vor 18 Stunden18 h Heyyy,in unserem Unternehmen arbeiten inzwischen rund 170 Mitarbeitende an mehreren Standorten und entsprechend stark sind wir darauf angewiesen, dass die Terminalserver‑Umgebungen im DATEV gehosteten ASP stabil und performant laufen. In den vergangenen Monaten hatten wir vermehrt mit TAGELANGEN Ausfällen, Login‑Problemen und Performance‑Einbrüchen im DATEV‑Umfeld zu kämpfen. Gleichzeitig sagt uns die DATEV selbst, dass ab 2026 und bis 2028 ein umfassender Umstieg auf Cloud‑basierte Lösungen erfolgt und On‑Premises‑Installationen schrittweise auslaufen sollen.Für mich stellt sich damit aktuell die Frage, wie lange lokale Terminalserver‑Infrastrukturen noch sinnvoll sind und ob wir diese wieder ins eigene Haus bringen sollen.Wie seht ihr das? Wie bewertet Ihr diese Situation?Liebe Grüße Audrey ☺️
vor 17 Stunden17 h Moin Audrey,finde das ist ein interessantes Thema, welches Du hier ansprichst. Bei mir ist es nicht das DATEV-Umfeld sondern SAP, wo es abzusehen ist das alles langfristig nur noch in der Cloud läuft.Für den sehr langen Zeitraum müssen wir allerdings auch noch parallel die "alten" On-Premise-Systeme + unsere eigene IT-Infrastruktur auf der eigenen Hardware ausfallsicher betreiben.vor 1 Stunde, CtrlAltAudrey hat gesagt:Wie seht ihr das? Wie bewertet Ihr diese Situation?Aus meiner Sicht würde ich sagen, das es durchaus sinnvoll ist lokale Infrastruktur weiter zu betreiben und alles was notwendig ist wieder ins eigene Haus zurück zu holen.Bin aber auch "nur" Anwendungsentwickler, aber bei jeder Besprechung mit unseren Systemintegratoren dabei.Vor allem, weil es gerade so wohl inhouse als auch bei den Kunden Bedarf gibt, Lösungen aus nichteuropäischen Clouds "nach Hause" zu holen.
vor 15 Stunden15 h Ich sehe eigentlich überall, daß es Richtung lock-in geht und dann die Preise erhöht werden. Ich würde ALLES, was ich kann, in-house halten bzw zurückbringen. Wenn jetzt alle brav mit "in die Cloud" wechseln, ist das halt durch. Dann gibt es nur noch Abo/teurer und aussteigen/woanders hingehen ist SO teuer, daß dein Unternehmen dabei pleite geht.
vor 13 Stunden13 h vor 1 Stunde, VenomVelvet hat gesagt:Ich sehe eigentlich überall, daß es Richtung lock-in geht und dann die Preise erhöht werden. Ich würde ALLES, was ich kann, in-house halten bzw zurückbringen. Wenn jetzt alle brav mit "in die Cloud" wechseln, ist das halt durch. Dann gibt es nur noch Abo/teurer und aussteigen/woanders hingehen ist SO teuer, daß dein Unternehmen dabei pleite geht.Du scheinst mMn ja in allen Diskussionen hier eher die "Contra-Position" zu besetzen? Das ist ja prinzipiell o.k.Falls Du als Umschüler auch als Fachinformatiker eine Position als - laut Deinem Profil entweder Anwendungsentwicklung (AE) oder Systemintegration (SI) - besetzen möchtest frage ich Dich einfach ganz direkt: Wo sind Deine Vorschläge, bestehende Probleme/Herausforderungen zu lösen ?!? Bearbeitet vor 13 Stunden13 h von Mysteryland Satzstellung korrigiert.
