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"Wir haben selber gerade jemanden kurz vor Ende der Probezeit entlassen. Hätte er die Fasade etwas besser und länger gehalten hätten wir nun einen MA, der nicht arbeitet "

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Hallo

"Wir haben selber gerade jemanden kurz vor Ende der Probezeit entlassen. Hätte er die Fasade etwas besser und länger gehalten hätten wir nun einen MA, der nicht arbeitet  " - Zitat aus

Wie kann das passieren? Chef schläft lang und tief? Kollegen merken nix?

Oder wie?

Ciao

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Im Vorstellungsgespräch hat er super überzeugt und auch die erste Zeit mitgemacht, wobei im Konzern die erste Zeit ja erstmal Übergabe und wo muss ich klicken für Urlaubsantrag und erstmal Schulungen bekommen heißt. Dann hat sich aber langsam gezeigt, er schiebt die Tickets oft einfach zum Level 3 statt selber zu klären. Auch die Produkte die er Supporten sollte standen nach der ersten gemeinsamen Einrichtung unbenutzt rum. Ein wenig hat mein Chef auch geschlafen, aber er hatte in der Zeit viel zu tun. Am Ende haben wir dann überlegt: bekommt er ne Chance (also Probezeit auslaufen lassen) oder nicht.

wir haben dann für nicht entschieden.

dann zeigte sich das wahre Gesicht des Kollegen. Wütend rausgelaufen, alle beschimpft. Sich nicht mehr gemeldet. Firmenhandy und Ausweis mitgenommen. Auf mehrfache Anfrage  nicht gemeldet und später dann: ja Sachen bekommt ihr nur zurück wenn ich nochmal 1000 Euro bekomme (also Erpressung) 

im Lebenslauf bei LinkedIn steht jetzt auch drin er hat 3 Jahre bei uns gearbeitet. 

Sein Fazit war er hat sich ja super angestrengt aber keiner war für ihn da. Und er kann ja nach fast 6 Monate noch nicht produktiv mitarbeiten. 
Statt aber zum L3 Kollegen zu gehen, den ich im am ersten Tag vorgestellt habe hat er dann oft geschimpft....

 

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Denke der Chef hat da gar nicht immer so den Blick für, das fällt dem selbst in unseren 10-15 MA Laden, wo der Chef noch stark in die Entwicklung involviert ist nicht auf. Selbst da gibt es dann verschiedene Abteilungen, Programmiersprachen etc. pp.

Den direkten Mitarbeitern fällt sowas sicherlich eher auf. Da ist dann aber sicher auch oft die Frage wie es menschlich aussieht, wie sehr das fachlich nicht passt und ob man jemanden in die Pfanne hauen will. Wie schnell der sich ggf. noch einarbeiten kann usw.

Ich kann das heute nach 7+ Jahren in dem Laden z.B. auch schwer einschätzen. Halte heute ggf. vieles für selbstverständlich was es nicht ist oder sich entwickeln muss. Weiß nicht wie fit ich zu der Zeit war und mir fehlt Vergleichsmöglichkeit. Klar wenn überhaupt nix da ist, dann merkt man das und kommuniziert das auch. Wenn man bei uns in der Entwicklung z.B. merkt, dass jemand keine einfache Schleife aufbauen kann. Ohne entsprechende Tests bei der Einstellungen fällt sowas eben auch erst im Verlauf auf.

Gibt ggf. auch Randfälle, wo man weiß das ist keiner der High Performer aber er kann gewisse Arbeiten übernehmen. Da muss man dann abwägen in wie weit dadurch mehr Arbeit bei anderen hängen bleibt usw.

Ist sicher auch bei vielen Kollegen der Fall, die schon länger wo sind. Habe z.B. einen Kollegen den ich theoretisch mit als einer der stärksten Zählen würde, was Verständnis/Logik usw. angeht. Einer der Wenigen den man jede Aufgabe geben kann und er kann sich da reinfuchsen. Leider arbeitet er oft sehr schlampig oder setzt bewusst Sachen um, von denen er weiß, dass sie so nicht funktionieren können, lässt sich da auch nix sagen oder fühlt sich überlegen wenn er Sachen möglichst kompliziert zusammenbastelt und damit auf langer Sicht arbeit erzeugt.

