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Was tun - Gehen oder bleiben?


b0bb0r

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Hallo Zusammen,

ich wollte mal die Meinung andere "Artgenossen" hören :)

Ich stehe im Moment vor der Frage, soll ich mir einen anderen Arbeitgeber suchen oder soll ich bleiben?

Ich bin jetzt seit drei Jahren bei meinem Arbeitgeber. Wurde damals von meinem Chef hier her geholt (War bei einem vorherigen Arbeitgeber schon mal mein Chef). Mache hier Second-Level Support, kümmere mich um das ganze Clientgeschaft (Softwareverteilung, Support, Mobilgeräte, AD), verantwortlich für die Telefonanlage (Skype for Business). War hier auch der Projektleiter. Kümmere mich um den ESX, ebenso um unsere angebundenen Töchter im In- und Ausland. Auch Erfahrungen im Ausland vor Ort gesammelt. Dann gibts noch andere Spezial Systeme um die ich mich kümmere, was man halt so auf Windows Servern installieren kann ;) Bin eine der "Allzweckwaffen" in der Firma.

Auch Nagios hab ich hier in der Firma eingeführt, habe ich allerdings an einen Kollegen abgegeben.

Mein Arbeitgeber ist ein unternehmen mit ca 1500MA weltweit. Wir betreuen ca. 650 Clients und um die 80 Server. Nun wurden wir aber von einem ausländischen Konzern aufgekauft und es befindet sich viel im Umbruch (IT + Business).

Systeme werden usn wegenommen, Standorte werden uns Weggenommen. Es wird versucht Möglichst viel zu behalten (AD, Exchange, Lync, etc), aber ob das auf lange Sicht klappt, weiss niemand. Daher ist das hier alles so eine etwas unsichere Zukunft. Aufstiegschancen gibt es hier quasi nicht, da wären erst andere dran (Kollegen sind alle schon min. 10 Jahre hier).

Da ich auch gerne mehr verdienen möchte, habe ich auch schon Anfang des Jahres das Gespräch mit meinem Chef gesucht, Ergebniss: 10% zu bekommenw ird schwer, Gehaltsgefüge in der Abteilung passt gerade gut, lass uns Ende des Jahres nochmal drüber reden.

Was soll ich nun tun? Personalvermittler meinten zu mir, 55t€+ zu bekommen dürfte woanders leicht drin sein.

Kurz zu mir:

- 30 Jahre

- Rhein-Main Gebiet

- Bekomme hier ein 13. + Bonus. Sonst gibt es keine annehmlichkeiten.

Danke schon mal, hoffe kann dann ein wenig klarer sehen :)

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Da es im Umbruch ist und immer mehr Aufgaben euch weggenommen werden, und ja anscheinend keine Sicht auf Besserung der Lage besteht, würde ich schauen, dass ich schleunigst das Weite suche. Es hört sich danach an, dass du in der Firma keine Aufstiegschancen hast und dass eure Firma auch keine sonderlich rosige Zukunft mehr hat, da die ganze Administration an wen anders geht.

Leider hast du dein aktuelles Gehalt nicht angegeben, ob es sich alleine schon gehaltsseitig lohnt zu wechseln.

Alleine schon aufgrund der Zukunftsaussichten würde ich aber bereits zu einem Wechsel raten.

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Du hast geschrieben, dass die Firma von einer ausländischen aufgekauft wird.

Können sich im dann großen Gesamtkonzern neue Perspektiven ergeben? Wenn der Sitz im Ausland ist, käme dann ein Job im Ausland in Frage?

Should I stay or should I go now?

If I go there will be trouble

And if I stay it will be double

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Danke schon mal für die Antworten.

Habe ich doch mit das Wichtigeste vergessen ;)

Wie hoch ist denn dein aktuelles Gehalt? Welche Ausbildung hast du und wieviele Jahre BE?

Gerade Rhein-Main Gebiet sollten 55k€ eigentlich realistisch sein.

Aktuelle liegt das Gehalt bei ca 48t€ +13. + Bonus (aktuell quasi 14.)

Ich bin seit 2008 ausgebildeter FiSi. Seit dem durchgehend als in House Admin tätig. MCSA2012 Zertifizierung hab ich gemacht und diverse Schulungen.

Bei der "Mutter" arbeiten ist keine Option.

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Aktuelle liegt das Gehalt bei ca 48t€ +13. + Bonus (aktuell quasi 14.)

Also 52t€ und 4t€ variabler Bonus?

Auf was für ein Gehalt würdest du bei einem Wechsel des AG zielen wollen?

Was mich noch interessiert wäre, warum du dir die Frage "gehen oder bleiben" überhaupt stellst.

So wie du die Situation darstellst ist das doch eigentlich eine klare Sache.

