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Hallo zusammen,
ich wollte mich mal umhören, wie der Schweregrad der IHK - Prüfungen im allgemeinen ist. (Zwischenprüfungen und Abschlussprüfungen).

Aktuell bereite ich mich auf meine Zwischenprüfung vor und arbeite mit älteren Zwischenprüfungen. Dabei konnte ich mir bereits einen ersten Eindruck verschaffen. Wenn ich die Aufgabenstellung richtig und gründlich lese ist mir einiges auf den ersten Anblick nicht verständlich, aber wenn ich in die Lösung schaue und oder im Forum meine Fragen stelle, kommt der "Aha, so wirds gemacht" Effekt. Je mehr Aufgaben ich bearbeite, desto sicherer fühle ich mich dabei.

Da die Zwischenprüfung schneller gekommen ist, als mir lieb gewesen ist, wollte ich nach meiner Zwischenprüfung meinen Fokus auf die Abschlussprüfung legen. Geplant habe ich dabei, mich täglich mit den Abschlussprüfungen zu beschäftigen. Haltet ihr das für gut oder eher nicht?

Des Weiteren habe ich mich bei diversen Kollegen, Lehrern und Mitschülern erkundigt, um deren Meinung zu hören. Gefühlt habe ich dabei zu Ohren bekommen, dass 80 % mit der Meinung "die ZWP zählt sowieso nicht, es reicht den Namen auf das Blatt zu schreiben, dann kannst du abgegeben" herangegangen sind, 10 % haben mir geraten, dass ich mich wohl mit der ZWP - beschäftigen sollte, da die ZWP mir ein Zwischenergebnis mitteilt und die restlichen 10 % waren der Meinung, dass es grundsätzlich keine richtige Vorbereitung gibt, da selbst in den ZWP Themen abgefragt werden, die in der Berufsschule niemals und oder zu dem Zeitpunkt nicht behandelt wurden.

Letzteres kann ich teilweise zustimmen. Mir ist aufgefallen das bei einigen ZWP's diverse Themengebiete (BWL, Rechungswesen & VWL) abgefragt werden, welche ich so in der Berufsschule noch nicht hatte. (Habe mein Abi im Wirtschatfssektor nachgeholt). Ohne diesen Bereich, wüsste ich gar nicht, wie ich an solche Aufgaben herangehen sollte.

Speziell zu diesen Themen, selbst wenn ich ein paar Fragen hatte, kam seitens der Schule die Antwort, ich solle mich nicht verrückt machen, da die ZWP eben null und nichtig ist.

Daher im allgemeinen die Frage, ob die Prüfungen in der Realität unter Prüfungsbedingungen tatsächlich ohne 24/7 und dauerhaftes Lernen, unmöglich sind?

Was ich mir vorgenommen habe ist nämlich:

  • Prüfungsaufgaben durchgehen (ZWP und Abschluss)
  • Themengebiete eigenständig vertiefen
  • Bei Problemen Fragen
  • Ggf. Bücher oder andere Hilfsmittel besorgen

Dient das quasi als gute Grundlage?

Viele Grüße

 

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Nach Allem, was ich hier im Forum mitbekommen habe, lässt sich wohl sagen, dass eine gute Vorbereitung hauptsächlich aus zwei Komponenten besteht:

1 Alte Prüfungen durchgehen

Man bekommt einen recht guten Überblick über sämtliche Teilgebiete, es ist ersichtlich, welche davon man in der BBS ggf. nicht behandelt oder nur angerissen hat, und wichtiger noch, man bekommt einfach ein "Gefühl" für die Art, in der die Aufgaben gestellt sind. Bedeutet, man muss nicht wertvolle Zeit damit verschwenden, erstmal die Aufgabe zu kapieren, sondern kann idealerweise sofort mit der Bearbeitung loslegen.

2 Eigene Schwächen ausgleichen

Hängt mit Punkt 1 zusammen, es sollte irgendwann ersichtlich sein, wo man sich thematisch vielleicht nochmal reinhängen muss.

 

Insofern ja, ich denke, diese Vorgehensweise dient durchaus als gute Grundlage.

