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Überall Umschüler und kein Ende

Empfohlene Antworten

vor 34 Minuten, lalu1309 hat gesagt:

da sie keinen Praktikumsplatz bekommen, das ist durchaus bekannt, aber solange das Geld fließt, wird das nicht kommuniziert.

Jeder Bildungsträger und die Agentur für Arbeit weisen vor der Genehmigung darauf hin. Während der Umschulung weisen einen die vorherigen Jahrgänge auch regelmäßig darauf hin. Aber das will da halt keiner hören, da sie denken, dass jede Firma einen kostenlosen Praktikanten mit Kusshand nimmt. Und das wird bei ihnen ja alles ganz anders, da sie "kostenlos" direkt in die Bewerbung schreiben werden.

Dann wird viel zu wenig gelernt und sich viel zu spät beworben und dann fallen sie aus allen Wolken, wollen von nichts gewusst haben und beschweren sich, da ihnen der Bildungsträger ja keinen Platz besorgt hat.

Ich bin absolut Pro-Umschulung, aber da habe ich absolut kein Mitleid.

vor 49 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

Also werden weiter Fachkräfte benötigt

Aber halt nicht jede Art von "Fachkraft" sondern spezialisierte Experten.

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Man muss dazu natürlich die Vermittlungsrate noch mit Heranziehen um den Erfolg zu messen

Bearbeitet von t1nk4bell

Der Einsatz der Mittel wäre auch dann effektiver, wenn man die Kurse von denen befreit, die die Kurse nur mitmachen, um weiter abgesichert zu sein.
Höhere Selektionskriterien für die Teilnahme könnten schon was bewirken. Das würde auch der Unterrichtsqualität zugutekommen.

Der Fehler liegt beim Amt, das jeden aus der Alo-Statistik herausbefördertt, indem man Bildungsgutscheine kaum geprüft streut.

Jap da bin ich ganz deiner Meinung.

Diejenigen die wirklich gute Vorraussetzungen für Beruf x haben sollten die Umschulung bekommen. Plus den Willen und die äußerlichen Umstände die es überhaupt ermöglichen.

Bearbeitet von t1nk4bell

  • Autor

Ich bin der Meinung, dass eine Vielzahl von Bildungsträgern vom Markt gehören. Die Regeln sollten so streng sein, dass am Ende vielleicht 4 oder 5 übrig bleiben.

Ob jemand eine Umschulung absolvieren kann, sollte vorrangig von dessen Gesundheit abhängen. Kranke und Behinderte sollten hier bevorzugt werden. Wer jung ist und keine Einschränkungen hat, dem ist es zumutbar, dass er gescheit arbeitet oder eine Ausbildung macht. Was m.E. gar nicht geht, sind solche Umschüler, die mit 32 noch nie eine Ausbildung gemacht haben und jetzt merken, dass es ohne Ausbildung härter ist und solche, die einfach keine richtige Lust auf Arbeit haben und von einer Maßnahme zur nächsten geschickt werden.

Auf der anderen Seite sollte ein Dozent eines Bildungsträgers nicht irgendein AEVO-Ausbilder sein, sondern eine besondere Eignung mitbringen. Für eine derartig teure Ausbildung, sollten die Dozenten auch dann noch in der Lage sein Wissen zu vermitteln, wenn draußen die Welt untergeht.

Ebenso sollten die Richtlinien der IHKn so vereinheitlicht werden, dass die Abschlüsse tatsächlich vergleichbar sind. Es kann nicht sein, dass jede IHK den Einsatz von KI, Homeoffice oder das Format der Projektanträge anders festlegt.

vor 1 Stunde, Font_Fanatiker hat gesagt:

Auf der anderen Seite sollte ein Dozent eines Bildungsträgers nicht irgendein AEVO-Ausbilder sein, sondern eine besondere Eignung mitbringen. Für eine derartig teure Ausbildung, sollten die Dozenten auch dann noch in der Lage sein Wissen zu vermitteln, wenn draußen die Welt untergeht.

