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Verkürzung: Sinnvoll und möglich?


VinuelMancent

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Hallo Zusammen, ich bin nun seit dem 01.09. Auszubildender Fachinformatiker - Systemintegration. Da ich z.Z. sehr viel Leerlauf habe, da ich ein neuer Azubi bin der noch keine Unterrichtsstunde in der Schule hatte und entsprechend noch wenig drauf hat, hab ich mich im Internet über Ausbildungen im Allgemeinen informiert und herausgefunden, dass man seine Ausbildung unter bestimmten Bedingungen verkürzen kann. Da ich noch keine abgeschlossene Ausbildung habe, fällt diese Möglichkeit leider weg. Allerdings habe ich das allgemeine Abitur.

Jetzt wollte ich einfach mal allgemein fragen, ob es denn realistisch wäre eine Verkürzung um ein Jahr zu beantragen (sollte das erste halbe Jahr in der Schule entsprechend laufen), oder ob das unrealistisch wäre.

 

MfG

Glucides

 

Ps: bitte keine Kommentare ob es sinnvoll wäre oder nicht, es ist erstmal eine theoretische Frage und ich werde mir, sollte eine Verkürzung realistisch möglich sein, zeit lassen mit der Entscheidung

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Was google sagt ist nicht immer richtig (sonst hätte ich jetzt schon ca 12 mal tödliche Krankheiten anstatt einer Erkältung:P), ich wollte jetzt mal tatsächlich persönliche Erfahungen hören, bzw. wissen, ob solche Fälle alltäglich sind, oder eher eine Besonderheit.

Bearbeitet von Glucides
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Ist nicht schlimm :) Deshalb hab ich nochmal nachgefragt.

Ich selbst habe nicht verkürzt. Aber ich hatte zwei Jungs in meinem Betrieb die verkürzt haben und auch noch ein paar mehr in meiner Klasse. Die haben alle quasi das letzte halbe Jahr weggelassen.

Ich glaube es ist abhängig davon, was für ein Typ man ist. Wirklich viel neues lernt man im letzten halben Jahr in der Berufsschule nicht. Aber ich habe die Zeit zum Beispiel genutzt und habe alte Prüfungen durchgearbeitet. Und habe mir nochmal Dinge angeschaut, die für mich noch nicht so klar waren. Ich denke, mir persönlich hätte das halbe Jahr vielleicht gefehlt. Oder es wäre deutlich stressiger geworden.

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Habs gemacht, war entspannt. Bevor du dir darüber Gedanken machst, solltest du erstmal das 1. Lehrjahr abwarten, um deine schulischen Leistungen und deinen generellen Wissensstand zu überprüfen.

Wusste schon vor der Ausbildung recht viel, wenn man da bisher wenig mitbringt, könnte es um einiges anstrengender werden. Mir hat das letzte halbe Jahr nicht gefehlt.

Habe die Abschlussprüfung um ein halbes Jahr vorgezogen.

Bearbeitet von Gottlike
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Okay, danke schonmal :)

da haben wir dann aber auch schon den ersten unterschied zur google quelle:

quelle:

Zitat

Ein Anspruch auf höhere Vergütung besteht dadurch aber nicht. Der Antrag sollte zu Beginn der Ausbildung bei der zuständigen Stelle gestellt werden, es ist aber möglich, ihn noch bis zu ein Jahr vor Ende der Ausbildung zu stellen.

Gottlike:

Zitat

Eine Verkürzung um ein Jahr im Nachhinein ist nicht mehr möglich, nur eine vorzeitige Abschlussprüfung (halbes Jahr)

dass ich noch abwarten werde ist klar, das schon jetzt zu beantragen fände ich schlicht zu riskant.

 

wie sieht es denn erfahrungsgemäß mit den Arbeitgebern aus? kann man da pauschal sagen, dass die so einer Verkürzung stattgeben? oder braucht es da immer ein bisschen überredungsarbeit?

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Die meisten, die die Ausbildung um 1 Jahr verkürzen, steigen erst im 2. LJ ein, bewerben sich entsprechend auch bereits so bei den Firmen. Dann wird auch schon von Anfang an der betriebliche Teil der Ausbildung dementsprechend eingeteilt.

Einige wenige, die ich kenne, haben die Verkürzung um 1 Jahr gemacht, indem sie das 2. LJ "übersprungen" haben, das wird dann aber schon echt knackig, da dort dann einfach gesagt das 2. und 3. Jahr in 1 Jahr gepresst werden, während das 1. (einfache) Jahr noch durchgebummelt wurde. Kenne 2, die das so gemacht haben, waren dann in der AP beide unter ihren Möglichkeiten würde ich sagen.

