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Ich habe zwei Angebote auf dem Tisch liegen, beide kamen durch einen Personalvermittler zustande.
Sind beides Seniorstellen und Webentwicklung, die eine im Finanzbereich die andere HR Software.

Eigentlich bin ich nicht scharf auf 42h Woche und nur 26Tage Urlaub und das geringere Gehalt, würde aber die Zeit und das Geld
durch die deutlich geringere Pendelstrecke wieder rein holen.

Angebot 1

Arbeitsort: Karlsruhe
Grösse der Firma: ca. 200 MA
Branche der Firma: Software, Dienstleistung
Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40
Gesamtjahresbrutto: 54.000,-
Anzahl der Urlaubstage: 30
Fahrzeit: 2x45 Minuten (70km am Tag)

 

Angebot 2

Grösse der Firma: ca. 80 MA
Branche der Firma: Software, Dienstleistung
Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 42
Gesamtjahresbrutto: 50.000,-
Anzahl der Urlaubstage: 28
Fahrzeit: 2x15 Minuten (15km am Tag)

 

Was meint ihr?

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Ich finde, das kommt auch ganz auf die Perspektive in den Unternehmen an.

Ebenfalls hast Du keine weiteren Benefits der Firmen aufgelistet, bieten beide keine?

42 Stunden die Woche und 28 Tagen Urlaub sieht auf den ersten Blick nicht so Mitarbeiter freundlich aus, auch wenn Du das "Glück" hast, nah dran zu wohnen.

Ich würde entweder zu 1 tendieren, oder weitersuchen.

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vor 1 Stunde schrieb Showtime86:

Ich würde entweder zu 1 tendieren, oder weitersuchen.

Ich suche schon eine Weile und habe jetzt auch nicht gerade die besten Bedingungen :wacko:

 

vor einer Stunde schrieb allesweg:

Benefits, Perspektiven, sonstige Konditionen - daran würde ich es festmachen.

vor 1 Stunde schrieb Showtime86:

Ich finde, das kommt auch ganz auf die Perspektive in den Unternehmen an.

Ebenfalls hast Du keine weiteren Benefits der Firmen aufgelistet, bieten beide keine?

Perspektiven gibt es bei beiden Firmen eher nicht.

Firma aus Angebot 1 bietet noch einen Zuschuss zum Parkhaus, Obstkorb, kostenloser Kaffee, Wasser, Kicker und ein Firmenhandy.
Es gibt ein Kernteam aus erfahrenen Entwicklern die die Architektur vorgeben, scheint mir aber sehr fix zu sein und ob das wirklich ein Aufstieg ist, ist auch fraglich. Es gibt keine Kernarbeitszeit, laut Vertrag sind alle Überstunden mit dem Gehalt abgegolten, es gibt aber eine Regelung, dass wenn eine bestimmte Anzahl an Stunden zusammen kommt, gibt es ein weiteres Monatsgehalt. Ist aber nicht in dem Vertrag definiert, Zeiterfassung gibt es keine. Die Firma hat einen Kununu Score von ca. 3,5.

Firma aus Angebot 2
Es gibt einen Firmenparkplatz, der war aber voll als ich die Gespräche hatte. Man kann dort aber gut an der Straße parken und läuft keine 5 Minuten. Ob Obstkorb, Kaffee oder Wasser weiß ich nicht, kann ich nicht ausschließen, hat mich aber auch nicht interessiert.
Es sind 20 Überstunden im Monat mit dem Gehalt abgegolten. Innerhalb des Monats können die wieder abgebaut werden, ansonsten geht das Konto wieder auf Null. Zeit wird erfasst, Kernarbeitszeit von 09-15 Uhr, gelegentlich Rollouts nach 18 Uhr. Kununu Score liegt bei 4,1, aber da arbeiten viel weniger Entwickler und es gibt auch viel weniger Bewertungen. Ansonsten wurde da nichts von Benefits erwähnt.

