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Wie ist das denn mit den Sozialversicherungszahlen im Ausland? Nur weil du mehr Netto hast, ist es am Ende vielleicht dann ja doch nicht mehr, was dir zur Verfügung steht.

Und gerade nach ein paar Jahren Berufserfahrung solltest du weit über den 28k brutto liegen.

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vor 22 Minuten schrieb Caipi20:

Das mit den Lebenserhaltungskosten ist mir bewusst und sollte das Gehalt wA*****einlich wieder ausgleichen. Wäre eine Möglichkeit unter der Woche in der Schweiz zu Leben und am WE nachhause zu fahren bzw. eine günstigere Wohnung in Grenznähe beziehen. Oder beispielsweise tägliches pendeln von Deutschland in die Schweiz.[...]

Schau dir mal die Hotelkosten in der Schweiz an... :rolleyes: 
In Genf bekommt man z.B. kein Hotel regulär für unter 100€/Übernachtung im Einzelzimmer... und selbst die Hostel-Preise liegen nicht viel darunter, wenn es nicht gerade die letzte Absteige sein soll.

Man kann natürlich täglich pendeln und sich was günstigeres in Grenznähe zu suchen. Die Pendelei geht einem aber schnell auf den Keks.

Dabei gibt es aber diverse Fallstricke zu beachten (Quellensteuer, zusätzliche Formulare, die man einreichen muss, Kursentwicklung des Schweizer Franken, ...) - insbesondere, da die Schweiz ein Nicht-EU-Land ist.

vor 22 Minuten schrieb Caipi20:

Wenn ich jetzt weiß, dass ich hier nur ca. 28k Brutto bekomme, kann ich genauso meinen aktuellen Nebenjob in Vollzeit ausführen und bekomme etwas mehr Gehalt. Ist das der Sinn meiner Ausbildung? Aber nur nach dem Geld sollte man auch nicht schauen.[...]

Ich weiß jetzt gerade nicht, was du vorher gemacht hast. Als FISI/FIAE/ITSE kann man sein Gehalt aber noch ziemlich steigern, wenn man nur mit 28k anfängt. Wie das bei deinem Nebenjob aussieht, weiß ich nicht.

vor 22 Minuten schrieb Caipi20:

Ein Job in der Ferne reizt mich schon etwas, es muss nicht unbedingt für immer sein. :)

Beispielsweise könnte ich mir auch vorstellen ein paar Jährchen in den USA zu arbeiten. Es hat alles seine Vor- und Nachteile, nur geht es darum, dass ich es auch wirklich anpacke wenn ich das möchte.[...]

Dann such dir einen Job bei einem internationalen Unternehmen und lass dich mal ein Jahr wo anders hin versetzen. Oder alternativ ins Consulting gehen und da weltweit verfügbar sein. So kommt man auch rum. Nur viel Freizeit bleibt beim letzten dann nicht mehr.
Z.B. die USA ist eh noch ein anderes Thema aufgrund von Greencard usw. ...

 

vor 13 Minuten schrieb Rienne:

Wie ist das denn mit den Sozialversicherungszahlen im Ausland? Nur weil du mehr Netto hast, ist es am Ende vielleicht dann ja doch nicht mehr, was dir zur Verfügung steht.[...]

Stichwort Quellensteuer (mindestens werden in der Schweiz 4,5% abgeführt, die mit der Einkommensteuer oder so verrechnet werden dann in Deutschland). Bei EU-Ausland ist es unproblematischer.

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Ich habe mich jetzt ein bisschen weiter eingelesen und es wird empfohlen, dass man seinen Wohnsitz in der Schweiz haben sollte, da es sich bei einen höheren Verdienst steuerlich nicht mehr Rechnen würde. Ich werde demnächst mal ein paar Bewerbungen rausschicken, ist halt blöd mit möglichen Vorstellungsgesprächen.

 

Man kan aufjedenfall gutes Geld da unten verdienen, und selbst wenn es nur für ein paar Jahre sein sollte, so habe ich mir ein kleines Kapital angespart, dass ich hier in DE niemals erreichen könnte.

 

Kennt sich jemand mit Weiterbildung (Studium) in der Schweiz aus?

