Allgemeines technisches Verständnis...

49 Beiträge in diesem Thema

Hi,

ich lese hier oft von irgendwelchen Prüfungsfragen, irgendwelchen konkreten technischen Problemen und sehr viel über Gehälter. Alles natürlich wichtig, aber so richtig vermisse ich in meinem Umfeld und auch in Foren wie hier allgemeine Themen, die auch von politischer Natur sind. Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig Leute das Wort "Netzneutralität" kennen. Dass z.B. überhaupt keine Diskussionen über den WannCry Trojaner stattfinden und man als Kritiker von IoT als "einer von gestern" dargestellt wird. Und wie gering das Verständnis zum Thema "Verschlüsselung" z.B. ist, unabhängig von Abschluss, Note oder Tätigkeit. Und die Sicherheitsrelevanten Aspekt von IPv6, die quasi eine Anonymisierung zumindest erschweren. Kann ja auch Vorteile bieten, aber man muss das eben wissen.

Ich schreibe das Thema extra in "IT-Arbeitswelt" weil ich der Meinung bin, dass genau das die Zukunft ist: Jemand, der den technischen Durchblick hat, aber den technisch unbedarften das verständllich erklären kann. Solche Jobs sind zukünftig wichtig, denn technisch unversierte Menschen darf es einfach nicht mehr geben, wenn jedes Haushaltsgerät, jedes Auto und jedes Kleidungsstück irgendwann im Internet hängt.

Ist das bei euch im Unternehmen auch so? Ich finde eine Person, die solche Themen gesellschaftspolitisch einordnen kann mindestens genauso wichtig in einem Unternehmen wie jemand, der irgendwelche Kommandozeilenbefehle im Schlaf beherrscht oder irgendeinen Protokollstack runterbeten kann.

 

 

StefanE, Enno, HJST1979 und 4 anderen gefällt das

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Ich bin mir nicht sicher, ob ich verstanden habe, was Du möchtest.

Mal abgesehen davon finde ich es sehr bescheiden, wie Die Vollblut-Techniker hier abgewertet werden (Du bist WiInf, wenn ich das richtig im Kopf habe). Ich reagiere sehr allergisch darauf, wenn jemand sich für mindestens genauso wichtig hält, wie jemand anderes. Der vielleicht einen Protokollstack runterbeten oder irgendwelche Kommandozeilen-Befehle kann. Drei Worte mit großer Wirkung und Offenbarung einer - wie ich finde - sehr ungesunden Sichtweise auf deine umsetzenden Kollegen.

Ohne diese Leute könntest Du so viel gesellschaftspolitisch einordnen und Sicherheitsaspekte von IPv6 hoch und runter diskutieren wie Du möchtest, aber umgesetzt bekommen oder wissen, wie man es umgesetzt bekommt könntest Du es nicht. Weil die Arbeit der Techniker so unterschätzt wird, kommen solche Leute wie vdL mit Ihren STOPP-Schildern um die Ecke und halten das auch noch für eine gute Idee. Hat sie gesellschaftspolitisch sicher auch super eingeordnet. Nur an der Umsetzung hat es gehapert. Hätte ihr mal jemand ein paar Kommandozeilenbefehle aus dem Schlaf zur Umstellung des DNS-Servers genannt ...

Ich bin dankbar für jeden Implementer, der mein Konzept in die Tat umsetzt. Dafür halte ich ihm den Rücken frei, wenn aus dem Steering-Board wieder Mist ins Projekt regnet. Und wenn ich die Architektur für etwas festlege, bin ich froh, wenn der PL mir den Orga-Kram vom Hals hält. Hält sich einer von uns für mindestens genauso wichtig wie jemand anders? Ich hoffe nicht. Wir machen alle unseren Job und werten den Job des anderen nicht ab. Mein umsetzender Kollege ist kein Kommandozeilen-Befehle-runterbetender Techie, der PL kein schwafelnder Excel-Jockey und ich werde (hoffentlich) nicht als weltfremder Horst gesehen, der sich unrealistischen Mist zusammenfantasiert, den andere ausbaden müssen.

Jeder hat in der personellen IT-Landschaft seinen Platz. Wenn die "Manager" und "Weitblicker" aufhören würden auf die Techniker so herabzusehen und sie nur dafür benutzen zu wollen auf deren Rücken in den Sonnenuntergang zu reiten, wäre vieles viel einfacher. 

bearbeitet von Kwaiken

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Morgen @carstenj!

Bei uns (~200 MA, Mittelstand, IT-Dienstleister Automotive) sind diese Themen meist informell Gesprächsbasis. Will meinen, sie sind den meisten Kollegen bewusst und werden thematisiert, jedoch nicht immer offiziell aufgehangen.

Die sicherheitskritischen Aspekte werden vom IT-Sicherheitsbeauftragen und vom Team für den Secure Software Development Lifecycle (zu dem auch ich gehöre) übernommen. Da geht es auch darum, solche "Metathemen", die eher auf konzeptioneller als auf konkreter Ebene das eigene Business betreffen, so aufzubereiten, dass für die Kollegen ein Bezug hergestellt werden kann.

