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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

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Gast Malicious

Mir soll die Firma ein exzellentes Gehalt bieten, als das ich irgendwelche Benefits mit querfinanzieren muss. 

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Solche benefits sind aber total selten. Bei den Stellenausschreibungen findet sich immer das gleiche an „Schein“Benefits. Vor allem finde ich es super das 13. Gehalt als Zusatzleistung beworben wird aber dann ins Jahresgehalt mit eingerechnet. Im Vertrag findet sich dann die Klausel dass das Freiwillig ist, kein Anspruch etc. 

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vor 20 Stunden schrieb r4phi:

Solche benefits sind aber total selten. Bei den Stellenausschreibungen findet sich immer das gleiche an „Schein“Benefits. Vor allem finde ich es super das 13. Gehalt als Zusatzleistung beworben wird aber dann ins Jahresgehalt mit eingerechnet. Im Vertrag findet sich dann die Klausel dass das Freiwillig ist, kein Anspruch etc. 

Das habe ich ja momentan und ärgert mich auch irgendwie. Wenn das 13. Gehalt noch oben drauf kommt, ok fein. Schöner Bonus. Aber alles komplett im Jahresgehalt finde ich mittlerweile auch irgendwie nicht so doll. Vor allem wenn man eigentlich sagt das und das als Gehaltswunsch auf 12 Monate...

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Ich kann mich Gurki nur anschließen. Ich hatte auch schon Jobs mit 13. Monatsgehalt und dann noch eine Zusatzklausel, dass man dann min. 6 Monate dort gearbeitet haben muss. Wenn man erst in der 2. Jahreshälfte zu dieser Firma wechselt, hat man im 1. Jahr quasi pech gehabt. Das Gleiche gilt bei einer Kündigung  kurz vor dem Ende eines Jahres, weil die Firma nicht verpflichtet ist das 13. Gehalt zu zahlen.

Wenn man dann noch Pech hat, dass der Chef im Vorstellungsgespräch nicht auf das 13. Gehalt hinweist, wird man gehaltsmäßig eher Pech haben, weil es dann am Ende niedriger als erwartet ausfällt.

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Wenn es um Benefits geht... für mich wichtig:

  • Gehalt
  • kein sketchy BS im Arbeitsvertrag 
  • Urlaubstage 
  • flexible Arbeitszeit
  • gute Erreichbarkeit per ÖPNV oder Auto
  • Ausstattung / Gestaltung des Büros muss ordentlich/gut sein
    • Bonuspunkte für höhenverstellbare Tische
    • Bonuspunkte wenn nicht mehr als 4 Personen im gleichen Büro sitzen
    • give me Whiteboards

Nehme ich gerne mit, spielt aber keine Rolle:

  • kostenlose Getränke - Damit ICH kein Wasser schleppen muss
  • Feierabendbier - joa... wenns mit dem ÖPNV passt
  • Obst - ich vergesse immer sowas zu kaufen
  • Dachterrasse, Grill usw
    • Kann man anbieten, ich kann nur schwer abschätzen wie oft man das nutzt
  • Kicker, Dart, Tischhockey...
    • s.o.

Schadet mehr, als dass es mich anlockt:

  • flache Hierarchien - jo, und ich bin aufgeschlossen und Teamplayer mit ausgeprägter Dienstleistermentalität.. tell me more
  • freie IDE Wahl - woooooow.... 
  • 13. Gehalt, Bonuszahlunge - habt ihr ja schon genannt
  • ... gab noch ein paar Sachen, fällt mir gerade nicht mehr ein

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Hier meine Prioritätenliste.

  1. Gehalt
  2. Homeoffice möglich
  3. Flexible Arbeitszeiten
  4. Altersvorsorge / Betriebsrente
  5. Nähe zum Wohnort
  6. Entwicklungsprogramme

Wenn es Home office + Flexible Arbeitszeiten gibt, ist die nähe zum Wohnort weniger entscheidend. Programme zur Altersvorsorge empfinde ich gut und stellt eine Sicherheit für meine Family dar. Wenn die Firma Entwicklungsprogramme stellt, bsp vom Junior zum Senior Admin/Developer hat man ein Ziel vor Augen und man bleibt länger beim AG.

