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blaargh

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Reputationsaktivität

  1. Like
    blaargh hat eine Reaktion von KomischerTyp in In der Schweiz arbeiten   
    Sali mitenand!
    Danke für den Pin Zaroc, ich war schon lang nimmer hier 😄 Ich bin jetzt jetzt 4 Jahren sehr glücklich in der Schweiz.
    Deine Berechnungen sind soweit stimmig. Essen 2k ist verdammt viel, wir geben mit zwei Personen eher Richtung 600-800 CHF aus, je nachdem wie viel wir auswärts Essen gehen An den restlichen Tagen kochen wir und landen so bei ~400 CHF Einkauf pro Monat. Du musst dich privat krankenversichern, da landest du so bei ca 300CHF im Monat, auch abhängig davon ob du noch Zusatzversicherungen brauchst. Kannst du aber vollständig von der Steuer absetzen. Unfallversichert bist du immer über den AG, sowohl privat als auch beruflich.
    Was mir gefällt:
    Egal wo ich hinfahre, überall ist es schön. Ich wohne in der Nähe von Zürich, und in weniger als einer Stunde bin ich wahlweise tief in den Bergen oder an einem sehr schönen See.
    Ich habe totale Abgabenlast von weniger als 20%.
    Es gibt ein stabiles Rentensystem (2. Säule), das über den Arbeitgeber direkt von deinem Brutto abgezogen wird (nennt sich Pensionskasse). Zusätzlich kannst du dich noch weiter privat absichern (3. Säule), was du wiederum von dem eh schon extrem geringen Steuern absetzen kannst.
    Man merkt die allgemeine Zufriedenheit in der Gesellschaft ziemlich deutlich (gut, ich hab vorher auch in Ostdeutschland gewohnt 😄).
    Bürokratische Hürden (wie Monate auf einen Termin beim Bürgerbüro warten) gibts hier nicht. Alles entweder online oder sofort vor Ort. Kostet aber auch immer eine schmale Mark.
    Facharzttermine sind noch in derselben Woche zu bekommen.
    Bargeldlos. Überall wo du nicht mit Karte zahlen kannst, geht Twint (QR Code scannen).
    Was mir nicht gefällt:
    Das Brot ist nicht so vielfältig wie in Deutschland
    Nachteile fallen mir für deine Situation gerade keine ein. Krank sein ist teuer, weil du über ein Franchise-System versichert bist. Also zahlst du bis Betrag X pro Jahr erstmal alles selber. Kinder zwischen dem Kita (1-3) und Kindergartenalter (ab ca 3-4) sind teuer, aber auch das trifft auf dich ja nicht zu.
    Meine Frau und ich reden auch regelmässig darüber, wo es uns in der Welt eventuell nochmal hinziehen könnte (wir sind auch eher so "heute hier, morgen dort" Menschen 😄). Und aktuell sehen wir sowohl geopolitisch als auch finanziell keine bessere Alternative für unsere Lebenssituation. Wer gesund ist, Fachkraft, SINK oder DINK, wird höchstwahrscheinlich nirgends komfortabler leben können als hier.