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Die Frage ist aber auch, wie wohl du dich in der Schweiz fühlen wirst. Ich habe immer wieder Berichte gesehen und gelesen, dass man es aus (deutscher) Ausländer nicht einfach hat in der Schweiz und immer wieder mit Ausländerhass konfrontiert wird als Arbeitnehmer in der Schweiz. Also für mich wäre es jedenfalls nichts. ^^

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vor 9 Minuten schrieb Rienne:

Die Frage ist aber auch, wie wohl du dich in der Schweiz fühlen wirst. Ich habe immer wieder Berichte gesehen und gelesen, dass man es aus (deutscher) Ausländer nicht einfach hat in der Schweiz und immer wieder mit Ausländerhass konfrontiert wird als Arbeitnehmer in der Schweiz. Also für mich wäre es jedenfalls nichts. ^^

Solche Dinge höre ich auch immer wieder von einem Kollegen der ein Jahr in der Schweiz gelebt hat. Das Verhalten wirkt wohl etwas "elitär".

vor 13 Minuten schrieb Caipi20:

Man kan aufjedenfall gutes Geld da unten verdienen, und selbst wenn es nur für ein paar Jahre sein sollte, so habe ich mir ein kleines Kapital angespart, dass ich hier in DE niemals erreichen könnte.

Joa. So lange du während der Zeit auf einiges verzichtest, eigenes Auto z.B., kannst du in der Zeit einiges an Geld sparen.

Allerdings wirkt das ein bisschen schizophren auf mich.

"Ich lebe jetzt 5 Jahre lang in der Schweiz, führe ein bescheidenes Leben, verzichte auf einiges und spare einen Haufen Geld an"

"Ich ziehe mit meinem Haufen Geld zurück nach Deutschland"

"Ich verdiene jetzt wieder weniger aber hey.. ich bin Bescheidenheit gewohnt, außerdem habe ich weniger Ausgaben.. im Schnitt verzichte ich also nur auf etwas Geld für einen angenehmeren Lebensstil weil ich ja nicht mehr sparen muss"

"Ich baller mein gespartes Zeug für ein Haus raus, dass ich mir zwar kaufen, danach aber vielleicht nicht mehr leisten kann."

"Jetzt wirds mal endlich Zeit für ein Auto!"

Daran war jetzt alles übertrieben, aber so ähnlich läuft es wohl häufig auch bei Lotto-Gewinnen ab :) 

bearbeitet von PVoss

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vor 31 Minuten schrieb Caipi20:

Ich habe mich jetzt ein bisschen weiter eingelesen und es wird empfohlen, dass man seinen Wohnsitz in der Schweiz haben sollte, da es sich bei einen höheren Verdienst steuerlich nicht mehr Rechnen würde. Ich werde demnächst mal ein paar Bewerbungen rausschicken, ist halt blöd mit möglichen Vorstellungsgesprächen.[...]

Dafür musst du aber erst einmal einen "höheren Verdienst" haben.
Und denk dran. In der Schweiz wird nicht nur schweizerdeutsch gesprochen, sondern es gibt durchaus auch andere Amtssprachen.
Wenn du keinen Wohnsitz mehr in Deutschland hast, fällst du unter das Schweizer Steuerrecht, musst aber eventuell dennoch noch etwas an den deutschen Fiskus abführen.
Interessant wäre, wie das mit Krankenversicherung und Rente, sowie Arbeitslosenversicherung aussieht, in welche man dann einzahlt und welche für einen zuständig ist.

Zitat

[...]Man kan aufjedenfall gutes Geld da unten verdienen, und selbst wenn es nur für ein paar Jahre sein sollte, so habe ich mir ein kleines Kapital angespart, dass ich hier in DE niemals erreichen könnte.[...]

Gutes Geld kann man auch z.B. auf einer Bohrplattform machen. Ist halt immer Sache der Einstellung. Da du nicht gebunden zu sein scheinst, stehen dir natürlich alle Möglichkeiten offen. Eventuell solltest du aber erst einmal deine Ausbildung hier in Deutschland (falls du noch studieren gehen willst) fertig machen und dich dann umschauen.
Überlege dir erst einmal, was du wirklich machen willst (studieren, im Ausland arbeiten, work on travel oder so?), ...

Zitat

Kennt sich jemand mit Weiterbildung (Studium) in der Schweiz aus?

