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Ausbildung zum Fachinformatiker uninteressant?

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Darf ich fragen, welchen Kenntnisstand Du über die komplexen Verhaltensmuster eines Menschen nach einem Probearbeitstag gewonnen hast?

Keinen!

Jedoch interessiert uns :

- Pünktlichkeit

- Verhalten gegenüber den Mitarbeiten

- sowie sein gesamtes Auftreten

- und viele weitere Kleinigkeiten, die mit dem "Wissenstand" nix zu tun haben.

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Das würde ich gerne machen, sofern ich die zeitlichen Möglichkeiten hätte. Dann würde aber keine Ausbildung mehr stattfinden. Zum Beispiel folgende Rechnung:

200 Azubis, mindestens 10min Sichtung der Bewerbungsunterlagen. Mindestens 1,5 Std für ein Gespräch. Mindestens 30min. für die Nacharbeit.

Hehe :D

Bei 200 Bewerbungen ist das sicherlich ein Problem...

Da wir aber nichtmal 10 bekommen haben wir da NULL Problemo mit.

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alles im sinne des Betrachters..

Du betrachtest alles nur aus einer eingeschränkten Sichtweise.

In 10 Schuljahren kann man nur berenzt viele Gundlagen vermitteln.

Es geht auch nicht darum, das gesamte einem vermittelte Wissen auf Abruf aufsagen zu können, sondern darum Probleme selbstständig bearbeiten zu können. Und grade hierfür ist es sehr sinnvoll, von vielen Dingen einmal gehört zu haben, auch wenn man sein Wissen wieder auffrischen muss, um es dann tatsächlich anzuwenden.

wenn er nicht aktive Marktforschung mit kalkulationen machen will, brauch diese "Lerninhalte" nicht.

Und wenn er dies wirklich nicht machen will, ist er bald kein Kaufmann mehr...

Aber lassen wir diese überflüssigen Vergleiche, diese Diskussion ist wenig sinnvoll. Was zum Thema gesagt werden konnte, hat Guybrush bereits gesagt. Wenn Du das nicht akzeptieren willst ist dies Dein Problem.

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Ich scheine eine Firma erwischt zu haben, die nicht nur auf die Noten schaut.

@ Ausbildungssuchende

Ich habe mich 2003 mit meinen damals 26 Jahren und 4-jähriger Tochter, meinem mittlerweile 8 Jahre alten Realschulzeugnis (Schnitt ~2,4), einer abgebrochenen 1. Lehre für Bürokauffrau und Lücken im Lebenslauf (zwecks Hausfrau u. Mutter) auf eine Stelle zur FiSi beworben...

Im ersten Schwung habe ich 7 Bewerbungen losgeschickt und 2 Vorstellungsgespräche bekommen. Der Termin für das 2. Gespräch war jedoch so viel später, dass ich in der 1. Firma unterschrieben habe, weil es mir dort absolut gefiel (und noch gefällt :D).

Achja, bei meiner 1. Ausbildung habe ich 11 Bewerbungen weggeschickt und gleich eine Stelle bekommen. (Und das in einer 50k-Einwohner-Stadt)

Ich bin mir seeeeehr sicher, dass viele eben keine Stelle bekommen, weil die Bewerbung echt schon hundsmiserabel ist. Man kann allein mit dem Anschreiben schon so viel gewinnen...

Da wir auch viel Bewerbungen für Praktikumsplätze haben, "fordern" wir eine kurze schriftliche Bewerbung. Was da an zusammengetipptem Müll kommt, ist echt unglaublich... Die Krönung ist dann noch der Praktikumsablauf an sich. Da wird nicht Bescheid gesagt, wenn man ne Aufgabe fertig hat. Nein, man zockt Yeti-Sports, chattet o.ä. Sollte sich dieser sich dann bei uns für eine Ausbildungsstelle bewerben, spielen die Noten auch keine Rolle mehr.

Also nicht immer alles auf die Noten schieben und mal auf eine saubere Form und Rechtschreibung der Bewerbung schauen. Dann klappts auch mit der Ausbildung ;)

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Du betrachtest alles nur aus einer eingeschränkten Sichtweise.

In 10 Schuljahren kann man nur berenzt viele Gundlagen vermitteln.

