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Hallo Leute eine kurze Frage,

warum haben wir als Fachinformatiker für Systemintegration BWL (Betriebswirtschaftslehre) in der Berufsschule?

BWL ist doch ein Fach für Kaufmännische Berufe?

Geht mir nicht ganz ein wieso als FiSy BWL benötigt wird.

 

MFG

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Hm also ich bin immer noch fest überzeugt dass ein Server/Netzwerkadministrator kein BWL braucht?

Hinsichtlich auf ein Projekt das mit Kosten belastet ist braucht man BWL, ja. Aber dafür gibts ja die Berufe im Kaufmännischen Bereicht damit ich keine Rechnungen oder Angebote schreiben muss etc? 

Was ich noch akzeptable finde wäre für Anwendungsentwickler in der Finanzbranche.

Aber BWL in einem Unternehmen wo es um Hypervisoren, Webhosting, VPNs, Subnetze etc geht -wtf brauch ich dafür bwl ?^^  

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Gast Uhu

In größeren Unternehmen in einer Führungsposition ist es durchaus sehr wahrscheinlich, dass man für seinen Bereich auch Budgetverantwortung hat. Nicht zuletzt geht es halt auch darum, mal etwas vom großen ganzen zu lernen. Keine Angst, wenn du in deinem Leben nur "Steine hauhen" willst, dann wirst du es nie brauchen. Es gibt aber auch Leute, die wollen mal mehr machen, und eine Ausbildung ist nunmal auch dazu da, ein gewissen Grundstock zu legen.

Sei mir nicht böse, die Frage ist ungefähr auf dem Level eines Mittelstufenschülers, der meint er bräuchte in seinem Leben keine Mathematik mehr.

bearbeitet von Uhu

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vor 26 Minuten schrieb only85:

Hm also ich bin immer noch fest überzeugt dass ein Server/Netzwerkadministrator kein BWL braucht?

FISIs können deutlich mehr als "Server/Netzwerkadministratoren" sein, das ist kein fest umrissenes Feld. Je nach Unternehmen und eigenen Interessen kann sich das in komplett andere Richtungen entwickeln, nicht nur bei FISIs. Ein Bekannter von mir hat FIAE gelernt und ist jetzt IT-Projektmanager und programmiert dafür so gut wie überhaupt nicht mehr. Selbst wenn Du in deinem jetzigen Unternehmen nichts mit BWL zu tun hast, kannst Du im nächsten Unternehmen viel damit zu tun haben, weil Du sehr eng mit dem Vertrieb zusammen arbeitest o.ä.

Interessanterweise hatten wir in der Berufsschule so gut wie überhaupt kein BWL, nur in Organisation und Geschäftsprozesse wurde das ein bisschen gestreift, da ist aber auch jede Schule anders.

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Da gibt es mehrere Gründe.

  1. Es ist afaik Teil JEDER Ausbildung (IHK und Handwerkskammer), damit die Grundlagen dazu vorhanden sind.
  2. Die Ausbildung soll einen dazu befähigen, freiberuflich / selbständig tätig zu werden nach der Ausbildung - und da benötigt man die Sachen, bzw. sie helfen beim Einstieg ungemein.
  3. Vor allem in kleineren Firmen kann es durchaus mal sein, dass man auch als FISI ein Angebot, einen Kostenvoranschlag oder sonstiges schreiben, oder z.B. Verkaufspreise für bestimmte Sachen kalkulieren muss. Vor allem, wenn man in Projekten tätig ist, oder aber in einem PC-Laden arbeitet, hat man mit solchen Dingen potentiell häufiger zu tun.
  4. Wer leitende Funktionen übernehmen will, wird mit solchen Dingen auch mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann konfrontiert - vor allem, wenn Budget- und Personalverantwortung vorhanden ist.

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vor einer Stunde schrieb Crash2001:
  1. Es ist afaik Teil JEDER Ausbildung (IHK und Handwerkskammer), damit die Grundlagen dazu vorhanden sind.

