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FIAE, zwei Jahre gepennt und nichts gemacht, "plötzlich" steht die Abschlussprüfung an, Rat?

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Hi allerseits,

mit Hängen und Würgen habe ich es irgendwie geschafft, die Umschulung zu überleben und hatte die schrecklichste Zeit meines Lebens, zumindest vor dem Praktikum.

Im Praktikum war dann alles okay, nur gelernt habe ich nichts.

Ich will nicht näher ins Detail gehen, aber größtenteils durch Selbstverschulden aber auch wegen des grottenschlechten Bildungsträgers stehe ich nun völlig unvorbereitet vor der Prüfung.

Dennoch würde ich natürlich trotzdem gern irgendwie bestehen.

Könnt ihr mir Tipps geben, was ich genau tun kann, um ausreichend (wortwörtlich) viele Punkte herauszuholen? Die Prüfung ist am 21.01., also habe ich noch genau eine Woche Zeit. Da ich in der Woche allerdings auch in Vollzeit auf dem Bau bin, ist das gar nicht mehr so viel Zeit.

Ist es bei der mündlichen Prüfung auch so, dass man auch besteht, wenn ein Prüfungsteil (Fachgespräch, Projektdoku, Präsentation) mangelhaft ist und man es mit dem Rest ausgleicht?

Wird man überhaupt eingeladen, wenn die Projektdoku mangelhaft ist? Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Mist, den ich mir da zusammengeschrieben habe, für eine Vier reicht...

Für jeden Last-Minute-Rat wäre ich euch sehr dankbar!

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Bin selber FISI aber ich würde gerade mal fragen wie viel es bringt, die Prüfung jetzt mit Ach und Krack zu bestehen und dann auf den Arbeitsmarkt zu gehen. Dann auch noch mit Umschulung, die meist sowieso schlechter vom zukünftigen AG bewertet werden. Das wird halt echt hart da eine ordentliche Stelle mit zu finden.

Da macht es eventuell mehr Sinn, nochmal ordentlich zu lernen und in der Nachprüfung ordentlich zu bestehen.
Wobei ich die genauen Konditionen für eine Nachprüfung gerade nicht im Kopf habe.

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Hi,

also da bleibt eigentlich nur eins zu sagen: Hinsetzen und lernen, den Stoff aufbereiten/nacharbeiten und evtl. noch alte Prüfungen lernen. Möglicherweise hilft es schon, wenn du dich nur auf die Prüfung konzentrierst und nicht auf dem Bau rumhampelst.

Und dann noch das obligatorische Daumen drücken...
Die Erkenntnis das du die ganze Zeit nichts gelernt hast kommt 8 Tage vor der Prüfung schon etwas spät ??!

Viel Glück!

 

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vor 11 Minuten schrieb Alistair:

Bin selber FISI aber ich würde gerade mal fragen wie viel es bringt, die Prüfung jetzt mit Ach und Krack zu bestehen und dann auf den Arbeitsmarkt zu gehen.

Ich bin schon auf dem Arbeitsmarkt, der Praktikumsbetrieb, bei dem ich meine Umschulung gemacht habe, weiß schon ganz genau, was ich kann und nicht kann. Meine Chefin sagt, wenn ich die Prüfung nicht bestehe, kann ich trotzdem bleiben, aber ich wäre bis zur bestandenen Prüfung wieder Azubi.

Also effektiv würd es keinen Unterschied machen, ob ich nicht bestehe, ich müsste nur ein halbes Jahr weiter bangen und würde tausende Euros verlieren.

vor 8 Minuten schrieb der_bier_baron:

Die Erkenntnis das du die ganze Zeit nichts gelernt hast kommt 8 Tage vor der Prüfung schon etwas spät ??!


Die Erkenntnis ist schon seit fast zwei Jahren vorhanden, aber ich hätte gedacht, dass ich lange vorher rausfliege und v. A. auch die schriftliche Prüfung nicht bestehe.

 

bearbeitet von throwaway123

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du hast eine seltsame einstellung... ich sehe das für mich so: dieser abschluss ist (vorerst) der wichtigste abschluss den ich mache. Nach der Prüfung hab ich meinen Beruf ausgelernt. Das kann mir dann keiner mehr nehmen. Selbst wenn ich hinterher nochmal Studieren sollte hätte ich dann (vermutlich) weniger druck weil ich ja bereits einen abschluss im gewünschten berufsfeld habe.

Das du dann Lieber aufm bau rumhängst als quasi tag und nacht zu lernen versteh ich nicht. Am ende musst das aber du wissen.

Am 21.01 ist dann die Mündliche? Dann solltest du in erstmal schauen das du die Präsentation gescheit vorbereitest. Dann Probeweise verschiedenen leuten vortragen und gedanken machen was genau der PA zu deiner Präsentation / deinem projekt fragen kann. Auch was nur iwie angeschnitten wird. Also quasi genau wissen um was es in deinem projekt ging und was Alle von dir benutzten wörter/dinge genau können.