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Das erste ist: die ZP zählt zu keinem Ergebis. Es gibt allerdings einige Firmen die großen Wert auf das Ergebnis legen. Aber sie ist nicht für den Abschluss relevant. Es gibt zum Teil Umschüler, die gar nicht daran teilnehmen.

 

Und ja, es werden Dinge abgefragt die zum Teil noch gar nicht dran gekommen sind.

 

Ich finde deinen Ansatz dich früh mit der AP zu beschäftigen gut. Ob es jeden Tag sein muss, glaube ich nicht. Aber es ist besser, als erst zwei Wochen vor der Prüfung damit anzufangen.

 

Das wichtigste ist erstmal die Aufgabenstellungen richtig zu verstehen. Die IHK hat manchmal einen seltsamen Stil Fragen zu formulieren.

Wenn du das drauf hast, kannst du damit beginnen dir aufzuschreiben welche Themen du noch nicht drauf hast und dich darauf vorzubereiten.

 

Ich weiß nicht mehr wann ich angefangen habe mich darauf vorzubereiten. Habe aber zum Schluss hin jeden Morgen im Büro eine AP durchgearbeitet. Immer auch mit einem Blick auf die Zeit. Unter realistischen Umständen üben wird nicht zu hundert Prozent klappen. Da in deiner eigenen Prüfung eben auch noch die Nervosität dazu kommt.

 

Ich befürchte allerdings, dass du direkt nach der ZP frustriert sein wirst, wenn du eine AP durcharbeitest. Weil dir einfach noch die Hälfte an Ausbildungsstoff fehlt.

 

 

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Die ZP Ist ein Witz. Als ich mir während der ZP Phase eine Abschlussprüfung angeschaut habe, konnte ich gefühlt nichts. Die ZP war ne 3+ bei mir, allerdings ohne Vorbereitung.

Die Abschlussprüfungen sind schon höher vom Niveau angesiedelt, aber am Ende der Ausbildung ging das eigentlich sehr leicht. Nachdem ich die Alten Prüfungen durchgearbeitet habe und ein wenig so recherchiert habe (Ca. 2 Wochen Vorbereitung insgesamt) konnte ich die Prüfungen eigentlich ganz gut bestehen (88pkte im Schnitt am Ende)

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vor 12 Stunden schrieb Unknown User:

wie der Schweregrad der IHK - Prüfungen im allgemeinen ist. (Zwischenprüfungen und Abschlussprüfungen).

Wenn du am Ende deiner Ausbildung bist, halbwegs gut aufgepasst hast und dich etwas darauf vorbereitet hast, musst du dich meiner Meinung nach schon ziemlich anstrengen, um in der AP durchzufallen. Die ist auf jeden Fall machbar für alle.

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Für die Zwischenprüfung zu lernen macht in meinen Augen nur Sinn, wenn vom Betrieb auf das Ergebnis geschaut wird und irgendwelche Leistungen damit verbunden sind (es gibt Betriebe, da bekommt man einen Bonus, wenn man in der ZP mehr als x% erreicht hat).
Ansonsten würde ich die als Kontrolle deines wahren Leistungsstandes sehen, wobei da halt auch Themen drin vorkommen, die in der Ausbildung noch gar nicht angesprochen wurden. Mit ein bisschen Allround IT Wissen kann man die aber auch so ganz gut "bestehen".

Für die Abschlussprüfung sollte man natürlich schon lernen. Alte Prüfungen durchgehen und schauen, wobei man noch Schwächen hat. Dazu noch Rahmenlehrplan und Ausbildungsrahmenplan durchschauen, was man noch nicht hatte, bzw. wo man noch Schwächen hat.

Zu früh damit anzufangen bringt jedoch nicht so wirklich etwas, da viele Themen in der Berufsschule z.B. noch gar nicht durch genommen wurden und man somit noch diverse Lücken hat. Da bringt es mehr, wenn man 1-3 Monate vor der Prüfung (je nachdem, wie fit man ist) dann intensiver lernt. Sooo viel Stoff sollte es ja auch nicht sein, den man nicht kann / kennt. 

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vor 2 Minuten schrieb sixstrings:

 

Hmm...

