Montag um 10:331 Tag Am 23.1.2026 um 13:46, CtrlAltAudrey hat gesagt:Da wird man ja schon fast neidisch.Musst nicht sein. Ich hatte letztens ein gutes Gespräch mit einem Unternehmer und er meinte sehr trocken .. "Seien wir mal ehrlich, solange du nur Gehalt bekommst wirst eh nie reich". Und ich finde den Satz wirklich gut und er gibt einem Seelenfrieden :)
Montag um 10:461 Tag Am 25.1.2026 um 00:23, Dakta hat gesagt:Aber nur fast, oder wann kommt der Wechsel bei dir?Dann wenn ChatGPT das als Antwort ausspuckt. 😂
Montag um 10:491 Tag vor 13 Minuten, bigvic hat gesagt:Musst nicht sein. Ich hatte letztens ein gutes Gespräch mit einem Unternehmer und er meinte sehr trocken .. "Seien wir mal ehrlich, solange du nur Gehalt bekommst wirst eh nie reich". Und ich finde den Satz wirklich gut und er gibt einem Seelenfrieden :)Prinzipiell ist das Zitat korrekt... aber ein vernünftiges Gehalt macht den Unterschied zwischen Leben und Überleben...
Montag um 10:511 Tag vor 2 Minuten, AVEN hat gesagt:Prinzipiell ist das Zitat korrekt... aber ein vernünftiges Gehalt macht den Unterschied zwischen Leben und Überleben...Das stimmt.
Montag um 11:271 Tag vor 32 Minuten, AVEN hat gesagt:Prinzipiell ist das Zitat korrekt... aber ein vernünftiges Gehalt macht den Unterschied zwischen Leben und Überleben...Ja und darüber was "vernünftig" ist lässt sich diskutieren. Der Median beim Gehalt in DE ist glaub 46k p.a.
Montag um 11:361 Tag vor 8 Minuten, bigvic hat gesagt:Der Median beim Gehalt in DE ist glaub 46k p.a.JuniorP10: 33.326 €P25 38.000 €Median 45.000 €Mittelwert : 46.244 €P75 52.000 €P90: 60.524 €SeniorP10: 53.322 €P25 65.000 €Median 80.000 €Mittelwert : 84.224 €P75 100.000 €P90: 120.589 €Aus den Zahlen der BA Gehaltkompass Fachinformatiker.P10 bedeutet 10% aller verdient bis zuP90 sagt nur 10% verdienen mehr als Bearbeitet Montag um 11:381 Tag von hellerKopf
Montag um 11:451 Tag Der Median in Deutschland, nicht in der IT. Der Kontext war leben vs überleben und da spielt die Branche/Job keine Rolle.P.S: hast du mal den link zu den werten von oben? https://web.arbeitsagentur.de/entgeltatlas/beruf/7817 ..dort kommen sie auf 60k p.a Median Bearbeitet Montag um 11:511 Tag von bigvic
Montag um 13:461 Tag Vor deinem Kontext überleben die Bedürftigen in der Fußgängerzone auch... so leben möchte aber vermutlich trotzdem kaum jemand... ich hatte einen Kontext der IT-Arbeitswelt im Kopf... @CtrlAltAudrey hat das scheinbar verstanden...