Es geht auch nicht darum, das gesamte einem vermittelte Wissen auf Abruf aufsagen zu können, sondern darum Probleme selbstständig bearbeiten zu können. Und grade hierfür ist es sehr sinnvoll, von vielen Dingen einmal gehört zu haben, auch wenn man sein Wissen wieder auffrischen muss, um es dann tatsächlich anzuwenden.

Und wenn er dies wirklich nicht machen will, ist er bald kein Kaufmann mehr...

Sry wenn ich das mal so sage, aber das ist totaler Quatsch... Ich bin nicht eingeschränkt und schon gar nicht in meiner Sichtweise, ich habe schlichtweg etwas dagelegt und grob begründet, um nicht zu viel zu naderen Bereichen zu schreiben.

Von allem nen bisschen ist also besser als viel richtig zu können... Top....

Ihr Wissen auffrischen... wie lange bist du aus der Schule :)? Ich glaube keiner kann etwas anwenden was er im Grundsatz nicht versteht,... bzw beigebracht bekommen hat. Alles mal angehaucht betrachtet ist halt nichts, und aus nichts kann man nichts machen, aber vllt irren wir ja beide :). Aber ic hkann gern noch mal auf Kenjis posting verweisen, was ziemlich gut dalegt was ich meinte :>..

Ich bin auch Kaufmann, ich werde es die nächsten 10 oder 15 Jahre nicht brauchen... und wenn dann weil ich die Branche wechseln will, was ich nicht glaube.. ;)

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Sry wenn ich das mal so sage, aber das ist totaler Quatsch... Ich bin nicht eingeschränkt und schon gar nicht in meiner Sichtweise, ich habe schlichtweg etwas dagelegt und grob begründet, um nicht zu viel zu naderen Bereichen zu schreiben.

Du solltest dir evtl. mal überlegen ob die ganzen negativen Erfahrungen von denen du sagst das du sie gemacht hast nicht an deiner eigenen Einstellung gelegen haben.

Von allem nen bisschen ist also besser als viel richtig zu können... Top....

Das ist nicht das was Bubble gesagt hat, aber ich erkläre es gerne nochmal für dich.

Natürlich ist es besser sich in einem Thema super auszukennen, als nur ein paar Grundlagen davon zu wissen. Aber niemand kann alles wissen, wenn du aber nichtmal weißt das sowas wie zum Beispiel die PQ-Formel (um es mal einfach zu halten) existiert wirst du bei einer Aufgabe die mit quadratischen

Gleichungen zu tun hat zu riesen Problemen kommen.

Wenn du aber weißt das man sowas mit der PQ Formel lösen kann dann schaust du kurz nach und löst das Problem dann ganz einfach.

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Wenn du aber weißt das man sowas mit der PQ Formel lösen kann dann schaust du kurz nach und löst das Problem dann ganz einfach.

jop dem muss ich mal zustimmen!

bei mir isses so, dass ich auf einem gymnasium war, allerdings nach der 10. klasse eine ausbildung angefangen habe. und in letzter zeit muss ich immer öffter feststellen, dass mir stoff der sekII was mathe betrifft einfach fehlt. deshalb habe ich jetz auch angefangen schulbücher von freunden mit abitur zu sammeln um mich da ein wenig einzuarbeiten.

oh und (f)unktionen macht man auch schon in der 10. klasse, jedenfalls habe ich den ganzen krempel noch gelernt :)

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ich denke ihr habt teils recht, teils nicht ;). Ich bin einer derjenigen, der sich von der Hauptschule über die Realschule bis hin zum Wirtschaftsabi gekämpft hat und auch das Abi gemacht hat. Allerdings nicht mit berauschenden Noten. Über Umwege (Zivi in der EDV, schon langes Interesse im EDV- Bereich) hab ich dann doch eine wirklich gute FISI Ausbildungsstelle gefunden und werde demnächst noch studieren. Ich kann mich bei so Diskussionen immer an einen Kunden von uns erinnern, der hat sich bei meinem Chef ausgehäult dass sie keine Leute mehr bekommen für die Ausbildung weil alle zu schlecht oder was weiß ich was waren. Das waren aber sage und schreibe 500 !!!!!!! Bewerber. Und aus so einer Menge findet ein Arbeitgeber kein geeigneten Azubi? sorry, sowas kann ich nicht glauben. Ich verstehe es schon das man verzweifelt wenn man 5 Leute einläd und 2 davon kommen gar nicht die anderen 3 hängen nur im Stuhl und man hat den Eindruck man vergeudet sich mit denen grad die Zeit. Aber ab und zu liegts glaub auch an den Erwartungen der Ausbilder. Hier werden manchmal echt Sachen verlangt die eigentlich Stoff der Ausbildung sind und in dieser auch angelernt werden sollten. Stattdessen ist es natürlich praktisch schon jemand zu haben der sich gut auskennt und dementsprechend im Betrieb mitarbeiten kann.

