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Gehaltsvorstellung als Softwareentwickler

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Hallo zusammen!

Da ich in letzter Zeit ein wenig unzufrieden mit meinem AG bin habe ich mich mal umgeschaut und habe folgende Stelle in Aussicht. Da dies aber mein erster Wechsel seit der Ausbildung ist würde ich mich freuen wenn jemand etwas zu einem möglichen Gehalt sagen könnte..

Alter 19
Wohnort Kleines Dorf zwischen Rheine und Osnabrück
letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann) IT-Systemelektroniker Sommer 2018
Berufserfahrung knapp ein halbes Jahr
Vorbildung Realschulabschluss
Arbeitsort Osnabrück
Grösse der Firma 200
Tarif Unbekannt
Branche der Firma IT-Consulting und Softwareentwicklung
Arbeitsstunden pro Woche 40 (vermutlich)

Anzahl der Monatsgehälter Unbekannt
Anzahl der Urlaubstage Unbekannt
Sonder- / Sozialleistungen Firmenwagen und Firmenfahrrad sind möglich
Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich) Noch nicht genau definiert, da Initiativbewerbung. Wird aber hauptsächlich um Softwareentwicklung im Bereich C#, .NET gehen.

Momentan bekomme ich ca 33600€ p.a., in 6 Monaten wären es 38000€ (je 12 Monatsgehälter). Ich würde natürlich ungerne verschlechtern. Ich bedanke mich schon mal im Vorraus

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vor 10 Minuten schrieb treffnix:

Momentan bekomme ich ca 33600€ p.a., in 6 Monaten wären es 38000€ (je 12 Monatsgehälter). Ich würde natürlich ungerne verschlechtern. Ich bedanke mich schon mal im Vorraus

Von 33600 auf 38000 ist eine Steigerung von 13%, was ich eigentlich ganz ordentlich finde.

Geht es denn "nur" ums Geld, oder eher in Richtung Arbeitsumfeld usw.

Ich wäre gleich nach der Ausbildung gegangen (bzw bin ich), denn jetzt hättest du ein halbes Jahr im Lebenslauf, was etwas schlecht aussehen kann.

Ansonsten muss man sagen, dass der Firmenwagen nicht ganz unwichtig ist in der Gehaltsberechnung, also solltest du dir Gedanken machen, ob du diesen in Anspruch nimmst oder nicht.

bearbeitet von KeeperOfCoffee

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38k, für das erste Jahr nach einer Ausbildung, abseits der üblichen Metropolen und inkl. Option auf einen Firmenwagen finde ich völlig in Ordnung. Dass man während der Probezeit gedrückt wird, ist zwar eine Unsitte, aber nicht unüblich. Das hatte ich auch schon.

Es sollte nicht für Jahre auf dem Level verharren, das ist klar. Mehr als 40k bekommt man, meiner Erfahrung nach, allerdings vorwiegend, wenn man studiert hat, in den Metropolen wie Frankfurt und Co. arbeitet oder regelmäßige Dienstreisen absolvieren muss. All das scheint bei Dir nicht gegeben zu sein.

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vor 7 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Von 33600 auf 38000 ist eine Steigerung von 13%, was ich eigentlich ganz ordentlich finde.

Geht es denn "nur" ums Geld, oder eher in Richtung Arbeitsumfeld usw.

Ich wäre gleich nach der Ausbildung gegangen (bzw bin ich), denn jetzt hättest du ein halbes Jahr im Lebenslauf, was etwas schlecht aussehen kann.

Die Steigerung ist  gut, bin ganz gut weggekommen für den Einstieg. Bin nach der Ausbildung vom Ausbildungsbetrieb übernommen worden, also bin ich inklusive Ausbildung ca 3,5 Jahre beim aktuellen AG.

Es geht mir nicht hauptsächlich um das Geld, eher um spannendere Projekte und Abwechslung bei der Arbeit, wobei ich natürlich gerne weiterhin ähnliches Geld verdienen möchte. In meiner aktuellen Firma habe ich dies leider nicht, wie ich in einem anderen Thread schon mal sagte wird hier auch noch diskutiert ob Weiterbildungen überhaupt sinnvoll sind und ob Versionsverwaltung nicht nur Zeitverschwendung ist..

