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Probearbeitstag nach Probeprojekt

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Ja Moin und herzlich Willkommen in einem weiteren verstörenden Thread von mir ?

Eine Firma wollte nach einem Vorstellungsgespräch das ich ein "klitzekleines Projekt" umsetze. Zeitbudget 1 Tag. Um zu sehen wie ich mich so anstelle. Ihrer Erfahrung nach, könnten Junioren ohne Berufserfahrung, schrecklich wenig bis hin zu gar nix.

Ich wusste schon das ich ab dem 01.01 Arbeitssuchend sein werde, also dacht ich mir "Heey lernste sogar was bei, machste einfach ?

Überraschenderweise war das für eine 1 Tages Aufgabe doch nicht so wenig wie ich dachte.

Es ging um eine UWP Desktop Anwendung. Durch die Anwendung können Hausverwalter einer Immobilie, Geräteinformationen verschiedener Bauteile wie z.B. einer Freisprechanlage in der Benutzeroberfläche eingeben und speichern. Ein Modul der Anwendung ermöglicht es, die gespeicherten Geräteinformationen als QR-Code auszudrucken. Der Servicetechniker kann dann den QR-Code Scannen, um alle nötigen Informationen des Geräts abzurufen. (Bis hier hin hab ich´s geschafft - Hatte keinen Plan von UWP Apps oder QR-Codes)

Was ich nicht geschafft habe, ist das gleiche als IBeacon zu realisieren. Die Benutzeroberfläche hat auch ziemlich bescheiden ausgesehen, bin halt kein Webentwickler ?.

Ehrlich gesagt dachte ich hier schon, das ich es hart verkackt hätte. Aber.. tatsächlich hat das Unternehmen mich angerufen und mich zum Probearbeiten eingeladen. Als ich nachgefragt hab, was so meine Thematik am Probearbeitstag wird, hat man mir gesagt : UWP und SQLite.

Ich hab dann mal versucht, mich Zuhause da bisschen reinzufuchsen. Hab`s zumindest mal geschafft eine Benutzeroberfläche zu basteln mit der ich in diesem  Fall, irgendwelche random Kunden in meine SQLite DB speichern kann. Was ich aber gar nicht raffe, ist die Darstellung der Kunden in ner GridView.

Ich lese mir das zwar gerade auf Microsoft.docs durch, finds aber trotzdem irgendwie total kompliziert ?. Macht das überhaupt Sinn, mich hier Zuhause fürs Probearbeiten reinzufuchsen?? Mir wärs halt mega Peinlich, wenn ich nichtmal Daten visuell Darstellen kann.

 

Bearbeitet von InTheVoid

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Hm. Du hast den Schein und damit die Lizenz, alles neue zu lernen. Man kann vom Anfänger nicht erwarten dass er alles kann ... aber er sollte alles lernen können.

Wir nehmen Bewerber ein bis zwei Tage *mit* ins Tagesgeschäft ... da lernt man sich kennen und wir sehen, was die Bewerber* drauf haben

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Bin selbst seit kurzem Fertig bin aber trotzdem erstaunt wie wenig manche sich auskennen, und welche Lücken ich in manchen Bereichen habe. 

Man lernt ja meistens nur das was man braucht :) 

 

Was ich aber gut finde wenn ein paar Sachen nicht unbekannt sind. (bin froh mit .NET zu Arbeiten)

In .NET jedenfalls Entity Framework (EF) -> Object Relational Mapper (ORM

der oft dazu dient um Create Read Update Delete (CRUD) Operationen an eine Datenbank zu schicken 

in UWP wird das MVVM Model benutzt, wieso eine SQL Lite Datenbank und nicht eine MS DB / MySQL DB?

 

vor 1 Stunde schrieb InTheVoid:

Was ich nicht geschafft habe, ist das gleiche als IBeacon zu realisieren. Die Benutzeroberfläche hat auch ziemlich bescheiden ausgesehen, bin halt kein Webentwickler ?.