Dazu gibt es regelmäßig auch passende Einträge im internen Wiki, die eigentlich sehr gut angenommen werden. Sowas z.B.

MXgx2Ba.png

Zu Netzneutralität erzähle ich von meinem Telekom Spotify-Vertrag und wieso ich trotz 500MB Volumen den ganzen Tag Musik streamen kann.
Zum Thema IoT gehe ich zum Beispiel mit "Juicero" hausieren. Mit einer absurd teuren Saftpresse, die keinen Saft presst, wenn das W-Lan aus ist (und selbst wenn es an ist nicht bedeutend mehr als mit den Händen), die obendrein auch noch 120 Millionen US-Dollar gefundet hat, kann man immer ein Gespräch anfangen. ;) Oder verteile Links zu diesem großartigen Twitter-Account: 

 

Ich finde es da persönlich wichtig, den Spagat zwischen "Tech" , "realem Business" und "Hype" zu erreichen. Ohne das eine oder andere höher oder niedriger bewerten zu wollen. In unserer dynamischen, zunehmend globalisierten Welt sollte man diese Themen zumindest irgendwie auf dem Schirm haben, je nach tatsächlicher Relevanz für das eigene Geschäft stärker oder eben nicht. 
Für Leute, die sich mit diesen Themen nicht aus purem Interesse oder aus beruflichen Gründen (idealerweise beides) beschäftigen, ist es meines Erachtens nach auch schwer, da einen Bezug herzustellen. Das ist nicht zuletzt Aufgabe eines jeden Einzelnen von uns. Und oft ist es nur die Methode der Vermittlung, die schlecht ist, nicht die Information an sich.

Vom Prinzip der wohlwollenden Interpretation ausgehend (Props gehen raus an @afo;)) lese ich deine Formulierungen im Ausgangspost einfach mal nicht als abwertend.

Gruß, Goulasz :goulasz: 

bearbeitet von Goulasz
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vor 2 Stunden schrieb carstenj:

Hi,

ich lese hier oft von irgendwelchen Prüfungsfragen, irgendwelchen konkreten technischen Problemen und sehr viel über Gehälter. Alles natürlich wichtig, aber so richtig vermisse ich in meinem Umfeld und auch in Foren wie hier allgemeine Themen, die auch von politischer Natur sind. Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig Leute das Wort "Netzneutralität" kennen. Dass z.B. überhaupt keine Diskussionen über den WannCry Trojaner stattfinden und man als Kritiker von IoT als "einer von gestern" dargestellt wird. Und wie gering das Verständnis zum Thema "Verschlüsselung" z.B. ist, unabhängig von Abschluss, Note oder Tätigkeit. Und die Sicherheitsrelevanten Aspekt von IPv6, die quasi eine Anonymisierung zumindest erschweren. Kann ja auch Vorteile bieten, aber man muss das eben wissen.

Ich schreibe das Thema extra in "IT-Arbeitswelt" weil ich der Meinung bin, dass genau das die Zukunft ist: Jemand, der den technischen Durchblick hat, aber den technisch unbedarften das verständllich erklären kann. Solche Jobs sind zukünftig wichtig, denn technisch unversierte Menschen darf es einfach nicht mehr geben, wenn jedes Haushaltsgerät, jedes Auto und jedes Kleidungsstück irgendwann im Internet hängt.

Ist das bei euch im Unternehmen auch so? Ich finde eine Person, die solche Themen gesellschaftspolitisch einordnen kann mindestens genauso wichtig in einem Unternehmen wie jemand, der irgendwelche Kommandozeilenbefehle im Schlaf beherrscht oder irgendeinen Protokollstack runterbeten kann.

 

 

Es hindert dich doch niemand ein solches Thema aufzuwerfen. Ich denke oft liegt aber vllt. auch an der Vielschichtigkeit der Themen.
Gerade IoT oder IoE, sind Themen mit so vielen Schichten und Perspektiven.

Ich sehe das so, IoT oder auch Industrie 4.0 sind Themen die oft sehr schwer greifbar sind. Gerade bei Industrie 4.0 gibt es a kein fertiges Produkt, es ist eine Art Vision.
Jede Firma muss die Frage, was ist für mich Industrie 4.0 selber beantworten. Dann sind da noch die Vorbereitungen die zu treffen sind um überhaupt in den Bereich vorzustoßen System mit einander vernetzen zu können.

Bei vielen Firmen steht vorher erst mal noch die "Digitalisierung" an. Denn ohne diese gibts auch kein Industrie 4.0.

IoT ist bei uns Consumern natürlich schon angekommen, von Sportband, über die bluetooth Zahnbürste wird mittlerweile alles vernetzt.

Da stelle ich mir natürlich die Frage, wie sieht es da mit Datenschutz aus, wohin gehen die Daten und welche Gesetzte gelten?
Außerdem geht es auch um Sicherheit der Geräte, die oft eine keine begrenzte Rechenleistung haben und keine Virenscanner betreiben können.

