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Hallo.

Ich habe Probleme auf der Arbeit (junior full-stack Webentwickler mit PHP). Am Anfang lief alles ganz gut. Doch irgendwie hat sich das gewandelt. Das Problem ist, ich bekomme Hintergrundwissen nicht wirklich erklärt. Oder es wird vorausgesetzt. Dabei meine ich nicht Wissen über Frameworks oder clean coding. Sondern über VoIP Architektur. Ich habe dazu kein Wissen und das habe ich auch am Anfang klargestellt. Trotzdem soll ich einfach drauf los entwickeln. Erschwerend kommt dazu, dass fast nichts dokumentiert ist. Ich muss also ständig den Chef fragen. Der ist da mittlerweile genervt und schimpft auch mit mir warum ich A nicht weiss oder B nicht verstehe. Er will auch dass ich mir die VoIP Architektur nur anhand des Codes erschliesse. Der Code der App ist auch durch die Jahre total gewachsen und grauenhaft umgesetzt. Mittlerweile werde ich angemotzt, wegen dem Code warum er so ist, obwohl ich es nicht verursacht habe. Ich hätte es ja sehen können und verbessern können. Ja lol, im Prinzip sollte man alles neu schreiben. Mittlerweile traue ich mich nicht mehr was zu fragen, weil ich dann immer gleich ausgeschimpft werde. Aber vielleicht liegt es auch an mir, keine Ahnung. Vllt wäre die Stelle eher was für jemanden, der Ahnung von Telefonanlagen hat. Jetzt seit geraumer Zeit besteht die Kommunikation zwischen mir und dem Chef nur noch darin dass er schimpft warum ich dies nicht weiß und jenes nicht verstehe bzw nicht selbst erschliesse. Was würdet ihr machen? Hab mir eigentlich viel von der Stelle erhofft. Toll wäre es wenigstens wenn man gefragte Frameworks und Tools verwenden würde um sein Wissen aktuell zu halten. Aber die Apps verwenden uralt Zend Framework 1, uralt jQuery, uralt bootstrap und viel custom css. Und kein npm oder yarn.

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Bin leider kein Programmierer.

Wenn aber dein Chef nur noch rumschimpft und er dir nichts mehr zeigen möchte, dann würde ich schonmal einen Plan B (Bewerbungen schreiben) vorbereiten. (Abteilungswechsel möglich?)

Du kannst natürlich nochmal ein Gespräch mit deinem Chef führen und sagen, dass es eine Junior Stelle ist und er dir die Sachen beibringen sollte notfalls Schulung. Meiner Meinung nach ist VoIP eher FISI ´.

Hast du studiert, oder eine Ausbildung abgeschlossen?

Als Junior erwartet man von dir nicht dass du am 1 Tag schon gleich alles neuschreibst etc. sondern dass man dich richtig einarbeitet und du nach 1-2 Jahren Statt Junio ein "echter" Full Stack Webentwickler bist.

 

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Sehe es wie Zaroc. Suche das Gespräch, frage nach der Erwartungshaltung und erläutere deine Sicht und Erwartungshaltung (Skills jetzt, Skills in 3 Monaten, wir das skilling aussehen soll, etc.) Wenn es nicht passt, dann suche dir was neues.

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Da wird dir keiner helfen können. Bei uns ist es ähnlich. Wer sich da nicht selbst reinfuchsen kann, bleibt auf der Strecke. Das ist natürlich nicht ideal oder gut, ist aber etwas, dass es durchaus häufiger gibt, vor allem bei kleinen Läden. Wirklich helfen tut da wohl nur ein Wechsel, sofern man sich damit nicht abfinden kann und möchte. Gibt Leute denen macht das wenig Probleme, gibt Leute, für die ist sowas purer Stress. Andere schätzen die Abwechslung, wenn sie ständig in Berührung kommen von Sachen, von denen sie nix wissen.

bearbeitet von Velicity

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vor 2 Stunden schrieb dnyc:

Ich habe Probleme auf der Arbeit ...

