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skylake

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  1. Als Berufsschullehrer gebe ich auch mal meine Erfahrungen dazu :). Quereinstieg ist prinzipiell nur dann möglich, wenn es im betreffenden Zweig einen Mangel gibt. Da Bildung Ländersache ist unterscheiden sich die Aufnahmekriterien von Bundesland zu Bundesland enorm. Je nach Bundesland kann es sein, dass du schlechter eingruppiert wirst (und zwar ein Leben lang). Manchmal verwenden Bundesländer auch Begriffe unterschiedlich (Quereinstieg, Direkteinstieg, Seiteneinstieg usw.). Da muss man etwas aufpassen. Quereinsteiger haben in meinem Bundesland gewaltige Nachteile, da diese das Referendariat nachholen müssen mit wesentlich schlechteren Bedingungen (hohes Unterrichtspensum + Seminarstress). Die Durchfallquote ist dann entsprechend. Wenn du Lehrer werden möchtest ist der einfachste Weg tatsächlich Lehramt zu studieren und dann klassisch sein Referendariat zu absolvieren. Möchte man dann auf absehbare Zeit eine Planstelle bekommen sollte mindestens 1 Mangelfach dabei sein und die Zielschulform sollte nicht Gymnasium sein (Gym ist überall überlaufen und mit hunderten möchte man nicht auf eine einzige Stelle konkurrieren). Bei Grundschule, Hauptschule und Berufsschule hat man eine Einstellungsgarantie, sofern man nicht bei 3 auf den nächsten Baum geflüchtet ist und nicht gerade Sport + Sozialkunde als Fach hat :).
  2. Rabber hat es bereits gut zusammengefasst. Neben der Bereitschaft sich sehr vertieft einzuarbeiten sind vor allem Softskills essenziell und die lernt man eben nicht (so einfach). Du musst diese Konzepte nicht nur präsentieren sondern vor allem vor anderen verteidigen können. Bei solchen "Umbaumaßnahmen" kann der Ton in den Gesprächen schon sehr rau werden. Das eigene Auftreten und agieren ist dann nicht minder wichtig als die fachtheoretischen Kenntnisse. Ich vergleiche solche Jobs gerne mit dem Lehrberuf. Dort bringt dir das Fachwissen auch nicht wirklich viel, wenn du nicht vor Gruppen von Menschen bestehen kannst, die alles andere als die wohlgesonnen sind. Daher solltest du erstmal für dich überprüfen, ob du solche "Gespräche" auf Dauer führen möchtest und wie es mit deiner Argumentationsfähigkeit so bestellt ist.
  3. Du solltest bedenken, dass ein IT-Beruf allgemein nicht automatisch sehr gut bezahlt wird. Du hast dir sicherlich hier den Gehaltsthread durchgelesen und Personen mit sehr hohen Gehältern haben entweder: - Zig Jahre Berufserfahrung + hohe Expertise + Arbeit bei einem großen Player oder - Masterabschluss + BE usw. Dir sind ja scheinbar 4000€ zu wenig, was je nach Lebensstandard ja durchaus berechtigt sein kann. Du wirst als Einstieg aber definitiv keine 5k verdienen. Vielleicht noch nichtmal nach 20 Jahren, da es in der IT von zu vielen Faktoren abhängt. Wie ich in anderen Threads bereits geschrieben habe ist es in DE (leider) noch häufig so, dass hohe Positionen Personen vorbehalten sind, die mit einem Master um die Ecke biegen. Dass das völliger Unsinn (in der IT) ist, steht auf einem anderen Blatt. Ohne diesen Masterabschluss wird es schon sehr, sehr hart werden. Ich persönlich hatte in meiner Zeit in der Wirtschaft gefühlt 90% Jobangebote, die unter 5k angesiedelt waren und 10% darüber. Die, die weit darüber lagen waren allerdings Positionen, die mit einer unglaublich schlechten Work-Life-Balance verbunden waren. Das solltest du auch bedenken. Für diese Stellen waren (bis auf eine Ausnahme) immer ein Masterabschluss Grundvoraussetzung.
