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Hallöle liebes Forum,

ich suche für 2021 eine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration. Ein bisschen habe ich schon hier über mich erzählt:

 

 

Anbei findet Ihr mein Anschreiben. Ich würde mich über Feedback sehr freuen, da ich mich 2018 schon mal um einen Platz bemüht habe und von 20-25 Bewerbungen nur eine Einladung für ein Vorstellungsgespräch bekommen habe, wo ich auch abgelehnt wurde.

Anbei findet Ihr mein Anschreiben als PDF. 
 

Ich danke ganz lieb im Voraus!

 

 

Anschreiben .pdf

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vor 9 Minuten schrieb charmanta:

Hm- Steht nicht viel drin.

Ich denke, nur zusammen mit dem Lebenslauf kann man beurteilen, was da richtig oder falsch läuft ?

Hallo charmanta,

hab ich mal angefügt. Da ich berufsbezogen noch nichts habe, ist mir da leider nicht viel zum aufschreiben eingefallen.

 

lg

Lebenslauf.pdf

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Ehrliche Meinung und nicht böse gemeint.

Also grundsätzlich ist es in meinen Augen immer negativ, wenn man angibt das man über eine Stelle durch die Arbeitsagentur informiert wurde.

Außerdem sollte man möglichst immer die Dinge in das Anschreiben einbringen, die auch in der Stellenausschreibung gefordert werden und sein Anschreiben dementsprechend anpassen.

Dein Anschreiben und Lebenslauf wirken für mich ehrlich gesagt einfach nur dahingeklascht.

Gebe dir hier etwas mehr Mühe und informiere dich auf entsprechenden Seiten über die korrekte Formatierung einer Bewerbung.

Ich finde auch dein Interesse bringst du etwas mau rüber. Deine Erfahrung beim Zusammenbau von Rechnern überzeugt mich auch nicht und dein Lebenslauf sieht seeeeehr mau aus.

Wie würdest du den überhaupt vor deinem zukünftigen Arbeitgeber begründen weshalb Du auf einmal so eine krass andere Richtung einschlagen willst?

Ich würde dir aufjedenfall mal empfehlen ein Praktikum in der Branche zu machen um wenigstens eine Kleinigkeit vorweisen zu können.

 

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Die eine Sache, die mir aus dem Anschreiben und dem Lebenslauf nicht ersichtlich wird ist, weshalb du die Branche wechseln möchtest und was deine besondere Motivation ist, diesen Schritt zu gehen. Soll das am "Ich mach gerne Kaufberatung" festgemacht werden? Dann geh in den Einzelhandel, die suchen bestimmt engagierte Verkäufer - aber dafür musst du kein FISI sein.

Lebenslauf gehört etwas gestrafft. Mehr Mut zur Lücke ist zwar gut, aber die zwischen Berufserfahrung und Ausbildung ist mir zu lang. Du vergeudest soooo viel Platz. Ansonsten frage ich mich was "Sprache - Muttersprache" heißen soll. Und ob dein einziges Hobby tatsächlich "Kaufberatung und Einrichtung von PC-Systemen" ist. Das klingt unfassbar dröge und so als würdest du das nur schreiben, um irgendwo etwas reinzubringen das... naja... irgendwie mit dem Beruf zu tun haben könnte, aber irgendwie auch nicht.

Edit: Ach, und... es heißt "Fachinformatiker - Systemintegration".

Bearbeitet von Visar
Berufsbezeichnung

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Hallo Juare,

ich danke für dein Feedback. 

Mir wurde die Stelle nicht von der Arbeitsagentur vorgeschlagen, ich habe die Stellenanzeige eigenständig in der Jobbörse gefunden. Wusste leider nicht, dass das irgendwie negativ ist.

Was heißt dahingeklatscht? So habe ich gelernt, eine Bewerbung zu schreiben. Werde mich mal nochmal weiter einlesen, was die Formatieren angeht. Dachte, das soll so aussehen (nicht überladen).

Mein ursprüngliches Interesse rührt eben von meiner "Erfahrung" daheim. Dass das mit dem Berufsalltag nicht viel zu tun hat, weiß ich. Aber dafür möchte ich ja eine Ausbildung machen, um es zu lernen. 