Welcome back to work ... wir haben hier tatsächlich alle regelmäßig Probleme, sei es mit zu vielen Anforderungen überschüttet zu werden, falsche Anforderungen, Projekteskallationen und so weiter. Siehe:

vor 1 Stunde schrieb Velicity:

Da wird dir keiner helfen können. Bei uns ist es ähnlich. [...]

=================

Am 30.9.2019 um 09:58 schrieb kylt:

.... 

2. Hast du über eine Ausbildung nicht den "krassen" Effekt innerhalb von zwei bis drei Monaten richtig Produktiv eingebunden zu werden und nimmst dir damit den Leistungsdruck. Und falls du doch schon mehr eingebunden wirst, hast du noch den Azubi Schutz. 

... 

4. Erkaufst du dir Zeit, in der du an deinen Skills und an nötigen sozialkompetenzen arbeiten kannst.  ...

Nicht ohne Grund habe ich dir damals dazu geraten, nicht direkt einen neue Stelle im Bereich der Entwicklung anzutreten.

vor 2 Stunden schrieb dnyc:

... Das Problem ist, ich bekomme Hintergrundwissen nicht wirklich erklärt. Oder es wird vorausgesetzt. ...

Wenn ein Entwickler (nach der Ausbildung) fertig ist, erwarte  ich einfach heutzutage, dass dieser sich selbstständig in ein neues Gebiet einarbeiten kann und nicht bei allen Dingen abgeholt werden muss. - Additiv  dazu könnte eine Schulung besucht werden, aber im Prinzip müsste für etwas wie VoIP auch Youtube, Google und Co reichen.

Von daher kann ich eine gewisse Erwartungshaltung deines Chefs was die Basis angeht schon verstehen. (Sorry)

===========

Die Frage ist jetzt was du daraus machst. Das Entwicklerdasein besteht eben häufig daraus, Dinge und Frameworks zu bearbeiten die auch mal nicht so interessant sind, oder die man nicht mag. Du wolltest ja in PHP arbeiten - das darfst du nun auch. Ist eben nicht immer alles Gold, was interessant glänzt.

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Hey dnyc,
ich verstehe dich vollkommen!

Jobwechsel gehabt, mega cooles Projekt. Eigenes CMS richtig nice und spannend. 
Dann die ernüchterne Tatsache: ZF1, mega alter Code und historisch gewachsen. 
Ich habs letztendlich dann so gemacht, dass ich mir vom Product Owner hab Schulung geben lassen zu dem Produkt und mir die Theorie dazu abgeholt habe und immer wieder mit Entwicklern Rücksprachen gehalten habe wie etwas warum funktioniert. 

Das Ganze funktioniert allerdings nur, wenn du ein Super Team hast, dass auch für Rückfragen bereit steht. Bei dir kommt ja noch hinzu, dass du Junior bist und grade frisch aus der Ausbildung raus, da ist das alles natürlich noch mal ne Spur schwieriger. 

Mein Rat an dich wäre: Lies dich in Themen ein die dein Projekt betreffen. Rede offen mit deinem Chef und mach ihm klar, dass du erst Junior bist, der die Zeit braucht sich einzuarbeiten. Mach ihm auch klar, dass du kein Senior bist, der nur nach Junior Gehalt bezahlt wird. 

Ach und kleiner Tipp: Versuche bloß nicht ZF1 auf ZF3 bei der riesen Monster Monolith zu migrieren. Vergiss es! Ich hab mich 4 Monate dran versucht und hab grade mal den Login umgebogen bekommen aufs neue ZF3, sowie den Parallelbetrieb von ZF3 und ZF1 und das Routing.

ZF1 ist an sich, obwohl veraltet, eig ganz cool gemacht. 

Auch n Rat von mir wäre: Mach nich auf Arbeit den "Krassen High End Shit". Das bedeutet meist nur ultra viel Stress. Was mir damals geholfen hat war, die Erfahrung, die ich in einer E-Commerce Agentur sammeln durfte. Da hat man immer viel Abwechslung und es is eig ziemlich cool. 

Also Kopf hoch. Es wird alles!