  4. Du könntest versuchen Nachhilfe in Informatik zu geben. Je nach Klientel ist der Verdienst nicht unbedingt schlecht. Alternativ Ärzte/Rechtsanwälte und co. abklappern, die eine schlechte bzw. gar keine Internetseite besitzen und anbieten, diesen auf den neuesten Stand zu bringen. Das war einer meiner Nebenjobs neben der Ausbildung und deutlich besser bezahlt als die maue Ausbildungsvergütung ... Man kann sich gar nicht vorstellen, welche Summen teilweise für eine kleine Wordpress Seite gezahlt werden, wenn der Kunde sich A: nicht sonderlich gut auskennt und B: Geld keine Rolle spielt. Von Fiverr und co würde ich tunlichst die Finger lassen. Du konkurrierst dort mit Menschen aus Pakistan/Indien, die dich preislich immer um Welten unterbieten werden (fachlich ebenso, auch wenn das viele nicht hören wollen). Bei 450$/Monat Durchschnittseinkommen lassen sich natürlich ganz andere Stundenlöhne aufrufen als du es hier tun könntest. Mit IT-Experten aus Fiverr hatte ich in der Vergangenheit schon häufiger zu tun und neben den schwarzen Schafen gibt es dort auch einige, mit denen du aus oben genannten Gründen nicht konkurrieren kannst. Das vermeintliche Klischee von dem 18 jährigen Inder, der 24/7 (wirklich 24/7) coded und sich weiterbildet um aus Dharavi und co. herauszukommen ist übrigens keins. Solche Kandidaten habe ich schon persönlich kennenlernen dürfen.
  5. In deinem Fall würde ich weder den Techniker noch den Bachelor empfehlen. Solche Stellen werden (leider) sehr häufig nach ganz anderen Kriterien vergeben (Top 1: Vitamin B oder Geschlecht (je nachdem wie das Unternehmen drauf ist)). Die Entscheidungsträger kennen dich bereits vermutlich sehr gut und dann spielt (mit Ausnahme vom ÖD) ein zusätzlicher Abschluss eine sehr geringe Rolle. Vermutlich wäre es äußerst frustrierend, wenn du dich durch einen Bachelor quälst, zig tausend Euro hinblätterst und danach die Stelle entweder unabhängig davon bekommst (Vitamin B ) oder eben nicht. Nachtrag: Der Post von mir sollte nicht so gedeutet werden, dass Vitamin B bzw. Geschlecht im ÖD keine Rolle spielt. Ganz im Gegenteil: Mir ist kaum bis keine Stellenvergabe (im "gehobeneren" Management) des ÖD bekannt, welche nicht nach Vitamin B oder Geschlecht (sprich: Frau) vergeben wurden ...
  6. Mein Ratschlag: Halte dich von Kursen wie die von ILS/SGD und co. fern. Die sind in der Wirtschaft überhaupt nicht anerkannt. Es gibt immer wieder Diskussionen darüber, ob man eine Ausbildung/Studium in dem Bereich benötigt oder nicht. Erfahrungsgemäß kann ich dir sagen, dass man ohne formalen Abschluss (egal ob Fachinformatiker oder Bachelor) wesentlich schlechter bezahlt wird als mit. Es mag Unternehmen geben, die lediglich auf die Fähigkeiten und Fertigkeiten schauen, allerdings sind die in DE (noch) in der Minderheit. Solltest du also ernsthaft in die IT wechseln wollen, dann empfehle ich - aus finanziellen Gründen - eine verkürzte Ausbildung in dem Bereich. Natürlich ist das finanziell hart, allerdings rechnet es sich auf lange Zeit nahezu immer. Alternativ: Studium (IT) und nebenbei als Buchhalter arbeiten.
