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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

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vor 18 Minuten schrieb Velicity:

finde aber vor allem dass die Krankheit da so reinspielt sehr unschön

Das empfinde ich auch als sehr unfair. Ist das überhaupt rechtens Bonuszahlungen direkt abhängig von Krankheitstagen zu machen? 

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Gute Frage nächste Frage. Würde es auch noch verstehen, wenn es 1:1 wäre, sprich schlicht die gearbeiteten Stunden betrifft, wobei auch das nicht immer mit Leistung oder dem Ergebnis zutun haben muss. Warum die da doppelt zählen, weiß der Kuckuck. Ggf. ist derjenige, der sich das ausgedacht hat gebrandmarkt bzgl. Leuten die blau gemacht haben in der Vergangenheit. Krankheit bzw. längere Abwesenheit kann natürlich auch wieder Zeit schlucken, um die Person auf stand zu bringen, wenn sie wieder da ist oder eben bei Ausfall wen anderen an die Themen zu setzen. Also geht per se ja wirklich mehr Zeit verloren als die eigentlich ausgefallene Zeit des Kollegen.

bearbeitet von Velicity

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Also im Consulting macht es Sinn, erstmal ist der Fix-Teil schon hoch & wenn ich nicht beim Kunden bin verdient die Firma auch nichts. Sehe bei mir nicht so das Problem die Ziele nicht zu erreichen. Ansonsten stimme ich zu bin ich auch kein Fan vom variablen Anteil.

Ein Grund bei mir war das mein Teamleiter eine Steigerung von 1000-1500€ Brutto aufs Monatsgehalt nicht rechtfertigen konnte und es für ihn einfacher ist übers variable zu gehen (und natürlich besser ist für die Firma^^). 

Ansonsten finde ich Zielvereinbarungen meistens eher um Mitarbeiter klein zu halten vom Gehalt her

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vor 49 Minuten schrieb _Sly:

Also im Consulting macht es Sinn, erstmal ist der Fix-Teil schon hoch & wenn ich nicht beim Kunden bin verdient die Firma auch nichts. Sehe bei mir nicht so das Problem die Ziele nicht zu erreichen. Ansonsten stimme ich zu bin ich auch kein Fan vom variablen Anteil.

Dein Fixanteil ist ja schon relativ hoch. Wenn mir aber z.B. ein Unternehmen erzählt es zahle 70.000 € Brutto für eine Stelle und am Ende stellt sich heraus, dass damit 55.000 € Fixgehalt + Überstunden + Max. möglicher Bonus gemeint sind, dann finde ich das schon weit weniger attraktiv.

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vor 3 Stunden schrieb Velicity:

Persönlich damit kein Problem, finde aber vor allem dass die Krankheit da so reinspielt sehr unschön. Kann man natürlich auch wieder interpretieren ala motiviert die Leute auf sich aufzupassen aber in der Realität tut es da wohl weniger, sondern motiviert eher Leute sich krank zur Arbeit zu schleppen.

Finde ich persönlich grenzwertig. Wenn ich mich nicht in der Lage fühle zu arbeiten, dann bleibe ich daheim und melde mich krank.

Komme ich krank zur Arbeit ist das aus mehreren Gründen schlecht für die Firma:

  • ich kann nicht voll leisten, bin unkonzentriert, unproduktiv und abgelenkt
  • ich mache Fehler die ich im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte nicht gemacht hätte und verursache damit Kosten
  • ich stecke Kollegen an, und anstatt dass ich 1 Woche ausfalle, fällt die komplette Abteilung aus
  • krank beim Kunden geht gar nicht, ich würde einen DL der bei mir krank aufkreuzt heim schicken und seinem Chef die Meinung geigen.