    Stell mir gern noch präzise Fragen falls dir noch was einfällt, das wären soweit erstmal meine Gedanken.
  2. Positiv
    blaargh hat eine Reaktion von Parser in In der Schweiz arbeiten   
    Was du Schlaraffenland nennst, nenne ich einfach meine persönliche Erfahrung aus den letzten vier Jahren 😄 Daher möchte ich deine Punkte einzeln nochmal aufgreifen, um das in den Kontext zu stellen als jemand, der hier tatsächlich lebt.
    Das ist insofern korrekt, dass das vermutlich in allen deutschsprachigen Ländern als Ü30er schwer ist. Durch Vereine/Sport/Gruppenaktivitäten findet man hier genauso (Schweizer) Freunde, wie überall sonst. Klar sind die Schweizer etwas reservierter, aber wenn man sich engagiert, ist das auch keine wirkliche Hürde.
    Ist tatsächlich schwieriger als man glaubt. Meine Frau und ich hatten schon Schweizer Freunde bevor wir in die Schweiz gezogen sind, und ich habe heute teilweise noch Mühe manche Worte zu verstehen, wenn es laut ist oder nicht ganz deutlich gesprochen wird 😄
    Kann ich so nicht bestätigen. Ich habe viel Fluktuation gesehen, du hast immer 3 Monate Kündigungsfrist (also mehr als der eine Monat in DE) und darüber hinaus auch mit B Bewilligung als Ausländer ein Recht auf Arbeitslosengeld für 2 Jahre (etwa 70% deines vorherigen Lohns).
    Was heisst "um Zürich"? Ich wohne knapp 20 Minuten von Zürich entfernt und zahle für 3.5 Zimmer 95qm 1900 CHF. Kein Neubau, aber auch nicht 80er Jahre Altbau. Da kann man sich relativ schnell die Realität zu Gemüte führen, wenn man mal schaut WIE VIELE freie, bezahlbare Wohnunge es in einem 20km Umkreis um Zürich gibt. Klar, wer in Zürich wohnen will, muss draufzahlen. Gilt auch für München oder Hamburg. Was die anderen Bewerber angeht: das sind immer viele. Aber selten jemand mit so starkem Einkommen. Als wir aus unserer alten Wohnung ausgezogen sind, kamen am ersten Besichtigungstag deutlich mehr als 50 Leute zum anschauen. Der Vermieter hatte mich dann am nächsten Tag angerufen und gesagt, dass wir noch mindestens eine weitere Besichtigung machen müssen, weil keiner der sich beworben hat in Betracht gezogen wurde.
    Also auch hier wieder, als Fachkraft hast du hier eine sehr privilegierte Lebenssituation und geniesst deutliche Vorteile.
    Das viele Geld was du verdienst in unserer sehr privilegierten Branche, ist auch in der Schweiz sehr viel Geld. Ich komme netto (minus KK) auf knapp 10k CHF monatlich. Ja, ich kann mir eine 25 CHF Pizza leisten. Und darüber hinaus deutlich mehr Luxus als in Deutschland.
    Stimme ich so zu, komme nicht nur wegen des Lohns hierher. Die Lebensqualität abseits davon steigt auch immens ;). Ich denke hier ist es halt so, das eine was du in den Nachrichten liest, das andere was die Realität ist. Ich habe noch nie auch nur irgendeine annähernd ausländerfeindliche Bemerkung (vor allem nicht gegenüber Deutschen, lol) gehört oder mitbekommen. Und ich war hier VIEL unterwegs, und bin hier recht stark integriert in verschiedensten Bereichen des Alltags.
    Da habe ich keine vertretbare Meinung zu. Wie du schon sagst, direkte Demokratie, muss man mögen oder nicht. Wahlrecht erst mit Staatsbürgerschaft. Dafür musst du 10 Jahre hier gelebt haben.
    Yep, Zahnarzt ist teuer. Für eine Füllung bist du gerne mal 200CHF los. Aber eben, muss man in Relation zur Sparrate und privilegiertem Einkommen betrachten.
    Ich mag Autos. Und Motorräder. Aber ich fahre auch sehr gerne mit der immer pünktlichen Bahn.