Würde aber auch da nie auf die Idee gekommen ihn deswegen beim Chef anzuschätzen. Ärgert mich zwar hin und wieder und finde es gerade, weil er sonst so stark ist sehr schade aber naja, bin ggf. zu nett was sowas angeht. Am Ende bleibt sowas als Arbeit an einem selbst hängen.

bearbeitet von Velicity

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vor 21 Stunden schrieb Graustein:

Im Vorstellungsgespräch hat er super überzeugt und auch die erste Zeit mitgemacht, wobei im Konzern die erste Zeit ja erstmal Übergabe und wo muss ich klicken für Urlaubsantrag und erstmal Schulungen bekommen heißt. Dann hat sich aber langsam gezeigt, er schiebt die Tickets oft einfach zum Level 3 statt selber zu klären. Auch die Produkte die er Supporten sollte standen nach der ersten gemeinsamen Einrichtung unbenutzt rum. Ein wenig hat mein Chef auch geschlafen, aber er hatte in der Zeit viel zu tun. Am Ende haben wir dann überlegt: bekommt er ne Chance (also Probezeit auslaufen lassen) oder nicht.

Klingt nach "ziemlich ins kalte Wasser geworfen und abgesoffen".

Kam der Kollege aus ähnlichen Aufgabengebiet (nur andere(r) Hersteller o.ä.), oder kam der womöglich ausm Firstlevel?

Ist ja nicht so, dass man als Arbeitgeber keine Fragen stellen kann im ersten oder zweiten Vorstellungsgespräch, was genau denn die Erfolge bisher und die Herangehensweisen bisher waren.

Habt ihr da nachgesteuert, bei der "Heranzüchtung" von Nachwuchs, oder "ha, sind halt 20.000 Euro oder mehr den Bach runter, zahlt der Konzern ausser Portokasse, wo ist der nächste Bewerber der vielleicht ein Erfolg ist oder vielleicht nicht?"
 

Ausserdem gibts immer das "Risiko", dass der Bewerber gerade sein Eltern/Freundin/sonstwas beerdigt hat oder ähnliches. Mir gings nicht gut, als meine Mutter in die Holzkiste getan wurde, die war so alt wie ich jetzt, also definitiv vor der Zeit.

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Naja, der Kollege war fast 40, hatte Studium und nach dem Studium 15+ Jahre Erfahrung. ALso nicht gerade aus der Ausbildung raus ohne Erfahrung.
Was bei uns ist, wir haben keine 0815 IT, sondern eben unsere SW und HW die 0815 IT nutzt, aber mit den Produkten muss man sich auskennen. Das ist aber kein Thema, da hat er ja uA Schulungen bekommen, aber dann halt statt mit den Produkten zu arbeiten lieber am Handy gespielt.
Auch war er im Gespräch halt bei den Fragen überzeugt. Zum Beispiel dass er sich einen Hackintosh baut und viel zuhause rumbastelt an IT, und genau so jemanden suchten wir ja, keiner der der Übermaster in Sache X ist sondern jemand der überall in IT seine Finger drin hat (aber halt nicht so tief) und eben Probleme lösen will. Scheinbar haben wir aber gefailt, im Gespräch. Oder er konnte gut überzeugen.

Mein erster Tag sah übrigens so aus: Ja äh Laptop nix bestellt, keine Produkte bestellt, mach mal alles selber, danke.
Dann hab ich während der Lieferzeit mir selber Aufgaben gesucht, mache heute etwas ganz anderes als damals 2016 überhaupt angedacht war, bin nach 2 Monaten Beschäftigung damit (geht um eine Software) zum Kunden geflogen um dort ein Problem zu lösen (gut mit L3 als Backup per Telefon).
Hätte ich so wie der Kollege gemacht würde ich heute noch warten dass mir einer die HW bestellt.

