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Jobwechsel? Von ÖD in die PW

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Hallo zusammen,

ich habe mich extra hier registriert um mich mit euch über meine Situation auszutauschen.. Ich bin schon seit einigen Jahren stiller Mitleser im Forum.
Mein Situation ist folgende.. Ich bin zur Zeit als IT-Administrator im öffentlichen Dienst angestellt und mit EG11 auch recht ordentlich eingruppiert, allerdings habe ich das Problem, das hier leider auch viele der Vorurteile des öffentlichen Dienstes zum tragen kommen.
Unflexibel, wenig Arbeit in meinem Bereich, starre Strukturen, wenig Bereitschaft etwas zu verändern etc.
Ansonsten bin ich allerdings nicht unglücklich hier, da die Kollegen im großen und ganzen sehr nett sind und es für mich als Familienvater auch einige Vorteile mitbringt (Home Office und seeeehr sicherer Arbeitsplatz).

Jetzt habe ich aber eventuell die Möglichkeit zurück in die PV zu gehen.
Bei der neuen Stelle hätte ich viel mehr Verantwortung inkl. Personalverantwortung (1-2 Mann) , dafür aber die Möglichkeit wieder selbst zu entscheiden und zu machen.
Es gibt natürlich auch mehr Geld als im ÖD, dafür wahrscheinlich auch mehr zu tun. Genaues Arbeitspensum müsste ich noch klären, inkl. der Faktoren wieder Wochenendarbeit, Bereitschaft, Überstunden etc.

Da ich 2 kleine Kinder und Haus abzubezahlen habe, stelle ich mir die Frage, ob sich ein Wechsel lohnt?
Ich gebe quasi das sichere "Schlaraffenland" auf um mich selbst neu zu fordern und mehr Zeit zu investieren. Dafür bekomme ich eigentlich mehr Geld und gebe einiges an Komfort und Freizeit und vor allem Sicherheit auf.

Hat jemand  von euch schon mal so einen Wechsel vollzogen oder stand vor der selben Entscheidung und hat sich dagegen entschieden?

Mich würde mal eure Meinungen zu dem Thema interessieren..

Danke und Gruß!

/edit: Bin aus Versehen auf STRG + Enter gekommen und habe den Post unvollendet abgeschickt :ph34r:

 

bearbeitet von mylurid

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Ich bin schon mal gewechselt aus dem öffentlichen Dienst und bereue es nicht.

Und: Auch im öffentlichen Dienst kann man ganz normal gekündigt werden, wenn man nicht gerade in der Unkündbarkeit ist (nach 10 - 15 Jahren je nach dem ob Kommune, Land oder Bund). Habe bei meinem letzten Arbeitgeber noch einmal versucht in den öffentlichen Dienst zurück zu kehren. Ergebnis: Kündigung in der Probezeit weil das Projekt nicht lief und nur Verluste eingefahren hat. Danke auch, die vom Arbeitsamt haben auch blöd geschaut: betriebsbedingte Kündigung im öffentlichen Dienst!

Und zu den Vorurteilen: Die gibt es tatsächlich. Hatte ich am Anfang auch mit zu kämpfen.

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Ich bin vom öD in die Privatwirtschaft gewechselt. Wobei auch der private Gesundheitssektor, gerade bei einer Kooperation mit einem Klinikum doch sehr oft nach den Regeln des öD zu spielen hat. ein halbes Jahrzehnt später bin ich dann wieder, neben dem Studium, in den öD gewechselt. Auch wieder in die gleiche IT-Abteilung wie vorher.

Was ich darauf gelernt hab, und was auch nur auf meine spezielle Situation zurückzuführen sein kann:  In der Privatwirtschaft verdienst du mehr Geld aber hast auch sehr viel mehr Stress.

Ich habe mit dem Studium genug Stress, daher ist es für mich gerade perfekt im öD zu arbeiten. Aber sobald ich mein Studium beendet habe, werde ich ziemlich sicher erneut in die Privatwirtschaft wechseln.

