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Hallo zusammen,

ich erstelle neben meiner Arbeit als FISI Homepages über die CMS Wordpress. Angefangen hat es als Hobby und jetzt möchte ein guter Freund der Selbsständig ist eine  Homepage das eine Mittelgroßen Aufwand haben wird. Er ist zwar ein guter Freund, trotzdem möchte ich fair für meine Arbeit entlohnt werden. Gibt es i.rgendwelche Seiten wo ich einen Kalkulator oder eine Vorlage habe, wo ich mich diesbezüglich orientieren kann? 

Dankeschön im Voraus

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Naja.. Arbeitsstunden * Stundenlohn = Entlohnung? ;)

Kannst natürlich auch einen fixen freundschaftlichen Pauschalwert nehmen, aber dann würde ich vorher (!) zumindest grob kalkulieren, was "mittelgroßer Aufwand" in Stunden bedeutet (hängt natürlich auch davon ab, wie gut / schnell du bist).

Zusätzlich würde ich mir auch Gedanken darüber machen, was später noch ggf. zusätzlich hinzukommt, wenn es evtl. um die weiterführende Pflege der Seite geht. Mal "eben schnell" ne statische Seite hinklatschen wird wohl nicht allzu viel Aufwand bedeuten, aber "mittelgroßer Aufwand" klingt jetzt nach etwas mehr..

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Warum gibt es bei "Freundschafts Hilfen" eigentlich immer dieser umgekehrte Logik? Anstatt das man weniger gibt könnte man einen guten Freund ja auch einfach mehr geben? Freunde ausbeuten (vor allem wenn man damit als Unternehmer selber Geld verdienen will) ist ja nicht wirklich cool :) ... Nur mal so als Gedankenexperiment.

Als Freundschafts-Dienst würde ich hier mindestens untere Freiberufler Vergütungen nehmen. D.h.  25-30€/Stunde. Du musst ja auch immer daran denken, dass du die Einnahmen auch versteuern musst. Du kannst natürlich auch einen Pauschalpreis nehmen, da hängt es aber dann an deinem Erfahrungswert, da das finanzielle Risiko des Projekts bzgl. Zeit-Invest dann auf dich übertragen wird. Hier würde ich dann wie oben beschrieben den Pauschalpreis = Stundensätz * geschätze Stunden nehmen.

bearbeitet von Aurel

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Ich würde raten: Er soll mal genau definieren, was er haben will. Er soll sich da genau Gedanken machen, ansonsten stehst du da und er hat 30 Änderungswünsche. Dann frage nach, wie viel Zeit du hast (du musst auch noch arbeiten und hast selbst ein Leben!)

Ich halte von solchen Sachen wenig. Er versucht einfach seine Kosten zu drücken. Würde mich nicht wundern, wenn er dann später immer bei dir anklopft falls es ein Problem gibt.

 

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Ist es denn damit getan die Homepage einmalig zu erstellen, oder bist du dann auch Support für alle Fälle von "geht nicht" und "kannst du mir hier ein Bild tauschen, da ein Logo und wie ging das noch mal mit dem neuen Artikel (nein, du musst es nicht erklären, ich ruf dich beim nächsten Mal eh wieder an)"?

Wie definiert sich "mittlerer Aufwand"? Wie stellt er sich das mit der Haftung vor, wenn irgendwo ein findiger Abmahnanwalt etwas findet? Dein Kumpel wird an dich herantreten, wenn du bezahlt wirst und es keine Rechnung gibt ist das Schwarzarbeit, gibt es eine Rechnung bist du  in der Haftung.

Ich persönlich begrenze Freundschaftsdienste auf privat genutzte Dinge, eben mit der Begründung "wenn du gewerblich nutzt, also darauf angewiesen bist, brauchst du auch eine schnelle Reaktionszeit und ggf. die Möglichkeit Regressanspruch stellen zu können, das kann (und will) ich nicht leisten, weil Job, Familie...".