Der Kollege hat mich halt nicht an jemanden erinnert der Bock auf IT hat, Probleme lösen/nachstellen, basteln usw und das ganze schon privat und beruflich macht* sondern an meinen Azubi vor x Jahren, dem ich die Aufgabe gab etwas an die Wand zu montieren (war 1 LJ).
Nach 1 Stunde wurde ich dann aufmerksam, wo er bleibt, ging zu ihm und:
Er saß da und an der Wand: Nix
Aussage von ihm: Ja er hat keine Dübel gefunden.

Proaktiv was machen? Fehlanzeige.

Gleiches hier, nur dass es kein 15 Jähriger im ersten Lehrjahr ist sondern ein Bachelor of weiß der Geier mit 15 Jahren Berufserfahrung.

*Wobei das vielleicht auch zum größtenteils fake war?
Bei Linked In arbeitete er ja jetzt auch 3 Jahre bei uns statt 6 Monate....

vor 40 Minuten schrieb wira:

Habt ihr da nachgesteuert, bei der "Heranzüchtung" von Nachwuchs, oder "ha, sind halt 20.000 Euro oder mehr den Bach runter, zahlt der Konzern ausser Portokasse, wo ist der nächste Bewerber der vielleicht ein Erfolg ist oder vielleicht nicht?"

Lieder gehen wir derzeit auf dem Zahnfleisch, es ist 0,0 Geld da (ich hasse das selber, aber ist so - kanns ja selber nicht ändern). Wir brauchen also jemanden der seinen "Fucking Job" macht um das mal direkt zu sagen. Für 70k-80k. ja hoffentlich drin ;) 
Ich würde mir auch gerne einen "Frischling" schnappen und einarbeiten, aber dazu fehlt mir jede Zeit.
Man bekommt ja die spezifischen Trainings plus SW plus HW + auch die Zeit sich das selber beizubringen. Ist ja auch kein Hexenwerk.

Btw sind wir Konzern, aber in meiner Abteilung an meinem Standort sind wir: 2 Leute + Chef, der aber woanders sitzt.
Und mein Kollege ist 63 und geht in 2 Jahren in Rente (und so arbeitet er, vielleicht max 2h am Tag aktiv), wenn er nicht sogar noch 2020 mit Abfindung geht. Dann bin ich alleine hier für EMEA zuständig... Da lern ich bei aller Liebe keinen ein, vor allem keinen der eine andere SW und HW betreuen soll als ich, die ich nur rudimentär kenne. Vor allem bringe ich dem keine Windows Basics bei, wenn er das können sollte.

PS:
Falls es jemand erwähnt:
Ich bin jemand, der ungerne jemanden anderem seine Fehler aufzeigt. Also von wegen zum Kollegen gehen und sagen:

Junge, reiß dich mal am Riemen, statt auf Tinder zu sein (während er eine feste Freundin hat btw) und am Handy zu zocken solltest du mal den Arsch hochbekommen und mit dem Zeug arbeiten was wir extra vom anderen Standort abgeholt haben für dich. Wir haben das zusammen jetzt basic eingerichtet und das war vor 4 Wochen und du hast noch keinen einzigen Handschlag seitdem getan. Mach was sonst wird das eng mit der Probezeit.

Sowas kann ich nicht. Bei Azubis ist das was anderes. Die lernen noch. Aber nicht bei jemandem der schon lange erwachsen ist und hier sogar älter und mehr Erfahrung hat. Sorry, der muss selber wissen was er tut.
 

bearbeitet von Graustein

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vor 10 Stunden schrieb wira:

siehe auch

 

Kleine Bitte von mir persönlich, mach gerne Threads auf wenn dich bestimmte Themen interessieren, aber lass doch mal dieses Themen aus einem Thread nehmen und mit verweis vom Original thread zum neuen Thread und im neuen Thread einen Verweis auf den alten Thread zu machen, das ist unübersichtlich und eigentlich unnötig ;) 

Es reicht wenn du einfach einen neuen Thread aufmachst und schreibt "hab in einem anderen Thread gelesen das ABC gemacht wird, wie ist eure Haltung dazu bzw. wie waren eure Erlebnisse in dem Bereich etc. blablubb". Wenn dann jemand wirklich wissen will in welchem Thread du das gelesen hast, kann er ja nachfragen :) 

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Am 4.11.2019 um 08:51 schrieb Errraddicator:

Der Beschreibung nach habt Ihr alles richtig gemacht. 