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Ich persönlich finde immer folgende Dinge wichtig:

Interessante Technologie

PHP ist meines Erachtens eher auf dem absteigenden Ast, was aber nicht an PHP selber liegt sondern daran, dass die Anforderungen mittlerweile eben andere sind, als zu der Zeit, als PHP "State of the Art" war. Es ist einfach häufig obsolet, HTML Serverseitig zu rendern, dafür braucht man heutzutage eher (REST-)Schnittstellen, die dann von allen möglichen Devices aus aufgerufen werden und wenns dann um den Browser als Device geht, werden heutzutage oft Single Page Applications mit Angular, React, VueJS usw. entwickelt. Natürlich gibt es noch (große) Projekte die mit PHP umgesetzt werden, aber der Trend ist eben ein anderer. Zumindest nicht mehr ZF(1), sondern eher in Richtung Laravel was derzeit schon auch sehr beliebt ist. Also wenn man technologisch im Frontend-Bereich unterwegs sein möchte, ist ein Framework wie Angular, React, VueJS, usw. mittlerweile unabdingbar. 

Gutes Arbeitsklima

Man sollte mehr oder weniger gerne zur Arbeit gehen. Natürlich gibt es Kollegen, die man mehr mag und welche, mit denen man eben auskommt weil man zusammen arbeitet. Man muss nicht unbedingt einen auf beste Freunde machen, aber zumindest sollte es einen Team-Zusammenhalt geben. Aber ein herablassendes Handeln (vor allem von Seiten des Vorgesetzten) ist nicht zu tolerieren. Dabei muss man sagen, dass diese ja auch nur Menschen sind und mal schlecht gelaunt sein können, aber man muss sich nicht ständig beschimpfen lassen.

Fazit:

Technologie ist nicht besonders toll oder zukunftsfähig, das Arbeitsklima ist nicht sehr gut. Deshalb folgende Frage @dnyc: was hält dich dort?

 

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@kylt Also wir sind insgesamt drei Programmierer dort. Der Azubi ist im zweiten Lehrjahr und kann mir auch i.d.R. nicht helfen. Deshalb muss ich bei Fragen zum Chef gehen. Jedenfalls ist es denke ich nicht normal für einen ausgelernten ITler voll durchzublicken, wie es mit VoIP Lösungen für Geschäftskunden aussieht. Wenn man FIAE im Bereich Webentwicklung gelernt hat, dann braucht man ja trotzdem das Wissen bzw Anlernen über diese Thematik, wenn man so eine Stelle dann antritt. Unserem Azubi geht es genauso wie mir. Er wird nicht anders behandelt als ich. D.h. er muss auch drauf los programmieren und sich alles selbst aneignen und sofort verstehen. Wäre ich dort Azubi, wäre ich jetzt am selben Punkt. Es würde nichts ändern. Wäre wenigstens eine Doku gepflegt worden, dann könnte man diese einfach konsultieren, aber da das nicht der Fall ist, muss ich halt fragen. Wen man z. B. eine Rufnummer über die Soap-Schnittstelle bucht, dann sollten die Schritte dazu schon dokumentiert sein, also welche APIs rufe ich auf, welche Daten benötigen die usw. Dazu muss man halt sich mit diesen Telefonanlagen Kram auskennen, damit man weiß, warum man wann welche APIs aufruft. Wie gesagt, das Programmieren an sich ist kein Problem. Es geht mir eher um die Wissenslücken bezüglich warum ich welche APIs aufrufe und wie das Backend der Telefonanlagen funktioniert. Wenn du jetzt FIAE ausgelernt hast und neu anfagen würdest, wärst du doch genau an der selben Stelle. Es zählt nicht zum Grundwissen eines ITlers über differierende Telefonanlagensysteme Bescheid zu wissen. Das ist einfach spezifisches Wissen. Googlen hilft da auch nicht, da findet man keine anwendbaren Informationen. Man findet vereinfachte Erklärungen, was ein SIP Trunk ist, aber kein spezifisches Wissen wie bestimmte Trunking Systeme intern funktionieren.

@pr0gg3r Ich will halt vor allem Backend mit PHP programmieren. Frontend muss natürlich auch mal sein, das kommt immer mal wieder vor, aber das ist nicht mein Schwerpunkt und ich will auch nicht dass es mein Schwerpunkt wird.

