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Naiver IT Student automatisiert Unternehmen und möchte nicht über den Tisch gezogen werden

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Sobald der TE einen zu hohen Bonus vorschlägt würde sich das Unternehmen einfach eine externe Firma an Bord holen die die Automatisierung erledigt.

Wenn der TE kündigt und seine Dienste als externer, zum Preis von 225k anbietet.... Dann wird er vom Hof gejagt.

Zitat

2) Der TE hatte eine supergute Idee und kann diese auch umsetzen.

Das kann durchaus korrekt sein.

Der TE würde dem Unternehmen aber nicht die 500k ersparen die das verpfuschte Projekt kosten würde. Sondern die Differenz zu dem, was eine Firma von Experten verlangen würde um diese Automatisierung durchzuführen und das Projekt zu retten.

Wenn jemand internes sich einen Monat lang hinsetzt und den Prozess mal halbwegs sorgfältig dokumentiert kann man diese Dokumentation dem neuen Automatisierungs-Dienstleister zukommen lassen und der sieht dann nach was sich da machen lässt.

Bei einem Stundensatz von 150€ wären das für den nächsten Monat dann 24k €. Dazu kämen die Lohnkosten etc. für den Mitarbeiter der die Dokumentation im ersten Monat angefertigt hat, das wird wohl deutlich weniger sein... also landen wir am Ende bei 30k € um die Prozesse ohne den TE zu fixen.

 

Ich würde bescheiden bleiben und einen Bonus von weniger als 10k € vorschlagen.

bearbeitet von PVoss

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vor 13 Minuten schrieb PVoss:

Sobald der TE einen zu hohen Bonus vorschlägt würde sich das Unternehmen einfach eine externe Firma an Bord holen die die Automatisierung erledigt.

Wenn der TE kündigt und seine Dienste als externer, zum Preis von 225k anbietet.... Dann wird er vom Hof gejagt.

Das kann durchaus korrekt sein.

Der TE würde dem Unternehmen aber nicht die 500k ersparen die das verpfuschte Projekt kosten würde. Sondern die Differenz zu dem, was eine Firma von Experten verlangen würde um diese Automatisierung durchzuführen und das Projekt zu retten.

Wenn jemand internes sich einen Monat lang hinsetzt und den Prozess mal halbwegs sorgfältig dokumentiert kann man diese Dokumentation dem neuen Automatisierungs-Dienstleister zukommen lassen und der sieht dann nach was sich da machen lässt.

Bei einem Stundensatz von 150€ wären das für den nächsten Monat dann 24k €. Dazu kämen die Lohnkosten etc. für den Mitarbeiter der die Dokumentation im ersten Monat angefertigt hat, das wird wohl deutlich weniger sein... also landen wir am Ende bei 30k € um die Prozesse ohne den TE zu fixen.

 

Ich würde bescheiden bleiben und einen Bonus von weniger als 10k € vorschlagen.

Phantasien ist ja bekanntlich unendlich. Aber wenn wir jetzt noch eine externe Firma in's Spiel bringen, die die Automatisierung auch erledigen kann, sind wir vollends im Reich der Spekulation.

Btw: Ob der TE vom Hof gejagt wird, könnte ihm als "Helferlein" der sicherlich bestenfalls Krümel verdient, wohl eher egal sein. 

Wenn die Idee wirklich so gut ist, gibt es Mittel und Wege, damit Geld zu machen. Und zwar wesentlich mehr als 4K €.

 

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vor 10 Minuten schrieb PVoss:

Ja, du hast Recht.

Ich denke auch.

vor 10 Minuten schrieb PVoss:

Der TE sollte kündigen und seine Dienste so anbieten. Das Unternehmen wird ihm liebend gern die von dir genannten 225.000€ bezahlen.

Na aktuell rechnet der TE doch mit 500.000€ Einsparungen durch sein Makro/Programm/whatever.

Das Projektbudget muss also auch entsprechend hoch sein. Und da die Firma des TEs das Projekt doch mit zusätzlichen Mitarbeitern durchführen will, verlangen die wohl deutlich mehr als 225.000€.

Sprich: Zwei Angebote.