Gestern um 06:101 Tag vor 19 Stunden, AVEN hat gesagt:aber ein vernünftiges Gehalt macht den Unterschied zwischen Leben und Überleben...Stimme ich auch zu und muss ergänzen bzgl. des Mediangehaltes. Mir ist vor kurzem doch mal richtig bewusst geworden, wie viel die Region doch an den Lebenskosten ausmacht. Aufgefallen an Grundstückspreisen, wo ich 60km weiter östlich gerade mal 50% bezahle, dafür habe ich dort aber auch den nächsten Supermarkt 10km entfernt und der Ort ist auch nicht wirklich schön. Dann mal weiter mit Mietpreisen... Mal davon ab, dass ich mit meinem jetzigen Gehalt in Kombination mit meinem Alter eher zu den Ausnahmen zähle und mehr als zufrieden sein darf, könnte ich wahrscheinlich den selben Lebensstil wie jetzt haben, wenn ich weiter östlich ziehe mit (geschätzten) 20-25k p.a. weniger. Das finde ich doch sehr erschreckend. Hier hatten wir jetzt zB Glück, dass wir eine Wohnung gefunden haben, wo wir etwas mehr als 10€ warm pro m² bezahlen. Allerdings kommt da noch Strom hinzu, Warmwasser über Durchlauferhitzer. Also rechne ich eher mit 12-13€ pro m². Wenn wir jetzt die selbe Wohnung einfach nur 5km weiter Richtung Stadt hätten haben wollen, wären wir nicht unter 20€ KALT gewesen. Das wären beinahe 2k pro Monat zum Wohnen gewesen. Und ich finde nicht, dass 80m² als 2 Personen Haushalt mit großem Hund überdimensioniert ist :D
Gestern um 06:341 Tag SkyrLover, das würde ich mir nicht gefallen lassen. Unabhängig vom Gehalt ist es eine absolute Frechheit, dass Überstunden nicht zählen und nur 26 Tage Urlaub. Gehalt auch variabel hä? Ich nehme an du schaust dich schon anderweitig um.
Gestern um 06:531 Tag vor 37 Minuten, DoctorB hat gesagt:Region doch an den Lebenskosten ausmacht.Ja der Unterschied ist enorm und wirkt dann vor allem nach, wenn man eine Einheitsbezahlung hat (z. B. im ÖD). Vergleiche mal in meiner Region Nordhessen mit Frankfurt. Der ist so gewaltig (aber die Bezahlung identisch), dass man nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Ich habe zwei Kollegen im Freundeskreis, beide selbe A-Gruppe, selbe Erfahrungsstufe. Der eine wohnt im Speckgürtel von Frankfurt und kann sich dort gerade so eine kleine Eigentumswohnung leisten und sonst keine Sprünge machen. Der andere wohnt in Nordhessen in einem großen Haus und fährt 3x im Jahr in Urlaub. Daher ist es schwierig wenn man nur auf die nackten Zahlen schaut ohne die Rahmenbedingungen zu kennen. Ich sag immer, lieber 80k in Nordhessen als 100k in Frankfurt.
Gestern um 06:541 Tag Gerade, skylake hat gesagt:Ja der Unterschied ist enorm und wirkt dann vor allem nach, wenn man eine Einheitsbezahlung hat (z. B. im ÖD).Vergleiche mal in meiner Region Nordhessen mit Frankfurt. Der ist so gewaltig (aber die Bezahlung identisch), dass man nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Ich habe zwei Kollegen im Freundeskreis, beide selbe A-Gruppe, selbe Erfahrungsstufe. Der eine wohnt im Speckgürtel von Frankfurt und kann sich dort gerade so eine kleine Eigentumswohnung leisten und sonst keine Sprünge machen. Der andere wohnt in Nordhessen in einem großen Haus und fährt 3x im Jahr in Urlaub.Daher ist es schwierig wenn man nur auf die nackten Zahlen schaut ohne die Rahmenbedingungen zu kennen. Ich sag immer, lieber 80k in Nordhessen als 100k in Frankfurt.Ich sag immer "lieber 80k im südlichsten Niedersachsen, als 100k in Nordhessen" Spaß am Rande..