@Velicity Und wie soll das gehen ohne Doku? Ist bei euch alles gut dokumentiert? Dann sehe ich damit auch kein Problem. Aber ohne Doku kein reinfuchsen. Aber an sich finde ich diese Methodik auch fraglich. Warum, wenn man Leute einstellt, macht man daraus nicht eine richtige Schulung? Wenn man keine Doku hat, dann sollte man zumindest dies machen.

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vor 2 Stunden schrieb dnyc:

@kylt... Der Azubi ist im zweiten Lehrjahr... Unserem Azubi geht es genauso wie mir. Er wird nicht anders behandelt als ich. D.h. er muss auch drauf los programmieren und sich alles selbst aneignen und sofort verstehen. Wäre ich dort Azubi, wäre ich jetzt am selben Punkt... 

@pr0gg3r

@Velicity 

Du merkst schon, dass du mir gerade recht gibst. Wärst du Azubi, müsstest du im zweiten Jahr immer noch nachfragen, aber würdest automatisch lernen, das ein Anwendungsentwickler selbstständig sich in neue Themen einarbeiten muss, um dann gezielt Fragen stellen zu können. Es geht also um die Vorgehensmethodik und das Erkennen und Kommunikation. 

Wer darauf wartet, alles aus einem Bereich erklärt zu bekommen, würde auch mit einer Schulung alleine nicht weit kommen. Und auch die Notwendigkeit ggf. geschult zu werden ist eine Feststellung die man idealerweise in der Ausbildung lernt, wie bei deinem Azubi Kollegen. 

========

Missversteh mich nicht, ich erwarte nicht, dass du alles sofort können sollst. Aber mit 5 Monaten Arbeitszeit, muss zumindest nach  4-8 Wochen Einarbeitung und Nachfragen ein erstes Verständnis aufgebaut worden sein, auf dem du autodidaktisch weiter machen kannst. Klar musst du mal nachfragen, aber es ist eben anders als z.B.im Handwerk,wo dir ein Geselle im Zweifelsfall einen Handgriff unaufgefordert zeigt (z. B. Schneidtechniken beim Floristen), sondern vielmehr die Eigenständigkeit einfordert. Daher für jede API usw. nachfragen ist dann schon echt viel. Probiere diese doch einfach mal aus* - nur Mut! 

===========

Ich finde es nicht gut, aber es ist leider üblicher, dass korrekte Dokumentation fehlen oder aber nichtsaussagend sind bzw. diese dir in genau deiner Problematik nicht helfen. Daher muss man sich auch hier häufig reinfuchsen. Auch diesen Umgang mit fehlenden Infos lernst du idealerweise im 2 oder 3 Ausbildungsjahr. 

-------

*Mal ganz davon ab, habt ihr keine Testumgebung, wo du deine Arbeit einfach ausprobieren kannst? - damit solltest du dir dann doch auch selber Ergebnisse herleiten können. 

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Und weil Ich es vergessen habe bzgl. Spezialwissen. 

Welches Wissen jetzt speziell ist, bleibt immer Relativ. 

Gut in PHP Entwicklen ist bereits speziell z. B.. 

Spezielle Schnittstellen zwischen Systemen inhaltlich bewerten auch.

-------

Allgemein könntest du aber schon fragen selber beantworten z. B. wie die Schnittstellen kommunizieren (webservice, get, post) ob es eine allgemeine API gibt, Wsdls oder wenns nicht XML ist andere Informationen, wie CSV oder Json. Ob es eine syncrone Schnittstelle ist oder Asynchron. Wie hochverfügbar, wie Groß sind die Daten des Ausgangsrequest / Response und gibt es Hersteller Dokumentationen bzw. Bibliotheken,bzw. gibt es Testservices

Damit hast du noch gar nichts entwickelt, aber vieles für die Kommunikation erschlagen. 

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vor 11 Stunden schrieb dnyc:

Und wie soll das gehen ohne Doku? Ist bei euch alles gut dokumentiert? Dann sehe ich damit auch kein Problem. Aber ohne Doku kein reinfuchsen. Aber an sich finde ich diese Methodik auch fraglich. Warum, wenn man Leute einstellt, macht man daraus nicht eine richtige Schulung? Wenn man keine Doku hat, dann sollte man zumindest dies machen.

