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Phase der Arbeitslosigkeit (3,5 Monate): Wie auf dem Lebenslauf damit umgehen?

Empfohlene Antworten

Hallo,

ich habe letztes Jahr meinen Job verloren und hatten dann nach drei Monaten ein Bewerbungsgespräch, nach dem ich eingestellt wurde.

Da die Firma mich schnell da haben wollte (Projekt am laufen, etc.) wurde ich zur Mitte des Monats schon eingestellt.

Gesamte Dauer der Arbeitslosigkeit: Dreieinhalb Monate

Ich frage mich, wie ich die Phase zukünftig auf dem Lebenslauf angeben soll.

Also entweder:

Januar bis April 2026: Arbeitssuchend

Oder Variante 2:

Bis Ende Dezember 2025: Firma X

Ab April 2026: Firma Y (mein jetziger Arbeitgeber)

Mein Bedenken bei Variante 2: Wäre es legitim die drei Monate Arbeitslosigkeit quasi "zu unterschlagen" und überhaupt nicht zu erwähnen?

Variante 1 sieht halt ätzend aus.

vor 1 Stunde, jon02 hat gesagt:

Mein Bedenken bei Variante 2: Wäre es

Bei so einer Lücke geht HR ohnehin von einer Unterbrechung der Tätigkeit -> Arbeitslos aus.
Und dann hängt an dir der Täuschungsversuch. Dann bist du raus.

Wo genau soll hier der Täuschungsversuch liegen? Wenn im Lebenslauf steht, dass Firma X im Dezember 2025 endete und Firma Y im April 2026 begann, ist die Lücke doch offen erkennbar. Es werden weder Beschäftigungszeiten verlängert noch falsche Angaben gemacht.

Die drei Monate nicht als eigene Station „arbeitssuchend“ aufzuführen, ist etwas anderes, als sie zu verschleiern. Ein Lebenslauf muss nicht jede kurze Übergangsphase ausdrücklich benennen. Auf Nachfrage kann man sie problemlos erklären.

  • Autor

Ich denke mittlerweile auch, dass es am besten ist die Unterbrechung als eigenen Punkt im Lebenslauf zu erwähnen.

Aber besser nicht als "Arbeitssuchend", sondern eher als "Berufliche Neuorientierung".

Bearbeitet von jon02

vor 46 Minuten, awawa hat gesagt:

Die drei Monate nicht als eigene Station „arbeitssuchend“ aufzuführen, ist etwas anderes, als sie zu verschleiern. Ein Lebenslauf muss nicht jede kurze Übergangsphase ausdrücklich benennen. Auf Nachfrage kann man sie problemlos erklären.

So kann man das sehen.
Aber HR ist schon oft ein teilweise automatisierter Prozess, besonders wenn die Firma noch KI Filter am Anfang verwendet.
Da ist ein lückenhafter CV nicht mehr so gut, wie einer der nahtlos alle Zeiten belegt.
Statt da eine Spekulation auszulösen, kann man doch angeben, was man da gemacht hat.

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