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Für viel mehr würdet ihr die 1,5 Std (einfach). Weg in Kauf nehmen?

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vor 3 Minuten schrieb tTt:

Im Gegenteil, ich überlege mir sogar evtl. jetzt Arbeitszeit zu verkürzen, da ich bereits mit 2000-2100€ netto sehr gut auskomme und freie Zeit für mich quasi wichtiger ist als die für 350-400€ monatlich mehr Geld zu haben. 

Aber Häufig geht das mehr an Freizeit ja auch wieder mit mehr an Ausgaben ein, weil du ja jetzt mehr Zeit hast Hobbies etc. nachzugehen die wahrscheinlich wieder Geld kosten.

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Gast Liwjatan
vor 31 Minuten schrieb Ulfhednar:

Nur weil ich ein Auto bar bezahle, heißt das nicht, das sich meinen Lebensstandard erhöhe. Ob die Karre jetzt auf 5 Jahre finanziert wird oder bar bezahlt, macht da keinen Unterschied.

Vielleicht in deinem konkreten Fall nicht (kenne dich und deine finanzielle Situation nicht), für die meisten macht das aber sehr wohl einen Unterschied.

Wie man bereits im ersten Semester BWL lernt, "Finanzierung" gibt es nur damit man Kunden Dinge verkaufen kann, die sie sich eigentlich nicht leisten können. Deshalb wird das auch so aggressiv im Marketing eingesetzt, weil es direkt an die Bedürfniserzeugung gekoppelt ist. "Ach 10€ für den Highend TV, kostet doch nix!". Aber die 4000€ in die Hand nehmen, das könnten sie nicht.

Deshalb haben Leute, die viel finanzieren, auch tendenziell nie Kohle oder sind sogar überschuldet. Die wenigsten entscheiden sich für eine Finanzierung Aufgrund einer geplanten (und sinnvollen) Liquditätsüberbrückung. Das mag bei dir so sein, bei der Masse ist das definitiv nicht der Fall.

bearbeitet von Liwjatan

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Finanzierung ist eine Kulturfrage. In Deutschland hat das immer ein "Geschmäckle" - ausser beim Hauskauf oder vielleicht gerade noch so beim Autokauf. Andere Kulturen sehen das enstpannter. Meins ist es auch nicht.

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vor 48 Minuten schrieb Ulfhednar:

... wir gehen immer noch einmal die Woche ins Kaufland. Und Wein trinken wir beide auch nicht.

Bisschen OT, aber Kaufland scheint mir mittlerweile teurer als Edeka und Co. Zumindest lasse ich dort pro Woche deutlich mehr an der Kasse, obwohl ich nicht viel mehr gekauft habe. Aber den Kassenbon zu sondieren, da war ich bis jetzt zu faul für. 

vor 3 Minuten schrieb bigvic:

Finanzierung ist eine Kulturfrage. In Deutschland hat das immer ein "Geschmäckle" - ausser beim Hauskauf oder vielleicht gerade noch so beim Autokauf. Andere Kuluren sehen das enstpannter. Meins ist es auch nicht.

Wenn man sich anschaut, was unsere Konzerne für die gleichen Autos anderswo verlangen, stößt das einem schon leicht auf. Während ein Cayenne S in den USA 50.000 EUR kostet, zahlen wir hier 80.000 EUR. Ähnlich sieht das bei allen anderen Autobauern aus. Da ist es kein Wunder, dass wir Neu- und Jahreswagen finanzieren müssen

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vor 31 Minuten schrieb Albi:

Aber Häufig geht das mehr an Freizeit ja auch wieder mit mehr an Ausgaben ein, weil du ja jetzt mehr Zeit hast Hobbies etc. nachzugehen die wahrscheinlich wieder Geld kosten.

Ist euer Hobby das Geld ausgeben?

Wenn ich frei habe, fahre ich Motorrad oder Fahrrad oder gehe mit den Hunden spazieren. Ein bisschen Netflix, vielleicht auch mal wieder was zocken. Ich kann mir nicht vorstellen, Signifikat mehr Geld auszugeben, nur weil ich mehr Freizeit habe.

vor 47 Minuten schrieb Rienne:

Es kommt ja immer darauf an, was man letzten Endes daraus macht.