Dennoch ist, dass ja erst der erste Schritt. Im Moment sind die meisten Geräte mit dem Handy verbunden und reagieren noch nicht auf andere Geräte.
Viel interessanter ist wohl, was passiert wenn Maschinen Maschinen steuern und sich untereinander unterhalten.

Ich fände Themen wie diese auch sehr interessant, aber ich denke dass Leute mit Expertise in diesem Bereich auch noch sehr rar gesät sind.

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vor 22 Stunden schrieb carstenj:

Und die Sicherheitsrelevanten Aspekt von IPv6, die quasi eine Anonymisierung zumindest erschweren.

Mal zum technischen Verständnis - was meinst Du, was z.B. an IPv4 mit NAT im Hinblick auf Anonymität besser sein soll? Kennst Du z.B. http://ieeexplore.ieee.org/document/7763518/?reload=true?

Mal davon abgesehen, dass eine Deanonymisierung z.B. auf Grund des Browsers  (siehe z.B. https://panopticlick.eff.org/)
und Fingerprinting anderer Anwendungen recht einfach und viel wahrscheinlicher ist..

Lutz Donnerhacke hat zu IPv6 einen imho treffenden Kommentar geschrieben:  https://www.heise.de/ct/artikel/Kommentar-IPv6-und-der-Datenschutz-1375692.html

 

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Hi,

vor 23 Stunden schrieb Kwaiken:

Ich bin mir nicht sicher, ob ich verstanden habe, was Du möchtest.

Mal abgesehen davon finde ich es sehr bescheiden, wie Die Vollblut-Techniker hier abgewertet werden (Du bist WiInf, wenn ich das richtig im Kopf habe). Ich reagiere sehr allergisch darauf, wenn jemand sich für mindestens genauso wichtig hält, wie jemand anderes. Der vielleicht einen Protokollstack runterbeten oder irgendwelche Kommandozeilen-Befehle kann. Drei Worte mit großer Wirkung und Offenbarung einer - wie ich finde - sehr ungesunden Sichtweise auf deine umsetzenden Kollegen.

leider falsch. Ich schätze deine Meinung ja meistens, aber hier hättest du deinen Beissreflex etwas zügeln sollen, den weder bin ich WiInf, noch habe ich das so gemeint wie du das verstanden hast. Im Grunde kritisiere ich mich eigentlich selber, denn ich bin der Techniker und ich führe auch zu wenig Diskussionen über diese Themen.

vor 23 Stunden schrieb Goulasz:

Die sicherheitskritischen Aspekte werden vom IT-Sicherheitsbeauftragen und vom Team für den Secure Software Development Lifecycle (zu dem auch ich gehöre) übernommen. Da geht es auch darum, solche "Metathemen", die eher auf konzeptioneller als auf konkreter Ebene das eigene Business betreffen, so aufzubereiten, dass für die Kollegen ein Bezug hergestellt werden kann.

Sowas meinte ich. Genau das halt ich für wichtig und wird, meiner Erfahrung nach, zu wenig gemacht. Es muss einfach jedem klar sein, dass das Benutzen von Technik völlig ohne Kenntnis und Lust sich damit zu beschäftigen einfach gefährlich ist, auch wenn die Werbung was anderes suggeriert.

Natürlich ist mir auch klar, dass nicht jeder den Heise Newsticker lesen/verstehen kann/will, daher muss es eben jemanden geben, der das anschlaulich erklären kann bzw. der Diskussionen darüber erstmal anregt.

vor 21 Stunden schrieb simons:

Ich fände Themen wie diese auch sehr interessant, aber ich denke dass Leute mit Expertise in diesem Bereich auch noch sehr rar gesät sind.

Vielleicht gibt es sogar genügend, aber es fehlen eben die Schnittstellen zwischen Nerd <=> Endanwender.

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vor 2 Minuten schrieb carstenj:

leider falsch. Ich schätze deine Meinung ja meistens, aber hier hättest du deinen Beissreflex etwas zügeln sollen, den weder bin ich WiInf, noch habe ich das so gemeint wie du das verstanden hast. Im Grunde kritisiere ich mich eigentlich selber, denn ich bin der Techniker und ich führe auch zu wenig Diskussionen über diese Themen.

So kommt mir dein Posting aber nicht vor, Carsten.

Denn der Ton ist fast 1:1 der, den man auch bei Gesprächen mit der entsprechenden Personengruppe hört. High-Level Schlagwort-Bingo: IoT, ipv6, etc. Und wenn man dann nachfasst kommt am Ende irgendwas von "Stand mal auf heise. Glaube ich". 

Ich bin der Meinung, dass wenn man fundiert bei einem Thema mitreden möchte, auch die technischen Details dazu verstehen sollte. Jemand als Sprachrohr, der beim Nachbohren dann auf seine "Techniker" verweist ist Ok. Daraus aber irgendeine Form von "wichtiger als" abzuleiten halte ich für falsch.

