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Du hast unter Punkt 2.1 noch etwas vergessen hinsichtlich Anonymisierung.

Zum Inhalt: Ich kann da jetzt keinen einzelnen Punkt erkennen, der zu den 25 Punkten geführt hat, aber kann mir schon vorstellen, dass es in der Summe vertretbar ist.

Das mit den kaufmännischen Aspekten halte ich persönlich nicht für so dramatisch. In manchen Projekten (und bei manchen IHKs) braucht's das einfach nicht. (Edit, weil ich's zuerst vergessen hatte: Das heißt natürlich nicht, dass deine Kostenrechnung auch nur ansatzweise den Anforderungen entspricht.)

In Sachen Rechtschreibung, Interpunktion und Grammatik hakt's an einigen Stellen.

Auch wenn ich verstehe, dass du dich bei einem maximalen Umfang von zehn Seiten kurz halten musstest, hättest du schon tiefer in's Detail gehen müssen an einigen Stellen. So liest es sich tatsächlich nur wie eine Auflistung von Arbeitsschritten.

Dass das "fiktiv" da ein Fehler war, wurde ja bereits angesprochen.

Ich halte auch die Aussage, dass es sich bei dem, was du da implementiert hast, um eine Zwei-Faktor-Authentifizierung handelt, für gewagt. Ein zweiter Faktor befindet sich standardmäßig nicht auf dem Gerät, das authentifiziert werden soll (mTAN, TAN-Liste, Token-Generator, ... - das sind alles Dinge, die sich außerhalb des Rechners befinden).

Ich halte es insgesamt zudem für höchst fragwürdig, einen Auszubildenden ein Login-System entwickeln zu lassen, das hohe Sicherheit verspricht. Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber das ist einfach eine Sache, bei der man Ahnung haben und das Problem systematisch betrachten muss. Das ganze ist in meinen Augen eine Geschichte, die sich nicht angemessen in 70 Stunden als Azubi-Projekt umsetzen lässt. Da müsste man vllt. auch nochmal den Antrag sehen, um beurteilen zu können, ob das nicht von vornherein absehbar war.

bearbeitet von arlegermi

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Selbst wenn das mit dem "fiktiv" nur als "ungünstig ausgedrückt" angesehen werden sollte, ist da noch mehr, was mMn fehlt/falsch ist.

vor 15 Minuten schrieb allesweg:

Die Wirtschaftlichkeitsanalyse ist ein Witz. Schau dir diese bitte dringend in anderen Dokumentationen an. Für den Azubi fallen mehr Kosten wie €2,71/h an und kostenlose Rechenleistung/Hardware gibt es nicht.

Das fiel mir auch direkt auf. Du kannst nicht einfach deinen Stundenlohn nehmen und daraus die Projektkosten errechnen. Jeder Mitarbeiter hat einen sog. Verrechnungssatz (in dem auch die allgemeinen Kosten mit abgedeckt werden) außerdem sollten in der Regel auch noch andere Ressourcen als der Projektdurchführende hinzu kommen, wie beispielsweise Tester, Teilnehmer der Reviews an Meilensteinen, ggf. neu angeschaffte Hardware/Software, etc.

Wo sind die ganzen Artefakte, die während eines Projektes erstellt werden sollten? Projektablaufplan? Pflichtenheft? Lastenheft? Benutzerdokumentation? Meilensteinplan? Ressourcenplan? Testplan/-dokumentation? UML-Diagramme? ....

Zitat

Aufgrund der Struktur und dem Inhalt des Projektes wird das erweiterte Wasserfall-Modell
angewandt, da somit schon vor der Implementierungsphase Tests durchgeführt werden können
und falls benötigt nach der Testphase weitere Implementationen erfolgen können.

Warum können damit denn schon während der Implementierungsphase Tests durchgeführt werden? (Falls dem überhaupt so wäre.)

Qualitätssicherung spielt sich auch nicht nur auf Ebene der Implementierung in Form von Tests ab.

Und das sind nur die Dinge, die mir in 5 Minuten überfliegen aufgefallen sind.

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Ich kann nicht erkennen, wo die 25% gefunden wurden.

Ich habe gerade kein offizielles Dokument greifbar, in welchem die Anforderungen an diesen Prüfungsteil aufgelistet sind, aber ich finde weder fachliche, technische oder gar kaufmännische Entscheidungen.

Ein im Antrag vorhandener größerer Implemtierungspunkt wurde direkt weg gelassen und die Zeit reicht immer noch nur gerade so?

