 23 angefangen hast.

Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber: Hast du dir das mit dem Informatik-Studium gut überlegt? Wenn man "nur" die schulische FHR hat, halte ich so extrem theorielastige Studiengänge immer für eine gefährliche Wahl. Vielleicht wärst du mit Angewandter Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Medieninformatik besser beraten.

(Bevor jetzt die Proteststürme kommen: Natürlich kann man ein Informatik-Studium auch ohne Abi schaffen. Ich denke nur, dass es in vielen Fällen einen Grund hat, wieso jemand kein Abitur, sondern die schulische FHR hat.)

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Hallo 420,

nach meinem Informationsstand ist doch die Fachhochschulreife (FHR) die formelle Zugangsberechtigung für Fachhochschulen mit der jeweiligen fachlichen Ausrichtung und im zweiten Schritt entspricht das Vordiplom bzw. der BA der allgemeinen Hochschulreife kurz Abitur, dann könntest Du schon wechseln: Astronomie, Kunst, Molekularbiologie oder Sport. Beides Fachabi und Abi sind zunächst schulische Abschlüsse, bei denen die jeweilige Zugangsberechtigung Fachabi (FHR einjährig), Ausbildungsabschluss und Realschulabschluss bzw. Gymnasium 10. Klasse darstellen und der Zugang zum Gymnasium entscheidet sich doch gymnasiale Reife 6.Klasse oder 10. Klasse Gesamtschule mit Empfehlung.

Daher reicht die Fachhochschulreife zum Besuch einer Fachhochschule mit entsprechender Ausrichtung ohne NC oder ähnliche Beschränkungen.

Grüße

Micha

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vor 1 Stunde schrieb HappyKerky:

Du bist selbst mit 30 noch nicht zu alt, ein Studium zu beginnen.

Arbeitgeber interessiert in der Regel nur der Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums, nicht die Schulbildung.

Na ja, wenn das ausbildungstechnisch aber das erste ist, was ich in meinem Leben mache, dann ist 30 doch schon recht spät. und... 21 eben auch, wenn man bedenkt, wie viele in dem Alter schon arbeiten. Sofort 'ne Ausbildung anzufangen wäre übrigens keine Option, falls du darauf hinaus willst, dafür sind die Noten zu schlecht, wie ich letztes Jahr erfahren habe.

Ausserdem geht es auch um den sozialen Aspekt. Stell dir vor ich gehe mit 26 im Park/ auf Tinder spazieren und mich spricht ein süßes Mädchen an, mit der Frage: "Was machst du beruflich?". Wenn ich da antworte "Ausbildung" kommt sicher nur ein "Oh." zurück.

Oder ich sitze mit 27 in der Vorlesung und meine ganzen 19jährigen Komilitonen wollen nach Unischluss im Wohnheim durchfeiern mit 3€ Vodka und ecstasy. Aber alles was ich will ist mich bei der Lektüre meines Lieblingsdürrenmatts und einem gepflegten Gläschen Glenfiddich 25 - Gran Reserve - Quarter Century - Distillers Edition single malt mit Eiswürfeln aus reinstem Vitel - Mineralwasser - still in Ruhe zurücklehnen und über die tieferen Fragen im Leben nachsinnieren, bevor ich mich vollständig erholt an den Klausurstoff mache, den ich dann akribisch durcharbeite um am nächsten Morgen 30Min vor Klausurbeginn da zu sein und noch einen kleinen Plausch, der zur Hälfte aus Smalltalk und zur anderen Hälfte aus fachlichen Themen besteht, mit dem Prof zu halten, während ich dabei den Mantel meines Hugo Boss Anzugs über dem Arm trage und durchgehend wissentlich lächle.

vor 50 Minuten schrieb arlegermi:

Da will ich Carwyn zustimmen: Ich glaube eher, dass ein abgebrochenes FSJ im Lebenslauf schlechter aussieht als ein Studium, das du "erst" mit 22 oder 23 angefangen hast.

Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber: Hast du dir das mit dem Informatik-Studium gut überlegt? Wenn man "nur" die schulische FHR hat, halte ich so extrem theorielastige Studiengänge immer für eine gefährliche Wahl. Vielleicht wärst du mit Angewandter Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Medieninformatik besser beraten.

(Bevor jetzt die Proteststürme kommen: Natürlich kann man ein Informatik-Studium auch ohne Abi schaffen. Ich denke nur, dass es in vielen Fällen einen Grund hat, wieso jemand kein Abitur, sondern die schulische FHR hat.)

Das FSJ wäre ja nicht "abgebrochen", ab 6 Monaten wird es als FSJ anerkannt, nur die FHR hätte ich nicht.

Außerdem handelt es sich tatsächlich um "praktische Informatik", an einer FH, damit sollte der Theorieanteil schon mal um ein gutes Stück reduziert sein. Im Grunde teile ich deine Bedenken aber, daher kümmere ich mich auch schon mal um Plan B.

vor 19 Minuten schrieb mqr:

Hallo 420,

nach meinem Informationsstand ist doch die Fachhochschulreife (FHR) die formelle Zugangsberechtigung für Fachhochschulen mit der jeweiligen fachlichen Ausrichtung und im zweiten Schritt entspricht das Vordiplom bzw. der BA der allgemeinen Hochschulreife kurz Abitur, dann könntest Du schon wechseln: Astronomie, Kunst, Molekularbiologie oder Sport. Beides Fachabi und Abi sind zunächst schulische Abschlüsse, bei denen die jeweilige Zugangsberechtigung Fachabi (FHR einjährig), Ausbildungsabschluss und Realschulabschluss bzw. Gymnasium 10. Klasse darstellen und der Zugang zum Gymnasium entscheidet sich doch gymnasiale Reife 6.Klasse oder 10. Klasse Gesamtschule mit Empfehlung.

Daher reicht die Fachhochschulreife zum Besuch einer Fachhochschule mit entsprechender Ausrichtung ohne NC oder ähnliche Beschränkungen.

Ich habe ja nicht die FHR, sondern nur den schulischen Teil davon, den man nach Abschluss der 11. Klasse erhält. Normalerweise bräuchte ich noch den praktischen(1jahr FSJ), doch es scheint nun eine Hochschule zu geben, der der schulische genügt. Daher meine Frage.

vor einer Stunde schrieb Graustein:

Keine gescheite Hochschule lässt einen nur mit der schulischen FHR zu.

Die HTW Saar macht das, und websitemäßig scheint die mir nicht groß anders als andere Hochschulen. Auch der Modulplan scheint angemessen.

Danke für die Antworten, hab jetzt schon mal nen genaueren Plan, wie ich das machen werde.

bearbeitet von 420

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vor 10 Minuten schrieb 420:

Na ja, wenn das ausbildungstechnisch aber das erste ist, was ich in meinem Leben mache, dann ist 30 doch schon recht spät. und... 21 eben auch, wenn man bedenkt, wie viele in dem Alter schon arbeiten. Sofort 'ne Ausbildung anzufangen wäre übrigens keine Option, falls du darauf hinaus willst, dafür sind die Noten zu schlecht, wie ich letztes Jahr erfahren habe.

Das sei mal dahin gestellt. Mir wurde zu Anfangs von einigen Unternehmen gesagt, dass ich zwingend Abitur oder Fachabi brauche um eine FI Ausbildung machen zu können. Also habe ich mein Fachabi gemacht. Um dann in einem Unternehmen anzufangen, denen die mittlere Reife auch genügt hätte.

Zitat

Ausserdem geht es auch um den sozialen Aspekt. Stell dir vor ich gehe mit 26 im Park/ auf Tinder spazieren und mich spricht ein süßes Mädchen an, mit der Frage: "Was machst du beruflich?". Wenn ich da antworte "Ausbildung" kommt sicher nur ein "Oh." zurück.