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Naja Gehalt dann schon Richtung 60t€. Selber fühl ich mich auch danach, mehr Verantwortung tragen zu können. So Richtung Teamleitung.

Naja die Frage stell ich mir halt, weil keiner wirklich weiss wo es hier lang geht. Ich kann mit meinem Chef sehr gut und auch sonst passen die Kollegen. Das ist auch das einzige was mich hier hält.

Wie sieht ein erneuter Wechsel im Lebenslauf aus? habe bist jetzt 01/2009, 01/2011 und 07/2012 die Firma gewechselt. Erste Wechsel war vom Ausbildungsbetrieb weg, bei den Anderen wurde die IT zu gemacht, bzw die Firma zugemacht.

Aber ich danke euch schon mal, ich denke es wird in die Richtung gehen, umschauen was der Markt so bietet und bei was passendem Zuschlagen.

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Alle 2-3 Jahre ein Wechsel ist heutzutage ganz normal.

Muss man alleine schon deshalb oftmals machen, wenn man einen größeren Gehaltssprung machen will, denn bei einer Firma bekommt man meist maximal 10% Gehaltserhöhung. Bei einem Wechsel hingegen kann man das Gehalt komplett neu aushandeln ohne derartige Restriktionen.

Wenn die IT-Abteilung geschlossen wurde, ist es ja auch sinnvoll begründbar, dass man sich etwas neues suchen musste.

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Alle 2-3 Jahre ein Wechsel ist heutzutage ganz normal.

Ganz normal würde ich jetzt nicht sagen, aber immer häufiger das stimmt schon und die wenigsten schauen dich deshalb schief an.

Vorallem wenn du gute Gründe hast wie eben das die Firma zumacht oder wie beim TE sie wurde aufgekauft und der neue weg der Firma passt nicht zu den eigenen Vorstellungen eines guten Arbeitsumfeldes oder eben auch der ganz einfache (wie es beim TE der Fall ist), ich möchte mehr Verantwortung, Aufstiegschancen und mich weiterentwickeln das ist in der aktuellen Firma nicht möglich.

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@Albireo20:

Doch, ist mittlerweile eigentlich schon normal - zumindest in den ersten Jahren.

Es kommt dann halt immer auf die Firma an, ob die das gut finden oder nicht.

Pro:

Derjenige kennt schon diverse Firmen und konnte von jeder etwas Wissen mitnehmen.

Contra:

Derjenige bleibt vielleicht nicht lange bei der Firma und daher wird eventuell nicht wirklich viel in ihn investiert, was Schulungen o.ä. angeht.

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Alle 2-3 Jahre ein Wechsel ist heutzutage ganz normal.

Vielleicht der erste Wechsel ist normal. Ich habe nach 3 Jahren gewechselt und dann wollte ich wieder nach 3 Jahre wechseln, es kamen schon skeptische Fragen in VG, nach dem Motto dann bin ich bei dennen bestimmt auch in 3 Jahren weg.

Personalvermittler meinten auch, dass man beim nächsten AG min. 5 Jahre bleiben soll um CV nicht zu vermasseln

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Sagen wir es mal so - es kommt drauf an. Wenn man von einer bekannten Firma zu einer kleinen Klitsche in eine ähnliche Position wechselt, muss man sich die Frage schon durchaus stellen lassen. Wenn man jedoch von einer kleinen Klitsche in eine bekannte Firma wechselt, und dabei eventuell auch noch seine Position verbessert, dann wird jeder dafür Verständnis haben.

Man sollte sich halt beim Wechsel nicht verschlechtern, sondern möglichst weiterentwickeln / verbessern.

Eine große bekannte Firma bietet einem nun einmal viel mehr Chancen zur Entwicklung und oftmals auch mehr Unterstützung (Schulungen - intern, als auch extern) und ein anderes Umfeld als bei einer kleinen Firma.

Wer heutzutage noch damit rechnet, dass die eigenen Mitarbeiter auf Lebenszeit oder zumindest zig Jahre bei einem Unternehmen bleiben, muss entweder schon wirklich gut zahlen und gute Arbeits- und Entwicklungsumgebungen bieten, oder aber er lebt in einer Traumwelt. Vor allem zu Beginn der Familie, in der Zeit, in der man sich am meisten entwickelt, ist es ganz normal, dass man versucht, die Karriereleiter ein Stück zu erklimmen.

Wenn sich eine bessere Möglichkeit eröffnet, sollte man nicht unbedingt zögern, diese zu ergreifen - wer weiß, wann die nächste Möglichkeit kommt.

Und sinnvoll begründen lässt sich so etwas eigentlich immer.