UWP ist eine Desktop Anwendung und XAML ist zwar ähnlich zu HTML, aber trotzdem keine Webentwicklung :D 

Wenn du irgendwelche fragen hast kann ich dir diese beantworten.. bin aber stärker in ASP.NET als in UWP

 

Edit:
Grade noch gesehen, eventuell wollten Sie testen ob du Tutorials lesen kannst.
https://docs.microsoft.com/de-de/windows/uwp/enterprise/customer-database-tutorial 

 

 

Bearbeitet von Ale:x

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vor einer Stunde schrieb Ale:x:

Bin selbst seit kurzem Fertig bin aber trotzdem erstaunt wie wenig manche sich auskennen, und welche Lücken ich in manchen Bereichen habe. 

Man lernt ja meistens nur das was man braucht :) 

 

Was ich aber gut finde wenn ein paar Sachen nicht unbekannt sind. (bin froh mit .NET zu Arbeiten)

In .NET jedenfalls Entity Framework (EF) -> Object Relational Mapper (ORM

der oft dazu dient um Create Read Update Delete (CRUD) Operationen an eine Datenbank zu schicken 

in UWP wird das MVVM Model benutzt, wieso eine SQL Lite Datenbank und nicht eine MS DB / MySQL DB?

 

UWP ist eine Desktop Anwendung und XAML ist zwar ähnlich zu HTML, aber trotzdem keine Webentwicklung :D 

Wenn du irgendwelche fragen hast kann ich dir diese beantworten.. bin aber stärker in ASP.NET als in UWP

 

Edit:
Grade noch gesehen, eventuell wollten Sie testen ob du Tutorials lesen kannst.
https://docs.microsoft.com/de-de/windows/uwp/enterprise/customer-database-tutorial 

 

 

Ja Moin, vielen Dank für den Link zum Tutorial ! ?

Beispielsweise hab ich schon eine UWP App. Ich habe auch Daten in meiner SQLite DB. Trotzdem kann ich anhand dieses Tutorials, meine Daten nicht anzeigen. Es wird Beispielsweise ein DataGrid von Drittanbietern verwendet. Ich möchte erstmal Daten ohne Drittanbieter nuget-Pakete darstellen können. Dann wird im Tutorial beschrieben das man folgende XAML Zeile hinzufügen muss:

ItemsSource="{x:Bind ViewModel.Customers}"

Es wird nur gesagt, das man damit die Datenquelle setzt. Ich versteh nicht was ich Binden muss, um meine Daten statt der Beispieldaten des Tutorials anzuzeigen. Ich weis nichtmal was in der ViewModel.Customers steht.

Suche ich mir ein anderes Tutorial, wird die Darstellung der Daten in Verbindung mit UWP, immer nur mit MVVM erklärt. Ich habe aber keine MVVM Architektur. Ich tu schon seit 2 Tagen rum, wie ich meine Daten darstelle.?

 

Bearbeitet von InTheVoid

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vor 14 Stunden schrieb Ale:x:

In .NET jedenfalls Entity Framework (EF) -> Object Relational Mapper (ORM

der oft dazu dient um Create Read Update Delete (CRUD) Operationen an eine Datenbank zu schicken 

in UWP wird das MVVM Model benutzt, wieso eine SQL Lite Datenbank und nicht eine MS DB / MySQL DB?

So....welchen Zusammenhang haben jetzt deine Aussagen damit, ob man SQLite benutzt oder nicht? EF kann mit SQLite problemlos umgehen. In EntityFrameworkCore ist es auch fest integriert, da man ja für andere Plattformen entwickeln könnte. Warum sollte man für ein Probeprojekt ein Schwergewicht wie MS SQL Server nutzen? Macht wenig Sinn.

Das EF ist auch längst nicht mehr konkurrenzlos. Ich kenne einige die zu Dapper gewechselt sind, auch wenn es mir zu ... aufwendig erscheint.