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vor 20 Stunden schrieb SaJu:

Ich kann mich Gurki nur anschließen. Ich hatte auch schon Jobs mit 13. Monatsgehalt und dann noch eine Zusatzklausel, dass man dann min. 6 Monate dort gearbeitet haben muss. Wenn man erst in der 2. Jahreshälfte zu dieser Firma wechselt, hat man im 1. Jahr quasi pech gehabt. Das Gleiche gilt bei einer Kündigung  kurz vor dem Ende eines Jahres, weil die Firma nicht verpflichtet ist das 13. Gehalt zu zahlen.

Wenn man dann noch Pech hat, dass der Chef im Vorstellungsgespräch nicht auf das 13. Gehalt hinweist, wird man gehaltsmäßig eher Pech haben, weil es dann am Ende niedriger als erwartet ausfällt.

Genau so sehe ich das auch. 
In dem vorliegenden Vertrag muss man das 13. Gehalt zurück zahlen wenn man kündigt.
Das trübt dann schon das Jahresgehalt. Für mich ist das definitiv ein Unterschied ob ich das Jahresgehalt auf 12 oder 13 bekomme. Klar am Ende des Jahres kommt es auf das Gleiche raus. Allerdings finde ich es angenehmer monatlich einen größeren Spielraum zu haben als am Ende des Jahres einen Berg an Geld zu bekommen.

Ich verstehe in dem Zuge auch nicht warum man in der Stellenausschreibung nicht einfach darauf Hinweist das 13 Gehälter gezahlt werden. Die Überraschung kommt dann immer erst beim BW Gespräch bzw. beim Vertrag. Bei mir war es so das da kein Wort drüber verloren wurde sondern erst mit dem Vertrag ersichtlich wurde.
 

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vor 53 Minuten schrieb r4phi:

Was soll das bspw. sein?

Komische Copyright-Regelungen für Hobbycode, nicht festgelegter Standort wenn das Unternehmen x Niederlassungen in Deutschland verteilt hat, manche kreative Lösungen wie mit den Fahr- und Unterkunftskosten bei Dienstreisen umgegangen wird, abartig lange Kündigungsfrist im Arbeitsvertrag.

Kurz: solche Sachen bei denen man 7 mal lesen muss und sich dann immer noch nicht sicher ist, wie das gegen einen ausgelegt werden kann.

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vor 17 Stunden schrieb PVoss:

Kurz: solche Sachen bei denen man 7 mal lesen muss und sich dann immer noch nicht sicher ist, wie das gegen einen ausgelegt werden kann.

Oder Sachen, bei denen man schon fast einen Jura-Grundkurs braucht, um zu verstehen, was da eigentlich so total verklausuliert steht.

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Zitat

... Auch die BAuA stellt fest: "Eine Arbeit gilt heute als erstrebenswert, wenn sie sich mit dem übrigen Leben und den eigenen Werten vereinbaren lässt. Arbeitsplätze, die das nicht leisten, keinen Raum für Familie, Freizeit, soziales und kulturelles Leben bieten, bleiben künftig oft unbesetzt."  ...

Quelle: 100 Jahre Acht-Stunden-Arbeitstag: Sechs Stunden pro Tag reichen völlig aus

Dann schauen wir mal, wie lange es dauert, bis sich diese Erkenntnis bei den Verantworlichen in der "freien Wirtschaft" durchsetzt. Ich tippe auf Jahre bis Jahrzehnte, wenn ihnen nicht vorher die Gewerkschaften oder Politik Feuer unterm Hintern machen.

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Interessant bei dem Beitrag ist ja folgender Abschnitt:

Zitat

Schwarzmalerei?

Vielleicht malen einige Verbände oder Unternehmen die Lage auch zu düster? Zwar beklagen die von Deloitte befragten Vorstände großer deutscher Unternehmen am meisten den Mangel an IT-Fachkräften – doch nur 24 Prozent sehen höhere Löhne als probates Mittel an, um Abhilfe zu schaffen. Und: "Relativ wenige Unternehmen (13 Prozent) versuchen, neue Talent-Pools für sich zu nutzen, wie beispielsweise ältere Arbeitnehmer", stellen die Unternehmensberater fest.