Man muss ja nicht automatisch mit mehr Einkommen auch seine Ausgaben erhöhen. Man kann seine Lebensqualität durch dieses "mehr" auch anders steigern. Ich habe mich z.B. dazu entschieden das Geld liebe gegen Freizeit zu tauschen, indem ich eben nicht mehr 5 Tage sondern nur noch 4 Tage in der Woche arbeiten gehe.

Das ist in der Tat ein Punkt. Da habe ich auch oft drüber nachgedacht. Allerdings hatte ich bisher immer eher eine 6 Tage Woche bei einer 5 Tage Woche Bezahlung. Da wäre bei einer 4 Tage Woche wohl nur die Bezahlung geschrumpft, die stunden wären immer noch bei >40 die Woche und abschalten könnte ich trotzdem nicht.

Aber mal schauen, vielleicht beim nächsten Arbeitgeber, wobei das mit dem abschalten ein persönliches Problem ist.

 

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vor 3 Minuten schrieb Ulfhednar:

Wenn ich frei habe, fahre ich Motorrad oder Fahrrad oder gehe mit den Hunden spazieren. Ein bisschen Netflix, vielleicht auch mal wieder was zocken. Ich kann mir nicht vorstellen, Signifikat mehr Geld auszugeben, nur weil ich mehr Freizeit habe.

Das hat nix mit Hobby = Geldausgeben zutun.

Aber um mal deine Beispiele etwas aufzugreifen Motorrad fahren kostet Geld, Verschleiß, Benzin das ja gerade auch net billig ist etc. wenn du mehr freizeit hast und öfter Motorrad fährst weil das Wetter toll ist und du die zeit hast, kostet dich das mehr geld. Selbe beim Zocken, je nachdem was du spielst (wenn nicht gerade F2P spiele sind und du wirklich jemand bist der 0,0 dafür ausgibt) wirst du dir wohl regelmäßiger Nachschub kaufen müssen weil du ja mehr zeit hast die Spiele durchzuspielen und somit mehr spielen kannst. Gut Netflix mag ein gleichbleibender kostenpunkt sein. Gassi mit den Hunden ist gratis. Fahrrad ist auch erstmal umsonst, solange nix kaputt geht etc. 

Es wird also durchaus so sein das man bei mehr Freizeit auch mal mehr ausgibt, einfach weil man mehr Zeit hat dinge zutun die vielleicht auch mal Geld kosten.

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vor 37 Minuten schrieb Liwjatan:

Wie man bereits im ersten Semester BWL lernt, "Finanzierung" gibt es nur damit man Kunden Dinge verkaufen kann, die sie sich eigentlich nicht leisten können.

Das ist allerdings nur halb-richtig. Finanzierung gibt es weil Partei A zuviel Geld hat und das an Partei B, die zu wenig Geld hat zu einem entsprechenden Zinssatz verleiht. Was B damit macht, ist für A vollkommen irrelevant, solange A nach der Laufzeit seinen Betrag+Zinsen zurückerhält. Warum sollte eine Bank in deinem Beispiel sonst finanzieren? Die verkauft außer dem Finanzprodukt nichts.

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Gast Liwjatan
vor 5 Minuten schrieb Listener:

Das ist allerdings nur halb-richtig. Finanzierung gibt es weil Partei A zuviel Geld hat und das an Partei B, die zu wenig Geld hat zu einem entsprechenden Zinssatz verleiht. Was B damit macht, ist für A vollkommen irrelevant, solange A nach der Laufzeit seinen Betrag+Zinsen zurückerhält. Warum sollte eine Bank in deinem Beispiel sonst finanzieren? Die verkauft außer dem Finanzprodukt nichts.

