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TVöD - Entgeltgruppe 3 - Ist das in Ordnung

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Servus,

nach Abschluss meiner Ausbildung als FiSi im Juni 2006 war ich jetzt arbeitslos. Ich werde am 01.11.2006 eine neue Tätigkeit als FiSi bei einer öffentlichen Behörde antreten, vorerst für 6 Monate befristet, aber besser als Gar Nix :-)

Jetzt wurde mir angeboten, in der Entgeltgruppe 3 bezahlt zu werden. Es gibt ja 15 Gruppen und in jeder Gruppe gibt es Gehaltssteigerungen, die sich nach der Berufserfahrung richten. Das würde für mich bedeuten, dass ich mit 1575 Euro Brutto nach Hause gehe. Für mich mehr als genug...und ich denke, als Einsteiger ebenfalls ein gutes Gehalt.

Aber es ist doch eine öffentliche Behörde und in der drittletzten Gehaltsgruppe eingestuft zu werden, finde ich irgendwie nicht in Ordnung. Ich bin doch keine ungelernte Kraft, im Gegenteil und in meinen Augen hat man sogar sehr viel Verantwortung!

Ich habe nächsten freitag Vertragsverhandlung. Soll ich da nicht ein wenig handeln bzw. den Personalchef darauf ansprechen? Gibt es jemanden hier, der als FiSi im öffentlichen Dienst tätig ist?

Ich habe mal ein wenig gegoogelt und Angebote der Stadt Dortmund und Wuppertal gefunden. Beide bieten eine Stelle als Fisi in der Tarifgruppe 5 an.

Was sagt Ihr?

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also als neueinsteiger mit wenig berufserfahrung kannst du eigentlich mit 1575€ zufrieden sein, du musst es auch so sehen..es ist befrisstet und vll wollen sie erst sehen was du drauf hast deshalb würde ich nicht groß rumhandeln sondern erst wenn es darum geht dich unbefristet einzustellen diese Thema anschneiden...und 1575€ liegt noch im Durchschnitt zwar am unteren Ende aber im Durchschnitt.

Gruß

narphi

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Ich weiß, und eigentlich will ich auch nicht verhandeln und erst einmal mein Können, Fleiß, etc unter Beweis stellen. Aber man soll sich nicht unter Wert verkaufen. Ich habe mich mal weiter informiert und heraus gefunden, dass die Gruppen 1-4 für An- und Ungelernte sind:

* Entgeltgruppen 1-4 für An- und Ungelernte

* Entgeltgruppen 5-8 für mindestens 3-jährige Ausbildung

* Entgeltgruppen 9-12 Fachhochschulstudium bzw. Bachelor

* Ab Entgeltgruppe 13 wissenschaftliches Hochschulstudium bzw. Master

Ich habe kein Angebot anderer öffentlicher Behörden gesehen, dass unter 5 war. naja, vielleicht denken die auch, dass meine Ausbildung nur für 2 Jahre ausgelegt war. Ich habe die Ausbildung von 2 auf 3 Jahre verkürzt (war ne Sonderregelung von der IHK, da mein Ausbildungsbetrieb Pleite gemacht hat.)

Muss man jetzt auch schon bei öffentlichen Arbeitgebern verhandeln?

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Wenn du bei ner echten Behörde bist, kannst du sowiso nicht verhandeln.

Allerdings muss ich schmidtsmikey mit der Eingrupierung recht geben.

Das kommt mir bei dir etwas merkwürdig vor, da du eigentlich in Gruppe 5 fallen würdest

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Oder Arbeitslosengeld, wobei du noch nicht gearbeitet hast und dir das nicht zusteht! Du kannst ja mal schauen ob Hartz IV wirklich so schön ist...?

Wenn du keiner andere Stelle bekommst, weil du nicht genug spezialwissen hast, nicht so gut rüberkommst in Vorstellungsgesprächen, die Noten nicht stimmen oder aus welchen Gründe auch immer... dann nimm die Stelle, wenn man natürlich wirklich lieber Hartz IV möchte, dann halte ich persönlich keinen davon ab.

