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Aufhebungsvertrag vorgelegt bekommen

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Meine Ex Freundin hatte ein ähnliches Theater wie du( allerdings nix mit IT).

Ausbildung, nichts wurde beigebracht, blöd angemacht dass sie nix kann.
Irgendwann wurde ihr nen Aufhebungsvertag um die Ohren geschleudert und auf mein anraten hin hat sie diesen nicht Unterschrieben. Die Kündigung kam (mit fadenscheinigen Gründen) kurz nachdem sie den Aufhebungsvertrag abgelehnt hatte.

Kurzum: Anwalt genommen, Einspruch eingelegt, 2 Monate hat es gedauert in denen sie -nicht- arbeiten konnte weil Zutritt verwehrt. Das ganze ging vor dem Arbeitsgericht sehr schnell. Der Richter hat die Kündigung gesehen und damit war der Drops schon gelutscht - Kündigung unwirksam - Gehalt für die 2 Monate in denen sie nicht arbeite konnte musste rückwirkend ausgezahlt werden. Wenn du nicht ernsthaft was verbrochen hast, bekommt dich keiner aus deinem Ausbildungsverhältnis. Ob es danach allerdings noch Spaß macht ist ne völlig andere Nummer. 

Zu deiner jetzigen Situation:
Dokumentiere dass du versucht hast deinen Arbeitsbereich zu betreten und dass es nicht möglich war. Auch ruhig den Arbeitskollegen angeben der dies beobachtet hat, egal ob du meinst ob er für dich aussagt oder nicht. Im Zweifel mach ein Foto oder ein kurzes video auf dem sichtbar ist dass dein Schlüssel(Chip?) nicht geht. Die Frage die sich mir noch stellt ist halt ob man dir direkt gesagt hat dass du deinen Arbeitsbereich nicht betreten darfst. 

 

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Am besten ist es mit der Anwältin dorthin zu gehen und das Schreiben, in dem Du den Zutritt zu Deinem Arbeitsplatz verlangst, zu übergeben. Dann hast Du sowohl für die Zustellung des Schreibens als auch den Ausschluss vom Arbeitsplatz belegt.

bearbeitet von WYSIFISI

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Mir wurde jetzt nahe gelegt das Ding auf keinen Fall zu unterschreiben, auch erstmal kein Gegenangebot versuchen bis ich was neues in der Hand habe.

Ich soll meine Arbeit weiter anbieten. Wenn ich nicht rein komme dann Filmen und nach Hause gehen. Man muss mich trotzdem weiter bezahlen.

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Solange du durch Klingeln noch zur Arbeit kommen kannst, ist das Sperren des Schlüssels noch kein Ausschluß von der Arbeit. Asig und kindisch ist es aber natürlich.

Der Ausbildende ist dazu verpflichtet, dich 1) auslastend zu beschäftigen und 2) dir den Beruf beizubringen. Steht auch im Berichtsheft, daß du auf der Arbeit nur rumsitzt?

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Solange du durch Klingeln noch zur Arbeit kommen kannst, ist das Sperren des Schlüssels noch kein Ausschluß von der Arbeit. Asig und kindisch ist es aber natürlich.
Der Ausbildende ist dazu verpflichtet, dich 1) auslastend zu beschäftigen und 2) dir den Beruf beizubringen. Steht auch im Berichtsheft, daß du auf der Arbeit nur rumsitzt?


Ich habe es in meinem Berichtsheft so verpackt, dass viele Sachen sehr oft drin stehen. Damit habe ich vorgebeugt das mir die IHK ans Bein pinkelt wenn sie es sehen wollen und das ich im Notfall erklären kann was davon "nichts zu tun" bedeutet.

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Ich habe das mit meinem Berichtsheft auch so gemacht. Aber zusätzlich hingeschrieben, wann (wenn überhaupt) mir etwas gezeigt wurde bzw. was ich mir alles selbst erlesen oder im Selbststudium beigebracht habe. Das habe ich dann beim Gespräch mit der IHK alles erklärt, was was bedeutet. Anschließend wurden alle Berichte kopiert, kamen in einen Ordner der IHK und die Firma wurde angeschrieben, dass es so nicht geht.

Wenn man sich Sachen selbst beibringt, ist es ein Zeichen, dass man lernen und den Berufsabschluss erreichen will. Somit ist man auf diesem Weg nicht gefährdet. Aber Selbstbeschäftigung ist nicht gleich Ausbildung!