Wie gesagt, das waren 1-2 Vorfälle die ich erlebt hab und die auch mit ein Grund sein können wieso es Firmen so schwer fällt Leute zu finden. Auf der anderen Seite habt ihr natürlich recht, wenn sich niemand geeigneter bewirbt wen will man dann einstellen ;)

Ich bin aber wirklich Gott froh das ich die Chance bekommen habe, trotz der schlechten Noten in Mathe.

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Guten Morgen,

da ich nun alles gelesen habe, will ich auch gerne etwas zu der Schulproblematik sagen. Ein Abschluss der Hauptschule oder Realschule heißt nicht, dass dieser "dümmer" ist als ein Abiturient! Schule sagt heute einfach gar nichts mehr aus.

Ich hab meine Fachhochschulreife mit 3,6 bestanden(IQ von 120), nicht gerade rosig, allerdings hab ich es von der Sonderschule auf die Realschule und dann auf die Höhere Handelsschule geschaft, wobei Wirtschaftsgymansium mit meinen Durchschnitt auch machbar gewesen wäre (2,7).

Ich hab in meinem Leben eine! indirekte Bewerbung geschrieben! Zwei Tage später wurde ich von Vodafone (dort hatte ich meine indirekte Bewerbung hingeschickt) einen Termin für ein Bewerbungsgespräch zu gesagt bekommen.

Dazu bleibt zu sagen, dass Sie keine Ahnung hatten, wie mein Zeugnis aussieht und wie ich aussehe. Hatte einfach ein komplett andere Bewerbung verfasst, was ich auch immer wieder machen würde. War so eine Art

Geschichte! Dieses Jahr hätte ich dort auch anfangen können, ohne einen Test zu machen, Sie wollten mich nur vorher sehen und wie habe ich das erreicht ? Ich habe sehr großes interesse und vorallem wissen im Bereich Mobilfunk!

Man sieht also, dass nicht alle Unternehmen auf die Noten schauen. Auch meine jetzige Ausbildungsstätte hat mein Zeugnis erst einen Tag vor Ausbildungsbeginn gesehen und ich mach die Ausbildung trotzdem und Sie sind vollkommen zufrieden mit mir. Dazu muss ich sagen, dass ich vorher 6 Monate schon Praktikum dort gemacht habe, allerdings schon nach drei Tagen feststand, dass ich der erste! Azubi dort werde und gerade deshalb hab ich gedacht das dort auf das Zeugnis geachtet wird....

Vorher hat das Unternehmen immer wieder versucht den richtigen Azubi zu finden, aber es passte nie, irgendwas störte immer.

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mal nicht übertreiben. Schulabschlüsse sagen ne Menge aus.

Allerdings sagen Noten nicht besonders viel aus. Und damit zu filtern kann böse ins Auge gehen. Denn dann greift man gerne die Leute ab, die Theorie gut lernen können aber zwei linke Hände haben was praktische Sachen angeht.

Wenn jemand ne 4 in Mathe im Abi hat, ist das kein Grund ihn gleich mal auszusortieren. Das gleiche gilt für Deutsch. Ich selbst hab n Abi mit Mathe LK (3-) und schlechten Noten in Deutsch. Englisch genauso. Dennoch hab ich weit mehr Mathestoff gelernt und verstanden als jeder Realschüler mit ner 1 in Mathe und werde das meiste davon eh nie brauchen. Schlechte Noten in Deutsch belegen beim Abiturienten vllt., dass ihm Gedichtinterpretationen nicht liegen, nicht jedoch, dass er sich nicht auszudrücken vermag oder eine Rechtschreibniete ist. Das gleiche gilt für Abiturenglisch. Wir haben keine Vokabeltests und Grammatikübungen geschrieben, sondern Filmanalysen und ähnliches. Trotz meiner schlechten Englischnoten habe ich ein recht gutes Verständnis in Wort und Text einfach dadurch, dass ich viele englische Texte lese. (nebenbei war meine Englischnote auf der BS ne 1, aber die hat eh keinen Wert).

