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Kwaiken

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Alle Beiträge von Kwaiken

  1. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Ich kenne jetzt Coburg selbst nicht, aber ich wohne auch nicht in Frankfurt oder München und habe ein weit höheres Gehalt mit 7 Jahren Berufserfahrung. Und bei meinem letzten AG-Wechsel gab es Firmen, die auch mehr gezahlt hätten. Daher kommen selbst die angegebenen 36k für mich als verdammt wenig vor. Aber wenn es Dir reicht und Du in Coburg verwurzelt bist, dass ist das doch in Ordnung :-) Konkurrenz gab es immer und gibt es immer. Es belebt das Geschäft und spornt zu Leistungen an. Es ist nicht per se schlecht. Man muss sich jedoch überlegen warum es mittlerweile schwer ist, deine angesprochenen Werte zu erreichen. Meiner Meinung nach zählt dazu unsere "Geiz ist geil"-Mentalität. Alles, Hauptsache billig. KIK produziert in Indien zu teils unmenschlichen Bedingungen, die deutsche Bank ist auch http://www.youtube.com/watch?v=NOXm4do7QFM. Erst wenn wir von dieser "Geiz ist Geil"-Mentalität runterkommen, werden die Unternehmen auch Waren anbieten können, die keine Ausbeutung einer anderen Mehrheit zur Folge haben. Wir hatten ja kein Problem damit als es die Inder, Chinesen, Thais, Rumänen, Polen, etc. waren. Nun sind wir aber die Minderheit, die ausgebeutet wird und plötzlich haben wir ein Problem damit. Irgendwie heuchlerisch. Ich denke, dass jeder selbst dafür verantwortlich ist, was die Zukunft bringt. Persönlich habe ich für mich entschieden, dass ich regionalen Produkten den Vorzug gebe (regionales Obst, auch wenns teurer ist), bei anderen Sachen auf in Deutschland produzierte Ware zurückgreife (z.B. liqui moly statt Discounteröl) und darauf achte welche Marken ich trage und wo diese produzieren (Sioux, Raphael, Llyod etc.) und welche Möbel ich kaufe (Ewald Schillig, Jan Kurtz statt IKEA). Ähnliches gilt für Filme/Spiele: für Mist zahle ich nicht. War der Film, das Spiel oder die Serie gut, wird sie gekauft. Mittlerweile habe ich so eine Wand voll originalverpackter DVDs/BluRays während das 1080p-MKV auf meinem NAS liegt. Auch wenn es etwas teurer ist. Ich sichere damit meinen eigenen Lebensstandard. Wenn mein deutsches Möbelhaus nicht genug Waren verkaufen kann weil sie aufgrund der Produktion in Deutschland zu teuer sind und die Kunden lieber zum Billig-Discounter rennen, werden sie sicher nicht die Preise für einen deutschen Consultant in die Hand nehmen sondern sich nach günstigen Alternativen umsehen. Damit ist auch mein Arbeitsplatz gefährdet. Es gibt Firmen, die werden auf Kundendruck (Geiz ist geil!) dazu gezwungen und Firmen, die einfach nur Gewinnmaximierung betreiben, selbst wenn die Kunden mehr bezahlen würden. Die wollen einfach nur billige Arbeitskräfte, mehr nicht. Aber hier ist wieder der Kunde gefragt: es bleibt immer Dir überlassen ob Du das unterstützt oder nicht. Keiner zwingt dich Apple-Produkte zu kaufen. Vielleicht lieber bei einem Hersteller kaufen, der wo anders produziert (damals war Nokia in Deutschland erste Wahl, nun bleibt nicht mehr viel) und man kauft nicht nur für die Müllhalde. Nein, der Weg ist meiner Meinung nach ein anderes Konsumverhalten der Kunden und eine Förderung der in Deutschland produzierenden Unternehmen. Änderungen sollten bei einem selbst anfangen. Freunde überzeugen auf ihr Kaufverhalten zu achten und Leuten mit weniger Hintergrundwissen über Unternehmen aufklären. Am Ende sichern wir so selbst unseren eig. Lebensstandard.