Zu der Begründung fällt mir tatsächlich leider auch nicht viel ein, ich mein im Endeffekt ist es ja: "Möchte meinen Job nicht mehr machen, da er mich nicht erfüllt. Suche nun eine Ausbildung in einem anderen Job, von dem ich denke ,dass er mich erfüllen wird" 

 

Ein Praktikum fällt leider raus, da ich ja nicht einfach so meinen Job kündigen kann für ein Praktikum und danach wieder bis zum Ausbildungsbeginn, wenn ich denn überhaupt eine Stelle bekomme, nochmal wo unter komme. Zudem es in der Gastronomie dank Corona gerade sowieso sehr schwierig ist.

Hallo Visar,

ich danke auch für dein Feedback. Werde mich wohl nochmal an die Formatierung setzten.

Dass man bei seiner Muttersprache nicht "Muttersprache" hinschreibt, wusste ich nicht. Danke!

So traurig das klingen mag, ich habe leider tatsächlich keine Hobbys außer Videospiele (was ich jetzt wirklich nicht in die Bewerbung packen will) 
Kann man diesen Posten einfach weglassen?

Lg

 

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vor 12 Minuten schrieb Kawii97:

Dass man bei seiner Muttersprache nicht "Muttersprache" hinschreibt, wusste ich nicht. Danke!

Kannst du ja machen, aber da steht "SPRACHE - Muttersprache". Nicht, welche Sprache. Mal ganz davon abgesehen, dass die Muttersprache eigentlich immer zuerst genannt wird. Mach ich zumindest so. Absteigend sortiert nach dem sprachlichen Niveau auf dem ich mich bewege. :)

vor 10 Minuten schrieb Kawii97:

So traurig das klingen mag, ich habe leider tatsächlich keine Hobbys außer Videospiele (was ich jetzt wirklich nicht in die Bewerbung packen will) 

Was ist daran traurig? Solange du nicht "DiE nEuEsTeNg KiLlErSpIeLe ZuNg ÜbEnG" hinschreibst... In meiner Bewerbung stand auch klassischer Nerdshit wie P&P-Rollenspiele und was mich halt sonst anfixt, aber nicht zu weird ist.

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vor 17 Minuten schrieb Kawii97:

Dass man bei seiner Muttersprache nicht "Muttersprache" hinschreibt, wusste ich nicht. Danke!

Das wäre mir auch neu, dass man dort nicht Muttersprache hinschreiben würde...

Den Hobbys bereich würde ich einfach weglassen, wenn du keine Teamsportarten, Besonderheiten o.Ä. vorzuweisen hast.

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vor 16 Minuten schrieb alex123321:

Das wäre mir auch neu, dass man dort nicht Muttersprache hinschreiben würde...

Den Hobbys bereich würde ich einfach weglassen, wenn du keine Teamsportarten, Besonderheiten o.Ä. vorzuweisen hast.

Würde ich nicht. Gerade bei einem Auszubildenden kann man nicht viel in die Bewerbung (Lebenslauf, Zertifikate, etc.) schreiben und Hobbies lassen einen menschlicher erscheinen. Zudem hat man dann bei einem evtl. Einstellungsgespräch/Probearbeitstag dann gleich ein Gesprächsthema.

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vor 38 Minuten schrieb Kawii97:

"Möchte meinen Job nicht mehr machen, da er mich nicht erfüllt. Suche nun eine Ausbildung in einem anderen Job, von dem ich denke ,dass er mich erfüllen wird" 

Das hier ist halt ein Manko. Wenn du nicht begründen kannst, warum du mit dem alten Job bzw. die alte Branche Probleme hast, dann denkt sich jeder Arbeitgeber "ohje der hat schon mal das Handtuch geworfen, evtl. passiert das bei uns dann auch".

Dass du "denkst", dass dich IT erfüllen wird interessiert dem Arbeitgeber nicht. Das ist gut und schön, damit kann aber der Ausbilder nichts anfangen.