Es gibt halt Zugangsvoraussetzungen (Hochschulreife, mindestens 18 Jahre alt, ...) und die Studiengebühren betragen wohl zwischen 500 und 2.000 Franken/Semester. Im Schnitt um die 700 Franken.

vor 2 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Warum eigentlich unbedingt die Schweiz? In skandinavischen  Ländern, allen voran Schweden soll das Pro Kopf Einkommen auch besser sein als in Deutschland...

Wieso schaut eigentlich immer jeder nur nach dem Pro-Kopf-Einkommen?
Weißt du, wie viel z.B. einmal Pizza Essen mit der Familie in z.B. Dänemark kostet? (4 Pizzen und 4 Getränke umgerechnet mal eben um die 150€!) Lebensmittel / Essen (Fleisch, Eier, Kartoffeln, Milch, ...), alkoholische Getränke und diverse andere Sachen sind dort einiges teurer als in Deutschland.
Siehe hier.
Da ist dann die Frage, ob man den Mehrverdienst nicht schon beim Einkauf auch mehr ausgibt, oder ob man wirklich mehr davon über hat. Genau so verhält es sich auch in der Schweiz. Höherer Verdienst, aber auch höhere Preise.

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Nunja, die Schweiz ist wesentlich näher als Schweden.

Das mit der Ausländerfeindlichkeit hört man zugegebenermaßen, allerdings habe ich von allgemeiner Freundlichkeit gegenüber aller Menschen gehört im Gegensatz zu Deutschland. Ob es wirklich Hass ist, weiß ich nicht. Natürlich werde ich mir auch das genauer durchlesen und überlegen, ob ich damit klarkommen könnte.

Das mit den höheren Preisen kenne ich auch bereits. Nur brauche ich keinen 3-Zimmer-"Palast" und einkaufen kann man auch in über der Grenze. Da muss ich allerdings auch gewisse Einfuhrkriterien beachten. Ich weiß von einer Person über mehrere Ecken, dass sie in der Schweiz war um dort Geld zu verdienen um sich hier eine Wohnung zu leisten.

Wie ein Mönch will ich natürlich auch nicht Leben. D.h. Auto und regelmäßge Heimfahrten über's Wochenende will ich mir auch gönnen.
Im Endeffekt kann ich es ja einfach probieren, die Ausbildung hier fertig zu machen, wäre natürlich das Beste. Ich überlege einfach weiterhin. Und selbst wenn ich 1000€ mehr im Monat in der Schweiz zurücklegen kann, als hier in Deutschland habe ich schon gewonnen.

 

Gerade IT-Gehälter sollen in der Schweiz nicht allzus chlecht aussehen. Das mit der RV,KV in Deutschland wäre durchaus zu bedenken, wie verhält es sich wenn ich zurück bin? Meiner Meinung nach führt sowieso kein Weg an einer privaten Vorsorger vorbei und auf die gesetzliche RV sollte man nicht allzu sehr vertrauen, vorallem da ich erst in 45 Jahren in Rente muss.

 

Vielen Dank aber für die rege Teilnahme. :)

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vor 9 Minuten schrieb Crash2001:

Interessant wäre, wie das mit Krankenversicherung und Rente, sowie Arbeitslosenversicherung aussieht, in welche man dann einzahlt und welche für einen zuständig ist

Das ist ja das, was ich schon einige Posts vorher gefragt habe.

vor 1 Minute schrieb Caipi20:

Das mit den höheren Preisen kenne ich auch bereits. Nur brauche ich keinen 3-Zimmer-"Palast" und einkaufen kann man auch in über der Grenze

Dazu musst du aber auch eine grenznahe Arbeitsstelle und Wohnung finden. Die Schweiz besteht bei Weitem nicht nur aus der Grenze zu Deutschland. Und ich kann mir auch gut vorstellen, dass dort die Gehälter dann auch, aus genau dieser Begebenheit, niedriger sind.

Tbh klingt das was und wie du es schreibst nach ziemlichen Luftschlössern.

Die IT-Gehälter sind in Deutschland im übrigen auch nicht schlecht. Man muss nur wissen wie und auch wann man sich verkauft.

Und wie heißt es so schön "erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt". :D

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vor 45 Minuten schrieb Caipi20:

Nunja, die Schweiz ist wesentlich näher als Schweden.[...]