 

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vor einer Stunde schrieb mylurid:

Da ich 2 kleine Kinder und Haus abzubezahlen habe, stelle ich mir die Frage, ob sich ein Wechsel lohnt?
Ich gebe quasi das sichere "Schlaraffenland" auf um mich selbst neu zu fordern und mehr Zeit zu investieren. Dafür bekomme ich eigentlich mehr Geld und gebe einiges an Komfort und Freizeit und vor allem Sicherheit auf

Wie viel mehr Geld bekommst du denn? Bei 2 Kindern + Haus würde ich mir das gut überlegen. E11/6 sind 3200 EUR netto. Das wären in der PW 5k Brutto / Monat. 

Du solltest Dir zunächst eine Frage stellen:

  • für wie viel Geld mehr würde ich die jetzige Position aufgeben?
  • Bin ich eigentlich zufrieden und will ich mich nur mehr fordern oder will ich wirklich weg?

Schon bei 800 EUR mehr im Monat müsstest Du 6.300 EUR in der PW verdienen. Und den Stift kannst Du oft nicht nach 40h fallen lassen. Rechnest Du dein Gehalt dann auf ca. 45h um, sind das 20,20 EUR / Stunde. Dein ÖD-Gehalt wäre ~18,20 EUR. Am Ende sind das unter dem Strich vielleicht ~400 EUR, die Du mehr bekommst. Vorausgesetzt der Rest der Rahmenbedingungen bleibt gleich. Wenn da noch ein paar Km Anfahrt mehr anfallen, kommst Du noch schlechter weg. Für ~16 EUR mehr am Tag den Aufwand? Lohnt sich das wirklich?

Wenn es Dir eigentlich nur darum geht, dass Du unterfordert bist, wie wäre es denn wenn Du mit deiner ÖD-induzierten "Freizeit" etwas sinnvolles anstellst, was dich fordert? Vielleicht ist da auch irgendwann durch interne Bewerbungen EG12+ drin ...

bearbeitet von Kwaiken

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Ich bin jetzt bei EG11/2 das sind 3763€ Brutto. Einem Wechsel in die PW würde ich unter 65000 pro Jahr also 5400€ Brutto nicht Erwägung ziehen. Und da ich bei einer Firma nun schon recht weit vorgeschritten bin in den Gesprächen, muss ich mich langsam entscheiden, falls ich ein entsprechendes Angebot bekomme.

Das wären im unter Strich zwischen 900 - 1000€ netto mehr pro Monat, was schon ein ordentlicher Batzen ist.

In der Theorie könnte ich bestimmt intern auf entsprechende EG12 oder EG13 Stellen kommen, welche aber..

1. nicht in absehbarer Zeit frei werden

2. außer dem Geld völlig unattraktiv sind (z.B. Lotus Notes :blink:)

Wobei ich bezüglich Arbeitszeit, Überstundenaufwand, Wochenendarbeit und Bereitschaft in der neuen Firma auch entsprechende Klauseln im Vertrag oder verbindliche Regelungen haben möchte. Das ist für mich natürlich wichtig.

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Geht um eine Stelle direkt in Frankfurt am Main. Bin in den Gesprächen schon recht weit fortgeschritten und erwarte die nächsten Tage eine Antwort der Firma. Meine Gehaltsvorstellungen waren schon in der Bewerbung enthalten und sollten dementsprechend kein Problem darstellen, wenn es schon entsprechende Gespräche gab.

Vertraglich geregelte Überstunden sind für mich kein Muss, aber es darf IMHO nicht sein, dass man für 40 Stunden bezahlt wird und regelmäßig 45-50 Stunden leistet.
Wenn natürlich "die Hütte brennt" dann wird sich auch entsprechend gekümmert, aber das sollte die Ausnahme sein, sonst hab ich den 40 Stunden vorher schlecht gearbeitet.

bearbeitet von mylurid

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Ich schätze mich selbst so ein, dass ich unter den Gesichtspunkten(Kinder, Haus nicht abbezahlt) lieber die sichere Variante wählen würde und im ÖD bleiben würde.

Du hast auch im neuen Job immer die Gefahr, dass du dich nach einiger Zeit wieder unausgelastet fühlst. Natürlich ist das im ersten Moment nicht der Fall, aber die Gefahr bleibt. Dann bist du wieder leicht unzufrieden und hast wahrscheinlich sogar noch Probezeit dazu. 

