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Zukunftsangst FIAE, die 2.

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Hallo liebe Community,

zum 1.8. habe ich meine Ausbildung zur FIAE in einem Logistik-Unternehmen begonnen. Herangegangen bin ich mit Motivation, aber nach einer guten Woche ist die Luft raus. 
Natürlich hat eine Logistik-Gruppe keine IT, die beispielsweise mit einem Software-Unternehmen mithalten kann, dessen bin ich mir bewusst. Trotzdem hatte ich erwartet, zumindest Grundlagen dort erwerben zu können, die mir nach den 3 Jahren Ausbildung auch die Tore für andere Branchen öffnen könnten.

Natürlich kann ich jetzt dort die 3 Jahre absitzen, mich langweilen und Verwaltungskram erledigen. Ist ja nice, dafür bezahlt zu werden. 

Aber ich wollte Programmieren lernen, bzw. meine vorhandenen Kenntnisse ausbauen und Neues dazulernen, um mir eine Karriere aufbauen zu können. Stattdessen werde ich lediglich in firmeneigener Software geschult - soll heißen: Tutorials folgen, 8 Stunden am Tag bisher zur Einarbeitung in ein System, das sehr veraltet ist und mit dem ich außerhalb der Branche keinen Kontakt haben werde. Das Betriebssystem ist aus den 80ern und wird mir sonst nirgends begegnen. Bisher wusste ich nicht einmal, dass es überhaupt existiert ... 
Die Inhalte der Ausbildung, also den Rahmenplan, sollen wir Azubis in Schulungen bzw stundenlangen Vorträgen beigebracht bekommen. Während der Arbeitszeit kümmert man sich wenig um uns. Es herrscht zwar ein gutes Klima im Büro, aber bei Fragen bekomme ich keine Hilfestellung da keine Zeit ist und ich weiß echt nicht, was ich da den ganzen Tag tun soll. An Motivation mangelt es mir nicht, aber wenn ich nachfrage, was ich tun kann um mich nützlich zu machen bekomme ich nur gesagt, dass ich mich weiter in das Betriebssystem einarbeiten soll. 

Tatsächlich wurde mir gesagt, dass dies in den kommenden Monaten und Jahren auch der Hauptinhalt der Ausbildung sein wird. Ich soll ja schließlich mit ihrem System vertraut sein und dafür programmieren, nicht mit so Sachen wie C++ oder Ähnlichem, das sei ja für die Firma bedeutungslos. 

Jetzt seh ich gerade ein bisschen meine Felle schwimmen. Ich wollte mich zum Full-Stack Developer hocharbeiten, so viel lernen wie möglich. Stattdessen muss ich meine Zeit damit verbringen, eine Doku durchzuarbeiten, die selbst die Programmierer dort nie gelesen haben.

Würdet ihr mir raten, den Ausbildungsbetrieb zu wechseln? Ist dies überhaupt möglich? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?  

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Klingt erstmal Mist.

Von dem was du erzählst sehe ich keinen Grund da zu bleiben. Klar scheint durch dass von einer Übernahme nach der Ausbildung ausgegangen wird ... allerdings sind die dabei erworbenen Skills halt sehr unternehmensspezifisch. Wenn du ein klares Ziel hast, ist sowas eher schädlich. Wobei es genug gibt, die ihre Pläne auch noch ändern. Bist schließlich noch nicht lange in der Ausbildung.

Klingt aber für mich nach einem schlechten Ausbildungsbetrieb. Wechsel ist prinzipiell möglich. Ich selbst bin nicht gewechselt allerdings hatten wir im zweiten Lehrjahr eine Azubine, die aus einen anderen Betrieb zu uns gewechselt ist, weil Kaffeekochen nicht Sinn der Ausbildung ist.

Bin allerdings selbst Fisi also ka wie die Realität als FIAE/FIAN aussieht. Kommt halt am Ende drauf an ob du einen anderen Betrieb findest. Setz dich einfach mal mit der IHK in Verbindung. Die können da glaube vermitteln und haben eventuell Betriebe an der Hand. Kann aber auch sein, dass die dich so früh erstmal vertrösten.

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Welche ominöse Programmiersprache sollst du denn überhaupt erlernen? Und welches Betriebssystem macht dir da zu schaffen? Ich verstehe auch nicht, warum dich dies davon anhalten sollte, ein Full-Stack Developer zu werden.