1x 225.000€ || 1x 500.000€+

Da das Projekt überlebenswichtig für das Unternehmen ist, kann der TE sogar warten, bis seine aktuelle Firma pleite ist und dann den Auftrag an Land ziehen. 

vor 10 Minuten schrieb PVoss:

Wie komme ich Paradiesvogel nur auf die Idee, dass das ein Dienstleister mit Experten auf diesem Gebiet auch für weniger schaffen könnte.

Wie du darauf kommst, ist doch relativ egal. Aber das ist nicht das Szenario, dass der TE beschrieben hat. Es ging nie darum, wer jetzt die Automatisierungssoftware programmiert. Sondern darum, ob man die Problemstellung mit zusätzlichen Mitarbeitern/manuell oder mit der Software des TE löst. 

Die 350.000€ waren ein Betrag der vom TE explizit gennant wurde.

Zudem sind wir dann bereits an der nächsten Problemstelle. Der TE hat wahrscheinlich max. ein paar Wochen, um sein Projekt umzusetzen. Wenn er, wie du denkst, 10k verlangt - dafür bekommt man auch einen hochqualifizierten Freelancer für ein paar Wochen. 

 

bearbeitet von Fauch

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vor 34 Minuten schrieb Fauch:

Wie du darauf kommst, ist doch relativ egal. Aber das ist nicht das Szenario, dass der TE beschrieben hat. Es ging nie darum, wer jetzt die Automatisierungssoftware programmiert.

Dem Unternehmen wird es aber darum gehen wer das Problem löst.

Wenn der TE mit einer Forderung von 200k um die Ecke kommt kannst du dich darauf verlassen, dass das Unternehmen sich nach Alternativen und anderen Angeboten umsieht.

vor 42 Minuten schrieb Fauch:

Sondern darum, ob man die Problemstellung mit zusätzlichen Mitarbeitern/manuell oder mit der Software des TE löst. 

Unsinn. Der TE hat doch schon festgestellt, dass es über Manpower alleine nicht mehr möglich ist. Die Lösung ist eine Automatisierung des Prozesses. Da der TE seinem Chef bereits davon erzählt hat, wird dieser jetzt auch wissen wonach er bei Dienstleistern suchen muss.

Die offene Frage ist was für einen "Bonus" der TE für seine Umsetzung der Automatisierung herausschlagen könnte.

vor 39 Minuten schrieb Fauch:

Wenn er, wie du denkst, 10k verlangt - dafür bekommt man auch einen hochqualifizierten Freelancer für ein paar Wochen. 

Genau das ist doch mein Punkt. 

Sobald er zu viel verlangt wird er Konkurrenz bekommen weil sich das Unternehmen für den Preis genauso gut andere Leute zur Problemlösung suchen kann.

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vor 1 Minute schrieb PVoss:

Dem Unternehmen wird es aber darum gehen wer das Problem löst.

Wenn der TE mit einer Forderung von 200k um die Ecke kommt kannst du dich darauf verlassen, dass das Unternehmen sich nach Alternativen und anderen Angeboten umsieht.

Wie gesagt, du veränderst das Szenario.

Der TE schrieb, dass er durch sein Programm 500.000€ einsparen kann, sowie seinen Betrieb vor dem Bankrott rettet.

Ob jetzt er oder ne externe Firma die Automatisierung programmiert, spielt in dem Szenario keine Rolle.

vor 4 Minuten schrieb PVoss:

Unsinn. Der TE hat doch schon festgestellt, dass es über Manpower alleine nicht mehr möglich ist.

Der TE ist Werksstudent und arbeitet dort für ein paar Euro. Er hat somit keinerlei Ahnung "was möglich ist", genauso wenig wie er wahrscheinlich Ahnung hat ob ein Projekt "überlebenswichtig" ist. Das aber mal nur so nebenei.

vor 5 Minuten schrieb PVoss:

Die Lösung ist eine Automatisierung des Prozesses. Da der TE seinem Chef bereits davon erzählt hat, wird dieser jetzt auch wissen wonach er bei Dienstleistern suchen muss.

Ach ja, und bisher hat der total unwissende Chef sich nie darüber Gedanken gemacht. Passt zu der Geschichte, dass für ein 8-Jahre Projekt 6 Monate veranschlagt wurden. Aber jetzt weiß er Bescheid und sucht sich nen externen Dienstleister. 

