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"One-Man-Show" was tun?

Empfohlene Beiträge

vor 31 Minuten schrieb thaga:

Und - wichtig - Handy Nummer wechseln....

Oder Klage auf Unterlassung und bei jeden Anruf Geld bekommen :)

Ich würde nicht meine private Nummer wechseln wollen, "nur" weil die Firma sich nicht daran hält dass ich dort nicht angerufen werden will.

Wie du siehst ist der allgemeine Tenor wechseln und/oder AU. Beim Wechsel würde ich darauf achten, dass es schon ein Team gibt, also dass du eben nicht wieder als Einzelkämpfer irgendwo landest. Ich persönlich würde auch min. 1 Tag "Probearbeiten", also zum Team mit dazu sitzen, mit den Leuten in der Firma (alle, nicht nur IT) quatschen und mir allgemein einen Überblick der Infrastruktur verschaffen. Was wird eingesetzt, wie aktuell, wo siehst du Handlungsbedarf... und mal die anderen IT-ler ansprechen.

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Lass dich im Zweifel länger krank schreiben, dein Körper, vor allem deine Seele wird es dir danken!!!

dann kommst du entspannt(er) in die Firma zurück. Entweder gibt es zwei Reaktionen: Die GL würdigt deine bisherigen Arbeiten rückwirkend nun doch, da es in deiner Abwesenheit drunter und drüber ging(weil es keinen Vertreter gab, der Dienstleister geschmissen hat, oder sie kein neuer finden lies), oder die GL macht dich weiterhin zum Sündenbock. Tritt letzteres ein, würde ich mich erneut krank schreiben lassen und mir was neues suchen, dieses mal erfolgt dann Krankschreibung aufgrund von Mobbing von der GL. 

Die Psychologie ist oft eine längere Geschichte, manches lernt man erst zu schätzen, wenn es nicht mehr da ist, dafür dann später umso mehr.

Bereite deine Abwesenheit zumindest vor, lege Passwörter in Keepass an und drucke das Passwort für den Tresor aus und übergib es der GL mit dem Hinweis, du reagierst auf die Kritik der GL, dass ohne deine Abwesenheit kein anderer etwas tun kann. Gib in jedem Fall den Hinweis, dass das Passwort Zugriffe zu allen Systemen ermöglicht, lass es die GL bestmöglich unterschreiben, damit du hinterher was schriftliches hast!

Sollte die GL das Passwort dann mit der Gießkanne verteilen, ziehe daraus deine Schlüsse. 

Am besten änderst du das Passwort für den Tresor sowie aller (Admin-)Systeme nach deiner längeren Abwesenheit sofort mit der Begründung: aus Sicherheitsgründen sollte dieses Passwort regelmäßig gewechselt werden, da es Zugriff zu allem Systemen gewährt.“ Im Laufe des Tages erfährst du dann relativ zügig, wer das Passwort dann von der GL erhalten hat.

Mit Hilfe von Keepass kannst du ehh die Passwörter generieren lassen und somit die Sicherheit aktiv erhöhen. Das teilst du der GL dann mit, falls Sie dich deswegen kontaktiert. Du hast dich in deiner Abwesenheit mit dem Thema Sicherheit noch etwas näher auseinander gesetzt und wolltest es gewinnbringend für das Unternehmen einsetzen.

Sollte dir die GL daraus einen Strick drehen wollen, weißt du ja, was du dann unverzüglich tun solltest: Sofort abhauen. 

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Hallo zusammen,

das von Chief angesprochene Ticketsystem werde ich nun auch installieren.

Ich denke, dass dies der beste Weg ist, der GL mal aufzuzeigen was eigentlich alles über meinen Schreibtisch wandert.

vor 11 Stunden schrieb Maniska:

Ähnliches habe ich auch schon durchdiskutiert. Ich habe mich auf die Hinterbeine gestellt, gesagt das kann ich aus diesen und jenen Gründen nicht verantworten. Entweder bin ich verantwortlich, dann werde ich dafür sorgen es so sicher wie möglich zu machen. ODER es wird bequem, dann aber ausrücklich entgegen meiner Empfehlung und nicht utner meiner Verantwortung.

Und das werde ich auch durchziehen. Denn ich zieh mir den Schuh nicht an, wenn User Adminrechte bekommen. Wenn ich es am Ende muss, dann will ich das schriftlich von der GL haben.

Die Rufbereitschaft steht nicht im Vertrag drin. Wir hatten die Arbeitszeiten und die Bereitschaft damals mündlich abgesprochen, da ich sonst nach Feierabend nicht mehr ans Telefon gegangen bin und das für den Alltag der Berater nicht gepasst hat. Die Meisten haben erst nach Feierabend Zeit, sich um ihre IT Belange zu kümmern und so, dass der Kunde im besten Fall nichts davon mitbekommt.

Mein Diensthandy ist so eingestellt, dass es um Punkt 19.00 Uhr in den Nicht stören Modus wechselt. Damit ist dann Ruhe. Meine Private Handynummer hat niemand im Unternehmen - hier bin ich wirklich der einzige Mitarbeiter, bei dem das Feld auf der MA-Liste leer ist. Aber ich habe von Anfang an gesagt, dass ich die nicht heraus gebe.