Wobei das Firmenhandy für mich kein Benefit mehr ist, eher ein Nachteil. Von der Flat hab ich auch nix, wenn ich es dauernd abschalten muss weil sonst Gefahr besteht im Feierabend, am Wochenende, im Urlaub oder während Krankheit angerufen zu werden.

Für mich gibts sich das beides nichts, ist zwar sehr unterschiedliche, aber ich werde bei beiden keine Aufstiege machen und vermutlich auch gleich viele Überstunden leisten, daher hatte ich es auf die wichtigsten Kriterien beschränkt.

Mein erster Impuls war auch, Angebot 2 direkt abzusagen, zumal die 42h erst im zweiten Gespräch klar wurden und vom Personalvermittler auch nicht erwähnt wurden. Aber wenn ich meinen Aufwand in Stunden und (Benzin)Geld ausrechne, ist Firma 2 das bessere Angebot. Vielleicht relativiert sich das ein wenig durch die Pendlerpauschale, allerdings habe ich auch keinen Verschleiß am Auto eingerechnet. Eventuell hätte Firma 2 auch das Potenzial mit dem Fahrrad erreichbar zu sein.

 

 

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Zuschuss zum Parkhaus - Wie viel musst du noch im Jahr an Parkgebühren zahlen?

Dann ist's echt ein klarer Fall für Excel: Jahresabwesenheitsszeit, Bruttojahreseinkommen, Nettojahreseinkommen, berufsbedingte Aufwendungen, ...

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vor 5 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

vertippt? Oder welcher Wert stimmt jetzt nun

 

ja vertippt. Es sind 28 Tage, 26 habe ich derzeit.

vor 27 Minuten schrieb allesweg:

Zuschuss zum Parkhaus - Wie viel musst du noch im Jahr an Parkgebühren zahlen?

Ist nicht ganz sicher. Ich bekomme 20€ Zuschuss und laut Webseite des Parkhauses kostet die Mo-Fr Dauerkarte 48€, also vermutlich 336€, aber ich weiß nicht ob vom brutto oder netto.

vor 27 Minuten schrieb allesweg:

Dann ist's echt ein klarer Fall für Excel: Jahresabwesenheitsszeit, Bruttojahreseinkommen, Nettojahreseinkommen, berufsbedingte Aufwendungen, ...

Ja das ist der Punkt.

Firma 1
2185 Stunden Totalaufwand
ca. 27300 Netto (Netto minus Mehrwaufwand Sprit und KFZ Versicherung zu der anderen Stelle)

Firma 2
2064 Stunden Totalaufwand
27060 Netto

Nicht eingerechnet ist der Verschleiß beim Auto und was ich bei 1 wieder über die Pendlerpauschale bekommen würde.
Von den Zahlen spricht aber alles für 2, aber 42h/Woche und 28 Tage Urlaub schrecken mich trotzdem ab.

 

 

 

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vor 5 Stunden schrieb LetaleDosis:

Firmenhandy.

ist kein Benefits. Wenn ich sowas höre würde ich direkt nachfragen wie es mit Arbeit auf Abruf etc aussieht. (stichwort: bereitschaft, Wochenendarbeit etc.)

Muss es denn Webentwicklung sein? denn sei mir nicht böse aber 54k für nen Senior Entwickler empfinde ich (gelernter Fisi, 3rd lvl Support in einem Software Konzern) als ziemlich ziemlich ziemlich wenig (ok, ffm wird wahrscheinlich besser bezahlt als karlsruhe, aber würde ein Umzug für dich in Frage kommen wenn du nur solche Angebote bekommst?).
In Karlsruhe sitzt doch auch 1und1 ? die haben zwar auch keinen guten Ruf aber bezahlen etwas besser.