Das ist eben der Punkt. Der Beschreibung nach bin ich ebenfalls bei @Graustein. Und ich möchte ihm nichts unterstellen, aber solche Geschichten haben immer zwei Medaillen. Erst wenn Du die andere Version gehört hast, kannst Du halbwegs objektiv bewerten. 

Ich sehe durchaus organisationsbedingte Tendenzen bei seiner Firma, die eine Einarbeitung erschweren könnten ("Lieder gehen wir derzeit auf dem Zahnfleisch, es ist 0,0 Geld da" - "... aber dazu fehlt mir jede Zeit" - "... sich das selber beizubringen"). Klar, gibt es Leute, die sich in Themen reinfuchsen und sich permanent alles selbst organisieren - auch in ihrer Freizeit. Natürlich habe auch ich solche MA gern in meinem Team. Das ist aber keinesfalls der Normalzustand. Von 20 Leuten haben wir von dieser Sorte vielleicht 2. Und auch 70 - 80k für einen Akademiker mit 15 Jahren BE und "Fuchsqualitäten" finde ich auch nicht so unglaublich exorbitant viel.

Da fängt jemand frisch an, allen fehlt die Zeit, es ist kein Geld da und er wird alleine vor das Lab gesetzt mit den warmem Worten "mach mal". Die finale Pointe wundert mich also nicht unbedingt.

Hier würde ich lieber offensiv ins Gespräch gehen und alles beim Namen nennen: Du wirst Dir selbst alles erarbeiten müssen, da niemand Zeit hat, dich einzuarbeiten. Du bekommst ein paar grundlegende Schulungen und ein Lab und wir erwarten, dass Du nach 4 Monaten produktiv bist. Passt Dir das? Ich könnte wetten, das kam im Gespräch eurerseits nicht so rüber ...

bearbeitet von Kwaiken

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@Kwaiken

Das ist grundsätzlich richtig, allerdings passt das Verhalten des AN nach der Kündigung zu gut ins Bild. Ich z. B. würde mich auch in so einem Fall nicht so verhalten wie er. Alleine, weil man sich doch immer zwei Mal im Leben sieht. Wer sich so verhält, bei dem ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ansonsten das Verhalten im Argen, was wiederum zur Beschreibung von @Graustein passt.

Zudem hatte der Mitarbeiter zig Monate Zeit, offensiv an die Themen zu gehen. Wer 70k+ verdient, gehört in Deutschland (leider) zur Speerspitze der Einkommen. Da kann, besser: muss, man so viel Eigenverantwortung erwarten, dass der AN es gar nicht so weit kommen lässt. Nicht nur als Arbeitgeber, sondern auch als AN aus purem Eigeninteresse. So ein Einkommen schenkt einem keiner, dafür muss man etwas tun. Auch, wenn es einem nicht auf dem Silbertablett serviert wird.

Üblicherweise bin ich der erste, der die AG-Seite kritisert und die AN schützt, aber in so einem Fall leider nicht. Da ist auch der AN in der Verantwortung.

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Am 3.11.2019 um 11:09 schrieb Graustein:

[...]*Wobei das vielleicht auch zum größtenteils fake war?
Bei Linked In arbeitete er ja jetzt auch 3 Jahre bei uns statt 6 Monate[...]

Entweder das Portal anschreiben, dass sie es raus löschen sollen, oder aber Unterlassungsklage gegen denjenigen einreichen, dass er die falschen Daten aus seinem Profil raus nimmt unter Androhung von Strafzahlungen.

Klar, bei 70-80k darf man als AG schon erwarten, dass derjenige proaktiv handelt und nicht wie ein Kleinkind alles auf dem Silbertablett serviert bekommen muss. Die Realität sieht jedoch oftmals anders aus.

Habe auch schon einmal solch einen Kollegen gehabt, der zu faul und dämlich war und nur das gemacht hat, was er wollte.

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Erstmal, auf jeden Fall hätten wir/unsere Firma manches besser machen können. Das ist definitiv richtig!