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vor einer Stunde schrieb KeeperOfCoffee:

So....welchen Zusammenhang haben jetzt deine Aussagen damit, ob man SQLite benutzt oder nicht? EF kann mit SQLite problemlos umgehen. In EntityFrameworkCore ist es auch fest integriert, da man ja für andere Plattformen entwickeln könnte. Warum sollte man für ein Probeprojekt ein Schwergewicht wie MS SQL Server nutzen? Macht wenig Sinn.

Das EF ist auch längst nicht mehr konkurrenzlos. Ich kenne einige die zu Dapper gewechselt sind, auch wenn es mir zu ... aufwendig erscheint.

Sollte ich eigentlich schon mit EF oder Dapper arbeiten können? Hab beides bis jetzt noch nicht gehört ?

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Kommt drauf an. Hast du bisher schon mit .NET gearbeitet? Wenn ja, sollte man davon schon gehört haben und es benutzen können IMHO. Aufsetzen und Einrichten braucht man es nicht unbedingt können als Junior, brauchte ich zumindest nicht bisher und wurde auch in Vorstellungsgesprächen so kommuniziert.

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vor 17 Minuten schrieb treffnix:

Kommt drauf an. Hast du bisher schon mit .NET gearbeitet? Wenn ja, sollte man davon schon gehört haben und es benutzen können IMHO. Aufsetzen und Einrichten braucht man es nicht unbedingt können als Junior, brauchte ich zumindest nicht bisher und wurde auch in Vorstellungsgesprächen so kommuniziert.

Naja schon, aber nur ein halbes Jahr und auch nur in der "Einarbeitung" Hier hab ich EF  nie gebraucht für meine Arbeit ?

Bearbeitet von InTheVoid

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Yep du solltest dich zumindest mit EF beschäftigen...Dapper wird derzeit hauptsächlich bei wirklich sehr größen Fällen benötigt, wo es um jedes bisschen Performance geht.

Außerdem solltest du vor allem .NET Core lernen, solange du nicht in der "Lernphase" bist.

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Ich hab mal eine Frage zu den Rahmenbedingungen deiner Probearbeit. Es gibt ja leider immer mehr Betriebe die sich im Bewerbungsprozess über solche "Probeprojekte" oder "Probearbeit" billig bzw kostenlos Leistungen von ansonsten teuren IT-Fachkräften erschleichen.

Hast du für die Probearbeit einen entsprechenden Vertrag bekommen, auch wenn er "nur" einen Tag geht? (Auch für die Versicherung sehr wichtig)

Wird der Arbeitstag mit dir entsprechend vor- und auch nachbereitet?

Arbeitest du bereits produktiv mit, oder steht hier die Einführung und das Kennenlernen im Vordergrund? Bei ersterem muss die Probearbeit nämlich vergütet werden.

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vor einer Stunde schrieb MrTony:

Ich hab mal eine Frage zu den Rahmenbedingungen deiner Probearbeit. Es gibt ja leider immer mehr Betriebe die sich im Bewerbungsprozess über solche "Probeprojekte" oder "Probearbeit" billig bzw kostenlos Leistungen von ansonsten teuren IT-Fachkräften erschleichen.

Hast du für die Probearbeit einen entsprechenden Vertrag bekommen, auch wenn er "nur" einen Tag geht? (Auch für die Versicherung sehr wichtig)

Wird der Arbeitstag mit dir entsprechend vor- und auch nachbereitet?

Arbeitest du bereits produktiv mit, oder steht hier die Einführung und das Kennenlernen im Vordergrund? Bei ersterem muss die Probearbeit nämlich vergütet werden.

Ich habe keinen Vertrag für die Probearbeit bekommen. Es hieß nur ich soll Freitag um 09:00 Uhr da sein.

Meiner Meinung nach, kommt es bestimmt nicht gut, wenn ich Freitag auftauche und eine Vergütung für den Tag anspreche.

Theoretisch würde mir auch eine Kilometerpauschalte für das Vorstellungsgespräch und das Probearbeiten zustehen..