Um diese Forderung zu erfüllen, müssten man die Dozenten erstmal entsprechend bezahlen, was die Kurse weiter verteuert.

vor 18 Minuten, t1nk4bell hat gesagt:

Ich dachte immer umschulen können nur die die schon im Beruf und Ausbildung waren, dem ist nicht so ?

Die (Fach)Abitur haben :) zumindest wurde mir das so erklärt

@Font_Fanatiker

Ob jemand eine Umschulung absolvieren kann, sollte vorrangig von dessen Gesundheit abhängen.

Naja, du machst ja eine Umschulung, weil du in deinem alten Job nicht mehr arbeiten kannst. Das sind oft gesundheitliche Gründe egal welche.

Wer jung ist und keine Einschränkungen hat, dem ist es zumutbar, dass er gescheit arbeitet oder eine Ausbildung macht.

Jüngere sind auch meist in keinen Umschulungen, die kommen meist nach der Schule in eine Maßnahme, das ist nochmal ein ganz anderer Schuh.

Maßnahme =/= Umschulung

Das bitte unterscheiden ;)

In meiner Klasse waren auch mehrere die 30+ waren und ihr ganzes Leben keine Berufsausbildung abgeschlossen haben. Viel Zeitarbeit, viel ungelernte Arbeit. Extrem viel Einzelhandel.

Irgendwer hat mir mal erzählt, dass er als Ungelernter sogar ein Recht auf eine Erstausbildung hat, aber das kann auch Unsinn gewesen sein.

vor 4 Stunden, Font_Fanatiker hat gesagt:

Ich bin der Meinung

Wie gut, dass sowas nur deine Meinung ist. Die Umschüler die ich als Ausbilder im Praktikum hatte, die hatten zwar alle einen krummen Lebenslauf, aber haben es aber auch nicht als selbstverständlich hingenommen und sich komplett den Arsch aufgerissen, jedes Wort und jeden Handgriff von mir wie ein Schwamm aufgesogen, haben alle einen ziemlich guten Abschluss bekommen und haben anschließend sofort einen Job gefunden und arbeiten heute noch erfolgreich in der IT. Im Gegensatz zu dir, wie ich hier noch einmal am Rande erwähnen möchte.

  • Autor
vor 4 Stunden, Sullidor hat gesagt:

Wie gut, dass sowas nur deine Meinung ist. Die Umschüler die ich als Ausbilder im Praktikum hatte, die hatten zwar alle einen krummen Lebenslauf, aber haben es aber auch nicht als selbstverständlich hingenommen und sich komplett den Arsch aufgerissen, jedes Wort und jeden Handgriff von mir wie ein Schwamm aufgesogen, haben alle einen ziemlich guten Abschluss bekommen und haben anschließend sofort einen Job gefunden und arbeiten heute noch erfolgreich in der IT. Im Gegensatz zu dir, wie ich hier noch einmal am Rande erwähnen möchte.

Du scheinst dich ja ganz schön auf mich eingeschossen zu haben. Da würde ich an deiner Stelle aufpassen, dass das keine pathologischen Züge annimmt. Ich kann mich daran erinnern, dass wir in Deutschland eine freie Berufs- und Arbeitswahl haben. Das schließt auch IT-Berufe mit ein. Wenn ich also der Ansicht bin, dass mir zu viele Asoziale in der IT unterwegs sind, kann ich mir Jobs suchen, wie ich gerade Bock habe.

Wenn es verzweifelte Seelen gibt, die es nötig haben, sich an so einen Strohhalm festzuklammern, um in der IT zu arbeiten, bitte.

Ein Job in der IT ist vor allem eines: ein Job wie jeder andere. Ich brenne nicht für die IT, das stimmt. Mich ekeln Lageristen und Bürokaufleute an, die ihre Wachteleier in der IT aufblasen müssen und ihre kleinen, jämmerlichen Egos an Träumen von sechsstelligen Gehältern aufhängen.