Dafür gehört Schweden und Dänemark aber zur EU und die Schweiz nicht. Von daher gelten dort andere Regeln. Wenn man eh keinen "festen Wohnsitz" hat, an den man gebunden ist (Eigentum, Familie, ...), dann ist es eigentlich egal, wo man hinzieht. Wobei in Schweden und Dänemark zusätzlich definitiv noch das Sprachproblem dazu kommt. In Dänemark wird evtl. noch Deutsch gesprochen - in Schweden eher selten. Und Englisch ist da auch nicht so etabliert als Fremdsprache. In der Schweiz reicht aber Deutsch oftmals auch nicht aus, da es dort 4 offizielle Amtssprachen gibt. Französisch, Italienisch, Rätoromanisch und Deutsch. Je nach Region wird die eine oder andere Sprache gesprochen. Man sollte also mindestens noch Französisch oder Italienisch können - und zudem natürlich Englisch.
Es gibt aber noch diverse andere Länder, wo ITler gefragt sind und wo man gut verdienen kann in der IT.
Der Sohn eines Freundes schippert z.B. auf Schiffen durch die Weltmeere, sieht jede Menge fremde Länder und verdient auch noch sehr gut dabei. An so etwas muss man aber z.B. erst einmal dran kommen...

vor 45 Minuten schrieb Caipi20:

Das mit der Ausländerfeindlichkeit hört man zugegebenermaßen, allerdings habe ich von allgemeiner Freundlichkeit gegenüber aller Menschen gehört im Gegensatz zu Deutschland. Ob es wirklich Hass ist, weiß ich nicht. Natürlich werde ich mir auch das genauer durchlesen und überlegen, ob ich damit klarkommen könnte.[...]

Sobald es dörflicher (bezahlbarer) ist, hat man das dort wohl. In den Städten fällt es hingegen wohl nicht sonderlich auf - da hat man aber meist auch nur oberflächlicheren Kontakt mit der Umgebung.

vor 45 Minuten schrieb Caipi20:

Das mit den höheren Preisen kenne ich auch bereits. Nur brauche ich keinen 3-Zimmer-"Palast" und einkaufen kann man auch in über der Grenze.

Klar reicht eigentlich ein 1-Zimmer-Appartment. Wie viel so etwas kostet, hängt halt sehr stark von der Region ab. Die Regionen um die interessanten IT-Hochburgen (z.B. Zürich, Genf, Bern, Basel) sind, genau wie in Deutschland (z.B. München, Stuttgart, Rhein-Main-Gebiet, Berlin, Karlsruhe, ...) auch, ziemlich teuer und der Wohnungsbewerbermarkt sehr umkämpft.

vor 45 Minuten schrieb Caipi20:

Da muss ich allerdings auch gewisse Einfuhrkriterien beachten. Ich weiß von einer Person über mehrere Ecken, dass sie in der Schweiz war um dort Geld zu verdienen um sich hier eine Wohnung zu leisten.[...]

Da Schweiz nicht zur EU gehört sind die Ein- und Ausfuhrkriterien auch einiges strenger. Wie das aktuell mit Grenzkontrollen aussieht, weiß ich nicht. Plant man zu pendeln, kann man Pech haben, und dauernd im Zollstau stehen.
Ich kenne 2-3 Leute, die mal eine Weile in der IT in der Schweiz gearbeitet haben (Freiberufler) und von beiden habe ich gehört, dass es sich für sie eigentlich nicht wirklich gelohnt hat (aufgrund der höheren Zusatzbelastungen für Unterkunft, Verpflegung, Heimfahrten, doppelte Haushaltsführung, ...).
Dazu gibt es noch die Arbeitsbewilligung, die man braucht, um dort arbeiten zu dürfen, die vom jeweiligen Kanton ausgestellt wird. Da gibt es auch ein paar Kriterien, die man erfüllen muss. Dazu noch eine Aufenthaltsbewilligung.

vor 45 Minuten schrieb Caipi20:

Wie ein Mönch will ich natürlich auch nicht Leben. D.h. Auto und regelmäßge Heimfahrten über's Wochenende will ich mir auch gönnen.[...]

