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Fehler in der IT Datenverlust ?


Max112

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Hallo zusammen,

Ist euch als IT Mitarbeiter schonmal ein "großer" Fehler passiert und Daten sind entweder verloren gegangen oder irgendwelche Server sind kaputt gegangen wo wichtige Daten drauf waren ? :D

Ich weiß kein Backup kein Mitleid aber mich würde Mal interessieren wie ihr damit umgegangen seit und euer Vorgesetzter oder Chef ^^ 

Folgendes Problem unser Synology Diskstation ist Gerade nach einem System Update nicht mehr erreichbar und ich male mir alles mögliche Aus weil kein Backup existiert. Ich habe schon abgeschrieben Ärger zu bekommen und eine Abmahnung falls das Raid5 Kaputt gegangen ist.

PS: Ich werde jetzt wahrscheinlich bis Montag nicht schlafen können weil ich dann erst wieder vor Ort arbeiten kann. Aus dem Fehler lernt man aber ich hoffe wirklich das ich da noch mit einem blauen Auge davon komme :(

 

Bearbeitet von Max112
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Moin,

mir ist ein solcher Fall nur als Azubi untergekommen. War während meiner Tätigkeit zu schnell und habe nicht richtig aufgepasst.

Unabhängig davon, dass ich Azubi war, da ich als vollwertiger Mitarbeiter behandelt wurde und was ich auch wollte (bin schließlich keine 16 mehr). 

Jedenfalls; Beim Updatevorgang nicht richtig darauf geachtet was ich mache, ergo -> Datenbank defekt. Musste durch unseren IT-Admin händisch und mit sehr viel Aufwand behoben werden. (Medizin)

Versehentlich die falsche Platte, sowie das falsche Netzwerkkabel gezogen, ergo -> kompletter Ausfall (24x7 Betrieb)

Bei dem Hardwaretausch ging mir das Mainboard und Backplane flöten, da ich elektrisch aufgeladen war: Kompletter Stillstand

Datenschutzvorfall ausgelöst: Direkt gemeldet. Gab "nur" ein Schlag in den Nacken. "Mündliche Rüge"

Und einen kompletten 5. stelligen Auftrag falsch verbucht. (Wusste damals nicht, dass es nur ein paar klicks waren, um das zu beheben).

 

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vor 5 Minuten schrieb VanilleWaffel:

Moin,

mir ist ein solcher Fall nur als Azubi untergekommen. War während meiner Tätigkeit zu schnell und habe nicht richtig aufgepasst.

Unabhängig davon, dass ich Azubi war, da ich als vollwertiger Mitarbeiter behandelt wurde und was ich auch wollte (bin schließlich keine 16 mehr). 

Jedenfalls; Beim Updatevorgang nicht richtig darauf geachtet was ich mache, ergo -> Datenbank defekt. Musste durch unseren IT-Admin händisch und mit sehr viel Aufwand behoben werden. (Medizin)

Versehentlich die falsche Platte, sowie das falsche Netzwerkkabel gezogen, ergo -> kompletter Ausfall (24x7 Betrieb)

Bei dem Hardwaretausch ging mir das Mainboard und Backplane flöten, da ich elektrisch aufgeladen war: Kompletter Stillstand

Datenschutzvorfall ausgelöst: Direkt gemeldet. Gab "nur" ein Schlag in den Nacken. "Mündliche Rüge"

Und einen kompletten 5. stelligen Auftrag falsch verbucht. (Wusste damals nicht, dass es nur ein paar klicks waren, um das zu beheben).

 

Ich hätte nicht gedacht das ich durch ein einfaches Update die Diskstation unerreichbar machen kann. Ich hoffe die ganze Zeit nur das nichts schlimmeres passiert ist und ich zur Not noch meinen Rechner direkt an das NAS anschließen kann und alles sichern kann.

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vor 5 Minuten schrieb Max112:

Ich hätte nicht gedacht das ich durch ein einfaches Update die Diskstation unerreichbar machen kann. Ich hoffe die ganze Zeit nur das nichts schlimmeres passiert ist und ich zur Not noch meinen Rechner direkt an das NAS anschließen kann und alles sichern kann

vor 34 Minuten schrieb Max112:

PS: Ich werde jetzt wahrscheinlich bis Montag nicht schlafen können weil ich dann erst wieder vor Ort arbeiten kann. Aus dem Fehler lernt man aber ich hoffe wirklich das ich da noch mit einem blauen Auge davon komme :(

 
 

Wenn du soviel "Panik" hast, informiere asap deinen Chef, Vorgesetzten und schildere den Fall. 