  3. Positiv
    blaargh hat eine Reaktion von Parser in In der Schweiz arbeiten   
    Sali mitenand!
    Danke für den Pin Zaroc, ich war schon lang nimmer hier 😄 Ich bin jetzt jetzt 4 Jahren sehr glücklich in der Schweiz.
    Deine Berechnungen sind soweit stimmig. Essen 2k ist verdammt viel, wir geben mit zwei Personen eher Richtung 600-800 CHF aus, je nachdem wie viel wir auswärts Essen gehen An den restlichen Tagen kochen wir und landen so bei ~400 CHF Einkauf pro Monat. Du musst dich privat krankenversichern, da landest du so bei ca 300CHF im Monat, auch abhängig davon ob du noch Zusatzversicherungen brauchst. Kannst du aber vollständig von der Steuer absetzen. Unfallversichert bist du immer über den AG, sowohl privat als auch beruflich.
    Was mir gefällt:
    Egal wo ich hinfahre, überall ist es schön. Ich wohne in der Nähe von Zürich, und in weniger als einer Stunde bin ich wahlweise tief in den Bergen oder an einem sehr schönen See.
    Ich habe totale Abgabenlast von weniger als 20%.
    Es gibt ein stabiles Rentensystem (2. Säule), das über den Arbeitgeber direkt von deinem Brutto abgezogen wird (nennt sich Pensionskasse). Zusätzlich kannst du dich noch weiter privat absichern (3. Säule), was du wiederum von dem eh schon extrem geringen Steuern absetzen kannst.
    Man merkt die allgemeine Zufriedenheit in der Gesellschaft ziemlich deutlich (gut, ich hab vorher auch in Ostdeutschland gewohnt 😄).
    Bürokratische Hürden (wie Monate auf einen Termin beim Bürgerbüro warten) gibts hier nicht. Alles entweder online oder sofort vor Ort. Kostet aber auch immer eine schmale Mark.
    Facharzttermine sind noch in derselben Woche zu bekommen.
    Bargeldlos. Überall wo du nicht mit Karte zahlen kannst, geht Twint (QR Code scannen).
    Was mir nicht gefällt:
    Das Brot ist nicht so vielfältig wie in Deutschland
    Nachteile fallen mir für deine Situation gerade keine ein. Krank sein ist teuer, weil du über ein Franchise-System versichert bist. Also zahlst du bis Betrag X pro Jahr erstmal alles selber. Kinder zwischen dem Kita (1-3) und Kindergartenalter (ab ca 3-4) sind teuer, aber auch das trifft auf dich ja nicht zu.
    Meine Frau und ich reden auch regelmässig darüber, wo es uns in der Welt eventuell nochmal hinziehen könnte (wir sind auch eher so "heute hier, morgen dort" Menschen 😄). Und aktuell sehen wir sowohl geopolitisch als auch finanziell keine bessere Alternative für unsere Lebenssituation. Wer gesund ist, Fachkraft, SINK oder DINK, wird höchstwahrscheinlich nirgends komfortabler leben können als hier.

    Stell mir gern noch präzise Fragen falls dir noch was einfällt, das wären soweit erstmal meine Gedanken.
  4. Positiv
    blaargh hat auf mk2804zh in In der Schweiz arbeiten   
    Nach 14 Jahren in Zürich inkl. CH-Pass seit 4 Jahren kann ich @blaargh zu 95% zustimmen, die Ausführungen von @bigvic eher "fake news" mit den Wohnungen z.B. gibt genug Wohnungen auch nur 10KM ausserhalb der City 70-100qm für 2000 bis 2500 CHF und eben keine runtergeranzte Bude.