Gestern um 07:171 Tag vor 12 Minuten, skylake hat gesagt:Der eine wohnt im Speckgürtel von Frankfurt und kann sich dort gerade so eine kleine Eigentumswohnung leisten und sonst keine Sprünge machen. Der andere wohnt in Nordhessen in einem großen Haus und fährt 3x im Jahr in Urlaub.Ich behaupte mal, dass dieser Unterschied schon groß wäre, wenn einer im Speckgürtel und einer am Rande Frankfurts wohnt :D. So natürlich noch erschreckender... Ich habe aber auch das Gefühl, dass diese Immobilienpreisblase sich auch immer weiter aus der Stadt weg bewegt bzw. der Umkreis größer wird. Was ich damit meine ist folgendes: Ich bin aufgewachsen in einem Dorf, wo nichts ist und auch immer noch nichts ist. Neue Bauplätze werden durch Neubaugebiete erschlossen. So weit, so üblich. Das vorletzte Neubaugebiet hatte eine Grundstückspreis von etwas unter 100k bei einer Fläche von 600-700m². Bin mir nicht mehr ganz sicher. Das jetzige Neubaugebiet hat einen Grundstückspreis von knapp 200k, die Fläche sind nicht mal 500m². Weiteres Beispiel: Kumpel hatte Glück, hat sich mit Anfang 20 (vor <10 Jahren) ein Haus gekauft für <200k, 200qm Wohnfläche, 1500qm Grundstücksfläche. Also richtiger Schnapper - trotz Modernisierungsmaßnahmen - und heute unvorstellbar. Jetzt werden viele Häuser für 500k aufwärts inseriert mit deutlich weniger Fläche. Wie gesagt in diesem Ort ist immer noch NICHTS. Kein Supermarkt, typischer "Bus fährt mit Glück einmal die Stunde"-Ort, nichts. Das Einzige ist die Nähe zu Volkswagen...Wenn man dann sagt, man möchte doch gerne "Heimatverbunden" bleiben, weiß man schon mal, dass eine Finanzierung als Alleinverdiener nahezu unmöglich wird :D
Gestern um 07:331 Tag vor 5 Minuten, DoctorB hat gesagt:Immobilienpreisblase sich auch immer weiter aus der Stadt weg bewegt bzw. der Umkreis größer wird.Ja den Effekt kann man herrlich um Frankfurt herum beobachten. "Früher" war alles ab 30 Minuten Fahrzeit nach Frankfurt die Grenze ab der es deutlich günstiger wurde. Heute sind Menschen bereit für ein Haus deutlich weiter nach Frankfurt zu pendeln. Selbst Ortschaften die 50 Minuten entfernt liegen sind mittlerweile im Einflussbereich.Liegt einfach daran, dass sich in der Großstadt auch ein Gutverdiener kaum noch was leisten kann und bereit ist immer größere Pendelstrecken in Kauf zu nehmen.Ich merke das im Speckgürtel auch deutlich. Früher waren meine Nachbarn oft aus dem Mittelstand, die sich ein relativ großes Haus (200qm+, 800qm Grundstücke) gebaut haben. Heute sieht man diese Familien überhaupt nicht mehr. Wenn hier noch gebaut wird, dann entweder nur durch massives Erbe oder es sind Manager aus der Großstadt.In meiner Nachbarstraße wurden 2 Bestandshäuser (1960-1980er) abgerissen und Flachbauten hingestellt, jeweils mit einem Porsche vor die Tür und das ist eine Entwicklung die äußerst bedenklich ist. In einem Bürgerdialog wurde das Thema dann aufgegriffen und hitzig thematisiert. Die Verdrängungseffekte sind brutal auf dem Markt und selbst Gutverdiener haben in solchen Regionen einfach keine Chance mehr.Es ist aber nicht nur die Immoblinienpreise die in solchen Regionen absurd hoch sind. Auch Handwerkerlöhne, Schwimmbad und co. kosten ein Vermögen im Vgl. zu anderen Regionen. Bei uns kostet das nächstgelegene größere Schwimmbad mit Therme für 2 Erwachsene und 2 Kinder über 50 Euro Eintritt + Parkgebühr (letztere sind ganz schnell bei 10 Euro für wenige Stunden). Kinoplatz, mittlere Reihe über 20 Euro pro Person. Döner über 8. Wer dann "nur" im Median verdient oder noch darunter, hat hier kein schönes, lebenswertes Leben mehr.Edit: Bei dem Schwimmbadbeispiel habe ich die Pommes und so vergessen. Dann ist man mindestens 70 Euro los ... Quelle: Eigene Erfahrung .... Bearbeitet Gestern um 07:341 Tag von skylake
vor 16 Stunden16 h Objektiv betrachtet ist es vllt doch etwas anders als "früher war alles besser" als die Brezel noch 10 Pfennig gekostet hat ... https://www.tagesschau.de/wirtschaft/immobilien-podcast-frueher-besser-vergleich-100.html"Das Resultat kommt für viele wahrscheinlich überraschend: Denn danach ist es heute wesentlich erschwinglicher, eine Immobilie zu kaufen als noch in den 1980ern. In den 2010er Jahren sind die Preise für Wohneigentum zwar sehr stark gestiegen, dies wurde aber durch die Zinssenkungen am Markt überkompensiert"Aber anekdotisch sind die Geschichten unterhaltsam ;) Bearbeitet vor 16 Stunden16 h von bigvic
vor 16 Stunden16 h vor 8 Minuten, bigvic hat gesagt:Denn danach ist es heute wesentlich erschwinglicher, eine Immobilie zu kaufen als noch in den 1980ernStimmt. Damals hab ich 7,5% für Baudarlehen gezahlt.
