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Gehaltsfrage bei Systemadministrator


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Hallo Forum,

mittlerweile habe ich insgesamt 3 Jahre IT-Berufserfahrung (hauptsächlich im Support) sammeln können. Nun möchte ich mich weiterbilden und in Richtung Systemadministration gehen. Was wäre ein angemessenes Gehalt für ein Einsteiger Systemadministrator?

Ein Paar Infos:

Umschulung Fachinformatiker Systemintegration, Abschluss Sommer 2016, mit MCSA WS2012R2.

Alter: 40,

Branche: Versicherung 

Ort: Köln

 

Freue mich auf eure Antworten,

Danni

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35k-45k würde ich mal grob ansetzen. Das Alter und die Berufserfahrung sprechen eher für die obere Grenze, der Inhalt der Berufserfahrung und der Neueinstieg für die untere Grenze.

Wie sieht denn generell das Gehaltsgefüge bei Euch aus? Hast Du die Möglichkeit in Erfahrung zu bringen, was Kollegen auf der gleichen Position verdienen?

Generell machst Du glaube ich nichts falsch, wenn Du mit 40k ins Verhandlungsgespräch gehst. Nach meiner laienhaften Einschätzung jedenfalls.

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vor 10 Minuten schrieb thereisnospace:

Wie sieht denn generell das Gehaltsgefüge bei Euch aus? Hast Du die Möglichkeit in Erfahrung zu bringen, was Kollegen auf der gleichen Position verdienen?

Das ist schwierig. Bei uns wird unter Kollegen kaum bis nicht über Gehalt gesprochen, zumal vertraglich vereinbart wurde, nicht darüber zu sprechen.

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vor 6 Minuten schrieb danni3284:

zumal vertraglich vereinbart wurde, nicht darüber zu sprechen.

https://www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/schweigepflicht-ueber-das-gehalt-reden-verboten_76_348410.html

Sone Klauseln sind ungültig. natürlich provoziert man den AG damit, aber will ich bei einem AG bleiben, der aktiv versucht mit rechtlich fragwürdigen Mitteln die Informationsfreiheit seiner AN zu unterdrücken?

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Versicherungsbranche zahlt ganz gut, Köln spricht auch für eine höhere Bezahlung. Würde auch zu ca. 45K tendieren.

Bleibst Du denn im Unternehmen und willst nur die Stelle Wechseln oder ist das eine neue Firma?

Wenn es die alte Firma ist, wird sich das mögliche Gehalt schon an Deinem jetzigen Gehalt orientieren und trotz anderer Aufgaben wahrscheinlich um maximal 10-20% erhöht werden.

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vor 2 Stunden schrieb Bitschnipser:

https://www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/schweigepflicht-ueber-das-gehalt-reden-verboten_76_348410.html

Sone Klauseln sind ungültig. natürlich provoziert man den AG damit, aber will ich bei einem AG bleiben, der aktiv versucht mit rechtlich fragwürdigen Mitteln die Informationsfreiheit seiner AN zu unterdrücken?

Find ich auch immer wieder wahnsinn wie viele AGs in ihren Verträgen ungültige Klauseln haben (Überstundenregelung ist da ja auch gern ein Beispiel) und es sie nicht interessiert. 

Hatte das bei einem ehemaligen AG auch mal, da hat jemand von der Perso zufällig mitbekommen das ich mit einem Kollegen (auch guter Freund von mir) über mein Gehalt gesprochen habe, dann hätten sie versucht uns beiden eins auf den Deckel zu geben weil wir über unsere Gehälter geredet haben. Den Zahn hab ich ihnen ziemlich schnell mit der "Ungültigkeit" gezogen, war sehr schön die dummen Gesichter zu sehen als ich ihnen den Wind aus den Segeln genommen habe danach war dann Ruhe :P

 

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vor 16 Stunden schrieb Albi:

Find ich auch immer wieder wahnsinn wie viele AGs in ihren Verträgen ungültige Klauseln haben (Überstundenregelung ist da ja auch gern ein Beispiel) und es sie nicht interessiert. 

Ich finde es viel erschreckender, dass anscheinend kaum ein AN sich die Mühe macht und sich informiert welche Klauseln überhaupt gültig sind und sich bibeltreu an auch noch den größten Schwachsinn hält.

Die Klauseln sind nicht das Problem, die Duckmäuschen von AN sind es.

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Warum schreiben Arbeitgeber so oft ungültige Klauseln in die Verträge? Weil sich keiner beschwert. Warum beschwert sich keiner? Weil es nicht schlimm genug ist. Ja, die Platte hängt: heult leiser.

