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Was macht eigentlich einen "Junior" Entwickler aus?

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Huhu zusammen :)

Weil es bei mir auf das Ende meiner Ausbildung zu geht, schaue ich aktuell nach Stellen, auf die ich mich bewerben kann. Bei meinem Betrieb mag ich ungern bleiben, denn irgendwie ist das Thema IT hier nicht so wirklich angesehen.

 

Jedenfalls habe ich nach Stellen für Fachinformatiker gesucht aber relativ wenig gefunden und dann gemerkt, dass sich unter Software Entwickler etc. deutlich mehr passende Stellen finden lassen. Die Richtung in die ich gern mag ist Datenbanken, Datenverarbeitung, Visualisierung, weil Datenbanken und Co. schon seit Beginn der Ausbildung mein Steckenpferde sind :)

Ich hab dann immer noch nach Junior Positionen geschaut, da ich immer dachte, das wären die klassischen Einstiegspositionen in denen man entsprechend eingearbeitet wird und auch noch einiges vermittelt bekommt.. 
Leider hab ich gemerkt, dass wirklich fast alle Junior Positionen Anforderungen machen, die einfach weit über das hinaus gehen, was ich aktuell kann und was man in der Ausbildung lernt und auch im Betrieb mitbekommen könnte.

Ein Beispiel von heute:
https://www.stepstone.de/stellenangebote--Junior-Data-Warehouse-Spezialist-m-w-d-fuer-die-Anwendungsentwicklung-Muenchen-Hammelburg-bei-Wuerzburg-MERKUR-PRIVATBANK--6129063-inline.html?suid=e16157f0-e6d1-4d34-a652-8f1d85514527&rltr=2_2_25_dynrl_m_0_0_0

Mal abgesehen von den ganzen Fachkenntnissen setzt die Stelle schon "mehrjährige Erfahrung" voraus, was ich bei einer Junior Stelle irgendwie schräg finde. Ich weiß nicht wie ihr das seht und welche Erfahrungen ihr gemacht hab, aber ich denke jemand mit so einem Profil wäre doch wahrscheinlich bereits Senior Entwickler und würde sich sehr wahrscheinlich nicht auf eine Junior Stelle bewerben ?

Jedenfalls hab ich unter dem Suchbegriff Junior xxx bisher keine oder nur sehr wenig Stellen finden können, die wirklich für den Einstieg nach der Ausbildung geeignet wären. 😕

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Wenn ich sowas sehe denke ich meistens die Firmen wollen einen (Senior) - Entwickler, jedoch nur Juniorgehalt bezahlen. 

Aber sowas weiß man vorher nie. Ich würde sagen bewirb dich einfach - zu verlieren hast du nichts. 

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Bis zum Senior Entwickler fehlt in der Anzeige schon noch einiges. Da steht überall "mittelfristig" oder Vergleichbares dabei und sie suchen jemanden, der wenige Jahre Erfahrung in SQL, Datenbanken und idealerweise BI hat. Das ist nicht nichts, aber weit entfernt von einem Senior.

Was mich etwas stutzig macht, ist die "mehrjährige Erfahrung". Wenn man die Ausbildung ausklammert, wie es üblich ist, wird es für einen Junior schwer, "mehrjährig" anbieten zu können. Könnte er das, wäre er kein Junior mehr. Zählt man die Ausbildung dazu und hat SQL im Betrieb gelernt, ist auch das kein Problem.

Ansonsten hatten wir genau diese Junior vs. Senior Debatte schon einmal. Für mich ist ein Junior jemand, der Ausbildung/Studium/Ähnliches absolviert hat, die Grundlagen und erste Erfahrungen mitbringt, aber für relevante, eigene Projekte durchaus regelmäßig Hilfestellung benötigt und Betreuung braucht. Ein Senior macht das Ganze nicht nur schon deutlich länger, sondern hat mehr Wissen, sowohl in der Tiefe wie auch Breite, und braucht kaum bis keine Hilfe von Dritten mehr, um ein Projekt zu wuppen.

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Am 22.11.2019 um 14:20 schrieb monolith:

Es gibt ja nicht nur Junior und Senior, sondern auch noch etwas dazwischen.

Welche eigentlicht? In meinen Firmen gab/gibts es eigentlich nur Junior,  "Normal"-Entwickler und Senior. Wobei mich eine sinnvolle Abstufung der Kriterien für das jeweilige mal interessierne würde. Ich kenne eigentlich nur die Tabelle hier:

http://sijinjoseph.com/programmer-competency-matrix/

 

Aber ich bezweifle, dass die besonders gebräuchlich ist.