vor 11 Stunden11 h vor 4 Stunden, bigvic hat gesagt:am Markt überkompensiertDas wird zwar oft behauptet aber die Realität sieht dann seltsamerweise ganz anders aus. In der Generation meiner Eltern war es üblich, dass die Frau zuhause blieb (also ergo 0€ Einkommen oder respektive Teilzeit) und der Mann ein Haus abbezahlen konnte. Das heißt, mit einem einzigen relevanten Einkommen war es nicht nur möglich irgendein Haus zu finanzieren, sondern eins mit nennenswertem Grundstück, Keller und Wohnfläche im vgl. zu heutigen Neubaugebieten.Heute ist es in meiner Region noch nichtmal möglich mit 2 vollen Gehältern ein Haus zu finanzieren und wenn doch, überschuldet sich der Durchschnitt für ein kleines Reihenhaus, mit Mini-Garten, ohne Keller und maximal einem Stellplatz.Diesen Effekt hast du im gesamten Westen, daher finde ich die Artikel die behaupten das es früher nicht einfacher war fragwürdig.Mein Nachbar bspw. war angestellter Maler und seine Frau Büroangestellte (Teilzeit). Die haben ein freistehendes, größeres Haus finanziert und bist zur Rente abbezahlt bekommen. Heute würde dasselbe Haus in der Region 700-800k+ kosten.800k, bei 3% Zinsen und 30 Jahren wäre eine monatliche Belastung von ungefähr 3400€ monatlich (kalt wohlgemerkt). Ein angestellter Maler in meiner Region bekommt netto ca +- 2300 - 2500€. Bürokraft in Teilzeit irgendwas um die 1500+- €.Dann hast du ein Haushaltsnettoeinkommen von round about 4.000€. 4000€ - 3400€ = 600€ übrig. Da ist die Hütte noch nicht geheizt, die Grundsteuer nicht bezahlt, die Autos nicht getankt und das Essen steht auch noch nicht auf dem Tisch. In meiner Rechnung war ich sogar noch optimistisch. Der Kreditzins liegt aktuell eher in der Sphäre 4% und ohne Eigenkapital geht auch nichts mehr.Bei Häusern in solchen Regionen (und wir reden hier nicht von Villen sondern stink normalen Einfamilienhäusern aus der Ära 1980 mit großem Keller und co) brauchst du schon realistisch ein Haushaltsnettoeinkommen von deutlich mehr. Wenn es noch jedes Jahr ein Urlaub sein soll, 2 Autos, etwas in ETFs für die Altersvorsorge würde ich schätzen, dass man sicherlich über 7k Netto haben sollte. Das wären dann 3,5k+ Netto pro Person und damit lägen wir weit über dem Median, zumal dann nichts schief gehen darf wie bspw. Elternzeit oder sonstige Ausfallzeiten.2 Personen mit jeweils 3,5k aufwärts sind (wir dürfen ja nicht nur die IT betrachten, sondern alle Berufe) schon häufig Akademiker oder Personen mit Leitungsfunktionen und das spiegelt genau das wieder, was ich tagtäglich live sehe. Solche Häuser werden nicht mehr vom Mittelstand gebaut, sondern vom gehobenen Mittelstand oder der Oberschicht.
vor 1 Stunde1 h Noch viel Lustiger wird die Rechnung, wenn der Zeitraum 2010 mit heute verglichen wird... Die Immobilienpreise haben in der Zeit 100-150% zugelegt... wohlgemerkt bei fast gleicher Zinslast... Zeigt mir mal ein Gehalt das sich in 15 Jahren auch nur verdoppelt hat...
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