Würdest du da was erwähnen? 

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vor einer Stunde schrieb MrTony:

"Probeprojekte" oder "Probearbeit" billig bzw kostenlos Leistungen von ansonsten teuren IT-Fachkräften erschleichen

Halte ich für fragwürdig. Eine externe Person hat meist zu wenig Fachwissen um zu wissen, wie Sache X typischerweise gelöst wird, wie es bei Kunde Y läuft, wieso man Problem Z so aufwändig löst usw.

Code von einem Probearbeitstag / Probeprojekt zu nutzen ist gegenüber Kunden fahrlässig

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vor einer Stunde schrieb MrTony:

Ich hab mal eine Frage zu den Rahmenbedingungen deiner Probearbeit. Es gibt ja leider immer mehr Betriebe die sich im Bewerbungsprozess über solche "Probeprojekte" oder "Probearbeit" billig bzw kostenlos Leistungen von ansonsten teuren IT-Fachkräften erschleichen.

...

Arbeitest du bereits produktiv mit, oder steht hier die Einführung und das Kennenlernen im Vordergrund? Bei ersterem muss die Probearbeit nämlich vergütet werden.

Ich hatte auch schon öfter mal einen Probearbeitstag und ich habe NOCH NIE irgendwas produktiv gemacht, das geht schon alleine oft nicht wegen entsprechender fehlender Accounts, Berechtigungen und Vereinbarungen die man mit Kunden hat, da kannst du nicht einfach einen x-bliebige Person an "produktive" Systeme lassen.

Grundsätzlich war jeder Probetag meist ein "Kennenlerntag", man kam ins Büro, hat das Team kennengelernt und dann sich dazu gesetzt und denen über die Schulter geschaut, sich mit den personen Unterhalten, vielleicht einige Fachliche Fragen beantwortet etc.

Wenn eine Firma dich wirklich produktiv mitarbeiten lassen will an einem einzigen Probetag, dann ist das ziemlich unprofessionell, selbst bei einem Experten im Bereich, da du dich ja mit den Firmenspezifika nicht auskennst und sofern du kein Genie bist wirst du das auch nicht in 8 Stunden schaffen damit du was produktives abliefern kannst, egal wie gut du bist. Das wissen die Firmen aber auch.

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vor 3 Stunden schrieb InTheVoid:

Ich habe keinen Vertrag für die Probearbeit bekommen. Es hieß nur ich soll Freitag um 09:00 Uhr da sein.

Meiner Meinung nach, kommt es bestimmt nicht gut, wenn ich Freitag auftauche und eine Vergütung für den Tag anspreche.

Theoretisch würde mir auch eine Kilometerpauschalte für das Vorstellungsgespräch und das Probearbeiten zustehen..

Würdest du da was erwähnen? 

Nicht prinzipiell, da ja auch nicht sicher ist, ob du wirklich produktiv etwas tun musst/sollst. Darüber kann man sich dann Gedanken machen, wenn es wirklich dazu kommt und ggf. auch danach. Wichtig ist nur, dass du dann einen Nachweis hast, was du an diesem Tag getan hast.

Was aber wirklich ein Problem ist, ist das Fehlen eines Vertrages, denn im Nachhinein kann das für die Versicherung (Weg von- und zur Arbeit, Arbeitsunfall etc.) wichtig sein und ggf. auch Probleme mit Berufsgenossenschaften und sonstigem bringen falls hernach Fragen auftauchen.

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vor 4 Stunden schrieb MrTony:

Was aber wirklich ein Problem ist, ist das Fehlen eines Vertrages, denn im Nachhinein kann das für die Versicherung (Weg von- und zur Arbeit, Arbeitsunfall etc.) wichtig sein und ggf. auch Probleme mit Berufsgenossenschaften und sonstigem bringen falls hernach Fragen auftauchen.