Merkst du was? Die ganze Geschichte macht überhaupt nur Sinn, wenn die Idee des TE so bahnbrechend ist, dass nur er sie umsetzen kann. Schön, dass das mittlerweile außer mir noch jemand kapiert hat. Somit entfällt die Idee, externe Dienstleister zu nutzen.

Aber selbst wenn: Von dir kam doch der Vorschlag mit 10k €? Weißt du wie viele hochqualifizierte, teils promovierte Java-Entwickler man für 10k vier Wochen bekommen kann? Ich weiß es - genug. 

Dafür braucht man keinen Werksstudenten, der max. ein Zehntel dessen leistet.

 

Nimm's mir nicht übel, aber ich glaube du hast dich da in was verrannt. Der TE kann ja berichten ob er die von Dir veranschlagten 10k bekommen hat oder nicht. Man darf gespannt sein.

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Der TE hat sich durch das "zum Chef gehen" meiner Meinung nach in eine sehr schlechte Ausgangslage gebracht. Sei es wie es will, der Drops ist gelutsch, jetzt bleibt nur noch Schadensbegrenzung.

Was ist dir wichtiger? Schnell "ein bisschen" Geld abgreifen, und ggf mit einem "verbrannten Namen" in der Branche rumlaufen?

Oder eine Referenz für de gesammte berufliche Zukunft? Immerhin hast du ganz alleine eine Firma vor dem Bankrott gerettet. Das wird der Chef sich doch total überschwänglich als Referenz bedanken wollen. Kostet ja noch nicht mal was :)

Mal ehrlich, wenn du nicht der nächste Einstein bist, dann kann jeder deine Software, Makros, Skripte oder was auch immer runterschreiben. Dan dir weiß dein Chef sogar, dass das geht also kann er einfach mal suchen. Aus seiner Sicht wäre es theoretisch sogar besser den Auftrag an jemanden zu vergeben den er bei Misserfolg in Regress nehemen kann. Gleub mir, das willst nicht du sein.

Versuch deine Software zu schreiben, bitte bei Erfolg den Chef darum das Projekt als Referenz und ihn als Fürsprecher nennen zu dürfen, freu dich über jeden Cent den es ggf. als Bonus gibt und nimm die Erkenntnis mit, dass es manchmal besser sein könnte erst zu überlegen/verhandeln und dann mit der tollen Idee zum Chef zu rennen.

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vor 13 Minuten schrieb Fauch:

Aber selbst wenn: Von dir kam doch der Vorschlag mit 10k €? Weißt du wie viele hochqualifizierte, teils promovierte Java-Entwickler man für 10k vier Wochen bekommen kann? Ich weiß es - genug. 

vor 1 Stunde schrieb PVoss:

und einen Bonus von weniger als 10k € vorschlagen.

 

vor 13 Minuten schrieb Fauch:

Nimm's mir nicht übel, aber ich glaube du hast dich da in was verrannt. Der TE kann ja berichten ob er die von Dir veranschlagten 10k bekommen hat oder nicht. Man darf gespannt sein.

Ehm. Du weißt aber noch, dass du ihm vorgeschlagen hast zu kündigen und sich mit einem 225k Angebot bei der Firma zu melden, oder?

Meine ganzen Posts in diesem Thread sind eine Reaktion auf deine Idee und sollen zeigen, dass er eben NICHT zu viel verlangen darf.

 

Lies vielleicht nochmal den Absatz in dem es darum geht welche Kosten der TE dem Unternehmen sparen kann wenn er seine Idee umsetzt.

bearbeitet von PVoss

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Gerade eben schrieb PVoss:

 

Ehm. Du weißt aber noch, dass du ihm vorgeschlagen hast zu kündigen und sich mit einem 225k Angebot bei der Firma zu melden, oder?

Meine ganzen Posts in diesem Thread sind eine Reaktion auf deine Idee und sollen zeigen, dass er eben NICHT zu viel verlangen darf.