Um das noch mal generell zu erörtern: ich arbeite eigentlich zu 95% in der Zeit von 10.00 bis 16.30 Uhr. Ab und an mal kommt vor 10.00 Uhr und seltener mal nach 17.00 Uhr ein Anruf rein. Es ist auch nicht so, dass ich Überstunden kloppe wie ein Blöder und sonst nicht hinterher käme. Das ist ja der Grund, wieso die Umstellung auf w2k16 noch nicht durch ist, weil ich eben während der Arbeitszeit nur noch zum Tagesgeschäft komme und das ist nun einmal Support oder Notebooks für neue Mitarbeiter fertig machen. Alles andere sehe ich eben nicht ein. Wenn es ein Projekt ist, was mich reizt - wie im Sommer Umstellung auf Exchange 2016 und DAG - dann mach ich das mal am Wochenende aber das sehe ich für mich eher als Spaß und Weiterbildung an.

Mir geht es schlicht einfach um die fehlende Entlastung im Alltag und vor allem dem Support. Dieses leidige Thema das keine Sau dich wahrnimmt wenn alles läuft und wenn eine Mail mal 10 Minuten brauchst bist du der Depp, der die Systeme nicht im Griff hat. Aussagen wie E-Mail ist kein Instant-Produkt werden nicht akzeptiert. Oder Kunde xy hat einen Fehler in seinen SPF Einstellungen wodurch die Mails bei uns abgelehnt werden und es dann heißt Das ist ein Weltunternehmen, denen passiert sowas nicht. Der Fehler muss bei uns liegen! Das sind die Dinge die mich mittlerweile nerven. Eben wie von Euch schon angesprochen das fehlende Vertrauen.

Und hier weiß ich nicht, woher das auf einmal kommt. die letzten Jahre war das nicht so und ich habe mir auch nie was zu schulden kommen lassen, dass das Verhalten der GL nun erklären könnte.

OK, wir haben Skype for Business bekommen war on Premise echt viel Zeit gekostet hat und manche meinen, dass das System noch immer nicht funktioniert. Wenn man aber ein Skype-Meeting initiiert, dann in Buxtehude auf der offenen Wiese sitzt und sich per Telefon einwählt, dass Mikro stumm geschaltet lässt, bin ich das natürlich auch schuld.Die meisten Dinge sind eben Hausgemacht und kommen einfach durch die User, die man eigentlich immer an die Hand nehmen muss. Aber wem erzähl ich das?

Ich hatte gestern spät Abends noch ein längeres Telefon mit einem unserer Manager, der IT-affin ist und auch so ein bisschen die Schnittstelle zwischen mir und der GL darstellt. Er sieht meine Auslastung und auch die daraus einhergehende Gefahr. Er war auch bei dem Gespräch letzte Woche dabei und wird das Ganze nun noch einmal kommende Woche mit in die Partnersitzung nehmen.

Ich habe ihm auch klar gemacht, dass ich nun einen konkreten Plan von der GL erwarte, wie sie die Auslastung schaffen wollen und in welchem Zeitraum. Zudem habe ich auch noch mal gesagt, dass ich eine Gehaltserhöhung erwarte und das diese wesentlich größer ausfallen muss als die obligatorischen 150€ im Jahr. Hier muss nun mal ein größerer Sprung her - wenn man sieht, was ein Berater bei uns verdient der aber auch nie alleine in einem Projekt aggiert sondern immer im Team, ist mein Gehalt wirklich ein Witz. Für einen FiSi ordentlich, keine Frage aber für das Aufgabenspektrum zu wenig -.

Ich habe ihm auch gesagt, dass die Zeit drängt und ich bereits dabei bin mich umzusehen, was auch stimmt.

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Ihr habt jetzt knapp 100 MA. Dafür ist einer einfach zuwenig.

Mal als Vergleich: ich war vor einigen Jahren in der IT im öD. Da ware es knapp 300.
Wir hatten:

1 IT-Leiter
1 Linux Admin
1 Windows Admin
1 IT Beschaffung, Inventur, etc
1 Linux/Windows, Projekte
2-3 Studenten 10-20h/w
IT Support haben idR alle gemacht im Wechsel.

Heute sind es wohl noch 2 weitere VZ MA.
Also ohne Leitung 6 + 2 Studenten für 300 Personen. Bei 100 sind imo mindestens 2 IT-ler einfach fällig.

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vor 1 Stunde schrieb Hunduster:

das von Chief angesprochene Ticketsystem werde ich nun auch installieren.

Bei mir ist der Jira Servicedesk durch Jira als Kanban-Board ergänzt... und ein Confluence Wiki dazu. Über den Servicedesk läuft der "tägliche Kleinkram", die Projekte liegen im Jira.

Der Servicedesk ist auch bei meinen Anwendern gut angekommen, weil die nun auch transparent mitbekommen, was die IT so macht...

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