Es ist aber auch nicht so, dass er komplett ins Wasser geworfen wurde.
Die SW die er betreuen sollte, da hat er 2 Wochen 9to5 Schulung bekommen, beim Experten.
Dazu hätte er beim L3 Kollegen jederzeit sich mal hinsetzen können, nach Absprache. Den kenne ich, der ist da auch der letzte der was sagt. Allerdings hab ich ihm den Kollegen am ersten Tag vorgestellt (er sitzt 2 Etagen weiter oben) und seit dem war er da nicht mehr!
Was hat er stattdessen gemacht, er kam aus Südamerika, er hat sich connections zu einer Kollegin gesucht, die spanisch spricht und diese immer bei Problemen "belästigt" (sie hat sich sogar bei ihrer Chefin irgendwann beschwert). Diese Kollegin hatte mit dieser SW aber auch recht wenig am Hut und sitzt an einem anderen Standort.

Nach 4,5 Monaten wollte ich dann ein Testsystem mit ihm aufbauen und hab ihm dazu Aufgaben gegeben. Diese Aufgaben waren alle Teil der Schulung die er bekommen hatte. Die Hälfte hat er gerade so hinbekommen, Rest nicht. Ich hab es dann mit ihm zusammen gemacht (ich hatte nie eine Schulung für diese SW) und er meinte dann, endlich zeigt ihm mal einer was...
Also nach knapp 5 Monaten kam er mir so vor, als ob er gerade eine Woche hier wäre, vom Wissen.

Wie gesagt einen Großteil der Zeit saß er am Smartphone und am Ende hatte er wohl auch noch 30 Minusstunden weil er immer früher gegangen ist.
Es hat ja niemand erwartet, das er hier nach 2 Monaten der große Crack ist. Aber während der Arbeitszeit nicht ständig am Smartphone zu hocken (mach ich auch ab und an mal, da sagt keiner was, auch wenn man mal 20-30 Minuten was privates erledigen muss, wir haben auch super flexible Arbeitszeiten und alles) und dann noch immer früh zu gehen, weil im scheinbar langweilig ist, obwohl man vom wissen noch auf Tag 1 ist nach 5 Monaten.
Es war ja nicht mal der Wille da sich mit "dem zeug" zu beschäftigen.

 

vor 3 Stunden schrieb Kwaiken:

Hier würde ich lieber offensiv ins Gespräch gehen und alles beim Namen nennen: Du wirst Dir selbst alles erarbeiten müssen, da niemand Zeit hat, dich einzuarbeiten. Du bekommst ein paar grundlegende Schulungen und ein Lab und wir erwarten, dass Du nach 4 Monaten produktiv bist. Passt Dir das? Ich könnte wetten, das kam im Gespräch eurerseits nicht so rüber

Ganz so wird das sicher kein AG im Gespräch sagen, genauso wird kein AN im Gespräch sagen: Ich hab null Ahnung von allem, aber ich lerne das halt schnell, dont worry.
Es war aber schon erwähnt, dass wird jemanden suchen der halt IT "lebt" und der Ex Kollege hat sich auch so verkauft als ob er genau das ist und sich auch privat damit beschäftigt (was nicht mal unbedingt nötig ist, ich mach halt auch mal was daheim, aber nicht wirklich viel).

Zum Schluss noch: Das ganze bei uns ist kein Hexenwerk. Man brauch halt Basic Wissen in Netzwerke, Server, Clients, Windows.
Aber auch nix tragisches. Am wichtigsten ist halt, schwer in Worte zu fassen, so ein "Drive". Logs analysieren. Probleme nachstellen. Rumbasteln. Sowas halt.

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vor 13 Minuten schrieb Graustein:

Am wichtigsten ist halt, schwer in Worte zu fassen, so ein "Drive". Logs analysieren. Probleme nachstellen. Rumbasteln. Sowas halt.

Ich habe damit schon abgeschlossen, dass jemand diesen "Drive" hat, wie Du ihn nennst. Das ist leider kein Normalzustand. Mein üblicher Spruch ist: "Den kannst Du alleine in ein kaputtes Kernkraftwerk setzen und ihm ein paar Bücher geben. Es mag, ein, zwei, drei Monate dauern, aber irgendwann läuft das Ding". Die Anzahl solcher pink Squirrels, die ich in den letzten ca. 20 Jahre getroffen habe, kann ich an einer Hand abzählen. 