Heimfahrt nach wo? Du hast doch geschrieben, dass du da hinziehen wollen würdest... oder jetzt doch nicht und dann eine Zweitwohnung? Dann müsstest du doch wieder in Deutschland Steuern zahlen und hättest doppelte Haushaltsführung, usw. ...

vor 45 Minuten schrieb Caipi20:

Im Endeffekt kann ich es ja einfach probieren, die Ausbildung hier fertig zu machen, wäre natürlich das Beste. Ich überlege einfach weiterhin. Und selbst wenn ich 1000€ mehr im Monat in der Schweiz zurücklegen kann, als hier in Deutschland habe ich schon gewonnen.
Gerade IT-Gehälter sollen in der Schweiz nicht allzu schlecht aussehen.[...]

Du solltest dich erst einmal richtig informieren über Gehälter, Kosten, Konditionen, Steuern usw. bevor du so etwas planst und dann schauen, ob deine optimistische Prognose auch wirklich passt.
In der IT verdient man im Verhältnis zu Deutschland meine ich gar nicht soo viel mehr - das ist afaik eher bei anderen Berufen (Handwerk z.B.) der Fall. Und IT-Gehälter sind auch in Deutschland (vor allem im südlichem Raum) ziemlich gut - auch dort werden gute Fachkräfte gesucht und gut bezahlt. Branchen, die dort stark vertreten sind, und in denen wohl gut gezahlt werden soll sind z.B. Maschinenbau, die chemische Industrie und der gesamte Dienstleistungssektor - und natürlich auch alles, was mit Banken und Versicherungen zu tun hat.

vor 45 Minuten schrieb Caipi20:

[...] Meiner Meinung nach führt sowieso kein Weg an einer privaten Vorsorger vorbei und auf die gesetzliche RV sollte man nicht allzu sehr vertrauen, vorallem da ich erst in 45 Jahren in Rente muss.[...]

Darauf vertrauen sollte man natürlich nicht. Da man aber eh in sie einzahlt, ist das ein Teil der Rente, den man nicht einfach in eine private Rentenversicherung umleiten kann.

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Am 14.7.2017 um 16:27 schrieb Caipi20:

 Andere Frage: Wie sieht es mit Jobs im Ausland aus? Sind da junge IT'ler gefragt? Zum Beispiel Schweiz, Österreich, etc. Gerade in der Schweiz soll der Verdienst ja nicht gerade schlecht sein, natürlich auch in Relation zu den Lebensverhältnissen.

 

Gerade auf deutsche FI direkt nach der Lehre hat man da gewartet :)
Mein Tipp: Sammle erstmal in Deutschland 2-5 Jahre Berufserfahrung, spezialisiere dich, bilde dich in Deutschland "günstig" weiter und dann kannst schauen was im Ausland läuft. Wie die anderen sagten du wirst im Ausland neben dem neuen Job mit noch ganz anderen Herausforderungen zu tun haben (Sprache, Kultur, gesellschaftlicher Anschluss / keine Freunde / soziales Netz, andere Gesetze/Regeln, Umzug, Rücklagen?, usw. usf.) - und nebenher bist noch ein absoluter Neuling im Job und musst da Vollgas geben > die Kombination ist eine schlechte Idee aus meiner Sicht.

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Als ich mich mit dem Thema befasst hatte, kam bei meinen (zugegeben theoretischen) Recherchen mehr oder minder heraus, dass es sich als IT-Kraft nur bedingt lohnt ins europäische Ausland zu gehen.

Die IT-Verdienste sind in den Großstädten Deutschlands schon ganz gut und da passt das vor allem Verhältnis zwischen Einkommen und Ausgaben. Gerade, wenn es um langfristige Dinge, wie Eigentum, Familie, Rente und Co. geht, werden als attraktiv empfundene Länder wie die Schweiz z.B. sehr schnell sehr teuer. Andere Länder, wie GB, bezahlen laut Recherchen IT-Fachkräfte so schlecht, dass es sich dort pauschal nicht lohnt.

Wirklich lohnen würde sich das Ganze also nur, wenn man

- den großen Schritte in Richtung USA unternimmt
- internationale Tätigkeiten annimmt
- oder es einem nicht nur um den Beruf, sondern auch um den Lifestyle, das Wetter, die Gesellschaft und Co. geht. Das Auswandern also andere Gründe hat.

Rein aus finanziellen Gründen muss man (meiner Erfahrung nach) schon sagen, dass Deutschland ein guter Standort für IT-Fachkräfte in Europa ist. Für Handwerker, Ärzte und Co. sieht es wohl anders aus. Da gibt es ganz klar europäische Länder, welche diese Arbeitnehmer besser bezahlen und behandeln.