 

Übrigens, gerade WEIL es ja noch eine Abstufung zwischen Junior-Entwickler und Entwickler gibt, finde ich die Stellenausschreibung für nen Junior total überzogen.

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vor 3 Stunden schrieb MrTony:

In meinen Firmen gab/gibts es eigentlich nur Junior,  "Normal"-Entwickler und Senior. Wobei mich eine sinnvolle Abstufung der Kriterien für das jeweilige mal interessierne würde.

Jeder definiert die Begriffe anders,  daher sollte man sich nicht so auf die Begriffe versteifen.

vor 3 Stunden schrieb MrTony:

Übrigens, gerade WEIL es ja noch eine Abstufung zwischen Junior-Entwickler und Entwickler gibt, finde ich die Stellenausschreibung für nen Junior total überzogen.

Es geht nicht um einen Junior-Entwickler, sondern um einen Junior-DWH-Spezialisten und ähnlich, wie bei einem Junior-Entwickler sind auch für einen Junior-DWH-Spezialisten Kenntnisse erforderlich aber das sind nun mal nicht die selben Kenntnisse, wie bei einem Junior-Entwickler, sondern man sollte schon Grundkenntnisse von Datenbanken und Datenmodellierung haben. Begriffe wie z.B. ETL, Normalformen oder Snowflake- und Star-Schema sollten bekannt sein und genau das beschreibt auch die Stellenausschreibung.

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Am 23.11.2019 um 20:20 schrieb MrTony:

Welche eigentlicht? In meinen Firmen gab/gibts es eigentlich nur Junior,  "Normal"-Entwickler und Senior.

Ja genau die drei meinte ich. "Medior" oder wie auch immer man das im Deutschen dann korrekterweise nennt...

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Der in der Mitte heißt Regular, um hier mal den Begriff zwischen Junior und Senior für Sie zu benennen. 

 

Ich würde Ihnen raten, sich zu bewerben und nicht zu spekulieren, ob und was genau und was man braucht und ob überhaupt und so weiter...

Ausreden etwas nicht zu tun findet man doch immer. Tut es weh da eine Unterlage hin zu schicken und es der Firma zu überlassen zu entscheiden, ob Sie der Richtige sind? Vielleicht finden die Firmen ja keinen und würden auch selbst einen Junior einarbeiten. Vielleicht ist ja noch eine andere Stelle demnächst vakant, auf der Sie passen könnten. 

Überlassen Sie es den Firmen, zu entscheiden ob Sie passen und ob Sie gebraucht werden, sonnst sitzen Sie in 3 Jahren mit veraltetem Wissen da oder fahren Pizza aus!

Jetzt noch eine persönliche Meinung: Ich halte nicht viel von diesen Bezahlportalen wie Stepstone. Diese verfälschen den Markt und außer im Headhunting macht es auch keinen Sinn für mich. Große Firmen haben genug Initiativbewerbungen und suchen wenn dann Spezielle Leute, die auf dem Markt nicht zu fassen sind. Suchen Sie lieber auf der Seite der Bundesagentur - da finden Sie Firmen, die kreative Querdenker, Individualisten und Famielienmitglieder suchen, die auch Lust haben sich und die Firma zu entwickeln, Erfahrungen zu sammeln und nicht nur eine Zahl auf einem Blatt sind. 

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vor 3 Minuten schrieb iceman30:

Suchen Sie lieber auf der Seite der Bundesagentur - da finden Sie Firmen, die kreative Querdenker, Individualisten und Famielienmitglieder suchen, die auch Lust haben sich und die Firma zu entwickeln, Erfahrungen zu sammeln und nicht nur eine Zahl auf einem Blatt sind.

Interessant. Wie kommen Sie zu dieser Aussage?

Sie deckt sich nämlich überhaupt nicht mit meinen eigenen Erfahrungen. Ich habe auf den Agenturseiten immer nur AÜ im niedrigen Gehaltssegment oder die drei-Mann-Buden gefunden die ebenfalls nix zahlen wollen.

Die interessanten IT-Jobs findet man gerade auf Stepstone und Co.

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vor 1 Stunde schrieb Chief Wiggum:

Interessant. Wie kommen Sie zu dieser Aussage?

Sie deckt sich nämlich überhaupt nicht mit meinen eigenen Erfahrungen. Ich habe auf den Agenturseiten immer nur AÜ im niedrigen Gehaltssegment oder die drei-Mann-Buden gefunden die ebenfalls nix zahlen wollen.

Die interessanten IT-Jobs findet man gerade auf Stepstone und Co.

Wir liegen hier nicht so weit auseinander!

