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Alle Beiträge von 0x00

  1. 0x00 hat auf lukaspi's Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Du hast ein hammermäßiges Angebot bekommen, versau es nicht. Wenn schon, dann sprich den potentiellen Umzug an und frag ob du statt der Bahn Monatskarte 1-2x die Fahrtkosten Berlin <-> Hannover erstattet bekommst. Ggf. mit Bahncard 50 (bist du noch unter 27?). Bei dem Gehalt kann ich mir gut vorstellen, dass sich dein Chef gegenüber seinen Chefs und HR sehr für dich stark gemacht hat. Jetzt noch 5k on top fände ich dreist.
  2. Ich muss ehrlich zugeben, ich bin bei dir in den Projektzielen zwischendrin ausgestiegen. Liegt das nur an mir oder ist das alles ein wenig komisch formuliert und wild durcheinander geworfen? Ich fasse jetzt mal in eigenen Worten zusammen: Ist-Szenario: - Kunde kann Daten manuell aus DWH abfragen - Abfrage kann immer nur eine Tabelle ausgeben -> 70x Manuell abfragen für alle 70 Tabellen - Es gibt Limitierungen bzgl. der Dateigröße Soll Konzept: - Alle 70 Tabellen sollen auf einmal ausgegeben werden können anstatt in 70 Einzelschritten - Abfrage soll Filtering enthalten (Monatsende) - Daten sollen in eine CSV vereinheitlicht werden (oder doch eine pro Tabelle?) - Abfrage soll als Cronjob monatlich laufen - Lösung sollte für andere Tabellen erweiterbar sein - Gewisse Vorgaben bzgl. Syntax, das einzig relevante hier ist wohl die Insitutsnummer, da man hier eine Anbindung ans System braucht (falls noch nicht vorhanden) Deadline ist der 02. Mai 2023 Was bei mir noch nicht ganz klar ist ist der Punkt "Die 70 CSV-Dateien vorerst an zwei unserer Migrationskunden automatisiert und in monatlicher Frequenz bereitstellt". Dazu zwei Fragen: 1. Willst du alle 70 Tabellen in eine CSV vereinheitlichen oder eine CSV pro Tabelle? 2. Was heißt "bereitgestellt werden"? Reicht es denen monatlich die Dateien zu schicken? Muss der Cronjob in deren Systeme eingebunden werden? Wenn ja, in welchem Umfang? Könntest du das ein wenig ausführen? Wo ist der Unterschied von "automatisierter" Software zu "normaler" Software? Wo ist der Komplexitätsunterschied? Ist nicht jede Software ein Stück weit "automatisiert" (sprich: Eventbasiert)? Von wie vielen Systemen und Schnittstellen reden wir hier? Ich sehe maximal 4: - Das DWH - Das System um die Institutsnummer zu bekommen - Eventuell 2x Kundensysteme, je nachdem wie dein Job eingebunden werden soll Was sind das für Schnittstellen? Wie kannst du diese ansprechen? Steht dazu auch was in deinem Antrag? Nun zum Aufwand bürokratischer Prozesse: Was sind das für Prozesse? Sind die in deinem Antrag beschrieben? Reden wir hier von "Werner muss halt seinen Haken drunter setzen" oder "Das Security und das Compliance Team müssen erst die ganze Lösung evaluieren um herauszufinden, ob das überhaupt legal ist"? Was mir noch ein wenig bei den Projektzielen fehlt ist das warum. Ja, Automatisierung ist schön, ja manuell Tabellen abfragen ist nervig. Aber welcher konkrete Vorteil entsteht durch dein System? Wer will das haben? Warum? Gibt es noch andere Gründe außer "Manuell ist doof"? Meine Gedanken gehen vor allem Richtung Security und Compliance. Durch so einen Exportjob kann man natürlich ggf. genauer filtern welche Daten man an seine Kunden weiter reicht. Ist das auch von Relevanz? Ich glaube ein Problem in deinem Antrag ist, ist, dass nicht ganz klar wird was genau du machst, viele Sachen sind nicht oder nur schwammig präzisiert. Ich persönlich (Achtung: Kein IHK Prüfer!) würde mir wünschen, dass du deine Aufgaben ein wenig klarer absteckst. Aktuell könnte dein Projekt für mein Empfinden alles zwischen "ein halber Tag Arbeit" und "sprengt definitiv den Rahmen der Projektarbeit und das wirst du nie schaffen" sein.