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vor 13 Minuten schrieb carstenj:

Natürlich ist mir auch klar, dass nicht jeder den Heise Newsticker lesen/verstehen kann/will, daher muss es eben jemanden geben, der das anschlaulich erklären kann bzw. der Diskussionen darüber erstmal anregt.

Tja allerdings hat denke ich keiner die Lust sich mit Leuten auf die Art und Weise auseinanderzusetzen wie man sie auf heise antrifft. Dort gibt es ja verbale Schlachten die sich über Stunden oder gart Tage erstrecken. Am Ende lenk keine Partei ein und der Thread wird von den Admins gelöscht.

Das heise Forum war durchaus mal ein wertvoller Anlegeplatz für Diskurs und dem Austausch von Erfahrungen. Jetzt ist er überschwemmt von Trollen oder Leuten die ihre Ideale und Ansichten auf ewig verteidigen, egal welche Argumente man bringt bzw ihre widerlegt.

Leute von anderen Ansichten zu überzeugen kann ... manchmal sehr schwierig sein. Mich wundert es nicht, dass man versucht dies aufgrund von schlechten Erfahrungen zu vermeiden.

bearbeitet von KeeperOfCoffee

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vor 1 Minute schrieb KeeperOfCoffee:

Tja allerdings hat denke ich keiner die Lust sich mit Leuten auf die Art und Weise auseinanderzusetzen wie man sie auf heise antrifft. Dort gibt es ja verbale Schlachten die sich über Stunden oder gart Tage erstrecken. Am Ende lenk keine Partei ein und der Thread wird von den Admins gelöscht.

Das heise Forum war durchaus mal ein wertvoller Anlegeplatz für Diskurs und dem Austausch von Erfahrungen. Jetzt ist er überschwemmt von Trollen oder Leuten die ihre Ideale und Ansichten auf ewig verteidigen, egal welche Argumente man bringt bzw ihre widerlegt.

Leute von anderen Ansichten zu überzeugen kann ... manchmal sehr schwierig sein. Mich wundert es nicht, dass man versucht dies aufgrund von schlechten Erfahrungen zu vermeiden.

... man muss ja nicht zwingend eine Person überzeugen. Ich für meinen Teile sehe es als "Erfolg" an, wenn meine Meinung akzeptiert wird. Es gibt nicht immer richtig und falsch, gerade in IT-Themen.

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vor 22 Minuten schrieb Kwaiken:

Ich bin der Meinung, dass wenn man fundiert bei einem Thema mitreden möchte, auch die technischen Details dazu verstehen sollte. Jemand als Sprachrohr, der beim Nachbohren dann auf seine "Techniker" verweist ist Ok. Daraus aber irgendeine Form von "wichtiger als" abzuleiten halte ich für falsch.

Nur mal vielleicht als Beispiel, was ich meine:

Das ist ja ein Thema was so ziemlich jeden betrifft und man kann 100 Mal erklären, dass "Test1234" kein gutes Passwort ist, aber dennoch wird das vermutlich kaum jemanden interessieren. In diesem Video, so find ich, ist das sehr schön erklärt, und einen gewissen "Aha" Effekt sollte der selbst bei einigen Nichttechnikern erzeugen.

Hier ist das Thema "Verschlüsselung" im weitesten Sinne didaktisch sehr gut aufbereitet, und der, der das gemacht hat, muss eben eine tieferes Verständnis haben. Man muss sowas nicht auf akademischen Niveau verstehen, um zu verstehen, was das Video aussagen will.

Ich verstehe jetzt nicht ganz, was du kritisierst, Kwaiken? "Wichtiger als" habe ich gar nicht geschrieben, ich behaupte nur, dass es einfach mehr Leute geben muss, die komplexe Sacherverhalte didaktisch gut aufbereiten und verständlich erklären können und eben dass man bestimmte Regeln einfach einhalten sollte/muss, damit man Technik sowohl effektiv als auch sicher nutzen kann. "Out-of-the-Box" funktioniert eben nicht, und das sieht man quasi täglich. Und mit zunehemender IT in allen Lebensbereichen wird das immer wichtiger.

 

vor 13 Minuten schrieb Jony:

... man muss ja nicht zwingend eine Person überzeugen. Ich für meinen Teile sehe es als "Erfolg" an, wenn meine Meinung akzeptiert wird. Es gibt nicht immer richtig und falsch, gerade in IT-Themen.

So sehe ich das auch. Heise ist vermutlich auch das Beispiel, was man als gescheiterte Diskussionsform hernehmen könnte.

bearbeitet von carstenj
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Ich bin mir nicht sicher ob das zur Zeit ein reales Problem ist. IoT usw sind ja gerade erst im Kommen und solange man selbst noch nichts damit zu tun hat kann es einem noch recht egal sein.