Eben.
Darum würde ich es auch gar nicht so groß an die Glocke hängen, wie es hier einige tun.
Man lernt vielleicht ein bisschen, was der Unterschied zwischen Haben und Soll ist und wie man eine Gewinn- und Verlustrechnung aufstellt aber das ist mehr im Stil eines kleinen Crashkurses und ist nur ein Bruchteil davon, was ein Kaufmann lernt. Dies an die große Glocke zu hängen, weil der Fachinformatiker seinen Ursprung beim Datenverarbeitungskaufmann hat, ist aus meiner Sicht ein wenig hochtrabend. Im Alltag wird man auch nicht viel damit in Kontakt kommen. Für eine Kostenaufstellung reicht auch der gesunde Menschenverstand. Außerdem wurde der Beruf Datenverarbeitungskaufmann 1997 in mehrere Berufe unterteilt. Es standen die Berufe Informatikkaufmann, IT-Systemkaufmann, Fachinformatiker und IT-Systemelektroniker. Der Fachinformatiker war also nicht als Kaufmann gedacht, sondern als praktizierender Facharbeiter. Vermutlich sind aber hier wohl einige zu jung und haben die damalige Dotcom-Blase nicht mitbekommen. Die neuen Berufe wurden nämlich damals zur Anfangszeit der Boom-Phase ins Leben gerufen.

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Gast Youkai

Also ich find den BWL teil ehrlich gesagt auch zu groß ...

Ich hab bereits eine Ausbildung als Handwerker hinter mir und da war das ganze BWL zeug wirklich nur ganz marginal und selbst das war mir in dem moment damals schon zu viel unnötiges zeug das man besser anderweitig hätte lernen können wenn interesse bestanden hätte ^^V

 

Es sollten allgemein mal vernünftige neue Ausbildungskonzepte / Rahmenlehrpläne geschaffen werden die viel spezieller sind als es jetzt der fall ist.

Die Welt wird nicht Einfacher und das Material wird nicht weniger sondern nur mehr jedes Jahr so das man sich wirklich überlegen sollte ob man lieber allrounder ausbilded die alles können aber nix richtig oder lieber "fachidioten" die zwar allgemein eher nix können aber dafür dann ihren speziellen job 100%ig beherschen.

 

Was interessiert es einen Metzger wie man ein Messer herstellt der benutzt das nur und muss wissen wie er das schwein ordentlich zerlegt oder nen Postboten wie man das Papier macht auf dem die Briefe geschrieben werden....

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Also dazu muss ich aber auch sagen, dass der Fachinformatiker laut Handelskammer zu 50% ein kaufmännischer Beruf ist. Merkt man auch daran, dass man danach den kaufmännischen Fachwirt / Betriebswirt absolvieren darf, was eigentlich auch nur mit kaufmännischer Ausbildung funktioniert.

Ich finde es gut auch in die BWL-Schiene zu schauen. Ich merke immer mehr dass es in Projekten stark von Vorteil sein kann.

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vor 21 Minuten schrieb neinal:

Viel fragwürdiger finde ich, dass man kein Mathe hat ^^ Aber seine Zeit im Religionsunterreicht absitzt.

Dem kann ich nur zustimmen... Mathe wäre mir auch um einiges lieber gewesen als 3 Schulstunden die Woche in Religion zu verschwenden...

vor 21 Minuten schrieb neinal:

Du wirst das noch brauchen. Mindestens in deinem Projekt.....

So sieht es aus, stellt euch net so an... Der Kaufmännische Teil ist eh relativ gering und ja es ist trocken, aber man kann auch viel lernen und es wird später auch als FISI oder FIAE durchaus wichtig, wenn du mal deinem Vorgesetzten z.b. eine neue Soft- oder Hardware für euer Team oder das ganzes Unternehmen vorschlagen willst, kannst du fast sicher sein, das der dann von dir auch wissen will, was das kostet, ob es wirtschaftlich rentabel ist usw. da können dir diese "Grundkenntnisse" in BWL schon wirklich helfen. Und wie schon von Neinal gesagt spätestens beim Abschlussprojekt brauchst du es, denn was viele wohl gerne vergessen oder verdrängen das du in der Doku bzw. in der Präsentation auch den Wirtschaftlichen Faktor mit einkalkulieren und aufzeigen musst.