    @Parser deine Gehaltsvorstellungen mit 1 Jahr Berufserfahrung sehe ich bei max. 85000 CHF brutto im Moment.
  5. Positiv
    blaargh hat eine Reaktion von Acely in In der Schweiz arbeiten   
    Was du Schlaraffenland nennst, nenne ich einfach meine persönliche Erfahrung aus den letzten vier Jahren 😄 Daher möchte ich deine Punkte einzeln nochmal aufgreifen, um das in den Kontext zu stellen als jemand, der hier tatsächlich lebt.
    Das ist insofern korrekt, dass das vermutlich in allen deutschsprachigen Ländern als Ü30er schwer ist. Durch Vereine/Sport/Gruppenaktivitäten findet man hier genauso (Schweizer) Freunde, wie überall sonst. Klar sind die Schweizer etwas reservierter, aber wenn man sich engagiert, ist das auch keine wirkliche Hürde.
    Ist tatsächlich schwieriger als man glaubt. Meine Frau und ich hatten schon Schweizer Freunde bevor wir in die Schweiz gezogen sind, und ich habe heute teilweise noch Mühe manche Worte zu verstehen, wenn es laut ist oder nicht ganz deutlich gesprochen wird 😄
    Kann ich so nicht bestätigen. Ich habe viel Fluktuation gesehen, du hast immer 3 Monate Kündigungsfrist (also mehr als der eine Monat in DE) und darüber hinaus auch mit B Bewilligung als Ausländer ein Recht auf Arbeitslosengeld für 2 Jahre (etwa 70% deines vorherigen Lohns).
    Was heisst "um Zürich"? Ich wohne knapp 20 Minuten von Zürich entfernt und zahle für 3.5 Zimmer 95qm 1900 CHF. Kein Neubau, aber auch nicht 80er Jahre Altbau. Da kann man sich relativ schnell die Realität zu Gemüte führen, wenn man mal schaut WIE VIELE freie, bezahlbare Wohnunge es in einem 20km Umkreis um Zürich gibt. Klar, wer in Zürich wohnen will, muss draufzahlen. Gilt auch für München oder Hamburg. Was die anderen Bewerber angeht: das sind immer viele. Aber selten jemand mit so starkem Einkommen. Als wir aus unserer alten Wohnung ausgezogen sind, kamen am ersten Besichtigungstag deutlich mehr als 50 Leute zum anschauen. Der Vermieter hatte mich dann am nächsten Tag angerufen und gesagt, dass wir noch mindestens eine weitere Besichtigung machen müssen, weil keiner der sich beworben hat in Betracht gezogen wurde.
    Also auch hier wieder, als Fachkraft hast du hier eine sehr privilegierte Lebenssituation und geniesst deutliche Vorteile.
    Das viele Geld was du verdienst in unserer sehr privilegierten Branche, ist auch in der Schweiz sehr viel Geld. Ich komme netto (minus KK) auf knapp 10k CHF monatlich. Ja, ich kann mir eine 25 CHF Pizza leisten. Und darüber hinaus deutlich mehr Luxus als in Deutschland.
    Stimme ich so zu, komme nicht nur wegen des Lohns hierher. Die Lebensqualität abseits davon steigt auch immens ;). Ich denke hier ist es halt so, das eine was du in den Nachrichten liest, das andere was die Realität ist. Ich habe noch nie auch nur irgendeine annähernd ausländerfeindliche Bemerkung (vor allem nicht gegenüber Deutschen, lol) gehört oder mitbekommen. Und ich war hier VIEL unterwegs, und bin hier recht stark integriert in verschiedensten Bereichen des Alltags.
    Da habe ich keine vertretbare Meinung zu. Wie du schon sagst, direkte Demokratie, muss man mögen oder nicht. Wahlrecht erst mit Staatsbürgerschaft. Dafür musst du 10 Jahre hier gelebt haben.
    Yep, Zahnarzt ist teuer. Für eine Füllung bist du gerne mal 200CHF los. Aber eben, muss man in Relation zur Sparrate und privilegiertem Einkommen betrachten.
    Ich mag Autos. Und Motorräder. Aber ich fahre auch sehr gerne mit der immer pünktlichen Bahn.