Es sind 20 Überstunden im Monat mit dem Gehalt abgegolten ... bei der Firma wo du sowieso schon weniger Gehalt bekommst...ich glaube das wiegt die höhere Fahrstrecke und das Parkhaus auf.
 

bearbeitet von t0pi

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vor 33 Minuten schrieb t0pi:

denn sei mir nicht böse aber 54k für nen Senior Entwickler empfinde ich

Mag sein. Hilft dem Author aber nicht weiter. Wenn er nun mal „nur“ das Angeboten bekommt dann ist das so. Bringt ihm leider nichts wenn jemand anderes mehr verdient.

Deshalb finde ich solche Aussagen immer schwierig. Klar er kann auch x Jahre suchen bis er evtl. Das Gehalt bekommt was aufgrund von Statistiken oä „richtig“ erscheint. 

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Wenn die Aufgaben und Perspektiven identisch sind, ist der Fokus auf eine Frage des Zeitinvest und der Amortisation.

Zur Zeit:

vor 13 Stunden schrieb LetaleDosis:

Angebot 1

Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40
Fahrzeit: 2x45 Minuten (70km am Tag)

Angebot 2

Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 42
Fahrzeit: 2x15 Minuten (15km am Tag)

Wenn du Brutto die Arbeitszeit plus die Pendelzeit nimmst, dann bist du bei

1,5 Std * 5 + 40 = 47,5 Std. vs 0,5 Std. * 5 + 42 = 44,5 Std.

vor 7 Stunden schrieb LetaleDosis:

Von den Zahlen spricht aber alles für 2, aber 42h/Woche und 28 Tage Urlaub schrecken mich trotzdem ab.

Du machst also ohne Überstunden bei Angebot 2 einen Gewinn an Zeit von 3 Stunden jede Woche. Mal 45 Arbeitswochen sind das dann 135 Stunden, die du entweder als Überstunden oder beliebige Freizeit nutzen kannst, die dir beim Angebot 1 absehbar nicht zur Verfügung stehen. Zusätzlich kommt dann meist das Risiko von Stau usw. auf so einer Strecke. Das sind in Stunden deutlich mehr wie 2 Arbeitstage und sollte nicht unterschätzt werden.

Bleibt das Finanzielle:

vor 7 Stunden schrieb LetaleDosis:

Firma 1 Gesamtjahresbrutto: 54.000,-

Firma 2 Gesamtjahresbrutto: 50.000,-

Bei täglich 70 KM * 5 Werktage = 350KM pro Woche.

das Ganze * ca. 45 Arbeitswochen = 15750 KM pro Jahr

vs 15 KM * 5 Werktage = 75 KM pW.

75KM * 45  = 3375 KM im Jahr.

Du hast also einen Mehrverschleiß pro Jahr von 12375 KM nur für die Arbeit, die du auch von der Versicherung zusätzlich bezahlen musst.

Du hast also entsprechend absehbar Mehrkosten und sei es nur Versicherung und alle 2-3 Jahre komplett neue Reifen.

Bei einer Differenz von 4 K Brutto im Jahr ergibt sich Brutto eine Differenz von 333,33 Euro pro Monat. Rechnet man dann noch alle Teile heraus, wie Parkplatzkosten und Benzin (was man wieder bekommt ist ja nur ein geringer Teil der tatsächlichen Benzinkosten), ergibt sich ein höherer zweistelliger "Gewinn" bei Angebot 1. Von Rücklagen habe ich noch gar nicht gesprochen. Relativiert man also diesen Betrag, indem man auch die 3 zusätzlichen Aufwandsstunden pro Woche berücksichtigt, so ergibt sich die Formel:

Mehrgewinn XX € / ( 3 Mehraufwandsstunden*4 Wochen) = Stundenlohn für den Mehraufwand

Beispiel: 80 € / 12 = 6,66 Euro pro Stunde die du für den zusätzlichen zeitlichen Invest extra bekommst, wenn du Angebot 1 nimmst.
===========

vor 9 Stunden schrieb LetaleDosis:

... Mein erster Impuls war auch, Angebot 2 direkt abzusagen...