Deine Aussagen sind cringe des Todes.

vor 1 Minute, Font_Fanatiker hat gesagt:

Wieder ein frustrierter deutscher Michel,

Nein, jemand der die Phrasen einfach nicht zuordnen kann. Jemand, der den Ton und die Ausdrucksweise nicht einordnen kann.
Geht es dir nur darum, deinen Frust loszuwerden?

Bisher lese ich von dir nur, dass du die Regelungen nach dem SGB einschränken willst und in den Markt der Umschulungsanbieter eingreifen willst.
Beides ist aber in der jetzigen Gesetzeslage nicht möglich.

Willst du SGB und AZAV Zulassungsverfahren neu gestalten?

vor 14 Stunden, Sullidor hat gesagt:

die hatten zwar alle einen krummen Lebenslauf, aber haben es aber auch nicht als selbstverständlich hingenommen und sich komplett den Arsch aufgerissen

So sollte es auch sein, du bekommst eine Chance, also mach etwas draus.

Am 14.7.2026 um 09:11, Font_Fanatiker hat gesagt:

Da stellt sich mir die Frage, was man mit diesen Leuten anfangen kann. Was bringt es mir als Betrieb, wenn ich einen Fleischer einstelle, der 1 1/2 Jahre Unterricht hatte und danach 6 Monate Zeit hatte, um für den Abschluss fit gemacht zu werden?

Genau, so einen Kollegen hatte ich mal. Hat sich das Knie ruiniert, konnte nicht mehr so lange stehen, also wurde er übers Arbeitsamt zum FISI umgeschult. Mein Chef war begeistert, da er einen Topabschluss hatte. Wir die mit ihm arbeiteten, nicht denn er konnte wenig, aber was noch viel schlimmer war, er hatte keinen Eigenantrieb. Er ist davon ausgegangen es läuft so wie vorher auch, ihm wird gesagt was er zu tun hat.

Am 14.7.2026 um 13:10, t1nk4bell hat gesagt:

Deutschland ist einfach maximal langsam.

Was hier noch wichtig zu erwähnen wäre, wann kommt, wie die Arbeitsmarktrealität bei denen die Umschulung vermitteln an? Ich habe das Gefühl, manchmal überhaupt nicht, da die Prämisse ist, Abschluss in der Hand = Fachkraft.

vor 2 Minuten, cortez hat gesagt:

Ich habe das Gefühl, manchmal überhaupt nicht, da die Prämisse ist, Abschluss in der Hand = Fachkraft.

Exakt das ist das Versprechen, zu dem sich Umschulungsanbieter verpflichten.
Es wird eine Dienstleistung (also das Bemühen) angeboten. Ziel ist ein Bestehen der IHK Prüfung, nach Rahmenplan.

Wenn mit dem erfolgreichen Abschluss der Prüfung keine Berufstauglichkeit erreicht wird, ist das nicht das Verschulden der Umschulung.

Was mir in der generellen Gesellschaft immer wieder auffällt ist.

"Wer gibt einem das Recht über Leute zu urteilen, die Entscheidungen im Leben treffen?"

Ob es Menschen (oder laut OP "Asoziale") sind die eine Umschulung machen, die arbeitslos zur zeit sind o.ä.

Umschulungen bringen den Leuten Optionen noch etwas zu finden, ob diese Person die Möglichkeit in Angriff nimmt oder da nur rumsitzt und drauf wartet, dass irgendwann die nicht gut bezahlte Rente kommt, ist nicht unsere Entscheidung.

Wir können am Ende nicht in die Köpfe der Leute reinschauen, die von außen vielleicht "asozial" wirken. Wir sollten uns auf uns fokussieren, das Ding rocken und weitergehen :)

Am 14.7.2026 um 16:52, BlueSkies hat gesagt:

Ich denke immer noch, dass eine Umschulung Sinn machen kann, wenn genug Eigeninteresse und Wille vorhanden ist.

Außerdem braucht man einen guten Anbieter. Optimalerweise mit Dozenten vor Ort und Unterricht nur in Präsenz.

Die ganzen Tele-Learning und Homeoffice Anbieter sollten keine staatlichen Gelder kassieren dürfen.