Ich wiederhole mich ja recht ungern, aber es gibt zwei Möglichkeiten bzw. drei Möglichkeiten:

1) Der TE hat eine derart bahnbrechende Idee, dass er damit eine ganze Branche revolutionieren kann. Dann sind 225k sicher eher niedrig gegriffen. Aus dem Ausgangsposting ist eher diese Variante herauszulesen (sparen 500k ein, Firma wird vor dem Bankrott gerettet obwohl "budget da ist").

2) Die Idee ist nicht bahnbrechend sondern 0815. Dann kommt er nichtmal in die Nähe von 10k. Wenn du mit "weniger als 10k" ein paar hundert Euro meinst ok. Ich finde solche Aussagen irreführend (wenn auch rein mathematisch korrekt).

3) Das Ganze geht in die Hose. Z.B. wenn die "Klickerei" aus Umfragen beantworten besteht und die Geschäftspartner merken, dass die HTTP-Requests rund um die Uhr immer von der gleichen IP kommen.

Ich verstehe nicht, was daran so kompliziert ist. Eigentlich habe ich es ausführlich genug erklärt. Daher...fin.

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Ich hätte jetzt gesagt: Hey Chef, ich klicke hier für 8,50€ die Stunde auf "OK". Ich bin Infostudent und kann Dir das automatisieren, allerdings fände ich es schon cool, dann für die Zeit auch, sagen wir mal, 15€ die Stunde zu bekommen.

Wenn der Job echt so hirnabtötend ist, und der Chef dann sagt: Nenene, du programmierst das schön für die 8,50€, dann würde ich halt fristgerecht kündigen und mich bei Mäckes bewerben. 

Falls der Job aus bestimmten Gründen nicht jederzeit ersetzbar ist, wäre das eine interessante Info, die die Lage ändern würde.

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vor 10 Stunden schrieb Fauch:

Wenn die Idee wirklich so gut ist, gibt es Mittel und Wege, damit Geld zu machen. Und zwar wesentlich mehr als 4K €.

Ja und wenn er die Idee nur umsetzen konnte, aufgrund des Wissens, dass er beim alten AG erlangt hat, wird er verklagt bevor du 3 zählen kannst.

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vor einer Stunde schrieb KeeperOfCoffee:

Ja und wenn er die Idee nur umsetzen konnte, aufgrund des Wissens, dass er beim alten AG erlangt hat, wird er verklagt bevor du 3 zählen kannst.

Keine Ahnung ob du das Ausgangsposting gelesen hast.

 

Erstens geht der alte AG angeblich pleite ohne die Automatisierungssoftware des TE (und zwar bald, denn das "überlebenswichtige" Projekt muss in 4-5 Monaten beendet sein) . Zweitens schreibt er doch, das bisher 10 Mitarbeiter rumklicken und er das Ganze jetzt automatisiert. 

Sprich: Mit dem Software-Entwicklungsteil hat der aktuelle Arbeitgeber genau null zu tun. Welches "Wissen" soll er hier bitte erlangen?  Und wer sollte ihn bitte verklagen? Der mittlerweile bankrotte alte Arbeitgeber?

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vor einer Stunde schrieb KeeperOfCoffee:

Wichtig ist jetzt erstmal, dass du kein Stück daran arbeitest. Solltest du nämlich wirkich gehen, könnte je nach dem was im AV steht, dein Chef sagen, dass alles was du bisher daran getüffelt hast Firmeneigentum ist.

Das kann ganz schnell als Arbeitsverweigerung ausgelegt werden und führt zur fristlosen Kündigung.
Ist natürlich nicht 'nachweisbar' für den AG, wenn er in der Zeit andere Aufgaben hat.

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vor 14 Stunden schrieb UnknownX:

Ihr werdet mich sicher steinigen, aber ich hätte als IT Student einfach die Klappe gehalten und mich um meinen Kram gekümmert anstatt die Büchse der Pandora zu öffnen. Man kann so oder so einfach nur verlieren.

Wirklich?

Wenn ich als Werkstudent gute Vorschläge gemacht habe, wurde das auch umgesetzt. Ob sich das dann auch im Gehalt wiederspiegeln kann, ist anschließend halt fraglich. Die meisten Geschäftsführer von KMUs orientieren sich beim Gehalt daran, was man als Student verdienen darf, um nicht das Werkstudentenprivileg zu verlieren. Und dieses Gehalt ist niedrig!