Ich habe nicht gesagt, dass es super einfach ist, aber die ZP ist absolut nutzlos.

Bewertung geht nirgends ein, Themen die man noch nie gehabt hat, Ankreuztest statt offene Fragen, etc...

Das ich keine 1 bekommen habe, wenn ich mir noch nichtmal eine einzige Prüfung angeschaut habe ist logisch. Das Studium parallel hat Vorrang...

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vor 8 Minuten schrieb alex123321:

Ich habe nicht gesagt, dass es super einfach ist, aber die ZP ist absolut nutzlos.

Die Zwischenprüfung dient zur Abfrage deines momentanen Wissenstands, um zu sehen in welchen Feldern man Defizite besitzt. Es soll nur eine Hilfestellung für dich selbst sein: "Bin ich überhaupt auf dem richtigen Weg?/Wie gut sind meine Kenntnisse in den jeweiligen Bereichen?"

bearbeitet von Gottlike

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vor 1 Minute schrieb Gottlike:

Die Zwischenprüfung dient zur Abfrage deines momentanen Wissenstands, um zu sehen in welchen Feldern man Defizite besitzt. Es soll nur eine Hilfestellung für dich selbst sein: "Bin ich überhaupt auf dem richtigen Weg?/Wie gut sind meine Kenntnisse in den jeweiligen Bereichen?"

Das ist mir bewusst und ich, als jemand der seine Ausbildung vor kurzem erst abgeschlossen hat, sage dass Sie mir absolut in keinem Aspekt irgendwie geholfen hat. Die Aufgaben sind weit entfernt von denen die am Ende tatsächlich in der Abschlussprüfung drankommen.

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vor 5 Minuten schrieb Gottlike:

Die Zwischenprüfung dient zur Abfrage deines momentanen Wissenstands, um zu sehen in welchen Feldern man Defizite besitzt. Es soll nur eine Hilfestellung für dich selbst sein: "Bin ich überhaupt auf dem richtigen Weg?/Wie gut sind meine Kenntnisse in den jeweiligen Bereichen?"

Dafür war sie vielleicht irgendwann einmal gedacht. Wenn da aber dann Themen drin vorkommen, die man noch gar nicht hatte, macht es einfach nicht viel Sinn.
Ich denke vor Beginn der Ausbildung hätte ich da auch nicht wirklich schlechter abgeschnitten - wobei ich ein recht großes IT-Allgemein-Wissen auch schon vorher hatte.

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vor 6 Minuten schrieb alex123321:

Das ist mir bewusst und ich, als jemand der seine Ausbildung vor kurzem erst abgeschlossen hat, sage dass Sie mir absolut in keinem Aspekt irgendwie geholfen hat. Die Aufgaben sind weit entfernt von denen die am Ende tatsächlich in der Abschlussprüfung drankommen.

Das ist schön, dass es dir persönlich nicht weitergeholfen hat, habe aber auch schon oft Gegenteiliges gehört. Es ist eine Sache zu sagen "Mir hat die ZP nicht geholfen" oder zu sagen "Die ZP ist absolut nutzlos".

Mir persönlich hat es geholfen. Auch gerade weil man schon mal an die IHK Formulierungen rangeführt wird. Klar kann man alles schlechtreden, aber gerade WEIL die ZP nicht in die Note einfließt, finde ich sie ganz nett. Dafür lernen würde ich aber auch nicht.

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Hi,

danke für die zahlreichen Rückmeldungen. Wenn die Zwischenprüfung keine Revelanz für die Abschlussprüfung hat und ich nur, um für die Abschlussprüfung zugelassen zu werden, wie läuft es bei denen ab, die eine Umschlung machen?

Könnte ich theoretisch meinen Namen auf den Zettel schreiben und direkt abgegeben? Seitens der Schule habe ich die Information bekommen, dass die Erfolgsquote im 3er bis 4er Bereich liegt. Nicht besser und nicht schlechter. Angenommen ich habe ein totales Blackout, hat das irgendwelche Konsequenzen? (Mein Betrieb legt kein Wert auf die ZWP).