  3. Ich hab in meiner ganzen Zeit als Softwareentwickler ungefähr 2,5 Monate lang Web- & Appentwicklung gemacht. Gibt ja genug andere Sachen: Backends die nicht direkt an einer Website hängen (Backends für Backends wenn man so will), irgendwelche Worker, IoT Zeugs, Daten- und Streamingplattformen, Embedded und und und. Auch Webserver, Compiler, Betriebssysteme und Runtimes müssen von irgendwem gebaut werden. Auswahl gibt es genug, die Frage ist was macht dir Spaß, was kannst du, was gibt es für Stellen (in deiner Region, oder bist du bereit umzuziehen?) und besteht eine realistische Chance, dass du da auch angenommen wirst?
  4. Data Science ist deutlich mehr als Data Engineering + Data Analytics, auch wenn unser Recruitingteam das auch denkt. Data Engineering umfasst das Sammeln, Aufbereiten und Speichern von Daten. ETL und ELT Pipelines sind hier ein Stichwort, auch mit Wörtern wie Data Lakes, Warehouses, Lakehouses, Meshes (was ist die Mehrzahl von Mesh?) usw wird hier gerne um sich geworfen. Data Analytics hingegen beschäftigt sich mit der Informationsgewinnung aus den bereitgestellten Daten. Böse gesagt: Dashboards bauen Data Science hingegen ist der Informationsgewinn aus Daten mithilfe von Machine Learning. Und auch wenn viele Firmen sagen sie machen "Data Science" ist das wirklich in den seltensten Fällen so. Richtige Data Science Stellen sind selten, begehrt, und werden i.d.R. Inhouse vergeben. Und auch wenn heutzutage viel wegabstrahiert wird schadet ein tiefes Verständnis von der zugrundeliegenden Mathematik nicht.
  5. Ist das denn ein Problem für dich? Grundlegende Netzwerkkenntnisse brauchst du auch für Security, Cloud und Firewalling. Vom Schwierigkeitsgrad nehmen die sich meiner Meinung nach alle nicht viel, zudem ist die Schwierigkeit abhängig von Talent, Motivation und auch davon, wie tief du in das Thema eintauchen willst. Das und Patching, Rollouts, IaC, Configurationskripte, technische Konzeption, Erweiterung bestehender Systeme, Debugging (auch viel Netzwerk ) und ganz viel automatisieren. Wenn du einfach nur aus dem 1st Level Support raus willst, wieso sind dann Windows/Linux Admin Positionen oder Stellen als z.B. Backupspezialist keine Option? Wieso diese vier?
  6. Verkürzung auf 2 Jahre und dann studieren? Umwandlung in ein duales ausbildungsintegriertes Studium (falls möglich)? Wobei ich nicht weiß, inwiefern ein Studium gut für dich wäre, wenn du dich nicht intrinsisch motivieren kannst.
  7. Ich will deinen Dr. nicht schlecht reden aber AI ist halt nicht gleich AI und viele der "AI" Stellen sind relativ langweilig - und dementsprechend auch nicht immer gut bezahlt. Das Problem der Location könnte man durch eine Remotestelle geschickt umgehen...