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Hey,

ich habe mir mal beides angeschaut. Was mir aufgefallen ist, du verwendest viiieeel Text. Ich lege dir mal meine Bewerbung mit in die Anlage mit der ich einen Ausbildungsplatz bekommen habe. Hier kommts auch viel aufs Gesamtpaket drauf an. Ich habe 8 Bewerbungen und 2 Zusagen bekommen. Angefangen habe ich mit meiner Bewerbung auf https://lebenslauf.com/, wusste nicht mehr wie man eine schreibt, dann habe ich diese in Word weiterbearbeitet.

In meiner Mail damals stand:

 

"Sehr geehrte XYZ,

hiermit bewerbe ich mich um den ausgeschriebenen Ausbildungsplatz als Fachinformatiker für Systemintegration.

In dem Anhang finden sie meine Bewerbungsunterlagen. Über ein persönliches Vorstellungsgespräch mit Ihnen würde ich mich freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Name, Adresse, Telefon"

 

 

vor 6 Minuten schrieb Kawii97:

Was heißt dahingeklatscht?

0815. Du musst hier als Personaler denken. Die sehen ne Menge Bewerbungen am Tag. Formatierung, keine 0815 Schriftart bringen Pluspunkte (Comic Sans nicht 🤣)

 

vor 3 Minuten schrieb Kawii97:

Zu der Begründung fällt mir tatsächlich leider auch nicht viel ein, ich mein im Endeffekt ist es ja: "Möchte meinen Job nicht mehr machen, da er mich nicht erfüllt. Suche nun eine Ausbildung in einem anderen Job, von dem ich denke ,dass er mich erfüllen wird" 

War bei mir genauso. Ich hab zb ein Minecraft Netzwerk mit ca 100 Spielern administriert, das habe ich jetzt nicht 1zu1 reingeschrieben aber als Netzwerk betitelt. Dort hab ich mich auch mit vielen Tools auseinander gesetzt wie Navision, WinSCP usw. Habe die alle aufgezählt, damit ich zeigen konnte das ich das auch wirklich in meiner Freizeit mache.

 

vor 4 Minuten schrieb Kawii97:

Ein Praktikum fällt leider raus, da ich ja nicht einfach so meinen Job kündigen kann für ein Praktikum und danach wieder bis zum Ausbildungsbeginn, wenn ich denn überhaupt eine Stelle bekomme, nochmal wo unter komme.

Ich habe mir damals Urlaub genommen. 1 Tag Probearbeiten. Obs mir gefällt oder nicht, sowie ob ich dem Betrieb gefalle. Der Tag hat mich sogar noch mehr dazu bewegt für den Berufsfeldwechsel.

 

vor 21 Minuten schrieb alex123321:

Das wäre mir auch neu

Das bringen die einem wirklich in der Schule bei..

LG

Anschreiben_geschwärzt.pdf Lebenslauf_geschwärzt.pdf

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vor 11 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Das hier ist halt ein Manko. Wenn du nicht begründen kannst, warum du mit dem alten Job bzw. die alte Branche Probleme hast, dann denkt sich jeder Arbeitgeber "ohje der hat schon mal das Handtuch geworfen, evtl. passiert das bei uns dann auch".

Dass du "denkst", dass dich IT erfüllen wird interessiert dem Arbeitgeber nicht. Das ist gut und schön, damit kann aber der Ausbilder nichts anfangen.

Angefangen von ungemütlichen Arbeitszeiten, über mangelnde Wertschätzung bis hin zur mageren Bezahlung gibt es viele "offensichtliche" Gründe, warum man nicht mehr in der Gastronomie sein möchte. Ich fühle mich am Empfang unterfordert, aber auch nicht interessiert genug, um den Betriebswirt zu machen (da das eine der wenigen Möglichkeiten ist, auch mal Zukunftsperspektive zu haben) Mit Handtuch schmeißen ist bei mir nicht, das weiß ich seit meiner ersten Ausbildung. Der Betriebswechsel war damals aufgrund des Umzuges (ich war 17) erforderlich. 

Wie soll ich das denn anders sagen? Ich hab den Job nicht gemacht, also kann ich nicht sagen, dass es mich erfüllen möchte. Ich weiß, dass ich mir gut vorstellen könnte, mich täglich mit PC´s (Netzwerke, Server, Daten, Planung etc.) beschäftigen könnte. Da ich privat leider nichts außer dem üblichen "kann nen PC hinstellen" nichts gemacht habe, kann ich leider auch auf nichts wirklich verweisen :(

 

@Sormik

Lieben dank, das schau ich mir daheim auf jeden Fall an!