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vor 12 Stunden schrieb Aurel:

Anstatt das man weniger gibt könnte man einen guten Freund ja auch einfach mehr geben? Freunde ausbeuten

Verstehe ich nicht ganz.
Was willst du mehr geben?  Er wird mehrere Stunden an dieser Homepage basteln, dann steht auch noch der Support im Raum (siehe Beitrag von @Maniska)

Wenn ich einem guten Freund einen günstigeren Preis anbiete, als er bei einer "Firma" bekommen würde, gebe ich ihm automatisch mehr.
Ob er im Endeffekt Stunden berechnet oder nicht, hat an dieser Stelle absolut nichts zu suchen, das war auch nicht die Frage von ihm und mit Ausbeuten hat das absolut nichts zu tun. Wenn ich an etwas Arbeite, möchte ich je nach Aufwand dafür entlohnt werden.

Wenn ich 30 Minuten an einem Computer etwas arbeite und "fixe" mache ich das nebenbei. Wenn ich allerdings einen Tag damit verbringe, möchte ich auch entsprechend entlohnt werden, guter Freund hin oder her. Zeit verschenkt niemand nicht in großen Mengen.

Wenn du die Antworten von @Maniska und @KeeperOfCoffee nimmst, dann hast du 2 enorme Nachteile, die du tragen müsstest. Ein Bekannter von mir hat das im änhlichen Szenario gemacht, jetzt hat er enorme Probleme seine Homepage auf dem neusten Stand zu halten, weil sein Kumpel einfach "zu beschäftigt" ist und die Dinge nicht sofort umsetzen will/kann.

Ich halte es wie @Maniska, eine technische Hilfe gibt es von mir nur bei Privatproblemen, wenn überhaupt. Ich hatte oft den Fall, dass ich danach zur Verantwortung gezogen werden sollte, nur weil die Eigentümer des Computer etwas verkackt haben. Sollte soetwas im öffentlichen/gewerblichen Rahmen geschehen, ist das wahrscheinlich nicht mit einem "juckt mich nicht" oder "ups" abzutun.

Überlege dir bitte gut und überprüfe ob du dir diese Nachteile leisten kannst. Für Ihn ist es schön, weil er sich Geld spart, allerdings kann sowas für die Freundschaft gerne mal belastend sein.

Grundsätzlich würde ich einen Stundenlohn nehmen und die Arbeitsstunden grob überreisen und planen, ihm anbieten und dann nochmal zusammensetzen.
Nimmst du beispielsweise 20€ die Stunde und planst 10 Stunden, kostest du ihm schon 200€, sind es plötzlich 20 Stunden, sind wir schon bei 400€ .....
Nicht, dass du zum Schluss auf deine Kosten sitzen bleibst, weil er sich verkalkuiert hat.

Wie viel du wirklich verlangen kannst/willst, kann ich dir nicht sagen, habe in diesem Sinne keine Erfahrung.

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vor 17 Stunden schrieb Aurel:

Warum gibt es bei "Freundschafts Hilfen" eigentlich immer dieser umgekehrte Logik? Anstatt das man weniger gibt könnte man einen guten Freund ja auch einfach mehr geben?

Ich sage dazu nur:

,,Hey, hör mal, wir sind doch gute Freunde, oder? Könntest du mal bitte meinen 1 Hektar großen Rasen mähen? Hab' wichtige Termine und keine Zeit. Machst du doch sicherlich für mich, weil "gute Freunde" sind? ;) "

Zudem, hier geht's nicht um private Angelegenheiten, sondern um echte Arbeit.

bearbeitet von ErB777

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Ich bin wirklich kein grüner Sozialist und teile den kapitalistischen Gedanken, aber trotzdem ein wenig erschrocken darüber, dass man bei Freunden jede Stunde voll in Rechnung stellen sollte. 😳

Ich finde, zu einer Freundschaft gehört ein Geben und Nehmen. Jeder bringt sich mit seinen Fähigkeiten ein und das auch kostenlos oder zumindest -günstig, solange es nicht komplett Überhand nimmt. Wenn ich dem Elektriker die Homepage gemacht habe, kann er mir auch einmal die Leitungen machen oder beim Umzug helfen, etc. pp.. So profitieren alle davon.

Finanziell wird man an Freundschaftsdiensten so oder so nicht reich. Ob ich dort 0, 15 oder 50 Euro Stundenlohn nehme, macht mittelfristig wenig Unterschied. Für die soziale Reputation und den Frieden hingegen ist es ein enormer Unterschied, ob ich als Geizhals bekannt bin, der jeden auspressen möchte oder als das, was ich sein möchte: Ein Freund.