Vielleicht habe ich etwas übersehen, aber Angebot 2 hat in meinen Augen sowohl zeitlich, wie auch finanziell eher Vorteile als Angebot 1.

Den einzigen Aspekt, den ich negativ ansehe, dass man reell 2 Urlaubstage bei Angebot 2 weniger hat. 

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vor 10 Stunden schrieb t0pi:

Muss es denn Webentwicklung sein? denn sei mir nicht böse aber 54k für nen Senior Entwickler empfinde ich (gelernter Fisi, 3rd lvl Support in einem Software Konzern) als ziemlich ziemlich ziemlich wenig (ok, ffm wird wahrscheinlich besser bezahlt als karlsruhe, aber würde ein Umzug für dich in Frage kommen wenn du nur solche Angebote bekommst?).
In Karlsruhe sitzt doch auch 1und1 ? die haben zwar auch keinen guten Ruf aber bezahlen etwas besser.

Es sind 20 Überstunden im Monat mit dem Gehalt abgegolten ... bei der Firma wo du sowieso schon weniger Gehalt bekommst...ich glaube das wiegt die höhere Fahrstrecke und das Parkhaus auf.
 

Ich bin seit 10 Jahren in der Webentwicklung (12 mit der Ausbildung). Inklusive dem drumherum wie Aufbau und Administration der Hosting Umgebung, SQL Server (Cluster), Loadbalancing, CI/CD etc. Das Feld in dem ich mich sicher fühle, wollte ich eigentlich nicht verlassen. Hatte aber auch Bewerbungen im IoT Bereich, da es doch Überschneidungen gibt. Es gab auch Gespräche, da gab es dann aber Absagen die auch mit dem Mangel an Erfahrung in dem Bereich begründet wurden.

Bei 1und1, da kann man übrigens auch nicht parken, war ich im Gespräch. Nach einem zweiten Telefontermin, wurde dann umstrukturiert und die Stelle stand nicht mehr zur Verfügung, so die Aussage. Weitere Stellen mit C# im Web haben sie nicht.

Bei der anderen Firma ist erstmal alles abgegolten, klar die Klausel ist nicht gültig, aber besser als die 20 ist das auch nicht. Jetzt sind auch gerade alle abgegolten und ich werde meinen AG nicht verklagen, die meisten habe ich freiwillig gemacht, ohne Anweisung und dokumentiert hab ich sie auch nicht.

Nein, ein Umzug kommt nicht in Frage, zumindest nicht aus der Region hier raus.

vor 6 Stunden schrieb kylt:

Vielleicht habe ich etwas übersehen, aber Angebot 2 hat in meinen Augen sowohl zeitlich, wie auch finanziell eher Vorteile als Angebot 1.

Den einzigen Aspekt, den ich negativ ansehe, dass man reell 2 Urlaubstage bei Angebot 2 weniger hat.  

Ja, das mit den Zahlen habe ich genauso. Und ja das Angebot 2 ist für mich besser. Aber ohne meine persönlichen Rahmenbedingungen ist es das deutlich schlechtere Angebot. Zumal ich 42h/Woche unverschämt finde, die hatte ich schon in meinem Ausbildungsbetrieb. Klar, aktuell arbeite ich auch mehr als 42h die Woche und das unbezahlt. Aber da ist eine Hürde im Kopf, wenn sowas schon im Vertrag steht

vor 10 Stunden schrieb t0pi:

denn sei mir nicht böse aber 54k für nen Senior Entwickler empfinde ich (gelernter Fisi, 3rd lvl Support in einem Software Konzern) als ziemlich ziemlich ziemlich wenig

Konzern ist als Entwickler ohne Studium immer noch sehr schwierig. Ansonsten sind 54k deutlich mehr als ich jetzt habe und die Zahl kam vom Personalvermittler. In Stuttgart wäre mehr drin, aber die letzten Jahre ist die Fahrt dorthin immer länger geworden. Inzwischen kommt es auch 2-3 mal im Monat vor, dass ich länger als 2 Stunden nach Hause brauche.