Sie machen einen guten Job für einen Junior an Geld fest, ich an dem Wissen, was man erlangen kann. Der Berufseinstieg ist im Junior Bereich nicht unbedingt einfach. Bei einer "drei-Mann-Bude" kann ich davon ausgehen, dass mir viel schneller hochwertige Aufgaben übergeben werden, dass ich kleine Projekte ggf. schon recht früh alleine stemmen darf und das mein Wissensspektrum viel schneller in den Bereich Regular wandert. Also eindeutig für mich das bessere Umfeld, um über ein Sprungbrett, an die scheinbar, daran macht man wohl einen "guten" Job fest, hoch bezahlten Jobs zu kommen. 

Ich persönlich scoute übrigens in einer 100 Mann Firma und nicht mal für das doppelte Gehalt, würde ich im Augenblick meine Comfort-Zone verlassen wollen. Geld ist und bleibt nicht alles, Lebensqualität schon. Ok, ich bin Ü40, da sieht man eh viele Dinge ganz anders. 

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vor 45 Minuten schrieb iceman30:

Bei einer "drei-Mann-Bude" kann ich davon ausgehen, dass mir viel schneller hochwertige Aufgaben übergeben werden, dass ich kleine Projekte ggf. schon recht früh alleine stemmen darf und das mein Wissensspektrum viel schneller in den Bereich Regular wandert.

"Drei-Mann-Buden" bekommen aber gar keine lukrative Aufträge, sondern höchstens Aufträge aus dem regionalen Bereich, wie z.B. eine Webseite für den Tante Emma-Laden um die Ecke. Das kann ich jetzt nicht eine hochwertige Aufgabe nennen.

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Als Mitarbeiter in einer Drei-Mann-Bude... da geht auch schon etwas mehr 😛

Aber diese frühe Verantwortung ist natürlich kein Feature, das passiert einfach aus der Not heraus. Große Unternehmen haben natürlich ganz andere Ressourcen zur Ausbildung und Weiterentwicklung der Jungen Kollegen zur Verfügung... und wenn sie es wollten könnten sie den jungen Kollegen ebenfalls schon früh mehr Verantwortung und kleine Projekte übertragen.

Beim kleinen Unternehmen die Übernahme von Verantwortung hervorzuheben und dabei die Ausbildung/Einarbeitung bei großen Unternehmen zu unterschlagen halte ich für höchst unsauber.

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vor 3 Stunden schrieb iceman30:

Bei einer "drei-Mann-Bude" kann ich davon ausgehen, dass mir viel schneller hochwertige Aufgaben übergeben werden, dass ich kleine Projekte ggf. schon recht früh alleine stemmen darf und das mein Wissensspektrum viel schneller in den Bereich Regular wandert. Also eindeutig für mich das bessere Umfeld, um über ein Sprungbrett, an die scheinbar, daran macht man wohl einen "guten" Job fest, hoch bezahlten Jobs zu kommen. 

Naja, "aufgaben alleine stemmen" muss nicht unbedingt auch "Aufgaben richtig stemmen" bedeuten und wenn dann kein Experte (bzw. Senior) in diesem Bereich vorhanden ist, frickeln viele Buden eher schlecht als recht. Beispiel: Wenn man sich zum Beispiel als Datenbankentwickler bewirbt, macht es durchaus einen Unterschied aus, ob man jemals schon ein Query geschrieben oder dabei mitgewirkt hat, Datenbanken zu entwerfen die 10.000 Transaktionen pro Sekunde in der richtigen Reihenfolge abarbeiten können und über 3 Regionen synchron laufen müssen... Das ist dann ein Wissenssprektrum, den du bei 3-Mann-Firmen niemals haben wirst, da die Anforderungen einfach ganz andere sind. Denn wie @Whiz-zarD sagt, wird der Kleinbetrieb erst gar nicht diese Aufträge bekommen:

vor 2 Stunden schrieb Whiz-zarD:

"Drei-Mann-Buden" bekommen aber gar keine lukrative Aufträge, sondern höchstens Aufträge aus dem regionalen Bereich, wie z.B. eine Webseite für den Tante Emma-Laden um die Ecke. Das kann ich jetzt nicht eine hochwertige Aufgabe nennen.

Letztendlich ist es natürlich auch eine persönliche Frage, wo man hin möchte. Der eine möchte eher der Generalist sein, von jedem bisschen was machen und die Abwechslung haben. Wobei es dann schwer sein wird, ein "Senior" zu werden, einfach aus der Natur heraus, dass man nichts mal mehr als ein paar Tage oder Wochen machen kann. Der andere spezialisiert sich jahrelang so sehr, dass jeder in der Firma ihn zu Fragen in dem Themengebiet stellt und er Probleme sofort versteht und beheben kann. Spätestens das ist dann ein "Senior".

bearbeitet von pr0gg3r

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