Wenn du dich selbstständig machen willst, wirst du auch dankbar sein wenn du nicht von Null anfangen musst und in einer Führungsposition ebenso, mein Chef muss für unsere Kunden auch Angebote erstellen und unsere 2 größten Kunden sind ein riesen Automobilhersteller und eine Versicherung, da muss das Angebot einwandfrei sein, klar bekommt er auch unterstützung von Leuten mit Kaufmännischer Ausbildung, aber er muss auch Ahnung davon haben.

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vor 5 Minuten schrieb Albi:

Dem kann ich nur zustimmen... Mathe wäre mir auch um einiges lieber gewesen als 3 Schulstunden die Woche in Religion zu verschwenden...

Religion lief bei uns immer gleich. Der Lehrer kam rein. Und hat gefragt, ob wir lieber einen Film schauen, oder Kaffee trinken gehen wollen.

Im nächsten Jahr bin ich zu Ethik gewechselt. Da haben wir uns dann über Zombies unterhalten ^^

vor 5 Minuten schrieb Albi:

So sieht es aus, stellt euch net so an... Der Kaufmännische Teil ist eh relativ gering und ja es ist trocken, aber man kann auch viel lernen und es wird später auch als FISI oder FIAE durchaus wichtig, wenn du mal deinem Vorgesetzten z.b. eine neue Soft- oder Hardware für euer Team oder das ganzes Unternehmen vorschlagen willst, kannst du fast sicher sein, das der dann von dir auch wissen will, was das kostet, ob es wirtschaftlich rentabel ist usw. da können dir diese "Grundkenntnisse" in BWL schon wirklich helfen. Und wie schon von Neinal gesagt spätestens beim Abschlussprojekt brauchst du es, denn was viele wohl gerne vergessen oder verdrängen das du in der Doku bzw. in der Präsentation auch den Wirtschaftlichen Faktor mit einkalkulieren und aufzeigen musst.

Wenn du dich selbstständig machen willst, wirst du auch dankbar sein wenn du nicht von Null anfangen musst und in einer Führungsposition ebenso, mein Chef muss für unsere Kunden auch Angebote erstellen und unsere 2 größten Kunden sind ein riesen Automobilhersteller und eine Versicherung, da muss das Angebot einwandfrei sein, klar bekommt er auch unterstützung von Leuten mit Kaufmännischer Ausbildung, aber er muss auch Ahnung davon haben.

Richtig. Dazu kommt auch, dass nicht jeder nach der Ausbildung das selbe machen wird. Wenn zum Beispiel jemand langfristig gesehen in die Beratung will, wird er froh sein, die Kenntnisse zu haben. Und nur, weil du sagst du brauchst das nicht. (Was du meiner Meinung nach noch gar nicht so richtig abschätzen kannst), kann es dennoch andere Leute in der Schule geben, die das sehr wohl im Job brauchen können.

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vor 3 Minuten schrieb neinal:

Religion lief bei uns immer gleich. Der Lehrer kam rein. Und hat gefragt, ob wir lieber einen Film schauen, oder Kaffee trinken gehen wollen.

Genau so war es bei uns auch xD jede woche einen anderen Film gekuckt (gut das wir vorher immer Pause hatten und noch zum Lidl konnten um Knabberzeug zu besorgen xD) und die Schulaufgaben war dann einfach "Schreib deine Meinung zum Film auf 0,5-1 Seite lang) Ich hab ne 1 bekommen für meine Meinung zu Illuminati nach ca. 2 Monaten wo ich schon garnimmer wusste was im Film wirklich alles vorkam und ich keinen Namen mehr wusste etc. xD Einfach lächerlich... Oder auch gut der Lehrer hat uns 30 Minuten früher gehen lassen, damit er seinen Zug nicht verpasst xD

Du warst doch auch auf der BSinfo oder? Vll hatten wir sogar den gleichen Lehrer xD

vor 3 Minuten schrieb neinal:

Und nur, weil du sagst du brauchst das nicht. (Was du meiner Meinung nach noch gar nicht so richtig abschätzen kannst), kann es dennoch andere Leute in der Schule geben, die das sehr wohl im Job brauchen können.

So siehts aus... Habt nicht immer nur diesen Ego Gedanken, nur weil ihr glaubt es bringt euch nix (was wie gesagt quatsch ist) muss das nicht für andere gelten.