Ich selbst verdiene nach meiner Umschulung sehr gut für mein Wenig an Berufserfahrung und bezahle auch dementsprechend Abgaben an den Staat.
Langfristig auf jeden Fall eine gute Investition für den Staat.

Aber so wie ich das mitkriege sind die Umschüler und leider auch die aktuellen Azubis nun mal so eingestellt das sie kein Interesse oder besser gesagt es nicht aus Interesse und Fähigkeiten machen, sondern sie das nur machen wollen weil HomeOffice und Gehalt und wenig körperliche Betätigung.

  • Autor
vor 25 Minuten, MiaMuh hat gesagt:

Was mir in der generellen Gesellschaft immer wieder auffällt ist.

"Wer gibt einem das Recht über Leute zu urteilen, die Entscheidungen im Leben treffen?"

Ob es Menschen (oder laut OP "Asoziale") sind die eine Umschulung machen, die arbeitslos zur zeit sind o.ä.

Umschulungen bringen den Leuten Optionen noch etwas zu finden, ob diese Person die Möglichkeit in Angriff nimmt oder da nur rumsitzt und drauf wartet, dass irgendwann die nicht gut bezahlte Rente kommt, ist nicht unsere Entscheidung.

Wir können am Ende nicht in die Köpfe der Leute reinschauen, die von außen vielleicht "asozial" wirken. Wir sollten uns auf uns fokussieren, das Ding rocken und weitergehen :)

Was mir generell in der Gesellschaft auffällt ist, dass es einen erstaunlich großen Teil gibt, der Geld automatisch mit Erfolg und hohem sozialen Status gleichsetzt. Das ist nicht nur in Deutschland so. Hier ist man lediglich dem Fortschritt gegenüber sehr resistent und darüber hinaus auch sehr kreativ, was das eigene Rechtsverständnis angeht.

Ich habe keine Arbeitslosen oder Umschüler als asozial bezeichnet, sondern jene Exemplare, die teilweise in der IT rumkrauchen. Ehemalige Kaufleute oder Verwaltungsangestellte, die sich durch Vitamin B oder schlichtem Betrug, eine Umschulung auf Staatskosten erschlichen haben und jetzt ihre geistigen Ergüsse in die Welt der Informatik tragen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Umschulungen nur noch Kranken und Behinderten gewährt werden sollten. Dabei meine ich wirklich KRANKE Menschen, die nach einer Krebserkrankung oder Bandscheibenvorfällen nicht mehr in ihrem Beruf tätig sein können. Wer einfach nur zig Jahre arbeitslos ist, hat eben Pech gehabt. Für den ist jede Arbeit zumutbar. Spargelstecher, 4,50 € Brutto die Stunde. Reicht.

In Deutschland wird lang und breit über den Fachkräftemangel gejammert, während es viele Behinderte gibt, die nach schweren Erkrankungen keine Arbeit mehr bekommen. Diese Leute sollten mehr gefördert werden, anstatt wie ein Lumpensammler durch gescheiterte Regionen zu ziehen und alle von den Straßen aufzusammeln, die ihr Leben nicht im Griff haben.

vor 14 Minuten, Font_Fanatiker hat gesagt:

Ich habe keine Arbeitslosen oder Umschüler als asozial bezeichnet, sondern jene Exemplare, die teilweise in der IT rumkrauchen. Ehemalige Kaufleute oder Verwaltungsangestellte, die sich durch Vitamin B oder schlichtem Betrug, eine Umschulung auf Staatskosten erschlichen haben und jetzt ihre geistigen Ergüsse in die Welt der Informatik tragen.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass man nicht einfach so eine Umschulung von der Arbeitsagentur geschenkt bekommt.