  7. Es kommt ganz stark auf den Schwerpunkt an! AE: Erstes Lehrjahr überspringen, vor allem wenn Programmierkenntnisse vorhanden sind. Wenn ich sehe, was teilweise in den Berufsschulen im ersten Jahr in LF5 respektive 6 unterrichtet wird, dann könnte ich mich schütteln. Den Inhalt kann man sich in einem 2-3 Tage Crashkurs via YouTube selbst beibringen. Das dritte LJ würde ich nicht verkürzen, da in einigen Schulen Entwurfsmuster, UML und co. in das dritte Lehrjahr gelegt wurden. Also gerade die spaßigen Themen, die gerne mal in der mündlichen Prüfung abgefragt werden. FISI: In den ersten beiden Lehrjahren werden alle Grundlagen vermittelt und im dritten Lehrjahr wiederholt. Man sollte also nichts (bzw. kaum etwas) verpassen, wenn man das dritte verkürzt. Wichtiger Hinweis: Berufsschulen haben einen gewaltigen Spielraum wenn es darum geht, Themen zu verschieben (auch nach der neuen VO/Lehrplan). Mein obiger Text stimmt für die Berufsschulen, die ich kenne. Wie es im Rest von DE aussieht, kann ich nicht beurteilen.
  8. Die Eckpunkte sind nicht wirklich katastrophal. Da habe ich schon ganz andere gesehen. Hier würde es Sinn machen, wenn man ein paar Euro investiert, und sich auf fiverr einen fähigen Designer sucht, der einem das Anschreiben + Lebenslauf aufbessert. Inhaltlich wurde schon alles gesagt. Interessen würde ich rausnehmen und versuchen im Anschreiben zu punkten. Versuch das jeweilige Unternehmen neugierig zu machen und dir eine Chance zu geben, dich zu beweisen. Natürlich muss man in deinem Fall eher tiefer im Gehalt einsteigen und kann keine 5k brutto Einstiegsgehalt fordern. Nach ein paar Jahren fragt kein Mensch mehr nach der Lücke im Lebenslauf oder der IHK Note. Generell interessieren Noten ab einem gewissen Punkt auf der Karriereleiter eh nicht mehr. Daher würde ich mir absolut keine Gedanken machen. Notfalls kannst du auch ein 1-2 tägiges Praktikum von deiner Seite aus anbieten, um sich kennenzulernen.
  9. Die IHK-Musterlösung ist lediglich ein "Vorschlag" und nicht bindend. Der Spielraum ist je nach Aufgabe relativ groß. Außerdem wird auch die schriftliche Prüfung von 3 Prüfern unterzeichnet.
  10. Ich kann dir von der FU nur abraten, sofern du noch kein Studium besitzt. Die Durchfallquote ist enorm (je nach Studiengang würde ich mal ganz spontan auf über 90% schätzen). Ohne Erfahrung an einer Universität ist es sehr, sehr schwierig an der FU zurecht zu kommen. Natürlich kannst du es versuchen, da die Kosten überschaubar sind. Wenn es nicht passt, kannst du problemlos abbrechen bzw. pausieren. IHK Weiterbildungen sind wesentlich einfacher und praxisnäher als die FU. Dort gibt es übrigens zu jedem Modul eine Leseprobe. Dort sind "algorithmischen Mathematik" und "Grundlagen der Wirtschaftsmathematik" übrigens verpflichtend. Einfach mal in die Leseprobe gehen und dir danach überlegen, ob du das wirklich möchtest (9 von 10 möchten das nicht, siehe Durchfallquote bzw. das Verhältnis von Anfängern zu den erfolgreichen Absolventen). Kurzer Nachtrag um es zu verdeutlichen: Ein Professor meiner damaligen (Präsenz)-Universität lehrte auch noch an der FU. Der Schwierigkeitsgrad beider Klausuren war identisch. Allerdings war die Präsenzveranstaltung so konstruiert, dass man den Zusammenhalt seiner Kleingruppe hatte. Die FU hingegen bietet zwar Austauschmöglichkeiten an, allerdings sind diese entweder zu weit entfernt ODER in den entspr. Moodlegruppen ist absolut tote Hose und du sitzt alleine vor dem gesamten Material. Im Master ist das weniger ein Thema als im Bachelor. Dort wird gerne in den ersten beiden Semestern radikal ausgesiebt und gerade für die Veranstaltungen möchtest du Mitstreiter haben, die ernsthaft studieren und sich nicht nur nebenbei mal "einschreiben". Gerade letzteres ist an der FU häufig anzutreffen.