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Wie gesagt, du musst halt immer die Wirkung beachten. Diese Frage nach dem "warum" wirst du auch in Bewerbungsgesprächen hören. Und auch die Frage, warum du denkst, dass jetzt IT das richtige wäre.

War bei mir nicht anders. Ich habe zuerst eine Ausbildung in der öffentl. Verwaltung gemacht ... jetzt bin ich in der Softwareentwicklung.

Die Gründe habe ich im Bewerbungsgespräch sehr offen dargestellt.

Da du  in der Gastronomie warst weiß man ja schon, dass du mit Kunden umgehen kannst. Vielleicht solltest du dir das zunutze machen. Halte nach Stellen Ausschau in der von Kundenkontakt oft die Rede ist.

Ansonsten: Tipps meiner Vorredner beachten (achte nur darauf, dass du es nicht übertreibst ... die Bewerbung soll auch kein Kunstwerk werden.)

Bearbeitet von KeeperOfCoffee

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Als ich halte die ganzen Aussagen, er müsse begründen warum er aus der Gastro "raus" will für belanglos in einer Bewerbung, insbesondere für eine Ausbildungsstelle, eher sogar destruktiv. Kein Personaler interessiert sich dafür in erster Instanz. Evtl. wird die Frage in einem persönlichen Gespräch fallen. In diesem Gespräch würde ich nicht unbedingt negative Punkte aufzählen warum du nicht mehr in der Gastro arbeiten willst sondern, dass dich der Job nicht mehr reizt und du neue Horizonte entdecken willst. Nie über den alten Arbeitgeber ablästern oder den Beruf.

Ja, sein Lebenslauf ist langweilig aber wenn ich sein Baujahr schätzen muss anhand der 97 in seinem Namen, dann vermute ich, ist er zarte 23 Jahre alt. Es ist völlig normal dort keine 10 Seiten vorzufinden. Also der Lebenslauf würde mich nicht stören, außer ein paar kleine Fehler wie "Sprache : Muttersprache".

Dein Anschreiben wirkt todlangweilig. Allein die Einleitung, 100 mal gelesen, kaum besser als "hiermit bewerbe ich mich". Ruf bei der Firma an, bekunde Interesse und finde den Namen der Personalerin heraus die den Bereich betreut bzw. deine Bewerbung bearbeitet. Diese Informationen baust du in deine Einleitung ein. Etwas salopp geschrieben "Das super schöne Gespräch zwischen Ihnen hat mir deutlich gemacht, dass ich bei Ihnen unbedingt anfangen möchte" blabla. 

Nach der Einleitung würde ich auch versuchen Sätze nicht mit "Seit längerem beschäftige..." einzuleiten. Ganz ehrlich, das liest man 1000 mal am Tag in Bewerbungen. 

Zitat

Die in der Systemintegration behandelten Fachbereiche wie die Konfiguration, Verwaltung und Instandhaltung komplexer IT-Systeme sowie der Kontakt zum Hilfesuchenden bieten mir viele Möglichkeiten, mich unter Beweis zu stellen, persönlich weiter zu entwickeln und viel Neues zu lernen.

Schön dass du auch die Bereiche aufzählst die der Beruf abdeckt. Ich denke die Personaler und Co wissen das sowieso. Ohne Mehrwert. "Neues lernen", "weiterentwickeln", alles leere Phrasen in meinen Augen.Hier geht es um den Hauptteil, viel mehr würde ich auf deine Stärken eingehen die du im Beruf zuvor erlernt hast.

 

Zitat

Ausdrucksvermögen sowie Teamfähigkeit zählen zu meinen persönlichen Stärken

Ach was? Wirklich!? Das sind für mich Softskills die jeder mitbringen sollte. Bitte was anderes nehmen, was dich fast schon begehrter erscheinen lässt.