 

Und wieder ein Nachtrag:

Mag sich bitte einer der Ausbilder/Prüfer hier mal melden, wie ihr es seht? Bzw. sich einer der bisherigen Kommentatoren als solcher zu erkennen geben?

bearbeitet von allesweg

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Es muss zwar hart für dich sein, das hier alles zu lesen, aber auch ich muss dir noch mal ans Bein pinkeln: deine Doku hinterlässt bei mir den Eindruck, dass dir einige grundrelevante Bestandteile der Ausbildung wie zum Beispiel Zeitplanung oder Wirtschaftlichkeitsanalyse einfach nicht vermittelt wurden / nicht bei dir hängen geblieben sind. Dein Dokument liest sich wie ein Linux h4xx0r-Textchen, bei dem es vorne und hinten fehlt - es fängt schon damit an, dass man einen der ersten Sätze (1.2 / Absatz 3) dreimal lesen muss, bis man Ihn versteht. Habt ihr denn keinen in der Firma, der über so was drüber liest? Habt ihr keinen richtigen Ausbilder, der Plan davon hat, was die IHK sehen möchte / worauf es eigentlich ankommt? Wie würdest du denn eigene Kunden betreuen wollen, wenn in deiner Planung schon alles schief läuft?

Die 25 Punkte sind leider, auch wenn es nicht unbedingt an dir liegen muss, gerechtfertigt.

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Alles was gesagt werden musste wurde bereits gesagt. Fachlich sehr sehr dünn, kaufmännischer Aspekt nicht erkennbar, Grammatik unter aller Kanone. Das ist bestenfalls eine aus dem chinesisch ins rumänische und dann ins deutsche übersetze Installationsanleitung.

Für mich stellt sich die Frage was dein Ausbilder zu der Dokumentation im Vorfeld gesagt hat, wenn er das durchgewunken hat gehört ihm meiner Meinung nach der AdA-Schein abgenommen.

 

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vor 9 Minuten schrieb arlegermi:

Ich halte es insgesamt zudem für höchst fragwürdig, einen Auszubildenden ein Login-System entwickeln zu lassen, das hohe Sicherheit verspricht. Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber das ist einfach eine Geschichte, bei der man Ahnung haben und das Problem systematisch betrachten muss. Das ganze ist in meinen Augen eine Geschichte, die sich nicht angemessen in 70 Stunden als Azubi-Projekt umsetzen lässt. Da müsste man vllt. auch nochmal den Antrag sehen, um beurteilen zu können, ob das nicht von vornherein absehbar war.

Das habe ich auch gedacht und da sehe ich die größten Probleme.
In der Doku wird einfach lapidar behauptet, dass in der Konfigurationsdatei Host, Port, Nutzer, Passwort und Datenbankname eingetragen wird aber wie steht es mit der Sicherheit des Passwortes? Steht das Passwort in Klartext in der Datei? Das selbe gilt dann auch für die User-Tabelle. Wird das Passwort verschlüsselt abgelegt? Wenn ja, wie? Es sieht auch so aus, als könnte man Benutzer gar nicht sperren. Auch sowas wie Anzahl Login-Versuche und das Datum des letzten Erfolgreichen Logins wird nicht gespeichert. Das sind aber essentielle Dinge, um mögliche Angriffe zu identifizieren. 

Es fehlt auch das technische Know-How in der Doku. Also warum es so umgesetzt wurde, wie es umgesetzt wurde. Die Schwierigkeiten und Herausforderungen werden nicht deutlich. Technische Dinge, wie z.B. die Grafik mit der PGP-Verschlüsselung stammen 1:1 aus Wikipedia und es wird nicht mal näher darauf eingegangen. Man nimmt es also einfach so hin, ohne es zu reflektieren. Es wird nicht mal erwähnt, wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung nun abläuft. Bekommt der Benutzer eine Mail?

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Ich stelle mal eine wilde Behauptung auf, ohne das beweisen zu können: Die Doku wurde einfach anhand meiner LaTeX-Vorlage "aufgefüllt". Das erklärt auch die Punktlisten anstatt des Fließtextes (die sind nämlich so in der Vorlage drin, nur dass sie dort auch Stichpunkte darstellen sollen). Es wurden einfach alle Punkte, die "aus dem Internet" stammen, 1-zu-1 ohne Sinn und Verstand übernommen und noch nicht einmal die Formatierung verändert.

Zusätzlich zu den genannten Kritikpunkten (keine Begründungen, keine Methodik erkennbar, keine Artefakte vorhanden, fehlerhafte Wirschaftlichkeit, kein wirklich lesbarer Text) kann ich gut nachvollziehen, warum diese Arbeit ungenügend ist. Sie ist weit von einer professionellen Dokumentation eines Abschlussprojektes entfernt.

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