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Na gut, innerhalb einer woche kann ja nicht so viel passieren.
Bei uns ist der Azubi am Anfang einen Monat nicht mal in der IT-Abteilung sondern schwimmt durch alle anderen Abteilungen und durch die Produktion.

Das man nur mit der hauseigenen Software bzw. mit dem hauseigenem System zu tun hat ist ja auch klar.
Mit welcher Sprache ist das denn geschrieben?
Versuch zuerst das Gespräch mit dem Ausbilder, oder höher zu suchen.
Wenn dort keine Hilfe kommt sprich mi der IHK.

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Du bist gerade eine Woche da. Natürlich musst du erstmal lernen, worum's in deinem Unternehmen überhaupt geht. Du wirst ja nicht im leeren Raum programmieren lernen. Und um vernünftige Arbeit machen zu können, musst du eben erstmal wissen, was die Software macht und was sie kann. Bei uns gibt's für Azubis auch locker zwei, drei Wochen Einarbeitungszeit, um das Sachgebiet kennenzulernen.

An sich klingt das für mich gar nicht so übel. Vielleicht ein wenig altbacken, aber immerhin gründlich. Auch das mit der fehlenden Hilfestellung kann durchaus Absicht sein, dass man dir in der ersten Zeit nicht sofort bei jeder Sache beispringt, sondern dich ein wenig gucken und lesen lässt - auch das ist ein wichtiger Skill, den man beherrschen muss (Achtung: es kann natürlich auch sein, dass man dich am langen Arm verhungern lässt, weil keiner Lust/Zeit auf den Azubi hat; das muss aber nicht so sein).

Ich finde es auch nicht per se problematisch, dass du in einer Nischen-Technologie ausgebildet wirst. Zum einen ist das häufig (siehe ABAP, COBOL, etc.) durchaus lukrativ, zum anderen geht's doch vor allem um das Lernen von Konzepten. Was du in Sprache X gelernt hast, kannst du später meist relativ problemlos nach Sprache Y übertragen (sofern ähnliche Konzepte (OO, FP, o.ä.).

An deiner Stelle würde ich erstmal Ruhe bewahren und nicht sofort alles als wertlos für dich betrachten. Wenn du Zweifel an deiner Ausbildung hast, dann rede mal mit deinem Ausbilder. Du solltest dabei nur aufpassen, nicht zu aggressiv oder naiv rüberzukommen.

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vor 13 Stunden schrieb cruiseac:

Tatsächlich wurde mir gesagt, dass dies in den kommenden Monaten und Jahren auch der Hauptinhalt der Ausbildung sein wird. Ich soll ja schließlich mit ihrem System vertraut sein und dafür programmieren, nicht mit so Sachen wie C++ oder Ähnlichem, das sei ja für die Firma bedeutungslos. 

Und was hält dich davon ab C++ zu erlernen? Du hast wohl missverstanden...in der Ausbildung erlernst du nicht eine Programmiersprache deiner Wahl, die du dann den Rest deines Lebens verwenden kannst, sondern du erlernst die Prinzipien des Programmierens. Wie geht Programmierung.

Alles weitere...die Sprachen die du können willst etc. musst DU DIR SELBER beibringen.

IT ist eine der Branchen in der am meisten Eigeninitiative, was vor allem Weiterbildung angeht, von einem erwartet wird.

Nach der Ausbildung kannst du dir dann immer noch eine Stelle suchen, die Sprache X voraussetzt.

Es ist vollkommen normal, dass neue Mitarbeiter in betriebsinterne Dinge geschult werden...ist nicht nur bei Azubis so, sondern auch bei ganz normalen Angestellten.

Was glaubst du denn, wie nützlich du nach einer Woche bist? Glaubst du denn, dass du jetzt sofort an großen Projekten mitarbeiten kannst? Sorry aber diese Firma wird schon einen Grund haben, warum neue Azubis diese Schulungen machen müssen. Wenn dich das langweilt, dann solltest du lieber mal dich selbst hinterfragen.

Finde es ziemlich gewagt, nach einer Woche sich so ein Urteil zu bilden.

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In der Ausbildung sollst Du die Grundlagen lernen und das heißt nicht nur Programmieren in deiner Wunschsprache.