Ich würde, wie oben schon kurz angemerkt, auch lieber ein Hobby suchen das mich außerhalb der Arbeit erfüllt. Mit Kindern und Haus sicherlich nicht einfach da etwas zu finden - vor allem weil man dann meistens nicht mehr sooo viel Freizeit hat - aber ich würde es auf diesem Weg versuchen.

 

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vor einer Stunde schrieb mylurid:

Vertraglich geregelte Überstunden sind für mich kein Muss, aber es darf IMHO nicht sein, dass man für 40 Stunden bezahlt wird und regelmäßig 45-50 Stunden leistet.

Von "darf nicht sein" würde ich mich in der PW schnell verabschieden. Sowas gibt's nur im ÖD oder in einem Unternehmen mit Betriebsrat und Tarif. Die Regelkonformität oder - hörigkeit, die oft am ÖD bemängelt wird und Dinge auch etwas zäher gestaltet, ist meiner Meinung nach auch eine seiner größten Stärken. Denn so flexibel die PW oft auch in der Auslegung des Arbeitsrechts ist, wenn es die Vorteile für den AG betrifft, so unflexibel ist sie, wenn es um Vorteile für den AN geht.

Ich würde in der PW immer mit min. 45h rechnen, da Überstunden in der Regel - sofern man nicht von einem Tarif profitiert - mit dem Gehalt abgegolten sind. Auch wenn sie das arbeitsrechtlich eigentlich nicht sein dürften. 

Lange Rede, kurzer Sinn: rechne die Gehaltssteigerung bitte ganz, ganz konservativ in deine Berechnungen ein und beziehe auch andere Faktoren mit in deine Überlegungen, bevor Du Opfer des "Schweizer-Gehalt-Syndroms" wirst und am Ende ein böses Erwachen kommt.

Ohne Verpflichtungen wäre es evtl. was anderes. Da ruinierst Du im Zweifelsfall nur deinen Lebensabschnitt, aber Haus, 2 Kinder, Frau. Für effektiv 500 EUR mehr? Wäre es mir persönlich nicht wert.

bearbeitet von Kwaiken

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vor 5 Minuten schrieb Kwaiken:

Von "darf nicht sein" würde ich mich in der PW schnell verabschieden.

Ich denke das kommt immer auf den Vertrag und die persönliche Einstellung an. ich habe auch immer Überstunden geschoben, bis ich dann nach einigen Jahren die Notbremse gezogen habe. Ich habe auch meine Erreichbarkeit nach Feierabend quasi auf 0 runtergeschraubt. Da in meinem Arbeitsvertrag kein Wort über Überstunden stand, habe ich die Überstunden nur noch in absoluten Notfällen geleistet. Was ca. alle 3 Monaten mal vorgekommen ist.

Ich gebe aber auch zu, ich habe ziemlich viel Gegenwind und Vorwürfe bekommen, aber einige Monate später erlahmte der Widerstand und es wurde zähneknirschend akzeptiert. Man sollte die Bereitschaft zu Überstunden bereits früh eingrenzen, selbst wenn einem diese Überstunden bis dato nichts ausmachen. Das ändert sich mit der Zeit und aus den anfänglich freiwilligen Überstunden wird irgendwann eine unausgesprochene Pflicht.

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Die Frage, die sich mir stellt, ist vor allem: Was willst du (der TO) denn?

Dein Eingangspost ist bereits voller Zweifel über den Wechsel und zählt auch überwiegend die Vorteile des ÖD auf.

Kinder haben letzendlich mehr von ihren Eltern und ihrem Leben, wenn Mama und Papa Zeit für sie haben und nicht nach einem 10 Stunden Tag gestresst nach Hause kommen und dann ggf. auch noch am Wochenende einen Ausflug abbrechen müssen, weil die Arbeit ruft.

Und es ist dabei auch nicht wirklich wichtig wieviel Geld man zur Verfügung hat, solange es für's Leben und ein paar "Boni" reicht. Und schlecht verdienst du im ÖD ja aktuell auch nicht. Die Sicherheit im Beruf sollte einen ja auch psychisch beruhigen, so dass auch das wieder zur eigenen Lebensqualität und der der Kinder beiträgt.

Ich habe mich zum Beispiel auch bewusst dazu entschieden zugunsten der Zeit auf mehr Geld zu verzichten und nur 30h (und Dank Zeiterfassung und Gleitzeitausgleich auch fix 30h) zu arbeiten.