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- Mein Notendurchschnitt in der Berufsschule: 1,8 bis 1,9

- IHK-Zeugnis: Beide Teile mit Note GUT

- Ausbildung von 3 auf 2 Jahre vorgezogen

- Noch keine weiteren Zertifikate

ich denke mal, hier lässt sich draurf aufbauen. Ich habe mich dazu entschlossen, beim Einstellungsgespräch die Damen und Herren einfach mal darauf anzusprechen. Natürlich macht "der Ton die Musik" und ich werde nicht reinplatzen und sagen: "Ey, TVöd Entgeltgruppe 3 ist total *******e!!!"

Gerade, weil ich total froh bin, endlich Arbeit gefunden zu haben, denn ich verdiene Geld, stehe auf eigenen Beinen und sammle Berufserfahrung. "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen" ....

Vielleicht klappts ja...

P.S.: @setiII

Meine Freundin arbeitet bei der Gemeinde als Erzieherin und kennt den Personalchef. Dieser sagt, dass man ruhig verhandeln kann, da die öffentlichen behörden dich auch am liebsten in Stufe 1 legen wollen..

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Hi zusammen,

also erst mal zur eingruppierung.

Ich habe hier mit BAT 5C angefangen und nach 6 Monaten 5B bekommen und werde Vorrausichtlich in TVÖD Entgeldgruppe 9-10 übergeleitet.

Ich habe auch nur eine ausbildung zum FIAE. Daher sollte meiner Meinung nach eigentlich schon was um TVÖD 7 oder 8 drin sein.

Was das Handeln angeht naja ich hatte keine chance, nicht weil mein vorgesetzter das nciht wollte sondern einfach wegen des Tarifvertrags. Wenn der nci0ht wäre hätte ich vermutlich sogar 4B bekommen. Die bekommt man leider nur mit FH abschluss oder bewährungsaufstieg und den gibts im TVÖD ja nciht mehr wirklich oder?

Was die meinung angeht 1500 Brutto ist ein guter einstieg naja, die zeiten sind ja nicht so rosig aber alles in allem finde ich es besch... das leute nach der ausbildung für "nen Apel und en Ei" arbeiten gehen. Da es die gehälter im gesamten IT bereich drückt und somit die leistung eines Dienstleisters aus dem IT bereich nichts mehr wert ist den "der sitzt ja sowieso den ganzen Tag nur vorm PC"...

In diesem sinne...

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Ich kann mir nicht helfen, ich mag den neuen TövD nicht. Für höhere Lohngruppen ändert sich nichts. Arbeiter werden besser gestellt. Angestellte verlieren, sowohl Singles als auch Familien mit Kindern.

Früher wurde man nach der Ausbildung erst mal automatisch in BAT6/7 eingestuft und erst nach der Probezeit dann höher gestuft.

Ich würde die Stelle nehmen und gleich weiter bewerben, den es ist nicht gesagt, dass der Zeitvertrag verlängert wird und unbefristete Stellen im ÖD gibt es auch kaum noch.

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Ahoi Kollegas !

Entgeltgruppe 3 ist meiner Meinung nach -mal abgesehen davon, dass ich es für eine Unverschämtheit halte ;)- so nach BAT überhaupt nicht zulässig. (ohne Gewähr !!)

Meine Meinung begründet sich folgendermaßen:

Die Eingruppierungsparagraphen (§22-§25 BAT) gelten bis zum In-Kraft-Treten der Eingruppierungsvorschriften des TVÖD weiterhin fort, jedoch mindestens bis Ende 2006 !

Du fällst mit deiner Ausbildung zum FISI unter die Anlage 1a (Angestellte in der Datenverarbeitung (DV)) der Eingruppierungsparagraphen des BAT.

Hier ist von keiner Entgeltgruppe unterhalb von 5b die Rede.

Auszug daraus:

Vergütungsgruppe V b

1. Angestellte mit abgeschlossener einschlägiger Fachhochschulausbildung (z. B. Informatiker) und entsprechender Tätigkeit sowie sonstige Angestellte, die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben,

die in der DV-Systemtechnik Aufgaben mit wenig differenzierten Funktionen selbständig bearbeiten.

2. Angestellte mit abgeschlossener einschlägiger Fachhochschulausbildung (z. B. Informatiker) und entsprechender Tätigkeit sowie sonstige Angestellte, die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben, in der DV-Systemtechnik, soweit nicht anderweitig eingruppiert.

Dir sollte demnach also mindestens 5b (entspricht Entgeltgruppe 8) zustehen.

Vorausgesetzt natürlich dein Betrieb richtet sich nach dem BAT(West) des Bundes und der Länder !