Nein ist es nicht, da das ganze kein Arbeitstag ist... Du hattest noch nie einen Probetag oder wirkt sehr so als hättest du keine Ahnung wovon du sprichst aufgrund von Mangelnder Erfahrung mit diesem Thema.

Das ganze schimpft sich nur "Probearbeitstag" könnte aber auch "Ganztags Bewerbungsgespräch mit über Schulter gucken" heißen, letztendlich ist es einfach nur ein weiterer Schritt im Bewerbungsprozess und kein echter Arbeitstag, in etwa wie ein Assessment Center bei manchen großen Konzernen die auch mal den ganzen Tag dauern oder eben ein weiteres Bewerbungsgespräch nur statt 1-2 Stunden halt über 8 Stunden, wo man nur als Gast mitläuft.

Das hat absolut NICHTS mit einem echten Arbeitstag zutun und daher gibt es hier auch keinerlei Probleme mit Versicherung/BGS etc. Du bist kein Angestellter an dem Tag du bist einfach nur ein Gast der zu Besuch in der Firma ist, wie bei einem Vorstellungsgespräch auch.

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Die einzigen Dokumente, die man bei einem solchen Tag unterschreibt, sind höchstens eine Verschwiegenheitserklärung (oder wie man das heutzutage nennt.)

Ein richtiger Arbeitsvertrag würde doch auch weitreichende Folgen haben ... der "AG" müsste z.B. Beschäftigungsverhältnis melden.

Ein Dienstleistungsvertrag o. Ä. kann man auch schlecht stellen, da die Sache der Leistung schlecht definiert werden kann...es ist ja ein Probetag...kennenlernen ist angesagt.

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Ich kenne "Probearbeiten" auch nur als "Schnuppertag(e)".

Wobei ich auch nur sagen kann wie das mein aktueller AG handhabt:

Bei uns sind es 2 Tage, man wird seinem potentiellen Team vorgestellt, bekommt dort einen Schreibtisch und eine Aufgabe, die aber eigentlich nur dazu dient, dass man sich nicht die ganze Zeit hinter dem Schreibtisch verstecken kann. Natürlich ein bisschen fachbezogen aber nichts was uns produktiv was bringen würde. Am Ende der 2 Tage dann noch eine Präsentation des Ergebnis, und schlussendlich entscheidet dann das Team ob man denjenigen möchte oder nicht. Im Idealfall bekommt derjenige dann den AV direkt mit und sollte sich innerhalb von 1-2 Wochen melden ob oder nicht.

Ziel ist ganz klar, dass sowohl Bewerber als auch Team sich in Ruhe kennenlernen können und der Bewerber einen groben Eindruck bekommt wie es hier ausschaut und läuft. Funktioniert natürlich nur sehr grob, aber bis jetzt fahren wir wohl sehr gut damit.

 

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vor 11 Stunden schrieb Maniska:

Bei uns sind es 2 Tage, man wird seinem potentiellen Team vorgestellt, bekommt dort einen Schreibtisch und eine Aufgabe, die aber eigentlich nur dazu dient, dass man sich nicht die ganze Zeit hinter dem Schreibtisch verstecken kann.

Und was bietet ihr so besonderes das die Leute sogar zwei Tage Urlaub nehmen um bei euch Probearbeiten zu dürfen?

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vor 10 Stunden schrieb Th0mKa:

Und was bietet ihr so besonderes das die Leute sogar zwei Tage Urlaub nehmen um bei euch Probearbeiten zu dürfen?

Gute Frage :D

Muss natürlich jeder selber wissen ob er da mitspielen will oder nicht, aber zum einen werden eh nur die Kandidaten dazu eingeladen die man haben möchte, die also "ohne" eine Zusage bekommen würden, zum anderen hab ich in den jetzt 5 Jahren hier nur von 2 Kandidaten mitbekommen die wir dann nicht wollten, aber bestimmt von 5 oder 6 die dann selbst doch nicht wollten.

Für die war es wahrscheinlich besser, 2 Tage Urlaub zu "opfern" statt nach Kündigung des alten Jobs festzustellen dass es das dann doch nicht ist.