 

BTT: wie hoch ist dein aktuelles Gehalt? Wie schnell übernimmst du welche anderen Aufgaben? 

 

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Am 6.5.2020 um 07:59 schrieb allesweg:

BTT: wie hoch ist dein aktuelles Gehalt? Wie schnell übernimmst du welche anderen Aufgaben?

Aktuelles Gehalt liegt bei ca. 42,5K Brutto/Jahr. Bestimmte Aufgaben können relativ, je nachdem, schnell übernommen werden vorausgesetzt man hat es gelernt (Weiterbildung oder auch mal autodidaktisch).

Neue Aufgaben der neuen Stelle wären z.B. Support, Pflege vom AD und ein paar Server. 

Jedenfalls ist es so dass ich mit den neuen Aufgaben nur relativ vertraut bin. Ich bilde mich weiterhin weiter. 

Am 5.5.2020 um 15:34 schrieb Showtime86:

Bleibst Du denn im Unternehmen und willst nur die Stelle Wechseln oder ist das eine neue Firma?

Bleibe.

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Ok, mit den Infos, und da Dein Gehalt von 42,5K für Support schon ganz ordentlich ist, gehe ich von einer Erhöung von maximal 10% aus. Aber ich würde einfach mal mit den zuständigen Leuten sprechen und fragen, was diese für angemessen halten.

Vielleicht wirst Du ja positiv überrascht.

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Hi,

Am 6.5.2020 um 07:59 schrieb allesweg:

Weil es nicht schlimm genug ist. Ja, die Platte hängt: heult leiser.

sehe ich zwar auch so, aber es hängt natürlich immer davon wie du dich selber einschätzt und welche Forderungen du stellen kannst. Wenn du weisst, dass 300 andere Leute in der Warteschlange für diese Stelle hängen dann wird man weniger verhandeln, egal ob es ums Gehalt oder sonstige Goodies geht. Und gerade jetzt, wo die "Angst" der Arbeitslosigkeit bestimmte Höhen erreicht, ist man vermutlich etwas weniger gewillt zu verhandeln. 

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Ich finde diese ungültige Klause (nicht über das Gehalt reden) vor allem eines: egal.

Gerade, wenn ich weiß, dass sie ungültig ist, ist es strategisch unklug, diese zum Thema zu machen. Ich rede einfach mit den Kollegen über das Gehalt, wenn ich das für sinnvoll erachte und fertig. Was soll der Arbeitgeber denn machen, basierend auf einer ungültigen Klausel?

Somit habe ich (mit Klausel) wenig verloren, weil ich trotzdem drüber rede, und kann beim Streit über das Weglassen wenig gewinnen. Es gibt Kämpfe, die sollte man nicht führen. Nämlich dann, wenn man wenig bis nichts gewinnen kann. Das ist so ein Kampf.

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Am 8.5.2020 um 09:55 schrieb Showtime86:

Aber ich würde einfach mal mit den zuständigen Leuten sprechen und fragen, was diese für angemessen halten.

Dies zu fragen könnte den Eindruck vermitteln dass man sich keine Gedanken gemacht hat bzw. nicht weiß was angemessen ist. Und gerade das erwarten viele Zuständige. Bei der Antwort auf so eine Frage könnten die zuständigen einen Wert angeben welches unterhalb des angemessenen ist.

 

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Die Einschätzung der zuständigen Personen obliegt natürlich Dir, ob eher das fordernde oder fragende Erfolg verspricht.

Es gibt nunmal normalerweise ein Budget für eine Stelle, Beispielsweise beim Admin von 40-60K für Junior/Intermediate/Senior. 

Wir haben dich (Junior) hier auf maximal 45K geschätzt, Du liegst aber schon bei 42,5K. Alleine davon ausgehend wäre es wahrscheinlich unklug, 45K zu fordern wenn das Budget für die Stelle weit drüber liegen sollte.

Deswegen finde ich es im eigenen Unternehmen unkritischer zu fragen "Hey Chef, Du weißt ja ich verdiene so viel, wie viel wäre bei der neuen Position drin?" als in einem unbekannten Unternehmen bei dem man sich bewirbt.

Wenn der Chef Dir wohlwollend ist, wird er Dir wahrscheinlich nicht die höchst mögliche, aber eine faire Zahl nennen.

Klar kannst Du auch etwas fordern, wenn Du dir davon mehr versprichst, aber ich würde aufpassen wie (hart) man es formuliert und auch eine zu hohe Forderung kann einen schlechten Eindruck erwecken.

Viel Erfolg!

 

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