Natürlich ist es Gang und Gäbe in der Probezeit weniger zu bezahlen - meißt steigt man hier mit 5c ein.

Also informier dich mal über die entsprechenden Sachen und dann solltest du während dem Gespräch vernünftig argumentieren können.

Anlage 1a zum BAT

BAT WEST

Schöne Grüße und Viel Glück ! :cool:

S.E.

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Ahoi Kollegas !

...

Dir sollte demnach also mindestens 5b (entspricht Entgeltgruppe 8) zustehen.

Vorausgesetzt natürlich dein Betrieb richtet sich nach dem BAT(West) des Bundes und der Länder !

Natürlich ist es Gang und Gäbe in der Probezeit weniger zu bezahlen - meißt steigt man hier mit 5c ein.

...

Das ist mir aber anders bekannt laut unserer infos von personalrat und Verdi usw. werden alle 5C bis einschließlich 4B nach Endgeltgruppe 9 eingestufft

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Das ist mir aber anders bekannt laut unserer infos von personalrat und Verdi usw. werden alle 5C bis einschließlich 4B nach Endgeltgruppe 9 eingestufft

Ups, Sorry !

Du hast natürlich Recht, einsamer Wolf ! :D

Entgeltgruppe 9 = Vb (+ teilweise IVb - je nach Fallgruppe + Wartezeit)

Entgeltgruppe 8 = Vc (was ich zur Probezeit gerechnet hatte)

Aber naja...selbst mit Entgeltgruppe 8 wäre er wahrscheinlich schon zufrieden ! :rolleyes:

Immerhin ist geplant, ihn in Entgeltgruppe 3 zu verfrachten !!

Die Grundaussage meines Post´s bleibt also bestehen.

Greetz,

S.E.

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Ich bin auch im öffentlichen Dienst, allerdings beim Land, wo der neue Vertrag TV-L ja erst nächsten Monat am 1.11.2006 in Kraft tritt. Ich weiß meine neue Entgeldgruppe noch nicht, bin am aber im Moment Vc, so dass es Gruppe 8 sein müsste. Nach meiner Ausbildung würde ich erstmal in BAT VII übernommen, was hier auch schon alle als Frechheit empfanden. BAT VII würde aber Entgeldgruppe 5 entsprechen, die man ja (mindestens) mit einer 3-jährigen Ausbildung bekommen würde.

Und ich würde sagen, dass du da auch hin gehörst. Ich könnte mir vorstellen, dass die das vielleicht wirklich nicht so ganz gerallt haben, weil du deine Ausbildung verkürzt hast. Deshalb würde ich das nochmal ansprechend. Nicht unbedingt fordert, sondern einfach mal fragen wieso du denn nicht in eine höhere Gruppe kommst, wo du doch die entsprechende Ausbildung hast. Wenn die natürlich nicht mit sich reden lassen, würde ich die Stelle nehmen und weitersuchen.

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TVöD 3 > TVöD 3 - Staufenbiel: Jobs, Bewerbung, Gehalt ist für einen Fachinformatiker zu wenig. Wie schon einer der Vorredner richtig sagte, sind die Entgeltgruppen 1-4 für ungelernte Hilfskräfte gedacht!

Abgesehen davon: Fachinformatiker gehören in jedem Fall zu einer Berufsgruppe, bei der mehr Nachfrage als Angebot auf dem Arbeitsmarkt herrscht. D. h. in der freien Wirtschaft dürften (voraussgesetzt man ist gut) wesentlich bessere Gehälter zu erzielen sein!

Grüße,

moeses

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Danke :-)

Die Infos sind ja trotzdem noch wichtig. Man sollte sich nicht unter Wert verkaufen.

Grüße,

moeses

Das mag richtig sein.

Aber imho, ists besser als Arbeitslos. Ich sag ja bei Gott nich, dass ich unter Wert dauerhaft arbeiten würde. Ich sag nur, ich arbeite lieber unter Wert, sammel Berufserfahrung dabei, und schreib am Abend weiter Bewerbungen, als dass ich den Tag über nichts mach und am Abend Bewerbungen schreib.

Macht sich im Lebenslauf auch besser würd ich ganz grob schätzen.

Und mit nem (evtl. schlecht bezahlten) Job im Nacken, ist nen Bewerbungsgespräch auch keine do or die Situation mehr.

Gruß

Sven

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Das mag richtig sein.