 

Auf lange Sicht macht es vermutlich doch auch karrieretechnisch Sinn, wenn ich versuche in einem Unternehmen anzufangen, das sich auf Softwareentwicklung spezialisiert hat und diese nicht nur stiefmütterlich nebenher läuft. Dazu kommt, das der eventuelle neue AG in der Gegend durchaus bekannt ist, mein aktueller jedoch überhaupt nicht. Oder seht ihr das anders?

vor 3 Minuten schrieb Errraddicator:

38k, für das erste Jahr nach einer Ausbildung, abseits der üblichen Metropolen und inkl. Option auf einen Firmenwagen finde ich völlig in Ordnung.

Ich habe das oben etwas ungünstig formuliert.

Aktueller AG: momentan 33k, in einem halben Jahr gibt es 38k. Keinen Firmenwagen.

Eventueller Neuer AG: Unbekanntes Gehalt, Option auf Firmenwagen.

Die Frage wäre ob man so ein Gehaltsniveau auch bei dem neuen AG fordern könnte? 

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Ah, OK! Ich habe es so verstanden, dass sich alle Angaben auf den neuen AG beziehen. Entschuldige. Dann ist mein erster Beitrag hinfällig. :D

Ich würde mit 40k in die Runde gehen. Die wirst Du vielleicht nicht bekommen, aber zumindest landest Du dann in jedem Fall bei den 38k, welche Du auch anderweitig bekommen hättest. Beim Firmenwagen würde ich erst schauen, ob das Sinn macht. Normalerweise lohnt sich das vor allem für Leute, die mehr verdienen oder sehr viel fahren müssen.

Wenn es Dir vor allem ums Geld geht, kannst Du natürlich auch Pokern und 45k oder 40k + Auto fordern. Du hast nichts zu verlieren, wenn Du 38k sicher hast.

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vor 16 Minuten schrieb treffnix:

Aktueller AG: momentan 33k, in einem halben Jahr gibt es 38k. Keinen Firmenwagen.

Eventueller Neuer AG: Unbekanntes Gehalt, Option auf Firmenwagen.

Die Frage wäre ob man so ein Gehaltsniveau auch bei dem neuen AG fordern könnte? 

 

Ich würde mit einem Zielgehalt von 45k ins Rennen gehen, dann können die sich aussuchen ob sie das mit 12 Gehältern zahlen oder 12 + Zielvereinbarung oder was auch immer dort so üblich ist. Denk daran, das was du aktuell verdienst ist nicht der Maßstab - relevant ist was du verdienen willst.

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vor 9 Minuten schrieb Errraddicator:

Wenn es Dir vor allem ums Geld geht, kannst Du natürlich auch Pokern und 45k oder 40k + Auto fordern. Du hast nichts zu verlieren, wenn Du 38k sicher hast.

Das klingt nach einem Sehr guten Vorschlag. Ich habe die aktuelle Stelle sicher, verdiene nicht schlecht, komme mit den Leuten hier gut klar - nur langfristig vielleicht nicht optimal und die Projekte nicht wirklich fordernd. Entweder sie sagen das wäre zuviel und drücken etwas, womit ich noch besser fahre als aktuell, oder aber es wird deutlich weniger und ich bleibe beim aktuellen AG. Danke für deinen Ratschlag.

 

vor 3 Minuten schrieb ITegration_DE:

Denk daran, das was du aktuell verdienst ist nicht der Maßstab - relevant ist was du verdienen willst.

Das ist mir bewusst, aber wer möchte sich schon verschlechtern? ;) Von daher ist es nur eine persönliche Zielsetzung, aber danke dir.

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vor 55 Minuten schrieb Errraddicator:

auch Pokern und 45k

Mit welcher Begründung? Du weißt doch gar nicht was er kann. Ich denke eher, dass die Leute ihn da auslachen werden und das Gespräch sofort beenden werden. Er arbeitet erst ein halbes Jahr.

Sorry aber schon etwas komisch, dass hier im Forum manchmal Leuten, die viel Berufserfahrung hat die Gehaltsvorstellungen gedrückt werden, aber bei Berufseinsteigern, von denen man nicht mal genau weiß was sie können,  relativ hoch gepokert wird.