Bei Kollegen mit häufiger "Wochenendmigräne" (immer noch Mo oder Fr krank) kann ich so was ja nachvollziehen, aber wenn ich mit Grippe, einer fetten Erkältung (richtig, nicht nur Rüsselseuche) oder MagenDarm zur Arbeit komme, ist der AG schon aufgrund seiner Fürsorgepflicht aus den oben genannten Gründen dazu verpflichtet mich zum Arzt zu schicken. So was darf dann auch m.E. keine finanziellen Nachteile mit sich ziehen.

Das Beste was ich mal erlebt hatte war ein Kollege der mit Noro heroisch arbeiten kam und seinen direkten Bürokollegen direkt angesteckt hat. Kollege kam 3 Tage nicht vom Klo runter und der Chef meinte "wie, deswegen melden Sie sich krank, Kollege Mayer war doch auch damit arbeiten". Die Antwort des Kollegen könnt ihr euch denken... ;)

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vor 22 Minuten schrieb Maniska:

Finde ich persönlich grenzwertig. Wenn ich mich nicht in der Lage fühle zu arbeiten, dann bleibe ich daheim und melde mich krank.

Wie weit sich jemand dazu in der Lage fühlt oder nicht variiert ja auch und bei vielen Sachen ist man leicht vorher/leicht nachher auch ansteckend, auch wenn einem die Symptome selbst nicht wirklich zu schaffen machen. Der eine hat bei einer leichten Erkältung ein wenig die Nase voll, beim nächsten spielt da gleich die chronische Nasennebenhöhlen-Geschichte mit rein usw.

Ansonsten eine Woche krank sein ist bei den meisten da drin. Im Schnitt haben die Leute bei uns am Ende des Jahres gut 200-300 Überstunden. Damit kann man also über ne Woche krank sein und kriegt noch den maximalen Bonus. Bei Sachen die an 3-4 Wochen gehen oder länger geht das aber relativ schnell gegen 0.

bearbeitet von Velicity

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Das mit den faktorierbaren Stunden bei Consulting wird gerne gemacht. Mir hat mal ein HRler im Gespräch gesagt sie würden Kurse und Trainings am Wochenende anbieten damit man unter der Woche auf seine zu fakturierenden Stunden kommt.

 

Ich habe aktuell auch einen 20% variablen Anteil am Gehalt befinde mich allerdings gut im 6 stelligen Bereich das geht bei uns in der Spitze noch bis auf 30%.

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vor 9 Minuten schrieb MattR:

Ich habe aktuell auch einen 20% variablen Anteil am Gehalt befinde mich allerdings gut im 6 stelligen Bereich das geht bei uns in der Spitze noch bis auf 30%.

Oberhalb der 100k Grenze sieht die Geschichte wieder anders aus. Gerade im Consulting ist man dann meist auf einer Senior Manager Position oder höher. Da hat man dann eine Gewinnbeteiligung (Tantieme) am laufenden Projekt. Da hat man dann aber auch direkteren Einfluss und kann seinen Bonus mit beeinflussen. Und das Fixgehalt ist schon so hoch, dass der Bonus eben wirklich nur noch ein "nice to have" Bonus ist und nichts womit man im Grunde fest rechnet um seinen Lebenstandard zu halten.

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vor 21 Minuten schrieb TooMuchCoffeeMan:

Oberhalb der 100k Grenze sieht die Geschichte wieder anders aus. Gerade im Consulting ist man dann meist auf einer Senior Manager Position oder höher. Da hat man dann eine Gewinnbeteiligung (Tantieme) am laufenden Projekt. Da hat man dann aber auch direkteren Einfluss und kann seinen Bonus mit beeinflussen. Und das Fixgehalt ist schon so hoch, dass der Bonus eben wirklich nur noch ein "nice to have" Bonus ist und nichts womit man im Grunde fest rechnet um seinen Lebenstandard zu halten.

Ich bin nicht im Consulting hatte aber über die Jahre x Gespräche zu Consulting Positionen gleichwohl ich für ein Consulting Unternehmen arbeite aber in der internen IT.