Passwortstuff, joa keine Ahnung. Ich denke schon, dass die meisten verstehen wie sinnvoll es ist ein gutes Passwort zu haben, da siegt dann meist der Komfort sich ein einfaches einfach merken zu können. Hier muss man also auch keine Aufklärung leisten sondern eher Tools wie Keepass einfacher bedienbar oder bekannter machen.

 

Für einen Thread "Allgemeines technisches Verständnis" ist das Thema hier ziemlich eng gefasst. Ist das eigentlich ein Rant über die Techniker die wenig Ahnung von den neuen Trends haben oder über die Anwender die kein Bock haben sich mit Tech zu beschäftigen?

Ich finde krass wie wenig manche Webentwickler über verwendeten Protokolle wissen. "Bro, du arbeitest seit 2 Jahren hier und weißt nicht wie der Request vom PC an den Server kommt?"

bearbeitet von PVoss

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vor 16 Minuten schrieb carstenj:

Ich verstehe jetzt nicht ganz, was du kritisierst, Kwaiken? "Wichtiger als" habe ich gar nicht geschrieben, ...

Nein?

Am 15.5.2017 um 09:56 schrieb carstenj:

Ich finde eine Person, die solche Themen gesellschaftspolitisch einordnen kann mindestens genauso wichtig ...

Ist für mich eindeutig ein >=

vor 16 Minuten schrieb carstenj:

... dass es einfach mehr Leute geben muss, die komplexe Sacherverhalte didaktisch gut aufbereiten und verständlich erklären können ...

Dagegen sagt auch niemand was. Solche Leute gibt es bereits. Nennt sich Lehrer / Professoren / Mentoren. Und in der Wirtschaft sind es oft die, die für Technik X oder Produkt Y eine Schulung geben oder Dir beim CISSP-Bootcamp Wissen ins Hirn prügeln.

vor 16 Minuten schrieb carstenj:

"Out-of-the-Box" funktioniert eben nicht, und das sieht man quasi täglich.

Einige Firmen - Apple z. B. - haben ihr Geschäftsmodell darauf begründet, dass alles "Out of the Box" funktioniert. Und noch scheint mir Apple relativ erfolgreich damit zu fahren. Auch wenn ich nie ein Produkt von dem Hersteller in meine Equipment-Liste eintragen würde. Meine Mutter hat von mir einen Mac Mini als Austausch für den Windows PC damals bekommen. Die Support- und Virus / Malware-Reinigungs-Anfragen sind auf keine 10% zurück gegangen.

Ich glaube Du hast einen starken Bias in Richtung IT, Carsten. Das darfst Du nicht an Opa und Oma anlegen. Die werden auch mit dem Erklärbär-Video von oben nicht glücklich und plötzlich IT-affin. Hier pauschal IT-Wissen zu verlangen ist am Ziel vorbei geschossen.

Enterprise musst Du hier ganz deutlich von abgrenzen.

bearbeitet von Kwaiken
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vor 37 Minuten schrieb PVoss:

Ich bin mir nicht sicher ob das zur Zeit ein reales Problem ist. IoT usw sind ja gerade erst im Kommen und solange man selbst noch nichts damit zu tun hat kann es einem noch recht egal sein.

Passwortstuff, joa keine Ahnung. Ich denke schon, dass die meisten verstehen wie sinnvoll es ist ein gutes Passwort zu haben, da siegt dann meist der Komfort sich ein einfaches einfach merken zu können. Hier muss man also auch keine Aufklärung leisten sondern eher Tools wie Keepass einfacher bedienbar oder bekannter machen.

 

Für einen Thread "Allgemeines technisches Verständnis" ist das Thema hier ziemlich eng gefasst. Ist das eigentlich ein Rant über die Techniker die wenig Ahnung von den neuen Trends haben oder über die Anwender die kein Bock haben sich mit Tech zu beschäftigen?

Ich finde krass wie wenig manche Webentwickler über verwendeten Protokolle wissen. "Bro, du arbeitest seit 2 Jahren hier und weißt nicht wie der Request vom PC an den Server kommt?"

Da trennt sich die Spreu vom Weizen halt. Es ist generell unglaublich, wie wenig die heutigen Webentwickler an Wissen außerhalb dem Primärbereich wissen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Es reicht aber eben nicht nur PHP zu können. Gute Anwendungen lassen sich meistens erst mit größeren Wissen um den Primärbereich herum entwickeln.

Ich finde man sollte sich auch mit den Dingen vorher beschäftigen, bevor diese den Hype erreicht haben. IoT wird definitiv kommen und man sollte sich zumindestens mal darüber informieren. Es gibt bei uns in der Berufsschule viele, die nicht mal wissen was das eigentlich heißt. Es mag aber halt auch Leute geben, die IT nur als Beruf ansehen und privat damit nichts zu tun haben wollen. Kann ich auch verstehen. 

Passwort-Manager sind ja derzeit auch etwas stärker im kommen. In meiner Umgebung hat sich die Nutzung solcher Software vervielfacht. 