  6. Danke
    blaargh hat eine Reaktion von Stan1k in In der Schweiz arbeiten   
    Sali mitenand!
    Danke für den Pin Zaroc, ich war schon lang nimmer hier 😄 Ich bin jetzt jetzt 4 Jahren sehr glücklich in der Schweiz.
    Deine Berechnungen sind soweit stimmig. Essen 2k ist verdammt viel, wir geben mit zwei Personen eher Richtung 600-800 CHF aus, je nachdem wie viel wir auswärts Essen gehen An den restlichen Tagen kochen wir und landen so bei ~400 CHF Einkauf pro Monat. Du musst dich privat krankenversichern, da landest du so bei ca 300CHF im Monat, auch abhängig davon ob du noch Zusatzversicherungen brauchst. Kannst du aber vollständig von der Steuer absetzen. Unfallversichert bist du immer über den AG, sowohl privat als auch beruflich.
    Was mir gefällt:
    Egal wo ich hinfahre, überall ist es schön. Ich wohne in der Nähe von Zürich, und in weniger als einer Stunde bin ich wahlweise tief in den Bergen oder an einem sehr schönen See.
    Ich habe totale Abgabenlast von weniger als 20%.
    Es gibt ein stabiles Rentensystem (2. Säule), das über den Arbeitgeber direkt von deinem Brutto abgezogen wird (nennt sich Pensionskasse). Zusätzlich kannst du dich noch weiter privat absichern (3. Säule), was du wiederum von dem eh schon extrem geringen Steuern absetzen kannst.
    Man merkt die allgemeine Zufriedenheit in der Gesellschaft ziemlich deutlich (gut, ich hab vorher auch in Ostdeutschland gewohnt 😄).
    Bürokratische Hürden (wie Monate auf einen Termin beim Bürgerbüro warten) gibts hier nicht. Alles entweder online oder sofort vor Ort. Kostet aber auch immer eine schmale Mark.
    Facharzttermine sind noch in derselben Woche zu bekommen.
    Bargeldlos. Überall wo du nicht mit Karte zahlen kannst, geht Twint (QR Code scannen).
    Was mir nicht gefällt:
    Das Brot ist nicht so vielfältig wie in Deutschland
    Nachteile fallen mir für deine Situation gerade keine ein. Krank sein ist teuer, weil du über ein Franchise-System versichert bist. Also zahlst du bis Betrag X pro Jahr erstmal alles selber. Kinder zwischen dem Kita (1-3) und Kindergartenalter (ab ca 3-4) sind teuer, aber auch das trifft auf dich ja nicht zu.
    Meine Frau und ich reden auch regelmässig darüber, wo es uns in der Welt eventuell nochmal hinziehen könnte (wir sind auch eher so "heute hier, morgen dort" Menschen 😄). Und aktuell sehen wir sowohl geopolitisch als auch finanziell keine bessere Alternative für unsere Lebenssituation. Wer gesund ist, Fachkraft, SINK oder DINK, wird höchstwahrscheinlich nirgends komfortabler leben können als hier.

    Stell mir gern noch präzise Fragen falls dir noch was einfällt, das wären soweit erstmal meine Gedanken.
  7. Haha
    blaargh hat eine Reaktion von VenomVelvet in In der Schweiz arbeiten   
    Sali mitenand!
    Danke für den Pin Zaroc, ich war schon lang nimmer hier 😄 Ich bin jetzt jetzt 4 Jahren sehr glücklich in der Schweiz.
    Deine Berechnungen sind soweit stimmig. Essen 2k ist verdammt viel, wir geben mit zwei Personen eher Richtung 600-800 CHF aus, je nachdem wie viel wir auswärts Essen gehen An den restlichen Tagen kochen wir und landen so bei ~400 CHF Einkauf pro Monat. Du musst dich privat krankenversichern, da landest du so bei ca 300CHF im Monat, auch abhängig davon ob du noch Zusatzversicherungen brauchst. Kannst du aber vollständig von der Steuer absetzen. Unfallversichert bist du immer über den AG, sowohl privat als auch beruflich.
    Was mir gefällt:
    Egal wo ich hinfahre, überall ist es schön. Ich wohne in der Nähe von Zürich, und in weniger als einer Stunde bin ich wahlweise tief in den Bergen oder an einem sehr schönen See.
    Ich habe totale Abgabenlast von weniger als 20%.
    Es gibt ein stabiles Rentensystem (2. Säule), das über den Arbeitgeber direkt von deinem Brutto abgezogen wird (nennt sich Pensionskasse). Zusätzlich kannst du dich noch weiter privat absichern (3. Säule), was du wiederum von dem eh schon extrem geringen Steuern absetzen kannst.
    Man merkt die allgemeine Zufriedenheit in der Gesellschaft ziemlich deutlich (gut, ich hab vorher auch in Ostdeutschland gewohnt 😄).
    Bürokratische Hürden (wie Monate auf einen Termin beim Bürgerbüro warten) gibts hier nicht. Alles entweder online oder sofort vor Ort. Kostet aber auch immer eine schmale Mark.
    Facharzttermine sind noch in derselben Woche zu bekommen.
    Bargeldlos. Überall wo du nicht mit Karte zahlen kannst, geht Twint (QR Code scannen).
    Was mir nicht gefällt:
    Das Brot ist nicht so vielfältig wie in Deutschland
    Nachteile fallen mir für deine Situation gerade keine ein. Krank sein ist teuer, weil du über ein Franchise-System versichert bist. Also zahlst du bis Betrag X pro Jahr erstmal alles selber. Kinder zwischen dem Kita (1-3) und Kindergartenalter (ab ca 3-4) sind teuer, aber auch das trifft auf dich ja nicht zu.
    Meine Frau und ich reden auch regelmässig darüber, wo es uns in der Welt eventuell nochmal hinziehen könnte (wir sind auch eher so "heute hier, morgen dort" Menschen 😄). Und aktuell sehen wir sowohl geopolitisch als auch finanziell keine bessere Alternative für unsere Lebenssituation. Wer gesund ist, Fachkraft, SINK oder DINK, wird höchstwahrscheinlich nirgends komfortabler leben können als hier.

