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Geeignet für die Ausbildung zum Fachinformatiker?

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Lieber bimpfi,

Im Läufe der Diskussion gab es hier auch einige sehr unsachlichen Kommentare zu Ihrer Fragestellung.

Wenn für Sie ein Programmiererberuf mit zusätzlichen Mathematikinhalten in Frage kommt, dann gibt es in einigen wenigen Regionen Deutschlands den Beruf Mathematisch-Technischer Softwareentwickler. Dieser ist dann meist der Assistent des Ingenieurs, der mit der Erstellung von Software für verschiedene, meist technische Anwendungen, beschäftigt ist.

Die Region Karlsruhe hat hier so ca 2-3 (meist ältere) Azubis pro Jahr.

Umschulungen mit Bildungsträgern gibt es hier meist nicht, doch u. U. die Umschulung in einem Ausbildungsbetrieb mit normaler Berufsschule.

In der Abschlussprüfung löst jeder die gleiche Programmierarbeit und es wird dann ein Fachgespräch (keine Präsentation) zu der Programmierarbeit durchgeführt.

Wenn Sie der Beruf interessiert, müssten Sie je nach jetzigem Wohnort eventuell umziehen...

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Muss man denn nicht in fast allen Berufen nach der Ausbildung / Umschulung eine Präsentation halten? Spätestens wenn du dich irgendwo bewerben willst egal ob für eine Festanstellung oder für ein Praktikum musst du dich präsentieren, was am Schluss nicht so viel anders ist wie in der Abschlussprüfung. Du musst was von dir erzählen und sicher kommen auch fachliche Fragen in einem Bewerbungsgespräch.

Ich bin der Meinung das du keine Wahl hast, als zu lernen damit umzugehen.

bearbeitet von citybreaker

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Danke für die vielen Beiträge mir hilft das schon weiter. :)

Wegen Vorstellungsgespräche, da habe ich auch schon Erfahrungen gesammelt. Es ist nicht ganz so schlimm für mich wie ein Referat oder eine Präsentation zu halten, da direkt Fragen an mich gestellt werden und ich dann weiß wo ich anfangen soll. Andererseits empfand ich die meisten Vorstellungsgespräche etwas unangenehm, da ich mir vorkam wie bei einem Verhör, unangenehme Fragen wurden bewußt gestellt wo ich nicht sofort wußte was ich darauf sagen soll. Ich finde das macht die Atmosphäre in solchen Gesprächen irgendwie verkrampfter und zu steif.

An der Uni gab es, damals noch im Diplomstudiengang Informatik im Grundstudium, ein Referat das man halten musste.

Im Hauptstudium wäre dann auch nur noch ein Pflichtreferat gekommen, das wars für das ganze Studium was Vorträge halten anbelangt.

Da ich offenbar eine Referats-Phobie habe, hätte ich eben mit beide Augen zu drücken dann noch ein Referat im Hauptstudium gehalten und das schnell hinter mich gebracht. Insgesamt nur 2 Vorträge halten im ganzen Studium, das wäre noch gegangen.

Wenn man versucht Vergleiche zu ziehen, jemand der z.B. starke Höhenangst hat, wird natürlich versuchen solche Situationen zu vermeiden wo es nur geht. Das ist bequem und warum sollte man sich seinen Ängsten freiwillig stellen, was hat man davon.

Letztendlich wird es daraus hinauslaufen, dass ich eben eine 15-minütige Präsentation abhalten werde bei der Abschlussarbeit weil diese Pflicht ist, und während der Umschulphase darauf hoffe kein Referat halten zu müssen.