Man darf halt auch nicht vergessen, dass die Leute die in anderen Bereichen arbeiten und mit der IT nichts am Hut haben, einfach nicht die Lust oder Zeit haben sich damit so intensiv zu beschäftigen. Da fragt man lieber einen Kumpel oder Freund der sich damit mehr beschäftigt. Sei es als Hobby oder im Beruf.  Wenn ich Probleme mit meinem Mercedes habe, frage ich auch zuerst Leute in meinem Bekanntenkreis um Rat. Ist ja ein bekanntes Szenario. Ich habe einfach nicht die Lust mich damit zu beschäftigen. 

Ist immer etwas schwieriger alles. 

bearbeitet von Jony

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IT hat aus meiner Sicht keinen Selbstzweck, sondern ist nur Mittel zum Zweck. Vielleicht vergleichbar wie Strom.

Und genau so muss man es anschauen. Lass und das Thema Verschlüsselung nehmen ... wie das funktioniert muss kein User/Firma wissen, nur die IT. Die Firma muss nicht mal wissen, dass man das benötigt, nur die IT. Nur der Zweck bzw. das Ziel interessiert z.B. sichere Kommunikation, alles andere sind Details für die Spezialisten. Wie beim Strom - der muss jederzeit verfügbar, sicher, aus der Wand kommen und einfach zu bedienen sein. Wie das geht? Keine Ahnung und interessiet mich auch nicht. Eigentlich will ich nur TV schauen oder Licht in der Nacht - dass es dazu Strom braucht ist lästig, aber kann ich ja nicht ändern. Und genauso ist IT.
Oder das Thema Passwörter ... meine Güte, wieso schafft die IT es nicht, dass man KEINE Passwörter mehr braucht, anstatt den Usern/Kunden Passwortregeln erklären zu wollen. Wie nervig. Also der völlig falsche Ansatz die x Milliarden das erklären zu wollen, findet eine Lösung, wie beim Strom das alles sicher zu machen.

Das klingt jetzt alles vielleicht etwas hart für uns ITler, aber wenn man in die Glaskugel schaut, dann macht den ganzen IT Quatsch irgendwann hoffenltich irgendeine AI und ich kann den um den Zweck geniessen :)

Wurmi und Errraddicator gefällt das

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Hi,

genau das sehe ich anders. Natürlich musst du nicht auf akademischem Niveau erklären können, wie Bob und Alice miteinander kommunizieren, aber man muss schon wissen, dass es sichere und unsichere Kommunikation gibt und wie man herausfinden kann, ob mein Kommunikationspartner auch der ist, der er vorgibt zu sein.

Dass das Updaten von Software nicht auf die lange Bank geschoben wird, dass Standardpassworte meistens keine gute Idee sind, ja dass es sie überhaupt gibt. Natürlich ist das auch ein Problem der Hersteller, aber man sollte sich dessen bewusst sein.

 

Zitat

Das klingt jetzt alles vielleicht etwas hart für uns ITler, aber wenn man in die Glaskugel schaut, dann macht den ganzen IT Quatsch irgendwann hoffenltich irgendeine AI und ich kann den um den Zweck geniessen

Ist es das was wir wollen? Soviel wie möglich einer KI überlassen? Also sehe das ehrlich gesagt als Horrorszenario.

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vor einer Stunde schrieb carstenj:

Ist es das was wir wollen? Soviel wie möglich einer KI überlassen? Also sehe das ehrlich gesagt als Horrorszenario.

Ich nicht. Ist technischer Fortschritt, wie alles (in der IT). Nach der industriellen Revolution kommen jetzt halt die digitale. Wir werden damit umgehen lernen (müssen) - so oder so.

 

vor einer Stunde schrieb carstenj:

Dass das Updaten von Software nicht auf die lange Bank geschoben wird, dass Standardpassworte meistens keine gute Idee sind, ja dass es sie überhaupt gibt. Natürlich ist das auch ein Problem der Hersteller, aber man sollte sich dessen bewusst sein.

Das kann nicht das Problem eine Nicht IT-lers sein. Das muss uns in der IT bewusst sein. Da machen wir unseren Job nicht.

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Naja, wer sich IoT ins Haus holt muss das schon selber wissen bezüglich Updates und Passwörtern.

Wer ein Auto führt muss auch wissen wann die Wartung oder HU fällig ist und kann nicht sagen: Bin doch kein KfZ Mechaniker...
Nur da gibt es eben einen Führerschein, jeder Trottel kann sich aber Videokameras kaufen und die offen ins Internet hängen.

carstenj gefällt das

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Ich finde, der Vergleich mit einem Kfz ist ganz praktisch.