  8. Es kommt immer ein wenig darauf an was du gewohnt bist, aber entspannte Jobs gibt es auch in der Wirtschaft. Gerade als Entwickler, vor allem Inhouse. Klar gibt es mal einen Bug auf Prod der sofort gefixt werden muss, aber der Rest der Zeit kann auch sehr entspannt sein - je nach Arbeitgeber. Was ich nicht weiß ist ob du wieder so spannende Aufgaben bekommen würdest. Könnte sein, dass du mehr "normale" Entwicklertätigkeiten machst. Aber das kommt natürlich ganz stark darauf an was du suchst und wo du letztendlich anfängt. Ich denke ein paar Bewerbungen auf spannende Stellen könnten nicht schaden.
  9. öD? Keine Ahnung. Wahrscheinlich nicht so viel, aber E9 finde ich schon frech. Deine Aufgaben sind jetzt nicht 100%ig mein Spezialgebiet, aber ich denke in der Wirtschaft könntest du easy 80k+ bekommen.
  10. Das liegt aber auch an den Personen in den Meetings. Wenn du eingeladen bist hast du doch stets die Möglichkeit zu hinterfragen und mitzuteilen, dass du gerne mal auf einen Punkt kommen würdest. Wenn man eine Diskussion für nicht wertschöpfend ansieht hält einen ja keinen auf diese zu hinterfragen. Oder wenn die Diskussion Sinn macht aber nur für dich nicht, dann muss man ja auch nicht unbedingt beim Meeting anwesend sein. Jedes Meeting braucht ein klares Ziel und einen abgesteckten Scope, sonst endet man wie oben. Ein bisschen Smalltalk ist ja okay, aber wenn man zu weit vom Ziel abschweift sollte man darauf hinweisen - und da ist jeder gefragt.
  11. Da geht es darum, dass man wenn man schwankt studieren gehen sollte. Hier geht es darum, dass die Leute vielleicht später noch feststellen, dass sie doch noch gerne studieren gehen möchten. Ohne, dass der Wunsch vor der Ausbildung präsent war - so hatte ich es zumindest verstanden. Und dies ändert die ganze Ausgangslage. Zumal das nicht beantwortet weshalb es eine Verschwendung der Resourcen des AG ist. Ich bin ja nichtmal mehr bei meinem Ausbildungsbetrieb, für die macht es ja 0,0 Unterschied. Und selbst wenn - was unterscheidet hier den Wunsch nach Studium von einem Arbeitgeberwechsel?
  12. Finde ich eine ziemlich krasse Aussage. Ich will auch noch studieren gehen, für mich war die Ausbildung aber definitiv nicht für die Katz. Und auch meine Arbeitgeber haben davon profitiert, schließlich habe ich mehrere Jahre richtig gute Arbeit abgeliefert. Wo ist also das Problem?
  13. Nein, da hat @bigvic schon Recht: Es gibt keine Garantien. Selbst wenn die Firma attraktive Rahmenbedingungen und eine gute Ausbildung bietet erhöht das nur die Chance, dass der Azubi bleibt - eine Garantie ist das aber nicht. Das fängt damit an, dass der Azubi doch lieber KFZ-Mechaniker wäre, vielleicht will er studieren gehen, das Aufgabenfeld passt ihm nicht mehr, der Partner hat eine einmalige Chance am anderen Ende Deutschlands erhalten oder ein Haus geerbt, es gibt familiäre Verpflichtungen oder er will einfach nur mal was anderes sehen. Den Großteil davon habe ich selber schon erlebt. Was natürlich nicht heißt, dass man nicht ausbilden sollte Wenn es nicht mehr wirtschaftlich für den Betrieb ist, ist es dann für die Gesamtgesellschaftlich wirtschaftlich (= sinnvoll)? Wenn es nicht wirtschaftlich ist, ist es normalerweise ein Indikator dafür, dass die Resourcen (hier Personen) woanders wirtschaftlicher eingesetzt werden können.