Ich rede von Finanzierungskrediten von Privatunternehmen für Konsumgüter an Privatpersonen ala. "0% Finanzierung" wie man es von Elektronikmärkten o.ä kennt. Das gibt es so natürlich nur, damit man Käufergruppen erschließen kann denen die Sachen eigentlich zu teuer sind (und die es, warum auch immer, nicht schaffen mal 3 Monate Geld zur Seite zu legen. Wobei, wenn man kein Geld hat, kann man auch nix sparen ...).

bearbeitet von Liwjatan

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vor 1 Minute schrieb Liwjatan:

Ich rede von Finanzierungskrediten von Privatunternehmen für Konsumgüter an Privatpersonen ala. "0% Finanzierung".

Das ist mir bewusst. Du hast allerdings von "Finanzierung" aus BWL-Sicht gesprochen. Da gibt es zwei Arten und das lässt sich nicht verallgemeinern.

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Gast Liwjatan
vor 1 Minute schrieb Listener:

Das ist mir bewusst. Du hast allerdings von "Finanzierung" aus BWL-Sicht gesprochen. Da gibt es zwei Arten und das lässt sich nicht verallgemeinern.

Ja Ok, ich dachte der Kontext wäre klar dabei. Finanzierung habe ich deswegen auch in Anführungszeichen gesetzt.

bearbeitet von Liwjatan

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Mit Geld umgehen können, über seine Verhältnisse leben, Finanzierung und co. ist eh noch einmal ein einzelnes Thema für sich. Darf man sich imo gar nicht erst angewöhnen. Habe mir damals auch die teureren Sachen über Zeit angespart und würde niemals etwas kaufen, von Geld das ich nicht habe.

Das Ausgaben mit mehr Zeit hochgehen kann ich mir durchaus vorstellen. Mit Familie gönnt man seiner Familie ggf. auch mal etwas Schöneres. Was persönliche Bedürfnisse angeht, gibt es aber wohl einen Punkt wo man ausgibt, was man ausgeben möchte und es nicht mehr groß hochgeht mit mehr Gehalt. Frage ist halt wo dieser Punkt ist.

Ich persönlich gucke z.B. gar nicht aufs Geld, kaufe was ich möchte, alle paar Jahre stehen mal größere Anschaffungen an, wie ein neuer Rechner oder etwas Hardware, irgendwann mal nen TV oder was anderes im Heimkinobereich usw. Wenn ich das verrechne ist gebe ich im Schnitt 1,2-1,3k aus.

Müsste es schon extra raushauen, wenn ich mehr ausgeben will. Ich leiste mir aber auch nie das absolute Beste bei teuren Anschaffungen, sondern etwas knapp über dem Preis/Leistungsbereich. Um die Sachen, die extrem viel teurer werden für 1-2% mehr Leistung oder was auch immer, mache ich persönlich einen Bogen.

Ggf. kommt irgendwo der Punkt wo man sagt man hat so viel Geld, man nimmt das entgegen der Vernunft mit. Ich glaube da wäre ich aber eher an "finanzieller Freiheit" oder zumindest dem Punkt, wo ich mir die fix zusammensparen kann,  was ich dann definitiv vorziehen würde.

Ansonsten wäre mein Ideal wohl eine 50% Stelle mit um 2k rum. Würde vermutlich auch in der restlichen Zeit hier und da nebenberuflich was machen und am Ende etwas mehr reinkriegen aber halt bzgl. Sicherheit und Versicherungen.

bearbeitet von Velicity

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vor einer Stunde schrieb Albi:

Aber Häufig geht das mehr an Freizeit ja auch wieder mit mehr an Ausgaben ein, weil du ja jetzt mehr Zeit hast Hobbies etc. nachzugehen die wahrscheinlich wieder Geld kosten.

Nicht zwingend, aber bei rein rechnerisch 1000€ p.M. zur freien Verwendung (pauschal 500€ Miete + 500€ Rücklagen) sollte genug für Hobbys übrig bleiben. 

Ich denke nicht, dass durch Hobbys die Ausgaben zwingend steigen. 

Ich persönlich würde lieber 2000€ netto statt 2500€ monatlich haben, dann aber die Möglichkeit erhalten ein längeres bezahltes Sabbatical von 1-2 Jahren zu nehmen in dem ich dann z.b. Reisen kann.