Wo es möglich ist, werde ich keine Referate halten, ansonsten eben werde ich meine Pflicht erfüllen und diese schnell hinter mich bringen. Ich fühle mich einfach nicht wohl wenn ich im Mittelpunkt stehe, das hat weniger was mit antrainieren und üben zu tun, mehr mit dem Grundcharakter eines Menschen. Der läßt sich nicht verändern.

bearbeitet von bimpfi

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Gerade während der Umschulung solltest du so viele Referate wie möglich halten, egal wie unangenehm es ist. Es gerade dann eine gute Übung und vielleicht ändert sich deine Einstellung ja noch. Um so mehr du Hälst umso besser bist du auch auf die Prüfung vorbereit. Wäre doch doof wenn du nur wegen dem Referat am schluss nicht bestehst.

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Hallo bimpfi. Ich bin ein Mensch, der gut mit seinen Freunden kommunizieren kann. Jedoch schon bei der Familie wird es schwerer...

Auf Arbeit ist es nicht immer einfach und auch in der Schule ist jedes gesprochene Wort von mir im ruhigen Klassenzimmer ein Graus. Ich habe vor langer Zeit mit kaum einem Menschen wirklich gesprochen (außer Familie und Freunde). Und dennoch habe ich mich daraufhin gearbeitet sogar Vorträge halten zu können. Und diese meistens sogar gut bis sehr gut. Ich arbeite an mir und denke jedes Mal über die Fehler nach. Darüber wie schwer mir wieder einige Wörter gefallen sind. Und wie gut ich es nächstes Mal machen kann. Der Schlüssel zu einem guten Vortrag liegt darin zu verstehen was man rüberbringen möchte und dass man darauf gut vorbereitet ist. Ich bin 1-2 Wochen vor einem Vortrag schon kreidebleich und versaue mir teilweise sonst ganz normale Tage damit. Sobald ich aber die Einleitung fertig habe und im Thema bin kann ich runtererzählen und sogar kleine "Witzchen" einbauen oder über Aussprachefehler schmunzeln. Ich habe es schwer erarbeitet. Ich war dabei nicht immer so souverän. Und geholfen hat mir am Meisten das Abitur. In den Klassen 11-13 haben wir pro Halbjahr in fast jedem Fach mindestens eine Präsentation halten müssen. Unterschiedlich lang. Ich habe sie nicht abgelehnt sondern habe für mich eine angenehme Atmosphäre und Vorbereitung gefunden. Ich bitte dich, wenn ich das schaffe kannst du das auch erlernen damit es dir danach besser geht.

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Jemand, der sich so sehr bewusst dagegen wehrt, andere Menschen (in dem Fall Kollegen) an seinen Lösungen und seinem Wissen teilhaben zu lassen hat meiner Meinung nach weder in der IT, noch in irgendeiner anderen Branche, die auf "Wissen" beruht, etwas zu suchen.

Und diese ignorante "Ich will daran nichts ändern."-Haltung macht es nicht besser.

Meine 3.91166 Pfennige dazu...

bearbeitet von Goulasz

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Mir kommt es hier vor, als ob wir bei der "Versteckten Kamera" sind. Ernsthaft, der bimpfi kann das doch nicht Ernst meinen?

Es ähnelt leicht einem Autisten, wenn man von sich sagt: "Ich möchte mit keinen Menschen reden! Ich möchte so wenig Kontakt wie möglich."

Tut mir Leid. Aber dann ist das Berufsfeld "IT" das vollkommen falsche ...

Außerdem kommt man im Beruf - leider - nicht sehr weit, wenn man total verschlossen ist und mit kaum einem spricht.

Über Präsentationen und Gespräche bilden die Vorgesetzen meist eine bessere Meinung, als über die getätigte Leistung selbst. Da die Leistung (Programmierung) unsere BWL-Chefs nicht einschätzen können (wie schwer das wirklich war).

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Wo es möglich ist, werde ich keine Referate halten, ansonsten eben werde ich meine Pflicht erfüllen und diese schnell hinter mich bringen. Ich fühle mich einfach nicht wohl wenn ich im Mittelpunkt stehe, das hat weniger was mit antrainieren und üben zu tun, mehr mit dem Grundcharakter eines Menschen. Der läßt sich nicht verändern.