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Was ich will? Eigentlich nicht viel.

Einen Job bei dem ich von 40-42 Stunden pro Woche mindestens 35 Stunden einer (sinnvollen) Tätigkeit nachgehen kann ohne mich zu Tode langweilen zu müssen, ohne Aussicht auf Besserung.

Zumal ich sagen muss, dass meine Frau nicht arbeiten geht und ich alleine mit dem Gehalt zurecht kommen muss, was die Situation vielleicht noch etwas verschärft.
Mit den ~900€ netto mehr in der Tasche würde es uns finanziell schon deutlich entspannter gehen.

Allen Vorteilen des ÖD zum Trotz, denke ich mir immer wieder, dass ja schließlich nicht nur Leute, die im öffentlichen Dienst sich ein Haus und Kinder leisten.

Ich werde hier wahrscheinlich nochmal posten, wenn ich ein konkretes Angebot vorliegen habe.
Sonst wird hier vielleicht zu viel spekuliert, was mir dann auch nicht weiter hilft.. Aber dank schon mal für eure Denkanstöße.

bearbeitet von mylurid

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Dann ist das Gehalt beim ÖD mehr als genug.

Ein Wechsel aus Boreout-Gefahr macht Sinn. Aus rein finanziellen Gründen würde ich das Risiko wohl nicht eingehen (Hier helfen konkrete Zahlen wie viel danach mehr auf dem Tisch liegt. Und ja, dass deine Frau nicht arbeitet legt auch nochmal Gewicht auf die Waage.)

bearbeitet von PVoss

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vor 4 Stunden schrieb Sullidor:

Ich bin vom öD in die Privatwirtschaft gewechselt.

Um dann anschließend eine andere Situation vorzufinden ...

vor 2 Stunden schrieb Sullidor:

ich habe auch immer Überstunden geschoben, bis ich dann nach einigen Jahren die Notbremse gezogen habe...

Ich gebe aber auch zu, ich habe ziemlich viel Gegenwind und Vorwürfe bekommen, ...

Und dann wieder zurück ...

vor 4 Stunden schrieb Sullidor:

... ein halbes Jahrzehnt später bin ich dann wieder, neben dem Studium, in den öD gewechselt. Auch wieder in die gleiche IT-Abteilung wie vorher.

Wie gesagt: nur meine Meinung. Aber alles im Leben gleich sich aus. Die Sicherheit und wo oft 15% Leistung als 100% durchgehen bezahlst Du mit geringerem Gehalt im ÖD. Die Überstunden und fehlende Sicherheit bringt Dir ein paar Kröten mehr in der PW.

Muss man selbst wissen, womit man eher leben kann. Aber in die PW zu wechseln und ÖD-Bedingungen bei höherem Gehalt vorfinden zu wollen, oder in den ÖD zu wechseln und ein höheres Gehalt und die Schnelligkeit des PW zu erwarten? Das geht auf kurz oder lang schief.

vor einer Stunde schrieb mylurid:

Einen Job bei dem ich von 40-42 Stunden pro Woche mindestens 35 Stunden einer (sinnvollen) Tätigkeit nachgehen kann ohne mich zu Tode langweilen zu müssen, ohne Aussicht auf Besserung.

Wie gesagt: ich würde mir ein Hobby suchen - und sei es ein Fernstudium. Kannst dich dort fachlich so sehr austoben wie Du willst und tust auch noch was für deinen CV.

bearbeitet von Kwaiken

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vor 27 Minuten schrieb Kwaiken:

Wie gesagt: ich würde mir ein Hobby suchen - und sei es ein Fernstudium. Kannst dich dort fachlich so sehr austoben wie Du willst und tust auch noch was für deinen CV.

Das stimmt. Allerdings hab ich dann einen tollen CV, mit welchem ich dann in ein paar Jahren evtl. in der selben Situation lande wie jetzt.

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vor 2 Minuten schrieb mylurid:

Das stimmt. Allerdings hab ich dann einen tollen CV, mit welchem ich dann in ein paar Jahren evtl. in der selben Situation lande wie jetzt.

Ein paar ...

Zudem 1. die Wahrscheinlichkeit höher, dass Du anschließend einen noch höher bezahlten Job in der PW bekommst durch den Abschluss, 2. die Möglichkeiten zum Aufstieg im ÖD sind mit einem Studium ungleich höher und c) Du bist für min. 5 Jahre gefordert und beschäftigt.