Lohnt es sich, sich mit älteren AP und ZWP zu beschäftigen? Plus Minus 10 Jahre oder sogar noch weiter? Beispwielsweise habe ich welche von 98.

Ich habe von meinen Kollegen, die damals um 2007, 2008 und 2009 in der Ausbildung waren, jeweils 1, 2 und 3 LJ die Unterlagen gegeben lassen. Unter anderem waren baugleiche Aufgaben enthalten, nur der IT-Standard war ein anderer.

Einen kleinen Überblick von Defiziten habe ich auch schon erhalten. (Netzplan, Berechnung Raids, Subnetting etc). Leider mit offenen Fragen, welche noch unklar sind. Dabei hatte ich das Thema RAID in der Schule noch nicht, sondern habe mich bereits vor meiner Ausbildung mit der IT beschäfigt.

Was mich an der ganzen Prüfungsthematik sehr ärgert bzw. mir mehr Stress als nötigt beschäfigt ist, dass meine Schule mich persönlich absolut kein Stück, nicht mal im Ansatz auf die Prüfung vorbereitet hat. Einerseits mit der Begründung, dass die Zwischenprüfungen keine Relevanz hat, anderseits weil die Schule nicht in der Lage ist, eine Vorbereitung planen zu können. Eine Vorbereitungszeit / Übungsaufgaben oder mal eine Prüfung durchspielen, ist nur bei Vollzeitklassen möglich.

 

Mal etwas generelles. Was hat euch die Anspannung oder die Nervösität genommen? Mehr als eigenständig Aufgaben zu rechnen, durchzugehen kann ich selbst nicht tun. Je näher die Prüfung kommt, desto schlechter wirds mir. Ich sauge wie ein Schwamm alles auf, ab ins Kurzzeitgedächnis und lass alles am Prüfungstag raus und bin einfach nur froh, wenn ich die Prüfung hinter mir habe.

Habt ihr zufällig Tipps?

Danke euch! :)

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vor 6 Minuten schrieb Unknown User:

Mal etwas generelles. Was hat euch die Anspannung oder die Nervösität genommen? Mehr als eigenständig Aufgaben zu rechnen, durchzugehen kann ich selbst nicht tun. Je näher die Prüfung kommt, desto schlechter wirds mir. Ich sauge wie ein Schwamm alles auf, ab ins Kurzzeitgedächnis und lass alles am Prüfungstag raus und bin einfach nur froh, wenn ich die Prüfung hinter mir habe.

Ich bin auch jemand der extrem Angst und Nervosität vor Prüfungen hat. Hast Du schon mal vom autogenen Training gehört? Informiere Dich mal darüber im Internet, das hat mir sehr geholfen. Du kannst Dich damit selbst in einen fast hypnoseähnlichen Zustand versetzen und entspannst sehr.

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vor 19 Minuten schrieb Unknown User:

danke für die zahlreichen Rückmeldungen. Wenn die Zwischenprüfung keine Revelanz für die Abschlussprüfung hat und ich nur, um für die Abschlussprüfung zugelassen zu werden, wie läuft es bei denen ab, die eine Umschlung machen?

Ich kenne mich selbst nicht aus. Aber hier haben schon öfter mal Umschüler erzählt, dass sie nicht an der ZP teilgenommen haben.

Ich weiß auch nicht, ob die ZP relevant ist um für die AP zugelassen zu werden.

vor 19 Minuten schrieb Unknown User:

Könnte ich theoretisch meinen Namen auf den Zettel schreiben und direkt abgegeben? Seitens der Schule habe ich die Information bekommen, dass die Erfolgsquote im 3er bis 4er Bereich liegt. Nicht besser und nicht schlechter. Angenommen ich habe ein totales Blackout, hat das irgendwelche Konsequenzen? (Mein Betrieb legt kein Wert auf die ZWP).

Wie schon mehrfach erwähnt, spielt das Ergebnis der ZP keinerlei Rolle für irgendwas in der Ausbildung.

vor 19 Minuten schrieb Unknown User:

Lohnt es sich, sich mit älteren AP und ZWP zu beschäftigen? Plus Minus 10 Jahre oder sogar noch weiter? Beispwielsweise habe ich welche von 98.