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vor 16 Minuten schrieb Albi:

aber man kann auch viel lernen und es wird später auch als FISI oder FIAE durchaus wichtig, wenn du mal deinem Vorgesetzten z.b. eine neue Soft- oder Hardware für euer Team oder das ganzes Unternehmen vorschlagen willst, kannst du fast sicher sein, das der dann von dir auch wissen will, was das kostet, ob es wirtschaftlich rentabel ist usw. da können dir diese "Grundkenntnisse" in BWL schon wirklich helfen.

Da reicht auch oft der gesunde Menschenverstand. Das ist eine Sache zwischen Kosten- und Nutzen. Kostet eine Software viel aber ist der Nutzen gering, dann rentiert es sich nicht. Solche Aussagen kann man auch ohne BWL-Kenntnisse aufstellen.

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Bei uns gab es kein BWL. Bei uns hieß es WiSo Wirtschaft und Soziales. Hab es gehasst, war nie gut.

Aber die paar interessanten Dinge, bei denen ich im Abschlussjahr 2013 nicht den Unterricht gestört hab, helfen mir jetzt bei meiner neuen Arbeitsstelle enorm weiter. Als Azubi wenn man jeden Tag seine Aufgaben vorgekaut bekommen hat war WiSO Nutzlos. Jetzt wo ich selber für Verträge, Infrastrukturerweiterungen und alles Rund um IT-Management zuständig bin, bin ich froh, einige "Grundlagen" zumindest mal gehört zu haben.

 

Und nein, ich ermuntere nicht zum Unterricht stören, wenn ich nun zurück denke hätte ich noch ein wenig mehr aufpassen sollen.

 

Lg aus Nürnberg

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vor 2 Minuten schrieb Whiz-zarD:

Da reicht auch oft der gesunde Menschenverstand. 

Glaubst du, ich denke BWL Kenntnisse schaden niemanden zumindest die Grundlagen und vereinfachen so etwas ungemein. Zumal es genug Leute gibt denen dieser "gesunde Menschenverstand" wie du es so schön bezeichnest fehlt und es daher noch weniger schadet wenn sie etwas in der Berufsschule dazu lernen.

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vor 25 Minuten schrieb Albi:

Du warst doch auch auf der BSinfo oder? Vll hatten wir sogar den gleichen Lehrer xD

Klingt irgendwie so...

Wann warst du dort?

Das war eh immer seltsam. Zumindest bei ein paar Lehrern.

 

 

@Menschenverstand. Klar lernt man einige Dinge, die man bestimmt schon weiß. Aber wenn ich mir überlege wie der Unterricht bei uns ablief... ich war eigentlich die ganze Stunde damit beschäftigt den Jungs hinter mir zu erklären, wie das alles funktioniert. Da hat der Menschenverstand nicht viel geholfen.

Und wir haben zum Teil auch ganz interessante Dinge gemacht. Wir sollten beispielsweise mal einen Messestand planen. War witzig. Und da mein Papa das beruflich macht, weiß ich, dass JEDE Gruppe finanziell total daneben lag....

Oder wir mussten eine Produktpräsentation machen.. Mit einem Produkt das wir uns audenken sollten. Inklusive Kalkulation was der Spaß kostet... Das war schon spannend... Und für einige total überraschend.... Weil man ja zum Beispiel auch Löhne und Gehälter bezahlen muss an die Leute, die das Produkt herstellen ;)

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vor 17 Minuten schrieb Whiz-zarD:

Da reicht auch oft der gesunde Menschenverstand. Das ist eine Sache zwischen Kosten- und Nutzen. Kostet eine Software viel aber ist der Nutzen gering, dann rentiert es sich nicht. Solche Aussagen kann man auch ohne BWL-Kenntnisse aufstellen.

Solch eine grobe Aussage schon.

Aber wie man z.B. ausrechnet, wann sich etwas amortisiert hat, bzw. wann der ROI (Return of Investment) erreicht ist, usw., dafür muss man schon wissen, was man berechnen muss.
Genauso, dass man die Begrifflichkeiten kennt und nicht wie der Ochs vorm Berg da steht, wenn mal jemand mit derartigen Begriffen auf einen zukommt.