vor 5 Stunden5 h Ich fürchte, das diese Fragestellung hart von der strategischen Ausrichtung der eigenen IT abhängt. Unternehmen wie Datev oder Microsoft treiben Transformationen in die Cloud intensiv voran, was bedeutet dass es langfristig auch nur in den Cloud Produkten neue Kernfunktionen geben wird.Die Frage an der Stelle wird sein, ob man auf diese Kernfunktionen angewiesen ist, oder wie lange es überhaupt noch Alternativen gibt. Will man eine Zwangs Migration in die Cloud verhindern, wird man vielleicht eine Strategie fahren können, um Funktionen auf Drittanbieter (direkte Konkurrenten von Datev) auslagern zu können, die noch On-Premise anbieten. Das könnte z.B. das ERP System oder CRM oder Dokumentenmangement sein oder auch komplette Kanzleilösungen von Drittanbietern.Ich fürchte allerdings auch, dass die Entscheidung dann bereits jetzt getroffen werden müsste, da spätestens ab Herbst 2026 die Transformaton in die Cloud von Anbietern wie Microsoft oder Datev bereits so weit vorangeschritten sind, das es kein Alternative mehr gibt, wenn man vollständig davon abhängig ist. (Auch zu beachten, dass der Support bestimmter lokaler Server Produkte von Microsoft dann endet).Diese Entscheidung wird definitiv zu einem zeitlichen Problem werden, wenn man nicht rechtzeitig eine Lösung parat het.
vor 4 Stunden4 h vor 17 Minuten, Dakta hat gesagt:Wer immer noch in die Cloud will hat den Schuss nicht gehört.Erklär mal: Was haben die Leute, die in die Cloud wollen überhaupt nicht kapiert?Was ist das negative an der Cloud, was die Leute nicht erkennen?
vor 3 Stunden3 h vor 15 Stunden, CtrlAltAudrey hat gesagt:Für mich stellt sich damit aktuell die Frage, wie lange lokale Terminalserver‑Infrastrukturen noch sinnvoll sind und ob wir diese wieder ins eigene Haus bringen sollen.Es hängt vom Unternehmensziel ab. Datev selbst sagte dass du es bald nur noch via Cloud zugreifen kannst. Falls das Unternehmen sagt dass Datev essentiell ist und nicht austauschbar ist, dann muss du damit arbeiten.Ob du full on prem, cloud o hybrid nehmen solltest hängt vom Unternehmen requirements ab.Die GF o senior mgmt entscheidet wie viel Budget vorhanden ist, in welche Richtung ihr gehen solltet und steht auch für die Entscheidung gerade.Nicht Sturr ich will nur on prem, cloud, azure aws oder Linux.IT sollte als Enabler agieren und dafür sorgen dass die IT Strategie die Unternehmensziele unterstützt.Mach verschiedene Business case vor und Nachteile von on prem, cloud und hybrid und lass es der GF entscheiden. Ihr als IT dürft natürlich eure Empfehlung geben, aber die Risiken darf nur die GF o Senior Mgmt übernehmen.Edit Sry für die ganzen Fehler alles via Smartphone getippt. Bearbeitet vor 3 Stunden3 h von Zaroc
vor 2 Stunden2 h vor 1 Stunde, hellerKopf hat gesagt:Erklär mal: Was haben die Leute, die in die Cloud wollen überhaupt nicht kapiert?Was ist das negative an der Cloud, was die Leute nicht erkennen?01) der Datenschutz ..02) die praktisch unvorhersehbaren Kosten, meist durch Faulheit von Menschen ausgelöst03) der IRRGLAUBE dass mit Wechsel in die Cloud die Daten sicher seien und man sich nicht mehr kümmern muss weil man einen Vertrag hat.Gängige Praxis bei Audits nach NIS,BSI,DORA,KRITIS: Cloud benötigt zusätzliches Backup extern oder lokalZurück zum ThemaGrade bei Datev, die ja bekanntermassen superflexibel und customer-minded sind würde ich meine Daten immer so lange wie möglich lokal als Backup vorhalten.Bei meinen STB Mandanten rate ich zur regelmässigen Backups ins Haus, um hier im Notfall weiter arbeiten zu können.