Klempner und Elektrotechniker, Zugführer und Krankenpfleger – bei diesen Berufen herrscht bundesweit Fachkräftemangel. Bei Programmierern dagegen fehlen flächendeckend nicht die ausgebildeten "Fachkräfte", sondern erst die "Spezialisten", etwa mit Hochschuldiplom. Und bei IT-Systemanalytikern herrscht bundesweit Mangel an "Experten" auf noch höherem Niveau, erklärte die BA.

(Quelle: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Fachkraeftemangel-Unternehmen-suchen-IT-Experten-im-richtigen-Alter-4224488.html )

Ich sehe bei vielen Betrieben immernoch das Problem, dass diese einen bereits voll einsatzfähigen Mitarbeiter haben wollen und nicht bereits sind, selber die nötigen Schulungen zu veranlassen. So sind sie z.B. nicht bereit, ein wirklich fähiger Entwickler, der jedoch in der gewünschten Programmiersprache noch keine oder wenig Erfahrung hat, einzustellen. Klar birgt es auch Risiken, aber so wird auch oft Potential "verschenkt".

Und jemanden, der ein Hochschuldiplom hat, würde ich auch lange noch nicht als Spezialisten betiteln, da dort doch genau das "Spezialwissen" erst einmal gar nicht vorhanden ist, sondern nur eine Grundlage zur Spezialisierung.

bearbeitet von Rienne

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vor 9 Minuten schrieb Systemlord:

Quelle: 100 Jahre Acht-Stunden-Arbeitstag: Sechs Stunden pro Tag reichen völlig aus

Dann schauen wir mal, wie lange es dauert, bis sich diese Erkenntnis bei den Verantworlichen in der "freien Wirtschaft" durchsetzt. Ich tippe auf Jahre bis Jahrzehnte, wenn ihnen nicht vorher die Gewerkschaften oder Politik Feuer unterm Hintern machen.

Das beobachte ich schon seit langem. Wird allerdings kaum verstanden und erst recht nicht angeboten. 

Ich habe in meinen ~15 Jahren nun einiges in der IT gesehen, aus zahllosen Bereichen, Branchen, Karrierestufen und Unternehmenstypen und bin der festen Überzeugung, dass 80-90% der Jobs in 6 Stunden exakt das gleiche leisten würden wie in 8. Eigentlich alle, inklusive mir, verplempern täglich Zeit ohne Ende, in dem sie in anderen Büros quatschen, im Netz surfen, bei YouTube Videos oder aus dem Fenster schauen. Das bringt keinem etwas und kostet nur Lebenszeit.

In 6 Stunden würde sich also wenig zum Negativen, jedoch vieles zum Positiven ändern, weil die Leute konzentrierter, fokussierter und zufriedener wären. Als Unternehmen hätte man sogar ein echtes Alleinstellungsmerkmal, gerade bei der Suche nach neuem Personal. Auch eine 35-Stunden-Woche (also 7 Stunden täglich) wäre ein enormer Pluspunkt, gegenüber vielen Marktteilnehmern, welche stoisch an der 40-Stunden-Woche festhalten.

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vor 9 Minuten schrieb Rienne:

Und jemanden, der ein Hochschuldiplom hat, würde ich auch lange noch nicht als Spezialisten betiteln, da dort doch genau das "Spezialwissen" erst einmal gar nicht vorhanden ist, sondern nur eine Grundlage zur Spezialisierung.

Das zeigt doch auch ein Stück weit, wie inflationär inzwischen Begriffen wie "Spezialist" oder "Experte" verwendet werden. Früher musste man sich solche "Titel" noch mit Berufserfahrung verdienen.

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Am 16.11.2018 um 19:23 schrieb Graustein:

Manche Benefits sind (fast) besser als Gehalt.

