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Ist es möglich als Arbeitnehmer unter der Versicherungspflichtgrenze sich privat versichern zu lassen?

Soweit ich gehört habe soll das gerade in jungen Jahren vorteilhaft sein.

bearbeitet von Casakoba

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vor 5 Minuten schrieb Casakoba:

Ist es möglich als Arbeitnehmer unter der Versicherungspflichtgrenze sich gesetzlich versichern zu lassen?

Nein, ist es nicht. Wenn du unter der Grenze bist wirst du Pflichtversicherter in der gesetzlichen Krankenversicherung.

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Nö, je nach dem wie Gesund/Alt usw du bist.
Jung und gesund lohnt es sich, im Alter wird es dann idR richtig teuer. Mit Kindern und Ehefrau daheim erst Recht.

Ich könnte auch in die PKV und würde etwas sparen, aber mache es nicht, auch aus Solidarität.

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vor 1 Minute schrieb Casakoba:

wie errechnet sich das eigentlich, gibt es da auch Prozentsätze wie bei der GKV?

Tariffreiheit - du zahlst halt für das Risiko. Als junger Arbeitnehmer ohne Krankheiten hast du für den Versicherer weniger Risiken als jemand in der Mitte seines Lebens mit chronischen Erkrankungen. Die dürfen dann natürlich Aufschläge zahlen.

Die GKV basiert auf dem Solidaritätsprinzip. Die PKV basiert auf Risikobewertung.

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Ich bin in der GKV, dass nur hinsichtlich meiner Positionierung.

Die GKV wird auch ständig jedes Jahr angepasst, nur eben schön unter dem Deckmantel -> instransparent. Jährlich werden Zuzahlungen für diverse Medikamente aufgelegt oder beliebige Dinge gestrichen. Des weiteren die Beitragsbemessungsgrenze jährlich nach oben korrigiert.

Ich sehe den Vorteil dahingehend, dass die GKV ein große Einheit ist, die ein enormes Gewicht hat bei Diskussionen gegenüber der Industrie und durch die Politik unterstützt wird. Bei der PKV stehst du als einzelnes Mitglied alleine da und das kann, wenn es um ernste Themen geht, sehr unangenehm werden.

Das ist aber alles nur die Oberfläche. Für eine Entscheidung ob PKV oder nicht, sollte ein unabhängiger Berater einbezogen werden. Das Thema ist viel zu komplex und invidiuell.

Ich hoffe langfristig auf eine einheitliche Bürgerversicherung und gut ist.

bearbeitet von UnknownX

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Als ich mich mit dem Thema beschäftigt hatte, haben div. Ratgeber zudem Folgendes nahe gelegt.
Im Gegensatz zur GKV sinken die Beiträge nach der Rente nicht, oder nicht merklich.
D.h. Du musst auch dort im Zweifel Deine 700 Euro / Monat weiter bezahlen.

Was zu Arbeitszeiten als Gutverdiener mit z.B. 65k machbar war, wird in der Rente zum handfesten Problem.
Deshalb sollte man bereits in jungen Jahren jeden Monat 200+ Euro zusätzlich zur Seite legen, nur damit man im Alter sich die Versicherung weiter leisten kann.

Damit war das Thema für mich dann durch. Die Beiträge als solches hätten bei mir schon ~400 Euro gekostet, was ca. dem entsprach, was ich derzeit bei der GKV bezahle. Dann noch zu wissen, dass es nicht bei den ~400 Euro bleiben wird und trotzdem noch mal fetten Puffer für das Alter drauflegen zu müssen. Ne, das war mir zuviel.

Ab 80k mag sich das lohnen, aber die werde ich meinen Lebtag wohl nicht erreichen. :D 

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Von einem Bekannten habe ich auch erfahren, dass er folgenden Trick angewandt hat. Bevor er in die Rente ging einfach mal zwei Jahre arbeitslos machen, dann kommt man automatisch in die GKV und dann war es wohl ohne Aufwand möglich als Renter in der GKV zu sein.

Wundert mich das die GKV das so einfach mitmacht.

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vor 5 Minuten schrieb Casakoba:

Bevor er in die Rente ging einfach mal zwei Jahre arbeitslos machen dann kommt man automatisch in die GKV

Versicherte ab 55 Jahren, die in den letzten fünf Jahren privat versichert waren, können auch während des Bezugs von Arbeitslosengeld I nicht mehr in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln.

So einfach also nicht.

 

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mal eben zwei Jahre Arbeitslos machen ist ja lustig. Dein ALG wird nicht so hoch wie dein vorheriges Gehalt sein.

lass dir das von deinem Bekannten lieber nochmal genau erklären, was er gemacht hat.

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vor 3 Stunden schrieb Casakoba:

Es geht ja nicht um das Gehalt, sondern wieder in die GKV zu kommen :)

Dir ist aber schon klar, dass das asozial ist, im besten Sinne des Wortes? Du zahlst quasi nicht in die Solidargemeinschaft ein, nutzt aber dann später die Vorteile. Also wenn du wechseln willst, dann mach das, aber dann bleib auch gefälligst da drin.

Ich bin auch in der GKV und habe eine private Zusatzversicherung (Kranktagegeld, Brille, Zahnersatz etc.).

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Zumal die Rückkehr nicht so simple ist, wie hier dargestellt. Und die Politik jederzeit den Sack zu machen kann und es schlicht weg dann gar keine Ausnahmen mehr gibt.