 

Zitat

Durch meine gastronomische Ausbildung bringe ich sowohl umfangreiche Erfahrung in der Teamarbeit

Hier wiederholst du dich direkt im Anschluss mit deiner Teamfähigkeit. Dass du belastbar bist, dass du täglich in einem Team gearbeitet hast, dein Verantwortungsbewusstsein würde ich viel schöner Verpacken. Auch bitte darauf eingehen, dass du diese Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hast. Gastro ist Stress ohne Ende, wer da freiwillig arbeitet verdient Respekt. Also bitte mach dich nicht kleiner als du bist.

Nach dem Hauptteil, also die schöne Beschreibung deiner Kompetenzen, kommt das Umgarnen des Arbeitgebers, wie du dich dort einbringen kannst. Das hast du mit einem Satz abgefrühstückt:

Zitat

Ich freue mich darauf, meine Fähigkeiten und Fertigkeiten in Ihrem Unternehmen erfolgreich einbringen und erweitern zu können.

Viel ausführlicher bitte.

 

Übrigens:

"Fachinformatiker für Systemintegration" geht auch. Die deutsche Sprache ist da sehr breit aufgestellt 😉

Bearbeitet von Def_Con

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Hallo Kawii97,

also ich kann aus Erfahrung sprechen wenn es darum geht den Beruf zu wechseln. Ich kam ursprünglich aus der Physiotherapie und hatte 3 verschiedene Arbeitsstellen innerhalb von 2 Jahren. 

 

Punkte die ich dir nennen kann sind auf jeden Fall: 

- Warum fängst du ("erst") jetzt mit einer IT Ausbildung an? Begründe das damit das du, wie du selbst sagtest, dich schon seit langem beworben hast und schon immer in diesem Bereich arbeiten wolltest.

- Was hebt dich von anderen ab? Den Unterschied zwischen Hardware und Software zu kennen oder HDD und SSD kennt im Prinzip fast jeder. So in der Art kommt es rüber wenn du von Kaufberatung sprichst. Rein theoretisch könnte man jede dahergelaufene Person aus irgendwelche Foren fragen. Was macht DICH aus? 

- Interessierst du dich für ein Betriebssystem oder ein Programm speziell oder hast Kenntnisse? SAP, O365, Atlassian (Confluence, Jira usw.), Salesforce egal was. 

- Wie du gesagt hast gibt es offensichtliche Punkte seinen Beruf zu wechseln und persönliche. Du kannst das Gehalt durchaus als Punkt anbringen. Ich beispielsweise habe gesagt das ich bald Vater werden möchte und mit meinem aktuellen Gehalt meine Familie nicht versorgen kann. Wenn du aus tiefstem Herzen ehrlich sagst was dich an deinem vorigen Beruf gestört hat werden die Arbeitgeber auch wissen das der Wunsch einer Ausbildung in diesem Bereich tief verankert ist und du sie erfolgreich abschließen willst.

Noch eine Sache: So wie du sprichst fühlst du dich vielleicht eher als Informatikkaufmann (für Angebote schreiben beispielsweise) oder du müsstest eben in den Dienstleistungsbereich in der IT. Aber das entscheidest du natürlich. Dabei wünsche ich dir alles Gute. 

Bearbeitet von Jinju

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Am 26.6.2020 um 17:16 schrieb KeeperOfCoffee:

Das hier ist halt ein Manko. Wenn du nicht begründen kannst, warum du mit dem alten Job bzw. die alte Branche Probleme hast, dann denkt sich jeder Arbeitgeber "ohje der hat schon mal das Handtuch geworfen, evtl. passiert das bei uns dann auch".

Dass du "denkst", dass dich IT erfüllen wird interessiert dem Arbeitgeber nicht. Das ist gut und schön, damit kann aber der Ausbilder nichts anfangen.

Kann ich so 100% unterstützen.

Ich habe 2010 meine Fachhochschulreife gemacht und habe dann eine Ausbildung im Hotelfach angefangen und diese nach 3 Monaten abgebrochen. Dann was im Bereich FIAE zu finden war echt schwer. Hab viele Absagen bekommen, bis mir ne Firma dann die Chance gegeben hat und bei der Firma hab ich die Ausbildung dann abgeschlossen. 

Es ist nicht unmöglich, aber stell dich drauf ein, dass du dich viel erklären musst und viel begründen musst, warum du diesen Wechsel machst. 