Nein. Seit 2013 haben sich die ZP und die AP geändert. Vor 2013 war es zum Beispiel erlaubt, das IT-Handbuch mit in die Prüfung zu nehmen. 2013 war die erste AP, bei der das nicht mehr erlaubt war. Die Prüfungen haben sich daher auch etwas geändert. Ich würde behaupten, dass es daher reicht sich die ab 2013 anzuschauen.

vor 19 Minuten schrieb Unknown User:

Einen kleinen Überblick von Defiziten habe ich auch schon erhalten. (Netzplan, Berechnung Raids, Subnetting etc). Leider mit offenen Fragen, welche noch unklar sind. Dabei hatte ich das Thema RAID in der Schule noch nicht, sondern habe mich bereits vor meiner Ausbildung mit der IT beschäfigt.

Entspann dich mal. Du bist gerade erst kurz vor der ZP. Du musst noch nicht alles wissen, was in der AP dran kommt. Bis dahin ist noch Zeit. Du setzt dich gerade viel zu sehr selbst unter Druck.

vor 19 Minuten schrieb Unknown User:

Was mich an der ganzen Prüfungsthematik sehr ärgert bzw. mir mehr Stress als nötigt beschäfigt ist, dass meine Schule mich persönlich absolut kein Stück, nicht mal im Ansatz auf die Prüfung vorbereitet hat. Einerseits mit der Begründung, dass die Zwischenprüfungen keine Relevanz hat, anderseits weil die Schule nicht in der Lage ist, eine Vorbereitung planen zu können. Eine Vorbereitungszeit / Übungsaufgaben oder mal eine Prüfung durchspielen, ist nur bei Vollzeitklassen möglich.

Wir hatten auch keinerlei Vorbereitung auf die ZP. Warum auch? Warum soll man in der Schule damit Zeit verschwenden, wenn das Ergenbis nicht relevant ist? Das wird vor der AP vermutlich anders aussehen. Da haben wir einige Prüfungen durchgearbeitet.

vor 19 Minuten schrieb Unknown User:

Habt ihr zufällig Tipps?

Ja. Hör auf dich selbst total verrückt zu machen. Du setzt dich gerade selbst total unter Druck. Für eine Prüfung, dessen Ergebnis komplett unrelevant ist.

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Gefühlt habe ich dabei zu Ohren bekommen, dass 80 % mit der Meinung "die ZWP zählt sowieso nicht, es reicht den Namen auf das Blatt zu schreiben, dann kannst du abgegeben" herangegangen sind, 10 % haben mir geraten, dass ich mich wohl mit der ZWP - beschäftigen sollte, da die ZWP mir ein Zwischenergebnis mitteilt und die restlichen 10 % waren der Meinung, dass es grundsätzlich keine richtige Vorbereitung gibt, da selbst in den ZWP Themen abgefragt werden, die in der Berufsschule niemals und oder zu dem Zeitpunkt nicht behandelt wurden.

Von den "zählt ja eh nicht" Kandidaten hatte ich auch 3 in der Klasse. Die hatten das Pech, dass deren ganzer Jahrgang so gedacht hat (3x 3 Azubis, in jedem Schulblock ein Teil) und alle unterirdisch Ergebnisse geliefert haben. Dann hat es den Betrieb auf einmal doch interessiert und statt frühem Feierabend am Freitag gab es für alle Anwesenheit im Betrieb am Freitagnachmittag und von der Firma gesponserte Nachhilfe. Die haben vielleicht gek*tzt :D

Die Zwischenprüfung war für mich zur Kontrolle wo ich steh, ich hatte 3 oder 4 alte ZPs zuhause und habe mich damit an die Fragestellung gewohnt. Durch Abi am WG war der BWL Teil für mich eh geschenkt und das bisschen WiSo war mehr mit gesundem Menschenverstand zu lösen als mit Wissen.

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vor 16 Stunden schrieb Unknown User:

[...] Lohnt es sich, sich mit älteren AP und ZWP zu beschäftigen? Plus Minus 10 Jahre oder sogar noch weiter? Beispielsweise habe ich welche von 98.[...]