Wenn er wirklich Interesse an dem neuen Job hat und sich gute Chancen ausmacht, sollte zwar ein gutes Gehalt angeben, aber keins das den potentiellen AG gleich abschreckt.

 

TL;DR: Wir wissen nicht was er kann und wie viel Erfahrung er in Materie X hat. Im anderen Thread steht, er wollte die Chefs von Zertifizierungen überzeugen, weil keiner in der Firma eins hat. Seine Firma macht also "von allem ein bisschen was", wodurch man nicht schließen kann wie gut er jetzt in Sachen Softwareentwicklung ist.

vor einer Stunde schrieb treffnix:

Dazu kommt, das der eventuelle neue AG in der Gegend durchaus bekannt

Lokal bekannt oder deutschlandweit?

bearbeitet von KeeperOfCoffee

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Nun am Ende willst du dich nicht verschlechtern, also kannst du ja nur was um 40k anpeilen, wenn du schon 38k sicher hättest. Klar kannst du auch noch weiter nach oben schießen, ob das was wird oder nicht kann eh keiner vorhersagen. Mir hat man hier in Bremen nach der Ausbildung meist schon bei 30k relativ fix die Tür gezeigt.

Ansonsten kommt es eben drauf an welche Argumente du hast, welche Erfahrung du in dem Bereich hast, wie gut du dich verkaufen kannst. Frage wäre für mich auch ob das halbe Jahr dort im selben Betrieb war, wie die Ausbildung. Dann stellt sich die Frage warum da weitergemacht, ansonsten warum so schnell wieder weg.

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vor 29 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Mit welcher Begründung? Du weißt doch gar nicht was er kann. Ich denke eher, dass die Leute ihn da auslachen werden und das Gespräch sofort beenden werden. Er arbeitet erst ein halbes Jahr.

Sorry aber schon etwas komisch, dass hier im Forum manchmal Leuten, die viel Berufserfahrung hat die Gehaltsvorstellungen gedrückt werden, aber bei Berufseinsteigern, von denen man nicht mal genau weiß was sie können,  relativ hoch gepokert wird.

Es ist natürlich nicht gerade einfach so etwas aus der Ferne zu sagen. Wenn ich jetzt beispielsweise mit 43k reingehe und mir gesagt wird "Puh, das ist zuviel. Wir dachten eher an 36k", dann trifft man sich entweder irgendwo in der Mitte oder aus der Sache wird halt nichts. Wie schon gesagt, ich habe ja einen sicheren Job und muss nichts überstürzen.

Vielleicht sollte ich auch noch dazu sagen, das ich von dem Unternehmen kontaktiert wurde, ob ich mich nicht bewerben möchte. Von daher kann man m.M.n. schon etwas pokern - oder ist das kein gute Gedanke?

vor 7 Minuten schrieb Velicity:

Mir hat man hier in Bremen nach der Ausbildung meist schon bei 30k relativ fix die Tür gezeigt.

In meiner Beruffschulklasse sind die meisten so zwischen 28 und 32k gelandet. Zum Glück konnte ich nur direkt Gehaltssteigerungen rausholen.

 

vor 9 Minuten schrieb Velicity:

Frage wäre für mich auch ob das halbe Jahr dort im selben Betrieb war, wie die Ausbildung. Dann stellt sich die Frage warum da weitergemacht, ansonsten warum so schnell wieder weg.

War die ganze Zeit in einem Betrieb. Ich glaube, dieses Halbe Jahr beim aktuellen AG kann man gut verargumentieren, allein schon um den Stress während der Prüfungszeit gering zu halten, um mich auf die Prüfung zu konzentrieren und dort gut abzuschneiden machte es für mich schon Sinn hier weiterzuarbeiten. 

 

vor 4 Minuten schrieb Errraddicator:

Nur: Was hat er zu verlieren? Wenn es nicht klappt, bleibt er wo er ist und bekommt demnächst 38k. Alles supi.

Meine Worte. So sehe ich das auch.

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Wäre dennoch zu beachten wie "bekannt", nach deiner Aussage, denn dieses Unternehmen jetzt ist. Kann man es als Türöffner für was Neues ansehen, oder nicht? Das kann wenn man langfristig überlegt lohnenswerter sein. 