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vor 37 Minuten schrieb DER_BOZZ:

200-300 Überstunden würde ich Vogel zeigen. Für den Job würd ich nur bei krassem Gehalt eine gewisse Zeit für "Leben".

Naja zumindest der eine Monat an Überstunden wird ja deutlich besser vergütet, als die restliche Arbeitszeit, wenn entsprechende Ergebnisse erreicht wurden. Krass ist das Gehalt aber eher im negativen Sinne, zumindest im direkten Vergleich.

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vor 38 Minuten schrieb MattR:

Ich bin nicht im Consulting hatte aber über die Jahre x Gespräche zu Consulting Positionen gleichwohl ich für ein Consulting Unternehmen arbeite aber in der internen IT.

Ach, interessant. Ich hatte immer den Eindruck die Jungs von der internen IT werden bei meinem alten Arbeitgeber eher ausgebeutet. Da war die „interne“ IT allerdings auch in eine andere Gesellschaft ausgelagert worden. Freut mich zu hören, dass es da auch andere Fälle gibt. Die Jungs taten mir nämlich immer ein wenig leid. 

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vor 5 Stunden schrieb MattR:

Das mit den faktorierbaren Stunden bei Consulting wird gerne gemacht. Mir hat mal ein HRler im Gespräch gesagt sie würden Kurse und Trainings am Wochenende anbieten damit man unter der Woche auf seine zu fakturierenden Stunden kommen.

Habe auch schon konstrukte gesehen, bei denen man ein Bonus auf jede fakturierbare Stunde bekam und zusätzlich einen Bonus für eine gewissen Anzahl an Stunden in der Woche. Ein Feiertag / freier Tag / Krankheitstag usw. hat einem also u.U. den Wochenbonus verhauen.

Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, dass ich weg vom reinen Consulting bin, bei dem es mehr auf die Anzahl der Stunden und Tage ankommt als auf das Ergebnis (was natürlich nicht überall zutrifft).

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Am 31.10.2018 um 23:33 schrieb TooMuchCoffeeMan:

Ach, interessant. Ich hatte immer den Eindruck die Jungs von der internen IT werden bei meinem alten Arbeitgeber eher ausgebeutet. Da war die „interne“ IT allerdings auch in eine andere Gesellschaft ausgelagert worden. Freut mich zu hören, dass es da auch andere Fälle gibt. Die Jungs taten mir nämlich immer ein wenig leid. 

Wir sind ein 80000 Mann Laden und ich bin eine Stufe unter dem CIO.

Klassiche ITler ohne Führungskräfte gehen bei uns in Deutschland bis ca 100.00€.

Teamleiter ca 130000€ mit 10 Prozent variabel, Abteilungsleiter ca 180000€ 20 Prozent. Jeweils plus Car allowance 500€ bzw 850€.

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Am 31.10.2018 um 16:37 schrieb Maniska:

Bei euch arbeiten die Leute 1,5 - 2 Monate umsonst, bzw für einen obskuren Bonus? Kranke Welt... *kopfschüttel*

Nicht für diesen. Die Stunden fallen so oder so an. Kleines Unternehmen, dass als Dienstleister tätig ist. Wenn da was nicht läuft, dann ist das nur mit mehr Stunden zu regeln, im kleinen Unternehmen kannste da keine Leute umplanen ergo mehr Stunden. Der "obskure Bonus" ist da aber natürlich ganz nett, so fühlt sich das nämlich nicht nach umsonst an, sondern wird sogar besser vergütet als der Rest. Und da die Gehälter hier oben eh relativ tief sind, merkt man davon doch deutlich was. Würde mich nicht wundern, wenn einige dieses fest einplanen.

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Am 31.10.2018 um 20:46 schrieb Fitschi:

Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, dass ich weg vom reinen Consulting bin, bei dem es mehr auf die Anzahl der Stunden und Tage ankommt als auf das Ergebnis (was natürlich nicht überall zutrifft).