 

Das bedeutet, Du musst Arbeitsabläufe und Zusammenhänge in der Firma verstehen. Und wenn Du auf einem älteren System programmieren lernst, ist das noch lange kein Beinbruch. Du solltest es so sehen, die Sprache und die jeweilige Syntax sind relativ schnell drauf, das Konzept des Programmierens - Programmablaufplan / Pseudocode sind auch nicht produktionsrelevant, aber absolut notwendig um Programmieren zu lernen.

 

Du mußt einen Ansatz an Problemlösungen finden, lernen, wie ein Problem in Einzelschritte zerlegt wird und dann zu einer Problemlösung wieder zusammen gebaut /  gebastelt wird.

 

Wenn du am 01.08. angefangen hast, und jetzt schon die Motivation schwindet... na dann - Hallelujah....

 

Was hast Du dir denn vorgestellt, wie die Ausbildung abläuft?

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Nach 1 Woche schon die Motivation weg, nur weil du mal stupide Aufgaben / Einlesen machen sollst?

Du musst erst einmal die Firma kennen lernen, deren System, bevor du mit kleinen Aufgaben anfangen und dich dann steigern kannst.

Dazu kommt noch, dass aktuell oftmals auch noch Ferienzeit ist und die Abteilung somit eventuell aktuell etwas unterbesetzt sein könnte. Also nach nur einer Woche würde ich mir da an deiner Stelle noch kein Urteil über die Firma bilden, sondern zumindest einmal ein paar Wochen abwarten.

Zusätzlich zu der Programmierung in der Firma lernst du ja in der Berufsschule auch noch mindestens eine Programmiersprache kennen (meist JAVA, C# oder C++). Dann musst du halt schauen, dass du da zusätzlich zum @work verwendeten System fit drin wirst.

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Also mal ganz im Ernst: Reicht es nicht, wenn sich eine Person dazu äußerst, dass man nach einer Woche die Anforderungen mal etwas runterschrauben soll? Ich finde das ziemlich daneben, jetzt sinngemäß Dinge wie "Halleluja" mehrfach dazu zu lesen.

Zum Thema: Ich kenne diese Art der "Sinnkrise" am Anfang der Ausbildung, ich dachte mir damals auch, dass es das nicht sein kann. Jetzt bin ich heilfroh, abgewartet zu haben, mit der Zeit lernst du den Wert, den du für das Unternehmen hast.

Sieh es doch mal arlegermi, wenn du Dinge lernst, die nur die Firma nutzt, machst du dich auf eine gewisse Art unentbehrlich, denn sie werden viel in dich investieren und danach kennst du dich damit aus. Damit hast du gegenüber Fremdbewerbern einen Vorteil.

Und was ich auch raten kann, wenn du die Möglich hast (so wie ich), hin und wieder mal mit neuen Technologien um die Ecke kommen und davon schwärmen, wie gut die sind. Mit etwas Glück kannst du so für etwas Innovation sorgen. ;)

 

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vor 1 Minute schrieb Mackenzie:

Zum Thema: Ich kenne diese Art der "Sinnkrise" am Anfang der Ausbildung, ich dachte mir damals auch, dass es das nicht sein kann. Jetzt bin ich heilfroh, abgewartet zu haben, mit der Zeit lernst du den Wert, den du für das Unternehmen hast.

Das kam mir auch als erstes in den Sinn. Ich hatte diese Krise quasi fast 2 Lehrjahre lang, aber ich hab mich trotzdem durchgebissen und bin jetzt mit dem, was ich mir fast ganz alleine beigebracht habe(in der ersten Ausbildungsfirma hat man mich zu 80% der Zeit nicht mal mit dem Ar*** angesehen), in einer tollen Firma gelandet in der ich mein Wissen nutzen kann.

Mach was draus. Ich musste die ersten Wochen alte PCs reparieren und das Auto vom Chef waschen, gibt also schon schlimmeres als deine Situation. 

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vor 4 Minuten schrieb Mackenzie:

Und was ich auch raten kann, wenn du die Möglich hast (so wie ich), hin und wieder mal mit neuen Technologien um die Ecke kommen und davon schwärmen, wie gut die sind. Mit etwas Glück kannst du so für etwas Innovation sorgen.