Da kann gerne mit Personen drüber gesprochen werden, die sich ähnliches dachten, als die 55 Jahre Regelung erst noch Gesetz wurde und die Betroffenen zu dem Zeitpunkt 55+ waren. Dann sind solche Schlaumeier in den Popo gekniffen. Zu Recht und mit größter Freude meinerseits.

Wenn schon aus dem System ausklinken, dann mit allen Vor- und Nachteilen.

Aber wie gesagt, ich hoffe auf eine Bürgerversicherung. Aus meiner Sicht das Fairste.

bearbeitet von UnknownX

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vor 7 Minuten schrieb Casakoba:

Assozial sind andere Dinge, meine Frage war auch eher allgemein gemeint und was das System zulässt und natürlich die Erfahrungswerte anderer Leute.

Eben nicht, asozial ist genauso definiert:

Zitat

Wikipedia: "Ein Individuum oder eine Gruppe verstößt durch seine eigenen Handlungen gegen geltende gesellschaftliche Normen und gegen Interessen anderer Mitglieder der Gesellschaft. "

Ich behaupte auch nicht, dass du asozial bist oder dich verhälst, aber sich in jungen Jahren in der PKV zu versichern (wo es günstiger ist und man Vorteile geniesst) und im Alter, wenn es teuerer wird und durch irgendwelche schlauen Tricks in die GKV zurückmogeln würde ich sogar als Anschaungsbeispiel wählen um "asozial" zu erklären.

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vor 1 Stunde schrieb carstenj:

... sogar als Anschaungsbeispiel wählen um "asozial" zu erklären.

Da bin ich bei dir. Wenn raus, dann auch draußen bleiben und kein moralischens Weichtier sein.

Ansonsten: Die PKV darf in ihrer Basisversion (d. h. die Leistungen sind = der GKV) nur maximal so teuer sein wie der Höchstsatz der GKV. Du wirst also auch in der Rente für gleiche Leistungen wie in der GKV nie mehr als in dieser bezahlen. Liegt deine Rente daher oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze, zahlst Du sowieso den Höchstbetrag in der GKV und es kann Dir egal sein, ob PKV oder GKV.

Bekommst Du jedoch weniger Rente, könnte die GKV in der Rente für dich günstiger sein. Die Rechnung ist immer individuell. Aber mit der Entscheidung sollte man leben.

Was mich persönlich vom Wechsel abgehalten hat: Du bist Vertragspartner des Arztes, nicht die PKV und gehst damit in Vorleistung. Die Rechnung reichst Du ein. Wenn es Streit gibt, darfst Du dich mit der PKV streiten und sitzt mit Pech monatelang auf Rechnungen von mehreren Tausend EUR. Die paar Kröten war es mir nicht wert, daher gehe ich den Weg von Carsten: GKV + Zusatzversicherungen.

bearbeitet von Kwaiken

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1 hour ago, Casakoba said:

@carstenj

@UnknownX Wie müsste einer solche Bürgerversicherung aussehen? - jeder zahlt ein den Topf ohne Ausnahme.

 

Exakt, jeder zahlt in den gleichen Topf. Schluß mit Tricksereien, Ungleichheiten und 2-Klassengesellschaft + sollte die Unmengen an  Krankenkassen-Anbietern eingedämmt werden -  wegen 5 % Leistungsunterschiede müssen keine Unnützen Kosten produziert werden.

Die Basis PKV sollte zwar der GKV gleichgestellt sein, wenn man aber in diversen Foren mal die Erfahrungsberichte liest, scheint dem nicht so. 

bearbeitet von UnknownX

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vor 19 Stunden schrieb Graustein:

Nö, je nach dem wie Gesund/Alt usw du bist.
Jung und gesund lohnt es sich, im Alter wird es dann idR richtig teuer. Mit Kindern und Ehefrau daheim erst Recht.

Ich finde das als noch wichtigeres Argument gegen die PKV als daß man in Vorleistung gehen muß oder moralische Gründe wie Solidarität. Als junger Mensch hat man in der PKV mehr netto, so daß man mehr Kohle für Ausgehen und schicke Klamotten o.ä. hat. Als Familienvater und nicht mehr jung und gesund gibt es dann die Abrechnung. There is no free lunch.

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Man darf allerdings nicht unterschlagen, wie unterschiedlich die Behandlung und die Leistungen sind.

Gerade, wenn man krank ist und es wirklich braucht bekommt man mit ner PKV die Premiumbehandlung in Person, während derjenige mit GKV schön warten kann. Auf den Termin, auf das Zimmer, auf den Arzt. Im überfüllten Zimmer und auf alten Stühlen. Während Du als PKV Mensch kurzfristig einen Termin bekommst, ins leere Extra-Wartezimmer mit High-Techt-Ausstattung gehst und freundlich vom Chefarzt begrüßt wird, welcher natürlich auch mehr Zeit für Dich mitgebracht hat, als sein Kollege für die GKV-Patienten.

Von daher verstehe ich schon, dass Leute mit der Möglichkeit dazu sich für eine PKV entscheiden. Die Kosten sind das Eine. Der Nutzen, die Behandlung und der Service - wenn Du ihn am nötigsten brauchst: im Krankheitsfall - das Andere. Das macht eine Menge wett. Das funzt auch mit Zusatzversicherungen nur bedingt, auch wenn dies ein großer Schritt in diese Richtung ist.

bearbeitet von Errraddicator

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Da hast Du Recht, daher gehört das ganze System reformiert. 

Aber hier gilt bei Premium-Service - there is no free lunch. Wenn ich dem Arzt als sehr gut verdienender GKV Patiente sage, ich zahle privat. Kann ich das auch alles haben.

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