Aber Ihr scheint tatsächlich eine ziemliche Pflaume erwischt zu haben ...

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vor 4 Minuten schrieb Kwaiken:

Ich habe damit schon abgeschlossen, dass jemand diesen "Drive" hat, wie Du ihn nennst. Das ist leider kein Normalzustand. Mein üblicher Spruch ist: "Den kannst Du alleine in ein kaputtes Kernkraftwerk setzen und ihm ein paar Bücher geben. Es mag, ein, zwei, drei Monate dauern, aber irgendwann läuft das Ding". Die Anzahl solcher pink Squirrels, die ich in den letzten ca. 20 Jahre getroffen habe, kann ich an einer Hand abzählen.

Ich bin so einer, ich brauche nur Kaffee, die Abwesenheit von Licht und genügend Zeit, solange es irgendwo auf Logik aufgebaut ist, bekomme ich es hin :P. Allerdings hatte ich auch lange Zeit angenommen, andere Informatiker wären genauso, zumindest die meisten. Tatsächlich habe ich aber über all die Jahre auch nur eine Handvoll kennengelernt. Und inzwischen ist die Fachkompetenz (Frameworks, Libraries etc.) eh wichtiger als die Methodenkompetenz und Analytischen Denken, zumindest in der Bewerberauswahl.

 

 

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vor 2 Stunden schrieb Ulfhednar:

Ich bin so einer, ich brauche nur Kaffee, die Abwesenheit von Licht und genügend Zeit, solange es irgendwo auf Logik aufgebaut ist, bekomme ich es hin :P.

Der Reaktor in Tschernobyl war auch auf Logik aufgebaut, man hat ihn halt zu lange ausserhalb der Logik betrieben, sich nicht ans Handbuch gehalten. (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Xenonvergiftung ).  Passiert niemals in der EDV, bestimmt nicht.

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vor 23 Stunden schrieb Kwaiken:

... Und ich möchte ihm nichts unterstellen, aber solche Geschichten haben immer zwei Medaillen. Erst wenn Du die andere Version gehört hast, kannst Du halbwegs objektiv bewerten. 

Ich sehe durchaus organisationsbedingte Tendenzen bei seiner Firma, die eine Einarbeitung erschweren könnten ("Lieder gehen wir derzeit auf dem Zahnfleisch, es ist 0,0 Geld da" - "... aber dazu fehlt mir jede Zeit" - "... sich das selber beizubringen") ...

Zudem mit zweierlei Maß gemessen wird:

Am 3.11.2019 um 11:09 schrieb Graustein:

Naja, der Kollege war fast 40, hatte Studium und nach dem Studium 15+ Jahre Erfahrung. ... Chef, der aber woanders sitzt.
Und mein Kollege ist 63 und geht in 2 Jahren in Rente (und so arbeitet er, vielleicht max 2h am Tag aktiv), ...

Der eine Kollege hat in der Vergangenheit nicht genug gemacht, aber - sorry - wenn man statt 40 Stunden nur 10 Stunden aktiv arbeitet - dann sind 50% der Arbeit (egal ob "gerade so" erledigt) schon deutlich mehr Leistung.

vor 20 Stunden schrieb Graustein:

... Es war aber schon erwähnt, dass wird jemanden suchen der halt IT "lebt" ... und sich auch privat damit beschäftigt. ...

Und als Resultat bist du nun (absehbar)

Am 3.11.2019 um 11:09 schrieb Graustein:

in meiner Abteilung an meinem Standort ... alleine hier für EMEA zuständig...