 

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Und wenn das personenbezogene Daten drauf waren musst Du ne Selbstanzeige bei der Zuständigen Datenschutzaufsicht binnen 72 Stunden machen.

vor 6 Stunden schrieb Max112:

Ich hoffe die ganze Zeit nur das nichts schlimmeres passiert ist und ich zur Not noch meinen Rechner direkt an das NAS anschließen kann und alles sichern kann.

Unwahrscheinlich. Kein Speichersystem ist sicher, diese billigen eh nicht. Hab schon alles mögliche verschrottet, auch Buffalo, Qnap, Synology etc. Du brauchst immer ein Backup. Immer.

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evtl. hat die Synology nur "Netzwerk-Demenz", hat die Netzwerkeinstellungen vergessen,.

Für solche Fälle halte ich einen billigstmöglichen 10/100-Switch (komplett ungemanaged) und evtl. einen billigstmöglichen 1000er-Switch (komplett ungemanaged) in der Schublade.

Mail an Chef o.ä. würde ich erstmal nicht machen, höchstens in der Form von "hey, kannste mal mit draufgucken".

Unser Backup besteht aus Veeam-Sicherungen, die auf einen alten DELL T320 gesichert werden, der Server ist nicht mehr unter Hardware-Wartung, RAID5 ohne Spare mit alten Platten, ein angeschlosses Bandlaufwerk wird nur 1 Mal die Woche bespielt. Ein elektronischer Angreifer, könnte also mit Verschlüsselungs-/Veröffentlichungstrojaner leicht 5 volle Werktage Arbeit vernichten und/oder für "Bewegung" in der Chefetage sorgen.

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Wichtig wenn du es nicht sofort beheben kannst oder unsicher bist deinen Chef oder den Kollegen der sich besser damit auskennt kontaktieren und deinen Fehler eingestehen. Niemals aus falschem Stolz, Ehrgeiz oder "ist ja nicht so schlimm" ewig versuchen das selbst zu fixen wenn du nicht weiter kommst, gerade wenn es ein Produktives System ist. Ehrlich zu deinem Fehler stehen wenn du anschiss bekommst dann ist das so, aber niemals so tun als wäre nix gewesen. 

Mir ist erst diese Woche ein kleiner Fehler unterlaufen und ich hab versehenlich im QS System (gott sei dank nicht Produktion) ein paar Views gelöscht, habs sofort gemerkt sie wieder hergestellt, leider war die Alamierung die Prüft ob Packages invalide geworden sind schneller als ich mit dem Rebind und hat nen Incident ausgelöst. Ich hab den Rebind gemacht und sofort die entsprechenden Leute angerufen um Entwarnung zu geben. Hab danach meinem Chef und den anderen Kollegen Bescheid gegeben damit die auch vorgewarnt sind sollte da noch was kommen.

Fehler passieren, wir sind alle nur Menschen, sie sollen natürlich nicht, aber ab und zu kann man es nciht verhindern, egal wie erfahren man ist, niemand ist perfekt und macht nie Fehler. Wichtig ist halt das du weißt wie du es behebst und danach sofort den Leuten (Chef etc.) Bescheid gibst und wenn du es nicht lösen kannst das du dir hilfe holst von jemanden der weiß wie man es repariert auch auf das Risiko hin das du Ärger bekommst. Du hast Mist gebaut ob nun unabsichtlich, aus leichtsinnigkeit oder aus unwissen, dann steh auch dazu und lerne für die Zukunft draus.
 

Am 26.9.2020 um 16:51 schrieb VanilleWaffel:

Unabhängig davon, dass ich Azubi war, da ich als vollwertiger Mitarbeiter behandelt wurde und was ich auch wollte (bin schließlich keine 16 mehr). 

Was aber auch schwachsinn ist, egal wie alt du bist, du bist Azubi und hast damit nunmal einen anderen Stand als ein Vollwertiger Mitarbeiter, du darfst Fehler machen und ein echter Vollwertiger Mitarbeiter sollte stehts deine Arbeit vor allem an kritischen Systemen prüfen und muss dir helfen können wenn was passiert.

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Am 26.9.2020 um 16:51 schrieb VanilleWaffel:

Unabhängig davon, dass ich Azubi war, da ich als vollwertiger Mitarbeiter behandelt wurde und was ich auch wollte (bin schließlich keine 16 mehr). 