    Stell mir gern noch präzise Fragen falls dir noch was einfällt, das wären soweit erstmal meine Gedanken.
  8. Positiv
    blaargh hat auf Bitschnipser in Gen Z Gen Alpha & Co.   
    Weißt du warum das passiert?

    Weil man die ganzen Leute sieht, die sich totgeackert haben und dafür gabs dann einen feuchten Händedruck und ein Lob. Es kann halt nicht jeder Meister, Abteilungsleiter, Gruppenführer oder sonstwas werden. Also wozu Mühe reinstecken, wenn man eh nichts rausbekommt? Das Ei haben sich AGs selbst gelegt und selbstausbeuterische Generationen haben es normalisiert.

    Aus AG-Sicht: Wozu Leute befördern geschweige denn mehr bezahlen, wenn sie das bereitwillig auch mit aNeRkEnNuNg tun?

    Kurzum: wer scheisse bezahlt, kriegt scheiss Arbeit. Und die schlechte Bezahlung liegt nicht zuletzt an der unendlichen Gier von Shareholdern und C-Level.
  9. Like
    blaargh hat eine Reaktion von Gurki in Was für ein Auto fahrt Ihr?   
    Da iser! Erstes selbstgekauftes Auto nachdem ich ~10 Jahre einen Toyota Aygo gefahren bin 😀 
     
    Hersteller: Jaguar
     
    Modell: XF 20D R-Sport
     
    Baujahr: 2020
     
    Leistung: 180 PS
     
    Farbe: Blue Metallic
     
    Laufleistung: ~42000
     


  10. Like
    Welche Substanz ? Die Schweiz ist arm gewesen und hat kaum Rohstoffe (im Vergleich zu Deutschland) es geht darum, dass es besser regiert wird, der Schweizer Markt wächst konstant, sind Weltführer in verschiedene Branchen, Pharma (Roche und Novartis), Lebensmittel (Nestle), die grössten Zentren der Big Tech (FAANG) in Kontinentaleuropa liegen in der Schweiz und nicht in Deutschland, Private Banking (obwohl es keinen Geheimhaltungsgesetz gibt), die Uhrenindustrie, die besten Unis in Kontinentaleuropa ETH und EPFL liegen hier und ziehen eine Menge intelligente Menschen an die dann auch hier bleiben.
    Der Unterschied ist, dass die Regierung FÜR die Schweizer Einwohner sich entscheiden und nicht GEGEN sie. Die Menschen leben in einer direkten Demokratie, keine unkontrollierte Einwanderung, funktionierende Infrastruktur, Bahn, Internet, Digitalisierung alles läuft. Die Schweiz ist Krisensicher, 2009 haben sie sich schon im 4. Quartal wieder erholt, die Corona Pandemie hat nur eine kleine Delle hinterlassen, die Inflation ist nicht so viel kleiner und die Schweizer Wirtschaft ist in den letzten 25 Jahren real um 60% gestiegen während Deutschland nur 36% zugenommen hat.
     
    Von allen Punkte die dir jeder Schweizer bestätigen kann und ich genannt habe, konntest du keinen einzigen widerlegen. Trotzdem kritisierst du die Schweiz. 
     