Aber imho, ists besser als Arbeitslos. Ich sag ja bei Gott nich, dass ich unter Wert dauerhaft arbeiten würde. Ich sag nur, ich arbeite lieber unter Wert, sammel Berufserfahrung dabei, und schreib am Abend weiter Bewerbungen, als dass ich den Tag über nichts mach und am Abend Bewerbungen schreib.

Macht sich im Lebenslauf auch besser würd ich ganz grob schätzen.

Und mit nem (evtl. schlecht bezahlten) Job im Nacken, ist nen Bewerbungsgespräch auch keine do or die Situation mehr.

Auch wenn Du im Grunde mit Deiner Aussage Recht hast, würde ich das nicht in Stein meißeln. Wenn man z.B. einen Vertrag angeboten bekommt, bei dem einem sofort das Wort "Sklavenarbeit" (viel Arbeit für sehr wenig Geld) in den Sinn kommt, sollte man sich schon überlegen, ob man sich da wirklich drauf einlässt.

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Macht sich im Lebenslauf auch besser würd ich ganz grob schätzen.

Und mit nem (evtl. schlecht bezahlten) Job im Nacken, ist nen Bewerbungsgespräch auch keine do or die Situation mehr.

Das kommt schwer drauf an, ich persönlich würde eher den einstellen der 6 Monate arbeitslos war und mir erzählt das er sich in der zeit in dies und jenes eingearbeitet hat, als denjenigen der in den gleichen 6 Monaten 3 Monate arbeitslos war und dann bei einer Firma angefangen hat und 3 Monate später bei mir auf der Matte steht. Der kommt dann in Erklärungsnot warum er schon wieder auf der suche ist bzw. als AG denk ich mir dazu meinen Teil. Wenns ganz blöd läuft dann hat er sogar schon zwei Firmen in den 6 Monaten hinter sich. Viele Jobs in kurzen Zeiträumen haben meist einen deutlich negativeren Charakter als gar keinen Job.

Wir hatten hier auch mal einen Absolventen der sich ein bisschen die falsche Richtung ausgesucht hat und damit überhaupt nicht zufrieden war, er war bei uns dann auch nur 8 Wochen beschäftigt, auf die Bewerbungen wo er den Zeitraum mit Arbeitssuchend betitelt hat, hat er deutlich mehr Reaktion bekommen (und letztendlich auch eine Stelle) als auf die wo er ehrlich war.

Ich denke das kommt immer auf die Rahmenbedingungen (vorhandene Berufserfahrung, Dauer der Arbeitslosigkeit, etc.) an.

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So wie es derzeit im ÖD ist (wie man so hört) ist eine nachträgliche Höhergruppierung nur selten möglich. Und wenn, dann stufen die einen wieder zurück in Jahr 1, was die Sache dann unattraktiv macht. Ein Stufenwechsel mit Jahren ist nur möglich wenn man sich innerhalb des ÖD auf eine andere Stelle intern bewirbt. Falls meine Infos nicht stimmen, bitte um gegenteilige Info ;)

Daher sollte man immer versuchen bereits am Anfang so hoch wie möglich zu kommen. Ein erreichbares Ziel ist immer die letzte Stufe der Eingruppierung für den erreichen Abschluss. Ist die Stelle höher ausgeschrieben, besitzt man die nötigen Kenntnisse, aber nicht den nötigen Abschluss ist eine Höhergruppierung dennoch möglich. Auch eine nachträgliche Höhergruppierung ist möglich, wenn man einen höheren Abschluss während der Arbeit erwirbt (z.B. bei Einstellung Bachelor, nach 2 Jahren Master). Geht problemloser wenn man die Stelle innerhalb des ÖD wechselt, ansonsten wird gerne mit "Sie haben die Ihnen aufgetragene Arbeit ja auch ohne den neuen Abschluss machen können..." argumentiert. Da sollte man dann schnell mit "Aber mit dem neuen, angeeigneten Wissen kann ich die Arbeit schneller, sauberer und somit effizienter erledigen!" kontern.