Mit 2000€ lässt es sich als Single mMn. sehr gut leben, ohne gravierende Einbußen zu haben. 

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vor 29 Minuten schrieb tTt:

Ich denke nicht, dass durch Hobbys die Ausgaben zwingend steigen. 

Ich persönlich würde lieber 2000€ netto statt 2500€ monatlich haben, dann aber die Möglichkeit erhalten ein längeres bezahltes Sabbatical von 1-2 Jahren zu nehmen in dem ich dann z.b. Reisen kann.

 

passt nicht. Reisen ist oftmals eins der teureren Hobbies.

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vor 3 Stunden schrieb Defneqon:

[...] Es spricht ja nichts gegen einen Lebensstandard, der sich etabliert. Es ist nur erschreckend, dass in meiner Generation mehr als vermutlich 30% der arbeitenden Bevölkerung von Altersarmut betroffen sein wird.

Die arbeiten aber entweder dauernd nicht, oder aber in schlecht bezahlten Branchen (Pflege, bestimmte Dienstleistungen, ...), oder aber arbeiten nicht Vollzeit.
Klar kann man auch mit wenig Gehalt auskommen. Wenn man dann aber als Rentner z.B. statt 1500€ nur noch 800€ ausgezahlt bekommt, dann wird das schon ganz schön eng - vor allem in etwas teureren Regionen und mit dem Hintergrund, dass man immer weniger Rente (prozentual) ausgezahlt bekommt. Das ganze Arbeitsleben ein niedriges Gehalt, kombiniert mit der immer niedrigeren Quote führt dann fast schon zwangsläufig zu Altersarmut und Renten, die nicht weit über Renten derjenigen liegen, die durchgehend arbeitslos waren, da es ja in Deutschland eine Grundversorgung gibt. Nebenher ansparen (private Rentenversicherung o.ä.) kann man mit einem Niedrigeinkommen aber auch nicht wirklich viel.
 

vor 3 Stunden schrieb Ulfhednar:

Nur weil ich ein Auto bar bezahle, heißt das nicht, das sich meinen Lebensstandard erhöhe. Ob die Karre jetzt auf 5 Jahre finanziert wird oder bar bezahlt, macht da keinen Unterschied.[...]

Jein. Bezahlst du es bar,  musst du nicht danach sagen wir mal 5 Jahre das Fahrzeug monatlich noch abzahlen und wirst dadurch in deiner finanziellen Freiheit etwas beschnitten, sondern das Geld ist da und es wird halt ausgegeben.
Der höherer Lebensstandard ist aber eigentlich unabhängig davon, ob es nun finanziert ist, oder bar bezahlt wurde, oder aber geleast wird. Ein neueres Fahrzeug fährt sich meist komfortabler und man hat erst einmal keine größeren Verschleißmängel, die bezahlt werden müssen.

vor 2 Stunden schrieb Kwaiken:

Bisschen OT, aber Kaufland scheint mir mittlerweile teurer als Edeka und Co. Zumindest lasse ich dort pro Woche deutlich mehr an der Kasse, obwohl ich nicht viel mehr gekauft habe. Aber den Kassenbon zu sondieren, da war ich bis jetzt zu faul für. [...]

Da kommt es bei Kaufland stark drauf an, was man kauft. In manchen Sachen sind sie günstig und haben auch gute Eigenprodukte, in anderen Sachen sind sie ziemlich teuer oder haben keine Auswahl an Produkten, sondern nur ein teures davon. Dazu bekommt man bei Kaufland auch diverse Sachen, die es bei Edeka & Co. nicht gibt, die man dann halt noch mitnimmt.

vor 36 Minuten schrieb bigvic:

passt nicht. Reisen ist oftmals eins der teureren Hobbies.

Wenn man sich mit dem niedrigeren Gehalt das dennoch leisten kann, da man niedrige Fixkosten hat, dann eventuell schon.
Man muss ja nicht 6 Sterne Dubai Urlaub machen im Burj Al Arab ( > 1000€/Nacht) und Flug mit Emirates in der 1. Klasse (ca. 3000€/Flug und Person). Es gibt durchaus auch noch die Möglichkeit, günstige Reisen zu machen.