  11. Like
    blaargh hat eine Reaktion von Stan1k in Was für ein Auto fahrt Ihr?   
    Da iser! Erstes selbstgekauftes Auto nachdem ich ~10 Jahre einen Toyota Aygo gefahren bin 😀 
     
    Hersteller: Jaguar
     
    Modell: XF 20D R-Sport
     
    Baujahr: 2020
     
    Leistung: 180 PS
     
    Farbe: Blue Metallic
     
    Laufleistung: ~42000
     


  12. Like
    blaargh hat eine Reaktion von astero in Was für ein Auto fahrt Ihr?   
    Da iser! Erstes selbstgekauftes Auto nachdem ich ~10 Jahre einen Toyota Aygo gefahren bin 😀 
     
    Hersteller: Jaguar
     
    Modell: XF 20D R-Sport
     
    Baujahr: 2020
     
    Leistung: 180 PS
     
    Farbe: Blue Metallic
     
    Laufleistung: ~42000
     


  13. Positiv
    Diese Fähigkeiten kann aber jeder der will in 2-4 Wochen erlernen. Nicht böse gemeint aber das sind alles Dinge die hab ich als studentischen Nebenjob gemacht.
    Halte uns auf dem laufenden. Vielleicht klappt es ja besser als gedacht.
  14. Haha
    Es heißt ja auch "Fachkräftemangel", und nicht "Diese-Arbeit-kann-fast-jeder-machen-Mangel".
  15. Like
    blaargh hat auf alex123321 in Cloud Engineer Studium?   
    "Zusammenklicken" tut in der Regel bei größeren Unternehmen niemand etwas. Das wird alles per Infrastructure as Code umgesetzt. Du musst vertraut sein mit CI/CD, DevOps, Cloud-nativen Technologien und vor allem Software Entwicklung.