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Am 8.1.2020 um 21:53 schrieb Albi:

Nein ist es nicht, da das ganze kein Arbeitstag ist... Du hattest noch nie einen Probetag oder wirkt sehr so als hättest du keine Ahnung wovon du sprichst aufgrund von Mangelnder Erfahrung mit diesem Thema.

Ich selbst hatte tatsächlich noch nie einen Probearbeitstag. Ich wurde wenn dann immer direkt eingestellt ?

Das Problem ist eher, dass viele vielleicht einen Probearbeitstag als Arbeitnehmer mitgemacht haben und sich dann allerhand Zeug zusammenreimen und auch missverständliches auffassen und dann viele Halbwahrheiten weitergeben weil sie glaube, sie sprechen aus der Praxis.

 

Ich war bereits mehrfach im Betriebsrat und in der Juingedvertretung tätig und habe Probearbeitstage bereits auf Arbeitgeberseite mitorganisiert, damals allerdings noch nicht im IT Bereich. ( Der Vollständigkeit halber: ich bin kein Anwalt für Arbeitsrecht!). Aber dazu nochmal folgendes:

Am 9.1.2020 um 09:18 schrieb Maniska:

Ich kenne "Probearbeiten" auch nur als "Schnuppertag(e)".

Viele Arbeitnehmer kennen und verwenden die Begriffe synonym. Tuen leider auch einige Firmen und Personaler, wobei letzteres schon ein schlechtes Zeichen ist. Rechtlich gesehen sind Schnuppertag(e) bzw. Praktika abgegrenzte Begriffe von Probearbeit. Der Unterschied ist das, was ich schon angesprochen hatte: bei Probearbeit ARBEITET man, man wirkt wertschöpfend im Unternehmen mit oder erledigt im Zweifelsfall einfach Tätigkeiten, die auch ein normaler Angestellter erledigt.

Hier ist es absolut empfehlenswert für den Tag einen irgendwie gearteten Vertrag abzuschließen, denn die Tätigkeit muss vergütet werden, ggf. bei der Berufsgenossenschaft angemeldet werden und der Arbeitgeber haftet versicherungstechnisch wie bei einem Angestellten (ausgenommen ggf. Personen im ALG I / II Bezug das ist immer etwas besonders).

Schnuppertage/Praktika, fallen unter sogenannte Anbahnungsverhältnisse. Die sind nicht vergütungspflichtig und du bist auch nicht über den AG versichert sondern über deine PRIVATE Unfallversicherung(so du eine hast!)

Und klar, so lange nichts passiert hat man auch kein Problem mit Unkenntnis und Nachlässigkeiten. Aber falls nun auf dem Arbeitsweg und während des Tages etwas passiert schaut die Versicherung im Zweifel sehr genau auf den Versicherungsfall. Wenn du beim Unfallhergang dann Schnuppertage und Probearbeit durcheinander wirfst fragt die Versicherung im aller günstigsten Fall nochmal genau bei dir nach, wenn du Pech hast lehnt sie den Fall einfach ab und verweist dich auf die Versicherung vom Arbeitnehmer oder die vom Arbeitnehmer auf deine private Unfallversicherung. Oder du wirst nicht verwiesen und die Versicherungen versuchen kaspern das über Monate (oder Jahre)  untereinander aus und so lange wartest du auch auf die Leistung.

Vielleicht ist auch ein Kollege in der neuen Abteilung der innerlich schon gekündigt hat und mal beim Zoll anfragt, ob dein Probearbeitstag denn angemeldet war weil er hat gesehen dass du dieses und jenes ja schon gemacht hast und das muss ja sicher bezahlt worden sein.... Und beim Thema Schwarzarbeit und Steuern, wo dem Staat ja Geld entgehen könnte sind die auf einmal sehr genau.