Konkret: Wenn wir hier über eine WordPress Seite reden und Du die Infrastruktur bereits hast, entstehen Dir doch kaum Kosten oder Aufwände. Da würde ich mir schwer überlegen, ob mir die paar Euro eine Belastung der Freundschaft wert sind. Zumal ich dann auch nichts Gut habe, falls ich mal etwas von dem Gegenüber möchte, was man nie unterschätzen sollte.

bearbeitet von Errraddicator

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Das Problem ist doch auch, dass jeder Treff mit diesem Freund ganz schnell zu einem "Meeting" werden kann. Vor allem dieser ambitioniert ist mit seinem neuen Unternehmen und lauter Ideen hat. Gibt genügend Leute die da sich schnell übernehmen.

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Ich finde, man sollte anfangs sagen, was es normalerweise kosten würde. Je nach Umfang und Gegenüber muss es die Freundschaft auch aushalten, wenn man etwas gegen Bezahlung macht. Eine Kleinigkeit kann man ma so machen, aber wenns länger dauert sollte man zumindest mal übers Geld reden.
Ich habe letztes Jahr einen Freund gefragt, ob er für eine Feier den Tag Fotos machen kann. Für uns beide war klar, dass er das nicht umsonst macht. ich habe gefragt, was er dafür möchte und ich habe den Preis ohne Diskussion bezahlt. Mir ging es dabei auch um die Wertschätzung ihm gegenüber.

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vor 49 Minuten schrieb Errraddicator:

Finanziell wird man an Freundschaftsdiensten so oder so nicht reich. Ob ich dort 0, 15 oder 50 Euro Stundenlohn nehme, macht mittelfristig wenig Unterschied. Für die soziale Reputation und den Frieden hingegen ist es ein enormer Unterschied, ob ich als Geizhals bekannt bin, der jeden auspressen möchte oder als das, was ich sein möchte: Ein Freund. 

+1

Für (umfangreichere) gewerbliche Projekte würde ich wahrscheinlich einfach als Vorab-Berater einspringen und bei der Planung des Projekts unterstützen. Z.B. schonmal die Userstories erfassen, Machbarkeit checken, bisschen Feedback zum geplanten Design geben... Eben so, dass der Freund gut vorbereitet zu einer Agentur gehen kann.

 

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vor einer Stunde schrieb Errraddicator:

Ich finde, zu einer Freundschaft gehört ein Geben und Nehmen. Jeder bringt sich mit seinen Fähigkeiten ein und das auch kostenlos oder zumindest -günstig, solange es nicht komplett Überhand nimmt. Wenn ich dem Elektriker die Homepage gemacht habe, kann er mir auch einmal die Leitungen machen oder beim Umzug helfen, etc. pp.. So profitieren alle davon.

Geb ich dir recht, aber der Elektriker zieht mir die Strippen, schließt alles nach den Regeln der Handwerkskunst seines Gewerkes an und ist damit fertig. Ich benötige weiter keinen Support, außer grob offensichtlich kann ich nichts kaputt machen, und ich kann in den seltensten Fällen noch 3 Wohnungen aus dem Hut zaubern, die er "wenn er eh schon mal da ist" auch noch schnell verkabeln soll.

Oder der KFZ Mechaniker, dem stelle ich auch nicht das Auto hin mit der simplen Fehlermeldung "geht nicht"...

Natürlich richte ich den beiden den privaten PC, wenn der Zicken macht. Allerdings dann wenn ich Zeit (und Lust) habe, genau wie die beiden auch nicht sofort zur Stelle sind wenn ich meine es muss jetzt sein. Nutzen die das Gerät aber gewerblich, muss ich eigentlich springen, weil denen sonst ein finanzieller Schaden entsteht und ich (zumindest moralisch) verpflichtet bin da schnell zu helfen. Das geht aber für mich über einen Freundschaftsdienst hinaus. Geschäftliches mit Freunden funktioniert nicht lange, zumindest nicht dann wenn man nicht auf Augenhöhe agiert.