    Der letzte Punkt ist dabei aus meiner Sicher der mit Abstand Schwierigste. Der Rest kommt mMn mit Trainings und etwas Übung in ersten Projekten von allein.
  16. Like
    blaargh hat auf 0x00 in IT-Markt zur Zeit   
    Ganz, ganz wichtiger Punkt. Bei dem ganzen "Lernen tu ich nur auf Arbeitszeit" Getue fehlt mir oft der Fakt, dass man nicht immer nur für seinen aktuellen Job lernt, sondern auch für neue Jobs, oder um einfach mal über den Tellerrand zu blicken. Ein ganzheitliches Bild seines Fachbereichs zu haben kann nicht schaden, allerdings reicht dafür meine Arbeitszeit schlicht nicht. Den ganzen Tag lernen ging vielleicht noch während der Ausbildung, aber jetzt ist es doch eher schwierig sich 2 Wochen nur mit Weiterbildung zu beschäftigen - zumal diese Weiterbildung ja allerhöchstens am Rande für meinen aktuellen Job interessant, langfristig aber dennoch wichtig für mich und meine "Karriere" ist. Nur weil etwas für meinen aktuellen Job nicht oder nur teilweise relevant ist (und mein AG dementsprechend nicht dafür bezahlen will), heißt das noch lange nicht, dass ich nicht davon profitieren würde. Dementsprechend muss halt auch ein bisschen was in der Freizeit passieren.
    Nun zu der Grundlagenvermittlung: Ob du Grundlagen kannst, ob diese in der Berufsschule und/oder dem Ausbildungsbetrieb vermittelt wurden und was überhaupt alles als Grundlagen zählt hängt wohl ganz von der eigenen Meinung ab. Aber wenn man mit ansehen muss, wie die Mitschüler aus der Berufsschule an den wirklich einfach IHK Aufgaben zu zweidimensionalen Arrays und SQL Queries scheitern, dann kann von Grundlagenvermittlung durch Berufsschule und Betrieb wohl nicht die Rede sein. Und da sind wir noch nicht bei grundlegenden Datenstrukturen, Groß O-Notation, Stack und Heap und Grundprinzipien der Nebenläufigkeit. Aber auch das alles gehört meiner Meinung nach zu den Grundlagen eines Softwareentwicklers. Aber wenn's schon an mancher IHK Prüfungsaufgabe scheitert...
    Hier könnte man auch einfach nach 4 Augen Prinzip verfahren und die Leute so aufschlauen. Ob man den Dienstleister einkaufen will um ihn dann aufzuschlauen ist wieder ein anderes Thema... Dennoch, irgendwie muss man ja auch den (internen) Nachwuchs an die Systeme gewöhnen. Wenn man allerdings einen Dienstleister einkauft würde ich zumindest erwarten, dass er das auch alles kann. Wenn die sich erst groß einarbeiten müssen, dann kann ich das auch selber machen.
  17. Like
    blaargh hat eine Reaktion von AleXreleXed in Wie viel verdient ihr?   
    Ich hab jetzt die Zahlen für die neue Position erhalten, gültig ab Mai 2023. 30% des Bonus ist abhängig von der Erreichung meiner Ziele.
  18. Like
    blaargh hat eine Reaktion von RealPride in Wie viel verdient ihr?   
    Ich hab jetzt die Zahlen für die neue Position erhalten, gültig ab Mai 2023. 30% des Bonus ist abhängig von der Erreichung meiner Ziele.
  19. Like
    blaargh hat eine Reaktion von mylurid in Wie viel verdient ihr?   
    Ich hab jetzt die Zahlen für die neue Position erhalten, gültig ab Mai 2023. 30% des Bonus ist abhängig von der Erreichung meiner Ziele.
  20. Like
    blaargh hat eine Reaktion von 0x00 in Wie viel verdient ihr?   
    Ich hab jetzt die Zahlen für die neue Position erhalten, gültig ab Mai 2023. 30% des Bonus ist abhängig von der Erreichung meiner Ziele.
  21. Like
    blaargh hat eine Reaktion von Fitschi in Wie viel verdient ihr?   
    Ich hab jetzt die Zahlen für die neue Position erhalten, gültig ab Mai 2023. 30% des Bonus ist abhängig von der Erreichung meiner Ziele.
  22. Like
    blaargh hat eine Reaktion von Jinju in Wie viel verdient ihr?   
    Ich hab jetzt die Zahlen für die neue Position erhalten, gültig ab Mai 2023. 30% des Bonus ist abhängig von der Erreichung meiner Ziele.
  23. Positiv
    Im Supermarkt verdienst du bummelig 65k CHF, je nach Kanton und Kette. Das weiß ich, weil eine Freundin hier genau das macht. Von den knapp 5400 CHF bleiben dir netto 4300. Selbst wenn deine Wohnung 2000 CHF kosten sollte, was sehr unwahrscheinlich ist wenn du nicht MITTEN in der Stadt wohnst, bleibt dir noch mehr als genug Geld übrig für einen sinnvollen Lebensstandard.
    Die ach so hohen Kosten für "alles andere", die meistens von Leuten propagiert werden die hier nicht Leben, habe ich noch nicht gefunden. Klar sind die Lebensmittel etwas teurer, aber proportional zu dem signifikant höheren Nettogehalt ist das nicht mehr sonderlich ausschlaggebend.
  24. Like
    Wie gesagt, es ist proportional zum erhöhten verfügbaren Geld teurer. Ich weiß nicht was ich dazu noch sagen soll. Ich habe noch keinen Erfahrungsbericht von jemandem gelesen der hierher gezogen ist/hier lebt und sich darüber beschwert wie teuer alles ist.
  25. Like
    Im Supermarkt verdienst du bummelig 65k CHF, je nach Kanton und Kette. Das weiß ich, weil eine Freundin hier genau das macht. Von den knapp 5400 CHF bleiben dir netto 4300. Selbst wenn deine Wohnung 2000 CHF kosten sollte, was sehr unwahrscheinlich ist wenn du nicht MITTEN in der Stadt wohnst, bleibt dir noch mehr als genug Geld übrig für einen sinnvollen Lebensstandard.
    Die ach so hohen Kosten für "alles andere", die meistens von Leuten propagiert werden die hier nicht Leben, habe ich noch nicht gefunden. Klar sind die Lebensmittel etwas teurer, aber proportional zu dem signifikant höheren Nettogehalt ist das nicht mehr sonderlich ausschlaggebend.

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