Ich habe deshalb anfangs auch meine Stundenzahl als berufserfahrene Fachkraft auf 8 Stunden/ Woche runter geschraubt. Meine Hauptaufgabe war auch die Automatisierung. Wenn man dann den Gewinn der Firma/ die Ersparnisse anschließend nicht mit Weiterbildungen/ Zertifizierungen oder Investitionen (Beispiel Auslandssemester) mit ausgeschüttet bekommt, sollte man sich einen neuen Arbeitgeber suchen.

Ich würde, an der Stelle vom TE, das ansprechen und seine Wünsche in Sachen Weiterbildungsmöglichkeiten für einen höheren Berufsstart nach dem Studium auflisten. Das sollte dann auch schriftlich festgehalten werden.

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vor 40 Minuten schrieb Fauch:

Mit dem Software-Entwicklungsteil hat der aktuelle Arbeitgeber genau null zu tun. Welches "Wissen" soll er hier bitte erlangen?

Sämtliches Wissen das nicht öffentlich zugänglich ist und er innerhalb der Firma erlangt hat. Hierbei geht es auch um so Sachen wie Workflows oder eben aus allen Details des Auftraggebers für das Projekt. Sämtliche Informationen aus dem Auftrag stehen dem AG zu Verfügung und waren nur für den AG bestimmt. Zu kündigen und auf Basis dieser Informationen eine eigene Lösung zu entwickeln kann durchaus rechtliche Probleme für den TE verursachen.

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vor 1 Minute schrieb KeeperOfCoffee:

Sämtliches Wissen das nicht öffentlich zugänglich ist und er innerhalb der Firma erlangt hat. Hierbei geht es auch um so Sachen wie Workflows oder eben aus allen Details des Auftraggebers für das Projekt. Sämtliche Informationen aus dem Auftrag stehen dem AG zu Verfügung und waren nur für den AG bestimmt. Zu kündigen und auf Basis dieser Informationen eine eigene Lösung zu entwickeln kann durchaus rechtliche Probleme für den TE verursachen.

Sorry aber - Quatsch. Als "Helferlein" und Werksstudent/Teilzeitmitarbeiter hat er zu 99% gar keinen Zugang zu irgendwelchen auftragsspezifischen Informationen. Die Tatsache, dass da zehn Leute sitzen und rumklicken ist sicher kein Geheimnis und auf dieser Basis kann er auch nicht verklagt werden. 

Außerdem geht das völlig am Thema vorbei.

Er muss nicht unbedingt diesen Auftrag abgreifen, sondern er entwickelt seine Software und bearbeitet den nächsten Auftrag. Es wird sich hier kaum um ein einmaliges Projekt handeln.

 

Irgendwie reden hier aber alle am Thema vorbei. Der TE plant eine Software zu entwickeln, durch die man acht Jahre Arbeit mit zehn Mann in einem Monat abfrühstücken kann (und zwar mit einem PC).

Rechnen wir mal wie die Milchmädchen:

Jahresgehalt (unqualifizierter Mitarbeiter) -  20.000€

20.000€ * 10 * 8 = 1,6 Millionen € (und das ist nur ein Auftrag!)

Da sind die Kosten für Infrastruktur usw. alles noch nicht enthalten.

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vor 8 Minuten schrieb Fauch:

Rechnen wir mal wie die Milchmädchen:

Jahresgehalt (unqualifizierter Mitarbeiter) -  20.000€

20.000€ * 10 * 8 = 1,6 Millionen € (und das ist nur ein Auftrag!)

Da sind die Kosten für Infrastruktur usw. alles noch nicht enthalten.

das ist allerdings wirklich eine Milchmädchenrechnung, du nutzt hier das Mitarbeitergehalt, statt die Mitarbeiterkosten.

Aber generell ist diese Diskussion sehr interessant. Anscheinend hat die Firma keine IT-Abteilung, sonst würde sowas nicht von irgendeinem x-beliebigen Studenten mal nebenbei mit einem "Makro" abgewickelt. Über die Qualität der Arbeit lässt sich sicherlich streiten. Ich bin ja mal gespannt ob der Threadersteller sich nochmal meldet, da kam jetzt nämlich einen Tag lang nichts, vielleicht trollt er nur (würde zumindest zur Story passen)

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vor 12 Minuten schrieb Listener:

das ist allerdings wirklich eine Milchmädchenrechnung, du nutzt hier das Mitarbeitergehalt, statt die Mitarbeiterkosten.