Zum Thema mehr Freizeit = mehr Kosten durch Hobbies:
Fährt man mit dem Motorrad rum, kostet das Sprit und Verschleiß (und evtl. Knöllchen). Ich kenne es so, dass dann Touren gemacht werden, und man dann z.B. irgendwo dann auch mal was essen und trinken geht. Wieder ein zusätzlicher Posten. Je nachdem wo man fährt, zahlt man dann auch noch Maut (oder z.B. den Preis um auf einer Rennstrecke fahren zu dürfen). Wenn man längere Touren unternimmt, kommen da schnell mal 100-200€ zusammen, die man insgesamt an dem Tag dann ausgibt / verbraucht nur fürs Hobby.

bearbeitet von Crash2001

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vor 33 Minuten schrieb Crash2001:

Da kommt es bei Kaufland stark drauf an, was man kauft. In manchen Sachen sind sie günstig und haben auch gute Eigenprodukte, in anderen Sachen sind sie ziemlich teuer oder haben keine Auswahl an Produkten, sondern nur ein teures davon. Dazu bekommt man bei Kaufland auch diverse Sachen, die es bei Edeka & Co. nicht gibt, die man dann halt noch mitnimmt.

Es kommt vor allem auch darauf an, wie man einkauft. Da wir beide Vollzeit arbeiten und beide Pendler sind (oder zumindest ich war), haben wir nur einmal die Woche samstags eingekauft, da schreibt man sich vorher auf was man braucht und kauft dann auch nur das.

Bei uns im Ort gibt es halt auch nichts, wo man schnell mal hingeht.

 

vor 33 Minuten schrieb Crash2001:

Zum Thema mehr Freizeit = mehr Kosten durch Hobbies:
Fährt man mit dem Motorrad rum, kostet das Sprit und Verschleiß (und evtl. Knöllchen). Ich kenne es so, dass dann Touren gemacht werden, und man dann z.B. irgendwo dann auch mal was essen und trinken geht. Wieder ein zusätzlicher Posten. Je nachdem wo man fährt, zahlt man dann auch noch Maut (oder z.B. den Preis um auf einer Rennstrecke fahren zu dürfen). Wenn man längere Touren unternimmt, kommen da schnell mal 100-200€ zusammen, die man insgesamt an dem Tag dann ausgibt / verbraucht nur fürs Hobby.

Ja wir haben da wohl unterschiedliche Lebensweisen. Ich fahre durchaus längere Touren, meist aber allein und setze mich dann sicher nicht in eines der überteuerten Ausflugslokale. Knöllchen hatte ich bisher noch keine auf dem Motorrad, Rennstrecke muss ich auch nicht haben. Längere Tour = 30€ für zweimal tanken, wenn ich meine Frau dabei habe noch mal nen zehner für ein Eis.

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vor 1 Stunde schrieb Ulfhednar:

Ja wir haben da wohl unterschiedliche Lebensweisen. Ich fahre durchaus längere Touren, meist aber allein und setze mich dann sicher nicht in eines der überteuerten Ausflugslokale. Knöllchen hatte ich bisher noch keine auf dem Motorrad, Rennstrecke muss ich auch nicht haben. Längere Tour = 30€ für zweimal tanken, wenn ich meine Frau dabei habe noch mal nen zehner für ein Eis.

..und wenn du nur noch 4 Tage die Woche arbeitest fährst du nicht nur einmal am Wochenende mit deiner Frau, sondern zusätzlich noch einmal an deinem freien Tag.. also statt 40€/ Woche bist du bei  70€/Woche.. und hast weniger am Monatsende auf dem netten Zettel stehen.

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vor einer Stunde schrieb treffnix:

..und wenn du nur noch 4 Tage die Woche arbeitest fährst du nicht nur einmal am Wochenende mit deiner Frau, sondern zusätzlich noch einmal an deinem freien Tag.. also statt 40€/ Woche bist du bei  70€/Woche.. und hast weniger am Monatsende auf dem netten Zettel stehen.