Nein, bei uns ist gar nix dokumentiert. Es ist eine riesige PL/SQL Legacy Codebase, die in den letzten 20 Jahren angewachsen ist und vom Stil C nachempfunden ist, da die Leute, die damals damit angefangen haben sich nicht mit den Sprachfeatures von PL/SQL auseinander gesetzt haben.

Eine wirkliche Einarbeitung hatte ich auch nicht. Man hat mir gezeigt wo mein Platz ist, wie ich mich mit der Entwicklungsdatenbank verbinde, mir gesagt dass ich da eigentlich nix kaputt machen kann und mir das System anschauen soll und rumprobieren soll. Bin dort auch als Webentwickler eingestiegen, wobei das Web da nur das Frontend ist und sämtliche Business Logik in der Datenbank abgelegt ist.

Habe dann eben geguckt, was die einzelnen Webmasken aufrufen und mir die Packages und Funktionen angeschaut. Waren dann alles so 1.000-2.000 Zeilen Monster, die oft komplett verschiedene Sachen gemacht haben, je nachdem was für Flags übergeben wurden etc. pp. Dachte zu der Zeit auch ich werde da nie reinkommen und sicher die Probezeit nicht überstehen und die merken, dass ich quasi kein Plan von nix habe, davon ab, dass ich von der Branche/Domäne auch nix wusste.

Ich habe Gottseidank relativ schnell in dem Programm den Profiler gefunden, was mir ermöglicht hat einfach mal Sachen auszuführen, den Profiler laufen zu lassen, mir das Ergebnis in Notepad++ zu kopieren und alles außer INSERTs und UPDATEs rauszufiltern, so dass ich mir dann eine Liste machen konnte welcher der großen Funktionen was an der Datenbank ändert, um das System ein wenig zu verstehen. Für Applikationen, wo ich kein Source zu hatte (haben auch andere Sachen als Web), habe ich dann mal WireShark mitlaufen lassen und geguckt, was die so auf der Datenbank machen.

Hatte da aber auch 2-3 Wochen Zeit rum zuspielen, ohne dass jemand groß was gefordert hat. Während der Zeit habe ich dann nur Aufgaben gehabt ala hier und da was in CSS ändern oder wo ne Spalte hinzuzufügen, dazu gab es viele Meetings, weil gerade eine große Inbetriebnahme anstand. Danach hat das Tempo aber fix angezogen, weil ich für das Projekt dann auch zwei Aufgaben bekommen hatte, die dann vier Wochen später stehen mussten, wo es zur Inbetriebnahme ging. Eine Host-Schnittstelle zwischen dem Kundensystem und unseren System und ein Prozess für das Regalbediengerät. Letztlich habe ich mir schon vorhandene Projekte angeschaut und eine Menge gegooglet. Die ersten Monate waren damit insgesamt sehr stressig und ich habe mich auch nach Feierabend und am Wochenende mit nix anderes beschäftigt. Bin dann mit der Zeit aber doch sehr gut rein gekommen.

Das alles ist weit, weit, weit entfernt von einer optimalen Situation aber Mittel und Wege gibt es eigentlich immer. Klar sind standardisierte Schnittstellen mit schönen APIs und Manuals inkl. Beispielen und co. wesentlich komfortabler. Hat man sowas nicht, heißt es eben Trial and Error, den Kram mitloggen, debuggen, tracen, profilen, was auch immer, um die Arbeitsweise zu verstehen. Ansonsten ist entsprechende Informationen finden bei Google für viele auch eine Kunst.

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vor 2 Stunden schrieb Velicity:

... gar nix dokumentiert... Jahren angewachsen ... nicht mit den Sprachfeatures ... auseinander gesetzt ...

...Entwicklungsdatenbank... rumprobieren soll.... ich quasi kein Plan von nix... 

Hatte... 2-3 Wochen Zeit rum zuspielen,....Danach hat das Tempo aber fix angezogen, ... Ansonsten ist entsprechende Informationen finden bei Google für viele auch eine Kunst.