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@Kwaiken

Ich habe in dem Betrieb der Privatwirtschaft nicht verlassen, weil mir der Stress zu viel war. Ich bin nach mehreren Jahren in der Privatwirtschaft eigentlich aus dem Grunde wieder in den öD gewechselt, da hier mein Studium im Vordergrund steht und ich unglaublich flexibel meine Stunden legen kann. Das liegt auch stark an meinem alten Ausbilder, der mich wieder ist Boot geholt hat. Finanziell sind wir derzeit durch den Verdienst meiner Frau und dem was zusätzlich meine nebenberufliche Selbständigkeit einbringt sehr gut aufgestellt. Daher muss ich glücklicherweise gerade nicht auf das Geld schauen, sondern kann mich auf das konzentrieren was mir wichtig ist. Und das ist derzeitig mein Studium. Ich arbeite eigentlich auch nur in dem Institut, weil ich den Job in der IT zu sehr liebe, um kompletter Student zu sein.

Aber darum auch meine Aussage von vorhin:

vor 4 Stunden schrieb Sullidor:

In der Privatwirtschaft verdienst du mehr Geld aber hast auch sehr viel mehr Stress.

bearbeitet von Sullidor

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@mylurid  Welche Ausbildung hast Du wenn ich fragen darf? Eine IT Ausbildung (Fachinformatiker?) Ein Studium in der IT? Ausbildung und Studium?

Wenn Du "nur" mit einer Ausbildung schon in EG 11 eingestuft bist, dann hast Du schon viel erreicht. Ich kann deine Situation sehr gut verstehen. Jeder von uns möchte im Berufsalltag gefordert, aber nicht unbedingt überfordert werden. Aber bist Du sicher, dass dein derzeitiger Job auf Dauer wirklich langweillig ist? Nicht das Du dir später diesen guten, sicheren und vor allem "stresslosen" Job zurück wünscht. Geld ist nicht immer alles.

Ich würde die Entscheidung ganz stark von der neuen Firma abhängig machen, die dir ein Job Angebot gibt. In die IT-Branche würde ich an deiner Stelle und mit einer derzeitigen Position nicht wechseln. Es gibt in der freien Wirtschaft sicher auch heute noch gute Firmen (Chemie, Versorgungswerke/nicht mit Stadtwerke verwechseln, Versicherungen, eventuell noch Banken) bei denen man noch gut Inhouse IT Jobs bekommt, wo man auch bis zur Rente einen sicheren Arbeitsplatz hat.

Überlege dir das Ganze gut und genau und mache es nicht nur vom Gehalt abhängig.

 

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Also ich an deiner Stelle würde in die PW wechseln, wenn es sich andeutet, dass du mit den 40h in dem neuen Job normalerweise hinkommen solltest. 

Langeweile auf der Arbeit wirkt sich auch auf dein Privatleben aus. Natürlich geht man entspannt nach Hause, weil man ja nicht viel getan hat. Allerdings macht das auf Dauer auch nicht glücklich und das bekommt dann leider oft auch die Familie zu spüren. 
Ich habe auch zwei kleine Kinder und bin der Hauptverdiener, da meine Frau nur ca. 450 EUR pro Monat verdient. Trotz gutem Gehalt (ca. 61k) im letzten Jahr, ist es manchmal schon recht knapp am Ende des Monats, da machen 500 EUR mehr schon einen großen Unterschied. Gerade mit Kindern, die ja bekanntlich im Laufe des Lebens immer teurer werden.

Wie sieht es denn vom Arbeitsweg her aus? Bleibt das zeitlich in etwa gleich? 

 

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vor 15 Stunden schrieb ITCS:

@mylurid  Welche Ausbildung hast Du wenn ich fragen darf? Eine IT Ausbildung (Fachinformatiker?) Ein Studium in der IT? Ausbildung und Studium?

Wenn Du "nur" mit einer Ausbildung schon in EG 11 eingestuft bist, dann hast Du schon viel erreicht. Ich kann deine Situation sehr gut verstehen. Jeder von uns möchte im Berufsalltag gefordert, aber nicht unbedingt überfordert werden. Aber bist Du sicher, dass dein derzeitiger Job auf Dauer wirklich langweillig ist? Nicht das Du dir später diesen guten, sicheren und vor allem "stresslosen" Job zurück wünscht. Geld ist nicht immer alles.