  14. Ich bin auch Consultant und muss auch nur zum PI Planning und für Team-/Firmenevents vor Ort sein, mir hat man aber auch im Vorstellungsgespräch gesagt, dass vor Ort quasi nicht mehr vorkommt. 80% Home Office bedeuten umgekehrt halt immer noch einen Tag vor Ort - im Zweifelsfall beim Kunden der am anderen Ende von Deutschland sitzen kann. Und dann muss die Firma schon Einiges bieten um das zu kompensieren - sei es Vergütung, spannende Aufgabengebiete, oder oder oder. Provokant formuliert: Wieso sollte ich Reisebereitschaft in Kauf nehmen, wenn ich auch Inhouse arbeiten könnte? Das Anspruchsdenken kommt ja nicht von ungefähr, der Markt gibt es her und man kann es keinem Verübeln wenn er für sich das beste Angebot herausholen will. Und das beginnt halt oft mit "unverschämten" Gehaltsvorstellungen. Natürlich sollte man für viel Gehalt auch entsprechend Leistung bringen. @carstenjDas Problem ist definitiv hausgemacht. Ich kenne eine Menge Firmen die Leute suchen, aber die machen im Bewerbungsprozess Fehler über Fehler. Von Lohndumping über viel zu hohe Anforderung zu schlechten Ausschreibungen, setzen die größten Unsympathen in die Bewerbungsgespräche, Fachbereich redet nicht mit HR und der Chef mit dem Weltbild von 1980 hat da auch noch seine Finger im Spiel. Da ist doch klar, dass das nichts wird. Gegenbeispiel: Meine alte Firma hat einen neuen Backendentwickler gesucht. Bietet durchschnittliches bis gutes Gehalt, mittlerweile auch 35 Urlaubstage (damals noch nicht), ein cooles Team, bis zu 100% HO inkl Hardware und relativ laxen Arbeitszeiten sowie einen modernen TechStack mit der Möglichkeit sich in verschiedene Richtungen zu entwickeln und noch ne Menge Kleinigkeiten wie Mittagsessenzuschuss, JobRad, modernes Büro usw. Und natürlich wurde auch nicht erwartet, dass der Bewerber schon alles kann, die Basics müssen sitzen aber der Rest kann auch gelernt werden. Die hatten komischerweise innerhalb von 2 Monaten mehrere sehr gute Kandidaten gefunden.
  15. Was hilft ist einfach viel programmieren. Wenn man gut programmieren kann (egal ob Java, Python, C# usw) sind auch diese Aufgaben kein Problem. Sitzen sollte vor allem If/Else, die verschiedenen Schleifen (Kopf- vs Fußgesteuerte Schleifen), grundlegende Datentypen (Strings, Integers, Floats, und vor allem ein- und mehrdimensionale Arrays). Zur Übung könntest du entweder klassische Anfängeraufgaben nachprogrammieren (z.B. ein Bankkonto wo man Geld einzahlen und abheben kann), alte Prüfungen üben (wenn es da genug gibt) oder die endlosen Weiten des Internets nutzen, ich persönlich kann exercism.org empfehlen. Schau hierbei aber, dass du Konsolenapplikationen programmierst, UI lenkt dich nur von der Logik ab, und das ist für die IHK Prüfung das wichtigste. Wenn man in einer Sprache gut programmieren kann ist es auch egal ob man in dieser Sprache, einer anderen Sprache oder Pseudocode programmieren, oder gar ein Struktogramm zeichnen soll - die Logik ist das Wichtigste, und die ist immer gleich.
  16. Wenn die Daten selber egal sind wieso erstellst du nicht ein paar Tabellen und flutest diese mit random UUIDs und random numbers?