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Am 4.2.2017 um 22:14 schrieb Kane85:

 Ich habe am Dienstag einen Termin bei der IHK und es wird ein neuer Arbeitgeber gesucht.
 

Nur darauf konzentrieren, alles andere ist Kinderfasching.

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Nur darauf konzentrieren, alles andere ist Kinderfasching.

 

Da geb ich dir recht. Allerdings muss ich nebenbei auch versuchen keine Kündigung zu kassieren, weil es sich aus einem Arbeitsverhältnis raus besser bewirbt.

 

Nur sieht das mit dem bewerben gerade nicht ansatzweise so gut aus wie erhofft. Nur Absagen am Telefon, weil man entweder nicht oder erst ab September Azubis einstellt. Viele haben auch eine derart strukturierte Ausbildung, dass man mich nur wieder ab Jahr 1 nehmen würde. Ist echt zum wahnsinnig werden.

 

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Wie sieht es mit den Unternehmen deiner Mitschüler aus? Es gibt öfters Azubis, die ihren Mitschülern helfen wollen und dann ihren Ausbilder ansprechen, ob er nicht einen zusätzlichen Azubi aufnehmen kann.

Genauso können Berufsschulen solche Kontakte haben.

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Am 8.2.2017 um 17:51 schrieb Kane85:

Da geb ich dir recht. Allerdings muss ich nebenbei auch versuchen keine Kündigung zu kassieren, weil es sich aus einem Arbeitsverhältnis raus besser bewirbt.

Es ist fast unmöglich, einen Azubi nach der Probezeit zu kündigen. Da müßte der AG tatsächlich eine fristlose Kündigung hinbekommen. Insofern: Schon beim Anwalt gewesen?

Wo wohnst du? Eventuell hat hier jemand Kontakte in deiner Gegend.

bearbeitet von Colamann

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vor 4 Stunden schrieb Colamann:

Insofern: Schon beim Anwalt gewesen?

Lies doch mal den Thread bzw. einfach ein paar Beiträge weiter oben, dann beantwortet er deine Frage eigentlich schon ;)

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Es ist momentan aber wirklich auch kein Ende in Sicht. Die Bewerbungen ziehen sich ewig und der Arbeitgeber pokert darauf das ich einfach abbreche ohne Theater zu machen.

Die ursprünglichen Gründe, die man für die Kündigung nehmen wollte, sind seit Wochen abgelaufen. Das muss man nämlich mit einer Frist von zwei Wochen nach bekannt werden machen und das ist schon lange vorbei. Einen neuen Grund findet man nicht und ich habe den Aufhebungsvertrag abgelehnt. Mal sehen wie das weiter geht, es nervt auf jeden Fall tierisch weil ich keinen Kindergarten sondern eine Ausbildung machen will.

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Lass Deinen AG den Kindertanz machen und versuch seine Aktionen einfach zu ignorieren. Er kommt so nicht weiter.

Hast Du schon in der Schule nachgefragt, ob Betriebe bekannt sind, die Azubis mitten in der Ausbildung noch aufnehmen? Bei uns wurden die sogar im Jahresheft immer mit aufgelistet.

Ein Betriebswechsel ist härter und anstrengender als eine Bewerbung als Anfänger einer Ausbildung. Aber da musst Du durch....

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Lass Deinen AG den Kindertanz machen und versuch seine Aktionen einfach zu ignorieren. Er kommt so nicht weiter.
Hast Du schon in der Schule nachgefragt, ob Betriebe bekannt sind, die Azubis mitten in der Ausbildung noch aufnehmen?


Habe mich auch schon bei Betrieben von Klassenkollegen erkundigt. Leider bisher wirklich nur Absagen. Entweder sie sind voll, sie bilden nur ab dem ersten Jahr aus oder sie bilden einfach nicht mitten im Jahr aus.

Habe auch schon überlegt ob es geht den rest der Ausbildung irgendwie selber durch zu ziehen, also Zuhause mein Projekt machen und mir nach Lehrplan den Rest beibringen den ich für die Abschlussprüfung brauche. Und dann die Gebühr für die Prüfung selbst aufbringen. Müsste ich halt bis nach dem Abschluss von ALG 1 leben, wird schon irgendwie gehen.

Hat da jemand Erfahrungen ob das geht?