vor 2 Stunden2 h @charmanta ja, alles valide Argumente.Aber warum machen die Leute es dann trotzdem?Fallen alle nur auf gutes Marketing rein?
vor 2 Stunden2 h vermutlich ... aber viele wollen auch einfach nix mehr mit IT und Haftung zu tun haben und meinen damit aus dem Schneider zu sein.
vor 2 Stunden2 h Haftung bleibt immer bei der Firma die kann man niemanden einfach so abgeben.Cloud wird gerne genommen weil es angeblich billiger wäre, skalibar ist o. Weil es auf dem ersten Blick leichter aussieht o all in one Produkt ist.Ich bin eher ein Fan von Hybrid Umgebungen.
vor 2 Stunden2 h vor 10 Stunden, Mysteryland hat gesagt:Du scheinst mMn ja in allen Diskussionen hier eher die "Contra-Position" zu besetzen? Das ist ja prinzipiell o.k.Falls Du als Umschüler auch als Fachinformatiker eine Position als - laut Deinem Profil entweder Anwendungsentwicklung (AE) oder Systemintegration (SI) - besetzen möchtest frage ich Dich einfach ganz direkt: Wo sind Deine Vorschläge, bestehende Probleme/Herausforderungen zu lösen ?!?Najaaa, ich hab halt schon zu Zeiten in der IT gearbeitet, als es noch keine "Cloud" gab. Ich bin da halt sehr konservativ. Themen wie Security etc. sind für mich sehr wichtig. Wie ich in der IT Probleme löse? Indem ich Lösungen schaffe. Beispiel: Es hat mir noch keiner eine Funktionalität von Windows Server gezeigt, die ich nicht - auch für Windows Clients - auch mit Linux-Servern nachbilden könnte. Natürlich hast du dann keinen MS-Mailserver, aber die meisten kaufen ja eh Office365 ein, das ist dann also egal.Zum Thema "Cloud" - ich hatte ja auch "Cloud": Mehrere Root-Server. Wieso ich ohne Not meine Daten und Know-How auf einen fremden Server laden soll, wo ich einen Haufen Miete bezahle. Die alle Nase lang die Preise anheben und ich dann die Daten nur noch SEHR TEUER wieder da rausbekomme, ist mir schleierhaft. Mal abgesehen von im Regelfall landen die in den USA, eventuell darf ich das dann nicht...Bei Sachen wie DATEV, Adobe Produkten und Co. ist es halt so. Wenn ich das im Unternehmen einsetzen MUSS, komme ich da nicht drum rum. Dennoch würde ich ALLES, was irgend möglich ist on premise halten. Speziell die Daten oder Algorithmen.
vor 1 Stunde1 h Auch: Wenn ich "alle" Dienste meiner IT in irgendeine Cloud schiebe, kann ich mir IT Sicherheitskonzepte eigentlich auch komplett sparen.Da garantiert jeder Anbieter irgendeine eigenartige Portfreischaltung braucht, sieht die Firewall bald aus wie ein Schweizer Käse...Ausserdem: Bei On-Prem hab' ich meist ein Produkt gekauft was ich selbst (im Notfall) betreiben kann, wenn der Anbieter pleite, aufgekauft, etc. ist. Bei Cloudservice ist im schlechten Fall einfach Schicht.Bin voll bei "on-Prem"...