Natürlich kann man sich reinfuchsen, einlesen und schrauben, so dass man im Zweifel etwas selbst am Auto machen kann. Man kann es aber auch lassen, so wie ich. Ich könnte nicht mal sauber einen Reifen wechseln. Warum auch? Dafür habe ich ADAC, Werkstatt und Co. Ich habe genug zu tun im Job, Privaten und Co. und nicht noch Zeit bzw. Lust mich mit den technischen Details des Kfz zu beschäftigen. Das soll funktionieren und fertig. Dafür bezahle ich ein Heidengeld für Erwerb, Unterhalt, Versicherung und Wartung. Der Werkstatt-Meister kann nicht erwarten, dass ich ihm Konkurrenz mache. Warum auch? Das ist sein Job, nicht meiner. Es ist nicht mal in seinem Interesse, dass ich kann, was er kann. Dann wäre er arbeitslos.

Genauso verhält es sich mit der IT. Ich kann nicht erwarten, dass der User mir als Entwickler, Admin oder Architekt Arbeit abnimmt. Wie weiter oben gesagt, sollte auch die IT in der Anwendung so einfach wie möglich sein. Anmachen, läuft, fertig. Das ist der Idealzustand. Alles andere und weiter gehende ist Nice-To-Have. Und wenn ich einen User habe, der IT-Wissen mitbringt oder seine Systeme selbst wartet? Umso besser. Erwarten kann ich das jedoch nicht. Mein entwickeltes System sollte sich nach Möglichkeit selbst warten.

Ich kann von einem Autofahrer z.B. erwarten, dass er weiß, wie er Gas- und Bremspedal zu bedienen hat und wofür die grüne bzw. rote Ampel steht. Auch, dass er bei einer Warnleuchte im Cockpit ins Handbuch schaut, oder in der Werkstatt anruft. Genauso kann ich von einem IT-User erwarten, dass er weiß, wie er Tastatur und Maus zu bedienen hat und was der Unterschied zwischen einer Warnung und einer Infomeldung ist. Da hört es aber auch auf.

Das ist leider bei vielen IT´lern noch nicht angekommen, muss ich zugeben. Wir als IT´ler erwarten oft Dinge und Initiative von unseren Kunden, welche wir als Kunden anderer Branchen im Leben nicht bereit wären zu leisten.

t0pi, MrPhantom und PVoss gefällt das

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Sachen wie Passwörter/Sicherheit und Updates sind aber Dinge die IMHO zum heutigen! Grundverstädnis wie TÜV und rote Ampel gehören. Das kostet ja auch kaum Zeit seine Geräte mit einem sicheren PW auszusatten und alle paar Wochen auf Updates zu überprüfen. Dazu brauch man auch kein Dilpom. Nur halt 1-2 Minuten zeit. Daher kaum Vergleichbar mit Reperaturen an Wagen.

Wenn ich mir einen PC kaufe ohne AV  auf hierdieneustenfilmeonlineguckenkeinvirus.ru gehe und mein PC ist danach verseucht, wer ist das Schuld?
Wenn ich irgendwelche exe dateien in Emails aufmache weil ich denke das ist von einem bekannten und ich habe kein backup und muss dann 200 Euro in Kyrptowährung zahlen oder alle Daten sind futsch, wer ist das schuld?

IMHO kommt solch ein grundlegendes "IT-Verständnis" heute einfach zu kurz.
A. weils nicht reguliert wird (wie Führerschein) und B weils einfach schnell gewachsen ist.

carstenj und RipperFox gefällt das

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vor 55 Minuten schrieb Graustein:

Wenn ich mir einen PC kaufe ohne AV  auf hierdieneustenfilmeonlineguckenkeinvirus.ru gehe und mein PC ist danach verseucht, wer ist das Schuld?
Wenn ich irgendwelche exe dateien in Emails aufmache weil ich denke das ist von einem bekannten und ich habe kein backup und muss dann 200 Euro in Kyrptowährung zahlen oder alle Daten sind futsch, wer ist das schuld?

 

Schuld ist der Softwareanbieter, nicht der User. Es ist keine Fehlbedienung auf irgendeine Website zu gehen oder Anhänge zu öffenen - unsere Software ist leider einfach zu schlecht um eventuelle Attacken abzuwehren und "wir" schieben daher die Verantwortung auf den User ab und erwarten "IT-Verständnis". Ist aus meiner Sicht der falsche Weg.

 

vor einer Stunde schrieb Errraddicator:

Das ist leider bei vielen IT´lern noch nicht angekommen, muss ich zugeben. Wir als IT´ler erwarten oft Dinge und Initiative von unseren Kunden, welche wir als Kunden anderer Branchen im Leben nicht bereit wären zu leisten.

Genau das.

 

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Es ist auch keine Fehlbedienung eines Porsche Turbo S in einer Kurve 250 zu fahren.
Wenn ich das mache und dabei den Wagen gegen den Baum setze und umkomme ist Porsche schuld, weil der Wagen zu schlecht gebaut war?

Klar gibt es so einiges was man einfach nicht erwarten kann und darf. Keine Frage.
IT ist heute aber alltäglich! Ein Mindestmaß ist erforderlich! Wer solches Grundverständnis in anderen Bereichen missen lässt läuft auch Gefahr sich und andere zu verletzten oder als unmündig durchzugehen. Nur in der IT muss natürlich alles Plug&Play sein und der User darf den IQ einer Amöbe haben, oder wie?