Ich war damals in so einer Situation. Ich habe eine Mechatroniker-Ausbildung abgeschlossen und mehrere Jahre in diesem Beruf gearbeitet, aber ich war nicht glücklich in diesem Beruf. Bei mir hatte sich eine Depression gebildet. Nachdem ich Arbeitslos wurde (Zeitvertag wurde nicht verlängert; Verarschung seitens des Werksleiters, etc.) wollte ich endlich das machen, was mir Spaß macht und ich schon seit meiner Kindheit mache: Software entwickeln. Aussage der Arbeitsagentur: "Auf dem Markt werden Mechatroniker gesucht. Unterstützung für eine neue Ausbildung oder Umschulung bekomme ich nicht." Zu diesem Zeitpunkt bot die Lufthansa Weiterbildungen zu einem Fluggerätmechaniker an. Die Arbeitsagentur Hamburg bot mir damals dieses Angebot an. Die Lufthansa wollte mich auch gerne nehmen. Sie hätten für alles bezahlt. Die Arbeitsagentur Hamburg war aber nicht für mich zuständig, also benötigte ich die Genehmigung meiner zuständigen Agentur. Das wurde ebenfalls abgelehnt, mit der gleichen Begründung, wie oben beschrieben.

Ich habe daraufhin mein Erspartes zusammengekratzt und auf eigene Faust eine Informatik-Assistenten-Ausbildung gemacht. Schüler-Bafög habe ich auch nicht bekommen, da ich zu viel angespart hatte.

Umschüler sind sowieso meist diejenigen, die durch ein Raster gefallen sind. Das sind diejenigen, die keinen geradlinigen Lebenslauf haben oder in einem Job unterwegs waren, der kaum Zukunft mitbringt und keine BWL-Studenten oder Kaufleute, die nun den dicken Lenz raushängen lassen wollen.

Ich verstehe auch nicht, wie du darauf kommst. Laut deinen Aussagen, hast du eine normale Ausbildung abgebrochen, nachdem du deinen Ausbilder umgeboxt hast und laut deinen Aussagen bist du erst 19 Jahre alt. Du hast keinerlei Erfahrung, was bei einer Umschulung wirklich passiert.

Ich riskiere mal, hier einen Verweis zu erhalten, weil Verstoß gegen die Regel "no politics".

Aber die Ideen von Einschränkungen zu sozialen Goodies, wie Umschulung, riechen nach Sozialdarwinismus.
Damit bin ich hier raus. EOT.

vor 42 Minuten, Font_Fanatiker hat gesagt:

Ich bin der festen Überzeugung, dass Umschulungen nur noch Kranken und Behinderten gewährt werden sollten. Dabei meine ich wirklich KRANKE Menschen, die nach einer Krebserkrankung oder Bandscheibenvorfällen nicht mehr in ihrem Beruf tätig sein können. Wer einfach nur zig Jahre arbeitslos ist, hat eben Pech gehabt. Für den ist jede Arbeit zumutbar. Spargelstecher, 4,50 € Brutto die Stunde. Reicht.

Langzeitarbeitslose bekommen auch keine Umschulung geschenkt und sie als Spargelstecher loszuschicken löst auch keine Probleme, denn die werden diesen Job erst gar nicht antreten. Damit will man auch nur die Symptome bekämpfen und nicht die Ursache. Ich persönlich finde genau diesen Gedanken Asozial: Einfach treten, dann klappt es schon.

Langzeitarbeitslose haben oft eine starke Depression oder haben andere Erkrankungen. Aber ich schätze in deinem Mikrokosmos gibt es nur physische Erkränkungen. Es gibt inzwischen sogar Studien, dass Gefängnisinsassen zu einer nicht entdeckten ADHS-Störung neigen und daher auffällig und straffällig wurden. In einigen Gefängnissen wird deswegen auch daraufhin gezielt therapiert und es zeigt Erfolge. Anstatt auf die "faulen Arbeitslosen" zu treten, sollte man sich mal die Ursachen anschauen. Als Mechatroniker hatte ich auch meinen Lebensmut verloren, weil alles so Sinnlos erschien. Ich lebte damals noch bei meinen Eltern, weil ich mir z.B. keine eigene Wohnung leisten konnte, trotz 3,5 jähriger Ausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung, dümpelte ich damals bei knapp 1.200 € Netto.

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