Was ich damit sagen will ist, dass die Betriebe besonders bei Abiturienten aufhören sollten stumpf nach Noten zu filtern.

Dass viele Betriebe Abiturienten suchen hat möglicherweise auch den Grund, dass diese zumeist volljährig sind. Damit haben sie nen Führerschein, was grad für viele Systemhäuser wichtig ist und die Flexibilität der Azubis ziemlich erhöht. Dazu kommt, dass volljährige Azubis rechtlich wesentlich belastbarer sind als Minderjährige. Letztlich ist es grad in kleinen Klitschen noch wichtig, dass man den Azubi auch mal allein auf den Kunden loslassen kann, was mit etwas älteren Leuten eben eher möglich ist.

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Generell ist das schon sehr verwunderlich, dass sich auch andere Mittelständler aus der Region Braunschweig / Wolfsburg / Peine / Gifhorn über fehlende AZUBIs beschweren....

Ist ein regionales Problem...

Letztes Jahr hat mein Ausbildungsbetrieb zwei Ausbildungsstellen angeboten, konnten aber nur eine besetzen, weil sich kein geeigneter zweiter Bewerber fand...

Dieses Jahr wird wohl keine einzige Stelle besetzt werden können... :rolleyes:

Tja, aber es gibt ja "soooo viele motivierte und kluge" Leute, die ne Ausbildungsstelle suchen :hells:

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Was ich damit sagen will ist, dass die Betriebe besonders bei Abiturienten aufhören sollten stumpf nach Noten zu filtern.

Da gebe ich Dir vollkommen recht. Nur, was soll ein Großunternehmen mit mehr als 1000 Bewerbungseingängen pro Jahr machen? Hast Du eine Alternative?

Wir können uns, mit den 160 bis 300 Eingängen pro Jahr, den Luxus erlauben

andere Kriterien anzuwenden. Gerade bei Abiturienten ist das Lesen der Noten besonders wichtig. Eine 5 in Mathe kann Bedeuten, dass der Schüler nicht mit dem Lehrer klar kam (Eine der häufigsten, aus eigener Erfahrung glaubhaften, Argumente), über Deutsch müssen wir nicht diskutieren.

Für uns sieht das in etwa so aus:

Mathe:5 Na,ja

Bio:3 Ah ha

und/oder

Chemie: 3 Ach so?

und/oder

Physik: 3 Na super!

Informatik: 2 Toll

Hobbys: Lesen, Sport, bla bla

Dieser Kandidat ist mit Sicherheit eingeladen. Bitte den oben stehenden Vergleich nicht starr ansehen. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass ein rundes Paket vorhanden sein sollte, dass zum Beispiel aussagt, dass eine Neigung zu naturwissenschaftlichen Fächern vorhanden ist.

Im übrigen haben wir auch schon Kandidaten abgesagt, die in jeder, aber auch wirklich in jeder Hinsicht hervorragende Ergebnisse ablieferten. Das Problem war nur, dass die (neudeutsch) Softskills schlichtweg nicht vorhanden waren.

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Youser hat es quasi noch mal verdeutlicht, worauf ich eigentlich hinnauswollte.. ist halt bissel falsch rüber gekommen ;)..

Tja, wie will man jemanden einschätzen, den man nicht kennt... Die Bewerbung muss er ja nicht mal selbst geschrieben haben... Am Ende aller Überlegungen kommt man zu dem Schluss, das man viel Zeit opfern muss um den richtigen zu finden...

Ich denke kleine Firmen, brauchen "gescheite" Leute, in großen geht es auch mal unter wenn der Azubi nicht ganz auf der Höhe ist.

Frage ist nur, wer hat mehr Ausdauer ?...