Edit: Möchte hier kein Miesepeter sein, finde nur das man alle Aspekte und Angaben einbeziehen soll, z.B. dass der AG auf dich kontaktiert hat  ist auch ein interessanter Aspekt, auf den jetzt wahrscheinlich nicht mehr eingegangen wird.

bearbeitet von KeeperOfCoffee

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vor 35 Minuten schrieb Errraddicator:

Nur: Was hat er zu verlieren? Wenn es nicht klappt, bleibt er wo er ist und bekommt demnächst 38k. Alles supi.

Seinem jetzigen Job gegenüber gar nichts. Möglicherweise verliert er damit aber eine super Stelle mit tollen Entwicklungschancen, weil der mögliche zukünftige AG abgeschreckt ist. So wie ich ihn verstanden habe, geht es ihm nicht primär um das Gehalt sondern um die Tätigkeiten.

Solange du gut davon leben kannst und keinen Rückschritt machst, würde ich auf das Gehalt pfeifen. Wichtig ist, dass die Stelle und die Entwicklungschancen super sind.

bearbeitet von OkiDoki

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vor 37 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Wäre dennoch zu beachten wie "bekannt", nach deiner Aussage, denn dieses Unternehmen jetzt ist. Kann man es als Türöffner für was Neues ansehen, oder nicht? Das kann wenn man langfristig überlegt lohnenswerter sein. 

Regional bekannt. Nicht unbedingt ein Türöffner wenn ich demnächst eine Stelle im tiefen Bayern annehmen sollte, aber hier im Umkreis kennt man den Namen.

vor 40 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Möchte hier kein Miesepeter sein, finde nur das man alle Aspekte und Angaben einbeziehen soll, z.B. dass der AG auf dich kontaktiert hat  ist auch ein interessanter Aspekt, auf den jetzt wahrscheinlich nicht mehr eingegangen wird.

Habe ich auch nicht so aufgefasst, man muss auf jeden Fall beide Seiten beleuchten. Letzteres finde ich in der Tat auch interessant, wie wirkt sich sowas wohl aus? Vermutlich kann man, wenn man selber von einem Unternehmen angesprochen wurde, tendenziell eher mal mutig sein was die Verhandlung angeht.

vor 18 Minuten schrieb OkiDoki:

Solange du gut davon leben kannst und keinen Rückschritt machst, würde ich auf das Gehalt pfeifen. Wichtig ist, dass die Stelle und die Entwicklungschancen super sind.

Wenn es jetzt im Monat 150 € weniger sind, who cares, dann sind es halt am Ende des Monats 50€ weniger die auf das Sparbuch gehen.. aber ich wohne momentan noch bei meinen Eltern und baue eine Wohnung aus. Jetzt habe ich noch die Chance jeden Monat gutes Geld zur Seite zulegen und das würde ich natürlich gerne nutzen.

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Vielleicht sollte ich auch noch dazu sagen, das ich von dem Unternehmen kontaktiert wurde, ob ich mich nicht bewerben möchte. Von daher kann man m.M.n. schon etwas pokern - oder ist das kein gute Gedanke?

Das kommt ganz darauf an.

Ich spekuliere mal wild und dreist, dass du wenig Erfahrung mit der XING-Headhunter-Thematik hast? Kurz gesagt, hättest du ein schönes aussagekräftiges attraktives Profil auf XING würdest du von Headhunter / Personalern /Recruitern usw. mit Stellenangeboten überhäuft. Das wird dann oft so dargestellt als wolle man genau dich für genau die eine spezielle Stelle haben und sei ach so froh genau dich mit deinen Skills gefunden zu haben. Halt was ein klassischer Headhunter auch wirklich so meinen würde. Nur, das ist dann aber in der XING-Version reines Blabla. Eigentlich ist alles wie früher auch, du bewirbst dich bei der Firma, nicht andersherum. Also zumindest ist das bei Normalo-Entwickler(innen) so, zu denen du ja offenkundig auch gehörst, wenn du uns nicht was verschwiegen hast. ;) 

Na jedenfalls, es kommt nun auf die Umstände an. Sitzt bei dem Unternehmen einfach eine Personalerin die alle die irgendwie entfernt in Frage kommen mal anquatscht und versucht sie zu einer Bewerbung zu überreden? Dann hast du leider gar keinen Vorteil, naja außer dass du weißt, die Stelle gibt es wirklich und sie suchen wirklich ernsthaft jemanden dafür. Oder geht es tatsächlich eher in RIchtung Vitamin B, bspw. hast du da irgendwen irgendwie kennengelernt und ihr euch persönlich gu verstanden? Das wäre dann ein handfesterer Vorteil aus dem sich potenziell wirklich Kapital schlagen ließe.