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Am 27.6.2020 um 00:08 schrieb Jinju:

Begründe das damit das du, wie du selbst sagtest, dich schon seit langem beworben hast und schon immer in diesem Bereich arbeiten wolltest.

Aber das stimmt doch nicht. Er hat sich für ein einziges Jahr beworben - entnehme ich zumindest seinen Angaben - und dann offenbar damit aufgehört, statt es weiter zu versuchen. Und weshalb geht jemand, der schon immer in dem Bereich arbeiten wollte überhaupt den Kompromiss ein, etwas komplett anderes zu lernen, das nicht im Geringsten mit DEM Traumjob zu tun hat?

Nimmt ihm doch keiner ab. Ich würde mir solche Formulierungen sparen. Die lesen sich mit dem Werdegang halt eher nach:

"Sehr geehrte Individuen, ich würde Ihnen gerne in den Allerwertesten kriechen."

Am 26.6.2020 um 23:29 schrieb Def_Con:

"Fachinformatiker für Systemintegration" geht auch. Die deutsche Sprache ist da sehr breit aufgestellt 😉

Dennoch würde ich mich an der gängigeren Schreibweise orientieren.

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vor 3 Stunden schrieb Visar:

Aber das stimmt doch nicht. Er hat sich für ein einziges Jahr beworben - entnehme ich zumindest seinen Angaben - und dann offenbar damit aufgehört, statt es weiter zu versuchen. Und weshalb geht jemand, der schon immer in dem Bereich arbeiten wollte überhaupt den Kompromiss ein, etwas komplett anderes zu lernen, das nicht im Geringsten mit DEM Traumjob zu tun hat?

Nimmt ihm doch keiner ab. Ich würde mir solche Formulierungen sparen. Die lesen sich mit dem Werdegang halt eher nach:

"Sehr geehrte Individuen, ich würde Ihnen gerne in den Allerwertesten kriechen."

 

Du hast hier offenbar übersehen das er geschrieben hat das er schon immer was in dem Bereich machen wollte. Bist du schonmal auf die Idee gekommen das es private Gründe haben könnte warum er sich nur ein Jahr oder vorher nicht beworben hat? Oder das man nicht einfach von einem voll bezahlten Job in eine Ausbildung wechseln kann weil man vielleicht Rechnungen bezahlen muss? Oder weil man von seinen Eltern gedrängt wird Geld zu verdienen? Nicht jeder von uns kriegt alles in den Allerwertesten geschoben. 

Tut mir Leid aber dein Beitrag ist 0% hilfreich und man sollte lieber erstmal persönlich auf die Menschen eingehen bevor man sie verurteilt. 

P.S: Potentielle zukünftige Arbeitgeber werden auch danach fragen warum erst jetzt dann kann er es nämlich begründen und Einblick in seine Persönlichkeit geben. Hatte er gute Gründe oder war er faul oder sonstiges. 

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Nein, ich habe das nicht übersehen... 

vor 1 Stunde schrieb Jinju:

Tut mir Leid aber dein Beitrag ist 0% hilfreich und man sollte lieber erstmal persönlich auf die Menschen eingehen bevor man sie verurteilt. 

Verurteile ich ihn? Nein, ich rate lediglich von diesem SCHON IMMER-Ding ab. Wenn auch relativ harsch.

Das spiegelt sich in seinem Anschreiben und seiner Vita nämlich einfach nicht wider. Hobbies & Interessen bestehen aus Videospielen, schade, ein Raspi und ein bisschen Basteln und Linux wäre in sechs Jahren sicher drin gewesen, stattdessen, naja: nix. Seine Gründe sind ansonsten mitunter plausibel (Freundin Studium, Finanzen etc.), aber das "Kein Bock" mit 16 ist dafür halt.... Sagen wir einfach, dass er sich damit keinen Gefallen getan hat.

"Ich wollte das SCHON IMMER machen, außer mit 16, da hatte ich nämlich keinen Bock auf sowas und hab dann halt was anderes gemacht.."

Und du findest das so gut? Sonderbar.