Sie sich mal anzuschauen, um die Formulierungen der IHK kennen zu lernen ist vielleicht nicht verkehrt. Fachlich gesehen sind aber, wie schon erwähnt, erst die ab 2013 relevant.

vor 16 Stunden schrieb Unknown User:

[...] Einen kleinen Überblick von Defiziten habe ich auch schon erhalten. (Netzplan, Berechnung Raids, Subnetting etc). Leider mit offenen Fragen, welche noch unklar sind. Dabei hatte ich das Thema RAID in der Schule noch nicht, sondern habe mich bereits vor meiner Ausbildung mit der IT beschäfigt.[...]

Genau das meinte ich oben. Wenn man ein Thema noch gar nicht hatte, dann hat man da kein Defizit drin, sondern ein Defizit kann man erst dann haben, wenn das Thema bereits durch genommen wurde. Es gibt aber keine Norm, wann welches Thema dran kommen soll - höchstens in welchem Lehrjahr. Also mach dir keine Sorgen, wenn du das noch nicht konntest.

vor 16 Stunden schrieb Unknown User:

Was mich an der ganzen Prüfungsthematik sehr ärgert bzw. mir mehr Stress als nötigt beschäfigt ist, dass meine Schule mich persönlich absolut kein Stück, nicht mal im Ansatz auf die Prüfung vorbereitet hat. Einerseits mit der Begründung, dass die Zwischenprüfungen keine Relevanz hat, anderseits weil die Schule nicht in der Lage ist, eine Vorbereitung planen zu können. Eine Vorbereitungszeit / Übungsaufgaben oder mal eine Prüfung durchspielen, ist nur bei Vollzeitklassen möglich.[...]

Naja, wieso sollte einen die Schule darauf vorbereiten, wenn es eh keine Relevanz hat für die Ausbildung (eigentlich genauso wie die kompletten Schulnoten ebenso). Und mal anders gesehen - wieso sollte gerade die Schule dich darauf vorbereiten und nicht dein Betrieb? Du machst schließlich eine duale Ausbildung - der Betrieb ist also genauso verantwortlich für deine Ausbildung wie die Schule. Ob Zwischenprüfungen ebenfalls über den U-Form-Verlag vertrieben werden, oder ob die durch wen anders erstellt werden, weiß ich aber ehrlich gesagt auch nicht.

vor 16 Stunden schrieb Unknown User:

Mal etwas generelles. Was hat euch die Anspannung oder die Nervösität genommen? Mehr als eigenständig Aufgaben zu rechnen, durchzugehen kann ich selbst nicht tun. Je näher die Prüfung kommt, desto schlechter wirds mir. Ich sauge wie ein Schwamm alles auf, ab ins Kurzzeitgedächnis und lass alles am Prüfungstag raus und bin einfach nur froh, wenn ich die Prüfung hinter mir habe.[...]

Genau das ist eigentlich die falsche Herangehensweise. Lernt man nur fürs Kurzzeitgedächtnis, ist das meiste des Wissens danach wieder weg, worauf eigentlich danach aufgebaut werden sollte. Man sollte eigentlich so lernen, dass man das Wissen nach der Ausbildung noch verfügbar im Gedächtnis hat. 

Den Druck machst du dir selber. Jeder geht damit anders um, aber diverse Leute sind einfach nicht dazu in der Lage, mit Druck umzugehen und sollten sich dann professionelle Hilfe holen (Autogenes Training, Meditation, Analyse, wieso man sich den Druck selber macht, ...)

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Ich hab für die ZP 2 Wochenenden gelernt und viele alte Prüfungen mit einem Klassenkameraden durchgearbeitet. Immer wenn es gehakt hat, haben wir uns eine kleine Zusammenfassung zu dem Thema geschrieben und es dann nochmal bearbeitet. Stehe jetzt kurz vor der AP und hab es nicht bereut, für die ZP gelernt zu haben.