Ich denke da liegst du falsch. Es ist absolut normal sich unwohl zu fühlen vor Menschen zu reden. Keiner fand das von Anfang an toll. Das ist eine reine Trainingssache. Manche werden zwar nie grosse Redner, aber das "unangenehme" Gefühl wird aufhören. Wir haben das während der Ausbildung im Betrieb geübt bis zum abwinken. Erst im kleinen Rahmen unter den Azubis und dann später im etwas grösseren. 1-2 Präsentation im Monat vor 10-20 Leute war Pflicht. Und am Ende der Lehrzeit hatte keiner mehr Problem damit das zu machen, wovor sich am Anfang viele fast in die Hose gemacht hatten, Übel war, etc. Insofern sehe ich da einen grossen Unterschied zwischen "nicht können" und "nicht wollen, weil (erstmal) unangenehm". Da solltest du dir auch nichts in die Tasche lügen.

Letztendlich wird es daraus hinauslaufen, dass ich eben eine 15-minütige Präsentation abhalten werde bei der Abschlussarbeit weil diese Pflicht ist, und während der Umschulphase darauf hoffe kein Referat halten zu müssen.

Na also, dann hast ja jetzt eine Lösung oder? Willst du den Thread offen lassen? Ich habe nämlich das Gefühl es wird teilweise etwas unsachlich, daher würde ich den Thread schliessen.

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Du musstest nie Referate in der Schule (GYMNASIUM!?) halten?

Seminarfacharbeit musstest du nicht vorstellen?

Der Lehrer konnte dich nicht zwingen?

Bei uns ging das ganz einfach, nicht gehalten = 0 Punkte...

Nur in der 13. Klasse zwei Referate in Deutsch, in den unteren Klassen sonst nie.

Ich konnte mich da rausschlängeln und musste keine halten. Ich hatte dann zwar Null Punkte im mündlichen aber das störte nicht,

da ich in den Klausuren gut abgeschnitten hatte.

Seminarfacharbeit gab es bei uns nicht am Gymnasium.

Pflichtvorträge: An der Uni ein Referat im Grundstudium bis zum Vordiplom und eines im Hauptstudium, mehr nicht. (Im Hauptstudium war ich nicht mehr da).

bearbeitet von bimpfi

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Dann aber nur an ausgewählten Schulen anscheinend. Wir mussten damals Referate halten.

Ja, das war wohl früher im Lehrplan an bayrischen Gymnasien nicht vorgesehen. Das Schulfach Informatik gab es damals leider auch noch nicht. Auch wenn ich nichts daran ändern kann, Referate/Vorträge halten macht ja nur dann Sinn, wenn man später das dann auch beruflich brauchen kann, z.B. als Dozent, Lehrer, Politiker oder Führungskraft arbeitet und sowas ja dann auch sinngemäß während des Studiums oder in der Berufsausbildung üben kann.

60% des Lernstoffs früher in der Schule war erworbenes Wissen das man wieder schnell vergessen hat, spätestens wenn man das Fach nach der 11. Klasse abgewählt (Französisch, Chemie, Physik, Biologie habe ich abgewählt) hat oder allerspätestens nach dem Abitur, weil man es später im Leben nie wieder braucht. Im Studium an den Universitäten ist es noch viel schlimmer, da sind es, je nach Studiengang zwischen 80-95%.

Und so ist das auch mit den Referate halten, die wenigsten brauchen das später.

Das ein Fachinformatiker später im Beruf ein Referat halten muss oder eine Präsentation ist wohl sehr unwahrscheinlich. Höchstens er ist beim Kunden und muss einer Person die Software kurz vorstellen, wie sie funktioniert oder er muss seinem Vorgesetzten etwas zeigen. Das ist aber etwas ganz anderes als vor vielen (fremden) Leuten (Arbeitskollegen, Mitstudenten...) frei zu reden.

bearbeitet von bimpfi

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Auch wenn ich nichts daran ändern kann, Referate/Vorträge halten macht ja nur dann Sinn, wenn man später als Dozent, Lehrer, Politiker oder Führungskraft arbeitet und sowas ja dann auch sinngemäß während des Studiums oder in der Berufsausbildung üben kann.