Wie PVoss würde ich aber auch dort als Berater zur Verfügung stehen, die Übersetzung User <--> DL machen und schauen dass der Dienstleister meinen Kumpel nicht übers Ohr haut. Ich würde aber nicht den Job des DL machen...

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Da gibt es doch dieses Dreieck Zeit - Geld - Qualität. Man kann immer nur zwei Kriterien davon umnsetzen:

1. Entweder die Arbeit ist günstig und schnell, dann ist sie nicht gut.

2. Oder sie ist günstig und gut, dann geht sie nicht schnell.

3. Oder sie ist schnell und gut, dann ist sie nicht günstig.

Freundschaftsdienste heißen Freundschaftsdienste, weil man dem Freund weniger Kosten berechnet als einem normalen Geschäftskunden. Dann muss man ihm verklickern, dass 1 + 2 zutreffen werden, insbesondere wenn kein Geld im Spiel ist. (Selbst dann finde ich es aber nur fair, wenn sich der Freund an entstehenden Kosten, z.B. fürs Hosting oder Lizenzen, beteiligt. Es ist nämlich sch*ße, Freunde auf Kosten sitzen zu lassen. Wer denkt, dass eine Webseite erstellen nichts kostet, hat von Wirtschaft und Geld keine Ahnung.).

Alternativ einigt man sich auf einen Mittelpunkt im Dreieck: Die Arbeit wird halbwegs gut und halbwegs schnell erledigt, dafür muss man aber auch ein bisschen Geld in die Hand nehmen. Nummer 3 ist normalerweise Privileg des zahlenden Kunden, weil Freundschaft alleine nunmal leider keinen Kühlschrank füllt. In der Freundschaft würde dann ein "semiprofessionelles" Angebot Sinn machen.

Ich weiß ja nicht wie es anderen geht, aber für mich sind Freundschaftsdienste in der Größenordnung einer Webseite nur realistisch, wenn sie auf Gegenseitigkeit beruhen. So nach dem Motto "Ich streich deine Wohnung neu, du machst meine Webseite". Bis dahin muss man sich hochschaukeln. Aus kleinen Vertrauensvorschüssen (z.B. ein Buch ausleihen oder eine Bewerbung Korrektur lesen) werden größere Vertrauensvorschüsse. Das verstärkt sich einander positiv und braucht einfach Zeit zum wachsen. 

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Am ‎12‎.‎11‎.‎2018 um 15:29 schrieb Errraddicator:

Ich finde, zu einer Freundschaft gehört ein Geben und Nehmen. Jeder bringt sich mit seinen Fähigkeiten ein und das auch kostenlos oder zumindest -günstig, solange es nicht komplett Überhand nimmt. Wenn ich dem Elektriker die Homepage gemacht habe, kann er mir auch einmal die Leitungen machen oder beim Umzug helfen, etc. pp.. So profitieren alle davon.

Prinzipiell sehe ich das genau so. Aber das Beispiel ist schlecht gewählt. Denn so einfach wie:

Am ‎12‎.‎11‎.‎2018 um 17:13 schrieb Maniska:

Geb ich dir recht, aber der Elektriker zieht mir die Strippen, schließt alles nach den Regeln der Handwerkskunst seines Gewerkes an und ist damit fertig. Ich benötige weiter keinen Support, außer grob offensichtlich kann ich nichts kaputt machen, und ich kann in den seltensten Fällen noch 3 Wohnungen aus dem Hut zaubern, die er "wenn er eh schon mal da ist" auch noch schnell verkabeln soll.

- ist es nicht. Lässt du einen Elektriker das privat machen, weil es ein guter Kumpel ist, und nicht auf Rechnung, sieht es im Falle einer Fehlfunktion (im schlimmsten Fall: die Bude fackelt ab) Versicherungstechnisch eher trübe aus. Deine Eigene greift nicht, weil du nicht nachweisen kannst, dass das ein Elektriker angeschlossen hat und die des Elektrikers greift nicht, weil privat...

Generell sollte man an der Stelle tatsächlich zwischen beruflich und privat trennen und auch im privaten den Aufwand bzw. Schaden vorher genau eruieren, denn "mein Gaming-PC, den du mir zusammen gebaut hast, will nicht mehr" < "Meine Bude brennt, weil du was falsch angeschlossen hast"

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