Das kann ich sowas von unterstreichen! Je nach Benefits würde ich auch auf ~20% meines Gehalts verzichten.

Jetzt nur für mich gesprochen: Habe ich keinerlei feste Arbeitszeiten, arbeite ich z. B. komplett aus dem HO inkl. Lebensarbeitszeitkonto und habe absolute Freiheit bei der Termin- und Arbeitsabstimmung mit meinen Kunden, zudem freie Wahl des KFZ-Modells (Car Allowance, oder beliebiges KFZ), so müsste mir eine Sklaventreiber-Beratung, die mir Überstunden komplett abgeltet, mich in die Niederlassung zwingt, wenn ich nicht beim Kunden bin, wo Fahrzeit keine Arbeitszeit ist, und mir eine ungeliebte Wagenklasse vor die Tür stellt schon eine deutliche Summe an Schmerzensgeld zahlen, um das wieder auszugleichen. Wahrscheinlich würde ich sowas auch nicht für das doppelte Gehalt in Betracht ziehen, wenn ich ehrlich bin.

Sowas würde ich in die Anzeige schreiben. Ihre Kicker, flache Hierarchien, leistungsgerechte Vergütungs- und motiviertes Team-Floskeln können sie behalten.

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vor 17 Minuten schrieb Kwaiken:

Sowas würde ich in die Anzeige schreiben. Ihre Kicker, flache Hierarchien, leistungsgerechte Vergütungs- und motiviertes Team-Floskeln können sie behalten.

Zumal das oftmals auch nur Buzzword-Bingo ist, damit sich die Leute bewerben. Es ist immer noch ein Unterschied, ob so etwas nur auf dem Papier existiert, oder ob es auch aktiv gelebt wird.

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vor 21 Minuten schrieb Kwaiken:

Ihre Kicker, flache Hierarchien, leistungsgerechte Vergütungs- und motiviertes Team-Floskeln können sie behalten.

Und sowas meine ich eben auch. Das steht ja gefühlt schon in jeder 2. Ausschreibung drin und lockt mich nicht wirklich, mich dort zu bewerben...

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kann man auch so interpretieren:
Ihre Kicker: Geld wird in sinnlosen kram investiert

flache Hierarchien: Keine Aufstiegschancen

leistungsgerechte Vergütungs- und : Das heisst meine Leistung wird überwacht? oder wie kann man von Leistungsgerecht sprechen?

motiviertes Team-Floskeln können sie behalten. hohe motivation=hohe fluktuation? (war bisher in keinem Job 2jahre später genauso motiviert wie am ersten tag...

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Hat den von euch auch mal jemand reale Beispiele oder sogar vakante Stellenausschreibungen für "vernünftige" Benefits die nun eben nicht bei großen Firmen ausgeschrieben sind? Ich hab sogar schon Stellen gesehen wo garkeine Benefits ausgewiesen worden sind. Nur Punkte die man selbst im Gepäck haben muss. Was das Unternehmen dem Mitarbeiter bietet wird allerdings nirgendswo erwähnt.

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vor 9 Minuten schrieb t0pi:

Ihre Kicker: Geld wird in sinnlosen kram investiert

Agreed, wobei son Kicker ja nicht so teuer ist.

Beim Kicker frage ich mich immer, wann man daran denn spielen soll. Wenn die anderen Kollegen arbeiten würde ich das Ding nicht anfassen, ist doch viel zu laut.

Eine Firma bei der ich mal zu Besuch war hatte auch Kicker und Dartscheibe und so nen Kram, da konnte man aber nur zu recht exotischen Zeiten spielen weil es sonst die Mitarbeiter von den Nachbarfirmen gestört hätte lul

vor 9 Minuten schrieb t0pi:

flache Hierarchien: Keine Aufstiegschancen

Agreed.

Oder noch schlimmer, dass mal spontan die falschen Leute zu Teamleitern gemacht werden und es dann nach oben kaum mehr Instanzen gibt die korrigierend eingreifen können.

vor 9 Minuten schrieb t0pi:

leistungsgerechte Vergütungs- und : Das heisst meine Leistung wird überwacht? oder wie kann man von Leistungsgerecht sprechen?