Ich kann die Einstellung nachvollziehen. Mir ging es damals auch so, da ich über 18 war. Letztendlich ist es allerdings auch eine Haftungsfrage. Du bist nämlich als Auszubildender kein vollwertiger Mitarbeiter. Die Verantwortung für dein (nicht grob fahrlässiges) Tun und auch deine Fehler trägt dein Ausbilder / Vorgesetzter. Natürlich gibt es trotzdem einen ordentlich Anschiss wenn du einen großen Fehler gemacht hast, aber du bist eben der Auszubildende und weißt es im Zweifel vielleicht gar nicht besser. Durch Fehler lernt man manchmal mehr als durch stures Lernen.

 

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Ich bin heute noch mit einem sehr blauen fast schwarzen Auge davon gekommen. Das blöde NAS ist wohl beim Update abgestürzt und es wurde kein Betriebssystem mehr gefunden. 

Entsprechend war das RAID System hinzüber laut Synology kein Restore mehr möglich. (Ich währe also fast in ohnmacht Gefallen :( ) Ich wollte es aber nicht dabei belassen und habe das RAID Manuell rekonstruiert und die Daten noch retten können. 

Das war mir eine große Lehre und so ein Fehler wird hoffentlich nicht nochmal vorkommen. Wie gesagt kein Backup kein Mitleid so einfach. 

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vor 5 Minuten schrieb Maniska:

Und, wann genau startet das Backup Projekt?

Ich habe gefühlt 30 Backups Jetzt erstmal erstellt :D Und werde aber aufjedenfall jetzt hyperbackup nutzen eventuell mit der Synology C2 und Datenverschlüsselung oder eine USB Platte die ich dann jede Woche einmal in ein veracrypt Container packe und in die Cloud schiebe sowas passiert garantiert nicht nochmal.

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vor 6 Minuten schrieb allesweg:

USB, Cloud, Backup. Der :datenschutz:kommt gleich um's Eck...

Warum denn :D Ist cloud nicht der heiße Shit? Ich weiß manuell ist immer so eine Sache aber kurzfristig ist das die Lösung. Langfristig sicherlich Bacula und LTO oder halt Veaam aber Hyperbackup und das manuelle überprüfen ob alles richtig gesichert wurde ist ja nicht schlecht.

Bearbeitet von Max112
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vor 1 Minute schrieb pointer125:

Der allergeilste Shit ist ein vernünftig ausgearbeitetes Backupkonzept ohne Angst haben zu müssen, bei einem Datenverlust in die Steinzeit katapultiert zu werden. Auf alles andere kann man aufbauen....

Klar das ist die Grundstruktur die ausgearbeitet werden muss gebe ich dir vollkommen Recht. 

 

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Nö, für allerheißesten Shit müsste noch irgendwas mit Blockchain rein.

 

Ich halte von dem ganzen Cloud-Zeug nicht all zu viel.

Was, wenn die Leitung tot ist? Redundante Anbindung schön und gut, aber rechnet sich das?

Wer garantiert, dass der Anbieter nicht zum Zeitpunkt des Bedarfs down ist? Selbst die Großen können mal nicht erreichbar sein!

 

Aber ich bin AE, professionelles Backup überlasse ich Anderen. Mein Backup daheim ist kein Maßstab.

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der :datenschutz:hört aufmerksam zu ... und ahnt böses ...

vor 24 Minuten schrieb allesweg:

Ich halte von dem ganzen Cloud-Zeug nicht all zu viel.

Was, wenn die Leitung tot ist? Redundante Anbindung schön und gut, aber rechnet sich das?

Yessss Babe

Und dann komm ich mit dem berüchtitgtem "angemessenen Datenschutzniveau". Darf man das überhaupt so tun ??

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Ich empfinde das Datenschutzthema hier gerade als leicht übertrieben... natürlich ist das ein Thema, dass betrachtet und sauber geklärt werden muss, aber es ist definitiv möglich ein Cloud Backup im Rahmen der DSGVO durchzuführen. Ohne die entsprechenden Punkte im Rahmen der DSGVO zu klären, rate ich aber auch davon ab. Daher kurzum: Klär das mindestens mit deinem DSB.  

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Solange man die Tätigkeit in seinem Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten (VVT) nach Art. 30 (1) dokumentiert, dann nach Art. 32 technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) beschreibt, ein entsprechendes Löschkonzept verfasst und einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 mit dem Clouddienstleister abschließt kann man natürlich total problemlos Backups in der (deutschen) Cloud speichern. Außerhalb der EU wird das ganze etwas schwieriger.

Bearbeitet von TooMuchCoffeeMan
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