Wenn ich einen Tag nicht in Firma fahre, spare ich, ausgehend von meinem letzten AG, rund 12€ an Fahrtkosten und nochmal 5€ für die üblichen zwei Kaffee die ich trinke. Eventuell wäre es sogar ein Tag gewesen, an dem ich mittags essen gehe, das wären nochmal 10€ Ersparnis :D

Muss denn Freizeit immer Geld kosten?

Im Moment lese ich gerade mal wieder ein Buch und arbeite ein paar Pluralsight Kurse durch. Wenn das Wetter endlich mal wieder brauchbar ist, schwinge ich mich auf das Rad und suche ein paar Geocaches. Und selbst wenn ich dann unter der Woche an den Baggersee fahre, kostet mich das keine 10€ mehr als ein Tag sonst so kostet.

bearbeitet von Ulfhednar

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vor 36 Minuten schrieb Ulfhednar:

Muss denn Freizeit immer Geld kosten?

Muss nicht.

Kommt immer darauf an, an was Du Spaß hast. Wohl dem, der gerne zockt. Die Investitionen halten sich in Grenzen. Aber versuche es mal mit Skifahren, Wakeboarden und Kitesurfen. 6 Wochen im Jahr Ski und im Sommer dann an den See. Und wehe Dir, du hast dein eigenes Boot. Oder geschweige denn 2 Kinder, die mit in den Skiurlaub fahren. Da geht schon einiges bei drauf.

Als ich im Consulting angefangen habe, sagte mir mein damaliger Mentor: "Es gibt 3 Regeln, um als Berater dein Geld zusammenzuhalten: Kein drittes Haus, keine zweite Frau, kein erstes Boot" - da ist was dran.

bearbeitet von Kwaiken

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vor 2 Stunden schrieb Kwaiken:

Kommt immer darauf an, an was Du Spaß hast. Wohl dem, der gerne zockt. Die Investitionen halten sich in Grenzen. Aber versuche es mal mit Skifahren, Wakeboarden und Kitesurfen. 6 Wochen im Jahr Ski und im Sommer dann an den See. Und wehe Dir, du hast dein eigenes Boot. Oder geschweige denn 2 Kinder, die mit in den Skiurlaub fahren. Da geht schon einiges bei drauf.

Als ich im Consulting angefangen habe, sagte mir mein damaliger Mentor: "Es gibt 3 Regeln, um als Berater dein Geld zusammenzuhalten: Kein drittes Haus, keine zweite Frau, kein erstes Boot" - da ist was dran.

Das sind Dinge für mich, die sind so weit weg das schon die Vorstellung abstrus ist.

Und ja vermutlich bin ich da die Ausnahme, ich kann nun mal nicht mit Geld umgehen. Ich komme aus armen Verhältnissen, so arm wie man in Deutschland eben sein kann. Wobei ich mich schon auch noch daran erinnern kann, dass es Monate gab, in denen es zum Monatsende eher weniger zu essen gab. Ich habe auch sehr lange gebraucht, um einigermaßen Geld zu verdienen. Ich habe dual studiert und hatte direkt nach dem Studium mein Gehalt verdoppelt. Das war unglaublich viel Geld, auch wenn 26k rückblickend nicht unbedingt das große Los waren, zumal ich auch da neben der Entwicklung noch Projektleitend tätig war. Und dass ich 5 Jahre später dann für 32k gewechselt habe, war auch nicht unbedingt besser. Die letzten 10 Jahre habe ich mein Gehalt dann deutlich gesteigert, allerdings auch die dafür erbrachte Leistung. Und mit der größte Luxus ist, dass ich derzeit kein Einkommen habe und mir das leisten kann.

Die Dinge, die du beschreibst, das tun reiche Leute. Ich habe immer noch ein schlechtes Gewissen wegen dem Motorrad und meine Frau eines wegen dem neuen Auto. Weil, ein gebrauchtes hätte es ja schließlich auch getan. Wir sind nun mal keine reichen Leute.

Der richtige Weg zum Glück/inneren Frieden/whatever ist das vermutlich nicht. Aber das was sich hier so lese, finde ich doch ein wenig erschreckend.