------

Nochmal zum Gehalt. Ich weiß jetzt nicht in welcher Region Ihr arbeitet. Wer aber schon 55 -65K verdient, wird sich überlegen, ob er für 10K mehr Umzieht. Bedeutet also, entweder Ihr bekommt jemanden der:

a) Aus eurer Region kommt, bislang viel Wissen aufgebaut hat und einfach bei <50K "unterbezahlt" wurde - was sehr unwahrscheinlich ist

b) Jemanden aus eurer Region, der deinem  Ex-Kollegen entspricht - Dann bezahlt Ihm halt nicht so viel.

c) oder findet keinen Kandidaten und ich tippe dass du dann Ansprechpartner für den nächsten Dienstleister wirst (zusätzlich zur EMEA Betreuung)

 

----

EDIT : Es mag zwar akut schon sein, dass der Kollege tatsächlich überhaupt nicht in euer Unternehmen gepasst hat. Ich kenne aber auch Dr. der IT , die nicht in der Lage sind einfache HTML Seiten aufzubauen ( es war Teil seiner Stelle). Will meinen: Wenn du alle jene Mitarbeiter hinter den Mond schießt, weil diese ihre Arbeit nur halbherzig machen und wichtige Teile vergessen usw. , dann lösen wir in Deutschland (und Weltweit) das Problem von Wohnungsmarkt und Überbevölkerung 😉

bearbeitet von kylt

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vor 5 Minuten schrieb kylt:

Zudem mit zweierlei Maß gemessen wird:

Der Kollege ist ü60 und fast 30 Jahre in der Firma, solange er nicht dem HR Boss auf den Tisch kackt oder die Praktikantin vergewaltigt kann der auch 2h die Woche arbeiten, den wird man nicht los.
Würde ich den Kollegen lieber heute als morgen in Rente schicken? Klar. Aber nicht machbar. Abfindung auch fast so hoch wie ihn einfach noch die 2 Jahre hier arbeiten lassen und dann macht er wenigstens etwas.
Von daher, es wird nicht mit zweierlei Maß gemessen.

vor 43 Minuten schrieb kylt:

Wer aber schon 55 -65K verdient, wird sich überlegen, ob er für 10K mehr Umzieht. Bedeutet also, entweder Ihr bekommt jemanden der:

Naja, wenn ich sehe wie viele hier mit 45.000 "rumkrebsen" und nach ein paar Jahren sind ja, wie bei mir derzeit auch ~85.000 drin.

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vor 1 Stunde schrieb Graustein:

Der Kollege... kann der auch 2h die Woche arbeiten

Meinst du nicht, dass diese Ansicht extrem demotivierend ist? Wenn man ohnehin nur arbeitet um Geld zu verdienen (egal wie hoch), der eine Kollege sich Wund arbeitet und der andere eigentlich fast nichts tut, welchen Kollegen nimmt man sich dann wohl als Vorbild? 

Des weiteren ist das Maß der privaten Nutzung von Smartphones echt subjektiv. Entweder man verbietet es strickt oder man hat damit keine Probleme. Wenn du selbst mal 30 Min. dabei bist, ist es für den Kollegen halt auch ein ungeregelter Zeitraum. Dann für den nächsten Kollegen hart begrenzen, sonst endet es eben wie in dem letzten Fall maßlos. 

bearbeitet von kylt

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vor 24 Minuten schrieb kylt:

Meinst du nicht, dass diese Ansicht extrem demotivierend ist?

So ist es halt, mich nervt es natürlich auch manchmal, aber da muss man eben durch, für mich zählt meine Leistung und nicht die von anderen.
Meinst du ein Leiharbeiter bei Audi freut sich für 30% vom Gehalt zu arbeiten, dass jemand bekommt, der 40 Jahre dabei ist? Teilweise bekommt ja der Bandarbeiter mehr als der Dr.Ing vom Dienstleister. Fair geht es nur selten zu.

vor 27 Minuten schrieb kylt:

der eine Kollege sich Wund arbeitet und der andere eigentlich fast nichts tut, welchen Kollegen nimmt man sich dann wohl als Vorbild?

Also ich hab mir den Kollegen nicht als Vorbild genommen, so viel dazu.
Ich könnte es mir jetzt auch ruhig machen und 5 gerade sein lassen. Mach ich aber nicht, das ist nicht mein Anspruch. Ich werde gut bezahlt und da mach ich dann auch meine Arbeit und sitzt nicht rum.

vor 29 Minuten schrieb kylt:

Des weiteren ist das Maß der privaten Nutzung von Smartphones echt subjektiv. Entweder man verbietet es strickt oder man hat damit keine Probleme. Wenn du selbst mal 30 Min. dabei bist, ist es für den Kollegen halt auch ein ungeregelter Zeitraum. Dann für den nächsten Kollegen hart begrenzen, sonst endet es eben wie in dem letzten Fall maßlos. 