Siehe oben, @Velicity schreibt genau das passende Beispiel zu meiner allgemeinen Aussage. 

======

So. Was kannst du jetzt tun?

- Abhängig von deinen Möglichkeiten, musst du die fehlenden Erfahrungen und Methodiken nachbarbeiten. Gerade am Anfang können so durchaus (unbezahlte) überstunden entstehen. Das habe ich (leider) auch durchlaufen. Genau wie viele andere Kollegen auch. Ich will dich nicht dazu animieren dauerhaft dein Leben für den Beruf zu Opfern, aber gerade nach der langen Pause und jetzt zum Einstieg muss ein wenig mehr kommen, siehe:

vor 3 Stunden schrieb Velicity:

.... Letztlich habe ich mir schon vorhandene Projekte angeschaut und eine Menge gegooglet. Die ersten Monate waren damit insgesamt sehr stressig und ich habe mich auch nach Feierabend und am Wochenende mit nix anderes beschäftigt. Bin dann mit der Zeit aber doch sehr gut rein gekommen.

 

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Ich habs wenigstens versucht. Aber die IT ist einfach nichts für mich. Ich bin dafür nicht geeignet. Das habe ich jetzt erkannt. Eigentlich wusste ich es schon länger, aber wollte es nicht wahrhaben.

Jetzt bleibt mir nur noch übrig zusammen mit meiner Ärztin Erwerbsunfähigkeitsrente zu beantragen. Denn ich brauche ja Geld zum Leben und Wohnen. Andere Berufe kommen nicht in Frage.

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vor 4 Stunden schrieb dnyc:

Jetzt bleibt mir nur noch übrig zusammen mit meiner Ärztin Erwerbsunfähigkeitsrente zu beantragen. Denn ich brauche ja Geld zum Leben und Wohnen. Andere Berufe kommen nicht in Frage.

Den Zahn wird dir die Rentenversicherung wohl ziehen. Warum bist du denn nicht dafür geeignet?

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Butter bei die Fische.

Es ist sicher nicht so, dass du nichts kannst, aber du solltest dich allmählich um die Ursachen für deine Probleme kümmern, statt versuchen ein Pflaster in Form von Ablenkung und Beschäftigung drüberkleben zu wollen. Damit beziehe ich mich sowohl auf die Depressionen, die du laut eigener Aussage hast, als auch die Schwäche in Sachen Sozialkompetenz laut Arbeitsagentur.

Beides steht dir im Weg und sorgt unter Garantie auch dafür, dass dein Durchhaltevermögen nicht besonders groß ist.

Du neigst, siehe die Sache mit dem Hardreject bei CodeCanyon, einfach noch dazu den Kopf zu schnell in den Sand zu stecken, bloß weil es nicht so läuft wie du es dir erhofft hast. Das muss anders. Darüber hinaus solltest du dir gründlich überlegen, ob das Unternehmen für dich als Junior das richtige ist, wenn du nicht nur nichts lernst, sondern von deinen Vorgesetzten und Kollegen auch nicht im erforderlichen Maße unterstützt wirst.

 

bearbeitet von Visar
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Am 13.2.2020 um 19:20 schrieb dnyc:

@pr0gg3r Ich will halt vor allem Backend mit PHP programmieren. Frontend muss natürlich auch mal sein, das kommt immer mal wieder vor, aber das ist nicht mein Schwerpunkt und ich will auch nicht dass es mein Schwerpunkt wird.

PHP wird aber auch anderswo entwickelt, darum weiterhin meine Frage:

Am 13.2.2020 um 00:07 schrieb pr0gg3r:

was hält dich dort?

Denn ich denke, viele deiner beschrieben Probleme lässt sich auf den Arbeitgeber zurückführen und nicht darauf:

Am 14.2.2020 um 15:36 schrieb dnyc:

Ich habs wenigstens versucht. Aber die IT ist einfach nichts für mich. Ich bin dafür nicht geeignet.

denn du erkennst Probleme und wüsstest, wie man manches besser machen kann. Das zeichnet einen guten Entwickler teilweise auch aus. 

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