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Aufhebungsvertrag vorgelegt bekommen

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Die Vorgeschichte gibt es hier https://www.fachinformatiker.de/index.php?/topic/156127-k%C3%BCndigung-ohne-abmahnung/

 

Ich hatte nun diese Woche nach zwei Wochen Krankschreibung und zwei Wochen Berufsschule das Gespräch mit der Firma im beisein meines IHK Beraters.

 

Was da abgelaufen ist war schlimmer als ich es mir hätte vorstellen können.

 

Man hat mich permanent schlecht gemacht und wollte mir unbedingt einreden das ich nichts kann, nicht sozial kompatibel bin und eine einzige Belastung.

 

Im groben hat man folgendes gesagt :

 

- Ich kann nicht erwarten mit dem Team arbeiten zu dürfen wenn ich nichts kann (ich hatte mich beschwert das sich keiner um mich gekümmert hat und ich aus allen Team Sachen ausgeschlossen wurde)

 

- er (der Chef) hat mit dem Team gesprochen, es möchte keiner mehr mit mir arbeiten weil man resigniert hat mir etwas beizubringen

 

- Man empfiehlt mir nicht die Ausbildung weiter zu machen weil ich nicht das "Gen" habe das man zum programmieren braucht

 

Nebenbei hat er seine Firma natürlich in den Himmel gelobt und ich bin ja selbst schuld das man mich nicht ordentlich ausbildet, natürlich möchte man aber wieder einen Azubi einstellen.

 

Zum Abschluss sagte man mir es gäbe ja genug Gründe mich fristlos zu kündigen aber man bietet mir aus Kulanz einen Aufhebungsvertrag an. (es gibt natürlich nicht einen einzigen Grund, was mir mein IHK Berater nach dem Gespräch auch gesagt hat, der war selbst extrem schockiert).

 

Ich habe jetzt einen Aufhebungsvertrag hier liegen, man stellt mich bis auf weiteres von der Arbeit frei und ich habe Zeit bis Mittwoch um zu sagen ob ich den Vertrag annehme. Ich habe am Dienstag einen Termin bei der IHK und es wird ein neuer Arbeitgeber gesucht.

 

Der Vertrag besagt das man das Verhältnis zu Ende Februar kündigt und ich bis dahin noch bezahlt werde, alle anderen finanziellen Ansprüche wie zb Resturlaub trete ich damit aber ab.

 

Habt ihr Tipps wie ich jetzt am besten mit der Abwicklung vorgehe?

 

 

 

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Doch, eins, NIEMALS einen Aufhebungsvertrag unterschreiben. NIEMALS!

Einzige Ausnahme, der Anwalt sagt ja.

Ansonsten stellst du dich freiwillig damit schlecht. Wenn es denn so ist das sie Genug Gründe haben dich fristlos zu Kündigen, sollen sie es tun. Dagegen kannst du Klagen. Gegen einen Aufhebungsvertrag nicht. Etc.p.p.

 

Aber wie Chief sagt: Geh zu einem Anwalt. Montag 8Uhr. Spätestens!

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Wahnsinn, was für eine Frechheit, wie schon im alten Thread gesagt, sofort zum Anwalt. Nicht unterschreiben und wenn sie meinen dich Fristlos kündigen zu können, dann sollen sie das soch probieren so einfach wie die glauben ist das noch lange nicht und wie Enno schon sagt, damit kannst du klagen, bei einem Aufhebungsvertrag eben nicht weil du ja ihren Konditionen zustimmst.

So ein Betrieb gehört echt für immer gesperrt und sollte garnicht mehr dran denken einen Azubi das Leben zu versauen, so wie das klingt gibt es in dem Betrieb wohl keinerlei Kompetenz wenn es um das Ausbilden geht. Wenn sie dir nichts beibringen wollen, wie sollst du was können um zu arbeiten, da könnt ich echt einen zuviel bekommen.

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Ich habe dann auch gefragt warum man mir in der ganzen Zeit denn nicht gesagt hat das ich so schlecht bin. Die Antwort war "das kann man ja nicht einfach so sagen".

Ich denke man wollte es mir einfach leicht machen zu sagen, dass ich in der Firma nicht mehr arbeiten will weil man mich anders nicht los wird. Es ist für mich unvorstellbar das die Kollegen geschlossen dieser Meinung waren.

Ich hab meiner Anwältin schon alles zukommen lassen. Ich habe ja zum Glück schon seit dieser ominösen Anhörung jemanden an der Hand..

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Gast Uhu

Im Prinzip wurde es schon gesagt:

Wenn man dich fristlos kündigen könnte, dann hätte man das schon längst getan statt solche Gespräche zu führen und den ganzen heck meck ums "hin und her" zu machen. Die Situation ist einfach wie folgt: Man will dich nicht (warum auch immer), aber wirklich was zur Schulden kommen lassen was eine Kündigung rechtfertigen könnte hast du dir auch nicht.

Mal sehen was deine Anwältin dir rät.