Ich kann den Rechner auch mit dem Haus vergleichen, wenn ich dort die Türe nicht abschließe oder sogar das Fenster auflasse und dann gehe, wird keine Versicherung der Welt (voll) zahlen. Ist dann auch der Hausbauer schuld, weil er das Haus schlecht designed hat?

RipperFox gefällt das

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vor 15 Minuten schrieb bigvic:

Schuld ist der Softwareanbieter, nicht der User. Es ist keine Fehlbedienung auf irgendeine Website zu gehen oder Anhänge zu öffenen - unsere Software ist leider einfach zu schlecht um eventuelle Attacken abzuwehren und "wir" schieben daher die Verantwortung auf den User ab und erwarten "IT-Verständnis". Ist aus meiner Sicht der falsche Weg.

Sorry, aber ich erinnere nur mal wie das damals bei Vista angefangen hat, als man bei dem User stets eine Bestätigung (das UAC...keine große Warnung, aber die Entscheidung wurde an den Nutzer abgegeben) eingeholt hat und ihn auf Risiken aufmerksam gemacht hat. Kurzerhand, es hat den normalen Nutzer nicht interessiert und genervt (und hat eine beträchtlichen Anteil warum Vista schnell unbeliebt wurde).

Das gleiche ist mit den Updates. Wie willst du es den da anstellen? Der Nutzer ist, nach der Logik, nicht Schuld weil "dieser eben kein Update durchführen will". Wenn aber Windows alle paar Tage aufmerksam macht, dass es Updates gibt, dann ist es wieder aufdränglich und Microsoft wird wieder ein Kontrollzwang o. ä. vorgeworfen.

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Da gebe ich Graustein Recht. Dateianhänge nicht einfach öffnen usw. kann man schon von jedem User erwarten. Genau, wie ich erwarten kann, dass man nicht Diesel in einen Benziner kippt und umgekehrt. Das gehört für mich sehr wohl zur Handhabung dazu.

Nichts desto trotz machen es sich viele IT´ler viel zu einfach und schieben dieses Argument auch bei Sachverhalten vor, wo die Schuld definitiv nicht mehr beim User zu suchen ist, sondern in schlechter Programmierung oder aber schlechtem Design.

carstenj gefällt das

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Geschrieben (bearbeitet)

vor 29 Minuten schrieb Errraddicator:

Da gebe ich Graustein Recht. Dateianhänge nicht einfach öffnen usw. kann man schon von jedem User erwarten. Genau, wie ich erwarten kann, dass man nicht Diesel in einen Benziner kippt und umgekehrt. Das gehört für mich sehr wohl zur Handhabung dazu.

Nichts desto trotz machen es sich viele IT´ler viel zu einfach und schieben dieses Argument auch bei Sachverhalten vor, wo die Schuld definitiv nicht mehr beim User zu suchen ist, sondern in schlechter Programmierung oder aber schlechtem Design.

um das diesel - benziner argument zu entkräften: Aufgrund fehlender Standarts bei Bewerbungen zum Beispiel:

Bei Beiden Steht es nicht nur an der Säule, sondern sogar auf der Zapfpistole, und bei vielen Autos sogar nochmal auf dem Tankdeckel...ausserdem ist der Einfüllstutzen beim Benziner dünner als die Zapfpistole des Diesels (für die ganz lernresistenten) und trotzdem kriegen es einige Helden hin....


Wie soll ein Personaler ein PDF erkennen was "verseucht" (Benziner) ist und welches von einem "echten" (Diesel) bewerber gesendet wurde? Da muss vorher technisch ein sauberes markieren bzw aussondieren entstehen oder ein Standard gesetzt werden der nicht so einfach manipuliert werden kann... und sowas gibt es meines Erachtens in zu wenig Firmen weil Chefs, Vorgesetzte whatever... exakt 0 Plan haben und nicht verstehen wollen (ich bin chef, du bist der ITler, organisier mir eine kostenlose Lösung) oder denen soetwas einfach zu teuer ist (IT kostet ja nur Geld)

bearbeitet von t0pi

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In 99,99% der Fälle trifft aber eins oder mehreres zu:

-Kruder Absender
-Text nicht stimmig (Halb Englisch, Deutsch, Rechtschreibung)
-Anhang EXE oder ZIP

usw

In PDFs ist idR kaum ein Virus drin und wenn dann nur weil es eine Lücke in Adobe gibt. Das ist dann wieder ein echter Fall für die IT, das up-to-date zu halten.
Trifft aber wie gesagt kaum zu.

Als ich noch Admin war, haben die leute JEDEN Scheiss aufgemacht.
Gratis Wurstgutschein* als ZIP? Hier hier Fax von balbala@novirus.ru als ZIP
Hiär mäine Bew#rbung please open thanks als EXE
Ahja mach mal auf....

*KEIN Scherz!!!

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