Ansonsten noch vlt mal ne ZP / 1-2 AP durchgehen für die sonstigen fragen.

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Ohne das jetzt böse zu meinen, so wie sich da liest, bist du eindeutig einer der Leute für die ich nie Verständnis haben werde, zumal es auch so ist das wir mit unserem Gehalt und den Steuern die wir zahlen deine Umschulung mit finanzieren, das du dann so eine 0 Bock Einstellung hast und 1 (!!!) Woche vor der Prüfung merkst "Oh hab ja Prüfung, hmm gelernt hab ich nix" ist halt schon echt der Hammer...

Mein Tipp, fall durch die Prüfung, setz dich nochmal 6 Monate ordentlich auf den Ar*** und lern anständig Tag und Nacht (schließlich hast du wohl 2 Jahre aufzuholen so wie sich das anhört) und dann probier es nochmal richtig vorbereitet. Ein "ich hab gerade so bestanden" Abschluss hilft dir garnix, vor allem nicht als Umschüler, da die meisten eh immer etwas schlechter gestellt sind, heißt so viele tausende Euro würden dir wahrscheinlich eh nicht durch die Lappen gehen und du hast mehr davon den Abschluss ordentlich in 6 Monaten zu machen und dann vielleicht auch etwas besseres finden zu können das dir wirklich tausende Euro mehr bringt.

Und falls du jetzt fragst "Aber ist eine versaute Prüfung nicht auch scheiße auf dem Lebenslauf?", klar ist sie das, aber wenn du die 2. dafür mit ordentlichen Noten abschließt, gibt es sicher genug AGs die sich sagen "gut einmal hat er mist gebaut oder war einfach nervös, aber er hat draus gelernt und sich beim 2. mal reingehängt und es gut gemacht".

Sorry wenn das jetzt etwas hart und direkt ist, aber wie gesagt für Leute wie dich hab ich einfach kein Verständnis. 

Ich hab sicher auch nicht immer so viel Gelernt in meiner Ausbildung wie ich hätte sollen, aber ich wusste den Termin für die AP Monate im Vorraus und hab mich entsprechend reingehängt und gelernt. Die schriftliche war bei mir zwar nur ok aufgrund von ziemlicher Nervosität an dem Tag, dafür habe ich die mündliche (der Teil vor dem ich die meiste Panik hatte und bei dem ich sicher war das ich ihn versaue) mit ner 1 Präsi/FG & 2 Doku abgeschlossen.

 

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Von einer Abschlussprüfung überrascht zu werden, ist nicht möglich. 

Den Stoff von 2 Jahren innerhalb von einer Woche nachzuholen ist auch nicht möglich.

Ich wünsche dir und das solltest du dir auch wünschen, dass du durch die Prüfung fällst, dich 6 Monate lang hinkniest und den relevanten Stoff lernst. Eine Abschlussprüfung mit Ach und Krach zu bestehen sieht nicht nur auf Papier scheiße aus.

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Verstehe ich dich richtig, dass du denkst, dass du mit Lernen innerhalb einer Woche die Prüfung bestehen wirst? Mit Glück, vielleicht.

Du solltest dringend etwas an deiner Einstellung ändern, denn mit dieser Art wirst du nicht wirklich weit in diesem Berufsleben kommen. In diesem Berufszweig wirst du dich immer auf neue Dinge vorbereiten müssen, außer du willst am Schreibtisch versauern und nicht vorankommen.

Kaum ein Schüler hat in den drei oder zwei Jahren Ausbildung so viel gelernt wie er es wahrscheinlich hätte tun sollen, aber in dieser Situation bist du mehr als zu spät dran.

Die Arbeitgeber geben dir nicht freiwillig mehr Gehalt. Was passiert, wenn du mehr forderst? Kommentare wie "du hast gerade so mit Ach und Krach die Prüfung bestanden, jetzt willst du schon mehr?" können durchaus kommen. Nach ein paar Jahren auf dem Arbeitsmarkt interessiert dieses Zeugnis kaum einen Arbeitgeber, aber schlechte Noten sind nicht nur auf den Papier bescheiden.

Deine Art wirkt sich auf deine Arbeit aus, darüber würde ich mir mehr Gedanken machen, wenn du schon von einer Abschlussprüfung plötzlich überrascht wirst. ;)

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vor 13 Stunden schrieb throwaway123:

Könnt ihr mir Tipps geben, was ich genau tun kann, um ausreichend (wortwörtlich) viele Punkte herauszuholen? Die Prüfung ist am 21.01., also habe ich noch genau eine Woche Zeit. Da ich in der Woche allerdings auch in Vollzeit auf dem Bau bin, ist das gar nicht mehr so viel Zeit.

Ist es bei der mündlichen Prüfung auch so, dass man auch besteht, wenn ein Prüfungsteil (Fachgespräch, Projektdoku, Präsentation) mangelhaft ist und man es mit dem Rest ausgleicht?