...

Nochmals zur Verdeutlichung: Alles Wissen von Hören Sagen aus zahllosen Erfahrungsberichten, Statistiken, Foren und Co. Nicht mehr, nicht weniger. Also kein Garant auf Richtigkeit. :D

bearbeitet von Errraddicator

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vor 3 Minuten schrieb bigvic:

Gerade auf deutsche FI direkt nach der Lehre hat man da gewartet :)
Mein Tipp: Sammle erstmal in Deutschland 2-5 Jahre Berufserfahrung, spezialisiere dich, bilde dich in Deutschland "günstig" weiter und dann kannst schauen was im Ausland läuft. Wie die anderen sagten du wirst im Ausland neben dem neuen Job mit noch ganz anderen Herausforderungen zu tun haben (Sprache, Kultur, gesellschaftlicher Anschluss / keine Freunde / soziales Netz, andere Gesetze/Regeln, Umzug, Rücklagen?, usw. usf.) - und nebenher bist noch ein absoluter Neuling im Job und musst da Vollgas geben > die Kombination ist eine schlechte Idee aus meiner Sicht.

Genau das gleiche dachte ich auch. Ausbildung fertig, dann muss man erst mal Sporen verdienen. 

Klar verdienen auch Frischlinge in CH mehr, schon an der Kasse verdient man ja schon eine entsprechende Summe. Aber das geht dann fix für Mehrkosten drauf. Wer relativ bescheiden lebt nie ausgeht usw wird vermutlich sparen, aber ob es das wert ist?

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Toller Tipp, danke dafür!

Ich denke ihr seht das alles etwas realistischer. Ich bin halt etwas von der Euphorie getragen endlich mal etwas Geld zu verdienen und nicht, wie seit Jahren, immer bei Null auf dem Konto rauszukommen.

Während ich hier noch ein paar Jahre Berufserfahrung sammel, kann ich auch mein geplantes Studium in Erwägung ziehen, somit habe ich sogar einen noch höheren Marktwert. :)

Am 18.7.2017 um 10:44 schrieb bigvic:

Gerade auf deutsche FI direkt nach der Lehre hat man da gewartet :)

Das ist Sarkasmus, oder? :D

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Am 18.7.2017 um 10:44 schrieb bigvic:

Gerade auf deutsche FI direkt nach der Lehre hat man da gewartet :)

vor 21 Stunden schrieb Caipi20:

Das ist Sarkasmus, oder? :D

Natürlich war das ernst gemeint, denn DU bist DER Auserwählte!! > Sie warten bereits im Flughafen auf dich mit der Urkunde zur Steuerbefreiung und lebenslanger kostenloser Versicherung in sämtlichen Sozial-Arbeits und Rentenversicherungen. Und die 5K Netto sind dir auch schon für die Rente garantiert. :D:D

------ Back to Reality ------

vor 21 Stunden schrieb Caipi20:

Ich denke ihr seht das alles etwas realistischer. Ich bin halt etwas von der Euphorie getragen endlich mal etwas Geld zu verdienen und nicht, wie seit Jahren, immer bei Null auf dem Konto rauszukommen.

- Jep 'leider' ist man nicht direkt nach der Ausbildung bei einem Gehalt von 60K und Aufwärts (abhängig von Region usw. leicht anderer Wert). Diese Zeiten sind leider schon seit über 15 Jahren vorbei. Du musst aber auch bedenken, dass du noch recht Jung bist. Du kannst also durch Wechsel von Unternehmen / Erfahrungen mit viel Reisetätigkeit dir Fachwissen aufbauen. Mit Expertenwissen kannst du dann dir gezielt Positionen erarbeiten. Wenn du abhängig von deinem Wohnort mit 30 dann ein gutes Gehalt erreicht hast und dass dann über 20 Jahre so hälst wird es auch mit der Eigenheimfinanzierung deutlich einfacher.

 

 

bearbeitet von kylt

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Es sei denn, Du wohnst in einer mittlerweile bald x-beliebigen deutschen Großstadt, wo jedes brauchbare Eigenheim in brauchbarer Lage 350-400k inkl. Grundstück kostet. Von den Preis-Hot Spots ganz zu schweigen. Da sind wir schnell bei 500k und mehr. Da nützen Dir dann auch die vielleicht-irgendwann-einmal 60k nich mehr viel.