Dazu bleibt offen, weshalb sich jemand, der sich so enthusiastisch präsentieren möchte, nicht während der anderen Ausbildung nochmal umgesehen hat. Nur weil er schon etwas hatte? Hm. Ja, von mir aus, aber. er wollte doch SCHON IMMER. Nur halt nicht vor der ersten Ausbildung, während der Ausbildung gab es da offenbar auch keine Bemühungen und danach kamen dann irgendwie die plausiblen Gründe, bis er es zumindest 2018 mal probiert hat und dann auch wieder zwei Jahre nicht.

Ja, naja. Ich weiß ja nicht. Das wirkt doch sehr dünn und wie ein guter Grund, Abstand von so 'ner Aussage zu nehmen.

Ich hoffe, dass ich dir das jetzt nicht noch mal aufmalen muss, ehe du meinen Punkt verstehst. 😉

PS: Potentielle Arbeitgeber müssen die Bewerbung erstmal nicht direkt in den Papierkorb werfen, sonst kann er gar nix begründen.

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vor 23 Minuten schrieb Visar:

Nein, ich habe das nicht übersehen... 

Verurteile ich ihn? Nein, ich rate lediglich von diesem SCHON IMMER-Ding ab. Wenn auch relativ harsch.

Das spiegelt sich in seinem Anschreiben und seiner Vita nämlich einfach nicht wider. Hobbies & Interessen bestehen aus Videospielen, schade, ein Raspi und ein bisschen Basteln und Linux wäre in sechs Jahren sicher drin gewesen, stattdessen, naja: nix. Seine Gründe sind ansonsten mitunter plausibel (Freundin Studium, Finanzen etc.), aber das "Kein Bock" mit 16 ist dafür halt.... Sagen wir einfach, dass er sich damit keinen Gefallen getan hat.

"Ich wollte das SCHON IMMER machen, außer mit 16, da hatte ich nämlich keinen Bock auf sowas und hab dann halt was anderes gemacht.."

Und du findest das so gut? Sonderbar.

Dazu bleibt offen, weshalb sich jemand, der sich so enthusiastisch präsentieren möchte, nicht während der anderen Ausbildung nochmal umgesehen hat. Nur weil er schon etwas hatte? Hm. Ja, von mir aus, aber. er wollte doch SCHON IMMER. Nur halt nicht vor der ersten Ausbildung, während der Ausbildung gab es da offenbar auch keine Bemühungen und danach kamen dann irgendwie die plausiblen Gründe, bis er es zumindest 2018 mal probiert hat und dann auch wieder zwei Jahre nicht.

Ja, naja. Ich weiß ja nicht. Das wirkt doch sehr dünn und wie ein guter Grund, Abstand von so 'ner Aussage zu nehmen.

Ich hoffe, dass ich dir das jetzt nicht noch mal aufmalen muss, ehe du meinen Punkt verstehst. 😉

PS: Potentielle Arbeitgeber müssen die Bewerbung erstmal nicht direkt in den Papierkorb werfen, sonst kann er gar nix begründen.

Ich habe nicht gesagt das ich es so gut finde. Fakt ist nunmal man muss mit dem Arbeiten was man hat und wenn er mehr nicht vorzuweisen hat, was soll man machen? 

Problem ist in dem Fall einfach was soll er sonst schreiben um sich interessant zu machen? 

Und die Aussage das dein Beitrag 0% hilfreich ist rührt daher das du nur kritisierst aber keine Lösungsvorschläge bietest. Wie in diesem Beitrag erneut.

Soll er jetzt über vergossene Milch jammern weil er sich nie mit solchen Dingen beschäftigt hat? Tut mir leid aber deine Sichtweise kommt bei mir eben so rüber als ob du ihn verurteilst.

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vor 49 Minuten schrieb Jinju:

Problem ist in dem Fall einfach was soll er sonst schreiben um sich interessant zu machen? 

Wie wäre es mit, ich weiß auch nicht... was zum Henker interessiert ihn? Du hast die Frage ja selbst schon gestellt.

Am 27.6.2020 um 00:08 schrieb Jinju:

- Interessierst du dich für ein Betriebssystem oder ein Programm speziell oder hast Kenntnisse? SAP, O365, Atlassian (Confluence, Jira usw.), Salesforce egal was. 

Genauso wie ich auf eine (nachvollziehbaren, schlüssigen) Begründung aus war, weshalb der Branchenwechsel.