Ja ich habe nur eine Ausbildung. Leider blieb auf Grund der Familiengründung keine Zeit für ein Studium.
Allerdings bin ich eh der Meinung, dass man für die Arbeit die man leistet bezahlt werden sollte.. Nicht für die Ausbildung, die man gemacht hat. Wer besser arbeitet, verdient auch ein besseres Gehalt. Aber wie auch immer.

Ja im Prinzip kann ich zufrieden sein, aber warum sollte ich das, wenn ich auch "mehr" erreichen kann?

Ich mache den Job jetzt bald 4 Jahre lang und es wurde in der Zeit nicht besser, eher noch weniger, wenn man die Abläufe kennt und das meiste auf Grund der vielen Zeit auch schon automatisiert hat :rolleyes:

vor 21 Minuten schrieb Grandmasta:

Also ich an deiner Stelle würde in die PW wechseln, wenn es sich andeutet, dass du mit den 40h in dem neuen Job normalerweise hinkommen solltest.

Wie sieht es denn vom Arbeitsweg her aus? Bleibt das zeitlich in etwa gleich?

Arbeitsweg wäre quasi genauso. Sogar eher etwas kürzer zeitlich gesehen.

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vor 14 Stunden schrieb Grandmasta:

Ich habe auch zwei kleine Kinder und bin der Hauptverdiener, da meine Frau nur ca. 450 EUR pro Monat verdient. Trotz gutem Gehalt (ca. 61k) im letzten Jahr, ist es manchmal schon recht knapp am Ende des Monats, da machen 500 EUR mehr schon einen großen Unterschied. Gerade mit Kindern, die ja bekanntlich im Laufe des Lebens immer teurer werden.

Dann scheint ihr aber schon keinen schlechten Lebensstandard zu haben. Ich bin alleinerziehend mit zwei Kindern und verdiene nur etwas mehr als die Hälfte von dem, was du nach Hause bringst und komme damit auch klar, ohne am Hungertuch zu nagen.

vor 14 Stunden schrieb Grandmasta:

Langeweile auf der Arbeit wirkt sich auch auf dein Privatleben aus. Natürlich geht man entspannt nach Hause, weil man ja nicht viel getan hat. Allerdings macht das auf Dauer auch nicht glücklich und das bekommt dann leider oft auch die Familie zu spüren. 

Das ist die eine Seite. Aber Stress auf der Arbeit hat mindestens genau die gleichen Auswirkungen plus, dass meistens auch noch die Zeit fehlt sich einen Ausgleich zu suchen. Und wer sagt, dass es im neuen Job in der PW anders wird bzw. besser wird?

Wie ich oben schon einmal geschrieben habe: Der Eingangspost weist doch einen sehr positiven Tenor bezüglich der aktuellen Stelle des TO auf, so dass ich das Gefühl habe, dass er jetzt nicht totunglücklich mit dem geringen Arbeitsaufwand ist und kurz vor einem Bore Out steht. Ich finde es nunmal riskant, gerade mit Kindern, eine gute und vor allem sichere Stelle, und die hat der TO nunmal, aufzugeben. Und wie man hier aus sehr vielen Posts au der Seite herauslesen kann, ist es in der PW nunmal leider auch oftmals so, dass einem bei Jobverhandlungen das Blaue vom Himmel versprochen wird und der Arbeitsalltag dann das Wenigste davon auch einhält.

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Am 1.8.2017 um 11:51 schrieb mylurid:

Einen Job bei dem ich von 40-42 Stunden pro Woche mindestens 35 Stunden einer (sinnvollen) Tätigkeit nachgehen kann ohne mich zu Tode langweilen zu müssen, ohne Aussicht auf Besser

Wenn du nicht in 2 Jahren in Rente gehst, dann gibt es nur eine Enscheidung ... wechsle! Du hast nur ein Leben und du möchtest es nicht massgeblich (und das ist Arbeitszeit) damit verschwenden dich jeden Tag zu langweilen. Man bereut nie etwas neues ausprobiert zu haben, sondern immer Chancen nicht genutzt zu haben. Also go for it.

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