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vor 4 Minuten schrieb neinal:

Wann warst du dort?

Ich schick dir ne PM, damit wir unser Offtopic hier net spammen und ärger von Chief bekommen^^

vor 4 Minuten schrieb neinal:

@Menschenverstand. ...

Amen zu dem was du da geschrieben hast. Genau so war es bei uns auch, ein anderer und ich hatten halt den Vorteil das wir auf der Wirtschaftsschule waren, daher war das für uns nicht so das Problem, aber wie sich die anderen Teils angestellt haben, kann ich hier nicht von viel gesundem Menschenverstand sprechen, nach Whiz-zards Auffassung und das war nicht nur in unserer Klasse so...

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vor 3 Minuten schrieb Crash2001:

Aber wie man z.B. ausrechnet, wann sich etwas amortisiert hat, bzw. wann der ROI (Return of Investment) erreicht ist, usw., dafür muss man schon wissen, was man berechnen muss.

Das Beispiel wollte ich auch grade bringen. Wenn ich mir hier meine Kollegen anschaue wissen viele nicht, wie man eine gewichtete Entscheidungsmatrix baut und auswertet, geschweige denn wie man den ROI ausrechnet. Hatten sie bestimmt mal irgendwann gehabt, aber nicht weiter dafür interessiert. 

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Abend!

Aktuelles Beispiel aus der Firma:

Unser SQL Server Analysis Service soll upgegradet werden auf 2016. Bisher in "Standard" verfügbare Optionen sind jetzt aufgrund von Änderungen am Lizenzmodell nur noch in der Enterprise-Variante verfügbar.
Wir nutzen aber einige der Optionen, bräuchten also entweder Enterprise oder müssten die Features umbauen.

Was machst du in so einer Situation als Admin? Geld ist natürlich nicht unendlich vorhanden. Zeit sowieso nicht. Also setzt du dich mit den betroffenen Leuten an einen Tisch und überschlägst und rechnest, ab welchem geschätzten Zeitaufwand für das Umbauen der Datenbanken die Kosten für die Entwicklung mit den Mehrkosten für die Lizenzen(in etwa das vierfache) gleichauf liegen. Und wie lange die Lizenz beibehalten werden soll. Und wie die wirtschaftliche Lage des Unternehmens allgemein so aussieht. Und ob ggfs. in naher Zukunft Entwicklungen anstehen, die ohnehin Enterprise-Features beinhalten.

Und dann musst du natürlich beurteilen können, inwiefern sich das Aufwenden von Zeit auf die Umbauten an der Datenbank noch auswirken. Betroffene Entwickler können in der Zeit z.B. keine anderen Aufgaben übernehmen. Will man sich so etwas leisten? Stehen am Markt vielleicht grade Änderungen bevor, für die man personell gerne etwas Puffer hätte?

 

So etwas kannst du natürlich auch "einfach machen" oder "aus dem Bauch heraus entscheiden", aber die BWL und ihre Ausläufer bieten in ihrer großen Toolbox genug Werkzeug, um eine solidere Entscheidung treffen zu können als "Wir machen das jetzt so". Wir reden hier schnell mal von Beträgen im Bereich jenseits der 500.000€.

 

Gruß, Goulasz :goulasz: 

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Ich glaube Goulasz hat das sehr gut zusammengefasst. Egal wo du arbeitest, wenn es nicht gerade sowas wie Entwicklung ist,du wirst immer relativ viele wirtschaftliche Entscheidungen treffen müssen ? Support (Wie viele PC's brauchen wir und zu welchen Konditionen?), Administration (Welche Software führen, welchen Mehrwert hat sie ?), Netzwerk (Bringt es etwas den Server oder die Software zu upgraden/updaten für diesen Preis). Sind alle so Punkte die wichtig sind gerade wenn du in eine Leitungsstelle kommst. Da musst du deinen Haushalt planen oder wie man das nennt. Mich nervt BWL in der BS teilweise auch aber es wird dir später sehr helfen ! Auch wenn du vielleicht nicht auf alles zurückgreifst weil du es nicht braucht.

 

Gruß Darkside

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