Oder noch anders gesagt, wollen sie dich abwerben? Wenn ja: Super, das kannst du dir vergolden lassen. Wenn nein, kein Vorteil für dich. Das Problem wird sein das "ja" oder "nein" herauszufinden, da, ähnlich zu dem von oben, gerne mal suggeriert wird man wolle genau dich abwerben. Das Abwerben aber (zumindest meiner Meinung nach) bedeutet, man tut was dafür, lässt es sich also in irgend einer Form (muss nicht finanziell sein) etwas kosten, wird dann gerne mal "übersehen". 

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vor 17 Stunden schrieb monolith:

Ich spekuliere mal wild und dreist, dass du wenig Erfahrung mit der XING-Headhunter-Thematik hast? Kurz gesagt, hättest du ein schönes aussagekräftiges attraktives Profil auf XING würdest du von Headhunter / Personalern /Recruitern usw. mit Stellenangeboten überhäuft.

Ich habe in der Tat nur spartanisch angelegte Profile bei Xing und StackOverflow Jobs. Habe dort nur meine Ausbildung momentane Anstellung angegeben, favorisierte Technologien und Interessen. Auf Xing habe ich durchaus schon 08/15 Nachrichten bekommen von diversen Headhuntern, die Nachricht für besagtes Jobangebot kam über StackOverflow und war stark personalisiert, weswegen mein Interesse geweckt wurde und ich geantwortet habe. 

 

vor 17 Stunden schrieb monolith:

Also zumindest ist das bei Normalo-Entwickler(innen) so, zu denen du ja offenkundig auch gehörst, wenn du uns nicht was verschwiegen hast

Normalo-Durchschnittsentwickler der auch erst seit kurzem mit seiner Ausbildung fertig ist. :D

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Huhu,

also verstehe ich das richtig, dass du zwar eine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker gemacht hast, aber du in der Ausbildung und auch in deinem jetzigen Job hauptsächlich programmiert hast bzw. programmierst?

Ich sehe es nämlich ansonsten eher als schwierig an, dich auf Programmierstellen zu bewerben und 45k€ bekommen zu wollen, wo es schon für ausgebildete FIAEs schwer ist, das Gehalt zu bekommen.

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vor 17 Stunden schrieb monolith:

Eigentlich ist alles wie früher auch, du bewirbst dich bei der Firma, nicht andersherum. Also zumindest ist das bei Normalo-Entwickler(innen) so, zu denen du ja offenkundig auch gehörst, wenn du uns nicht was verschwiegen hast.

Da habe ich bisher durchgehend andere Erfahrungen gemacht.

Wenn ich tatsächlich den Kontakt zu den Headhuntern erwidert habe, haben die dem Unternehmen meine wichtigsten Daten gegeben und spätestens eine Woche später saß ich dann auch nach der Arbeit in derem Büro um mal ein bisschen was zu erzählen. Folgetermine, wie Meet The Team (+ Feierabendbier) oder Coding-Challenge (+ Mittagessen mit den relevanten Teamleitern), wurden dann auch sehr schnell organisiert und abgewickelt.

Beim normalen Bewerbungsprozess kenne ich das gaaaanz anders. Nicht nur, dass ich dieses ganze Anschreiben-Theater überspringen konnte, mir wurde von den Terminen her extrem entgegen gekommen.