  11. Nach der alten VO ist ein Wechsel bis zu dem oben genannten Zeitpunkt kein Problem (zumindest gab es noch nie irgendein Problem bei einem meiner Schüler). Also würde ich mich von der Person nicht abschrecken lassen und nach der entsprechenden Grundlage für die Ablehnung bitten. *zwinker* Neue VO muss bei der IHK abgeklärt werden. Mit dieser bin ich noch nicht so firm, was möglich ist und was nicht.
  12. Das musste ich über die Jahre auch feststellen, dass Prüflinge auf Teufel komm raus die Zeiten zurechtbiegen, damit am Ende genau 35 oder 70 herauskommt. Ich bin mir nicht sicher, wer diesen Müll immer wieder verbreitet aber es ist vollkommen egal, ob am Ende 74, 67 oder 70 stehen. Lediglich im ANTRAG muss die geforderte Zahl stehen. Es kann von einem Azubi (auch nicht von einem ausgelernten Informatiker) erwartet werden, dass er im Vorfeld ein 70-Stunden Projekt auf die Stunde genau planen kann. Das ist einfach derart unrealistisch, dass es klar sein müsste, dass es hier zu Abweichungen kommen MUSS. Dieser total "gefakte" "IST/SOLL-Zeitvergleich" nervt mich in jeder Doku, die ich lesen muss. "Also hier habe ich 3 weniger genötigt, dafür aber dort 3 mehr. Diff +- 0".
  13. Wie @charmanta bereits angedeutet hat, lohnt sich ein Widerspruch fast nie. Sollte kein Formfehler vorliegen hat man überhaupt keine Chance. Selbst bei Formfehlern kommt es darauf an, welcher Art von Fehler hier vorliegt. Selbst wenn dem Widerspruch stattgegeben würde, ist die Frage ob es die schriftliche oder die mündlich/praktische betrifft. Du schreibst hier von der mündlichen Prüfung. Diese kann nicht mehr nachträglich "hochbewertet" werden, da die Leistung nicht mehr nachvollziehbar ist. Im Extremfall würde es darauf hinauslaufen, dass man die Prüfung erneut ablegen darf/muss. Ob das vorteilhaft ist, sei mal dahingestellt.
  14. Charmanta hat hier völlig recht. Wenn du in dem oben genannten Zeitraum fit für den Arbeitsmarkt werden willst, kann ich dich beruhigen. Mit Fleiß gelingt das im AE Bereich in problemlos 6 Monaten. Ich habe schon einige gesehen, die von 0 Programmierkenntnissen in einem halben Jahr fit genug waren, um eine Juniorstelle anzutreten. Dafür muss man nur zielgerichtet lernen und sich evtl. direkt spezialisieren, damit man den Überblick nicht verliert. Auf deine Frage was man können sollte: - Wissen, wie eine objektorientierte Sprache funktioniert - WebStack ist immer gut - Irgendeine Datenbank bedienen können Reicht schon völlig für ganz viele Juniorstellen auf dem Markt. Wünsche dir viel Erfolg bei der Umschulung.
  15. Ich glaube du hast meinen Post etwas fehlgedeutet. Ich finde das Ausbeuten von Azubis schlimm. Er beschwert sich allerdings weiter oben darüber, dass er "coole" Dinge lernen möchte und weniger Lust auf Tätigkeiten hat, die eben zum Spektrum eines Azubis gehören. Leider musste ich gerade in den letzten Jahren vermehrt feststellen, dass Azubis oder sogar Praktikanten der Meinung sind, sie können sich ihr Aufgabengebiet heraussuchen und jammern bei dem kleinsten Problem. Daher habe ich meinen Post oben etwas forscher formuliert. Der Spruch "Ausbildungsjahre sind keine Herrenjahre" soll verdeutlichen, dass man als Azubi nicht erwarten kann, die selben Tätigkeiten ausüben zu dürfen wie der Meister, der neben einem steht (was nicht zwangsläufig bedeutet, dass die Tätigkeiten vom Meister schöner sein müssen).