Am 26.6.2020 um 16:30 schrieb Visar:

Die eine Sache, die mir aus dem Anschreiben und dem Lebenslauf nicht ersichtlich wird ist, weshalb du die Branche wechseln möchtest und was deine besondere Motivation ist, diesen Schritt zu gehen.

Darauf kam leider nur dieses unsägliche.. ich schreib's jetzt nicht nochmal, genug formatierter Text für heute. xD

vor 49 Minuten schrieb Jinju:

Ich habe nicht gesagt das ich es so gut finde. Fakt ist nunmal man muss mit dem Arbeiten was man hat und wenn er mehr nicht vorzuweisen hat, was soll man machen? 

Er könnte die Sache mit den Rechnern sicher interessanter verpacken. Ich meine...

Steckt da irgendeine Regelmäßigkeit hinter? Ist er generell der Go-To-Guy im Freundeskreis, oder berät er auch Leute in z.B. Foren, auf Facebook und/oder hat da einen (guten) Ruf weg – oder ist er in seinem Dunstkreis einfach der einzige, der sich überhaupt minimal mit PCs auseinandersetzt und deswegen dazu "auserkoren" wurde? Hat er selbst schon Leuten beigebracht, wie ein gewöhnlicher PC zusammengebaut und installiert wird? Sofern Probleme auftreten, löst er diese nur oder erklärt er den Leuten auch was schief lief und wie sie das vermeiden können? (beides so'n bisschen der Schulungsaspekt; "mit Rat und Tat zur Seite stehen", kann halt wieder alles heißen...) Was war das größte "Projekt", das er in der letzten Zeit in der Richtung angefasst hat? Waren mal mehr als 1 Rechner oder war eine HEDT-Plattform involviert oder hat er in seiner "Beratertätigkeit" schon mit Workstations, WaKü und $NächstesWortFürBullshitBingo Erfahrungen gemacht? Sind sicher Sachen, die bei aller Liebe nicht überall gebraucht werden.

Aber ich denke mir: Simple PC-Sachen Familie und Freunde machen halt auch Hinz und Kunz und dank der drölfzig Kaufempfehlungen auf einschlägigen Seiten, Build-Guides auf YT oder dem PC Build Simulator, ist das heute zudem keine sonderlich große Kunst mehr einen Office- oder Gaming-PC zusammenzuwürfeln. Also sollte da einfach mehr draus gemacht werden, wobei ich da in Ermangelung von mehr Infos natürlich keinen konkreteren Vorschlag machen kann, wie er das schreiben sollte. Und, ja, mein Gott. Es gehört bestimmt auch nicht alles davon ins Anschreiben. Aber wenigstens einen, nennen wir es mal... Eyecatcher... das gewisse Etwas, mit dem er von der Masse abhebt... sollte es doch geben. Insbesondere, da er das als einziges Hobby angibt.

Ist aber nur meine Meinung.

vor 49 Minuten schrieb Jinju:

Soll er jetzt über vergossene Milch jammern weil er sich nie mit solchen Dingen beschäftigt hat? Tut mir leid aber deine Sichtweise kommt bei mir eben so rüber als ob du ihn verurteilst.

1. Besser keine Milch mehr kaufen.

2. Schade, dass das bei dir so ankommt. :-/

3. Danke, dass ich es dir nicht aufmalen muss. :-D

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Am 6/26/2020 um 5:32 PM schrieb Kawii97:

Angefangen von ungemütlichen Arbeitszeiten, über mangelnde Wertschätzung bis hin zur mageren Bezahlung gibt es viele "offensichtliche" Gründe, warum man nicht mehr in der Gastronomie sein möchte.

man = versteckt hinter Allgemeinaussagen. Du, hier also “ich“

mehr? Die Gründe sind nicht neu.

Wenn jemand etwas schon immer wollte kümmert die Person sich möglichst immer/oft darum. Und nicht nur alle Jubeljahre. 

@Kawii97 was bietest DU, was kein Schulabgänger bieten kann? Was kannst du aus deiner bisherigen Berufserfahrung belegbar mitbringen, was für den Ausbildungsbetrieb oder den Ablauf der Ausbildung von Vorteil ist? Beziehe dich konkret auf den Betrieb. Dieses Anschreiben kann man an jede Firma schicken. 

 

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