Und dann gibt es auch noch die Verkürzung um ein halbes Jahr zum Ende der Ausbildung, heißt Beantragung zur vorzeitigen Zulassung zur Abschlussprüfung. So habe ich es auch gemacht, je nachdem wie schnell Betrieb und Schule mit ihrem Teil fertig sind, geht das mehr oder weniger easy. In meinem Fall legt die Berufsschule nach Möglichkeit in den meisten Fächern den Stoff so, dass man nach 2 1/2 Jahren mit Kernthemen abgeschlossen hat (eben für die Verkürzer), und das letzte halbe Jahr mit Vertiefung und Prüfungsvorbereitung verbringt, von daher kein Problem, und auch betrieblich waren alle Themen durch bzw ohne Probleme auf die Verkürzung anpassbar.

 

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe, aber wenn du jetzt erstmal ein halbes Jahr schauen willst, wie es so läuft, um dann quasi von Mitte des 1. LJ zur Mitte des 2. LJ zu springen, dann kann ich mir das nicht vorstellen, dass es möglich ist, weder schulisch (tw. andere Fächer im 1. und 2. LJ, welche Noten werden übernommen?) noch von der IHK aus, betrieblich könnte es vllt noch möglich sein.

Und ja, zur Verkürzung brauchst du immer die Zustimmung des Betriebes. Manche nehmen gerne Verkürzer (nach dem Motto: "Dann steht uns bereits nach 2 oder 2,5 Jahren eine volle Arbeitskraft zur Verfügung"), manche lehnen es kategorisch ab, da kenn ich nur 2 Arten, die unflexiblen, die alles auf 3 Jahre auslegen, und die Ausbeuter, die gerne 3 Jahre Azubigehalt für eine Vollzeitstelle zahlen wollen.

Welche Möglichkeiten du im speziellen hast, kann dir verbindlich aber nur dein Betrieb, deine Schule und deine IHK sagen, da gibt es durchaus Abweichungen.

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vor 1 Stunde schrieb Glucides:

wie sieht es denn erfahrungsgemäß mit den Arbeitgebern aus? kann man da pauschal sagen, dass die so einer Verkürzung stattgeben? oder braucht es da immer ein bisschen überredungsarbeit?

Das hängt vom Arbeitgeber ab, ich war der einzige FISI. Die anderen waren alle Kaufleute, daher bekam ich auch den gleichen Vertrag der 2,5 Jahre vorsah. Daher war es bei von vorne herein klar das die Ausbildung 2,5 Jahre geht.

Beider Berufsschule könnte es eventuell noch Probleme geben, denn bei mir war es so der Lehrplan war für 3 Jahre konzipiert. Im dritten Jahr wurden alle Verkürzer in eine separate Klasse gesteckt. Der Stoffe konzentriert durchgenommen werden und es sollte sich gezielt auf die  Prüfung vorbereitet werden. Dafür standen 11 Doppelstunden zur Verfügung. Ging nicht wirklich auf und das Halbjahr war eine einzige Katastrophe. Ich denke mal das Highlight war Anwendungsentwicklung, wo wir 90% der Zeit in Räumen ohne PCs waren.

 

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Ich habe von vornherein auf 2 Jahre Verkürzt und aufgrund der Noten ein weiteres halbes Jahr gestrichen, ist aber auch meine zweite Ausbildung.

Was die Berufsschule angeht ist das erste Jahr voller (für mich unwichtiger) Grundlagen!
Erst im zweiten und dritten Jahr kommt der wirklich wichtige Stoff.

Wenn du in der Unterstufe beginnst ist eine Verkürzung schwierig, denn dann musst du den Stoff des dritten Jahres aufarbeiten, was immens schwierig werden könnte.

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Ich hab auf 2,5 Jahre verkürzt und das letzte halbe Jahr weggelassen. Ich fand die Zeit zwischen September/Oktober bis Januar sehr stressig, da ich u.a. Vorstellungsgespräche in ganz Deutschland hatte (der AusbildungsBetrieb hat niemanden übernommen)

Ich würde es persönlich aber direkt noch einmal machen und es hat sich meiner Meinung nach auch gelohnt. Meine anderen Berufsschulkollegen meinten auch es war nur noch WIederholung

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  • 2 Wochen später...

Ich habe nachträglich um 1 Jahr verkürzt, das geht also sehr wohl.

Allerdings anders, als es wohl der Standard ist, ich habe das 3. LJ komplett weggelassen (ich habe normal das 1. und 2. Jahr besucht).

War einiges an Arbeit, den Stoff des 3. LJ selbst zu erarbeiten, aber insgesamt für mich kein Problem, wenn man sich auf seinen Hintern setzt und lernt geht das alles. Es ist nur eine Ausbildung...

 

 

 

 

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