Ja, das geht mir genau so. Bei uns gab es damals die Vorgabe, dass 80% unserer Stunden fakturierbar sein müssen. Mit Urlaub, Schulungen und Krankheitstagen war das manchmal gar nicht so einfach. 

vor 36 Minuten schrieb Velicity:

Nicht für diesen. Die Stunden fallen so oder so an. Kleines Unternehmen, dass als Dienstleister tätig ist. Wenn da was nicht läuft, dann ist das nur mit mehr Stunden zu regeln, im kleinen Unternehmen kannste da keine Leute umplanen ergo mehr Stunden. Der "obskure Bonus" ist da aber natürlich ganz nett, so fühlt sich das nämlich nicht nach umsonst an, sondern wird sogar besser vergütet als der Rest. Und da die Gehälter hier oben eh relativ tief sind, merkt man davon doch deutlich was. Würde mich nicht wundern, wenn einige dieses fest einplanen.

Ich würde ehrlich gesagt erwarten für jede einzelne Überstunde entlohnt zu werden. Entweder in Form von Freizeit (Überstundenkonto), die dann auch wirklich genommen werden kann, oder in Form von Geld. Ein Bonus ist, wie der Name ja schon sagt, etwas das "on top" kommt. Das sollte keine versteckte Überstundenvergütung sein. Die beiden Dinge sollten nicht in einen Topf geworfen werden.

vor 9 Stunden schrieb MattR:

Wir sind ein 80000 Mann Laden und ich bin eine Stufe unter dem CIO.

Klassiche ITler ohne Führungskräfte gehen bei uns in Deutschland bis ca 100.00€.

Teamleiter ca 130000€ mit 10 Prozent variabel, Abteilungsleiter ca 180000€ 20 Prozent. Jeweils plus Car allowance 500€ bzw 850€.

Das klingt nach einem etwas anderen internen Aufbau als bei meinem ehemaligen Arbeitgeber (ca. 200k Mitarbeiter weltweit). Da wären solche Gehälter für die interne IT undenkbar gewesen, da die wie gesagt ausgelagert waren. Ist das ein reines Consulting Unternehmen?

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vor 5 Minuten schrieb Errraddicator:

Bei VW müsste man arbeiten. Gratz @SoL_Psycho. Ich gebe offiziell zu, neidisch zu sein! :)

findest du? der gehaltsanstieg von 3 Jahren is immens (von 47 auf 71k)...aber für die BE (10 Jahre) und das Know How (OPs) finde ich es ein bisschen wenig oder kommt mir das nur so vor...

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Aus meiner Sicht:

Wolfsburg (bzw. Umland) ist nicht die teuerste Stadt. Ich hatte in den letzten Jahren mehrere Angebote jenseits des sechsstelligen.

Dafür hätte ich jedoch in Gegenden ziehen müssen, die wohntechnisch deutlich teurer gewesen wären (Stuttgart, München, Berlin, ...). Insgesamt hätte ich mich also nicht deutlich verbessert. Daher befinde ich mich hier gerade in einer Komfortposition hier mit garantierter Gehaltssteigerung, viel Urlaub und interessanten Aufgaben...

bearbeitet von SoL_Psycho

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vor 9 Minuten schrieb t0pi:

findest du? der gehaltsanstieg von 3 Jahren is immens (von 47 auf 71k)...aber für die BE (10 Jahre) und das Know How (OPs) finde ich es ein bisschen wenig oder kommt mir das nur so vor...

  • > 70k
  •  < 40 Wochenstunden
  • 32 bzw. 38 Urlaubstage
  • 1 Tag die Woche Home Office
  • Betriebsrente
  • Weiterbildungen
  • Vergünstigte Kfz

Ja, da gebe ich zu, dass ich das weit überdurchschnittlich finde und deshalb ein wenig neidisch bin. :P

bearbeitet von Errraddicator

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