  • bessere Entwicklungsmöglichkeiten
  • bessere work life Balance
  • passendere Position
  • keine Entwicklungsmöglichkeiten in der alten Firma, da zu kleine und zu flache Strukturen
  • mit aktuellen Technologien arbeiten
  • anspruchsvollerer Job
  • bessere Förderung der Mitarbeiter
  • ...

Man sollte nur natürlich nicht einfach nur sagen, dass man beim anderen Job mehr verdiente, denn das kommt beim AG meist nicht so gut an, denn das heißt für ihn im Umkehrschluss, dass sobald jemand mehr bietet, du weg sein könntest.

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Alle 2-3 Jahre ein Wechsel ist heutzutage ganz normal.

Ist das so? Eine schreckliche Vorstellung und nicht meine Welt.

Wenn es geht würde ich gerne bei einem Arbeitgeber bleiben, wenn ich mir vorstellen kann diese Tätigkeit

bis ins Rentenalter auszuüben und die Firma mit mir zufrieden ist.

Bearbeitet von bimpfi
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Ein Arbeitgeberwechsel nach bis zu 5 Jahren ist vor allem in der IT-Branche immer wichtig und sinnvoll, wenn man das Gehalt merklich steigern möchte. In der momentanen Firma sind bei sehr guten Verhandlungen vielleicht 10% drin, bei einem Wechsel + eventuellen zusätzlichen erworbenen Qualifikationen auch 50% oder in besonderen Glücksfällen sogar mehr.

Wenn man Ziele und eine Perspektive in seiner Karriere haben will, kann man sich nicht in den "mid-twenties" schon bei einer Firma festsetzen.

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Ein Arbeitgeberwechsel nach bis zu 5 Jahren ist vor allem in der IT-Branche immer wichtig und sinnvoll, wenn man das Gehalt merklich steigern möchte. In der momentanen Firma sind bei sehr guten Verhandlungen vielleicht 10% drin, bei einem Wechsel + eventuellen zusätzlichen erworbenen Qualifikationen auch 50% oder in besonderen Glücksfällen sogar mehr.

Wenn man Ziele und eine Perspektive in seiner Karriere haben will, kann man sich nicht in den "mid-twenties" schon bei einer Firma festsetzen.

Stimme ich vollkommen zu. Wenn man kein Einstiegsgehalt von > 30k sondern abgründigen < 20k bekommt, wird man sich schnell nach neuem umsehen. Mal von der von dem sammeln von Erfahrung abgesehen.

Wenn man natürlich einen herrausfordernden Job zu einem gutem Gehalt hat, wäre ein Wechsel wirklich schwer zu überdenken. Das muss man aber erst einmal erreichen.

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Ein Arbeitgeberwechsel nach bis zu 5 Jahren ist vor allem in der IT-Branche immer wichtig und sinnvoll, wenn man das Gehalt merklich steigern möchte. In der momentanen Firma sind bei sehr guten Verhandlungen vielleicht 10% drin, bei einem Wechsel + eventuellen zusätzlichen erworbenen Qualifikationen auch 50% oder in besonderen Glücksfällen sogar mehr.

Wenn man Ziele und eine Perspektive in seiner Karriere haben will, kann man sich nicht in den "mid-twenties" schon bei einer Firma festsetzen.

Wenn das Gehalt der Qualifikation entsprechend ist, das Arbeitsklima passt, und der Arbeitgeber mit der Leistung zufrieden ist, warum nicht. Schuster bleib bei deinen Leisten heißt es dann.

Es sei denn den Job sieht man von Anfang an nur als Sprungbrett oder Übergangslösung weil zu der Zeit man kein besseres Angebot hatte, ist aber dann was anderes.

Bearbeitet von bimpfi
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@bimpfi:

Zwingt dich ja auch niemand zu.

Dafür wirst du halt dann vermutlich aber auch nie das Optimum an Gehalt verdienen und dich nicht wirklich fachlich weiterentwickeln.

Wenn dir das so reicht - mir würde es nicht reichen. Dafür bin ich einfach zu ehrgeizig und wissbegierig.

Und "es ist normal" oder "es ist kein Problem" heißt ja nicht, dass man zwingend alle 2-5 Jahre die Firma wechseln muss, sondern dass es nicht negativ ankommt, wenn man dies macht. Alle 2 Jahre ist schon etwas extrem.

Bearbeitet von Crash2001
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vielleicht bin ich da auch einfach nur bescheiden was die Arbeit anbelangt.

Ab einer gewissen Gehaltsstufe ist der Verdienst nur noch zweitrangig. Fachlich weiterentwickeln, hm ja wenn es einen interessiert. Wenn das im Beruf nicht möglich ist, gibt es andere Wege. Zum Beispiel daheim was machen in dem Bereich wo man sich weiterentwickeln möchte. Möglichkeiten gibt es viele.

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