Naja, wie ich schon sagte, wenn jungen Leuten der Weitblick / die Perspektive fehlt, bzw. alles sinnlos erscheint, ist es nunmal klar das es weniger Bewerber gibt..

Man könnte sogar schon soweit gehen und sagen OMG arme Gesellschaft.. wo wird das alles enden?, ich weiss es nicht ;) , aber ich hoffe gut. Denn irgendwann kann man nirgends mehr hin, wenn ihr versteht was ich meine. :)

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Huhu..

So ich nochmal..

Ich finde das der Trend des Beurteilungsverfahren deutlich in eine andere Richtung geht. Merkt man auch bei den Aussagen von Akku und Eupinkepank..

Nach Noten zu beurteilen ist wirklich nicht mehr die beste Variante, in großen Firmen aber wahrscheinlich nicht anders realisierbar.

Notentechnisch und Bildungsmäßig ist aber auch eher ein abnehmender Trend zu sehen, will damit sagen, es wird noch schlimmer werden. Dazu kommen dann noch die Geburtenschwachen Jahrgänge (war gestern auf der Konfirmation von meinem Cousin, dieses Jahr 16 Konfirmanten, nächstes Jahr nicht einer!!!!)und so weiter.

Schön wäre es halt auch wenn sich die Probanten dementsprechend anpassen würden.

Mir kommt es auch nicht auf die Noten an, die aber trotzdem nicht ausser acht gelassen werden können. Das ist immerhin eine Lehre und keine Festanstellung. Da spielen dann nur noch die Soft -und Hardkills eine Rolle.

Was macht Ihr denn mit nem Stift, der an der Arbeit seinen Stoff und seine Aufträge super macht und in der Schule aber nix gebacken bekommt, oder anders rum. Das muss schon nen bisschen Stimmen beides.

Der Beruf des Fachinformatikers ist auch nicht der älteste, viele ältere (Eltern, Großeltern) können sich meist darunter gar nix Vorstellen.

Der Beruf hat an sich aber trotzdem einen wahnsinnigen Wachstum hingelegt, ist in der Hitliste aber trotzdem nur Platz 22!!

Hier auch nochmal ne pdf, die die Situation verdeutlicht.

So reicht, muss noch meine Lohnsteuer machen :D :D

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die Liste zeigt die Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in den jeweiligen Berufen, ich glaub nicht das man daraus die Beliebtheit eines Berufes ablesen kann.

Ich denke mal, Einzelhändler gibt es mehr und brauchen auch nicht die Qualifikationen wie ein FISI bevor er eingestellt wird. Wie oben schon gesagt wird bei dem ja inzwischen fast immer nach der Allgmeinen Hochschulreife gefragt. Wenn ich mal so in der Berufsschule rumfrage (natürlich nicht nur in meiner Klasse :- P) dann hat FISI schon bei allen einen sehr hohen Stellenwert, allerdings ist der Beruf von den Qualifikationen her enifach nicht für jeden machbar.

Grüsse

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die Liste zeigt die Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in den jeweiligen Berufen, ich glaub nicht das man daraus die Beliebtheit eines Berufes ablesen kann.
Ausserdem ist die Statistik von 2004, also auch nicht mehr ganz aktuell.

Mal aus einer anderen Richtung, der Ausbildungsreport der DGB-Jugend von 2006:

Interessanterweise stehen in der Statistik die neuen IT-Berufe ganz weit vorne und sehr positiv da.

Ausnahmsweise diesmal von mir ein Direktlink zum PDF:

http://www.dgb-jugend.de/mediabig/6037A.pdf

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also ich selber mache eine ausbildung zum it-systemelektroniker 2 .lehrjahr und meine ausbildung fordert mich überhaupt nicht liegt bestimmt auch am betrieb ich würde gerne eine ausbildung zum fachinformatiker system.... machen hab ich darauf auch beworben naja

aber leider wollen die meisten betriebe ja min ein fachabi sehen und dies kann ich nicht vorweisen da ich sofort nach meinem realschuls--- in die lehre gegangen bin .

die schulbildung sagt natürlich schonmal was über die person aus aber woher soll ein ausbilde wissen des ein realschüler der nicht eingeladen wurde zb. super fit mit einem server etc ist

aber der mit dem abi gute noten etc grade mal seinen rechner anschalten kann ?!