  16. Die neue Prüfungsordnung ist in einigen Punkten härter. Die ZP zählt 20% (wenn ich es richtig im Kopf habe), vorher 0%. In der alten Verordnung konnte man in der AP in GH2 Punkte sammeln, vor allem aufgrund der eher oberflächlichen Themen. Das wird jetzt in der ZP abgefrühstückt. Die Abschlussprüfung könnte also wesentlich mehr in die Tiefe gehen (Erfahrungswerte besitzt noch niemand). Nach der neuen Verordnung: FiSI 40 Stunden Projekt, AE 80 Stunden Projekt Alte Verordnung: FiSi 35 Stunden, AE 70 Stunden Also werden größere und umfangreichere Projekte erwartet. Edit1: Außerdem gibt es keinerlei alte Prüfungen zum üben. Bisher konnte man festhalten, dass wenn ein Prüfling die letzten 5-10 Prüfungen gewissenhaft durchgearbeitet hat, mit nahezu 100% Wahrscheinlichkeit die Prüfung bestehen musste. Vor allem im AE Bereich, da dort die Themen immer dieselben sind (mit leichten Abwandlungen). Nach der neuen Verordnung wird es ein Blindflug was den Aufbau angeht. Ist demnach mit Unsicherheiten behaftet.
  17. @Chey Ich würde versuchen so schnell es irgendwie möglich ist, die Firma bzw. Region zu wechseln. Viele Bedenken einfach nicht, dass mit einem derart niedrigen Gehalt automatisch auch eine - nicht vorhandene - spätere Rente einhergeht. Selbst wenn man in der Region sehr günstig wohnt, kann man mit dem Gehalt keinerlei nennenswerte Rücklagen bilden. Von Konsumgütern und anderen Dingen mal ganz abgesehen. Sollte bei dem Gehalt mal ein neuer Zahn fällig werden oder ein teurerer Urlaub geplant sein, wird es ganz düster... .
  18. Ich versuche die Fragen an das Projekt anzupassen. Sollte das schwierig sein bzw. die anderen Prüfer schon alles gefragt haben, kommen die Standardthemen: A: Raidlevel B: Malware-Typen C : Virtualisierungsmöglichkeiten D : Kaufm. Kram E: Backuptypen F : Netzwerktechnik von A bis Z (von IPv4, über Subnetting bis IPv6) G : OSI/ISO rauf und runter inkl. Beispielprotokolle im Detail (DHCP, SNMP, DNS (jaja, ist kein Protokoll) H: Portnummern und Hintergrundwissen dazu I: Datenbanken auf Basisniveau J: DOS/DDOS/Spoofing/MITM usw. inkl. Schutzmaßnahmen K: AD Fragen rauf und runter L: Falls Linux-Server, linuxspezifische Fragen (Rechtesystem, Baumstruktur blablub) Edit: Manchmal frage ich auch im Stil ... "Für was benötigt man eigentlich diese MAC-Adresse. Wir haben doch IPvX Adressen in unserem Netzwerk und damit müssten doch die Rechner eindeutig identifizierbar bzw. erreichbar sein .... O D E R?" Dann muss der Prüfling ausführlich erläutern, wie die Kommunikation abläuft. (Fragen auf dem Niveau kommen allerdings eher bei den besseren Kandidaten).