Dass das ganze am Ende trotzdem eine Bewerbung ist... joaaaa... weiß ich nicht. Ich bin mit einer anderen Einstellung in die Gespräche und Tests gegangen. Das Macht-Verhältnis hatte sich imo schon sehr zu meinem Gunsten verschoben und ich war viel entspannter als sonst, einfach weil allen Parteien klar war "Der hat sich hier nicht selbst beworben. Der will hier nicht unbedingt diesen Job haben, sondern der guckt auch, ob die Stelle zu seinen Erwartungen passt"

 

Das bedeutet aber nicht, dass man die Gehaltsforderungen willkürlich hochschrauben kann*. Ich bin da beim Keeper, mehr als 40k in Osnabrück und mit dieser Berufserfahrung, da müsste ich erst Code sehen bevor ich sowas empfehlen würde.

*Man kann, wenn man damit leben kann, dass das Unternehmen früh aussteigt.

bearbeitet von PVoss

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vor 1 Stunde schrieb Rienne:

also verstehe ich das richtig, dass du zwar eine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker gemacht hast, aber du in der Ausbildung und auch in deinem jetzigen Job hauptsächlich programmiert hast bzw. programmierst?

Genau das ist es. Habe mich schon gewundert das sich da noch niemand dran aufgehangen hat ;)

vor 1 Stunde schrieb PVoss:

Das bedeutet aber nicht, dass man die Gehaltsforderungen willkürlich hochschrauben kann*. Ich bin da beim Keeper, mehr als 40k in Osnabrück und mit dieser Berufserfahrung, da müsste ich erst Code sehen bevor ich sowas empfehlen würde.

*Man kann, wenn man damit leben kann, dass das Unternehmen früh aussteigt.

Ich könnte damit leben. Deswegen die Idee vielleicht etwas zu pokern und eventuell bei einem Wechsel ein paar € mehr rauszuholen. Ich habe hier wie gesagt eine nicht schlecht bezahlte Stelle, komme mit den Leuten hier klar usw., der neue AG hätte aber wohl interessantere Projekte. 

Wenn ich das ganze Thema jetzt mal abtrenne von diesem Speziellen Arbeitgeber. 

Hier bei meinem aktuellen AG programmiere ich nicht nur mit C# wie ich es vielleicht lieber hätte, sondern mache auch viel mit IOT Lösungen ähnlich dem Raspberry und Automatisierung/Visualisierung. Würde sagen ca 1/3 Programmierung im .NET Umfeld, 1/3 Automatisierung/Visualisierung und 1/3 Arbeiten mit Raspberrry und ähnlichen Lösungen. Dementsprechend bin ich auch nicht ganz so tief in der C# Programmierung drinnen wie jemand der den ganzen Tag damit arbeitet.

Meine Sorge ist wenn ich in ein paar Jahren eine reine .NET oder C# Stelle annehmen möchte, ob ich bis dahin "verdorben" bin als Softwareentwickler.

Ich habe mir schon ungefähre Pläne für meine berufliche Zukunft im Kopf zurechtgelegt:

1. Möglichkeit: Beim AG bleiben, ein paar Jahre Erfahrung mitnehmen, wenn auch nicht reine Softwareentwicklung und dann wo anders hingehen.

2.Möglichkeit: Beim AG bleiben, Erfahrung sammeln, nebenher den OP bei der IHK machen und nach dem OP in eine andere Stelle wechseln (Hier kann ich seeeehr felxibel meine Arbeitszeiten planen, super um z.B. den OP zu machen)

3. Möglichkeit: Jetzt schon zu einem AG wechseln und eine Stelle nach meinen Vorstellungen annehmen und dort Erfahrungen sammeln, aber das Risiko eingehen das ich bei einem neuen AG eventuell nicht so einfach den OP nebenher machen könnte.

 

Vielleicht kann mir da jemand etwas empfehlen, vorallem wenn man den Aspekt im Kopf behält das ich ja "nur" ITSE gelernt habe und nicht FI AE.. 

bearbeitet von treffnix

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Also von "verdorben" würde ich jetzt nicht reden, zumal ein höherer Abschluss sowieso das, was du vorher gemacht hast, oft irrelevant werden lässt. Viele FIAEs, die ich kenne, programmieren jetzt nach ihrer Ausbildung zum Beispiel fast gar nicht mehr. Da ist 1/3 der Zeit schon viel.