Progammieren kann man nicht lernen man muss schon dies schopn im blut haben :-)

hehe^^

lg haiko:nett:

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Ich habe die gesamt Diskussion aufmerksam gelesen und möchte nun auch noch meinen Senf dazu beitragen. Entschuldigt dafür, dass der Beitrag etwas lang geworden ist, aber ich habe mir zu dem Thema schon viele Gedanken gemacht und würde mich über Kommentare freuen.

Zu mir:

Ich war am Gymnasium, habe in der 11. Klasse einen Auslandsaufenthalt absolviert, danach hier mein Abitur mit 2,1 abgeschlossen und ein Studium (Tourism Management) in den Niederlanden angefangen. Nach einem halben Jahr habe ich gemerkt, dass mich dieses Studium nicht fordert und somit im Januar von den Niederlanden aus ca. 30 Bewerbungen auf FISI-Stellen, eine davon für ein Kombi-Studium (Wirtschaftsinformatik und Ausbildung als FISI) abgeschickt. Dazu möchte ich sagen, dass ich bis zu dem Zeitpunkt eigentlich kaum Kenntnisse, sondern reines Interesse für diesen Beruf hatte. Ich hatte mich direkt nach der Schule allerdings nicht getraut mich für solche Stellen zu bewerben. Grund dafür? Ich hatte keinerlei Möglichkeiten während meiner Schulzeit Informatik zu wählen. Einziger Ansatzpunkt: Während meines Austausches habe ich einen Kurs belegt, in dem die absoluten Basics im Umgang mit Word, Excel, Powerpoint, Access und Webseitenerstellung behandelt wurden. Ich fühlte mich also nicht qualifiziert genug mich für eine solche Ausbildungsstelle zu bewerben. Mein Umfeld bestärkte mich auch weiterhin in diesem Glauben, aber nachdem ich mich beim Studium unterfordert fühlte, war es mir egal. Zu meiner Überraschung bekam ich auf mehr als die Hälfte meiner Bewerbungen positive Antworten, bei denen ich zu Tests und Gesprächen eingeladen wurde. Ich habe dann einen Bewerbungsmarathon hingelegt, wobei ich in der schlimmsten Woche zu 6! Terminen erschien (in ganz NRW verteilt) und einen weiteren (in Frankfurt) absagen musste. Letztendlich waren den meisten Firmen meine Fachkenntnisse egal, ich denke, dass sie mich als jemanden gesehen habe, der selbstständig Entscheidungen treffen und sich gut in fremde Umgebungen einfinden kann. Letztendlich habe ich mich für das duale Studium entschieden (das war das erste Angebot was ich bekam) und alle weiteren Termine abgesagt, wobei ich mindestens ein weiteres Angebot erhalten habe und glaube, dass noch weitere gefolgt wären, hätte ich sie nicht bereits abgesagt.

Ich glaube, dass ein wichtiges Kriterium ist, wieviel Motivation und Engagement von einem zukünftigen Azubi zu erwarten sind. Dabei ist wahrscheinlich relativ egal, ob der Bewerber einen Haupt- oder Realschulabschluss oder das Abitur hat. Ich denke, das oft diejenigen, die es geschafft haben von der Haupt- oder Realschule auf das Gymnasium zu wechseln und das Abitur geschafft haben viel mehr Ehrgeiz und Willen zeigen, als diejenigen, die sich von Anfang an auf dem Gymnasium treiben lassen. Der direkte Weg zum Abitur ist meiner Einschätzung nach kein besonders großer Triumpf, denn bei manchen Mitschülern fragt man sich wirklich, wie sie das Abitur geschafft haben.

Dazu möchte ich noch beitragen, dass in meiner Berufsschulklasse (alles Kombistudenten), die Motivation was die Berufsschule betrifft im Keller ist, da mindestens die Hälfte aller Kombistudenten die Berufsschule und die Lehrer in keinster Weise ernst nehmen und zusätzlich dazu noch eine Arroganz an den Tag legen, die unmöglich ist. Insbesondere diejenigen, die meinen ein besonders tolles Vorwissen zu haben, scheitern einfach an ihrem Desinteresse und ihrer nicht vorhandenen Motivation bzw. der Abwertung aller Personen, die ihnen etwas beibringen wollen, da sie ja bereits alles Wissen. Die Frage ist, wie kann man im Vorhinein testen, ob jemand diese Motivation hat? Warum ist die Motivation bei vielen so?