Die Zusammenfassung hilft mir auch jetzt beim WiSo-Teil enorm, weil sich da vieles doppelt... Für die AP würde ich aber nicht unbedingt schon 1 Jahr vorher lernen. Sachen, die für die AP relevant sind, lernen wir teilweise erst jetzt diesen Monat (6 Wochen vor der AP) ... Habe für die gesamte AP mit allen Themen eine Zusammenfassung angefertigt und das ist jetzt quasi mein Nachschlagwerk beim Durcharbeiten der Prüfungen. Das ist für mich der richtige Weg, denn ich fühle mich schon relativ sicher. Zusätzlich besuche ich 2x wöchentlich das Web-Seminar pruefungspaten.de. Hier bereitet dich ein IHK-Prüfer 4 Monate auf die AP vor. Sehr zu empfehlen!

Außerdem war die ZP von der Atmosphäre her mega entspannt, das nimmt einem schon die Angst vor der IHK 😉 man hat seine Ruhe... man hat genügend Zeit, wie ich finde ... klappt schon!

bearbeitet von Maschulinka

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Kurzes Zwischenfeedback.

Morgen geht die Prüfung los. Innerlich bin ich wohlgesonnen und hab verstanden, dass die Prüfung "keine Bewertung" hat, sondern nur für mich als Quiz und Wissenstest.

Mein Lehrer meinte, ich könnte meinen Namen schreiben und die Prüfung abgeben. So wie ihr mir es ebenfalls sagtet.

Ich schau mir jetzt noch ein paar Aufgaben an, aber stecke keine große Zeit in die Vorbereitung.

Mal schauen wie es wird.

In diesem Sinne :)
 

 

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Für mich als Umschüler war die Zwischenprüfung dahingehend wichtig, als dass ich vom Arbeitsamt eine Prämie von 1.000 EUR für das "Bestehen" bekam. Also alles, was besser als mangelhaft ist. Ansonsten war es eine guter Vorgeschmack auf das Lernen für die Abschlussprüfung.

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vor 16 Stunden schrieb Thorrior:

Für mich als Umschüler war die Zwischenprüfung dahingehend wichtig, als dass ich vom Arbeitsamt eine Prämie von 1.000 EUR für das "Bestehen" bekam. Also alles, was besser als mangelhaft ist. Ansonsten war es eine guter Vorgeschmack auf das Lernen für die Abschlussprüfung.

Die Chance blieb mir verwehrt, da wir gar keine Zwischenprüfung hatten. :D

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vor 16 Stunden schrieb Thorrior:

Für mich als Umschüler war die Zwischenprüfung dahingehend wichtig, als dass ich vom Arbeitsamt eine Prämie von 1.000 EUR für das "Bestehen" bekam. Also alles, was besser als mangelhaft ist. Ansonsten war es eine guter Vorgeschmack auf das Lernen für die Abschlussprüfung.

Ist bei mir auch der Fall so. Konnte mich Mitte Februar noch ganz plötzlich und fix anmelden. Hab ich natürlich gemacht und bin nun um eine wichtige Erfahrung reicher. 8.5 dann schriftliche Abschlussprüfung ;) 

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also die zwischenprüfung ist absoluter laughing stock da braucht man sich gar nicht vorbereiten. sogar ausbilder und lehrer meinen, dass man das eher als gradmesser nehmen sollte wo man steht und gar keine vorbereitung braucht. hier ist auch egal was man schreibt. die abschlussprüfungen hingegen können manchmal etwas komisch gestellt sein (auf den ersten blick). aber hier reicht es im prinzip die sommer- und winterprüfungen der letzten 5 jahre zu machen und themen die man hier nicht kann zu wiederholen

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Manche Firmen sehen das jedoch anders und das sind dann auch die Firmen, bei denen die Azubis dazu angehalten werden, dafür zu lernen.

Klar ist die komplett irrelevant. Wenn deine Firma aber von der Note irgendetwas abhängig macht, dann kann sie für einen dann doch eventuell wichtig sein.

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Ich hab mein gutes Ergebnis in der Zwischenprüfung auch in meine Bewerbung getan, da mich mein aktueller Betrieb nicht übernimmt. Sieht immer ganz gut aus finde ich, und bestätigt dem zukünftigen Arbeitgeber auch das man mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit auch die Abschlussprüfung bestehen wird. Vorraussetzung das das Sinn macht sind natürlich 80+ Punkte.

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