Ich würde behaupten, dass kommt darauf an. Wenn ich jetzt jemanden kennenlernen würde, der eine Ausbildung zum Bäcker macht und einfach seinen Hauptschulabschluss so lange herausgezögert hat, ist das die eine Sache. Jemand, der aber seine FHR macht um einen bestimmten Job zu lernen / zu studieren, steht für mich persönlich auf einem anderen Blatt. Und in der IT ist es, wie schon erwähnt wurde, nicht gerade unüblich etwas später zu beginnen.

Zitat

Oder ich sitze mit 27 in der Vorlesung und meine ganzen 19jährigen Komilitonen wollen nach Unischluss im Wohnheim durchfeiern mit 3€ Vodka und ecstasy. Aber alles was ich will ist mich....

Die wenigsten deiner Studien-Kollegen werden 19 Jahre alt sein. Ich persönlich kenne niemanden der unter 22 mit dem Studium begonnen hat. Und selbst wenn, kann man doch nicht alle Menschen in eine Schublade stecken.

 

 

Ich hatte auch gedacht ich bin in der BS während der Ausbildung vielleicht die älteste. Aber weit gefehlt.

Wir hatten genau zwei, die u18 waren. Die meisten waren ü20. Hatten auch einen in der Klasse, der ü30 war. Ist also nicht so tragisch alles.

 

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Quote

Ausserdem geht es auch um den sozialen Aspekt. Stell dir vor ich gehe mit 26 im Park/ auf Tinder spazieren und mich spricht ein süßes Mädchen an, mit der Frage: "Was machst du beruflich?". Wenn ich da antworte "Ausbildung" kommt sicher nur ein "Oh." zurück.

In deinem Alter ist es völlig ok, verblendet zu sein. Die Realität kommt mit steigendem Alter.

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Hallo 420,

vor 16 Minuten schrieb 420:

Ich habe ja nicht die FHR, sondern nur den schulischen Teil davon (...)

hab ich falsch verstanden. Ich habe da einen anderen Sprachgebrauch, da gibt es die FHR in zwei Versionen 1 Jahr oder zwei Jahre, beides rein schulisch und der Abschluss ist in beiden Fällen die Fachhochschulreife. Ich wusste nicht, dass man ohne die formelle Zulassung das Einjährige quasi vorlegen kann.

Grüße

Micha

bearbeitet von mqr
m gegen M getauscht

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Ich verstehe das richtig:

Du hast Angst keine Frau zu kriegen, wenn Du "erst" mit 26 noch in der Ausbildung bist und mit 30 feiert man sowieso nicht mehr, sondern mutiert zum Spießer sondergleichen?

Entweder trollst Du hier oder Du hast noch nicht viel im Leben gesehen.

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ich war 22 als ich mit dem Studium angefangen hab. Davor kamen eine Ausbildung 3,5 Jahre und 1 Jahr Fachoberschule und dann hatte ich 26 Jahren mein Diplom in Elektrotechnik. Dabei hieß es auch feiern und Frauen. Ich möchte fast meinen, dass das so einfacher ist als 40 Stunden/Woche plus Überstunden und Stress. Gut ein Minimum an Geld muss man dann schon haben.

Grüße

Micha

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vor einer Stunde schrieb 420:

Die HTW Saar macht das

Diese Information finde ich auf der Homepage der FH nicht.
Und ich kann es mir auch nicht vorstellen.

Das einzige was ich dort sehe ist die Möglichkeit eines Probestudiums, dies wird an einigen Hochschulen angeboten.

 

@Topic
Als ich kurz WInfo an der FH München studiert habe, war ich mit 29 jahren der alte Sack.
Oh man, da waren nur so 18-20 jährige mit "entsprechendem" Verhalten
Paar Jährchen zuvor mit 27 in Informatik waren dagegen mehr ältere und reifere Leute dabei.

bearbeitet von Graustein

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vor 1 Stunde schrieb Graustein:

Diese Information finde ich auf der Homepage der FH nicht.
Und ich kann es mir auch nicht vorstellen.

Ich auch nicht so wirklich, aber habe immerhin 2 schriftliche Zusagen des Studiensekretariats.