  19. Ich formuliere es jetzt mal bewusst etwas härter: Denkst du ernsthaft, dass der Azubi die Rosinen rauspicken darf? Frag doch mal einen Azubi auf dem Bau, was er das erste Lehrjahr "schönes" machen darf. Genau die Aufgaben, worauf keiner Lust hat (Bau auskehren, Schlitze stemmen usw.). Ausbildungsjahr sind keine Herrenjahre *zwinker*. In meiner Ausbildung durfte ich das erste halbe Jahr häufiger für die Mannschaft das Mittagessen organisieren gehen. Auch Aufgaben aus dem Bereich "wer hat Lust die Bänder zu wechseln? AZUBI LAUF!". Von deiner Beschreibung weiter oben sehe ich auch keinen Grund zur Sorge, dass in dem Laden irgendwas komplett schief läuft. Da gibt es ganz andere Kaliber.
  20. Ich kann deine Position voll und ganz nachvollziehen. Allerdings hat man keinen Anspruch auf "coole" Dinge, wie du sie genannt hast. Es gibt durchaus auch Betriebe, deren Tätigkeit lediglich aus dem Austausch von Hardware besteht oder aus Call-Center-Tätigkeiten. Manchmal frage ich mich selbst, wie diese Betriebe die Ausbildungsberechtigung erworben haben. Da dein Ausbilder selbst auf den - mit der IHK abgesprochenen Plan - verweist wird das kein Fall sein, bei dem die IHK dringend tätig werden müsste/könnte, zumal sich immer die Frage stellt was "tätig" hier genau sein soll. Sei froh, dass du verschiedene Abteilungen von innen siehst und nicht auf das "Corona-Home-Office-ohne-Aufgaben"-Abstellgleis geschickt wirst. Solche Fälle habe ich aktuell einige auf dem Tisch liegen.
  21. Ich kann dir (ebenfalls) nur empfehlen, den Betrieb zu wechseln. Die IHK ist oftmals keine große Hilfe, sondern kann lediglich (im Extremfall) dafür sorgen, dass die Ausbildungsberechtigung entzogen wird. Dir selbst hilft das in der Situation nicht weiter. Versuch es doch einmal bei deinen Klassenkameraden. Evtl. ist ein Unternehmen dort bereit, dich zu übernehmen. Wünsche dir viel Erfolg.
  22. Guten Abend, ich folge dem Forum (als passiver Leser) schon über 10 Jahre :). Gehöre offiziell zur "Lehrerfraktion", ursprünglich allerdings Fachinformatiker gelernt und ein Studium angehangen mit dem ganzen Rest, der dazu gehört. Mein Schwerpunkt ist die Softwareentwicklung, obwohl ich auch im Netzwerkbereich 'relativ' fit bin. Hobbymäßig verbringe ich schon einen sehr großen Teil meiner Zeit damit, mich in neue IT-Themen einzuarbeiten. Früher 24/7, heute eher 12/7 *lacht*. Ansonsten würde ich Probleme mit der "besseren" Hälfte bekommen. Ansonsten geht es 4x die Woche ins Fitnessstudio und ab und zu wird die Gitarre ausgepackt :). Freue mich immer über interessante Gespräche und einen konstruktiven Meinungsaustausch.
  23. Falls es so weiter geht würde ich 30-40% schätzen. Dazu gesellen sich noch einmal gut 20%, die mit 50 Punkten gerade so bestehen. Dieses Jahr existiert bei uns kein Mittelfeld. Entweder die Person ist richtig gut oder es ist ein hoffnungsloser Fall. Leider gibt es Unternehmen, die seit Corona die Azubis freistellen (Homeoffice) ohne Arbeitsaufträge. Diese verbringen dann die Zeit in Netflix. Das Ergebnis sehe ich aktuell jeden Tag.
  24. Du hast den anderen Lehrervertreter vergessen, der einen Tag vorher "erkrankt", damit man spontan seine Prüfungen mit übernehmen muss, da es keinen Ersatz gibt *seufz*. Das Leben ist echt hart ...
  25. Nicht verkehrt um seinen schmalen Bezug aufzubessern :). ca 100€ x 5 Prüfungstage (in meinem Fall) = 500€ + Doku im Vorfeld lesen => 600-700€ insgesamt. Steuerfrei ohne jeglichen Mehraufwand (da Unterrichtsausfall in dieser Zeit). Beschweren kann man sich da wirklich nicht, finde ich.

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