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Hört sich ganz klar nach Mobbing an! So was würde ich mir nicht gefallen lassen. Ich finde hier müsste auch die IHK eingreifen bzw. diesen Betrieb nicht mehr ausbilden lassen dürfen. Du bist Auszubildender und ein Schutzbefohlener, die lernst noch und bist keine "fertige" Persönlichkeit. 

Ich finde es mehr als ungerecht, dass dein Ausbilder/Chef dich versucht mit derartigen Tricks aus der Firma zu bekommen. Spricht wirklich nicht für die Firma und deren Mitarbeiter. Gesetzt dem Fall du wärst wirklich "schlecht", also rein fachlich gesehen und dazu noch nicht besonders sozialkompatibel, dann müsste dein Chef trotzdem einsehen das er sich für doch entschieden hat und vllt. mal drüber nachdenken wie man die Lage verbessern kann.

die Fehler immer nur bei anderen zu suchen ist natürlich viel leichter. Ich finde gerade der Ausbilder ist hier in der Pflicht dafür zu sorgen, dass du die Möglichkeit bekommst dich in das Team einzufügen.

Passiert hier aber alles nicht. Ergo, schlechte Firma, schlechte Menschen. Nicht unterschreiben und trotzdem was neues suchen.

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Meiner Erfahrung nach, kommt ein AG oft nur dann mit nem Aufhebungsvertrag an, wenn er dich loswerden will, aber eigentlich keine Möglichkeit dazu hat. Kenne aus meinem Bekanntenkreis auch den Fall, dass sowas funktioniert hat.

Mir wurde auch schon mal ein Aufhebungsvertrag zugeschickt. NACHDEM ich gekündigt hatte. Nachdem ich den Aufhebungsvertrag abgelehnt habe, wurde mir eine Kündigung zugeschickt. Natürlich mit einem Datum, das in der Vergangenheit lag. Und mit Begründungen, die definitiv falsch waren. Da hat auch bei mir nur der Gang zum Anwalt geholfen.

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vor 6 Minuten schrieb simons:

Gesetzt dem Fall du wärst wirklich "schlecht", also rein fachlich gesehen und dazu noch nicht besonders sozialkompatibel, dann müsste dein Chef trotzdem einsehen das er sich für doch entschieden hat und vllt. mal drüber nachdenken wie man die Lage verbessern kann.

Ich finde es vor allem eine Frechheit seitens der Firma damit JETZT anzukommen, wo der Auszubildende kurz vor seiner Abschlussprüfung ist. Eigentlich sollte zur Zeit der Projektantrag erstellt und abgegeben werden und nicht darüber diskutiert werden ob man seinen Auszubildenen fristlos kündigt oder dazu nötigt einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben.

Alleine DAS sollte eine Grund sein diesem Unternehmen die Ausbildungslizenz zu entziehen. Es gibt Rechte und Pflichten auf beiden seiten einer Ausbildung. Sich online weiterzubilden, wenn der Betrieb es nicht tut, gehört nicht dazu, sich um seine Azubis zu kümmern und sie nach besten Wissen und Gewissen auszubilden und ihnen das geforderte Wissen zu vermitteln allerdings schon.

Meiner Meinung nach sollte die Firma eher noch Schadensersatz leisten, wenn sich durch die nicht vorhandene Kooperationsbereitschaft die Ausbildung des Azubis verlängert...

Ich drücke dir fest beide meiner Daumen @Kane85, dass die Sache doch noch glimpflich für dich ausgeht.

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Ich nehme an, dass ein Anwalt ein Schreiben aufsetzt und den Betrieb auffordert, seiner Ausbildungspflicht nachzukommen. Ich denke, das wird erstmal ins Leere laufen. Erst wenn das 2x passiert ist, ohne Besserung, ist der Weg für dich frei zu einer fristlosen Kündigung inkl. Schadenersatz und ggf. Schmerzensgeld. Wie schon gesagt, bist du als Azubi besonders schützenswürdig und das Ganze tut dir nicht gut. 

Mein Rat ist daher, den Aufhebungsvertrag nicht zu unterschreiben und sich wirklich schnellstens um einen anderen Ausbildungsbetrieb zu kümmern.

Damot gehst du dem größten Ärger aus dem Weg. Sollte die fristlose Kündigung kommen solltest du ehh eine Kündigungsschutzklage einreichen. 

Aus Leistungsgründen kann niemand gekündigt werden. Eher ist diese Begründung noch ein Armutszeugnis bzw. Eingeständnis, dass der Betrieb nicht ausbilden kann.

Ich hoffe, die IHK bzw der Berater sieht das ähnlich. Dann wäre zumindest die Chance da, dass dem Betrieb die Ausbildungslizenz entzogen wird. Zu wünschen wäre es auf jeden Fall.

 

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Ich schließe mich hier an. Erst einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, wenn Du einen anderen Betrieb gefunden hast. Dieser Ausbildungsbetrieb hat sich die Sperre verdient...

Mir wurde damals so etwas auch ständig angeboten.

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Es ist wirklich alles andere als einfach aus so einer Situation raus zu kommen ohne wirkliche Schäden. Ich merke es jetzt schon an mir selbst, ich bin völlig unten.