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Habe auch schon überlegt ob es geht den rest der Ausbildung irgendwie selber durch zu ziehen, also Zuhause mein Projekt machen und mir nach Lehrplan den Rest beibringen den ich für die Abschlussprüfung brauche. Und dann die Gebühr für die Prüfung selbst aufbringen. Müsste ich halt bis nach dem Abschluss von ALG 1 leben, wird schon irgendwie gehen.

Hat da jemand Erfahrungen ob das geht?


Geht nicht, weil du für das Projekt, meines Wissens nach, einen Betrieb brauchst.



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Beim lesen dieses und des anderen Fadens musste ich grinsen.  Sorry dafür.  Denn mir fällt da ein anderer Faden ein:

Fachkräftemangel.

Wenn man so mit MA / Azubis umgeht, brauchen sich solche Läden nicht wundern, wenn keiner in so einem Assi Laden arbeiten will.

 

Lass dich ned unterkriegen!

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Alternativ:

1) nichts vom AG unterschreiben

2) Azubi dort bleiben

3) Eigenes Projekt aufbauen und durchziehen

4) zuhause lernen

5) nach Abschluss weg von dort

 

Das habe ich so gemacht.... Die letzten 3 Monate waren zwar ein Horror. Ich habe aber meinen Abschluss dann doch in der Tasche gehabt und einen super Anschluss-Job in Aussicht gehabt, was mich wieder aufgemuntert und auf Trab gehalten hat.

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vor 17 Stunden schrieb SaJu:

3) Eigenes Projekt aufbauen und durchziehen

Wenn der Betrieb ihn aber nicht einmal den Zugang zu seinem Arbeitsplatz gewährt, bestätigt er zu 100% auch keinen Projektantrag - vor allem, wenn er selbst ausgedacht ist.

Ich habe es ja schon einmal gesagt, aber ich finde es ein absolutes Unding mit der Kündigung/Aufhebung kurz vor Ausbildungsende anzukommen. Die Fristen für die kommende Sommerprüfung dürften ja mittlerweile auch schon abgelaufen sein, so dass man um eine Verlängerung von mind. 6 Monaten auch nicht mehr drum herum kommt. :(

Auch das würde ich dokumentieren und anmerken, so dass dir dadurch ja auch potentielles Gehalt versagt wird, was du ansonsten als ausgelernter Fachinformatiker in der Zeit schon verdienen könntest. Ich hoffe, sowohl für dich als auch für zukünftige Azubis, dass deinem Betrieb von IHK und ggf. auch Arbeitsgericht so richtig schön ans Bein gepinkelt wird.

Weiterhin alles Gute!

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vor einer Stunde schrieb Rienne:

bestätigt er zu 100% auch keinen Projektantrag

Wenn der Betrieb kein Projekt ermöglicht, gibt es ein Projekt von der IHK.

So ist es einigen Ausbildungskollegen von mir erst vor kurzem ergangen.
Also: Durchziehen, egal wie. Schau halt dass du möglichst viel dir selber beibringst.

bearbeitet von Tehrob

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vor 2 Stunden schrieb Rienne:

Die Fristen für die kommende Sommerprüfung dürften ja mittlerweile auch schon abgelaufen sein, so dass man um eine Verlängerung von mind. 6 Monaten auch nicht mehr drum herum kommt

Leicht Offtopic:

Anmeldezeitraum für die Sommerprüfung 2017 endet am 15.2. (kann hier nur von der IHK Nürnberg sprechen)

Geht also gerade noch so!

 

Interessant ist aber, ob das Unternehmen ihn zur Prüfung angemeldet hat. Ob sie das, wenn nicht, überhaupt dürfen (ihn bewusst nicht anzumelden). Darf er sich ggf. selbst anmelden? Puh, ich kenne mich da wirklich nicht aus.

bearbeitet von Chiyoko

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Ich wurde damals nicht automatisch (in dieser Situation) vom Unternehmen zur Prüfung angemeldet. Ich bin zur Personalabteilung, habe mir das Formular geben lassen, das sie per Mail erhielten, und habe die Geschäftsführung zur Unterschrift gezwungen, indem ich auf meine vertraglichen Rechte verwies.

Es gab ein kleines: "Wie? Du willst an der Prüfung teilnehmen? Das kostet aber Geld."

Anschließend bekam ich aber doch die Unterschrift und ich brachte das Formular persönlich zur IHK, damit es wirklich ankommt.

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