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vor 9 Stunden schrieb LetaleDosis:

... Jetzt sind auch gerade alle abgegolten ... die meisten habe ich freiwillig gemacht...

... Klar, aktuell arbeite ich auch mehr als 42h die Woche und das unbezahlt. Aber da ist eine Hürde im Kopf, wenn sowas schon im Vertrag steht

Natürlich ist es verständlich, dass man die Kontrolle über seine Arbeitszeit behalten will, um im Zweifelsfall kürzer treten zu können. Bewusst mehr zu Arbeiten ist natürlich blöd. - Aber gerade weil du nicht planst umzuziehen solltest du dir bewusst machen, dass alles für die Arbeit in dem Moment beginnt, wenn du ins Auto steigst und zur Firma fährst und vice versa endet. Selbst wenn du bei Angebot 1 statt 40 Stunden nochmal einen besseren Vertrag mit 38,5 Std bekommen würdest, wäre es Brutto 1,5 Stunden weniger arbeit, würdest aber immer noch 1,5 Stunden pro Woche mehr fahren. Das heißt in deinem Fall 42 Stunden würdest du nur mit einer 37 Stundenwoche egalisieren. Unter diesen Rahmenbedingungen finde ich 40 Stunden schon recht viel.  

Und wenn du 42 Stunden definierst, dann wird auch das Gehalt genau dafür festgelegt. Natürlich kann es mal zu Überstunden kommen, dennoch ist und bleibt 42 Stunden das Maß der Dinge, also 42Std. = 100%  und nicht 47 Stunden = 100% (20 ÜberStd / 4 Wochen). Denn: Wenn man das regelmäßig macht, verschenkt man fast 12% an proportionalen Mehrverdienst.

Habe ich das Richtig verstanden, dass man bei Angebot 2 im selben Monat überstunden wieder abfeiern kann? - Dann wäre dies ja ein enormer Vorteil zu allen anderen bestehenden Verträgen, sowohl zu dem aktuellen Stundenkonditionen , wie auch die vom Angebot 1

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Habe jetzt erstmal doch nicht gekündigt, initial war meine Hoffnung für mich eine eindeutige Entscheidung zu treffen und am Freitag noch die Kündgung abzugeben. 4 Monate Kündigungsfrist sind extrem hinderlich. Wirklich wohl fühle ich mich mit beiden Angeboten nicht, daher war es dann so kurfristig auch nicht möglich eine Entscheidung zu treffen.

Am 30.5.2019 um 16:02 schrieb kylt:

Habe ich das Richtig verstanden, dass man bei Angebot 2 im selben Monat überstunden wieder abfeiern kann? - Dann wäre dies ja ein enormer Vorteil zu allen anderen bestehenden Verträgen, sowohl zu dem aktuellen Stundenkonditionen , wie auch die vom Angebot 1

Also Überstunden wird es bei beiden geben, bei der einen Firma eben alle abgegolten und bei der anderen nur 20h. Ich kann bei beiden Firmen Stunden wieder abbauen, mir sind die Details noch nicht bekannt. Aber im großen und ganzen wird man bei Firma 1, ohne Kernzeit, früher gehen || später kommen und dadurch die Balance halten. Dafür gibt es kein Konto und wenn es mal Druck gibt, keine Grundlage auf der man die Stunden wieder abbauen kann.