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vor 2 Stunden schrieb Ulfhednar:

Die Dinge, die du beschreibst, das tun reiche Leute.

Dann sollten wir vielleicht vorher die Begriffe definieren, bevor wir uns über diese streiten.

Was ist reich? Nehme ich z. B. diese geläufige Definition, gilt der als reich, der min. das doppelte des Durchschnittseinkommens verdient. Derzeit also ca. 90.000 EUR brutto. Für eine vierköpfige Familie gelten ca. 100.000 EUR Netto als Gradmesser. Bedeutet, dass ein Ehepartner ca. 100.000 EUR und der andere 70.000 EUR verdienen muss, um bereits als reich zu gelten. Als DINKs entsprechend weniger.

Soweit ich deine Postings im Kopf habe, bist Du nicht weit weg von den 90.000 EUR. Wenn deine Frau auch noch arbeitet und auch nicht so schlecht verdient, bist du näher dran an den "reichen Leuten", als Du vielleicht denkst. 

vor 2 Stunden schrieb Ulfhednar:

Ich komme aus armen Verhältnissen, so arm wie man in Deutschland eben sein kann.

Mir sind Leute, die wissen wie sich Armut anfühlt deutlich lieber als welche, die mit dem goldenen Löffel im Mund bereits geboten wurden. Die wissen zu schätzen was sie haben und wissen auch, dass es ganz schnell wieder vorbei sein kann. 

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vor 11 Stunden schrieb Ulfhednar:

Die Dinge, die du beschreibst, das tun reiche Leute. Ich habe immer noch ein schlechtes Gewissen wegen dem Motorrad und meine Frau eines wegen dem neuen Auto. Weil, ein gebrauchtes hätte es ja schließlich auch getan. Wir sind nun mal keine reichen Leute.

Also ein schlechtes Gewissen musst du ja wohl nicht haben.. Du hast dein Geld ja als normaler Angestellter verdient und nicht mit Drogen- oder Sklavenhandel.

vor 11 Stunden schrieb Ulfhednar:

Der richtige Weg zum Glück/inneren Frieden/whatever ist das vermutlich nicht. Aber das was sich hier so lese, finde ich doch ein wenig erschreckend.

Den richtigen Weg zu deinem Glück kannst auch nur du finden ;) Hier treiben sich viele Leute rum, vom 1st Lvl-Supporter mit 20k bis zum Consultant oder Geschäftführer jenseits der 100k. So kommen viele verschiedene Meinungen zu Geld zusammen und gerade das macht die Diskussionen über Finanzen doch immer wieder interessant, da jeder hier sin persönliches Rezept hat - und vielleicht kannst du dir ja Inspirationen mitnehmen oder alternativ bestärken die anderen Meinungen, die dich hier "erschrecken" ja in deinen persönlichen Prinzipien.

vor 9 Stunden schrieb Kwaiken:

Mir sind Leute, die wissen wie sich Armut anfühlt deutlich lieber als welche, die mit dem goldenen Löffel im Mund bereits geboten wurden. Die wissen zu schätzen was sie haben und wissen auch, dass es ganz schnell wieder vorbei sein kann. 

Menschen aus bürgerlichem Elternhaus und die, die aus leider nicht so guten Verhältnissen, wie @Ulfhednar kommen, sind meistens am Boden geblieben. Das ist zwar gewissermaßen Schubladendenken - aber bei 75% merkt man schnell im Gespräch aus welchen Verhätnissen die Person kommt..

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vor 10 Stunden schrieb Kwaiken:

Soweit ich deine Postings im Kopf habe, bist Du nicht weit weg von den 90.000 EUR. Wenn deine Frau auch noch arbeitet und auch nicht so schlecht verdient, bist du näher dran an den "reichen Leuten", als Du vielleicht denkst.