Ich glaube, Du solltest Dich zuerst über den Ausbildungsberuf informieren.

Bist Du immer noch dieser Meinung, wenn Du Dir die folgende Seite anschaust?

IT-Berufe - Fachrichtung Anwendungsentwicklung

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Deine Aussage ist schlicht und einfach falsh bimpfi, das haben verschiedenste äusserst kompetente Leute in diesem Thread inzwischen schon mehrfach gesagt und du ignorierst es immer noch.

Viel Spaß mit der Umschulung und in deinem weiteren Arbeitsleben - Erfolg wirst du mit der Einstellung und dieser Ignoranz nicht haben (können).

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Ich glaube, Du solltest Dich zuerst über den Ausbildungsberuf informieren.

Bist Du immer noch dieser Meinung, wenn Du Dir die folgende Seite anschaust?

IT-Berufe - Fachrichtung Anwendungsentwicklung

Danke für den Link. Jetzt bin ich wieder skeptisch geworden ob das was für mich ist.

Ich bin eher ein Einzelgänger und weniger ein Teamspieler. Ständig Leute um mich rum haben ist nicht mein Ding. Ich will während der Arbeit meine Ruhe haben und mich auf meine Aufgaben konzentrieren. In einem Großraumbüro z.B. würde ich psychisch eingehen.

Mehr als 2 Arbeitskollegen im Büro verkraftet mein Gehirn langfristig gesehen nicht.

Anwendungen präsentieren als Fachinformatiker? Oh. Mich wundert das schon sehr...andererseits ist hier vom Fachbereich Anwendungsentwicklung die Rede. Bei dem Schwerpunkt Systemintegration sieht das ja wieder anders aus, oder?

bearbeitet von bimpfi

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bei mir ist das leider so.

Ich kenne Großraumbüros und im Vergleich 1 oder 2 Personen Büros.

Die Unterschiede sind enorm. Was die Arbeitsatmosphäre betrifft sowie auch die Arbeitseffizienz.

Ich würde natürlich bei der Abschlussprüfung als Fachinformatiker die 15 Minuten Präsentation schnell hinter mich bringen, und das wars in Zukunft mit Vorträge oder Referate halten!

Würde ein Vorgesetzter in einer Firma mir sagen ich solle eine Präsentation halten, käme meine Antwort: "Nein".

bearbeitet von bimpfi

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Es gibt auch Firmen mit kleinen Büros. In Meetings wirst Du aber Deine Meinung sagen müssen. Wie willst Du sonst ein Softwareprodukt passend fertig kriegen?

Das ist ja wieder was anderes. Das kann ich.

Nur Großraumbüros, das amerikanische Modell, damit kann ich mich nicht anfreunden.

Bis zu 3 Angestellte im Arbeitszimmer ist es noch in Ordnung.

Man will ja normalerweise langfristig dort arbeiten, am besten bis zur Rente.

Fachrichtung - Systemintegration hört und liest sich schon viel angenehmer. :-)

Man arbeitet direkt am Server, installiert, wartet, administriert.

bearbeitet von bimpfi

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Es gibt Leute die arbeiten im Dreck bei mehr als 40°C im Schichtdienst um Geld zu verdienen und damit sich und/oder Ihre Familie zu versorgen und du heulst hier rum weil du nicht mit mehr als 1-2 Personen in einem Büro sitzen willst und eine Abschlusspräsentation halten musst?!

Du kannst unmöglich kein Troll sein.

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Mitlerweile 7 Seiten, keine Besserung und zunehmende Spannungen veranlassen mich dazu, hier erst mal zu zu machen. Sollte was positives kommen mache ich gern wieder auf.

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Gast
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