  17. Es geht nicht darum was du, ich, @t0pioder sonst wer hier gut findet. Es mag sein, dass deine letzte Ausbildung sehr gut war, die Regel sind solche Ausbildungen (leider) nicht und deine aktuelle scheint es auch nicht unter diese Kategorie zu fallen. Die Frage ist wie kannst du das Beste aus der aktuellen Situation machen? Die Situation in deinem Betrieb kannst du vielleicht minimal verbessern, die 180 Grad Wende zur perfekten Ausbildung zu erwarten wäre allerdings naiv. Stell dich also darauf ein dir selbst Sachen beibringen zu können - ob es dir taugt oder nicht. Das wird später auch mit Abstand dein wichtigster Skill sein. Technische Fähigkeiten hin oder her, wer in der Lage ist sich schnell in neue Themengebiete einzuarbeiten, dem steht die Welt offen. Das mag zwar zu Anfang unangenehm sein und ist auch später nicht immer leicht, es wird dich aber langfristig sehr weit bringen. Hol dir die sachliche und zeitliche Gliederung, gehe die Punkte darin durch und erstelle einen Lehrplan für dich. Wenn dir dein Ausbilder dabei hilft, gut. Wenn nicht musst du es wohl oder übel alleine machen. Ein paar Ideen von mir: - Setz mal ein Linux System auf, erst was einfacheres wie Ubuntu, später etwas schwierigeres wie Gentoo oder Arch. - Arbeite dich weiter in Netzwerktechnik ein. Du könntest dich zum Beispiel an den Themengebieten des CCNA entlang hangeln und ggf. auch auf dieses Zertifikat hinarbeiten. - Je nachdem ob ihr mehr Windows oder Linux machst versuch die Basics von PowerShell oder Bash zu lernen. - Versuch die Grundlagen einer Programmiersprache zu erlernen (ich empfehle Python oder was auch immer ihr in der Berufsschule macht). Du musst nicht der nächste Programmiergott werden, aber die Basics schaden auch als FISI nicht. Mit Basics meine ich If/Else Verzweigungen, Schleifen sowie die weit verbreiteten Datentypen wie Integer, Floats, Strings und Arrays. Wenn du weißt was ne Hash Map, und OOP kein Fremdwort für dich ist wäre das auch ein Plus. - Setz mal eine SQL Datenbank auf und mach dich mit den CRUD Befehlen vertraut. - Recherchiere zu Themen wie AD, RAID, NAS, SAN usw. Ja, in einer optimalen Welt solltest du das alles nicht tun müssen, aber das ist Träumerei. Was zählt ist deine aktuelle Position und wie du das Beste daraus machen kannst.
  18. Und wenn der Betrieb schlecht ist was dann? Dann lässt du die Ausbildung schleifen und wenn dich nach deiner Ausbildung jemand fragt wieso du nichts kannst, spielst du die "mein Betrieb war schlecht" Karte? Na das wird den Personaler sicher überzeugen. Es ist doch egal wer eigentlich was tun müsste, helfen musst du dir selber.
  19. Rein aus Interesse: In was hast du deinen Bachelor gemacht?
  20. Das kann ich nur ganz dick unterstreichen. Ab einer gewissen Anzahl von Wechseln wirst du weniger interessant, da sich die Kosten durch Recruiting, Onboarding und Einarbeitung nicht mehr wirklich rentieren wenn du eh nur 1 Jahr da bleibst. Deine Anzahl potenzieller Wechsel innerhalb eines gewissen Zeitraums ist also begrenzt. Deshalb ist es auch wichtig nicht für jede kleine Lohnerhöhung zu wechseln (es sei denn du bekommst kein besseres Angebot und stagnierst schon ein Weile, das dürfte allerdings eher später in deiner Karriere passieren) sondern nur zu wechseln wenn es sich wirklich lohnt. Ich persönlich würde nur wechseln, wenn ich stagniere und keinen Raum für Wachstum mehr in dieser Firma sehe, wenn ich unzufrieden bin, oder aber für mindestens 20% Gehaltserhöhung - je nachdem wie die Gehaltsaussichten in der aktuellen Firma sind sogar eher 25-30%. Wenn du gerade 50k verdienst und du ein Angebot für 60k hast könnte man das machen, wenn du allerdings vermutest, dass du bei der nächsten Gehaltsrunde in 4 Monaten 54k raushandeln kannst, dann fände ich persönlich die 60k schon wieder nicht attraktiv. So zumindest meine Sichtweise.