Ja ist mir schon bewusst. Das ist trotzdem noch zu weit weg von mir ;) Ich hatte ein Fixum von 73k und mit Sonderzahlungen kam ich auf 83k. Meine Frau ist mit IGM BW EG15 (vielleicht auch 16, weiß ich grad nicht) auch ganz gut dabei. Aktuell ist es aber nur noch ein Einkommen und derzeit habe ich ein wenig Zweifel wieder auf der Höhe einzusteigen zu können.

vor einer Stunde schrieb treffnix:

Also ein schlechtes Gewissen musst du ja wohl nicht haben.. Du hast dein Geld ja als normaler Angestellter verdient und nicht mit Drogen- oder Sklavenhandel.

Das schlechte Gewissen kommt daher, sich was gekauft zu haben, was unnötig ist. Etwas was es auch in günstiger (gebraucht) gegeben hätte. Geld ausgegeben zu haben, das vielleicht an andere Stelle gebraucht wird und irgendwann fehlt.

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vor 22 Minuten schrieb Ulfhednar:

... auch ganz gut dabei ...

Du liegst bei ~85, Frau liegt bei ca. 80. Macht in Summe 165.000 EUR. Euch fehlen 5.000 EUR, um per Definition für eine vierköpfige Familie reich zu sein.

vor 24 Minuten schrieb Ulfhednar:

Das ist trotzdem noch zu weit weg von mir ;)

Nope ;-)

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vor einer Stunde schrieb treffnix:

Menschen aus bürgerlichem Elternhaus und die, die aus leider nicht so guten Verhältnissen, wie @Ulfhednar kommen, sind meistens am Boden geblieben. Das ist zwar gewissermaßen Schubladendenken - aber bei 75% merkt man schnell im Gespräch aus welchen Verhätnissen die Person kommt..

Und in fast keinem anderen Land bleibt man auch häufig dort. In Deutschland ist es schwer die Ebene zu wechseln.

vor 7 Minuten schrieb Ulfhednar:

Das schlechte Gewissen kommt daher, sich was gekauft zu haben, was unnötig ist. Etwas was es auch in günstiger (gebraucht) gegeben hätte. Geld ausgegeben zu haben, das vielleicht an andere Stelle gebraucht wird und irgendwann fehlt.

Das nennt sich bewusstes Gönnen! Man gönnt es sich, weil man es sich grad leisten kann. Dafür bist du schließlich auch arbeiten gegangen.

Es versteht sich von selbst, dass „die Verschwendung“ lieber nicht zum Dauerzustand werden sollte. 

Wer sich selbst aber hin und wieder „belohnt“ ist aber statisch gesehen insgesamt zufriedener. 

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vor 12 Stunden schrieb Kwaiken:

Dann sollten wir vielleicht vorher die Begriffe definieren, bevor wir uns über diese streiten.

Was ist reich? Nehme ich z. B. diese geläufige Definition, gilt der als reich, der min. das doppelte des Durchschnittseinkommens verdient. Derzeit also ca. 90.000 EUR brutto. Für eine vierköpfige Familie gelten ca. 100.000 EUR Netto als Gradmesser. Bedeutet, dass ein Ehepartner ca. 100.000 EUR und der andere 70.000 EUR verdienen muss, um bereits als reich zu gelten. Als DINKs entsprechend weniger.

Wenn meine Frau wieder arbeiten geht, kommen wir auf ca. 10.500€ Netto Haushaltseinkommen (2 Kinder). Per Definition sind wir damit zwar (Einkommens-) Reich, ein Boot steht allerdings nicht wirklich oben auf der Liste. Dafür ist dann halt ein Sommerurlaub und ein Skiurlaub drin (trotzdem will ich gar nicht daran denken, was später mal der Skipass für 4 Personen kostet...)

vor einer Stunde schrieb tTt:

Und in fast keinem anderen Land bleibt man auch häufig dort. In Deutschland ist es schwer die Ebene zu wechseln.

Wir waren nie arm, aber auch weit weg von "reich". Unsere Kinder werden später eine nette Starthilfe bekommen, von der ich nur hätte träumen können. Dabei ist es mir aber auch sehr wichtig, dass das nicht als gegeben hingenommen wird. Da kommt wieder der Punkt zum tragen, dass man es zu schätzen weiß wenn man sich alles selbst erarbeiten musste.

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