Aber gut, das ist ein anderes Thema. :D

bearbeitet von Errraddicator

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vor 41 Minuten schrieb Errraddicator:

Es sei denn, Du wohnst in einer mittlerweile bald x-beliebigen deutschen Großstadt, wo jedes brauchbare Eigenheim in brauchbarer Lage 350-400k inkl. Grundstück kostet. Von den Preis-Hot Spots ganz zu schweigen. Da sind wir schnell bei 500k und mehr. Da nützen Dir dann auch die vielleicht-irgendwann-einmal 60k nich mehr viel.

Aber gut, das ist ein anderes Thema. :D

Bitte diese Abzweigung nehmen dafür:

 

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Am 18.7.2017 um 09:04 schrieb Caipi20:

Das mit der Ausländerfeindlichkeit hört man zugegebenermaßen, allerdings habe ich von allgemeiner Freundlichkeit gegenüber aller Menschen gehört im Gegensatz zu Deutschland. Ob es wirklich Hass ist, weiß ich nicht. Natürlich werde ich mir auch das genauer durchlesen und überlegen, ob ich damit klarkommen könnte.

Findet das mittlerweile hier auch schon Einzug? Heute werde ich von dem Rassimusquatsch irgendwie verfolgt. Mittlerweile wird ja alles mit Rassismus unterstellt. Selbst die Liebe : https://www.welt.de/vermischtes/article166803039/Ich-stehe-nicht-auf-schwarze-Frauen.html

Das nur mal so nebenbei. :ph34r:

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vor 16 Minuten schrieb Gurki:

Findet das mittlerweile hier auch schon Einzug? Heute werde ich von dem Rassimusquatsch irgendwie verfolgt. Mittlerweile wird ja alles mit Rassismus unterstellt. Selbst die Liebe : https://www.welt.de/vermischtes/article166803039/Ich-stehe-nicht-auf-schwarze-Frauen.html

Das nur mal so nebenbei. :ph34r:

Warum stellst du Ausländerfeindlichkeit und Rassismus auf eine Ebene? Fakt ist, die Schweizer haben ein ganz anderes Identitätsgefühl als die Deutschen. Der Natianalstolz ist sehr hoch dort.

Ich meine...lies dir mal alleine das hier durch:

http://www.sueddeutsche.de/politik/schweiz-eine-begrenztevorstellung-1.3591657

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vor 27 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Warum stellst du Ausländerfeindlichkeit und Rassismus auf eine Ebene? Fakt ist, die Schweizer haben ein ganz anderes Identitätsgefühl als die Deutschen. Der Natianalstolz ist sehr hoch dort.

Ich meine...lies dir mal alleine das hier durch:

http://www.sueddeutsche.de/politik/schweiz-eine-begrenztevorstellung-1.3591657

Ja und? Das hast du auch in Deutschland und wahrscheinlich auch in anderen Ländern. Es trifft doch immer die Falschen.

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Da ich mich hierdrauf bewerben möchte (IT-Supporter): Mit welcher Gehaltsvorstellung gehe ich denn am besten da rein?

 

Zitat

Was erwartet Sie?

  • 2nd Level Support
  • Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der eingesetzten IT-Infrastruktur
  • Installations- und Konfigurationsarbeiten im Windows-Umfeld
  • Erstellung aussagekräftiger System-Dokumentationen
  • Unterstützung bei der Durchführung administrativer Aufgaben
  • Lizenz- und Stammdatenpflege

Was sollten Sie mitbringen?

  • eine erfolgreiche IT-Ausbildung
  • mehrjährige Erfahrung im Kundenorientierten IT-Support
  • gute Kenntnisse im Client/Server und Citrix Umfeld
  • tiefgehende Kenntnisse im Active Directory und WAN-Netzwerken
  • Ambitionen zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung bis zum IT Administrator
  • Reisebereitschaft
  • PKW-Führerschein

VG

bearbeitet von Caipi20

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Bitte ergänzen Sie die Informationen in rot.

"[...]

Arbeitsort
Grösse der Firma

Tarif
Branche der Firma
Arbeitsstunden pro Woche
Gesamtjahresbrutto
Anzahl der Monatsgehälter
Anzahl der Urlaubstage
Sonder- / Sozialleistungen

Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich)

[...]"

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