  21. Also wenn du in diese Gehaltsregionen vordringen willst solltest du auf jeden Fall in der Lage sein dir eigenständig Informationen zu erarbeiten - erst Recht solch einfache wie Gehaltsstatistiken Ansonsten hier ganz grob übern Daumen gepeilt meine persönliche und stark verallgemeinerte Erfahrung mit Einstiegsgehältern im Informatikbereich, allerdings komplett ohne Statistik um das ganze zu untermauern: - FI 35-45k - BSc 45-55k - MSc 55-65k
  22. Stimmt alles. Ich halte es allerdings grundsätzlich falsch sich am Durchschnitt zu orientieren und man kann durchaus einige Sachen tun um die Wahrscheinlichkeit in seinem Sinne zu beeinflussen. Es ist also definitiv mehr als nur Berufserfahrung und Glück - auch wenn diese beiden eine große Rolle spielen. Vermutlich, im Durchschnitt auf jeden Fall. Ggf auch 4500 wenn du richtig gut bist und Glück hast. Ich will mich jetzt aber gar nicht länger an der Wahrscheinlichkeit aufhalten, wir wissen alle, dass 70k über dem Durchschnitt liegt - weit über dem Durchschnitt für die ersten 5 Jahren nach der Ausbildung. Eine Garantie für 70k+ gibt es also nicht, man kann es aber natürlich trotzdem probieren und schauen wo man landet. Aber direkt nach der Ausbildung 70k? Vergiss es. Zunächst einmal die drei großen offensichtlichen Optionen die mir einfallen würden um irgendwann da hin zu kommen: - Übertarifliches IGM in z.B. der Automobilindustrie - US-Tech (ist gerade ein schlechter Zeitpunkt, aber könnte ja wieder besser werden und die richtig talentierten Leute werden immer eingestellt) - Selbstständigkeit (wobei es sich da zumindest in den ersten Jahren mit der 40h Woche hat) Es ist aber so, dass dich alle diese Firmen nicht für Abschlüsse oder Zertifikate bezahlen sondern für das was du kannst. Und das wächst - nicht nur, aber vor allem - mit der Berufserfahrung. Berufserfahrung ist schön und gut, aber du brauchst auch die Richtige. @Alexej_a7x 10 Jahre First Level Support Erfahrung bringt auch nicht unbedingt mehr Gehalt Mir spontan fallen zwei Optionen ein wo du in einigen Jahren bei 70k+ landen könntest: Das erste wäre Networking und Network Automation (CCNA -> CCNP -> ggf CCIE oder alternativ/ergänzend DevNet Associate -> Professional -> ggf Expert um mal bei Cisco zu bleiben) und das zweite wäre die DevOps/SRE/Linux Schiene. Wenn es dir nur ums Geld geht bist du denke ich bei DevOps besser aufgehoben, allerdings finde ich es immer sehr traurig wenn Menschen nur für Geld zur Arbeit gehen. Aber gut, muss jeder selbst wissen. Der wichtige Punkt ist jedoch folgender: Du wirst so viel bezahlt wie du auf dem Markt wert bist und wie viel Geld du der Firma einbringst. Bringst du wenig Gewinn ein bekommst du auch wenig Gehalt. Der beste Weg zu mehr Gehalt ist mehr Mehrwert zu liefern und hier ist Automatisierung ein sehr wichtiger Bestandteil, zumindest solange du dich weiterhin im technischen Bereich befindest. Wenn du fit in Automatisierung wirst - sei es nun IaC mit Terraform, Konfiguration mit Ansible oder Skripting mit Bash, PowerShell oder Python wirst du vermutlich mehr verdienen als jemand der alles noch per Hand machst. Falls dir das Thema Programmieren liegt würde ich auch den Wechsel in die Softwareentwicklung nicht ausschließen. Je nach Branche, Firma und Position sind hier auch 70k+ möglich. Am Schluss nochmal ein bisschen was zum Mindset: Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du gut bist in dem was du tust, bereit bist dich stets weiterzubilden, auch mal über deinen eigenen Schatten zu springen und auch unanagenehmere Aufgaben zu übernehmen sowie den Ansporn hast besser zu werden als alle deine Kollegen. Und das bedeutet auch unbezahlte Überstunden, auf deiner 40h Woche kannst du dich vielleicht ausruhen wenn es soweit ist, aber wenn du schnell(!) in diese Gehaltsregionen vordringen willst musst du viel Zeit und Energie reinstecken. Wo sich dann bei mir die Frage stellt: Wieso gehst du nicht studieren? Das würde die Chancen erheblich verbessern.