Ach, bevor ich's vergesse:

Afo und Demise haben noch einige vortreffliche Beiträge in der Chatbox hinterlassen, leider haben sie es aus zeitlichen Gründen nicht mehr in den Thread geschafft, aber will ihnen den Spaß nicht nehmen, an der Diskussion teilzuhaben. Daher:

FXKoYO8.jpg

bearbeitet von 420

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vor 14 Stunden schrieb 420:

[...]Sofort 'ne Ausbildung anzufangen wäre übrigens keine Option, falls du darauf hinaus willst, dafür sind die Noten zu schlecht, wie ich letztes Jahr erfahren habe.[...]

Deine schulischen Noten sind zu schlecht, aber du willst studieren gehen. Irgendwie frage ich mich dann doch, ob das so sinnvoll ist.

Klar kann man an der Schule schlechte Zensuren erhalten (weil man z.B. keinen Bock hat oder mit den Lehrern nicht klar kommt, zu viele Fehlzeiten hat oder gerade eine schwierige Phase durchmacht) und beim Studium sich dann gute Noten erarbeiten (wenn man engagiert ist). Kann aber genauso sein, dass die Zensuren auf keinen der genannten Faktoren zurückzuführen sind und du einfach nicht für ein Studium geeignet bist. Ein Studium ist definitiv schwerer, als die FHR an der Schule zu machen. Danach noch eine Ausbildung zu machen, macht nicht unbedingt viel Sinn (zumindest nicht in der gleichen Berufsrichtung).

Wenn ich das richtig verstehe, warst du bis zur 11. Klasse in der Schule und brauchst 1 Jahrespraktikum oder eine Ausbildung, damit du die FHR (Fachabi) vorweisen kannst, um studieren zu können.
Da das aber von Bundesland zu Bundesland anders ist (Schulsache ist Ländersache), wäre es auch sinnvoll, dein Bundesland zu kennen, um dir entsprechend Tipps zu geben. Leider gibst du das aber nicht an. Ob du selber nun im Saarland wohnst, oder nur dort studieren wollen würdest, kann man aus deinem Beitrag auch nicht wirklich raus lesen.

 

Hier aber mal noch ein paar Infos von offizieller Seite zum FSJ:

Zitat

Taschengeld, Vergütung, sonstige Leistungen im FSJ

Mit welchen Leistungen können die Freiwilligen während ihres FSJ rechnen? Bekommen sie ein Gehalt, Lohn, eine Vergütung oder ein Taschengeld? Die Fragen sind wie folgt zu beantworten: Ein Entgelt bekommt der FSJ-ler nicht, denn er steht in keinem Arbeits- bzw. Ausbildungsverhältnis. Er arbeitet ehrenamtlich. Jedoch hat er einen Anspruch auf ein Taschengeld und viele weitere Vergünstigungen.

Taschengeld

Im FSJ wird ein Taschengeld gezahlt, das der Träger bzw. die Einsatzstelle festlegt. Das Gesetz sieht eine Obergrenze für das Taschengeld vor, nämlich maximal sechs Prozent der in der Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten jeweils geltenden Beitragsbemessungsgrenze. Aktuell sind dies 372 Euro. Durchschnittlich wird aber lediglich eine Geldleistung in Höhe von 150 Euro monatlich gezahlt

Anspruch auf unentgeltliche Unterkunft und Verpflegung

Es besteht grundsätzlich ein Anspruch unentgeltliche Unterkunft und Verpflegung durch die Einrichtung. Manche Einsatzstellen bieten auch Arbeitskleidung an. Wird keine Unterkunft oder Verpflegung zur Verfügung gestellt, kann diese mit einer Geldersatzleistung abgegolten werden.

Anspruch auf Kindergeld

Für die Freiwilligen besteht während des Freiwilligen Sozialen Jahres ein Kindergeldanspruch, ein Anspruch auf Kinderfreibeträge oder auf andere kinderbezogene Leistungen.