  2. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Die schreiben nach Ihrer Ausbildung vielleicht 5-6 Bewerbung. 3 davon suchen vielleicht grakeite Leute mehr, eine Absage und 2 Vorstellungsgespräche. Bei beiden bekommt er zwischen 20 und 22k angeboten und mangels Erfahrung schaut er in so einem Forum hier vorbei um sich einen Rat abzuholen. Kurz darauf wird er bombadiert von "Hauptsache Du hast einen Job!" und "Sei doch froh"-Predigern und unterschreibt am nächsten Tag mit "Ja" und "Amen" des Vertrag. Was ich, bei 7 Jahren Berufserfahrung, als ziemlich unterbezahlt empfinden würde. 30k sind ein sehr gutes Einstiegsgehalt für einen Fachinformatiker, wie ich finde. Aber bei 7 Jahren im Beruf solltest Du bereits bei 50-60k+ liegen.
  3. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Zumindest solange bis die "Höchstqualifizierung" (wie auch immer man sie erreichen kann) auf Fachkräfte aus Ländern mit niedrigen Lebenshaltungskosten oder schelchten Lebensperspektiven übertragbar ist. Bei meinem gespräch ging es um Fachinformatiker. Das Höchstgehalt für den Einstieg lag bei dem Unternehmen bei max. 23k EUR für eine sehr gute Abschlussnote als FI. Aber viele waren auch bereit für 20k zu arbeiten. Meiner Meinung nach geht es einfach nur darum das Heer der Indianer groß genug und die Gruppe der Häuptlinge klein zu halten. Siehe die Studiengebühren in GB, siehe das Beispiel China wo die Studierwilligen vom Land eine höhere Punktzahl bei Aufnahmetests erreichen müssen und einige weitere Länder. Ich denke, bald wird bei uns ein ähnliches Modell gefahren werden. Man sollte seine Chance auf eine gute und günstige Bildung meiner Meinung nach nutzen so lange es geht. Denn nur dadurch wird man sich langfristig abheben und eine vernünftige Vergütung erzielen können.
  4. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Nachdem die Studie vom DIW damals aufgetaucht ist (siehe Signatur), war eig. alles schon gesagt. Ist doch ganz einfach: ist ein Gut knapp, wird es teurer. Ist es reichlich vorhanden wird es billiger. Wo sind derzeit die Facharbeiterlöhne? That's it. Die Wirtschaft möchte Spezialisten, diese aber nicht selbst ausbilden. Sie möchte Fachkräfte, diese aber nicht entsprechend bezahlen. Niemand kann, wenn er schon für Lebenshaltungskosten 1000 EUR ohne Auto/Luxus/etc. ausgeben muss, für 1600 EUR brutto (das sind 1100 EUR Netto bei Stkl. 1) arbeiten (hier ist mal einer mit 19k/p.a. nach Hause geschickt worden). Von Familie gründen/ernähren mal ganz zu schweigen. Irgendwo stand in einem Interview mit einem Mitarbeiter der HR bei Accenture, dass sie nur auf Akademiker setzen, da die einfachen Aufgaben nach Indien usw. ausgelagert werden können und man hier nur noch Leute braucht, die weitaus qualifiziertere Aufgaben erledigen können, welche die anderen Fachkräfte nicht schaffen. Diese These stützt meine persönliche Erfahrung bei anderen Firmen: ein Mitarbeiter einer HR Arbeitung eines großen Dienstleistungshauses sagte mir mal beim Mittagessen: man müsste als Unternehmen, um konkurrenzfähig zu bleiben, ein ähnliches Lohnniveau für Facharbeiter durchkriegen wie in den großen Dienstleistungsländern. Die Abteilung bekomme ganz strikte Vorgaben von "da oben" für bestimmte Gehaltsspannen. Ihm wäre es zwar auch peinlich bei einem Gespräch dem Berufseinsteiger Löhne vorzusetzen, die auch McDonalds bei weniger Überstunden zahlen würde (O-Ton), aber er könne da nichts machen. Man könne sich mittelfristig nur dann auf eine vernünftige Vergütung seiner Arbeit retten wenn man sich so hoch wie möglich qualifiziert, sich so von den Fachkräften abhebt und für Planungs- und Delegationaufgaben empfielt.
  5. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Ich fand das Thema bei SPON hier passend zum Thema: Neue Studie: DIW-Experten bezweifeln Mangel an Fachkräften - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft Man möge mit verzeihen, wenn es den Link schon gab.

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