vor 1 Stunde1 h Autor vor 11 Minuten, Eratum hat gesagt:Auch: Wenn ich "alle" Dienste meiner IT in irgendeine Cloud schiebe, kann ich mir IT Sicherheitskonzepte eigentlich auch komplett sparen.Da garantiert jeder Anbieter irgendeine eigenartige Portfreischaltung braucht, sieht die Firewall bald aus wie ein Schweizer Käse...Ausserdem: Bei On-Prem hab' ich meist ein Produkt gekauft was ich selbst (im Notfall) betreiben kann, wenn der Anbieter pleite, aufgekauft, etc. ist. Bei Cloudservice ist im schlechten Fall einfach Schicht.Bin voll bei "on-Prem"...Zum Thema Sicherheitskonzepte/Datenschutz:heise onlineDatenpanne bei der Datev: Wenn die Lohnabrechnung beim Fa...Ein mangelhafter Reparaturversuch im Lodas-System hat zur Fehlzustellung sensibler Mandantendaten bei der Datev geführt und Kunden in Erklärungsnot gebracht.Sind wir auch von betroffen gewesen, wir mussten jeden einzelnen Mandanten der betroffen war informieren. Bearbeitet vor 1 Stunde1 h von CtrlAltAudrey
vor 1 Stunde1 h Ja da war bestimmt auch "VibeCoding" im Spiel. Aber WAHNSINN! Vergleiche auch: elektronische Patientenakte...
vor 51 Minuten51 min vor 58 Minuten, hellerKopf hat gesagt:Fallen alle nur auf gutes Marketing rein?Nicht nur, erfahrungegemäß sind die Firmen, die in der Vergangenheit mehr oder weniger regelmäßige Probleme mit der eigenen IT hatten eher bereit den Schritt in die Cloud zu gehen als die Firmen deren hauseigene IT ohne größere Probleme seit Jahren fehlerfrei läuft.Aber selbst da muss man unterscheiden woher die Probleme kamen, schlechte Hardware? Mieser Admin? Unfähiger, externer Diensteister?Ich kenne so einige Rechenzentren von Anbieteren von cloudbasierten Diensten und Managed Services, bei denen ich ganz sicher kein einzelnes Bit meiner Daten ablegen würde.Vertrag hin oder her, sind die Daten weg habe trotzdem ich das Problem, der Hoster nur bedingt. Selbst bei den Anbietern, die mir ein Backup auf meine eigene IT zusichern stellt sich die Frage, wie kann ich überprüfen ob die Daten konsitent sind? Wenn ich deren Infrastruktur zur Rücksicherung der Daten benötige, was bringt es mir dann?
vor 44 Minuten44 min vor 2 Stunden, hellerKopf hat gesagt:Aber warum machen die Leute es dann trotzdem?Weil, so ein Systemhaus vorher als Arbeitgeber und jetziger Arbeitgeber, man die Hardware selber einfach nicht "im Nacken" hat.Eine Sorge weniger. Dafür bezahlt man (viel) Geld.Ich kann es auch verstehen, und bin da total dabei. Wenn es mir persönlich einfach sch...ß egal sein kann, ob am Sonntageine Platte sich verabschiedet, beruhigt das halt ungemein. vor 1 Stunde, Zaroc hat gesagt:Ich bin eher ein Fan von Hybrid Umgebungen.Nicht nur eher, sondern total.
vor 21 Minuten21 min Ja bei IaaS bin ich ja auch noch bei dir. Ich hab mir ja auch Root-Server in verschiedenen (!) Rechenzentren geschossen. Das haben wir halt damals noch nicht "Cloud" genannt.Aber ab Betriebssystem war es alles meins und Traffic hatte ich halt so viel, wie meine Netzwerkkarte im Server konnte. FLAT. Ich wollte den auch nicht vollständig auslasten, der zweite und dritte waren für Redundanz und Lastverteilung da. Die waren im schlimmsten Fall zu 25% ausgelastet. Wenn da ne Platte starb musste natürlich der Hoster ran, aber das war mir ja egal. Es liefen zwei weiter und alle Dienste waren erreichbar und hatten genug "Luft" für auch überdurchschnittliche Lastspitzen.
vor 16 Minuten16 min Einmal den Gehirnwäsche-Kurs mit Zertifikat namens "AWS Cloud Practitioner" besuchen.
vor 2 Minuten2 min vor 13 Minuten, hellerKopf hat gesagt:Einmal den Gehirnwäsche-Kurs mit Zertifikat namens "AWS Cloud Practitioner" besuchen.Die kleine Azure ist bei uns Teil der Umschulung... glaube aber nicht, daß das Brainwashing bei mir funktioniert.
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