Na, ich hoffe doch, dass die Vorgesetzten eine grobe Ahnung haben welche der Angestellten eine gute Leistung erbringen. 😼

vor 10 Minuten schrieb t0pi:

war bisher in keinem Job 2jahre später genauso motiviert wie am ersten tag

Ich schon 😺

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vor 16 Minuten schrieb Systemlord:

Zumal das oftmals auch nur Buzzword-Bingo ist, damit sich die Leute bewerben. Es ist immer noch ein Unterschied, ob so etwas nur auf dem Papier existiert, oder ob es auch aktiv gelebt wird.

Wäre ja noch schlimmer, wenn es gelebt werden würde!

  • Kicker: meiner Erfahrung nach nur in Kombination mit Kantine sinnvoll, wo in der Mittagspause nach dem Essen eine Runde gespielt wird. Wenn ich im Büro konzentriert arbeiten muss, möchte ich nicht vor der Tür durch gröhlende Kollegen und lautes Gekickere gestört werden. Ja, ich bin ein Spießer.
  • Flache Hierarchien: keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten.
  • Leistungsgerechte Vergütung: hoher, variabler Anteil, der nur durch 60h+ Wochen erreicht wird.
  • motiviertes Team: ist für mich sowas wie "er kam immer pünktlich zur Arbeit" im Arbeitszeugnis

Kann die Liste ewig weiterführen. Vor allem bei leistungsgerechte Vergütung rollen sich mir die Fußnägel hoch. Das kann man alles so schön drehen:

  • statt Kicker: Eventbudget für jedes Team
  • statt flache Hierarchien: jährliches Schulungsbudget (Freizeit und Kosten) zur freien Verfügung
  • statt leistungsgerechter Vergütung: Gewinnbeteiligung oder monatliche Aktienpakete
  • statt motiviertes Team: selbstständiges Arbeiten, Homeoffice, initiales/jährliches Budget für neue Arbeitsausstattung

... aber nein, Marketing-Buzzwords. Würde ja sonst Geld kosten. Dass die sich damit die Leute vergraulen, verstehen die nicht. Und dass sie das nicht verstehen, verstehe ich wiederum nicht. Aber vielleicht ist der Elfenbeinturm so hoch, dass man durch die Wolken nicht auf den Boden sehen kann.

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vor 13 Stunden schrieb Kwaiken:

Jetzt nur für mich gesprochen: Habe ich keinerlei feste Arbeitszeiten, arbeite ich z. B. komplett aus dem HO inkl. Lebensarbeitszeitkonto und habe absolute Freiheit bei der Termin- und Arbeitsabstimmung mit meinen Kunden, zudem freie Wahl des KFZ-Modells (Car Allowance, oder beliebiges KFZ), so müsste mir eine Sklaventreiber-Beratung, die mir Überstunden komplett abgeltet, mich in die Niederlassung zwingt, wenn ich nicht beim Kunden bin, wo Fahrzeit keine Arbeitszeit ist, und mir eine ungeliebte Wagenklasse vor die Tür stellt schon eine deutliche Summe an Schmerzensgeld zahlen, um das wieder auszugleichen. Wahrscheinlich würde ich sowas auch nicht für das doppelte Gehalt in Betracht ziehen, wenn ich ehrlich bin.

Kann ich genau so unterschreiben, da es es mir zur Zeit so geht.

Natürlich hat man interne Meetings (Telko/Webex), nach denen man sich richten muss. Den größten Teil meiner Arbeitszeit kann ich mir aber (fast) komplett selbst einteilen. Morgens zum Friseur, einkaufen oder ne Runde Sport ist kein Problem. Genauso den Junior in die Kita fahren oder abholen geht meistens und ne Runde spielen ist auch noch drin. Dafür sitzt man halt auch mal spät am Abend noch ne Stunde am Notebook.

Das erfordert ein sehr flexible Art zu arbeiten (ich höre öfter Dinge wie: "So wie du könnte ich nicht arbeiten), finde es für mich persönlich aber perfekt.

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