  23. So, zwei Wochen und zwei Zertifikate später kann ich jetzt auch endlich was zu den Professional Zertifikaten sagen (hab den DevOps Pro gemacht). Die Udemy Kurse von Stephane Maarek kann ich weiterhin sehr empfehlen. Natürlich muss man nicht den ganzen Kurs machen aber wenn man in gewissen Themen Schwächen hat (wie ich in CloudFormation ), dann lohnt es sich schon sehr die entsprechenden Sektionen zu wiederholen. Ansonsten habe ich für den DevOps Engineer noch mit tutorialsdojo gelernt was ich uneingeschränkt weiterempfehlen würde. Den Exam Readiness Kurs (die alle kostenlos sind!) fand ich sehr hilfreich um schnell (der geht nicht so in die Tiefe wie der Udemy Kurs von Maarek) nochmal einen Überblick über die Themen zu bekommen. Hier gibt es auch nach jeder Sektion ein paar Fragen was das ganze abrundet. Ansonsten kann man auf tutorialsdojo noch zusätzliche Fragen sowie ein PDF wo nochmal alles zusammengefasst ist (> 250 Seiten!) erwerben. Die Fragen würde ich wieder kaufen (ca 15 Euro), ins PDF habe ich kaum reingeschaut, hier reicht meiner Meinung nach die AWS Doku auch. Bei mir musste es jetzt mit der Vorbereitung schnell gehen weil der alte DevOps Engineer ja zum 6. März ausläuft, aber wenn ich noch ein Zertifikat mache würde ich auf jeden Fall mehr in der AWS Konsole ausprobieren und ein bisschen mehr mit den Sachen rumspielen - aber das braucht halt Zeit die man sich nehmen muss.
  24. Das ist überall so, egal was du machst. Wo ziehst du die Linie zwischen dumm und klug? Wo zwischen faul und fleißig? Mir scheint als wäre beides eher ein Spektrum und die wenigsten Personen befinden sich am äußeren Ende der Skala. Und ich finde es ehrlich gesagt ganz schön daneben 80% der Leute als dumm abzustempeln, sagt meiner Meinung nach mehr über dich aus als über dein Umfeld. Zumal eine "dumme" Person (auf den IQ bezogen) nicht unbedingt schlecht in ihrem Fach sein muss - ebenso wie eine kluge Person nicht unbedingt gut in ihrem Fach sein muss. Ich kenne genug Beispiele - in beide Richtungen. Eine gewisse Korrelation besteht natürlich schon, mehr aber auch nicht. Wenn du wirklich von so vielen "dummen" Menschen umgeben bist hast du mein vollstes Beileid. Ich glaube aber eher, dass die Leute einfach nicht wissen was sie tun und einfach ein wenig Anleitung brauchen - motiviert sind sie ja. Zumal ja auch technische Vorkehrungen getroffen werden können die verhindern, dass diese Leute zu viel kaputt machen bis sie sich besser auskennen. Dies würde aber implizieren, dass man die Ursache in fehlendem Wissen (änderbar) und nicht in Dummheit (nicht änderbar) sieht. Wie gesagt, ich denke sowas sagt mehr über dich als über dein Umfeld aus. Sorry, das musste jetzt mal raus.
  25. 0x00 hat auf theBoss's Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Gibt doch schon MLOps, wofür braucht man dann den KI DevOps Engineer?

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