Vielleicht sollte ich mir das attestieren lassen und Schmerzensgeld verlangen wenn das alles ein offizielles Ende gefunden hat.

Meine Anwältin meinte übrigens abwarten und nicht unterschreiben bis ich was neues habe.

Mir geht es nicht in den Kopf wie man so - und ein anderes Wort fällt mir nicht mehr ein - asozial mit einem jungen Menschen umgehen kann.



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vor 50 Minuten schrieb Kane85:

Vielleicht sollte ich mir das attestieren lassen und Schmerzensgeld verlangen wenn das alles ein offizielles Ende gefunden hat.

Würde ich auf jeden Fall machen. Dazu solltest du das aber alles gut Dokumentieren und schauen, dass du Beweise wie E-Mails oder ähnliches sicherst.

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vor 8 Stunden schrieb simons:

Hört sich ganz klar nach Mobbing an! So was würde ich mir nicht gefallen lassen. Ich finde hier müsste auch die IHK eingreifen bzw. diesen Betrieb nicht mehr ausbilden lassen dürfen. Du bist Auszubildender und ein Schutzbefohlener, die lernst noch und bist keine "fertige" Persönlichkeit. 

 

Ein Schutzbefohlener ist der TE nicht.

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Am 4.2.2017 um 22:14 schrieb Kane85:

 

Man hat mich permanent schlecht gemacht und wollte mir unbedingt einreden das ich nichts kann, nicht sozial kompatibel bin und eine einzige Belastung.

,,,

Ich habe jetzt einen Aufhebungsvertrag hier liegen, man stellt mich bis auf weiteres von der Arbeit frei und ich habe Zeit bis Mittwoch um zu sagen ob ich den Vertrag annehme. Ich habe am Dienstag einen Termin bei der IHK und es wird ein neuer Arbeitgeber gesucht.

 

Der Vertrag besagt das man das Verhältnis zu Ende Februar kündigt und ich bis dahin noch bezahlt werde, alle anderen finanziellen Ansprüche wie zb Resturlaub trete ich damit aber ab.

 

Habt ihr Tipps wie ich jetzt am besten mit der Abwicklung vorgehe?

 

Hast Du Dir die Freistellung schriftlich geben lassen?

 

Interessant für den Schadensersatz wird es werden, wenn Du nachweisen kannst, dass Du an der Prüfung aufgrund fehlendem Prakitkumsunternehmen nicht teilnehmen kannst und Dir dadurch Gehaltseinbußen wegen späterer Aufnahme einer Beschäftigung entstehen.

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@TE: Ich habe Dich im anderen Thread vor diesem Stress gewarnt. Man ist am Ende einfach down und am Ende der Kräfte. Lass aber nicht alles mit Dir machen und hör auf Deinen Anwalt. Pass auf, was Dir vorgelegt wird und welche Rechte Du hast.

Am Ende bist Du im Vergleich zu anderen Ausbildungs-Absolventen abgehärtet, weil Du so etwas mit durchgemacht hast.

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Die Freistellung wird im Aufhebungsvertrag stehen. Heißt: Ohne Aufhebungsbescheid, keine Freistellung.


Die Sache wird halt interessant, wenn dein Schlüssel zur Firma nicht mehr geht. Das Problem habe ich gerade. Muss jetzt den AG auffordern mir Zutritt zu meinem Platz zu gewähren, ansonsten muss er mich wohl ohne Arbeit bezahlen. Komm ja nicht rein.

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Ja gut, einen Versuch musst du unternehmen, solange er dir nicht den Zugang verwehrt.
Wobei das mit Zugang verwehren und Schlüssel geht nicht mehr eigentlich implizit eine Verwehrung ist.
Darüber solltest du mit deinem Anwalt sprechen, was in dem Fall deine Pflichten sind.

Bis das Ganze vor einem Arbeitsgericht (darauf würde es ja hinauslaufen vermutlich) entschieden ist, so lange kannst du ja auch nicht wirklich warten, da du ja auch deine Ausbildung weiterführen willst.

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vor einer Stunde schrieb Alex_winf01:

Die Freistellung wird im Aufhebungsvertrag stehen. Heißt: Ohne Aufhebungsbescheid, keine Freistellung.

Die Freistellung bezieht sich auf das bestehende Ausbildungsverhältnis, welches mit dem Aufhebungsvertrag beendet werden soll, da wäre die Freistellung dann ohne Bedeutung.

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vor 11 Minuten schrieb Crash2001:

Ja gut, einen Versuch musst du unternehmen, solange er dir nicht den Zugang verwehrt.
Wobei das mit Zugang verwehren und Schlüssel geht nicht mehr eigentlich implizit eine Verwehrung ist.
Darüber solltest du mit deinem Anwalt sprechen, was in dem Fall deine Pflichten sind.

Das ist schon explizit. Was er aber benötigt, im Falle des Beweises dieses Ausschlusses ist, einen Zeugen, der das bezeugen kann.

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Gast
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