Die ÖD ist für ITler nicht sonderlich attraktiv. Er gilt jedoch als heisser Tipp für Leute mit wenig Ambitionen (ruhige Kugel schieben) oder für später, nachdem man sich in der Wirtschaft ausgetobt und ggf. genug verdient hat. Die Arbeitszeiten sind super, es gibt kaum Überstunden; und wenn werden sie immer bezahlt oder ausgeglichen, eine "alles abgegolten"-Klausel gibts in keinem Vertrag, die Belastungen sind überaus gering und niemand fragt warum man für die Einrichtung eines Mailkontos und Domänenbenutzers 2 Tage braucht (kein Witz! Wenn ich das hier bringen würde, wäre ich morgen auf der Strasse). Das (etwas magere) Gehalt steigt jährlich, Urlaubs- und Weihnachtsgeld werden gezahlt. Was will man mehr, wenn man mit dem Gehalt zufrieden ist? Es gibt wohl keinen besseren AG für das Geld. Man darf nur nicht versuchen etwas "verbessern" oder effizienter gestalten zu wollen (wie man es in der Wirtschaft halt gewohnt ist). Jeder weiss, dass in einigen Abteilungen 50% der Stellen problemlos gestrichen werden könnten wenn man die Arbeit so gestalten/erledigen würde, wie in der Wirtschaft üblich (Stichwort: Effizienz!). Daher macht man sich mehr als unbeliebt, wenn man Effizienz-Vorschläge einbringt. Motto: "Säge nicht am Ast auf dem deine Kollegen sitzen".

Disclaimer: ich bin nicht im ÖD, habe aber im Bekanntenkreis Leute die im ÖD, und dort u.a. auch in der IT, arbeiten. Einige haben aufgrund dieser öd-typischen "Arbeitseinstellung" schnell das Weite gesucht (einer konnte trotz 38h Woche im ÖD, vollzeit fernstudieren! Und war nach dem Bachelor in 6 Semestern schnell weg aus dem ÖD) und einige (meistens die, die etwas betuchtere Eltern haben) hüpfen, lustig vorsich hin trällernd, wie von Wolke 7 auf Wolke 8 durch's laue ÖD-Leben. Und ja, manchmal würde man seine Freunde am liebsten erwürgen wenn die einen um 14 Uhr am Freitag anrufen und fragen "Hey, Bock gleich ins Freibad??? Eis essen oder so???" und man sitzt gerade irgendwo im 16°C kalten Serverraum und weiss, dass man vor 20 Uhr hier nicht mehr rauskommt und wahrscheinlich noch eine Erkältung mit nach Hause bringt ;)

bearbeitet von Kwaiken

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Tust Du mir einen Gefallen und verallgemeinerst nicht? IMHO ist was Du schreibst ziemlich daneben...

Tust Du mir einen gefallen und liest den "Disclaimer"? Dort steht ganz deutlich, dass es Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis sind. Da sollte es für jemanden, der 1+1 zusammenzählen kann, ersichtlich sein, dass es ein subjektiver Erfahrungswert ist. Oder veralgemeinerst Du automatisch alle subjektiven Erfahrungswerte?

Und was das "daneben" angeht: ich freue mich immer über andere Meinungen, als die, die ich sonst über den ÖD höre. Immer raus damit. Aber ist ist so schön ein fach zu schreien "Wroooooong!" ohne zu sagen wie es, deiner Meinung nach, *wirklich* ist, ne?

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Dein Bekanntenkreis ist nicht repräsentativ für die Gesamtmenge. Du schreibst dort oben nichts wirklich handfestes ausser in der Quintessenz, dass sich die Leute im ÖD einen lauen Lenz machen würden, wenig verdienen und das was mehrere tun durch Prozessverschlankung eingespart werden kann. Das alles ohne Belege und ohne Substanz. Was soll ich dazu schreiben? Das ist keine Diskussionsgrundlage, subjektiv, nicht auf eigene Erfahrungen gemünzt, mit Vorurteilen gespickt und damit in keiner Weise hilfreich für einen der diesen Thread liest.

Anders herum könnte ich genau so einen Bericht über den "freien Markt" schreiben, der Dich stört, weil er verallgemeinert und mit Clichées gefüllt ist. Aber nein, ich hänge am Ende einen Disclaimer dran, dass das nur meine Meinung ist. Dann ist das ja alles nicht so schlimm. :rolleyes:

Ich fange gerne mit Dir einen Meinungsaustausch an, dann aber auf sachlicher Ebene, mit Erfahrungswerten (die ich im Gegensatz zu Dir habe) und mit greifbaren Argumenten und nicht "Die machen um 14 Uhr Feierabend und machen sich einen schönen Lenz".

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