Aber generell ist diese Diskussion sehr interessant. Anscheinend hat die Firma keine IT-Abteilung, sonst würde sowas nicht von irgendeinem x-beliebigen Studenten mal nebenbei mit einem "Makro" abgewickelt. Über die Qualität der Arbeit lässt sich sicherlich streiten. Ich bin ja mal gespannt ob der Threadersteller sich nochmal meldet, da kam jetzt nämlich einen Tag lang nichts, vielleicht trollt er nur (würde zumindest zur Story passen)

Eben. Die Mitarbeiterkosten werden weitaus höher sein. 

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Bin ich der einzige, der ob der präsentierten Fakten ein bisschen die Stirn runzelt?

  • Unternehmen zu doof um den Unterschied zwischen einem 1760 Personentagen- und einen 30-PT-Projekt zu erkennen?
  • Dabei ist das Projekt überlebenswichtig für das Unternehmen
  • IT-Student ohne Ausbildung und Studium schafft es mit seinem Wissen und einem Makro die Arbeitsleistung von 10 Leuten zu ersetzen und keiner der 10 Leute oder die GL, die so hätte das Gehalt von 10 Mann einsparen können, ist vorher darauf gekommen?

 Also wenn das stimmt, go ahead Wozniak.

bearbeitet von Kwaiken

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vor 1 Minute schrieb Kwaiken:

Unternehmen zu doof um den Unterschied zwischen einem 1760 Personentagen- und einen 30-PT-Projekt zu erkennen?

Naja, wäre ja nicht das erste Unternehmen, was sich massivst verschätzt. *hust* BER *hust* :D

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Gerade eben schrieb Rienne:

Naja, wäre ja nicht das erste Unternehmen, was sich massivst verschätzt. *hust* BER *hust* :D

Aber BER war auch nicht auf 3-4 Monate ausgelegt ... nicht alles was hinkt und so. Aber ich weiß, worauf Du hinaus willst. 😉

 

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vor 8 Minuten schrieb Kwaiken:

IT-Student ohne Ausbildung und Studium schafft es mit seinem Wissen und einem Makro die Arbeitsleistung von 10 Leuten zu ersetzen und keiner der 10 Leute ist vorher darauf gekommen?

Welches Interesse hatten diese 10 Leute daran ihren Job wegzurationalisieren?
Und wenn das wirklich "Arbeit für dressierte Affen" ist, dann hatten diese Leute vielleicht auch einfach nicht die Möglichkeiten.

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vor 10 Minuten schrieb afo:

Welches Interesse hatten diese 10 Leute daran ihren Job wegzurationalisieren?
Und wenn das wirklich "Arbeit für dressierte Affen" ist, dann hatten diese Leute vielleicht auch einfach nicht die Möglichkeiten.

Ich habe in den letzten 20 Jahren keinen einzigen Job gesehen, der durch das Makro eines Studenten wegrationalisiert wurde. 

Aber ich lerne gerne dazu.

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vor 20 Minuten schrieb Kwaiken:

Bin ich der einzige, der ob der präsentierten Fakten ein bisschen die Stirn runzelt?

Vor einigen Jahren, als ich gerade meinen Realschulabschluss gemacht habe, hatte ich ein Praktikum in einem großen Lager. Dort sollte ich in der ersten Woche dann auch mal die Abläufe im Lager kennenlernen und ich wurde da durch die einzelnen Stationen geführt und durfte an den meisten Stellen auch mal anpacken.

Irgendwo ging es dann darum die Teile X in eine Kiste zu stapeln.

Er: "Du hast hier also 5 Kisten.. das macht dann 50 Teile X."

Ich: "Das sind 60 Teile, wenn man die 'so und so' hinlegt passen noch 2 mehr rein."

Er: "Wow! Das erzähl ich denen oben. Gute Arbeit!"

 

Ich kann mir gut vorstellen, dass auch Leute, die schon lange "so" arbeiten, das Verbesserungspotenzial noch nicht erkannt haben 😛

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