Guter Punkt. Auch wenn man damit nicht in der zweiten Woche der Ausbildung ankommen sollte ;) (Hast du nicht geschrieben, weiß ich. Wollt's nur vorgwegnehmen, falls es jemand missversteht.)

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Das erinnert mich irgendwie an den Start meiner Ausbildung. Ich durfte mich die ersten drei Wochen mit einem Buch (damals noch VB5) beschäftigen und hab' quasi überhaupt nichts verstanden. Wirkliche Hilfe gab es in den ersten Wochen auch nicht (und ich war immerhin in einem Softwarehaus angestellt).

Anschließend musste ich 3 - 4 Monate das Layout von Statistikreports in Crystal Reports entsprechend den Vorgaben anpassen. Das war vielleicht ätzend, stupide und langweilig. Letztendlich habe ich zuhause viel gelernt und recht schnell viel Spaß daran gefunden mir die Grundlangen selber beizubringen.

 

Fazit: Warte erstmal ab was weiter passiert und erwarte nicht, dass Dir alles in der Firma beigebracht wird, das funktioniert in der IT-Branche nicht.

 

bearbeitet von hs1

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vor 2 Stunden schrieb Mackenzie:

[...]Sieh es doch mal arlegermi, wenn du Dinge lernst, die nur die Firma nutzt, machst du dich auf eine gewisse Art unentbehrlich[...]

Den unentbehrlichen Arbeitnehmer gibt es fast nirgends. Meist wird einem das nur so gesagt, damit das eigene Selbstwertgefühl steigt - Honig um den Mund schmieren halt. Auf das Gehalt wirkt sich das nicht unbedingt aus dann...

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Für stupide Aufgaben wäre ich dankbar, aber es ist einfach so, dass ich den ganzen Tag im Büro rumhocke und diese Zeit gerne sinnvoll-ish nutzen würde. Alle paar Tage bekomme ich vom Ausbilder ein Programm, das ich basteln soll, aber das bekomme ich nie hin. Ich komme mir total doof vor, aber ich finde auch, dass er zu hohe Erwartungen an die Azubis hat. Immerhin hatten wir mit ihren Systemen (AS400 bzw. neuere IBM-i) bisher absolut null Kontakt. Und ich verstehe es bis jetzt nur zu einem Bruchteil und kann unmöglich eigene Programme darauf schreiben, weil mir die Entwicklungsumgebung so fremd ist. 

Es wäre schön, wenn wir andere Abteilungen kennen lernen würden oder ich Autos waschen könnte .. dann würde ich mich auch nicht fragen, ob das der richtige Beruf oder das richtige Unternehmen für mich ist.

Ich hatte wahnsinniges Glück überhaupt so spät einen Ausbildungsplatz zu bekommen und ich bin dem Betrieb sehr dankbar, dass sie mir eine Chance geben. Ich weiß nur nicht, was ich mit meiner Zeit dort anfangen soll: ich darf beispielsweise nicht einfach am PC sitzen und mir selbst was beibringen, ich darf nicht in anderen Abteilungen oder Büros aushelfen, dem Ausbilder nicht bei seiner Arbeit über die Schulter schauen ... ich weiß einfach nicht, was sie von mir möchten. Hatte schon angefragt ob ich mich in ein anderes Büro setzen darf um mehr von der Technik und dem Support mitzubekommen (wo auch FISIS ausgebildet werden), doch das wurde mir nicht erlaubt. 

Klar ist das jetzt ein erste-Welt-Problem, ich kann ja froh sein, dass ich nicht den ganzen Tag gestresst bin und ein miserables Arbeitsklima herrscht. Aber trotzdem: ob das mir oder dem Betrieb in irgendeiner Weise nutzt, bezweifle ich gerade.

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Aus deiner Antwort reflektiert an mehreren Stellen heraus, dass du aber offenbar auch nicht nachgefragt hast.

Wie wäre es, wenn du erstmal mit den Personen dort redest und ihnen sagst, dass dir das zu hoch ist und du erstmal eine Einführung brauchst oder jemanden, der sich das mit dir zusammen ansieht? 

vor einer Stunde schrieb cruiseac:

Ich weiß nur nicht, was ich mit meiner Zeit dort anfangen soll: ich darf beispielsweise nicht einfach am PC sitzen und mir selbst was beibringen [...]