Sozialversicherung

Die Freiwilligen im FSJ sind beitragsfrei in der gesetzlichen Sozialversicherung versichert. Es besteht eine Pflichtversicherung in der Krankenversicherung, der Pflegeversicherung, der Rentenversicherung, der Unfallversicherung und der in der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung. Die Beiträge werden alleine von der Einsatzstelle oder dem Träger eingezahlt (also Arbeitgeber und Arbeitnehmeranteil).

Urlaubsanspruch

Die FSJ-ler haben einen Urlaubsanspruch von wenigsten 24 Urlaubstagen in zwölf Monaten Dienstzeit. gewährt. Nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz haben Minderjährige einen längeren Anspruch auf Urlaub

Anspruch auf pädagogische Begleitung

Der Freiwillige im FSJ hat einen gesetzlichen Anspruch auf pädagogische Begleitung und Beratung. Verantwortlich hierfür sind der Träger und die Einsatzstelle gemeinsam. Der Anspruch auf fachliche Anleitung hingegen richtet sich allein gegen die Einsatzstelle. Die zentrale Stelle des Trägers muss wenigstens 25 Seminartage abhalten. Daneben muss Zeit zur individuellen Betreuung vorhanden sein.

FSJ-Ausweis

Sobald die Freiwilligen ihren Dienst angetreten haben, erhalten sie einen FSJ-Ausweis. Dieser Ausweis berechtigt zu den gleichen Vergünstigungen wie sie Auszubildende oder Schüler erhalten.

Schriftliches Arbeitszeugnis

Wenn das Freiwillige Soziale Jahr beendet ist, kann der Freiwillige vom Träger ein schriftliches Zeugnis über seine Tätigkeit verlangen.

Arbeitsschutzrecht

Für die Freiwilligen gelten die allgemeinen Arbeitsschutzbestimmungen entsprechend.

Station zwischen Schule und Beruf

Das Freiwillige Soziale Jahr bietet für die Freiwilligen im Zeitraum zwischen Schule und Beruf eine Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit zu stärken, soziale und interkulturelle Fähigkeiten zu entwickeln, sich persönlich und beruflich zu orientieren und die Selbständigkeit, das Selbstbewusstsein zu fördern und die Eigen- und Fremdverantwortung zu üben.

Quelle

Wer hier nur die von dir genannten 2€ Stundenlohn sieht (keine Ahnung, ob das Taschengeld überhaupt von den geleisteten Stunden abhängig ist), weiß entweder nicht, was ihm alles zusteht, oder aber nutzt die Möglichkeiten nicht aus.

Du bekommst Taschengeld (maximal 372€ - im Normalfall ca. 150€). Dazu erhältst du noch Kindergeld und dir steht eine kostenlose Unterkunft mit kostenloser Verpflegung zu für die Dauer des FSJ. Das Taschengeld und Kindergeld könntest du also komplett für dich selber nutzen (Anschaffungen oder raus gehen z.B.).

Wer in der Ausbildung ist und nicht das Privileg hat, noch zu Hause zu wohnen, der hat definitiv weniger über von seinem Gehalt... Gehen wir einfach mal von Durchschnittswerten aus: 300€ Miete, 100€ Klamotten, 200€ Verpflegung, 50€ Ticket Öffis, 50€ Rücklagen, 50€ Strom, 30€ Internet/Telefon, 30€ Handy und schon ist man bei 810€ - die muss man als Azubi erst einmal ausgezahlt bekommen... von 200€ Verpflegung (inklusive Getränke, Kantine/Mensa) kann man sich heutzutage auch nicht wirklich viel kaufen...

Die Verdienste in der Ausbildung liegen im Schnitt in den folgenden Bereichen (Durchschnittswerte von 2015):

Ausbildungsgehalt Fachinformatiker

  1. Ausbildungsjahr: 815 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 875 Euro
  3. Ausbildungsjahr: 907Euro
     

Es gibt Firmen, die zahlen mehr, es gibt aber genauso auch Firmen, die zahlen weniger - hat auch etwas mit der Region und der Branchen bzw. dem eventuell geltenden Tarifvertrag zu tun.

Du siehst also - als Azubi mit eigener Wohnung ginge es dir finanziell gesehen oftmals sogar schlechter als im FSJ!

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