 

Klar sind das jetzt alles viele WENNs und WENN nichst passiert merkst du davon garnichts. Aber WENN was passiert hast du meistens schon genug Probleme und wenn dann Versicherung, Zoll oder sonst wer kommen und von dir Erklärungen wollen die ganz genau formuliert sein wollen und du dann erst merkst, dass du die Hintergründe nicht wirklich kennst kanns sehr schnell sehr blöd ausgehen und ggf. landet man bei nem Anwalt mit exorbitantem Stundenlohn.

Darum wäre mein Tipp: Wenn dir nicht gesagt wird was genau an dem Tag gemacht wird, aber der Arbeitgeber konkret sagt "Probearbeit" dann würde ich von Probearbeit auch ausgehen, nochmal das Gespräch mit dem Arbeitgeber/Personaler suchen und für den Tag um einen Probearbeitsvertrag bitten.

Bearbeitet von MrTony

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vor 20 Minuten schrieb MrTony:

bei Probearbeit ARBEITET man, man wirkt wertschöpfend im Unternehmen mit oder erledigt im Zweifelsfall einfach Tätigkeiten, die auch ein normaler Angestellter erledigt.

spätestens das wäre doch absolut fahrlässig und unprofessionell von jeder Firma, einen total Fremden echte Arbeiten erledigen zu lassen. Jede Firma mit etwas Menschenverstand in der Führungsebene tut sowas nicht. Daher kann man fast immer von "Probearbeit" = Schnuppertag ausgehen. Da die Leute jetzt unnötig zu verunsichern halte ich für total unnötig.

Wenn auch nur eine deiner Firmen Leute an einem Probearbeitstag aktiv arbeiten hat lassen, dann läuft wohl eher bei der Firma was falsch. Wie schon vorher erwähnt, selbst ein Experte in seinem Bereich kann nicht an Day 1 irgendetwas produktiv in einem komplett fremden System machen. Das ist einfach grob fahrlässig. 

Würde eine Firma von mir erwarten am Probetag etwas produktiv beizusteuern, abseits von Testaufgaben um meine Fachlichen Kenntnisse zu testen, die nichts mit der aktiven Arbeit zutun haben. Wäre die Firma sofort raus.

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Ich schätze mal, hier kann man getrost zwischen IT und Nicht-IT Jobs unterscheiden. In der IT kann man nicht so einfach produktiv probearbeiten, da man hier teilweise mit Daten oder anderen Interna in Berührung kommt, welche für Aussenstehende tabu sind oder ähnliches.

Ich kenne es z.B. aus der Gastronomie so, dass hier probearbeiten tatsächlich aktiv mitarbeiten bedeutet, was in diesem Fall dann auch entlohnt wird.

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Als ich mich nach der Ausbildung beworben habe, habe ich beim AG eine Probewoche mit Probetagen gemacht. Als wir nach 3 Tagen festgestellt haben, dass das was festes wird... haben sich die letzten beiden Tagen zum Probearbeiten gewandelt und ich durfte an dem echten Produkt "arbeiten". Viel habe ich dabei natürlich nicht gemacht, aber auch nicht nichts.

vor 2 Minuten schrieb MamaSchlumpf:

In der IT kann man nicht so einfach produktiv probearbeiten, da man hier teilweise mit Daten oder anderen Interna in Berührung kommt, welche für Aussenstehende tabu sind oder ähnliches.

Mit dem von MrTony angeführten Vertrag schließt sich der Kreis. Dann geht das.

vor 24 Minuten schrieb Albi:

spätestens das wäre doch absolut fahrlässig und unprofessionell von jeder Firma, einen total Fremden echte Arbeiten erledigen zu lassen.

Ich würde ablehnen wenn eine Firma sagt "komm mal einen Tag vorbei und arbeite auf Probe an unserem Produkt".

Aber nicht weil daran irgend etwas fahrlässig ist, sondern weil ich erst in Anstellung produktiv für Firmen arbeite. Freelancer-Jobs übernehme ich nicht (mehr)[und erst recht nicht kostenlos :D], egal wie gering der Umfang ist.

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