Beim Angebot 2 wird es ein Konto eben, ab 20h+ wird nichts erfasst und kann auch nicht mehr abgebaut werden. Wie sich das innerhalb der 20h innerhalb eines Montas verhält, keine Ahnung. Dafür gibt es aber auch Kernarbeitszeiten die das abbauen erschweren, 6 Stunden am Tag müssen gebracht werden. Gleittage gibt es bei beiden nicht.
Habe ich um 14 Uhr einen Termin, kann ich bei Firma 1 einfach gehen, arbeite nach oder habe vorgearbeitet. Bei Firma 2 muss ich dafür Urlaub nehmen. So meine Erfahrungen aus meinen bisherigen Anstellungen bei diversen Firmen. Ob es dann nur ein halber Tag Urlaub oder ein ganzer ist, weiß ich noch nicht, eventuell gibt es auch für sowas Ausnahmen von der Kernzeit. Was im Vertrag steht und wie es nachher dann gehandhabt wird, kann sich ja doch deutlich unterscheiden.

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Am 2.6.2019 um 08:19 schrieb LetaleDosis:

Also Überstunden wird es bei beiden geben, bei der einen Firma eben alle abgegolten und bei der anderen nur 20h.

Die Klausel, dass alle Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sind, ist unwirksam. Diese Klausel ist nur gültig, wenn explizit eine Anzahl an Überstunden erwähnt wird. Wenn, dann würde ich den Arbeitgeber noch mal darauf hinweisen. Diese Klausel wurde schon vor 9 Jahren einkassiert und ich finde es immer noch erschreckend, dass viele Arbeitnehmer und -Geber dies nicht wissen bzw. Arbeitgeber es immer noch versuchen, diese Klausel durchzudrücken.

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vor 12 Minuten schrieb Whiz-zarD:

Die Klausel, dass alle Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sind, ist unwirksam. Diese Klausel ist nur gültig, wenn explizit eine Anzahl an Überstunden erwähnt wird. Wenn, dann würde ich den Arbeitgeber noch mal darauf hinweisen. Diese Klausel wurde schon vor 9 Jahren einkassiert und ich finde es immer noch erschreckend, dass viele Arbeitnehmer und -Geber dies nicht wissen bzw. Arbeitgeber es immer noch versuchen, diese Klausel durchzudrücken.

Ich weiß das schon, aber was bringt es mir? Ich habe die Klausel jetzt auch im Vertrag. Vielleicht ändert sich durch die Pflicht der Zeiterfassung ja etwas, aber solange Überstunden nicht angordnet sind oder der Arbeitgeber davon weiß, weil sie in der Zeiterfassung erfasst werden oder in einem Dienstplan stehen, müssen sie auch nicht bezahlt werden.

Ich werde den Arbeitgeber sicher nicht darauf hinweißen, sonst hat sich das schnell mit dem Vertrag.

 

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vor 5 Stunden schrieb Whiz-zarD:

Die Klausel, dass alle Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sind, ist unwirksam. Diese Klausel ist nur gültig, wenn explizit eine Anzahl an Überstunden erwähnt wird. Wenn, dann würde ich den Arbeitgeber noch mal darauf hinweisen. Diese Klausel wurde schon vor 9 Jahren einkassiert und ich finde es immer noch erschreckend, dass viele Arbeitnehmer und -Geber dies nicht wissen bzw. Arbeitgeber es immer noch versuchen, diese Klausel durchzudrücken.

Das stimmt zwar, aber steht trotzdem in gefühlt jedem 2. AV noch drin. Ich bin da auch jemand und weiße den AG drauf hin, da kommt dann oft "Ja wissen wir aber Vertrauensarbeitszeit, da schaut eh keiner drauf", versteh ich halt immer nicht, warum man dann nicht einfach den Vertrag anpasst. Die meisten AN werden deshalb halt nicht auf Konfrontation gehen, aber jedem AG sollte klar sein das man kann wenn man will.

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Wird wohl doch Firma 1, bekam zu Firma 2 eben folgende Mail vom Personalvermittler:

Zitat

Guten Morgen Herr -----,

da die Position als Senior Entwickler in der Zwischenzeit besetzt werden konnte, wollte ich Ihnen mitteilen, dass die Firma ihr Angebot zurückzieht.