Wird man überhaupt eingeladen, wenn die Projektdoku mangelhaft ist? Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Mist, den ich mir da zusammengeschrieben habe, für eine Vier reicht...

Hm. Da gabs vorher ne Zwischenprüfung, Einladung zur Prüfung, Abgabe eines Projektthemas etc. So richtig überraschend kommt da nie was ;)

Im Prüfungsteil "Doku/Präsi/Fachgespräch" werden die Noten zusammengefasst, siehe auch Ulis Notenrechner ;)

Eine einzelne mangelhafte Leistung kannst Du ausgleichen. Eine "schlechte" nicht, aber da gehört schon was zu.

Man wird immer eingeladen, auch bei absehbarem Nichtbestehen. Hat den Sinn, daß Du die Teile, die Du dann ausreichend absolvierst, nicht mehr wiederholen musst.

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vor 4 Stunden schrieb KeeperOfCoffee:

Sorry aber wie kann eine Abschlussprüfung "plötzlich" kommen. Die meisten Leute gucken eher jeden Tag auf den Kalender und haben Schweißausbrüche weil die Prüfung immer näher kommt.

Na deswegen das "plötzlich" in Anführungsstrichen. Das ist schon mit Bedacht gewählt.

So sehr eure Kritik natürlich berechtigt ist, hätte ich mir etwas mehr Rat und etwas weniger Urteil gewünscht. Judge not, lest ye be judged, etc.

vor 2 Stunden schrieb charmanta:

Man wird immer eingeladen, auch bei absehbarem Nichtbestehen. Hat den Sinn, daß Du die Teile, die Du dann ausreichend absolvierst, nicht mehr wiederholen musst.

Also die schriftliche Prüfung habe ich wider erwarten mit einer Drei bestanden.

Nehmen wir nun den Fall an, meine Projektdoku ist eine Sechs, die Prüfung somit nicht bestanden. Mein Praktikumsbetrieb übernimmt mich als Azubi. Müsste ich dann dennoch in die Berufsschule?

vor 2 Stunden schrieb Asura:

Deine Art wirkt sich auf deine Arbeit aus, darüber würde ich mir mehr Gedanken machen, wenn du schon von einer Abschlussprüfung plötzlich überrascht wirst. ;)

Danke.

Klare Worte schätze ich immer.

Meine Arbeitseinstellung war immer ziemlich gut, ich habe mein Abitur neben der Schaffe im Handwerk nachgeholt und sogar ein Studium in Regelstudienzeit abgeschlossen. Ich kann also eigentlich lernen, und ich kann sechzig Stunden kloppen.

Es sind einfach nur während der Umschulung einige Faktoren zusammengekommen, die in mir eine große Aversion gegen den Beruf ausgelöst haben, welche ich erst jetzt dank meines tollen Praktikumsbetriebes abzulegen beginne.

Klar, eigentlich ist das längst zu spät, aber jetzt kann, wie es Gottlike rät, einfach aufgeben und es im Sommer noch mal versuchen, oder ich mache das Beste aus der Situation und gleiche meine Defizite im Berufsleben aus.

Meine Variante gefällt mir besser, daher das Hilfegesuch.

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vor 4 Minuten schrieb throwaway123:

Nehmen wir nun den Fall an, meine Projektdoku ist eine Sechs, die Prüfung somit nicht bestanden. Mein Praktikumsbetrieb übernimmt mich als Azubi. Müsste ich dann dennoch in die Berufsschule?

Unabhängig davon ob du es musst oder nicht, du solltest es aufjedenfall ^^

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vor 23 Stunden schrieb throwaway123:

Also die schriftliche Prüfung habe ich wider erwarten mit einer Drei bestanden.

Also hast du alle 3 schriftlichen Prüfungen (GA1, GA2, WiSO) absolviert mit Note 3 und dir schlackern jetzt nur noch die Füße wegen der mündlichen Prüfung. Ist das korrekt?

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Kurzes Update, mit Hängen und Würgen gerade so geschafft.

Projektdoku 47 Punkte, Fachgespräch 60. Ich glaube, die haben mehr Augen zugedrückt, als ich hätte erwarten dürfen.

Meine Defizite jetzt im Beruf auszugleichen wird Jahre dauern, aber mit der Prüfung aus dem Nacken kann ich mich endlich darauf konzentrieren.

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vor 4 Minuten schrieb throwaway123:

aber mit der Prüfung aus dem Nacken kann ich mich endlich darauf konzentrieren.

Erstmal Glückwunsch, dass es am Ende doch noch geklappt hat. Die zitierte Aussage ist aber gefährlich ;) Dieser Thread hier zeugt egtl. davon, dass du Druck brauchst, um was zu tun - hoffentlich klappt's ab jetzt mit der Eigenmotivation ohne extremen Druck von außen.

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