Du bist ja in der guten Position, dass du einen Job hast, mit dem du zufrieden bist. Das heißt, du kannst einfach nebenbei trotzdem den Arbeitsmarkt durchforsten und dich auf interessante Programmiererstellen bewerben und einfach schauen, was dabei rum kommt. Schlimmeres als eine Absage kann dabei nicht rauskommen und im besten Fall sogar ein gut bezahlter Job in dem Bereich, den du dir vorstellst. :)

Was du auch tun könntest, wäre, dass du dich nach 3 Jahren in deinem Job zum Informatikstudium einschreibst und einen (Fach-)Hochschulabschluss machst. Denn dann hast du die Berechtigung auch ohne (Fach-)Abitur zu studieren. Spätestens dann fragt auch keiner mehr ob du vorher FIAE, ITSE oder gar nichts gelernt hast.

bearbeitet von Rienne

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vor 11 Minuten schrieb Rienne:

Du bist ja in der guten Position, dass du einen Job hast, mit dem du zufrieden bist. Das heißt, du kannst einfach nebenbei trotzdem den Arbeitsmarkt durchforsten und dich auf interessante Programmiererstellen bewerben und einfach schauen, was dabei rum kommt.

Der Job ist halt so lala, nette Kollegen, Bezahlung ist für meine Erfahrung gut, Arbeitszeit ist super, aber die Aufgaben gefallen mir halt nur zu 33% ;)

 

vor 12 Minuten schrieb Rienne:

Was du auch tun könntest, wäre, dass du dich nach 3 Jahren in deinem Job zum Informatikstudium einschreibst und einen (Fach-)Hochschulabschluss machst.

Den Gedanken hatte ich auch schon, ich habe mich schon in Richtung Weiterbildung informiert und war eigentlich beim OP hängen geblieben. Studium ist mir glaube ich nebenberuflich eine Nummer zu hoch und zu theoretisch. Deswegen hatte ich überlegt den OP zu machen und dann eventuell eine Stelle mit mehr Verantwortung anzustreben.

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Du solltest Dir schon einig werden, was Dir nun wichtig ist. Wenn Dein aktueller Job nicht so der Bringer ist, dann würde ich nicht pokern, sondern lieber finanziell ebenfalls die 38k anpeilen und dafür fachlich/technologisch nach vorne kommen. Davon hast Du mehr als wenn Du auf 3k mehr pokerst und dann weiter auf einem "lala"-Job sitzen bleibst.

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vor 14 Minuten schrieb Errraddicator:

Du solltest Dir schon einig werden, was Dir nun wichtig ist.

vor 1 Stunde schrieb treffnix:

1. Möglichkeit: Beim AG bleiben, ein paar Jahre Erfahrung mitnehmen, wenn auch nicht reine Softwareentwicklung und dann wo anders hingehen.

2.Möglichkeit: Beim AG bleiben, Erfahrung sammeln, nebenher den OP bei der IHK machen und nach dem OP in eine andere Stelle wechseln (Hier kann ich seeeehr felxibel meine Arbeitszeiten planen, super um z.B. den OP zu machen)

3. Möglichkeit: Jetzt schon zu einem AG wechseln und eine Stelle nach meinen Vorstellungen annehmen und dort Erfahrungen sammeln, aber das Risiko eingehen das ich bei einem neuen AG eventuell nicht so einfach den OP nebenher machen könnte.

Dann lass es mich anders formulieren. Wichtig ist es mir, mittelfrisitg gesehen, mehr Programmieranteil zu haben um technisch was drauf zu haben. Langfristig gesehen, möchte ich versuchen mehr Verantwortung zu tragen (Projektleitung oder so etwas wie Teamleitung). Ich bin zwar noch jung, aber m.M.n. kann es nicht schaden sich für die nächsten 5 Jahre schon mal einen groben Plan oder zumindest eine Richtung zurecht zu legen. Da bin ich noch etwas in der Findungsphase, deswegen tut es mir leid wenn es so rüberkommt das ich mir mit mir selber nicht einig werde.

Ich würde sagen,  die 3. Möglichkeit ist die beste. Wenn ich keine passende Stelle finde, würde ich die 2. Möglichkeit nutzen und berufsbegleitend den OP machen, dann könnte ich mich eventuell direkt auf eine Stelle mit mehr Verantwortung bewerben.

 

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