Ich muss sagen, dass ich mich direkt nach dem Abitur gefragt habe, was habe ich denn da gelernt? Wieso hat mich keiner darauf vorbereitet, dass ich eine weitreichende Entscheidung für eine Ausbildung/ein Studium treffen muss, die mein ganzes Leben betreffen wird? Wie soll ich nachdem ich Mathe, Englisch, usw. durchlaufen habe wissen, welcher Beruf mir Spaß machen könnte, bzw. in welchem Beruf ich klarkommen kann? Die Schule hatte für mich kaum einen Bezug zur Arbeitswelt! Wie kommt es also, das viele Abiturienten, die nicht wissen was sie tun sollen ersteinmal auf Lehramt studieren? Sie glauben zu wissen, was dieser Beruf mit sich bringt. Deshalb meine Meinung: Leider bekommt man viel zu wenig Einsicht in verschiedene Berufsbilder um sich umfassend Gedanken darüber machen zu können. Diejenigen, die sich frühzeitig Gedanken machen und Praktikas (insbesondere in ihrer Freizeit) absolvieren haben da direkt bessere Karten.

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Das Gymnasium ist eigentlich keine Schule, die zur Berufsausbildung vorbereiten soll. In den anderen Schularten sind Berufspraktika durchaus üblich, ich habe auch als Gymnasiast eines absolvieren "müssen".

Die von dir beschriebene Überheblichkeit aufgrund von Vorbildung ist eines der Probleme, weshalb manche Betriebe lieber "Unwissende" statt Halb-/Falsch- und somit oft auch Ein-gebildete wollen.

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Das das Gymnasium dich nicht auf einen Beruf vorbereiten soll ist mir klar, allerdings meinte ich damit, dass es dich nicht auf die Berufswahl vorbereitet. Und selbst dann, wenn man studiert, braucht man trotzdem ein Berufsziel. Genau das wollte ich ausdrücken, indem ich das Beispiel derer brachte, die sich für ein Studium auf Lehramt entscheiden. Sie wissen, dass ihnen z.B. das Fach Englisch gefällt, allerdings kennen sie nicht die Möglichkeiten dieses Interesse auszuschöpfen oder in Kombination mit einer weiteren Stärke einem bestimmten Berufsfeld zuzuordnen. In meinem Freundeskreis hat bis jetzt fast jeder eine Ausbildung oder ein Studium abgebrochen, da es nicht ihren Erwartungen entsprach!

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In meinem Freundeskreis hat bis jetzt fast jeder eine Ausbildung oder ein Studium abgebrochen, da es nicht ihren Erwartungen entsprach!

Ich denke, das ist eher ein Gesellschaftliches denn ein Bildungswissenschaftliches Problem. Bei mir ist es (tatsächlich) genau anders herum. Da tummeln sich angehende Juristen, Psychologen usw. die das schon seit ihrem 16. Lebensjahr wollten. Nichts desto Trotz bin ich wie Du, der

Meinung, das eine Entscheidungsfindung in Gymnasien nicht wirklich einfach gemacht wird. Es gibt einige Unternehmen in unserer Umgebung, die mit den Gymnasien zusammenarbeiten wollten (Kommt doch mal mit Euren Info-/Mathe Lehrern zu uns, oder wir kommen mal in den Info Unterricht zu euch) fataler Weise wurden den Unternehmen in 80% aller Fälle eine Absage mit der Begründung:"Wir bilden primär nicht für eine Berufsausbildung, sondern für ein Studium aus", erteilt.

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Das ist sehr schade, denn jemand, der einen Einblick in die Aufgaben z.B. eines Fachinformatikers bekommt, kann diese Informationen doch letztendlich auch für die Entscheidung für oder gegen ein Informatikstudium nutzen. Dabei geht es mir ja nicht direkt um einzelne Ausbildungsberufe, sondern eher um einen Richtungsweiser. ;)

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