Was machst du denn jetzt konkret die 6-8 Stunden am Tag? Du hast im ersten Beitrag was von Dokumentation durcharbeiten gesagt. Was ist der Sinn davon? 

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vor 1 Stunde schrieb cruiseac:

Alle paar Tage bekomme ich vom Ausbilder ein Programm, das ich basteln soll, aber das bekomme ich nie hin

Und wie läuft das dann ab? Irgendwann fragt dich jemand wie weit du bist und du zuckst dann mit den Schultern woraufhin man dir die nächste Aufgabe gibt?

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vor 10 Stunden schrieb Mackenzie:

Wie wäre es, wenn du erstmal mit den Personen dort redest und ihnen sagst, dass dir das zu hoch ist und du erstmal eine Einführung brauchst oder jemanden, der sich das mit dir zusammen ansieht? 

Was machst du denn jetzt konkret die 6-8 Stunden am Tag? Du hast im ersten Beitrag was von Dokumentation durcharbeiten gesagt. Was ist der Sinn davon? 

Ich rede viel mit meinem Ausbilder und er ist auch super nett, aber er versteht nicht, wieso ich nicht schon alles kann, und das ist frustrierend. Und die Zeit, mir alles Schritt für Schritt zu erklären, hat er nicht. 

Deswegen soll ich ja die Dokumentation durcharbeiten, aber sie ist halt für Programmierer geschrieben, nicht für blutige Anfänger, und ich verstehe maximal 20% davon. Im Internet findet sich leider auch nicht viel Arbeitsmaterial für Anfänger. 

Ich sitze den ganzen Tag im Büro, lese alles was ich zum Thema AS400 finden kann, und versuche irgendwie, die Strukturen etc in mein Hirn zu bekommen. 

vor 10 Stunden schrieb PVoss:

Und wie läuft das dann ab? Irgendwann fragt dich jemand wie weit du bist und du zuckst dann mit den Schultern woraufhin man dir die nächste Aufgabe gibt?

So in Etwa, ja. Mein Ausbilder arbeitet dann irgendwann die Schritte mit mir durch, aber er setzt sehr viel Wissen voraus, dass ich nach zwei Wochen einfach noch nicht habe, und im Endeffekt schreibt er mir das Programm und geht dann davon aus, dass ich alles verstehe.  Dann gibt er mir die nächste Aufgabe und es geht so weiter.  

 

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vor 43 Minuten schrieb cruiseac:

So in Etwa, ja. Mein Ausbilder arbeitet dann irgendwann die Schritte mit mir durch, aber er setzt sehr viel Wissen voraus, dass ich nach zwei Wochen einfach noch nicht habe, und im Endeffekt schreibt er mir das Programm und geht dann davon aus, dass ich alles verstehe.  Dann gibt er mir die nächste Aufgabe und es geht so weiter.

- schreib mit was er dir zeigt

- frag nach sobald ihr an einen Punkt ankommt den du nicht verstehst

- wenn du wieder alleine bist sieh dir den Code von deinem Ausbilder an, versuch den Ablauf des Programms zu verstehen, sieh nach welche Funktionen er benutzt und google wenn du die Funktionen noch nicht kennst

Deine Situation hört sich schon schwierig an, aber ich glaube du kannst daraus einiges mitnehmen sobald du die ersten Hürden geschafft hast.

vor 43 Minuten schrieb cruiseac:

Ich sitze den ganzen Tag im Büro, lese alles was ich zum Thema AS400 finden kann, und versuche irgendwie, die Strukturen etc in mein Hirn zu bekommen. 

Das wirkt ungezielt, kein Wunder wenn dich das Vorgehen zum Anfang überfordert.

Frag deinen Ausbilder ob er Tutorials oder ähnliches empfehlen kann.

Das wichtigste scheint zu sein wirklich auf die Bremse zu treten wenn du eine Aufgabe bekommst. Sag ihm, dass er die Umsetzung  ordentlich mit dir durchgehen soll [Du setzt dich an die Tastatur, er setzt sich neben dich und sagt was du warum tippen sollst]; oder, dass du Ressourcen zum Lernen brauchst bevor du irgendwas produktives machen kannst.

Wurden in der Firma schon früher FIAEs ausgebildet? Von deinem Ausbilder? Vielleicht muss dieser ja auch erst in die Rolle reinwachsen.

bearbeitet von PVoss

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