Naja, da sind wir wieder beim Erwachsen sein. Nur weil jemand anders mal am Handy ist, heißt das ja nicht, dass ich dann stundenlang auch am Handy sein darf. Er saß 3 Meter am anderen Tisch, da hab ich das doch fast immer gesehen. Vor allem wenn man am Handy ist oder was privates macht, dann hängt man halt hinten die zeit ran, wenn was zu tun ist.
Ich kann ja auch nicht um 10 Uhr kommen, weil vorher Arzt Termin, dann mach ich noch eben online was 1-2h für meine Bank, chatte bei Tinder 2h usw und geh dann trotzdem noch ne Stunde früher, weil ich ein Date habe.

Prinzipiell verbieten, davon halte ich nix. Erstmal müsste das jetzt dann ja auch für alle gelten, weil sonst wäre es ja wirklich unfair. Und zweitens ist es ja auch ein Vorteil, das man eben auch mal während der Arbeitszeit privat was regeln kann, sofern man eben nix liegen lässt bzw das nachholt.
Ich geh auch mal um 14 Uhr, weil ich meine Tochter vom Kindergarten abhole. Soll das jetzt verboten werden, weil einer damit nicht klar kommt und meint er geht auch um 14 Uhr? Dafür sieht er dann nicht, dass ich abends um 20 Uhr, wenn Frau und Kind schlafen noch 2h arbeite.

Wir sind doch alle erwachsen und wenn ich irgendwo neu bin, dann klotze ich erstmal ran oder mache zumindest das, was in meinem vertrag steht, also 40h. Wenn dann ein alter Sack, kurz vor der Rente und zig Jahre dabei sich einen lauen macht, nehme ich das doch nicht als Beispiel? Genauso wenn ein Kollege mal früher geht wegen Kind oder mal privat was surft, aber dann halt bis 18-19 Uhr im Büro ist, dann denk ich doch nicht. Geil mach ich auch so, aber länger bleib ich nicht.
 

Vielleicht bin ich da aber mit meiner denke alleine...

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vor 1 Stunde schrieb Graustein:

Also ich hab mir den Kollegen nicht als Vorbild genommen, ... das ist nicht mein Anspruch. Ich werde gut bezahlt und da mach ich dann auch meine Arbeit und sitzt nicht rum. ...

Volle Zustimmung,  ich teile deine Einstellung. Ebenso jene zum "Geben und Nehmen".

Ich übertrage aber nicht meinen persönlichen Anspruch auf andere Kollegen, da ich nicht erwarte, dass jemand anderes mit dem gleichen Dienstleistungsgedanken an die Sache herangeht. Weder in meinem Beruf,  noch in einem anderen. 

vor 1 Stunde schrieb Graustein:

... müsste ... dann ja auch für alle gelten, weil sonst wäre es ja wirklich unfair. [...] Wenn dann [jemand] sich einen lauen macht, nehme ich das doch nicht als Beispiel? Genauso wenn ein Kollege mal früher geht ...

Es gibt einige Menschen, eigentlich Weltweit sogar sehr viele, die brauchen genau diese Regeln, sonst werden Dinge bis zum äußersten strapaziert. Da muss es dann schlicht auch mal eine eindeutige Ermahnung vom Chef zu geben und im Extremfall eben eine feste Regel. Denn "gesunden Menschenverstand" wird überall anders verstanden.*  Blöd ist nur, dass für jene, wie du und ich , die mit der Flexibilität umgehen können darunter eingeschränkt werden. 

* Queranekdote: Mach mal ein Projekt mit Indern, Chinesen oder Japanern, da erlebst du Dinge die glaubst du nicht  😉. Großprojekt mehrere 100K Umfang, hat nen Kollege ein einziges mal in die Mittagspause überzogen - ALLE Projektbeteiligte sind nicht mehr aus der Mittagspause zurück gekommen und waren am nächsten Tag auch abwesend, da kuckst du dann auch mal doof. 

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