Ich wünsche Ihnen auf Ihrem beruflichen Weg weiterhin viel Erfolg und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Den Vertragsentwurf habe ich erst letzte Woche Montag bekommen, war dann vermutlich doch zu lange ohne Rückmeldung.

 

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vor 53 Minuten schrieb LetaleDosis:

Wird wohl doch Firma 1, bekam zu Firma 2 eben folgende Mail vom Personalvermittler:

Den Vertragsentwurf habe ich erst letzte Woche Montag bekommen, war dann vermutlich doch zu lange ohne Rückmeldung.

 

Schräges Verhalten der Firma, so ernst kann sie ihr Angebot ja nicht gemeint haben.

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vor 4 Minuten schrieb Whiz-zarD:

Haben wohl mehrere einen Vertrag zugeschickt und wer zuerst kommt, mahlt dann zuerst.

Schon klar, ist ja auch legitim. Ist aber mMn nur sinnvoll wenn ich mehrere gleichwertige Kandidaten habe.

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Das finde ich ehrlich gesagt nicht so schlimm. Wenn ich als Arbeitgeber einem Arbeitnehmer einen Vertrag zusende, erwarte ich schon, dass dieser sich auch relativ kurzfristig entscheidet und nicht erst Wochen Bedenkzeit nimmt. Gleiches gilt auch umgekehrt, wenn ich bei einem Vorstellungsgespräch war und auf die Rückmeldung warte.

Bei den letzten Schritten geht es erfahrungsgemäß recht zügig und da muss man am Ball bleiben. Auch als Arbeitnehmer.

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Wenn die übliche Reaktionszeit der Gegenseite bei über einer Woche lag, kann man sich das trauen. Aber es ist pokern.

Wenn die Gegenseite innerhalb 1-2 Tagen bisher reagierte, sollte man dies selbst auch so handhaben - falls man generelles Interesse hat. Falls man also an den Konditionen drehen will, muss man das aktiv ansprechen.

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vor 39 Minuten schrieb Errraddicator:

Das finde ich ehrlich gesagt nicht so schlimm. Wenn ich als Arbeitgeber einem Arbeitnehmer einen Vertrag zusende, erwarte ich schon, dass dieser sich auch relativ kurzfristig entscheidet und nicht erst Wochen Bedenkzeit nimmt.

Bei meinem letzten Wechsel, hatte ich ein Angebot bekommen während ich noch bei meiner jetzt aktuellen Firma auf Rückmeldung gewartet habe, da habe ich die Firma für die ich mich am Ende doch nciht entschieden habe, einfach um ca. 1 Woche Bedenkzeit gebeten. Hier auch ehrlich mit der Aussage das ich gerade noch auf Rückmeldung einer zweiten Stelle warte und bei gerne vergleichen würde bevor ich mich entscheide, da mein letzter Wechsel "überstürtzt" war, was zum Wechsel in der Probezeit geführt hat, das haben sie auch verstanden.

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Nein, die waren nicht wirklich schnell. Wobei ich nicht genau sagen kann, was an dem Personalvermittler lag und was an der Firma selbst. Es gab ein Telefoninterview und zwei Vor Ort Gespräche, das hat sich alles über 4 Wochen gezogen. Mal war der Personalvermittler krank, dann der Chef von der Firma nicht da. Ich hätte zweimal am nächsten Tag Rückmeldung bekommen sollen und es hat eine Woche gedauert.

Ich hatte leider eine stressige Woche, wir hatten ein großes Release am Feiertag und mussten noch migrieren, das zog sich dann bis in den Samstag. Ich hatte beiden Vermittlern gesagt, dass die Woche schlecht ist und ich länger brauche. Aber egal, erledigt ist erledigt.

Bei Firma 1 habe ich übernächste Woche einen Termin für weitere Fragen und Vertragsunterzeichnung, da ist die Personalerin noch im Urlaub und ich habe noch diverse Fragen.

 

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